Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Vorsicht: Stempel in Privathand
Das Thema hat 289 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11   12  oder alle Beiträge zeigen
 
staubi62 Am: 14.09.2025 08:59:18 Gelesen: 31872# 265 @  
Hallo Thomas,

wenn ich mich in meinen alten grauen Zellen nicht irre wurden diese Stempel unter anderem an Hauptpostbankstellen bei Ein- und Auszahlungen in den alten Postsparbüchern zum dokumentieren der Aktion verwendet, auch bei Überweisungen oder Scheckeinreichungen kamen diese Stempel zum Einsatz.

Gruß Klaus
 
Stefan Am: 21.10.2025 20:54:54 Gelesen: 30015# 266 @  
Forumsbetreiber Richard hat den nachfolgenden Tagesstempel zur dauerhaften Verwahrung erhalten. Es handelt sich um einen Tagesstempel mit vierstelliger Postleitzahl aus Hamburg:





Tagesstempel aus 2050 Hamburg 821, Unterscheidungsbuchstabe a, Datum verzogen

Ein (der?) Tagesstempel aus 821 Hamburg ist als Stempelabschlag von 1985 auf Philastempel vorhanden [1]



Gruß
Stefan

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/92424
 
mumpipuck Am: 22.10.2025 02:30:36 Gelesen: 29928# 267 @  
@ Stefan [#266]

Dieser Stempel wurde in der Poststelle II 2050 HAMBURG 821 geführt.

Er wurde lt. Inventar des Leitpostamts 2050 HAMBURG 80 (Bergedorf) am 29.09.1977 angeschafft und ab 01.10.1977 eingesetzt bis zur Schließung der Poststelle II mit dem 31.03.1987. Laut Unterlagen des Leitpostamts wurde er am 15.04.1987 ausgemustert. Interessant, dass es ihn noch gibt. Die Poststelle II hatte in seiner Verwendungszeit nur diesen Stempel.

Die Poststelle wurde im Rahmen der Landpostverkraftung beim Postamt Bergedorf am 01.08.1929 unter dem Namen "KRAUEL Bergedorf Land" eingerichtet. Vorher gab es bereits eine Posthilfsstelle, die keinen Stempel führte.

Ab 01.07.1933: "Krauel über Bergedorf"
Ab 01.04.1938: "Hamburg-Krauel" (Eingemeindung nach Hamburg durch Großhamburggesetz)
Ab Mai 1961 : "24a Hamburg-Kirchwerder 4" (Diesen Namen trug früher eine andere Poststelle!)
1962: PLZ 2052, ab 01.11.1969 PLZ 205(0) (Die "2" wurde im Tagesstempel entfernt).
Ab 01.10.1977: "2050 HAMBURG 821". In diesem Zusammenhang wurde dieser Stempel angeschafft).
31.03.1987: Aufhebung der Poststelle II

Die Poststelle wurde zunächst von Gastwirt Johannes Klemmer geführt (Elbdeich West Krauel 52 bzw. 76 (Nummernänderung))

Ab 01.01.1936 bis 27.04.1956 von Heinrich Sandy und dann von Hermann Sandy bis zum Schluss, immer im gleichen Haus, auch wenn Straßennamen und Hausnummern wechselten, was in den Hamburger Vierlanden häufig der Fall war (Elbdeich Ost Krauel, Kraueler Elbdeich 27, dann 173, Kraueler Hauptdeich 205). Das Haus ziert noch heute eine geschmiedete Postkutsche.

Burkhard
 
Stefan Am: 25.10.2025 08:59:04 Gelesen: 29594# 268 @  
@ mumpipuck [#267]

Besten Dank für die Vitae und sehr ausführlichen Informationen zu diesem Handstempelgerät. :-)

Gruß
Stefan
 
mumpipuck Am: 26.10.2025 00:51:46 Gelesen: 29421# 269 @  
@ Stefan [#268]

Hier habe ich auch noch Bilder des Gebäudes, in dem der Stempel geführt wurde. 2015 stand zumindest noch der Briefkasten davor.



