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Thema: Stempel Schau - schön, selten oder kurios
Das Thema hat 488 Beiträge:
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Christian Am: 18.12.2008 01:47:16 Gelesen: 503598# 189 @  
@Kalmimaxiss [#188]

Hallo Kalimimaxiss,

und zugestellt wurde er trotzdem!

Ich weiß auch, dass es sich nicht um einen amtlichen Stempel handelt. Allerdings weiß ich nicht so recht, was du mir mit Deiner Aussage mitteilen möchtest. Interpretativ würde ich davon ausgehen, dass es dir nicht gefällt, dass Abbildungen dieser Art hier eingestellt werden. Da bin ich allerdings anderer Meinung. Lautet die Überschrift etwa "amtliche Poststempel"? Im Rahmen von Kuriosem empfinde ich es als durchaus angebracht und interessant.

Sollte ich dich missverstanden haben, bitte ich um Entschuldigung anderenfalls darum, Kritik auch so zu formulieren.

Zur Postgeschichte der Antartikis kann ich dir folgende Website empfehlen:

http://www.antarktis.ch/75.htm

Vielleicht gefallen dir ja die folgenden Belege besser, auch wenn wieder private Cachets (neben amtlichen Stempeln) abgebildet sind. Immerhin passen sie recht gut in die Weihnachtszeit.

Herzliche Grüße Christian


 
Christian Am: 18.12.2008 01:52:58 Gelesen: 503597# 190 @  
Hallo zusammen!

Noch ein Stempel aus der Rubrik "kurios":

Abstempelung Postamt Koblenz 1 vom 9.9.99 9:00 Uhr. Na denn Prost!



Mit besten Sammlergrüßen

Christian
 
Kalmimaxiss Am: 18.12.2008 07:14:20 Gelesen: 503587# 191 @  
@ Christian [#189]

Don't worry, be happy. Meine Aussage war eine reine Feststellung, wenn Du sie anders auslegst - Dein Problem! Tatsache ist, dass es sich bei allen gezeigten Stempeln um postamtliche Entwertungen handelt, bei Deinem gezeigten eben nicht! Und der Vergleich mit den Weihnachtsballonbriefen hinkt auch, da diese Belege wohl private Cachets aufweisen, aber auf dem normalen Postweg mit postamtlicher Entwertung der Briefmarke gelaufen sind.

Deine gezeigte Funkkarte dürfte normalerweise in dieser Form nicht den Postweg durchlaufen haben, zumal sie gar keine Adresse aufweist! Oder befindet sich die Frankatur + Adresse auf der Rückseite?
 
Lacplesis Am: 18.12.2008 17:06:04 Gelesen: 503531# 192 @  
@ Concordia CA

Habe mich eben mal durch das ganze Thema gelesen und wenn es mich nicht täuscht hat keiner deine Frage aus [#88] bezüglich des Melk Stempels beantwortet.

Wie es der Zufall so will, kenne ich mich mit den Stempel, die in den Orten zwischen Melk und Krems entlang der Donau verwendet wurden/werden, recht gut aus. :-)

Das ist ein Bahnhofsbriefkasten-Stempel.
 
Jürgen Witkowski Am: 18.12.2008 17:23:24 Gelesen: 503522# 193 @  
@ Lacplesis [#192]

Vielen Dank für die Aufklärung des noch ungeklärten Stempelrätsels. Wenn ich mich recht erinnere, hängen Deine Ortskenntnisse der besagten Region unmittelbar mit der Herkunft der Mutter eines zu stürmischen Zeiten geborenen Knaben zusammen. ;-)

Mit nachbarschaftlichen Sammlergrüßen
Jürgen
 
Christian Am: 21.12.2008 22:18:47 Gelesen: 503362# 194 @  
@ Kalmimaxiss [#191]

Ich lege nichts aus, habe auch nichts gegen Kritik, wenn ich sie als solche erkennen kann.

Abgesehen davon hinkt mein Vergleich nicht, da ich nichts verglichen habe. Die Abbildung der Belege mit den Ballonfahrten waren eigentlich dazu gedacht, Dir, mit Belegen, die Dein Sammelgebiet betreffen, eine kleine Freude zu machen.

Herzlich Grüße

Christian
 
Kalmimaxiss Am: 22.12.2008 17:17:03 Gelesen: 503326# 195 @  
@ Christian [#194]

Alles klar - Danke !

Ich wünsche Dir und allen Mitgliedern Frohe und besinnliche Feiertage!

Werner
 
HEFO58 Am: 02.01.2009 17:19:03 Gelesen: 503171# 196 @  
Hallo

Ich denke dieser Beleg aus der Schweiz mit einem Rasierklingenstempel passt ganz gut hierher. Mehr kann ich mangels Nachschlagewerk nicht zu dem Stempel erzählen.

