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Thema: DDR: Einschreiben
Das Thema hat 138 Beiträge:
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zonen-andy Am: 29.08.2018 19:04:10 Gelesen: 25827# 114 @  
Hallo,

Einschreiben-Eilbrief mit 7 mal Mi.Nr. 3156 von Gefell (Thüringen) am 22.05.1989 nach Dresden, Ankunft am 23.05.1989 mit 5! verschiedenen Stempeln mit 2 Bahnpoststempel. Gefell - Gera - Bahnpost Halle (Saale)-Saalfeld (Saale) / Bahnpost Dresden-Erfurt - Dresden. Liege ich da richtig? Adressen habe ich unkenntlich gemacht.



Mit freundlichen Grüßen
Andreas
 
Altmerker Am: 30.08.2018 22:41:38 Gelesen: 25699# 115 @  
Den Brief fand ich gerade in meinem Karton. Mischfrankatur, portogerecht 0,35 DDR-Mark, dazu 2 x Walter Ulbricht Aufbrauch als Zusatzleistungsentgelt Einschreiben-Eilbrief. Rückseitig nur der Eingangsstempel, viele Kilometer waren ja von Friesack nach West-Berlin nicht zu überwinden, eher nur die Mauer-Höhe. Das ging wohl nicht so flott, E+2. Die 54 dürfte dann der Briefträgerstempel sein.

Gruß
Uwe


 
zonen-andy Am: 12.09.2018 18:28:13 Gelesen: 24941# 116 @  
@ zonen-andy [#114]

Hallo,

auf Hinweis von Richard hier nochmal die Vorderseite mit lesbaren Adressen.



Grüße Andreas
 
Totalo-Flauti Am: 25.11.2018 18:32:49 Gelesen: 21532# 117 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben aus Leipzig nach Hermsdorf bei Hohenstein-Ernstthal vom 25.11.1962. Zur 3. Sachsenschau gab es auf dem Einschreibezettel einen kleinen Gummistempel mit Hinweis auf die Veranstaltung. Das Ganze wurde mit dem passenden Ganzsachen-Umschlag des Kulturbundes portorichtig zu 70 Pfennige fabriziert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 28.11.2018 22:26:08 Gelesen: 21333# 118 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben zur Leipziger Frühjahrsmesse 1957 vom 3.3. nach Mannheim. Sonderstempel und R-Zettel stammen aus dem Handelshof. Dazu noch der passende Einlieferungsschein. Das Einschreiben in's bundesrepublikanische Mannheim war portorichtig mit 70 Pfennige (wie Inland) frankiert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 02.12.2018 19:59:54 Gelesen: 21167# 119 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben aus Leipzig nach Berlin vom 7.9.1965. Es wurde ein R-Zettel eines Sonderpostamtes verwendet. Das Porto von 140 Pfennige setzt sich aus je 50 Pfennige Einschreiben und Eilsendung und für ein bis 250 Gramm schweren Brief zu 40 Pfennige zusammen. Auf der Rückseite befinden sich eine Art Ankunftsstempel "FA 1 Berlin" sowie ein Botenstempel wegen der Eilpost. Oder ist der Maschinenstempel auf der Rückseite gar ein Rohrpoststempel aus Ostberlin?

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
Totalo-Flauti Am: 09.12.2018 13:48:18 Gelesen: 20849# 120 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben vom 21.10.1955 aus Leipzig nach Erfurt. Das Porto von 70 Pfennigen wurde mit 3 x Mi.479 und 4 x Mi.482 dargestellt.



Übrigens wird der R-Zettel 1957 grün. Hier auf einem Einschreiben vom 2.11.1957 nach Potsdam. Es wurden 2 x Mi.590 und Mi.599 für die 70 Pfennige verwendet.



Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
Totalo-Flauti Am: 29.12.2018 20:06:17 Gelesen: 20126# 121 @  
Liebe Sammlerfreunde,

bis zum Erlaß des Gesetzes über das Post- und Fernmeldewesen und der Anordnung über den Postdienst vom 3.April 1959 galten die alten Postgesetze und Postordnungen des Deutschen Reiches in der DDR mit gewissen Einschränkungen weiter. Ich habe jetzt einen Einlieferungsschein vom 7.7.1951. Auf diesem wurden 20 Pfennige verklebt. Ich würde mich bei Euch vergewissern wollen, dass es sich hier um Gebühren handelt, die bei Einlieferung von Einschreibsendungen außerhalb der üblichen Postschalterstunden (§ 32 Abs.8 Postordnung v. 20. Januar 1929) anfielen. Wurden die Gebühren auf dem Einlieferungsschein verklebt? Mit der neuen Postordnung kostete der Service nach Schalterschluß 40 Pfennige. Da habe ich aber noch nie einen Beleg gesehen.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Rainer HH Am: 29.12.2018 20:21:10 Gelesen: 20121# 122 @  
@ Totalo-Flauti [#121]

im Teil C der Allgemeinen Dienstanweisung für das Post- und Fernmeldewesen heißt es unter anderem

