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Thema: Deutsches Reich: Ganzsachen bestimmen
Das Thema hat 69 Beiträge:
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Richard Am: 31.10.2016 09:18:16 Gelesen: 19079# 45 @  
@ asmodeus [#43]

Wer hätte nur noch eine aktuelle Katalogbewertung für mich?

Hallo Denis,

auch im neuesten Michel Ganzsachen Deutschland 2014, Seite 131, wertet P 38 I A gebraucht mit 10 Euro.

Schöne Grüsse, Richard
 
10Parale Am: 20.11.2016 19:32:57 Gelesen: 18736# 46 @  
@ volkimal [#10]

Wenn ich aus diesem Thread richtig gelernt habe, hier auch ein P5 - 5 PFENNIGE

Abgeschlagen mit einem Bahnpoststempel ? von LAUTERBACH IM GROSSHERZOGTUM HESSEN am 19.7.77.

Liebe Grüße

10Parale


 
Lars Boettger Am: 21.11.2016 17:21:52 Gelesen: 18673# 47 @  
@ 10Parale [#46]

Das ist ein normaler Ortsstempel, kein Bahnpoststempel.

Beste Grüsse!

Lars
 
inflamicha Am: 21.12.2017 22:31:46 Gelesen: 14505# 48 @  
@ JoshSGD [#41]

Hallo Josh,

beide Karten sind keine Privatganzsachen, gehören also eigentlich nicht in dieses Thema. Die obere Karte ist eine normale amtliche Ganzsache P 107 I mit zugeklebter 5 Pf. Germania, die Siegeleinprägung war eventuell gegen private Verwendung ähnlich einer Firmenlochung gedacht, vielleicht auch nur als Absenderangabe- noch nie gesehen, Wert keine Ahnung. Das zweite Stück ist eine PZP 26 I (laut Michel-Ganzsachenkatalog), der 20 Pf.- Wertstempel wurde auf private Bestellung auf einer P 107 angebracht. Wertet ungebraucht ganze 15 Euro.

Gruß Michael

[Beiträge [#41] und [#48] redaktionell verschoben aus dem Thema "Deutsches Reich: Privatganzsachen bestimmen"]
 
Totalo-Flauti Am: 24.11.2018 09:42:15 Gelesen: 9612# 49 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf der Deutsches Reich P18 vom 28.06.1888 aus Bad Kösen nach Leipzig ist ein Zudruck der Rudelsburg zu sehen. Falls es hierfür eine Katalognummer gibt, könnte mir diese genannt werden? Vielen Dank für die Hilfe.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
dietbeck Am: 12.04.2020 10:47:47 Gelesen: 6216# 50 @  
Hilfe - Deutsches Reich - Dienstsache

Hallo,

kann mir jemand sagen, um welche Michel-Nummer es sich bei dieser Dienstsache handelt ? Finde ich diese Dienstsache im Michel-Ganzsachen-Katalog ?

Danke für Hilfe.

Dieter


 
inflamicha Am: 12.04.2020 11:24:32 Gelesen: 6198# 51 @  
Hallo Dieter,

das Bild ist etwas klein, es sollte sich aber um DU 6 b von 1895 handeln.

Gruß Michael
 
Martin de Matin Am: 12.04.2020 11:24:39 Gelesen: 6196# 52 @  
@ dietbeck [#50]

Die Ganzsache findet man unter Deutsche Staaten (Württemberg) unter Dienstumschlägen ab MiNr. DU 5. Welche Nummer es genau ist kann ich aus der Abbildung (Papier) nicht genau sagen.

Gruss
Martin
 
dietbeck Am: 12.04.2020 15:16:40 Gelesen: 6163# 53 @  
Hallo nochmal,

ich versuche es nochmal mit einem bessere Scan. Danke für die bisherigen Antworten. Mein Michel Ganzsachen-Katalog ist von anno tobak (1982), da finde ich keine DUB 6 oder ähnliches.

Danke nochmal für Aufklärung.