Gruß
Helmut


 
Jürgen Witkowski Am: 11.01.2009 22:01:12 Gelesen: 503075# 197 @  
Vom 1. Januar 1884 stammt dieser für Schweden damals übliche Punktkreisstempel aus WESTERAS auf dem Ganzsachenumschlag MiNr. U 10 b.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
winni Am: 11.01.2009 22:13:55 Gelesen: 503071# 198 @  
Hallo

Hier mal ein sehr schöner und seltener Stempelabschlag von Württemberg Markgroningen


 
HEFO58 Am: 11.01.2009 23:09:12 Gelesen: 503060# 199 @  
Hallo

Diese Ansichtskarte von Lausanne vom 22.12.1900 mit einem Rasierklingenstempel ist mir beim sortieren auch noch in die Finger gefallen. Die Weihnachtsgrüsse kamen pünktlich zu Heiligabend in Wien an.

Gruß
Helmut



 
HEFO58 Am: 30.01.2009 19:15:26 Gelesen: 502863# 200 @  
Hallo

Ich denke die Ansichtskarte mit dem Stempel Berghotel Predigtstuhl Bad Reichenhall passt am besten hierher. Das Berghotel gilt als das höchst gelegene Hotel Deutschlands. Da das Postamt für ein einzelnes Gebäude im Jahr 1936 eingerichtet wurde, würde ich sagen, dass man das durchaus als kurios bezeichnen kann.

Ob das Postamt heute noch existiert weiß ich nicht. Vielleicht kann einer der Stempelexperten mehr dazu sagen.

Gruß
Helmut



 
Jürgen Witkowski Am: 22.03.2009 17:37:33 Gelesen: 502432# 201 @  
Gestern war ich zu einem Treffen der ARGE USA Kanada eingeladen. Neben vielen guten Gesprächen und intensivem Informationsaustausch haben die fast 20 Teilnehmer eine Menge an Tauschmaterial mitgebracht. So bin ich in den Besitz eines Stempels gekommen, der recht imposante Ausmaße hat.

Ob es sich um einen Maschinenstempel für großformatige Briefe oder einen Handrollstempel handelt kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Die Breite des Stempeleinsatzes beträgt immerhin 61 mm. Da er ziemlich dicht am Oberrand verläuft und die Stempelbänder in den meisten Fällen symmetrisch aufgebaut sind wird oben vermutlich noch ein Streifen zu ergänzen sein. Das bedeutet, die tatsächliche Breite würde dann ca. 70 mm betragen. Übliche Stempel dieser Kategorien haben Breiten zwischen 20 und 35 mm. Mich würde interessieren, ob dieser Stempel aus dem Jahr 1989 auch außerhalb von Californien verwendet wurde und ob es sich um einen Maschinenstempel handelt.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
obelix.fg Am: 29.03.2009 12:07:28 Gelesen: 502213# 202 @  
Es wurden hier ja schon einige Stempelabschläge von Bikerdike-Stempelmaschinen hergezeigt. Da möchte ich auch mal einen von nur zwei in Österreich verwendeten Maschinen zeigen. Beide Maschinen wurden beim Postamt Wien 1 eingesetzt.



Gruß, Franz
 
Pilatus Am: 29.03.2009 19:01:35 Gelesen: 502189# 203 @  
Originelle Stempel verwendet die Schweizer Post recht oft. Mir gefiel dieser gut.

Gruß Pilatus


 
Jürgen Witkowski Am: 30.03.2009 22:47:49 Gelesen: 502132# 204 @  
@ obelix.fg [#202]

Vielen Dank für das Zeigen der österreichischen Bickerdike-Variante. Ich kannte sie bisher noch nicht.

Der Stempelkopftyp Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten, der auch bei der österreichischen Bickerdike-Stempelmaschine zusehen ist, war um dieser Zeit in aller Welt in Gebrauch. Mein Beispiel stammt aus Sanct-Pilt (Elsass) vom 24.11.1908. Da bei den Kreisstegstempeln viel Platz für den Steg verloren ging, musste man bei längeren Ortsnamen kreativ sein. So gab es Kreisstegstempel mit Gitterbogen unten, in denen lange Ortsnamen im oberen Teil komplett untergebracht werden konnten, wie der Stempel von Bad Salzbrunn (Schlesien) schön zeigt. Das Ganze zusammen auf der Ganzsache MiNr. 78.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Pete Am: 13.04.2009 17:22:34 Gelesen: 501955# 205 @  
Nicht nur in Deutschland kommen Kopfsteher in den Stempelmaschinen vor. Anhand der (oder einer?) Stempelmaschine aus Lagos (Nigeria) lässt sich dies gut belegen.



Beide Briefumschläge (C6-Format) liefen in die Niederlande, wobei ich davon ausgehe, dass der untere Beleg (frankiert mit 0,50 Niara) früher abgeschickt wurde (25.05.) als der obere Beleg (frankiert zu 1,50 Niara, Datum vom 14.08.).

Leider zeigen beide Stempelabschläge nur die Tages- und Monatsangabe. Die Jahresangabe zur zeitlichen Einordnung fehlt in beiden Fällen und wurde durch einen waagerechten Strich ersetzt.