Burkhard
 
Carsten Burkhardt Am: 01.12.2025 17:37:57 Gelesen: 26782# 270 @  
Vier neue seit heute auf Ebay für 499 im Sofortkauf angeboten, Sowjet. Besatzungszone

Verkäufer ist sammelfreund21
157511149342
157511205570
157511199964
157511141860

MÜHLHAUSEN (THÜR) / 36. Deutsches Bachfest 1.-5. 7.1959 Bo12
MÜHLHAUSEN 1 57 / Thomas Müntzer-Stadt 7. Kreisbriefmarkenausstellung Bo 18
MÜHLHAUSEN 1 57 / Thomas Müntzer 1524-1525 Deutscher Bauernkrieg Bo 17
BAD TENNSTEDT 5822 / 775 1975 Schwefelquellen 1200 Jahrfeier Bo 5





viele Grüße
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 19.03.2026 17:44:30 Gelesen: 19996# 271 @  
Ich muss sagen, ich bin etwas irritiert. Schaut Euch folgendes Angebot an:

https://www.philasearch.com/de/cat/12756_44/lot/44-A192-3583?treeparent=COSUBGRP-10030&postype=PH&indexTableId=0&page=16

Viele Grüße
Carsten



[Bild mit ZKD-Stempeln und Auktionsangebot redaktionell ergänzt]
 
TeeKay Am: 19.03.2026 18:23:19 Gelesen: 19965# 272 @  
@ Carsten Burkhardt [#271]

Was verwirrt dich da? Das sind keine Poststempel, sondern normale Büro-Gummistempel. Wenn du mehr von diesen Gummistempeln brauchst: Der Stempelladen um die Ecke fertigt sie dir für weniger als 10 Euro.
 
JohannesM Am: 19.03.2026 21:03:37 Gelesen: 19873# 273 @  
@ TeeKay [#272]

Das sind keine normalen Bürostempel, sondern von der Verwaltungspost der DDR, da die Umschläge eigentlich vernichtet werden sollten, sind sie teilweise auch noch selten.

Beste Grüße
Ecki
 
Paul Laner Am: 15.09.2026 21:26:21 Gelesen: 5701# 274 @  
Hallo an alle Stempelprofis,

ich lese schon seit Wochen vergleichbare Threads mit, um mich aufzuschlauen und hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich stehe vor einem Problem bzw. bin etwas ratlos und frustriert. Einen passenderen Thread habe ich nicht gefunden.

Ich habe kürzlich einen Posten bei einer Auktion geschossen mit u.a. voll gestempelten Tagesstempeln der BRD. Hier wollte ich einige schön/voll gestempelte Randexemplare in meine Sammlung übertragen. Dabei habe ich bemerkt, dass einige Dutzend Marken aus meiner Sammlung mit dem Stempel 3000 Hannover 1 q mit Datum und Michelnummer exakt mit den zugehörigen Marken des Vollstempelpostens übereinstimmten. Also z.B 3000 Hannover 1 q vom 8.11.81-18 in meiner Sammlung (z.B. als Eckrand) und die Einzelmarke im Posten.

Kann ich nun davon ausgehen, dass es sich hier um einen Stempel in Privathand handelt? Bei stampsx und philastempel existiert der Stempel, eine Bemerkung diesbezüglich (Privathand) gibt es aber nicht.

Dass ich hier, weit weg von Hannover, über unterschiedliche Wege und Sammlungen an die Marken eines Sammlers geriet, der sich seine Marken in Hannover zigweise abstempeln ließ wäre auch unrealistisch.

Oder übersehe ich etwas?

Danke für eure Einschätzung!