§ 10 Einlieferungsbescheinigung

Einlieferungsbescheinigungen sind im allgemeinen nach dem Buchen von Sendungen ..... anzufertigen.
a) auf Antrag
über gewöhnliche Päckchen und Pakete ohne Nachnahme
Für Bescheinigungen auf Antrag wird eine Gebühr erhoben und auf dem Einlieferungsschein oder im Einlieferungsbuch in Freimarken verrechnet.

Ich lese 1 Paket 5 kg 300 g



Von der anderen Seite der Grenze zeige ich einen Einlieferungsschein über ein Eilpäckchen.

Gruß Rainer
 
Totalo-Flauti Am: 29.12.2018 20:46:58 Gelesen: 20113# 123 @  
Lieber Rainer,

vielen Dank, für Dein Hinweis auf das Paket. Habe ich gar nicht weiter beachtet. Das ist mein erster Einlieferungsschein aus der Zeit und zu diesem Zweck. Ich bin einfach nur auf Briefe fixiert gewesen. Auf die Einlieferungsgebühr für ein Paket wäre ich überhaupt nicht gekommen. Die kostete 1929 für ein einfaches Päckchen oder Paket "nur" 10 Pfennige.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
Rainer HH Am: 30.12.2018 00:00:10 Gelesen: 20084# 124 @  
@ Totalo-Flauti [#121]

Ich würde mich bei Euch vergewissern wollen, dass es sich hier um Gebühren handelt, die bei Einlieferung von Einschreibsendungen außerhalb der üblichen Postschalterstunden (§ 32 Abs.8 Postordnung v. 20. Januar 1929) anfielen. Wurden die Gebühren auf dem Einlieferungsschein verklebt? Mit der neuen Postordnung kostete der Service nach Schalterschluß 40 Pfennige. Da habe ich aber noch nie einen Beleg gesehen.

Zeigen kann ich Dir einen Beleg aus meinem Sammelgebiet "Heuss" (aber irgendwie gehört das hier nicht hin). ;)



Gruß Rainer
 
hannibal Am: 01.02.2019 16:37:37 Gelesen: 19145# 125 @  
Hallo,

nachfolgend ein Einschreiben aus der letzten Portoperiode der DDR - ab 01.07.1990.

Eil-Einschreibbrief (50+200+150) frankiert mit DDR 2485(2), 3156, 3346, 3350, 3351. Drei saubere Stempel BAD LIEBENWERDA a 20.8.90.-18



Viele Grüße
Peter
 
Totalo-Flauti Am: 06.03.2020 12:49:00 Gelesen: 9051# 126 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben von der LIPSIA 1954 aus Leipzig vom 11.05.1954. Mit Mi.405, Mi.382, Mi.401 und Mi.402 wurden die notwendigen 84 Pfennige (Brief 24 Pfennig, Einschreiben 60 Pfennig) erreicht. Als Einschreibezettel wurde ein "Provisorium" mit Gummistempel verwendet.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
mausbach1 Am: 06.03.2020 14:55:14 Gelesen: 9029# 127 @  
Zwei Belege dieser Art bei mir finden sich:



08.10.1985 - MiNr. 2975 I - Schloßbrücke (Marx-Engels-Brücke) - R-Brief (FDC) von Berlin nach Eilenburg



08.10.1985 - MiNr. 2975 I - Schloßbrücke (Marx-Engels-Brücke) - am 18.08.1986 Express von Berlin nach Leipzig

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 10.03.2020 10:02:31 Gelesen: 8943# 128 @  
Zwei Satzbelege



MiNr. 2388-2393



MiNr. 2394-2399
 
tomato Am: 10.03.2020 21:07:25 Gelesen: 8908# 129 @  
@ mausbach1 [#128]

Die 2390 hat den schönen Fehler "Augenbraue rechts über dem Auge" bei dem Rotkehlchen, von dem wir bereits einige Bestätigungen haben. Kommt laut Bogenarchiv auf Feld 25 Bogen I vor. Danke für die neue Bestätigung, hier als Bedarf-Einschreiben.

