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Thema: Stempel bestimmen: Luxemburg
Das Thema hat 60 Beiträge:
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klinhopf Am: 04.03.2017 21:58:41 Gelesen: 22204# 36 @  
@ Lars Boettger [#35]

Bemerkt: Die 1-franc-Marke wurde ÜBER den linken "Mersch"-Stempel geklebt - warum auch immer - Lösung vielleicht darunter.

meint mit phil. Gruß
Ingo Pfennig
 
Heinrich3 Am: 13.04.2017 20:55:39 Gelesen: 21737# 37 @  


Mehr als das gezeigte habe ich nicht. Wer kann mir die Entschlüsselung der 4 Buchstaben EPPE sagen?

Danke im voraus.

Heinrich
 
Uwe Seif Am: 13.04.2017 21:14:36 Gelesen: 21731# 38 @  
@ Heinrich3 [#37]

Hallo,

dürfte wohl das "Europäische Parlament = EP" sein und "PE" die Abkürzung für die französische Schreibweise.

Gruß
Uwe Seif
 
Mondorff Am: 13.04.2017 22:19:02 Gelesen: 21721# 39 @  
@ Heinrich3 [#37]

Genau.

EP = EUROPA PARLAMENT
PE = PARLEMENT EUROPÉEN

Der Frama-Stempel mit der Nr. F 376 (ohne PLZ) wurde von 1977 bis 1985 gebraucht

Gruß DiDi
 
klinhopf Am: 13.04.2017 22:57:07 Gelesen: 21710# 40 @  
@ Mondorff [#33]

Oh, DiDi,

Dein Stempel in der Stempeldatenbank Nr. 032571 ist vom 21.02.1980, der gezeigte von Heinrich3 [#30] vom 18.1.1960 - das sind dann ja wohl ohne Irrtum 20 Jahre !

Aha - das Datum meines Stempels (dem Ersttag der Verwendung!) liegt also 20 Jahre nach dem Datum Deines Stempels

Dein ERSTTAGSSTEMPEL ist in der Datenbank NICHT vertreten - mithin besteht zu zweien dieser Stempel eine Zeitdifferenz von 20 Jahren.

Gute Besserung beim Lesen wünscht mit phil Gruß
Ingo Pfennig
 
Heinrich3 Am: 13.04.2017 23:10:29 Gelesen: 21705# 41 @  
@ Mondorff [#39]
@ Uwe Seif [#38]

Vielen Dank!

An Didi noch die Frage, ob ich wieder Tomaten auf den Augen habe, denn ich lese im International Postage_Meter_Stamp_Catalog, daß es ein Francotyp-AFS ist?

Beste Grüße
Heinrich
 
Mondorff Am: 13.04.2017 23:27:11 Gelesen: 21698# 42 @  
Nein Heinrich, die Tomaten nehme ich auf mich.

Pardon. Es ist ein Francotyp.

DiDi
 
marc123 Am: 08.08.2017 11:17:41 Gelesen: 20634# 43 @  
@ Lars Boettger [#29]

Hallo Lars,

das hat nicht alleine was mit dem kleinen Postamt zu tun. Laut den Forschungen und der Datenbank der Frühverwendungen von Olivier und mir, kam die durchstochene 30 Centimes erst 1872, nach dem die geschnittene 30 Centimes aufgebraucht wurde, an die Postschalter. Spätstempel (auch Luxemburg vom Deutschen Typ ist nicht selten), sind auf dieser Marke der geschnittenen Ausgabe, und nur auf dieser normal, auch wenn frühere Stempel häufiger sind. Von Larochette sind allerdings mehrere bekannt, auch Paare. Dieser kam allerdings erst 74 zum Einsatz.

Beste Sammlergrüße
Marc
 
Olivier Nosbaum Am: 08.08.2017 16:19:46 Gelesen: 20597# 44 @  
Hallo,

anbei meine 30 Centimes Paare, in Larochette abgestempelt. Larochette hatte, nach meinen heutigen Beobachtungen, nur im Jahr 1874 mit dem Einkreisstempel blau gestempelt.