Paul
 
TeeKay Am: 15.09.2026 22:25:47 Gelesen: 5640# 275 @  
Hannover 1 - das war die Hauptpost einer ziemlich großen Stadt. Warum sollte da nicht ein Händler massenweise Marken abgestempelt haben, um z.B. die 8.11.81-18 in irgendeiner Form zu dokumentieren? In den 80ern kamen dann schnell vier- und fünfstellige Anzahl an Belegen heraus, die heutzutage wertlos sind. Da werden dann gern die Marken ausgeschnitten und als Kiloware vermarktet.

Hinweise auf Stempel in Privathand sind v.a.:

- Marken mit Datum außerhalb der Gültigkeit gestempelt
- 4-stellige PLZ mit Datum nach 1.7.93
- falsche Stempelfarbe
- massenhaft postfrisch weitgehend wertlose, aber gestempelt sehr teure Marken, tauchen auf einmal mit dem Stempel auf
- Inkonsistenzen in der Stempelgeräterhaltung - also z.B. ein abgenutzter Stempel mit einem Datum aus der Frühphase der Verwendung des Stempelgeräts
 
Paul Laner Am: 16.09.2026 00:19:33 Gelesen: 5605# 276 @  
Danke für diese erste Einschätzung TeeKay! Ich hoffe für meine Sammlung, dass du Recht hast.

Zwei Dinge muss ich noch ergänzen:

Das Beispieldatum oben ist irreführend, es sind auch Allerweltsangaben wie zB 12.6.83 dabei. Und zudem sind die Stempel auf (Eck)Randstücken und Formnummern vertreten; zumindest bei Bund ein Unterschied zwischen postfrisch und gestempelt (Vollstempel).

Was die Farbe und Abnutzung des Stempels angeht bzw. wann er in Erscheinung trat, bin ich leider nicht belesen genug in dieser Materie.
 
TeeKay Am: 16.09.2026 14:22:23 Gelesen: 5442# 277 @  
@ Paul Laner [#276]

OK, ich persönlich würde dann die Marken mit diesem Stempel unter Vorbehalt stellen und annehmen, dass das Gerät in Privathand ist.

Ich hatte einen großen Bestand gestempelter Markenheftchen gekauft. Das sah alles gut aus, gestempelt mit verschiedenen Geräten aus Emden aus etlichen Jahren, auch mit unterschiedlichen PLZ. Bis ich dann 2 Heftchen fand, die mit vierstelliger PLZ gestempelt wurden, obwohl sie nach 1.7.93 herauskamen. Damit war für mich dann der gesamte Bestand Müll, weil ich annahm, dass die Geräte alle in Privathand befindlich sind.

Fälscher sind faul, die machen irgendwann Fehler. Sobald du eine Marke mit eindeutig falsch eingestelltem Datum findest, ist klar, dass das Gerät entweder in Privathand ist oder ein Mitarbeiter das Gerät zur Stempelung ohne Aufsicht aushändigte (v.a. in den letzten 20 Jahren nimmt diese Praxis Überhand).

Um die Abnutzung eines Geräts zu dokumentieren, gibt es Philastempel und die StampsX Datenbank. Dafür brauchst du natürlich Scans aus der gesamten Nutzungszeit des Geräts. Die liegen für die meisten Stempelgeräte noch gar nicht vor.

Darum ist es wichtig, Scans aus allen möglichen Nutzungsjahren hochzuladen, auch wenn es für das Gerät schon einen Scan in der Datenbank gibt. Mit Glück gibts dann irgendwann z.B. den Bruch oder die Abnutzung des Außenkranzes. Z.B. ab 1982. Wenn du dann teure Marken findest, die mit Stempeldatum 1972 die Abnutzung des Außenkranzes zeigen, obwohl andere Scans aus dem Jahr 1972 einen intakten Außenkranz zeigen, ist klar, dass es sich um rückdatierte Stempel auf den teuren Marken handeln muss.
 
drmoeller_neuss Am: 16.09.2026 17:17:24 Gelesen: 5342# 278 @  
@ Paul Laner [#274]
@ TeeKay [#277]

Ein gesundes Misstrauen hilft in der Philatelie oft weiter, aber man sollte auch nicht alles schwarz sehen. Ein falsch eingestelltes Datum kam in der Hektik im Postalltag immer wieder vor, dummerweise kann man es auf losen Marken nicht prüfen.

