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Thema: XING-Gruppe „Philatelie“ Mitglied im CPF
Arge Jugoslawien u. Nachfolgestaaten e.V Am: 16.12.2007 16:23:27 Gelesen: 5510# 1 @  
Mitgliedschaft im Bund deutscher Philatelisten e.V. (BDPh)

Sehr geehrte Philatelisten,

unsere Gruppe ist seit Dezember dem Club Philatelistischer Forscher (CPF) beigetreten. Dadurch werden wir vom BDPh als eigenständige Philatelie-Gruppe anerkannt, mit der Folge, dass unsere Mitglieder auch Mitglied im BDPh werden können.

Sie können als Mitglied der XING-Gruppe „Philatelie“ ab dem 01.01.2008 die sehr vergünstigte Mitgliedschaft beim BDPh e.V. zum Jahrespreis von derzeit 14,50 EUR (für das Jahr 200acht) erwerben. Die Einzelmitgliedschaft beim BDPh e.V. kostet derzeit 35,00 EUR - Sie sparen also über 50%, wenn Sie eine Mitgliedschaft über uns beantragen gegenüber einer regulären und direkten Mitgliedschaft beim BDPh e.V.

Und das schöne ist, Sie erhalten die selben Leistungen wie bei einer Direktmitgliedschaft und profitieren von:

- den Leistungen des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. des anerkannten Fachverbandes für Briefmarkensammler,
- der "philatelie", Europas große Fachzeitschrift für Briefmarkensammler,
- den zusätzlichen Vorteilen (z.Z. Philatelistische Jahresausgabe; kostenlose BDPh-Kleinanzeige), und
- als Sammler mit einer Philatelistischen Rechtsschutzversicherung abgesichert sein!

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 14,50 EUR (anstatt 35,00 EUR) und wird (damit kein neues Konto eröffnet werden muss) auf das Geschäftskonto der Arbeitsgemeinschaft Jugoslawien und Nachfolgestaaten e. V. überwiesen.
Die Beitragspflicht beginnt mit dem Monat des Beitritts. (Aufgrund des höheren Auslandsportos für die Verbandszeitschrift "philatelie" zahlen Mitglieder aus dem Ausland einen um derzeit 5,00 EUR höheren Betrag.) Der Austritt aus dem BDPh e.V. ist nur zum Schluss eines Mitgliedsjahres möglich und ist mindestens drei Monate vor Ablauf schriftlich zu erklären.

Die Anmeldung erfolgt schriftlich, per Fax oder per E-Mail an:

Jörg Opel
Arge Jugoslawien und Nachfolgestaaten e.V.
12249 Berlin, Schefferweg 2
Tel.: +4930/7756302
Fax: +491805/06033818124 (0,14 EUR/Min.)
Mail: info@arge-jugoslawien.de
Internet: http://www.arge-jugoslawien.de

Sie erhalten umgehend Nachricht von uns und nach Zahlungseingang Ihre Mitglieder-Nr. beim BDPh e.V.

Wir möchten Sie gerne in unser XING-Netzwerk einladen, denn Kontakte werden immer wichtiger, wenn es um Entscheidungen geht. Über XING lassen sich Kontakte sehr einfach pflegen, ausbauen und nutzen. Wir freuen uns, Sie als Kontakt in unserem Netzwerk begrüßen zu dürfen.

Hier folgt der Link zur kostenlosen Anmeldung: http://www.xing.com/go/invita/3611078

Hier folgt der Link zur XING-Philatelie-Gruppe: https://http://www.xing.com/net/philatelie/

Sollten noch Fragen offen sein, melden Sie sich bitte.

Mit besten Grüssen

Jörg Opel für die XING-Gruppe Philatelie
 
Henry Am: 16.12.2007 18:46:22 Gelesen: 5505# 2 @  
@ Arge Jugoslawien u. Nachfolgestaaten e.V [#1]

Hallo Herr Opel,

erlauben Sie mir ein paar kritische Fragen, da ich ihr Angebot nicht so ohne weiteres verstehe.

1. Was ist die XING-Gruppe? Alleine, dass sie einen Zweig "Philatelie" gründen, sagt ja nichts über den Inhalt der XING-Gruppe. Was ist deren Zweck?

2. Wer ist der CPF? Habe davon bisher nichts gehört. Ich verstehe auch nicht ganz, warum die Gruppe "Philatelie" durch den Beitritt zur CPF vom BDPh anerkannt sein soll. Wenn, dann ist es doch der CPF, dem beigetreten werden muß, um BDPh-Mitglied werden zu können.