Das mittlere Paar ist die mir letzte bekannte Verwendung der geschnittenen 30 Centimes Marke. Im September 1874 vermute ich, dass Larochette mit der farbig durchstochenen Marke beliefert wurde, und die geschnittene und die durchstochene 30 Centimes Marke wurde gleichzeitig im Oktober 1874 verwendet(siehe mittleres und rechtes Paar). Unter der Lupe sieht man bei dem durchstochenen Paar auch noch einen Ansatz einer 7 und einer 4 als Jahreszahl.



schöne Grüße

Olivier
 
mausbach1 Am: 01.01.2018 10:06:43 Gelesen: 18689# 45 @  
Allerseits ein gutes NEUES JAHR!

Hallo Luxemburg-Spezialisten,

ist der Stempel der ehemalig selbständigen Gemeinde Wecker bekannt? Ich fand ihn, zart abgeschlagen, auf einer P 106, die 1933 nach Berlin lief.

Beste Grüße
Claus
 
Olivier Nosbaum Am: 01.01.2018 10:30:46 Gelesen: 18677# 46 @  
@ mausbach1 [#45]

Hallo Claus,

fast jede Gemeinde in Luxemburg hatte einen Stempel, der jedoch nicht postalischer Natur war. Leider gibt es keinen Katalog solcher Stempel. Solche Stempel sind oft sehr dekorativ. Könntest Du, wenn möglich, einen Scan der Karte ins Forum setzen ?

Auch meinerseits ein frohes neues Jahr

Olivier
 
mausbach1 Am: 01.01.2018 11:19:18 Gelesen: 18637# 47 @  
Hallo Olivier,

ich sende Dir das schöne Stück zu.

Beste Grüße
Claus
 
Olivier Nosbaum Am: 01.01.2018 20:09:05 Gelesen: 18564# 48 @  
@ mausbach1 [#47]

Hallo Claus,

besten Dank,

anbei zwei alte Gemeindestempel aus Luxemburg aus dem Jahr 1880, von der Gemeinde Vianden und von der Gemeinde Bettborn:



beste Grüsse

Olivier
 
Mondorff Am: 02.01.2018 18:35:53 Gelesen: 18460# 49 @  
@ Lars Boettger [#29]

Larochette als "kleines Postamt" zu bezeichnen, möchte ich als Untertreibung betrachten.

Das Standardwerk von N. Poos führt LAROCHETTE seit dem 28.12.1856 als Perzeption. Das Postgebäude stand ja auch in einem der Hauptorte des Kantons Mersch; ihm waren einige Postämter und Paketpostagenturen zugeordnet.

DiDi
 
sentawau Am: 01.12.2018 18:27:30 Gelesen: 13580# 50 @  
Neulich erwarb ich vier Deutsches Reich P 96, gestempelt 1915/16 mit doppelter Zensur, drei aus dem Reichsland Elsass-Lothringen, eine aus dem preußischem Saargemünd. Alle Karten sind nach Luxemburg adressiert.

Mich interessierte zunächst nur die doppelte Zensur, aber nunmehr frage ich mich, warum sie als Inlandskarten frankiert sind. In allen in Frage kommenden Nachschlagewerken fand ich keine Antwort.

Ich bitte um Hilfe und wünsche ein schönes Wochenende.



Sentawau
 
zockerpeppi Am: 02.12.2018 19:30:50 Gelesen: 13532# 51 @  
@ sentawau [#50]

Aus dem Michel Postgebühren Handbuch:



Lulu
 
sentawau Am: 03.12.2018 11:44:31 Gelesen: 13459# 52 @  
@ Zockerpeppi [#51]

Danke, das habe ich übersehen. Ich hatte in dem Handbuch nur unter Deutsches Reich/Ausland gesucht. Weißt Du, wann diese Portoermäßigung für Luxemburg eingeführt wurde?

Gruß Sentawau
 
zockerpeppi Am: 03.12.2018 18:48:43 Gelesen: 13431# 53 @  
@ sentawau [#52]

Nicht so richtig. In unserem Tarifebuch steht für die Zeit von 1.4.1886 bis 30.9.1901 UPU Tarif. Neue Tarife für Deutschland gab es ab dem 1.10.1902.