Dieter


 
inflamicha Am: 12.04.2020 15:42:17 Gelesen: 6154# 54 @  
@ dietbeck [#53]

Hallo Dieter,

meine Einschätzung bestätigt sich, von der Papierfarbe her ist es ein Württemberg-Dienstumschlag DU 6 b. Der stand 1982 bestimmt auch schon drin. ;-)

Gruß Michael
 
Martin de Matin Am: 12.04.2020 17:37:57 Gelesen: 6143# 55 @  
@ dietbeck [#53]

Meine Angaben stammen aus dem Michel Ganzsachenkatalog von 1987. Dort sind die Dienstumschläge von Württemberg (nicht Deutsches Reich) nach den Ganzsachen mit dem Motiv der württembergischen Freimarken (MiNr. 44-62) aufgeführt. Es ist nur eine kleine unscheinbare Abbildung des Rautenmotivs am Anfang der Dienstumschläge zu sehen.

Gruss
Martin
 
Richard Am: 14.04.2020 09:51:50 Gelesen: 6097# 56 @  
@ dietbeck [#53]

Hallo Dieter,

die Ganzsache DU 6 [Deine mit einem schönen Stempel meines Heimatortes Leutkirch] findest Du im Michel Ganzsachen Katalog 2018 auf Seite 94 unter "Wertstempel der Gemeindebehörden".

Die Ganzsache hat einen Katalogwert in der Farbe hellgraugelb von 8 Euro und in der Farbe grünlichgrau bis olivgrau von 3 Euro.

Bleib gesund, Richard
 
Baber Am: 29.05.2020 10:40:56 Gelesen: 5642# 57 @  
Ganzsache Deutsches Reich bestimmen

Ist das die P137 II ?

Nach der Abbildung im Michel Ganzsachen-Katalog würde ich sagen ja.



Gruß
Bernd
 
DerLu Am: 02.06.2020 20:29:07 Gelesen: 5500# 58 @  
@ Baber [#57]

Hallo Bernd,

m.M. nach sogar ziemlich eindeutig, nur ist es eine P 133/01 II. Hier eine P 133/01 I, mit zwei ungeteilten Strichen:



Wie aber im Michel steht, sind die Übergänge zwischen zwei und drei/vier Strichen fließend.

Gruß DerLu
 
Baber Am: 17.06.2020 16:34:00 Gelesen: 5349# 59 @  
@ DerLu [#58]

Hallo Derlu,

Danke für den Hinweis, ich hatte mich beim Markenbild der ursprünglichen Bayernkarte verschaut.

Gruß
Bernd
 
dr31157 Am: 27.09.2020 14:18:27 Gelesen: 4603# 60 @  
@ dr31157

Hallo zusammen,

kann mir keiner eine Antwort auf meine Frage geben?

Gruß Detlef
 
ginonadgolm Am: 27.09.2020 19:24:11 Gelesen: 4572# 61 @  
@ dr31157 [#60]

Auf welche Frage?

In diesem Thema ist kein Frage von dir offen!

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
dr31157 Am: 27.09.2020 20:24:31 Gelesen: 4560# 62 @  
@ ginonadgolm [#61]

Hallo Ingo,

sorry. Meine Einstellung wurde von "Deutsches Reich Postkarten" hierher verschoben. Dabei wurde meine Frage nicht übernommen und einfach samt dem Scan "gefressen".

Also hier noch einmal alle meine Frage:

Ich bin kein Ganzsachenspezialist. Ich habe hier eine P 5 bei der in der 4. Zeile der 2. und 3. Punkt nur ganz schwach zu erkennen ist. Ist diese Karte als eine P 5 II bestimmbar?



Ich bitte um Hilfestellung.

Gruß Detlef
 
Ameise Am: 17.10.2020 08:27:12 Gelesen: 4353# 63 @  
Hallo,

ich sehe in der 4. Zeile ganz vorn eine Lücke und keinen Punkt - also dürfte es die P 5 I sein.

Viele Grüße Enrico
 
dr31157 Am: 17.10.2020 21:38:50 Gelesen: 4324# 64 @  
@ Ameise [#63]

Hallo Enrico,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich habe mir den Scan jetzt hier noch einmal angesehen. Die Qualität der Erhaltung der Karte ist leider nicht besonders. Ich habe mir das Original mit einer Lupe mit 10-facher Vergrösserung ansehen, sieht man dann ganz ganz schwach den 2. u. 3. Punkt. Wahrscheinlich eine partielle Abnutzung.

Gruß Detlef
 
Pete Am: 13.11.2020 21:57:13 Gelesen: 3909# 65 @  
Bei der Aufarbeitung von Belegekartons fielen die drei nachfolgenden Dienstganzsachen auf. Ein Beleg mag eine Spielerei sein, zwei Belege ein Zufall - aber drei Exemplare aus verschiedenen Orten?