3. Wie kommt der Preisnachlaß bei den Mitgliedschaftskosten zustande. Mir ist nicht bekannt, dass der BDPh solche Nachlässe gibt. Wer bezahlt also den Unterschied und warum?

4. Was ist das XING-Netzwerk?

Ich nehme mal an, dass ich nicht der einzige bin, der XING bisher nicht kennt.

Mit freundlichem Gruß
Henry
 
Holger Am: 16.12.2007 19:48:33 Gelesen: 5498# 3 @  
@ Henry [#2]

Danke Henry,

ich hatte fast die gleichen Gedanken / Fragen beim Lesen und bin nun ganz gespannt was den XING ist :-)

Grüsse
Holger
 
Richard Am: 16.12.2007 19:51:26 Gelesen: 5497# 4 @  
@ Henry [#2]

Nur zur Information und nicht als Antwort auf Deine Fragen: Morgen steht in der Financial Times Deutschland ein Beitrag, den ich hier zitiere.

Als kostenloses 'Normal'-Mitglied hat mir openBC/Xing nichts gebracht, so dass ich auf die Premium-Version umgestiegen bin und dafür 60 Euro jährlich zahle. Die sind nur dann gut angelegt, wenn openBC/Xing intensiv geschäftlich genutzt wird, um an neue Kontakte heranzukommen.

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Xing wirft seine Netze aus

Von Christian Scheid

Financial Times Deutschland, FTD (16.12.07) - Vor einem Jahr feierte der deutsche Aktienmarkt eine Premiere: Als erstes reines Web-2.0-Unternehmen gelang Xing der Sprung aufs Parkett. Der Nebenwert zählt zu den wenigen Börsenneulingen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten positiv entwickelt haben.

Zu 30 Euro ausgegeben, notiert das Papier aktuell mit rund 41 Euro und damit um mehr als ein Drittel über dem Emissionspreis. Die bekanntesten Vertreter der Web-2.0-Generation sind die Video-Tauschbörse Youtube und die Studentenplattform Facebook. Wie Xing unterscheiden sich diese Firmen in einem wichtigen Punkt von den herkömmlichen Webunternehmen: Sie stellen lediglich die technische Infrastruktur, für die Inhalte auf den Seiten sorgen die meist untereinander vernetzten Nutzer selbst. Der Vorteil: Die Kosten halten sich dadurch in Grenzen. Web-2.0-Firmen müssen weder umfangreiche Warenlager unterhalten wie etwa der Internethändler Amazon oder teure Onlineredaktionen aufbauen.

Xing kommt mit 109 Mitarbeitern aus. Die im November 2003 gestartete Plattform ist als Business-Netzwerk konzipiert. In der kostenlosen Basisversion können sich die Nutzer registrieren, ein eigenes Profil anlegen und anschließend Kontakte knüpfen und Geschäftsbeziehungen pflegen. 5,95 Euro im Monat zahlen Nutzer für ein Abonnement im Premiumsegment, das ihnen erweiterte Funktionen bei der Suche und Pflege von Kontakten bietet.

(Quelle und kompletter Beitrag: http://www.ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/:Portfolio%20Xing%20Netze/292901.html)
 
Richard Am: 17.12.2007 12:16:53 Gelesen: 5450# 5 @  
Hesselbach vom BDPh Forum hat sich zum Angebot geäussert:

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Hallo,

nichts gegen neue Organisationsformen, aber XING ist soweit ich es aus seinem Internetauftritt erahnen kann (AGB Hinweis auf Premium-Bereich) ein zum Teil kommerzielles Angebot. Ich setzt daher privates Netzwerk = kein eingetragener Verein = gewinnorientiertes Unternehmen gleich.

Wie profitiert der BDPH davon?

Vielleicht gehört so etwas der Zukunft, unter Schülern und Studenten erscheinen sich ja ähnlicher Plattformen großer Beliebtheit zu Erfreuen, aber damit wird ja auch ein Gewinn erstrebt.

Es wird relativ einfach ein großer Mehrwert für sehr wenig Geld angeboten (alleine die Philatelie), bei den 14,50 Euro dürfte es sich um den abzuführenden Mitgliedsbeitrag den auch Vereine abführen handeln. Das ist so nicht in Ordnung. Ich gehe davon aus, das es einen Sinn hat, dass die direkte Mitgliedschaft 35 Euro kostet.

Hier wird auf auf Kosten des BDPh und der Vereine Leistungen angeboten, die nicht entsprechend bezahlt, besser gesagt vergolten, werden. Irgendwie ist das für mein Gefühl so nicht in Ordnung.