Lulu
 
Stefan Am: 19.09.2022 19:30:17 Gelesen: 666# 54 @  
Auf dem gestrigen Tauschtag in Nettetal (Kaldenkirchen) lief mir der nachfolgende Beleg in einer Krabbelkiste über den Weg:



Karte aus ? nach Anvers (Antwerpen) in Belgien vom 07.01.1881, rückseitig Ankunftsstempel von Anvers vom 08.01.1881

Von der Gestaltung (Aufmachung) und der Uhrzeitangabe her hätte ich zuerst angenommen, dass es sich um einen deutschen Tagestempel handeln würde. Handelt es sich ggf. um einen Bahnpoststempel?



dreizeiliger Rechteckstempel: ULFLINGEN / LUXEMBURG / 7 1. 81 * 10-11V.

Hat jemand eine Idee, was ein Vorbesitzer rechts unten auf der Kartenvorerseite mit "32 St / 350-" gemeint haben könnte? Ggf. einen Wert in belgischen Francs/DM/Euro?

Gruß
Stefan
 
Lars Boettger Am: 20.09.2022 09:28:07 Gelesen: 634# 55 @  
@ Stefan [#54]

Hallo Stefan,

die Postkarte wurde m.E. in Arsdorf geschrieben und mit einem luxemburgischen Bahnpoststempel entwertet - einem mit etwa fünfundzwanzigjähriger Verwendungszeit. Die Karte ist ebenfalls häufig, eventuell hat der "32 Stück für insgesamt 350 Franken" gemeint?

Beste Grüße!

Lars
 
Regis Am: 20.09.2022 11:26:26 Gelesen: 617# 56 @  
@ Lars Boettger [#35]

Es sind 5 Jahre und keiner reagiert auf diesen verblüffenden Beleg. Ich sammle weder Österreich, noch Luxemburg, will aber folgendes sagen:

Österreich Karte Ausland 30 Groschen, also 3 Fünftel fehlen. D.h. Porto 6 Fünftel.

Luxemburg Karte Ausland 70 Centimes. 6 Fünftel wären 85 Centimes Porto. Luxemburg Brief Ausland 1,25 FR.

6 Fünftel wären 1,50 FR. Porto.

1,80 FR sind damit nicht erklärbar. Frage: Wieviel kostete Postlagergebühr, da die Adresse keine Straße und Hausnummer angibt und der Briefträger berechtigt ist sich dumm zu stellen. Ein toller Beleg zum nachzudenken.

Gruß Regis
 
saeckingen Am: 20.09.2022 11:41:32 Gelesen: 612# 57 @  
@ Regis [#56]

Die von Dir beschrieben Berechnungsweise für Nachporto galt 1936 noch nicht. Damals wurde noch der Fehlbetrag in Goldcentimes angegeben und dann entsprechend umgerechnet. Man kann auch unter den Portomarken eine Beschriftung erkennen, vermutlich war das der Taxvermerk und der entsprechende Fehlbetrag.

Grüße
Harald
 
Regis Am: 20.09.2022 12:59:24 Gelesen: 594# 58 @  
@ saeckingen [#57]

Was glaubst Du, was ich gemacht habe. Es fehlen 6 Gcent. ) 12 Gcent Porto. Karte 10 Gcent also 1,2 x 70 Centi es = 84 Centimes gerundet 85 Centimes. Basis Brief fehlen 15 Gcent = Porto 30 Gcent. Brief 25 Gcent 6/5 x 1,25 LFR.

Rechne es selber nach. Wenn man das Fehl von 6 Gcent zu 25 Gcent rechnet, reichen 1,80 LFR nicht aus.

Viel Spaß damit Regis
 
filunski Am: 20.09.2022 23:53:28 Gelesen: 498# 59 @  
@ Stefan [#54]

"Handelt es sich ggf. um einen Bahnpoststempel?"

Hallo Stefan,

zurück zum Stempel. Ja es handelt sich um einen Bahnpoststempel [1].

Viele Grüße,
Peter

[1] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1336
 
Stefan Am: 23.09.2022 15:38:09 Gelesen: 322# 60 @  
@ Lars Boettger [#55]
@ filunski [#59]

die Postkarte wurde m.E. in Arsdorf geschrieben und mit einem luxemburgischen Bahnpoststempel entwertet - einem mit etwa fünfundzwanzigjähriger Verwendungszeit.

Danke für eure Infos. :)

Gruß
Stefan
 

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