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Thema: Stempel mit ungewöhnlichen Buchstaben
Das Thema hat 254 Beiträge:
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volkimal Am: 02.12.2017 13:29:29 Gelesen: 28932# 230 @  
Hallo zusammen,

es ist und war bezüglich der Aussprache nie eindeutig geregelt, wann ein Wort mit „s“ oder „ß“ geschrieben werden muss. Seit der Rechtschreibreform 1996 gilt folgendes:

Die Silbe mit dem „ß“ wird kurz gesprochen => Ein Wort, dass früher mit „ß“ geschrieben wurde, wird heute mit „ss“ geschrieben. Beispiele: nass, Gebiss, Fluss.

Die Silbe mit dem „ß“ wird lang gesprochen => Ein Wort, dass früher mit „ß“ geschrieben wurde, wird auch heute mit „ß“ geschrieben. Beispiele: Maß, Fleiß, Gruß.



Beide Stempel stammen aus dem Jahr 2004 und in beiden Stempeln ist die Silbe „guss“ bzw. „guß“ enthalten. Nach den neuen Rechtschreibregeln ist das Wort „Druckguss“ richtig geschrieben. Falls der Stempel aus Soltau schon aus der Zeit von vor 1996 stammt, ist die Schreibweise „Druckguß“ bzw. „Spritzguß“ richtig. Falls der Stempel neuer ist, stimmt die Rechtschreibung nicht.

Das Problem mit der Aussprache und der Rechtschreibung:

Das lang gesprochene „s“: Der „Gruß“ wurde schon immer mit „ß“ geschrieben, das „Mus“ immer mit „s“ obwohl beide Worte am Ende gleich ausgesprochen werden.
Die Wörter „Kuß“ (alte Rechtschreibung) bzw. „Kuss“ (neue Rechtschreibung) sowie „Bus“ werden ebenfalls unterschiedlich geschrieben, obwohl beide gleich ausgesprochen werden.

Man muss also die alte Rechtschreibung beherrschen, um die neue Rechtschreibung richtig anzuwenden. Da hat man es eindeutig versäumt, eine klare Regelung zu finden.

Einen Stempel mit dem Wort „Bus“ finde ich im Moment nicht bei mir. Die beiden Absenderfreistempel gehören Angelika2603:





Im Plural wird und wurde das Wort „Busse“ immer schon mit einem doppelten „s“ geschrieben.

Viele Grüße
Volkmar
 
webpirate Am: 08.12.2017 18:23:14 Gelesen: 28384# 231 @  
Frisch aus Ungarn nach zwei Wochen Postlaufzeit sind diese beide Belege mit "SZ" bei mir eingetroffen.





Gruß
Denis
 
volkimal Am: 15.12.2017 16:52:44 Gelesen: 27659# 232 @  
@ webpirate [#231]

Hallo Dennis,

danke für die beiden Stempelabbildungen mit dem "SZ". Den Stempel aus Großwusterwitz kannte ich bisher noch nicht.

Der Stempel würde sich auch gut in der Datenbank machen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 15.12.2017 16:55:42 Gelesen: 27658# 233 @  
Hallo zusammen,

die Rechtschreibreform von 1996 galt allerdings nicht für Ortsnamen. Dort blieb es beim „ß“ auch wenn die Silbe kurz gesprochen wurde. Ein besonders schönes Beispiel ist der Ort „Schloß Holte-Stutenbrock“. Obwohl das Wort „Schloss“ inzwischen immer mit „ss“ geschrieben wird, ist es bei dem Ortsnamen nicht so. Es gibt heute keine Kleinschriftstempel mehr, in Werbeklischees von Absenderfreistempeln wird der Name aber häufig kleingeschrieben. Da ich keine Absenderfreistempel aus dem Ort besitze, greife ich auf die Stempel von T1000er in der Datenbank zurück:



Beim Ortsstempel ist der Name wie üblich mit „SS“ und Großbuchstaben geschrieben. Im Werbeklischee des roten Stempels steht die korrekte Schreibweise „Schloß Holte-Stutenbrock“. Man kann sich natürlich in so einem Fall leicht vertun. Der Ortsname „Schloss Holte“ im blauen Stempel ist zum Beispiel falsch geschrieben.



