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Thema: Marken bestimmen: Deutsches Reich Germania
Das Thema hat 238 Beiträge:
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Sachse_70 Am: 15.07.2018 15:59:05 Gelesen: 31332# 214 @  
Vielen Dank für die Auskünfte Ich besorge mir einen älteren Michel und sortiere erst einmal nach Stempeldatum Friedens- und Kriegsmarken voneinander.

Aber wie bekomme ich runde Marken gerade? Wässern und pressen, oder eher ohne Wasser? Sind die Marken Wasserverträglich bzw die Farben? Weiche ich die anderen ab, oder lasse ich die Stempel lieber ganz?

Vielen Dank, dass ihr einem Neuling auf dem Gebiet helft.
 
Cantus Am: 15.07.2018 16:28:43 Gelesen: 31324# 215 @  
@ Sachse_70 [#214]

Hallo,

wenn du die Marken so hinter Hawid oder eine andere passende Plastikhülle packst, dass die ganze Marke abgedeckt ist, und das ganze dann in einem Sammelabum aufbewahrst, dann wird die Marke im Laufe der Zeit mit Sicherheit glatter werden. Kurzfristig kann man Marken natürlich anfeuchten und dann beim Trocknen pressen, das ist aber keine Garantie dafür, dass die ganze Marke auch wirklich glatt wird.

Viele Grüße
Ingo
 
Sachse_70 Am: 17.07.2018 10:19:20 Gelesen: 31161# 216 @  
Hallo liebe Freunde,

ich habe mal wieder in einer meiner Wunderkisten gekramt und stelle euch mal wieder ein Fundstück vor, um euch um eure Meinung dazu zu bitten.

Ich finde das Teil echt klasse und sammelwürdig. Ich habe noch eine und stelle hin und wieder mal eine rein.


 
Sachse_70 Am: 28.07.2018 12:44:11 Gelesen: 30196# 217 @  
Hallo Germaniafreunde,

hier nun ein weiterer Fund aus der Wunderkiste:


 
Richard Am: 28.07.2018 20:45:06 Gelesen: 30137# 218 @  
@ Sachse_70 [#216]
@ Sachse_70 [#217]

Hallo Sachse,

das sind beschädigte und damit wertlose Marken, die in die Tonne dürfen. Die erste Marke ist umgeknickt, die zweite abgerissen, jeweils bevor sie vom Stempel getroffen wurden.

Solche Marken solltest Du besser nicht mehr zeigen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Sachse_70 Am: 29.07.2018 18:18:13 Gelesen: 30040# 219 @  
@ Richard

Ich bin mir wohl bewusst, dass die Marken in den Augen mancher Leute Macken haben mögen. Das sie aber außergewöhnlich abgestempelt sind, darauf kommt mir es an und ich denke, dass ich auch weiterhin in deinen Augen "wertlose Marken" zeigen werde, denn was dem einen als wertlos erscheinen mag, ist für den anderen das schönste, was es gibt. Müssen denn alle nur der Perfektion folgen ? Wir sind doch auf der Suche nach dem außergewöhnlichem.

In diesem Sinne viel Erfolg.
 
MrMob Am: 07.08.2018 20:48:41 Gelesen: 29494# 220 @  
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und auch im Bereich Briefmarken komplett neu.

Ich habe diverse Briefmarken damals (2001) von meiner Oma geerbt. Die Alben habe ich damals recht schnell verkauft. Aber die Marken, die nicht im Album waren habe ich immer noch. Nun habe ich angefangen ein wenig zu googlen und auch interessante (aus meiner Sicht) gefunden und würde sie gern hier einmal vorstellen.



Könnt ihr mir bestätigen, ob diese wirklich "interessant" sind?

Viele Grüße
MrMob
 
Sachse_70 Am: 23.09.2018 13:20:05 Gelesen: 26400# 221 @  
Hallo Germaniakenner,

ich habe eine Marke gefunden, bei der mich etwas an der Rückseite stört. Es ist eine Mi.197. Wenn es ein Abklatsch einer anderen Marke wäre, müsste er in Spiegeschrift erscheinen, tut er aber nicht.