Leider liegen mir keine Portotabellen der letzten 20 Jahre zur zeitlichen Einordnung von Belegen aus Nigeria nach Deutschland vor. Kann jemand helfen bzw. kennt eine Internetseite, wo dazu Angaben aufgelistet sind?

Gruß
Pete
 
obelix.fg Am: 14.04.2009 18:31:01 Gelesen: 501907# 206 @  
Durch Fehllieferung kamen in Österreich zweimal Deutsche Stempeltypen bei Stempelmaschinen für kurze Zeit zum Einsatz, und zwar bei den Postämtern 4020 Linz und 1150 Wien. Einen Abschlag von 4020 Linz suche ich noch, aber von 1150 Wien kann ich einen zeigen.



Gruß, Franz
 
Pete Am: 14.04.2009 18:45:47 Gelesen: 501903# 207 @  
@ obelix.fg [#206]

Sehr interessant. Kennst du die Verwendungszeiten der beiden Maschinen?

Gruß
Pete
 
obelix.fg Am: 14.04.2009 20:24:25 Gelesen: 501886# 208 @  
@ Pete [#207]

Hallo Pete,

leider habe ich keine genauen Angaben. Ich schätze aber, dass die Stempel maximal ein bis zwei Monate im Einsatz waren.

Der Stempel von 4020 Linz wurde 1970 und der Stempel von 1150 Wien Ende 1983 verwendet. Stempelabschläge von 1984 sind bisher noch nicht bekannt. Der Stempel von 1150 Wien (am Westbahnhof gelegen) ist aber trotzdem nicht so selten, da es sich um eines der großen Postämter von Wien zu der Zeit handelte. Der Stempel von 4020 Linz ist schon etwas seltener.

Gruß, Franz
 
Jürgen Witkowski Am: 18.04.2009 23:57:42 Gelesen: 501823# 209 @  
Im Jahre 1864 kamen in Deutschland die Hufeisenstempel erstmals zur Verwendung. Köln (alte Schreibweise Coeln) war einer der Hauptverwendungsorte dieser interessanten Stempelform.

Der gezeigte Brief lief von Coeln nach Düsseldorf und trägt das Datum 19.3.67 5-6. Die Frankatur besteht aus einer Preussen MiNr. 16 zu 1 Silbergroschen. Rückseitig befindet sich neben dem Briefsiegel der Ausgabestempel von Düsseldorf noch vom gleichen Tag 8-12 N(achmittag).

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
winni Am: 19.04.2009 09:35:04 Gelesen: 501798# 210 @  
Hallo,

habe da auch ein paar Stempel aus Österreich; selten oder Massenware ?


 
Lothar Schrapp Am: 19.04.2009 12:46:28 Gelesen: 501771# 211 @  
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir von einem bestimmten Mitglied die überhebliche Anmerkung *erbseninnenwandpolierermodusein* einfange, zeige ich hier entgegen besseren Wissens zu kurios einen Beleg-Ausschnitt mit der Marke Reichspäsidenten aus dem Jahr 1928 (Michel-DR-Nr. 417), die offenbar mit einem Handstempel und dem Text Gelsenkirchen-Horst 1 (oder I) kreuzweise entwertet wurde.

Über ernstgemeinte Antworten, die eine Aufklärung zum Inhalt haben, würde ich mich freuen.

Mit Sammlergrüssen

Lothar Schrapp


 
AhdenAirport Am: 19.04.2009 13:31:46 Gelesen: 501760# 212 @  
@ Lothar Schrapp [#448]

"überhebliche Anmerkung "

Hallo Lothar,

bitte bitte bitte keine Animositäten in diesem Forum, daran ist schon manch anderes zugrunde gegangen. Ich kenne Herrn Boettger aus mehreren Foren nur als äußerst kompetenten und seriösen Menschen.

Bei dem gezeigten Stempel aus Gelsenkirchen handelt es sich um einen Grobsendungsstempel wie er zum Beispiel auf Päckchen verwendet wurde.

Grüße aus Berlin,
joey
 
obelix.fg Am: 19.04.2009 15:20:10 Gelesen: 501738# 213 @  
@ winni [#210]

Hallo winni,

Stempel 1 und 5 aus deinem Bild zeigen Nachentwertungsstempel von Wiener Postämtern wie sie in der Zeit von etwa 1946-1960 verwendet wurden. Wobei das "W" für Wien steht und die Zahl für das jeweilige Postamt. Diese Stempel sind nicht häufig aber auch nicht ausgesprochen selten.

Stempel 3 und 4 zeigt den Nachentwertungsstempel wie er einheitlich bei allen österreichischen Postämtern ab 1957-2002 verwendet wurde. Der Stempel ist als Masse einzuordnen.

Der Stempel 2 zeigt einen Teil eines Maschinenstempels wie er von ca. 1953-1962 mit verschiedenen Werbe- oder Welleneinsatz verwendet wurde. Ich würde ihn gleichwertig mit einem Handstempel aus dieser Zeit einordnen, also eher Masse, aber als Vollstempel wie hier abgebildet, würde ich ihn jederzeit einem Handstempel vorziehen.

Gruß, Franz
 

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