Ganzsache zu 10 Pfennig, Ablösungsziffer mit "21", Stempel (Siegel) des (eines) Postamts in Frankfurt am Main



Ganzsache zu 20 Pfennig, Ablösungsziffer mit "21", Stempel (Siegel) des Postamts Neuruppin



Ganzsache zu 20 Pfennig, Ablösungsziffer mit "21", Stempel (Siegel) der Oberpostdirektion in Halle an der Saale

Die beiden Ganzsachen zu 20 Pf. sind gelaufen und weisen neben dem Wertstempel der Ganzsache zusätzlich einen abgeschlagenen Tagesstempel vom 02.07.1927 (Neuruppin) bzw. 22.12.1924 (Halle) auf. Die Ganzsachen waren zu dem jeweiligen Zeitpunkt bedingt durch die vorherige Hyperinflation nicht mehr gültig, so dass von einem Aufbrauch an Restbeständen (Papier) auszugehen ist. Allerdings ist keine sonstige ersichtlich; Im Beispiel "Halle" ist die Sendung als "Postsache" gestempelt. Die sehr ähnliche Gestaltung dieser drei Belege lässt mutmaßen, dass eine Verordnung existierte, derartige Bestände zu stempeln und aufzubrauchen. Ist dazu etwas bekannt? Alle drei orte lagen im damaligen Preußen.

Danke.

Gruß
Pete
 
muemmel Am: 13.11.2020 23:20:44 Gelesen: 3897# 66 @  
@ Pete [#65]

Guten Abend Pete,

es handelt sich hier in der Tat um nicht mehr verwendbare Dienstganzsachen, die postintern als Formular zum Aufbrauch kamen. Die beiden letzteren belegen dies eindeutig. Die erste zu 10 Pfg. wurde vermutlich vorsorglich "entwertet", um sie später noch aufbrauchen zu können.

Es gab mit ziemlicher Sicherheit auch eine Anweisung/Verfügung dazu, aber die habe ich nicht zur Hand.

Schönen Gruß
Mümmel
 
Pete Am: 14.11.2020 11:19:44 Gelesen: 3877# 67 @  
@ muemmel [#66]

danke für deine Informationen! Dann ist doch etwas "im Busch" bzw. handelt es sich um eine reguläre (jahrelange) Aufbrauchmaßnahme seitens der Reichspost selbst. :-)

Gruß
Pete
 
inflamicha Am: 14.11.2020 12:07:32 Gelesen: 3870# 68 @  
@ Pete [#67]

Hallo Pete,

die Restbestände müssen immens gewesen sein, nach meiner Beobachtung wurde die Karten bis Anfang der 1930er Jahre als Formulare aufgebraucht.

Hier zwei Beispiele aus meinen Beständen, die ich "auf die Schnelle" greifbar habe:



Hier wurde eine DP 5 am 15.4.1925 innerhalb Berlins zur Portonacherhebung verwendet. Der rückseitig per Vervielfältigung aufgebrachte Text wurde entsprechend der Bedürfnisse handschriftlich ergänzt- hier ging es um eine vom Format her zu große Auslands-Postkarte, für die das Briefporto zu entrichten gewesen wäre.



Die gleiche Ganzsache kam am 8.4.1927 als Postsache von Nauen nach Berlin-Spandau zur Verwendung. Die Pensionskasse des deutschen Industrie-Werkes wird hier um das Anbringen der richtigen Anschrift auf den abgesandten Zahlungsanweisungen gebeten, um Verzögerungen zu vermeiden. Verwiesen wird darauf, dass Brieselang anstelle von Nauen seit Dezember 1926 selbst eine Postanstalt ist und die Anschreiben (endlich, nach immerhin 4 Monaten !) dorthin zu adressieren sind.

Es wird sicher eine amtliche Verfügung zum Aufbrauch der Ganzsachenpostkarten vorliegen, man war schließlich in Preußen. Ich habe bisher nicht gezielt danach gesucht und zufällig ist mir eine solche Verfügung bisher nicht untergekommen.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 14.11.2020 17:45:40 Gelesen: 3838# 69 @  
Salut,

im Heft 268 der INFLA-Berichte (Dez. 2017) stellte Horst Lüddicke zehn derartiger Belege vor, die intern als Postsache aufgebraucht wurden. Eine amtliche Verlautbarung konnte er leider auch nicht beisteuern.

Grüßle
Mümmel
 

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