Um was könnte es sich dabei handeln? Auserdem kommt mir der Druck seltsam vor. Könnte es eine Fälschung sein? Wenn nicht, erkenne ich mindestens 2 Druckzufälligkeiten an den oberen Ziffern.

mit freundlichen Sammlergrüßen, der Sachse_70


 
erron Am: 23.09.2018 13:26:39 Gelesen: 26394# 222 @  
@ Sachse_70 [#221]

Da klebten mehrere Marken zusammen. Gummi beschädigt und Markenbild beschädigt.

Fazit: Wertlos.

mfg

erron
 
Germaniaanhänger Am: 20.02.2019 18:29:32 Gelesen: 15032# 223 @  
Grüße an die Sammlergemeinde.

Michel Nr. 96 AII 26:17 Zähnungslöcher, relativ selten vorkommend.

Bewertung nach Phila-DB 240,-



LG
 
Meinhard Am: 20.02.2019 18:58:55 Gelesen: 15015# 224 @  
@ Germaniaanhänger [#223]

und da passt die postfrische 96 AII dazu. Bei dieser Marke und beim Befund wären dann doch einiges zum Abklären.

Was sagen die Spezialisten dazu. Alles im grünen Bereich oder doch einiges zu hinterfragen.

Beste Grüße,
Meinhard




 
chuck193 Am: 11.03.2019 19:26:11 Gelesen: 13901# 225 @  
@ Sachse_70 [#219]

Hi Sachse-70,

man kann ja auch Marken wie vom Postschalter abgegeben oder von der Post gestempelt als Marken mit Fehlern sammeln. Es kommt doch nicht immer auf den Preis an. Es ist eben eine andere Art, solche Marken zu sammeln. Wenn die dazu noch einen halbwegs guten Stempel haben, noch besser.

Schöne Grüsse, Chuck
 
PaulPhil Am: 07.10.2019 11:19:32 Gelesen: 7042# 226 @  
Guten Tag liebe Briefmarkenfreunde,

ich habe hier eine für mich seltene 97 BII Marke mit verschobenem Mittelteil und klar sichtbarem WZ. Kann mir dazu hinsichtlich der Michel-Bewertung, bzw. Wert der Marke jemand etwas sagen?



Vielen Dank, Uwe
 
Frederic1973 Am: 08.10.2019 17:10:26 Gelesen: 6819# 227 @  
@ Martin de Matin

Muss dazu sagen, dass ich erst wieder angefangen habe und mich mit dem nötigsten erstmal ausgestattet habe. Hatte aus meiner Jugend noch so viele Briefmarken, die ich jetzt mal ordentlich sortieren möchte.

Mit den Germania Marken habe ich aber auch einen schweren Brocken vor mir.

Was es da nicht alles für Marken gibt - Hardcore! :-)

Sag mal Martin - ich habe da noch eine Germania 2 Mark MiNr. 152 obwohl ich nicht wirklich weiß ob es die 152 ist, da ich das Wasserzeichen nicht eindeutig erkennen kann. Hast Du da evtl einen Tipp für mich?

Gruss Frederic

Ich poste auch mal die Scanbilder, die ich von der Marke gemacht habe:


 
Martin de Matin Am: 08.10.2019 21:52:36 Gelesen: 6779# 228 @  
@ Frederic1973 [#227]

Es gibt die 2 Mark nur als MiNr. 152. Allerdings gibt es die Marke mit zwei verschiedenen Wasserzeichen. Erstens das Wasserzeichen Rauten (die normale Marke), und dann gibt es das Wasserzeichen "Vierpass" (kreuzförmig mit abgerundeten Spitzen). Von der zweiten Variante sind meines wissens keine 5 Stück bekannt, und diese wurden erst in den letzten 25 Jahren entdeckt.

Ich benutze zwei verschiedene Arten um das Waserzeichen zu erkennen.

