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Thema: (?) (123/137) Kriegsgefangenenpost
Das Thema hat 142 Beiträge:
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doktorstamp Am: 19.04.2015 19:10:21 Gelesen: 80914# 118 @  
@ eswareinmal [#117]

Camp Concordia ist in Kansas, USA.

mfG

Nigel

[1] http://en.wikipedia.org/wiki/Camp_Concordia
 
Marcel Am: 19.04.2015 22:50:06 Gelesen: 80873# 119 @  
Hallöle!

Hier ein Brief aus Shrewsbury/England Anfang 1917 nach Bachra bei Kölleda von Franz Nürnberger an seinen Vater dem Lehrer.



Die Mutter Marie antwortet per Bahnpost vom 30.05.1917, dieser wurde durch die Postprüfungsstelle (Auslandstelle Emmerich) freigegeben, geöffnet und zensiert durch die Briten.



Offentsichtlich sollte Franz England erkunden. Ein Brief aus Pattishall-Towcester vom 04.12.1918 an Marie.



Und der letzte von der prisoners of war company France aus London vom 25.05.1919, ebenfalls an Marie.



schöne Grüße
Marcel
 
eswareinmal Am: 20.04.2015 04:58:32 Gelesen: 80851# 120 @  
@ doktorstamp [#118]

Danke für die Hilfe und den Link.

Also handelt es sich um Post von einem deutschen Kriegsgefangenem aus dem 2. Weltkrieg, der in Afrika gefangen genommen wurde und in ein Lager in Amerika (Kalifornien) gebracht wurde.

Warum der Brief nun von New York losgeschickt wurde, versteh ich nun nicht. Sammelt jemand von Euch diese Briefe ?

Nette Grüsse Mike
 
hajo22 Am: 25.05.2015 18:51:30 Gelesen: 79293# 121 @  
Bei dieser polnischen Vordruck-(Korrespondenz-)Karte, die - nach dem Text auf der Rückseite - ursprünglich eine Doppelkarte war (also mit Frage-/Antwortteil) bin ich mir nicht sicher, ob es sich überhaupt um eine Kriegsgefangenen-Sendung handelt. Bekanntlich waren diese i.d.R. portofrei. Die Karte ist aber mit 3 Zloty frankiert. Sie ging aus Kattowitz nach St. Leonhardt/Österreich und zeigt vorder- und rückseitig einen amerikanischen, in Österreich verwendeten Zensurstempel.

Die auf der Vorderseite der Karte ersichtliche Zahl "3246" dürfte die Nummer eines polnischen Zensoren sein. Den roten Kastenstempel links oben: "C.R.II." kann ich nicht deuten.

Meine Vermutung: Post aus einem Internierungs-, Straf- oder Kriegsverbrecherlager.



Wer weiß im Forum dazu etwas?

VG, hajo22
 
Fips002 Am: 19.07.2015 12:02:51 Gelesen: 77389# 122 @  
Kriegsgefangenenbrief aus dem Kriegsgefangenenlager Würzburg nach Bern/Schweiz.

Stempel auf der Vorderseite des Briefes: Kriegsgefangenenlager Würzburg-Postprüfstelle/ geprüft F.I.

Ankunftstempel Bern 9.11.16 Briefträger

Gruß Dieter


 
Günther123 Am: 21.02.2016 17:36:46 Gelesen: 67893# 123 @  
Hallo Sammelfreunde,

Kriegsgefangenenpost aus Russland:

Wer kann mir zu den Stempeln auf den Belegen weiterhelfen? Wo wurde welcher Stempel/blaue Schrift angebracht, und welche Bedeutung hatten diese? Es wäre schön auch eine Information zum Wert zu bekommen.

12. und 18. Oktober 1916 von Orenburg nach Wien:





11. März 1917 und 23. April 1917 von Turkestan nach Wien:





Vielen Dank und lg
Günther
 
horstfranz Am: 08.06.2016 01:44:53 Gelesen: 61544# 124 @  
@ Marcel [#119]

Ich habe auch so einen Brief aus England, der hat aber weder Stempel noch Marke ?
 
Belgiensammler Am: 08.11.2016 19:19:16 Gelesen: 53952# 125 @  
Kriegsgefangenenpost 1945

Hallo,

ich habe da einen Gefangenbrief von Osnabrück nach GB. Kann mir jemand Näheres zu diesem Brief sagen? Ich google schon seit Tagen, aber leider erfolglos. Da kann nur noch ein Experte helfen. Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen. Übrigens, die Karte ist am Oberrand gezähnt.