Das gleiche gilt für die Stempelfarbe. In Enzelfällen wurde auch violette Bürostempelfarbe verwendet. Oder folgende Geschichte: ein Sammler und (West-)postler hatte sich immer über die wässrige und schlechte Stempelfarbe auf den Briefen seines DDR-Tauschpartners beschwert. Der (West-)postler griff zur Selbsthilfe und "besorgte" ein Stempelkissen seines Arbeitgebers. In der DDR-Post war man über die milde Gabe aus dem Westen dankbar und die Qualitätsansprüche des Sammlers aus dem Westen waren erfüllt. Einem Prüfer werden hier die Haare zu Berg stehen: BRD-Stempelfarbe auf DDR-Marken, das kann doch nur ein Fälscher gemacht haben.

Und zu der Geschichte mit dem immer gleichen Stempel ein Erlebnis aus der Familie: mein Opa war Chef von einer Wohnungsbaugenossenschaft. Da mein Opa auch Bund-/Berlinsammler war, wurde die ausgehende Post immer mit Briefmarken frankiert und vom Chef persönlich zum Postamt Heidelberg 17 (Handschuhsheim) gebracht. Dazu liess sich mein Opa von der Versandstelle alle neuen Berlin-Marken bogenweise kommen. Die Zuschläge hat er natürlich selbst bezahlt. Die Briefe gingen meistens an Hausmeister und Handwerkerunternehmen, immer mit einem kleinen Zettel "Lieber Sammlerfreund! Bitte bei Gelegenheit die Marken ausgeschnitten an mich zurück." Natürlich wollte die Betriebe wieder Aufträge haben, und so kam man der kleinen Bitte nach, teilweise mit Marken aus der Tagespost der Firmen ergänzt.

Der Auftrag für die Post lautete "auf jede Marke Vollstempel" und die Beamtin erfüllte brav den Sammlerwunsch. Die Post fühlte sich damals den Sammlern noch verpflichtet, außerdem war es hilfreich, dass mein Opa hin- und wieder Leckereien am Postschalter vorbeibrachte.

Das Ergebnis habe ich dann vor etwa 30 Jahren übernommen: Berlin-Marken, teilweise per 100, alle mit Vollstempel "Heidelberg 17 - b". Jeder andere Sammler könnte meinen, ich hätte das Gerät im Keller stehen und würde selbst stempeln.

Zurück zu dem Gerät 3000 Hannover 1 q. Du müsstest herausbekommen, ob der Stempel überhaupt im Postausgang im Einsatz war. Der "hohe" Unterscheidungsbuchstabe macht erst einmal skeptisch, aber in der Hauptpost von Hannover gab es viele Schalter, und in manchen Postämter gab es sogar eine eigene Abfertigung von Sammlerpost.

Es war in den goldenen Zeiten der Philatelie auch üblich, sich Marken direkt am Ausgabetag am Schalter stempeln zu lassen

Wenn der Stempel aber zu einem Postbank- oder Paketschalter gehört hat, dann wäre hier mein Mißtrauen am Ende. Natürlich durfte auch dort gestempelt werden, aber es war die Ausnahme.
 
wheilmann Am: 16.09.2026 17:59:09 Gelesen: 5306# 279 @  
Hallo zusammen,

ich biete dazu einmal einen Auszug aus meinen gesammelten Stempeldaten an:



Viele Sammlergrüße
Wolfgang
 
bernhard Am: 16.09.2026 18:05:50 Gelesen: 5296# 280 @  
@ drmoeller_neuss [#278]

Hallo,

die Geschichte mit dem BRD-Stempelkissen finde ich sehr interessant! Sie wäre es Wert für eine genauere Schilderung dieser Vorgänge mit Zeit, Postamt und ggfs. Abbildungen, z.B. hier oder in den Rundbriefen der Poststempelgilde oder sonst wo. Oder gibt es diesen Artikel bereits? Solche Vorgänge sollten der Nachwelt erhalten bleiben.