- Signoscope on SAFE das mit einem beleuchteten prismenartigen transparenten Kunststoffkörper arbeitet. Der Nachteil ist dass das Gerät verhältnismässig teuer ist und man bei Marken mit Papierresten oder Falz das Wasserzeichen schlecht erkennen kann, und man keine grössere Menge an Marken schnell überprüfen kann.

- reines Benzin (nur das aus der Apotheke) das man in eine kleine flache schwarze benzinbeständige Kunststoffschale schüttet und dann die Marke reinlegt. Das Wasserzeichen erscheint meistens dann recht deutlich aber es gibt auch dabei manchmal Probleme beim erkennen. Die Marke danach auf ein Blatt Papier legen bis das Benzin verdunstet ist (Papier ist dann nicht mehr tranparent). Manche Farben von Marken sind benzinempfindlich, dies steht dann im Michelkatalog (z.B. Deutsches Reich MiNr 423/424) Diese Schalen sind im Fachhandel erhältlich. Aber nicht vergessen Benzin ist leicht entzündlich und nicht gerade gesundheitsförderlich (gut lüften).

Gruss
Martin
 
Frederic1973 Am: 09.10.2019 19:57:57 Gelesen: 6699# 229 @  
@ Martin de Matin [#228]

Hallo Martin,

vielen Dank für deine Hilfe. Ich habe mir heute mal die Mühe gemacht, wobei Mühe das falsche Wort dafür ist, und habe den Test gemacht. Ja, was soll ich sagen - leider keine Erkenntnis. Kein Wasserzeichen zu sehen. Ich weiß da auch nicht weiter. Einerseits ist da ein Prickeln und das Indiana Jones Syndrom überkommt mich, aber dann sage ich mir auch, ob der heilige Gral der Germania Briefmarke oder nicht, es ist eine schöne Briefmarke und sie ist wunderschön anzuschauen.

Ich werde diese erstmal sicher verwahren und mich später darum kümmern. Oder ich schicke diese mal zum Prüfen, wobei ich mich in diesen Segment mich auch nicht auskenne. :-( Aber es heißt ja, bei den Hobby Philatelie kann man entschleunigen. Wirklich? ;-)

Falls Du noch Tips hast oder auch jemand anderes dann schreibt einfach.

Vielen Dank Dir und Euch allen!

VG Frederic
 
Pete Am: 13.10.2019 14:22:33 Gelesen: 6403# 230 @  
@ Frederic1973 [#229]

Kein Wasserzeichen zu sehen. Ich weiß da auch nicht weiter. Einerseits ist da ein Prickeln und das Indiana Jones Syndrom überkommt mich, aber dann sage ich mir auch, ob der heilige Gral der Germania Briefmarke oder nicht, es ist eine schöne Briefmarke und sie ist wunderschön anzuschauen. Ich werde diese erstmal sicher verwahren und mich später darum kümmern. Oder ich schicke diese mal zum Prüfen, wobei ich mich in diesen Segment mich auch nicht auskenne.

Die Mi-Nr. 152 Y mit dem Wasserzeichen Vierpass ist deshalb so selten, weil dieses normalerweise nicht für die Verwendung von Briefmarken vorgesehen war sondern lediglich aushilfsweise bei einigen wenigen postalisch zur Verwendung vorgesehenen Briefmarken zur Anwendung kam (Mi-Nr. 151; 152 und 209). Es ist davon auszugehen, dass wenn überhaupt weitere neu entdeckte Exemplare der Mi-Nr. 152 Y auftauchen würden, diese allesamt von einem oder sehr sehr wenigen Postämtern stammen [1]. Das Vierpass-Wasserzeichen ist im Regelfall gut zu erkennen. Für die "häufigeren" Kandidaten Mi-Nr. 151 und 209 existiert ein Büchlein von Infla-Berlin [2] - die Mi-Nr. 152 Y war bei der Veröffentlichung dieses Büchleins m.W. noch nicht bekannt.