Schwierig wird es, wenn man die korrekte Aussprache des Ortsnamens nicht kennt und der Ort auch nicht im Aussprachewörterbuch steht. Vermutlich wird die zweite Silbe von Neusäß lang geschrieben. Dann ist klar, dass es schon immer ein „ß“ war und auch so geblieben ist. Beim Ort Unna-Massen hatte ich bisher gedacht, dass die erste Silbe des Namens lang gesprochen wird. Der Schreibweise von Unna-Massen spricht aber dagegen.

Weiß einer von Euch, wie die Orte Neusäß bzw. Unna-Massen ausgesprochen werden?

Viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 15.12.2017 21:49:01 Gelesen: 27633# 234 @  
@ volkimal [#233]

Hallo Volkmar,

im elektronischen Aussprachewörterbuch (oder wie soll man das sonst nennen?) wird Neusäß mit kurzem ä gesprochen [1]. Also so ähnlich wie bei Schloß. Zu Unna-Massen sagt auch diese Website leider nichts, aber da habe ich ein Video mit einem Ausschnitt aus einer WDR-Dokumentation gefunden [2]. Dort wird von unterschiedlichen Sprechern das Massen immer mit kurzem a ausgesprochen, also wie im Wort Wasser.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://de.forvo.com/word/neus%C3%A4%C3%9F/
[2] https://www.youtube.com/watch?v=KEx3MyATZws
 
volkimal Am: 18.01.2018 13:56:24 Gelesen: 21467# 235 @  
@ Christoph 1 [#234]

Hallo Christoph,

danke für die Informationen. Das elektronische Aussprachewörterbuch kenne ich bisher noch nicht. Wenn der Ort Neusäß kurz gesprochen wird, dann entspricht die Schreibweise nicht den üblichen Regeln.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 18.01.2018 14:01:57 Gelesen: 21464# 236 @  
Hallo zusammen,

ich kenne nur einen einzigen Ort, bei dem sich die Rechtschreibung von „ß“ nach „ss“ geändert hat. Allerdings geschah dieses nicht im Rahmen der Rechtschreibreform von 1996 sondern schon drei Jahre vorher. Es handelt sich um Sassnitz an der Ostsee. Der Ort wurde bis zum 2. Februar 1993 Saßnitz geschrieben.





Zunächst zwei Bahnpoststempel Berlin-Saßnitz. Da der zweite Stempel ein Kleinschriftstempel ist, sieht man gut die Schreibweise mit dem „ß“.





Von Uwe Seif bekam ich diesen Brief mit einem für die Schrifttype ungewöhnlichen „ß“. Man erkennt gut die Herkunft des Buchstabens „ß“ aus dem Fraktur „sz“.

Viele Grüße
Volkmar
 
Uwe Seif Am: 20.01.2018 15:34:27 Gelesen: 20949# 237 @  
@ volkimal [#236]

Hallo Volkmar,

vor lauter "sz" ist mir erst jetzt aufgefallen, dass der DDR-Gelegenheitsstempel eine weitere kleine Besonderheit aufweist; die Ortsbezeichnung "BERLIN" ist in Antiqua ausgeführt. Bei DDR-Gelegenheitsstempeln kommt dies häufiger vor; Bundespost-Gelegenheitsstempel mit Antiqua in der Ortsbezeichnung muss man dagegen wohl richtig suchen.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
volkimal Am: 27.01.2018 20:48:43 Gelesen: 18464# 238 @  
@ Uwe Seif [#237]

Hallo Uwe,

dass BERLIN in Antiqua geschrieben war, hatte ich auch noch nicht bemerkt. Danke für die Ergänzung.



Als ich den Stempel aufgrund Deiner Meldung noch einmal angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass auch im Stempel das ungewöhnliche "ß" wie bei der Marke benutzt wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 27.01.2018 20:53:08 Gelesen: 18462# 239 @  
Hallo zusammen,

diese beiden Stempel kommen aus der Datenbank von filunski und eifelsammler. Der Name ist Saßnitz einmal richtig mit „ß“ und einmal falsch mit „ss“ geschrieben.