Viele Grüße
Bernhard
 
Stefan Am: 16.09.2026 19:05:20 Gelesen: 5253# 281 @  
@ drmoeller_neuss [#278]

Das Ergebnis habe ich dann vor etwa 30 Jahren übernommen: Berlin-Marken, teilweise per 100, alle mit Vollstempel "Heidelberg 17 - b". Jeder andere Sammler könnte meinen, ich hätte das Gerät im Keller stehen und würde selbst stempeln.

Die Briefmarkensammlung von Forumsbetreiber Richard lässt grüßen: gleiches Prozedere wie bei deinem Opa, hier allerdings verschiedene Ortsstempel aus 6419 bzw. 36151 Burghaun (ca. 1975-2010), ein Dorf von ca. 6000 Einwohnern mit einem Postamt. Auch Richard ließ sich >20 Jahre lang per 30 bzw. 50 Stück die Marken (Bund und Berlin) von der Versandstelle kommen, um diese als Frankatur für den Postausgang seiner eigenen Firma zu verwenden, verbunden mit der Bitte an verschiedene Empfänger, ihm die Frankatur bei Gelegenheit wieder zurückzugeben.

Am Ende war es ein voller Bananenkarton Kiloware mit vielen Vollstempeln geworden, ein paar nicht zerschnittene Belege waren auch enthalten. Teilweise lassen sich mit diesen Burghaun-gestempelten Briefmarken ganze Schalterbogen rekonstruieren (bevor Richard diese für die damaligen Frankaturzwecke aufgetrennt hatte).

Gruß
Stefan
 
Paul Laner Am: 16.09.2026 21:15:58 Gelesen: 5187# 282 @  
@ drmoeller_neuss [#278]

Danke für die schöne Anekdote, das stimmt mich etwas hoffnungsvoller, war schon recht frustriert ob dieser Entdeckung.

Ich möchte gerne auf Spurensuche gehen, ob Hannover 1q im Postausgang war, jedoch: wie oder wo fange ich da an?

Ich sammle Bund Vollstempel, wobei das Ziel ist, die Marken mit ESST, EST, Tagesstempel, BZ und BR, Bahnpoststempel, und alle Ränder auch voll gestempelt zusammen zu bekommen. Da wäre es schon bitter, einige 100 Hannover Marken entfernen zu müssen.

Grüße an alle aus Niederbayern und Danke für eure Hilfe!
Paul
 
TeeKay Am: 16.09.2026 21:38:40 Gelesen: 5177# 283 @  
@ Paul Laner [#282]

Ich möchte gerne auf Spurensuche gehen, ob Hannover 1q im Postausgang war, jedoch: wie oder wo fange ich da an?

Dafür musst du einen gelaufenen Brief, idealerweise mit Zusatzleistung und Ankunftsstempel, finden. Anlaufstellen wären eBay, Delcampe und das Forum. Dass es Hannover ist, macht es einfacher und schwerer zugleich. Einfacher, weil die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass so ein Brief existiert. Schwieriger, weil du zehntausende Briefe finden wirst, du einen anderen Stempel aus Hannover tragen. So ein Brief wäre ideal [1].

[1] https://www.ebay.de/itm/117399223824
 
mumpipuck Am: 22.09.2026 01:41:07 Gelesen: 4008# 284 @  
In der Datenbank von Stamsx gibt es auch einige Abschläge dieses Stempels [1] sowie seines Vorgängers "3 HANNOVER 1 q".

