Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Kriegsgefangenenpost
Das Thema hat 202 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8   9  oder alle Beiträge zeigen
 
bedaposablu Am: 10.06.2021 18:17:41 Gelesen: 32717# 178 @  
Heute der Zwischenbescheid vom 29.05.51:





Maschienenstempel: (1) BERLIN SW 11 /aa INTERNATIONALE / FILMFESTSPIELE / BERLIN / 1951 / 6.-17.6. und Eindruck: Kriegsgef. u. Verm.-Post / gebührenfrei!

Warum der Brief vom Suchdienst, (1) Berlin-Dahlem, Im Dol 2, an diese Adresse ging, kann ich leider nicht mehr erfragen bzw. nachvollziehen.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 11.06.2021 16:58:36 Gelesen: 32688# 179 @  
Heute eine Postkarte von der Sammel- und Nachsendestelle für Kriegsgefangenenpost:



Leider fehlt hier ein Teil der linken unteren Ecke, so daß nicht erkennbar ist, ob der Stempel "Postsache" vollständig ist.



Stempel: (1) BERLIN NW 40 / f mit Datum 07.05.1948 (Evtl. auch UB"l"?)

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 12.06.2021 17:23:47 Gelesen: 32651# 180 @  
Heute noch einmal eine Karte vom 18.07.1957 analog [#176] und [#22]:



Hier ist der Stempel etwas abgeschnitten. Meine oben gezeigten Belege sind leider nicht in der erforderlichen Reihenfolge, was auch daran liegt, daß ich den Hefter bestimmt schon fast 10 Jahre nicht mehr in der Hand hatte.



Stempel: (1) BERLIN-WITTENAU / k

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 13.06.2021 18:02:33 Gelesen: 32623# 181 @  
@ Sachsendreier53 [#96]
@ epem7081 [#155]
@ Pete [#113]

Hallo,

heute als Nachtrag zu den oben aufgeführten Belegen meine Briefe, die ich auf meine Nachfrage aus Berlin, München und Kassel 2004 und 2005 erhielt:







Während der Brief vom Suchdienst München noch Kriegsgefangenenpost gebührenfrei versendet wurden, weisen die blauen AFS der WASt in Berlin und der AFS vom Volkswohlbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. aus Kassel 55c Porto aus.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 16.06.2021 17:17:58 Gelesen: 32532# 182 @  
Nachtrag, da ich noch eine Karte gefunden habe:



Karte vom Amt für die Erfassung der Kriegsopfer, Deutscher Kriegsgefangenendienst Berlin-Charlottenburg 2, Hardenbergstraße 10



Maschinenstempel BERLIN-CHARLOTTENBURG 2 / u vom 23.01.1948mit Werbeklischee: Lungen Tbc.

In der Stempeldatenbank habe ich diesen Maschinenstempel mit UB "u" nicht gefunden.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Briefuhu Am: 13.07.2021 10:26:11 Gelesen: 30695# 183 @  
Hier eine Karte an einen Kriegsgefangenen. Die Karte wurde am 31.12.1915 in Wien geschrieben und auch gestempelt. Sie ging an einen österreichischen Leutnant Kuno Berger in russischer Gefangenschaft in KrasnajaRejczka/Ostsibirien. Benutzt wurde eine Feldpostkarte des Verlages Benno Zimmermann. Den russischen Stempel kann ich nicht entziffern nur die Nummer 324.