Grüsse an alle
Karl


 
briefefan Am: 08.11.2016 23:55:19 Gelesen: 53905# 126 @  
@ Belgiensammler [#125]

Hallo Karl,

dies ist eine Antwortkarte von einer Karte, die ein deutscher Kriegsgefangener in der britischen Besatzungszone Deutschlands oder in Großbritannien an seine Angehörigen schreiben durfte. Die Angehörigen konnten die Anwortkarte von der erhaltenen Karte abtrennen, dafür die Perforierung.

Solche Antwortkarten waren in der britischen Zone ab 5.9.1945 zugelassen. Die Postgebühr betrug innerhalb der britischen Zone 6 Pfennig. Nach Großbritannien war die Auslandsgebühr von 15 Pfg. erforderlich, wie auf deiner Karte. Auf der wurde offensichtlich rechts neben der 5-Pfg.-Marke AM-Post eine zweite Briefmarke abgelöst, vermutlich eine 10-Pfennig-Marke.

Quelle: Die Aufnahme des Postverkehrs in Deutschland nach der Bestzung 1945 bis 1949, Wolfgang Strobel, 6. Auflage 2002, Seite 181. Auf Seite 182 ist eine Antwortkarte ganz ähnlich wie deine abgebildet.

Gruß von briefefan.
 
Max78 Am: 09.11.2016 11:18:32 Gelesen: 53886# 127 @  
Hallo zusammen,

nachdem Briefefan hier schon einige sehr interessante Info's bereitgestellt hat, hier noch eine fast identische Karte aus der amerikanischen Zone, genauer gesagt dem Nordseebad Borkum vom 16.11.1945:



Die von Briefefan angesprochene Perforation ist auch hier noch ansatzweise zu erkennen. Nach einer kleinen Recherche konnte ich APO 513 dem 21st General Hospital zuordnen, einem "Feldlazarett", dass bis Ende September 1945 in Frankreich (Mirecourt) aufgeschlagen wurde. Wo sich der Gefangene (Patient) zu dieser Zeit im November befand, konnte ich leider nicht rausfinden. Auch hier wurden 15 Pfennige handschriftlich für das Porto berechnet und bezahlt (taxe percue).

Ich habe auch meine Schwierigkeiten, diese Karten richtig einzuordnen. Es besteht auf alle Fälle auch eine Ähnlichkeit zu den 25-Wort-Karten vom Roten Kreuz, auch wenn der "Verwendungszweck" ein anderer war.

mit Grüßen Max
 
briefefan Am: 09.11.2016 16:20:29 Gelesen: 53832# 128 @  
@ hajo22 [#121]

Hallo,

auf den Kriegsgefangenenkarten [#102] ist auch ein Stempel C. R. Ich nehme an, dass es sich bei deiner Karte daher auch um eine Kriegsgefangenenkarte handelt. Mehr zu deiner Karte weiß ich leider nicht.

Gruß von briefefan.
 
Belgiensammler Am: 09.11.2016 18:27:06 Gelesen: 53813# 129 @  
@ briefefan [#126]

Hallo Briefefan,

dass da eine Marke fehlt fällt mir jetzt auch auf. Diese Karte muß also nach England gegangen sein. Kann man das Lager feststellen, wo sich der Gefangene befand? Interessant ist auch der Text auf der Rückseite, den ich hier zeige. Die Karte von Max78 hat den gleichen Vordruck. Vielen Dank für die Antwort.

Karl


 
briefefan Am: 10.11.2016 10:56:19 Gelesen: 53759# 130 @  
@ Belgiensammler [#129]

Ich habe mit Google gesucht und genau die Inschrift des ovalen Stempels auf deiner Karte und "1945" eingegeben. Dabei erhielt ich u. a. eine Liste, wo die Kriegsgefangenenlager in England für deutsche Kriegsgefangene während des Krieges lagen, auch für das Lager 678. Ob dieselbe Liste auch für die Zeit nach Kriegsende gilt, weiß ich nicht.

Grüße von briefefan.
 
Belgiensammler Am: 11.11.2016 21:13:31 Gelesen: 53675# 131 @  
@ briefefan [#130]

Guten Abend briefefan,

Bingo, dieser Hinweis ist toll. Eine komplette Liste der Gefangenenlager in England mit weiterführenden Links. Vielen Dank.

Karl
 
Briefmarkentor Am: 11.12.2016 13:23:55 Gelesen: 52179# 132 @  
Eine Postkarte eines Kriegsgefangenen im Stammlager (Stalag) 1 in Barth [1] vom 15. Juli 1944 nach Milwaukee in den USA.



Falls meine Aussagen jetzt falsch sein sollten, bitte ich um Korrektur.