Gruß Thomas
 
mausbach1 Am: 11.03.2020 08:07:54 Gelesen: 8883# 130 @  
@ tomato [#129]

Hallo Thomas,

besten Dank für den freundlichen Hinweis.

Glückauf!
Claus
 
Totalo-Flauti Am: 26.07.2020 16:02:11 Gelesen: 5769# 131 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben aus Leipzig vom 30.11.1971 nach Braunschweig. Für das Porto wurde der Satz Michel Nr. 1655-1658 verwendet (35 Pfennige der Auslandsbrief und 50 Pfennige Einschreibegebühr). Das Postamt Leipzig 22 hatte scheinbar keine Einschreibezettel mehr und verwendete einen blanko Zettel mit Gummistempel.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
hettel Am: 03.10.2020 11:13:45 Gelesen: 4097# 132 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich zeige hier einen R-Brief vom 4.9.1955 von Leipzig nach Stützerbach. Der Brief ist mit 80 Pf. frankiert und befördert worden. Ankunft 5.9.1955 (rückseitig).

M.E ist der mit 10 Pf. überfrankiert. Ab dem 1.10.1954 beträgt die R-Gebühr 50 Pf. Die Frankatur ist 3 x Nr. 415 x und 1 x Nr. 472 x II.

Kann jemand auch etwas über den R-Zettel sagen?
Frage: was bedeutet die rote Kennzeichnung "C35"

Mit freundlichen Grüßen
hettel_de


 
Fips002 Am: 11.10.2020 11:16:00 Gelesen: 3777# 133 @  
Einschreibbrief von Leutersdorf/Sachsen nach Horst/Holstein.

Freigemacht ist der Kleinbogen Mi.Nr. 3325 mit dem Ersttagsstempel 17.4.1990 von Leutersdorf.



Dieter
 
Christoph 1 Am: 11.10.2020 14:07:36 Gelesen: 3747# 134 @  
@ hettel [#132]

Hallo,

bei dieser roten Kennzeichnung handelt es sich um ein Amtskennzeichen, das zwischen 1956 und 1963 in der DDR verwendet wurde, siehe [1].

Gruß,
Christoph

[1] http://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/leitfaden-zur-bestimmung-von-rv-zetteln/
 
rumburak Am: 11.10.2020 16:06:02 Gelesen: 3727# 135 @  
@ hettel [#132]

Hallo,

es ist etwas verwirrend; bei diesen von Dir gezeigten R-Zetteln ist die "C 35" die postinterne Formblattnummer. Alle diese R-Zettel (egal von welchem PA) besitzen den Zudruck "C 35". Amtskennzeichen tragen erst die etwas später erschienenen R-Zettel der DDR. Das Amtskennzeichen "C 35" steht dann für das PA Crinitz (Niederlausitz) im Bezirk Cottbus aber es kommen eben auch alle möglichen anderen AKZ vor.

Viele Grüße
 
rumburak Am: 11.10.2020 16:17:10 Gelesen: 3723# 136 @  
@ hettel [#132]
@ rumburak [#135]

Zur Verdeutlichung noch zwei Einschreiben vom PA Rostock 4 mit dem AKZ R 14.
Der frühere Beleg hat auch einen R-Zettel mit dem Vermerk "C 35".

Viele Grüße



 
Fips002 Am: 07.01.2021 17:29:04 Gelesen: 518# 137 @  
Einschreiben von Luckenwalde 14.10.1985 nach Balve.

Freigemacht ist der Brief mit der Ausgabe Historische Brücken in Berlin.



Dieter
 
Altmerker Am: 07.01.2021 19:33:24 Gelesen: 501# 138 @  
Ich finde diesem Beleg richtig spannend, ein Zeitdokument, das auch in die Rubrik Bankbriefe passen würde. AFS-Stempel nichts Besonderes, aber eben die ersten Ost-West-Bankkontakte. Dazu kommt ein schöner Selbstbedienungs-R-Zettel. Noch dazu mit einer Postleitzahl etwas weiter weg vom Bankstandort. Bloß das war ja damals keine Bank für Bürger, wo man sich Geld holen konnte, kein Schalterverkehr halt.

Gruß
Uwe


 

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