Schönen Gruß
 
Totalo-Flauti Am: 27.07.2021 14:42:04 Gelesen: 29664# 184 @  
Liebe Sammlerfreunde,

es ist kein postalischer aber doch interessanter Beleg. Kriegsgefangene wurden in der Regel auch wieder entlassen. Hier ein Entlassungsschein aus der amerikanischen Besatzungszone vom 20.12.1945. Der Leipziger Buchhändler Walter Göpel machte sich von Hof aus mit 40 Reichsmark, einer Raucher- und Seifenkarte zurück in die Heimat nach Leipzig auf.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Briefuhu Am: 04.08.2021 14:33:20 Gelesen: 29096# 185 @  
Hier eine Kriegsgefangenen-Sendung vom 11.06.1917 abgestempelt in Villingen (Baden) an das Moskauer Hilfscomite für Kriegsgefangene in Kopenhagen. Mit zwei Zensurstempel vom Offizier, einmal rund und einmal dreieckig. Den Absender kann ich leider nicht entziffern.



Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 04.08.2021 14:51:28 Gelesen: 29091# 186 @  
@ Briefuhu [#185]

Hallo Sepp,

ich denke, dass der Absender in Kyrillischer Schrift geschrieben ist. Wenn Du etwas über ihn erfahren willst, kannst Du den Brief am besten beim Thema "Übersetzungshilfe russisch" vorstellen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Briefuhu Am: 04.08.2021 14:58:55 Gelesen: 29087# 187 @  
@ volkimal [#186]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Habe ich sogleich gemacht.

Schönen Gruß
Sepp
 
epem7081 Am: 09.08.2021 16:20:55 Gelesen: 28739# 188 @  
Hallo Experten der Kriegsgefangenenpost,

kürzlich habe ich mit einer Fülle anderer Belege auch diese Karte bekommen. Wohl aus einem britischen Gefangenenlager, das hier aber nicht genannt wird, sucht Johann Zilch, geb. am 3.5.1922 in Weiskirchen nach nächsten Angehörigen bzw. übermittelt ihnen ein Lebenszeichen.



Mich interessiert nun, wie prinzipiell der abgetrennte "II. Teil" einer derartigen Karte ausgesehen hat und welche Informationen enthalten sein können.

Gibt es in Forumskreisen vergleichbares Material?

Mit gespannter Erwartung und freundlichen Grüßen
Edwin
 
bovi11 Am: 09.08.2021 16:56:05 Gelesen: 28734# 189 @  
epem7081 Am: 10.08.2021 16:56:28 Gelesen: 28612# 190 @  
@ bovi11 [#189]

Hallo bovi11,

vielen Dank für den zielführenden Hinweis mit dem umfassenden Spektrum von Kriegsgefangenenpost.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Briefuhu Am: 21.08.2021 17:42:11 Gelesen: 27761# 191 @  
Hier ein Brief vom 22.08.1946 an einen Kriegsgefangenen im Internment Camp 78 in Kornwestheim mit einem Stempel PWE#29.

Ich gehe davon aus, das der Gefangene in das Lager PWE'29 verlegt wurde. Bei diesem Lager handelt es sich nach meinen Recherchen um das US Lager in Dachau. Dort wurden vor allem SS Angehörige und schwer belastete Kriegsgefangene untergebracht. Den Namen habe ich abgedeckt. PWE heisst Prisoners of War Enclosure.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 25.08.2021 18:56:53 Gelesen: 27356# 192 @  
Und noch ein Brief eines Kriegsgefangenen an seine Ehefrau in Naila vom 03.11.1944, da kein Poststempel vorhanden hab ich das Datum aus dem Inhalt. Der Gefangene schreibt, dass er von den Amerikanern gefangen genommen wurde, aber noch in Frankreich ist. Als Absender gibt er an POW Information Bureau US Army Great Britain. Ein roter Zensurstempel (Examiner) ist angebracht und ein runder Stempel Ab. Außerdem ist ein handschriftlicher Vermerk FB angebracht. Ein Poststempel mit Datum ist wie gesagt nicht vorhanden. Habe den Brief aufgeklappt gescannt.