Von 1902 bis Anfang der 1920er Jahre war das Wasserzeichen "Rauten" (Wz. 1) als Sicherheitselement für die Briefmarken des Deutschen Reiches üblich. Dieses wurde Ende 1921 aufgrund der Abnutzung der technischen Vorrichtung zur Wasserzeichenproduktion einhergehend mit der schlechten Sichtbarkeit dieses Wasserzeichens am Endprodukt (d.h. die produzierte Briefmarke selbst) vom Nachfolger Wasserzeichen "Waffeln" (Wz. 2) abgelöst, siehe Mi-Nr. 177-196, hier vor allem die Mi-Nr. 192.

Fazit in deinem Fall: Wenn bei deiner Mi-Nr. 152 das Wasserzeichen kaum bzw. scheinbar gar nicht zu erkennen ist, kannst du i.d.R. vom üblichen Wasserzeichen 1 ("Rauten") ausgehen. Eine Vorlage bei einem BPP-Prüfer lohnt dann nicht.

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9119&CP=0&F=1
[2] https://www.infla-berlin.de/17_Daten/Verlag/band-18.pdf?m=1349772010& - Infla-Band 18 "Das Wasserzeichen Kreuzblüten"
 
Frederic1973 Am: 16.10.2019 16:56:45 Gelesen: 6236# 231 @  
@ Pete [#230]

Hallo Pete,

ich Danke Dir für Deine ausführliche Erklärung. Habe mir schon so etwas gedacht. Also das die Marke dann doch die mit WZ Raute ist. Natürlich kann man das nicht genau Wissen aber zu 99%.

Deswegen habe ich diese Marke erst einmal bei Seite gelegt und werde mich dann,
wenn ich mein Werkzeug mal erweitert habe, um diese Marke nochmals kümmern.
Kommt Zeit kommt Rat. ;-)

Danke Dir nochmals dafür und einen schönen Tag.

Gruß Frederic
 
philast Am: 21.10.2019 18:36:38 Gelesen: 5922# 232 @  
@ Richard

Hallo, Sachse_70 [#211]

Lohnt sich ein Prüfer oder nicht? (und die Erwartungshaltung ist, dass das ein oder andere seltene Stück dabei ist ;-))

Meine Meinung dazu ist:

Nein, er lohnt sich nicht, weil wertvolle (i.d.R. also auch selten zu findende Stücke) in einem undurchsuchten (!) Markenbündel nur in einstelligen Prozentzahlen (oder weniger) vorhanden sind.

Ohne eigene Vorprüfung mal so 100 Stück zum Prüfer hinschicken und dann kommen so zwei bis 4 bessere Werte zurück dürfte angesichts der fälligen Mindestgebühren eine schlechte Stragtegie sein.

Siehe https://www.bpp.de/de/pruefordnung.html#Verguetung

Massenware wird auch durch eine Prüfsignatur nicht wertvoller oder besser verkaufbar. Bereits geprüfte Massenware wird teils deutlich unter der Prüfungsmindestgebühr angeboten, die nächste Möglichkeit diesbezüglich ist in Sindelfingen. Teilweise sind auch bessere geprüfte Inflawerte für weniger als 10% vom Katalogwert angeboten (in brauchbarer Qualität und keine Prüfzeichenfälschung), da stellt sich dann die Frage warum langwierig eigene Arbeit und Risiko reinstecken, wenn man für einen geringen Aufpreis die gesuchte Ware auch ohne Probleme bekommen kann.

Die Stücke, die dann wirklich selten und wenig angeboten werden (meistens muss man dann auch mehr als 30/40 % vom Katalog bezahlen) findet man dann wirklich nur als Zufallsfund in Tütenware. Da sollte man wissen wie so ein seltenes Stück auszusehen hat, um es in eine Prüfsendung zu tun, am besten als Vergleichsstück, nur dann 'lohnt' sich auch die Prüfung.