Ich bin der letzte der gegen neue Organisationsformen auf begehrt, aber mir scheint das eine Ausnutzung der Substanz des BDPh und der Vereine um etwas neues Aufzubauen.

Gruß

Thomas
 
Richard Am: 18.12.2007 14:37:29 Gelesen: 5404# 6 @  
Super-Moderator 'FKL' hat gestern im BDPH Forum geschrieben:

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Hallo,

aus den bisherigen Beiträgen in diesem Forum und in 2 weiteren Philatelie-Foren zu XING-Mitgliedern im BDPH geht hervor, dass die Strukturen des BDPh bei vielen nicht bekannt sind.

Der CPF, Verein im Mitgliedverband NRW (07), demnach im Zuständigkeitsbereich des MV NRW ansässig, ist ein so genannter "Auffangverein", wie dieser in nahezu allen anderen Mitgliedsverbänden des BDPh besteht. Dort heißt er meistens SSC (Sammler-Service-Club). In diesen Vereinen finden sich in der Regel solche Sammler, die keinen örtlichen Vereinen angehören möchten, und nur die Grundangebote des BDPh in Anspruch nehmen wollen (Zeitschrift "philatelie", Rechtschutz, Ausstellerpass), oder die, damit sie Mitglied in einer ArGe des BDPH sein können, nur die Mitgliedschaft in einem MV des BDPh nachweisen müssen. Diese Sammler verzichten grundsätzlich auf alle zusätzlichen Vorteile und Vergünstigungen, wie diese nur im örtlichen oder überörtlichen (Fach-)Verein oder im Zusammenhang mit der Direktmitgliedschaft zu finden sind.

Hieraus erklärt sich auch der günstige Mitgliedsbeitrag. Der Beitrag für den CPF in NRW setzt sich zusammen aus dem Anteil BDPh und dem für den Mitgliedsverband - nicht mehr und nicht weniger. Verwaltet wird dieser Verein nahezu kostenneutral, da dem Verein unmittelbar ja keine Kosten entstehen.

Dass der Leiter der XING-Philateliegruppe den CPF als "Auffangverein" gewählt hat, beruht auf persönlichen Verbindungen mit dem CPF. Auch die von ihm geplante Abwicklung nutzt Synergieeffekte und spart Ressourcen.

Nochmals zur Verdeutlichung - der BDPh hat auf den CPF unmittelbar keinen Einfluss, dies obliegt dem Mitgliedsverband NRW!

Nun zu XING. Der BDPh ist weder Mitglied bei XING noch hat er irgendwelche Vergünstigungen durch den jetzigen Vorgang. Dabei zu bedenken ist, dass ständig Mitglieder im BDPh gewonnen werden durch Werbemaßnahmen z.B. bei der Post oder über andere Firmen oder Verlage. Auch unsere Aktivitäten bei ebay haben uns schon zahlreiche Mitglieder gebracht. Wo ist das Problem?

Der BDPh hat hierdurch keinerlei Vergünstigungen - wohl aber neue Mitglieder. Und wer sollte hier etwas dagegen haben!?

Wir begrüßen alle Neumitglieder, die sich dem BDPh über welchen Verein auch immer anschließen, also auch die Neumitglieder, die aus der XING-Gruppe erwachsen. Sie tragen zur Stärkung des Verbandes bei - und ein starker Verband ist unser aller Ziel!
 
Richard Am: 08.01.2008 19:54:01 Gelesen: 5370# 7 @  
Xing gelangt an die Grenzen des Wachstums

Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ (08.01.08) - Xing-Chef Lars Hinrichs bestraft nicht zahlende Mitglieder weiter mit Werbung. "Basis-Mitglieder sehen Werbeeinblendungen auf der Startseite, den Profilseiten von anderen Basis-Mitgliedern, den Such- und den Suchergebnisseiten sowie weiteren Seiten."

Die Aktie von Xing ist in den vergangenen Tagen um rund zehn Prozent gefallen. Damit ist sie immer noch teuer - mit Blick auf dieses Jahr. Das dürfte auch so bleiben, denn seit kurzem haben sich die Ertragsperspektiven von Xing merklich eingetrübt. Gründer Lars Hinrichs musste vor seinen zahlenden Mitgliedern auf die Knie fallen und um Verzeihung bitten.

(ausführlich weiter: http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~EF1E6E511BAFC494C8551703C74A632BB~ATpl~Ecommon~Scontent.html)
 
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