Schönen Gruß
Sepp
 
Magdeburger Am: 24.09.2021 15:20:18 Gelesen: 25723# 193 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier habe ich, mit Hilfe eines befreundeten Sammlers, einen Briefumschlag bekommen, wo ich Hilfe benötige:



Die Empfängerin war Martha Hobusch in Mosigkau. Der Absender ist der "Offizier-Stellvertreter W. Hobusch, Prisoners of War 5./1 No. 5, Prisoners of War Company B.E.F." Dies ist auch im Stempel vorderseitig teilweise zu sehen:
PRISONERS OF WAR B.E.F. PASSED BY CENSOR No. 4

Ein genaues Datum ist für mich nicht erkennbar, auch nicht von wo er aus gesendet worden sein könnte. Kann mir jemand helfen?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Seku Am: 24.09.2021 16:46:06 Gelesen: 25708# 194 @  
Post aus einem Internierungslager in Interlaken (CH) im Jahr 1916



Offensichtlich schrieb ein französischer Soldat an seine Freundin Denise in Tusson im Département Charente.

Näheres zu Internierungen in der Schweiz [1].

Habt ein schönes Wochenende

Günther

[1] http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D8704.php
 
Seku Am: 22.01.2022 20:52:33 Gelesen: 18340# 195 @  
Post aus dem Kriegsgefangenenlager Königsbrück in der Oberlausitz im Jahr 1917



Die Karte ging nach Orléans im Département Loiret (F) und stammt aus dem Osterzgebirge

Ich wünsche einen schönen Sonntag

Günther
 
volkimal Am: 23.01.2022 17:03:08 Gelesen: 18274# 196 @  
Hallo zusammen,

ein Kriegsgefangenenbrief vom 11.2.1947 aus dem amerikanischen Lager in Garmisch-Partenkirchen:





In der Jägerkaserne befand sich nach [1] das "Camp 8 - US-Internierungslager in Garmisch-Partenkirchen 1945-1947". Dabei handelte es sich um ein Lager für Zivil-Internierte. Ob dort auch Kriegsgefangene (Soldaten) waren habe ich noch nicht herausbekommen.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.gapgeschichte.de/nachkriegszeit_1945-1949/nachkriegszeit_1945_1949_texte/10_us_camp_8_jaegerkaserne.htm
 
Seku Am: 23.01.2022 20:15:55 Gelesen: 18249# 197 @  
@ volkimal [#196]

Guten Abend Volkmar,

ich habe in dem von Dir gezeigten Link gelesen. Da fand ich diese Hinweise:

"Nach der Auflösung des Lagers für Displaced Persons (ehemalige Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene etc.) folgte im Juli 1945 die Errichtung eines Lagers für deutsche und ausländische Internierte (Zivilisten, Soldaten, Politiker, Beamte u.a). Von den 4800 Internierten waren ca. 2300 Soldaten aller Dienstgrade".

Ich wünsche allen Lesern*innen einen schönen Wochenanfang

Günther
 
volkimal Am: 23.01.2022 21:51:12 Gelesen: 18199# 198 @  
@ Seku [#197]

Hallo Günther,

vielen Dank! Ich musste weg, hatte den Link erst kurz vorher gefunden und den Text nicht mehr in Ruhe lesen können.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 04.02.2022 11:15:11 Gelesen: 17235# 199 @  
Hallo zusammen,

ein Kriegsgefangenenbrief an Onkel Walter vom 10. August 1947. Der Absender Max Korst war ein Freund aus dem Heimatort Limbach bei Homburg (Saar). Er war damals im Kriegsgefangenenlager P.O.W. Nr. 30 im Londoner Stadtteil Stratford in der Carpenters Road.