In Zahlen würde ich das wie folgt bemessen (nur Daumenwerte):

Eine Prüfsendung wird mit allem drum und dran (Eigene Anschaffungskosten, Hinschicken, Mindestgebühr, Zurückschicken, eigene Arbeitszeit) mindestens 40-50 € kosten.

Wenn die Prüfsendung nur ein Prüfstück hat, sollte dieses im Erfolgsfall schon so 800-1000 € Katalogwert aufweisen, damit sich das 'lohnt', weil man diese Stücke vielfach auch nur für 80-120 € los wird und Provisionen sind da dann auch noch fällig.

Jedes weitere Prüfstück dieser fiktiven Prüfsendung sollte ebenfalls min. 80€ Katalogwert aufweisen.

Der Barwert dieser 'besseren Stücke' ist ja heutzutage dank ebay, delcampe, etc. rel. leicht im Vorfeld zu ermitteln und bietet eine gute Grundlage um aussichtsreiche+wertvolle Stücke zu finden. In einem 'Nebenkriegsschauplatz' sollte man das Thema Qualität der Stücke ebenfalls ausreichend beachten, denn schlechte Qualität lässt sich auch geprüft nur zu geringen Preisen verkaufen.

Soweit meine Meinung dazu.

@ Meinhard [#224]

Die einzige Frage die mir dazu einfällt ist, ob die andersfarbige Papierstelle zwischen der Zahl 1797 und der Zähnung ein Einschluss im Papier ist oder ein Schürfung, was dann im Befund reingehört hätte.

@ MrMob [#220]

Könnt ihr mir bestätigen, ob diese wirklich "interessant" sind?

Bayern 61 und Deutsches Reich 86II haben einen Katalogwert von < 1 € = Massenware, auf eine bessere Farbe ist die 86II hier nicht prüfbar.

@ PaulPhil [#226]

97BII * = 4 €, ** = 10 € Michel Spezial 2018, die leichte Verschiebung des Mittelteils ist nicht werterhöhend, da bräuchte es schon mehr Verschiebung.

Grüsse philast
 
Marv12 Am: 03.11.2019 23:11:28 Gelesen: 5060# 233 @  
Germania 10 Pfennig

Hier ein paar Germania 10 Pfennig Marken, die ich wohl prüfen lassen werde. Habe sie anhand von geprüften günstigen Werten aus ca. 2000 Marken ausgesucht. Ebenso habe ich das Stempeldatum versucht zu berücksichtigen. Gehe ich so richtig vor? Ich weiß anhand von Bildern ist das mit der Farbe schlecht zu bestimmen. Aber vielleicht kann hier jemand doch etwas dazu sagen?

Danke schonmal





 
HUNK84 Am: 10.11.2019 19:10:23 Gelesen: 4952# 234 @  
Hallo,

ich bin relativ neu hier bei Philaseiten. Und das Sammeln habe ich erst diese Jahr ernsthaft begonnen nachdem ich erfolglos 3 Jahre lang versucht habe meine Sammlung zu verkaufen.

Der Germania werde ich ein eigenes Album widmen da ich ca. 500-700 +/- Germania in allen formen und Farben habe.

Korrigiert mich wenn ich was falsches sage aber bei der Germania kommt es auf so viele Details an.

Zähnung, Gummierung, Wz, Kriegsdruck, Friedensdruck, Stempel, Lochungen usw. und meiner Erfahrung nach ist das mit der Farbbestimmung ein ewiges Diskussion Thema.

Von dem Michel Farbführer wurde mir jetzt schon 3 mal abgeraten. Momentan versuche ich Kostengünstig an das Buch "100 Jahre Germania" zu gelangen zudem gibt es eine Arbeitsgemeinschaft "Germania" die ich erst heute angeschrieben habe.