Die seit 1993 geltende Schreibweise Sassnitz erkennt man natürlich nur bei Kleinbuchstaben. Diese kommen heute nur in Stempelklischees von z.B. Absenderfreistempeln vor. Da ich selbst kein Beispiel in meiner Sammlung habe, muss ich auf die Stempel von T1000er in der Datenbank zurückgreifen.



Bei beiden Stempeln ist die Rechtschreibung im Werbeklischee korrekt. Soweit die Informationen zur offiziellen Änderung der Rechtschreibung beim Ort Sassnitz. Bisher kenne ich keinen anderen Ort, der früher offiziell mit "ß" und jetzt mit "ss" geschrieben wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 18.02.2018 11:29:50 Gelesen: 14548# 240 @  
Hallo zusammen,

Was ist richtig – Walnuß, Walnuss oder Walnus?

Die Antwort ist einfach – alles ist richtig. Man muss nur wissen, was gemeint ist und wo bzw. wann das Wort geschrieben wurde.





Die Walnuß wuchs bis 1996 am Walnußbaum. Nach der Rechtschreibreform wächst die Walnuss am Walnussbaum. Dadurch, dass „Nuss“ kurz gesprochen wird, hat sich die Schreibweise geändert.



Bei Wikipedia sind 14 Orte oder Ortsteile namens „Walnuß“ verzeichnet. Bei diesen Orten hat sich die Rechtschreibung nicht geändert.

7519 Nußbaum, Baden gehört heute zu Neulingen. Im Stempel wird der Ortsname groß und mit „SS“ geschrieben. Im Bochmann ist in der Beschreibung allerdings ein Fehler. Die Wehrkirche steht in Nußbaum und nicht in Nussbaum.



Anders ist es in Nussbaumen in der Schweiz. Auch dort steht im Stempel ein „SS“. Allerdings entspricht das der üblichen Schreibweise, denn in der Schweiz und in Liechtenstein gibt es den Buchstaben „ß“ nicht. Man sieht es am Einschreibezettel, bei dem der Ortsname kleingeschrieben wurde. In der Schweiz wuchs also die Walnuss schon immer am Nussbaum. Da mir der Stempel vun Unternussbaumen fehlt, zeige ich den von Manne aus der Datenbank.



Bei Personennamen gibt es beide Schreibweisen. Der deutsche Maler Felix Nussbaum wurde als Beispiel mit „ss“ geschrieben. Der Fußballer Walter Nußbaum schrieb sich dagegen mit „ß“.



Bei dieser Auslandspaketkarte aus Nusbaum sieht man die dritte Schreibweise nur mit einem einfachen „s“. Ob sich der Name des Ortes in der Südeifel von der Walnuss ableitet habe ich nicht herausfinden können.

Eine Übersicht über den Begriff Nußbaum bzw. Nussbaum befindet sich bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nussbaum

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 04.03.2018 10:14:45 Gelesen: 13597# 241 @  
Hallo zusammen,

in einigen Orten folgt auf das „ß“ noch ein „s“. Bei den Stempeln aus Groß Salze fand ich gleich drei verschiedene Möglichkeiten, wie der Ortsname im Stempel angegeben werden kann.





Entweder schreibt man den Namen in einem Wort, also Großsalze. Verwendet man Großbuchstaben, so ergibt sich hier ein „SSS“. Bei solch einem Ortsnamen bietet es sich natürlich auch an, einen Kleinschriftstempel einzusetzen. Dieses Beispiel stammt aus der Datenbank von webpirate.

Schreibt man den Ortsnamen getrennt in zwei Wörtern, so kann man einen Bindestrich dazwischensetzen oder auch nicht. Die heute übliche Schreibweise ist getrennt und ohne Bindestrich. Das ist die einzige Schreibweise, zu der ich keinen Stempel finden konnte.

Zum Ort: Durch die Zusammenlegung der Orte Groß Salze und Elmen entstand 1894 die Stadt Groß Salze. Die Stadt Groß Salze wurde 1926 in „Bad Salzelmen“ umbenannt. Bad Salzelmen ist seit 1932 ein Stadtteil von Schönebeck (Elbe) im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.