Einige Stellen des Textes finde ich interessant. Es geht viel um Sport aber auch etwas um das Leben und die Arbeit im Lager. Insgesamt geht es dem Absender im Lager sehr gut. Hier ein paar Auszüge aus dem Text, es fängt an mit Fußball:

Hier bei uns geht es jetzt auch wieder los. Vorläufig nur P.Ws gegen P.Ws aber in der nächsten Zeit werden wir auch wieder gegen Tomis starten können. Die Sommerperiode, in der sie nur Kricket spielen, geht diesen Monat zu Ende. Bei unserer Mannschaft bin ich immer noch aktiv vertreten. … Wir sind ein kleines Camp nur noch rund 100 Mann, da ist die Auswahl nicht besonders groß. …
Der ganze Sport hat uns schon viel Freude und Abwechselung gebracht. Man kommt dadurch mit anderen Lagern in Verbindung und trifft auch mal einen Bekannten, außerdem kommt man mehr im Gelände herum. Wir haben ja auch sonst freien Ausgang aber ohne Genehmigung sollen wir uns nur in der Fünfmeilenzone bewegen, was beim Sport nicht nötig ist. Daß wir öffentliche Verkehrsmittel benutzen dürfen, Kino besuchen und Restaurants betreten wird Dir schon bekannt sein.
Unsere Auszahlung bekommen wir halb in englischem halb in Camp-Geld. Große Sprünge können wir allerdings nicht damit machen. In einer Woche je 4 ½ Schilling. Die billigsten Zigaretten kosten 2 ½ Schilling 20 Stück. Da kannst Du Dir ausrechnen was ungefähr übrig bliebe, wenn man bei seinem Arbeitgeber nichts zusätzlich verdienen würde. Jeder hat leider nicht die Gelegenheit aber in unserem Camp besteht wohl für alle eine Möglichkeit. Nach der 8 bis 8 ½ stündigen etatsmäßigen täglichen Arbeit ist es jedem erlaubt für sich noch was zu verdienen. Die Bezahlung ist nicht schlecht, pro Stunde 2 Schilling. …




Bei Wikipedia findet man übrigens eine Liste der Kriegsgefangenenlager in Großbritannien [1]. Ein Lager mit der POW Nr. 30 kommt zweimal vor. Weshalb das so ist, weiß ich nicht.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_World_War_II_prisoner-of-war_camps_in_the_United_Kingdom
 
epem7081 Am: 04.03.2022 22:07:18 Gelesen: 15253# 200 @  
Hallo zusammen,

ergänzend zu den Beiträgen [#22], [#176] und [#180] kann ich hier einen weiteren Brief der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht Berlin-Wittenau einbringen. Neben dem Stempel BERLIN-WITTENAU / d vom 30.1.1956 signalisiert auch der Zusatzstempel: Kriegsgefangenenpost / gebührenfrei.



Angesichts der derzeit laufenden Kriegshandlungen in der Ukraine kann dieses Thema für den Osten Europas schon bald wieder traurige Bedeutung erlangen.

Mit nachdenklichen Grüßen
Edwin
 
Seku Am: 24.03.2022 14:00:57 Gelesen: 14103# 201 @  
Am 3. August 1914 erklärt Deutschland Frankreich den Krieg. Bereits ein halbes Jahr später ging diese Kriegsgefangenen Sendung von Leipzig-Lindenau zu einem deutschen Kriegsgefangenen nach Tarbes im Pyrenäenvorland - "Mein liebes Ernstchen" von "Tante Berta". Die Gefangenschaft wird ihm wohl vor dem Tod gerettet haben ?



Ich wünsche allen Leser*innen einen schönen Tag

Günther
 
Briefuhu Am: 23.05.2022 12:00:12 Gelesen: 9397# 202 @  
Hier eine Kriegsgefangenenpost eines belgischen Capitaine vom 08.12.1942 von Hamburg nach Brüssel.

Wiki sagt dazu:

Das Oflag X D war ein Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Das Offizierslager im Hamburger Stadtteil Fischbek (Schreibweise bis zum 27. September 1946 Fischbeck) bestand von Mai 1941 bis Mai 1945.

Unten links ein dreieckiger roter Zensurstempel





Schönen Gruß
Sepp
 

Das Thema hat 202 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8   9  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.