Es handelt sich durchweg um sehr saubere, ausgerichtete Abschläge zumeist auf Sondermarken, die nicht nach Bedarf aussehen.

Dasselbe gilt für die Abschläge beider Geräte hier in Philastempel. Bei einem ist sogar zu erkennen "Sammlermarken bitte sauber stempeln".

Meine Hypothese: Das Postamt Hannover 1 hatte einen Sammlerschalter, der den Unterscheidungsbuchstaben "q" führte.

Zur Erhärtung könnte man mal einen Sammlerverein in Hannover befragen. Da finden sich ggf. ältere Sammlerfreunde, die sich daran erinnern können und vielleicht auch diesen Stempel in der Sammlung haben.

Viele Grüße
Burkhard

[1] https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=12588452
 
wheilmann Am: 22.09.2026 11:47:26 Gelesen: 3863# 285 @  
Hallo zusammen,

ich habe von 3000 HANNOVER 1 (also mit 4-stelliger Postleitzahl) bisher nur Stempelabdrucke mit dem UB "q" und den folgenden Buchstaben des Alphabets (r, s, t, usw.) gesehen (siehe [#279] - Zeile 3000 Hannover 1). Damit hat man ab 1976 bis 1993 im Postamt Hannover 1 gestempelt. Das war also ein ganz neuer Stempel - deshalb wohl auch die klaren Abdrucke.

Ich würde sehr gerne meine Liste mit einem UB vor dem „q“ aktualisieren, wenn denn jemand einen solche Stempelabdruck – aber bitte nur mit 4-stelliger Postleitzahl unten im Stempel - hier zeigen kann.

Gruß Wolfgang
 
JohannesM Am: 22.09.2026 22:17:26 Gelesen: 3690# 286 @  
Hallo Wolfgang,

die Ub a-p wirst du wohl bei den 3000-er Stempeln nicht finden, die wurden bei den Vorgängern vergeben. Man hat nicht bei jedem Stempelgerät wieder mit a angefangen.

Beste Grüße
Ecki
 
wheilmann Am: 23.09.2026 09:48:51 Gelesen: 3448# 287 @  
@ JohannesM [#286]

Hallo Ecki,

genauso ist es.

Ich habe einmal aus meiner Liste die Stempelkopfzeile „3 HANNOVER 1“ herausgezogen:

Den UB „q“ gibt es dort auch, ich habe zu der Zeile in der Liste Stempelabdrucke gesehen mit mindestens den beiden gelisteten Daten vom 10.11.1971 und 28.09.1979. Zu den in der Liste unter „Hst(UB)“ fehlenden UBs des Alphabets habe ich noch keine Stempelabdrucke gesehen. Sind m.E. aber wohl auch an den Schaltern bzw. in andere Dienststellen eingesetzt worden. Ich denke da z.B. an Postsparkassen-, Zahlkartenannahme-, Telegramm-, Paket-, Auskunfts- und Schaltern an denen ‚Benachrichtigte Sendungen (vom Briefträger)‘ abgeholt werden konnten. Briefmarken auf abzusendende Briefe sind an diesen Schaltern sicher selten gestempelt worden, Stempel waren an den Schaltern aber vorhanden. Mein Wissen hierzu stammt aus meinem Arbeitsleben dort (Postamt Bremen 1 von 1965 bis 1978).



Gruß Wolfgang
 
philatrain Am: 23.09.2026 20:47:54 Gelesen: 3342# 288 @  
@ Paul Laner [#282]

Hallo,

der von mir eingestellte Stempel (#612159) befindet sich auf einem Einlieferungsschein, vielleicht hilft das.

Gruß philatrain
 
philatrain Am: 23.09.2026 20:49:35 Gelesen: 3340# 289 @  
@ philatrain [#288]

Mittlerweile leider auch nicht mehr in meinem Besitz.

Gruß philatrain
 

Das Thema hat 289 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11   12  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.