Getrennt geschrieben werden zum Beispiel die Ortsnamen „Groß Solschen“ bzw. „Groß Särchen“. Hier die entsprechenden Stempel als Kleinschriftstempel und als zweisprachiger Stempel deutsch/sorbisch. Dieses Exemplar gehört Peter (filunski).

Viele Grüße
Volkmar
 
Brigitte Am: 08.03.2018 08:52:24 Gelesen: 13424# 242 @  
Auf dieser nicht gelaufenen Postkarte freut sich die Leipziger Messe auf ihre Gäste. Dies tut sie im Werbeklischee nicht mit der üblichen Schreibweise eines Ä kund, sondern zaubert zwischen dem Buchstaben A und den Punkten noch ein Lächeln ins Buchstabengesicht.



Stempel vom 26.10.2001 Briefzentrum 04 (Leipzig, Schkeuditz)
 
Brigitte Am: 08.03.2018 16:08:20 Gelesen: 13388# 243 @  
@ volkimal [#159]

Hallo Volkmar,

die letzte Kombination der Buchstaben O und E ist das "E im O". Hierzu habe ich bisher nur zwei Beispiele aus Köln und Straßburg gefunden

Hier ein sehr schwach abgeschlagenes, aber noch lesbares "E im O" im Motivstempel 925 Jahre Görlitz:



Der Stempel wurde von Peter in besserer Qualität in die Stempel-Datenbank geladen:

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/30581
 
volkimal Am: 08.03.2018 16:15:20 Gelesen: 13384# 244 @  
@ Brigitte [#243]

Hallo Brigitte,

danke! Das sind wieder zwei nette Beispiele zu ungewöhnlichen Umlauten.

Viele Grüße
Volkmar
 
Brigitte Am: 15.03.2018 13:48:29 Gelesen: 12593# 245 @  
Bad Tölz war bei der Schreibweise auch einfallsreich und hat im Werbeklischee die Ö-Striche mit den Ziffern 77 dargestellt:



Heinrich hat einen schönen Abschlag dieses Stempels in die Datenbank geladen:

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/96827

Liebe Grüße

Brigitte
 
Brigitte Am: 28.03.2018 17:04:53 Gelesen: 11685# 246 @  
Bei der Durchsicht einer Stempelsammlung fiel mir dieser Absenderfreistempel aus Friedrichshafen in die Hände:



Werbeklischee "BESUCHT DIE SCHÖNE STADT AM BODENSEE" vom 12.12.1975

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/220013

Die Ö-Striche sind diagonal dargestellt und kreuzen die Linie des Buchstabens O.

Liebe Grüße

Brigitte
 
gabriele Am: 31.03.2018 16:32:53 Gelesen: 11574# 247 @  
Hallo,

dieses Thema ist ja faszinierend, vielen Dank an den Initiator und alle Beteiligten!

Als Neue in diesem Forum möchte ich hier meinen ersten Beitrag erstellen.

In Fraktur (?) hatte auch das kleine u einen Strich (als Handschrift), vielleicht um es vom damaligen kleinen e zu unterscheiden?

Das kleine i ist zwar kein Umlaut, zeigt hier aber ebenfalls einen diagonalen Strich statt einem Punkt.

Das Beispiel zeigt einen Werbestempel von Straubing, den es bei mir von 1971 bis 1980 gibt und den Wikipedia-Verweis auf Agnes Bernauer [1].

Schöne Ostern und viele Grüße



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Agnes_Bernauer
 
volkimal Am: 31.03.2018 17:19:22 Gelesen: 11560# 248 @  
@ gabriele [#247]

Hallo Gabriele,

herzlich willkommen bei PhilaSeiten. Schön, dass Dir dieses Thema gefällt und Du hier Deinen ersten Beitrag geschrieben hast. Für den Name Straubing wurde wirklich eine Art Fraktur verwendet. Der Strich über dem "u" war bei Schreibschriften üblich, nicht aber bei einer gedruckten Frakturschrift. Daher passt Dein Stempel sehr gut zu diesem Thema.