Aber selbst mit Prüfgerät finde ich es enorm Schwierig die marken zu bestimmen. Vor allem die Farbbezeichnungen bringen einen schon einmal zum schwitzen. Und ich habe meiner Meinung nach ein gerade zu überdurchschnittliches Farbempfinden schon alleine von Berufswegen her. Aber beispielsweise "lila ultramarin" oder "violett ultramarin" können beim 20 Wert der Germania so einige Euros ausmachen. Das sind Farbdifferenzen die nur mit Farbkarten zu bestimmen sind erkennen sind.
Ich hab auch schon ein paar Marken bei Seite gelegt die ich früher oder später Prüfen lassen möchte.

Ich würde dir empfehlen auf der Seite der BPP die Prüfungsrichtlinien zu lesen. Und einen zuständigen Prüfer zu kontaktieren. Ich selbst habe noch keinen Prüfer kontaktiert zumal es auch ein kleine Summe Geld kostet je nach Art der Prüfung und der zu Prüfenden Belege.

Wie gesagt ich sammle selbst erst ernsthaft seit Anfang 2019 daher korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Mfg
Hunk84


 
erron Am: 10.11.2019 20:14:19 Gelesen: 4927# 235 @  
@ Marv12 [#233]

Anhand deiner Scans sieht es nach den billigen Farbvarianten "a" und "c" aus.

mfg

erron
 
erron Am: 10.11.2019 20:26:38 Gelesen: 4918# 236 @  
@ HUNK84 [#234]

deine linke Marke, Nr 154, ist die billige Farbvariante "a".

Ob es sich um den Aufdruck mattglänzend oder stumpf handelt, kannst du ganz einfach feststellen. Halte die Marke schräg gegen eine Lichtquelle. Dann siehst du, ob der Aufdruck matt glänzt (Type Ia) oder stumpf ist (Type IIa).

http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=879

mfg

erron
 
doktorstamp Am: 10.11.2019 21:10:26 Gelesen: 4908# 237 @  
@ HUNK84 [#234]

Hallo Hunk,

das mit dem Beitreten der Arge halte ich für sehr sinnvoll, da wirst Du Gleichgesinnten begegnen, und Deine Fragen werden beantwortet, sowie Hilfe wirst Du auch erhalten. Ein eigens dafür gewidmetes Album ist auch schon sinnvoll, bei mir hat jede Ausgabe (nach Michel) ein eigens aufgestelltes Album, hinzu kommen dann die Belegen.

Die Chance dass Du auf die teuren Farbnuancen stolperst sind eher gering, wer Germania sammelt braucht Unmengen an Marken, zum Glück sind die meisten in gestempelter Erhaltung billig.

Das Buch 100 Jahre Germania ist längst vergriffen, gehandelt wird es im Preisniveau von 100 Euro, versuche mal bei Abebooks.de oder .com, gelegentlich ist es vorrätig, und oft billiger.

Eine Farbtrennung kann man nur innerhalb einer Ausgabe machen, Vorsicht vor Vergilbungen, oder Verfärbungen, oft wenn mit anderen des gleichen Wertes verglichen tanzen sie aus der Reihe, aber nicht immer. Beim Erwerb achte auf die Stempelabschläge, Ort und Datum sollen klar lesbar sein, (mit Germanias ist dies ohnehin meist kein Problem). Lass Dir keine Mi 92Ib andrehen, diese wird nicht mehr im Michel gelistet. Lese auch gründlich Deinen Michel Spezial, Es gibt eine Menge an Infos da, wenn man abseits der Bewertungen guckt. Es heißt lesen, lesen und nochmals lesen, bis man es halbwegs parat hat, zahlt sich aber aus. Mache Dich auch mit den alten Deutschen Schreibschriften vertraut. Eine Menge steht Dir bevor, aber andere haben es geschafft, Du wirst es auch.

mfG

Nigel
 
Germaniaanhänger Am: 25.01.2020 11:11:29 Gelesen: 1088# 238 @  
@ Meinhard [#224]

Hallo,

ist zwar schon 1 Jahr her und ich verstehe die Bedenken nicht, da ja ein Attest vorliegt. Was will man mehr? Schwarz ist vorhanden, violett ist vorhanden und das grau ist nicht zu übersehen.

LG
 

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