Ein "e" von einem "u" zu unterscheiden war bei der Fraktur eigentlich kein Problem, denn das übliche "e" sah etwa so aus, wie das "e" bei Agnes. Viel ähnlicher sind sich bei der Fraktur die Buchstaben "u" und "n". Sehr schön deutlich wird das bei einem Stempel aus Wilsdruff. Siehe die Beiträge 64 und folgende: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=58729#M64

Viele Grüße
Volkmar
 
gabriele Am: 31.03.2018 19:52:34 Gelesen: 11546# 249 @  
Hallo Volkmar,

danke für die nette Begrüßung. :)

Die alten Schriftarten sind ja schon kompliziert.

Mit der Unterscheidung zwischen u und e habe ich die Kurrentschrift gemeint (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Kurrentschrift )

Es gibt ja auch Drucke mit Kurrentschrift (GenWiki: http://wiki-de.genealogy.net/Deutsche_Kurrentschrift )

Dann findet mann/frau im Netz auch noch Informationen zum Antiqua-Fraktur-Streit (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Antiqua-Fraktur-Streit#Normal-Schrift )

Vielleicht sollten Stempelinteressierte wirklich erst die "Schriftgeschichte" ausgiebig studieren. :O

Viele Grüße, Gabi
 
volkimal Am: 31.03.2018 20:45:43 Gelesen: 11529# 250 @  
@ gabriele [#249]

Hallo Gabi,

es gab nicht nur Drucke in deutscher Schrift, es gab auch eine ganze Reihe Stempel mit einem Text in Sütterlin. Dank der Kombisuche [1] kannst du sie ansehen.

Die feinen Unterschiede zwischen Sütterlin und der deutschen Schrift lasse ich einmal ungeachtet.

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/998
 
Manne Am: 01.04.2018 09:39:15 Gelesen: 11462# 251 @  
@ volkimal [#54]

Hallo,

dieser Stempel von Büsum aus dem Jahr 1936 passt auch.

Gruß
Manne


 
volkimal Am: 30.04.2018 15:24:11 Gelesen: 8867# 252 @  
Hallo zusammen,

das "Ü" von Büsum passt natürlich wieder gut zu diesem Thema. Danke fürs Zeigen.

Eigentlich bin ich aber im Moment noch beim Buchstaben "ß". Den Fall, dass das „ß“ manchmal als „SZ“ geschrieben wird, habe ich schon im Beitrag [#226] gezeigt. Als letztes noch zwei Stempel mit einem „SZ“ das aber nicht zusammengehört. Sie kommen aus Großzschocher. Heute ist der Ort ein Stadtteil im Südwesten von Leipzig. Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich die beiden Stempel schon vorgestellt habe. Die Volltextsuche auf Philaseiten ergibt aber keinen Treffer.





Aus dem Jahr 1912 habe ich den "Kreisstempel mit Segment oben" aus GROSSZSCHOCHER als Ankunftsstempel auf einem eingeschriebenen Brief aus Halle (Saale).



Dieser Gelegenheitsstempel zum 10-jährigen Jubiläum des Gartenvereins ist recht selten. Dieses liegt an der kurzen Einsatzzeit von 3 Tagen und vor allem daran, dass die Meldung im Illustrierten Briefmarken-Journal erst im Heft 13 vom 16. Juli 1921) erschien. Das war so spät, dass es nicht mehr möglich war, sich diesen Stempel zu beschaffen. Literatur: Infla-Berichte, Folge 204, Dezember 2001.

Viele Grüße
Volkmar
 
webpirate Am: 20.05.2018 16:46:55 Gelesen: 7294# 253 @  
Ich kann heute mal wieder einen Beleg mit "SZ"-Kombi zeigen

GROSZ-LICHTERFELDE / 3 / * d / 15.11.09





Gruß
Denis
 
Koban Am: 11.06.2018 20:47:19 Gelesen: 581# 254 @  
Ein weiteres Beispiel für Ü-Punkte im Stempelkreis, MÜHLEN, Schweiz.

Gruß,
Koban


 

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