Gemäß Haager Landkriegsordnung war die gewöhnliche Post von und an Kriegsgefangene gebührenfrei. Die abgebildete Postkarte wurde mit der Zusatzleistung Luftpost versendet. Die betrug in die USA 0,40 RM. Dazu duften ausschließlich Briefumschläge und Postkarten mit Aufdruck oder Stempel "Mit Luftpost Par Avion" benutzt werden. Das Aufkleben von Luftpostklebezetteln war verboten. Außerdem war die Gebühr für die Luftpost in bar zu entrichten, die Verwendung von Freizeichen war ebenfalls verboten.

Stellt sich für mich die Frage, wer in diesem Fall die 0,40 RM Gebühr entrichtete?

Die Postkarte wurde mit einem Tarnstempel entwertet. Aus diesem wurden die Ortsangabe und der Unterscheidungsbuchstabe entfernt.



Unten links auf der Vorderseite findet sich noch ein Stempelabschlag "11103 via Stalag Luft 3 / U.S. Censor".
 
Fips002 Am: 15.01.2017 18:32:47 Gelesen: 50299# 133 @  
Brief vom Suchdienst München 6.12.1974 und von dem Landesnachforschungsdienst Kiel, Stempel Lübeck 25.6.1962





Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 01.02.2017 22:10:25 Gelesen: 49708# 134 @  
Brief vom Österr. Rotes Kreuz, Suchstelle Salzburg, Stempel Salzburg 21.4.1950 nach Lobenstein/Thür.



Gruß Dieter
 
volkimal Am: 24.06.2017 17:36:32 Gelesen: 42491# 135 @  
Hallo zusammen,

diese Postkarte hat auf den ersten Blick nichts mit Kriegsgefangenenpost zu tun:



Es handelt sich um eine der nach dem Krieg mit einfachen Mitteln hergestellten Behelfsganzsachen. Diese Postkarten wurden immer nur mit einem Ausgabe-Kontrollstempel verkauft. Der Absender hat die Postkarte in diesem Fall am 31.07.1945 beim Postamt in Heide (Holst.) gekauft und am 07.08.1945 in Meldorf aufgegeben. Der Bestimmungsort war Eggebek (Kr. Flensburg), von wo aus die Karte nach Gelsenkirchen-Buer weitergeschickt wurde. Ich habe die Karte vor ein paar Tagen in einer Wühlkiste gefunden. Für mich ist noch ganz nett, dass sie an unseren frühreren stellvertretenden Direktor ging.

Weshalb die Postkarte zum Thema "Kriegsgefangenenpost" passt, ergibt sich erst aus dem Text:

Meldorf, d. 7.8.45
L.V. Langeweile im Entlassungslager 4 in Meldorf – seit gestern bin ich hier und werde in 2 – 3 Tagen nach München entlassen. Entlausung und Gepäckkontrolle habe ich schon hinter mir – morgen noch ein wenig Papierkrieg und dann abwarten, bis der Transport per Zug losgeht. Gut ¾ der Kompanie sind bereits entlassen u. ich bin froh nun auch bald, nur noch wenige Tage frei zu sein. Halte Dich ran mein lieber, dass Du bald in ein Sammellager kommst und Du wirst dann sehen, wie die Entlassungen laufen. Hier in Meldorf gehen täglich 1000 Mann ins amerikanische Gebiet und bekommen schon hier ihre Entlassungspapiere – prima!! Unmittelbar bevor das Lager anrollt werde ich mich noch einmal melden. Jochen
Lass doch später auch meine Sachen von Sprötze mit zu Dir schicken.
Hast Du jetzt Nachricht von zu Hause?



Entsprechend zum Text der Karte ging sie von einem Kriegsgefangenen an einen anderen Kriegsgefangenen. Im Internet habe ich gelesen "Die Stadt Heide war das Zentrum eines riesigen britischen Gefangenenlagers. Es reichte nördlich des Kaiser Wilhelm Kanals bis zur dänischen Grenze. In Meldorf war das Entlassungslager."

Ob die Karte frankiert werden musste weiß ich nicht. Vielleicht war es für den Absender auch nur einfacher, die Karte bei der Post aufzugeben als sie in dem riesigen Lager zu der entsprechenden Stelle zu bringen. Kann einer von Euch etwas dazu sagen?

Viele Grüße
Volkmar

Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Sperrgebiete_in_Norddeutschland_nach_dem_Zweiten_Weltkrieg
http://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php/Thread/7012-Kriegsgefangenenlager-in-Meldorf-Schleswig-Holstein/
 
Cantus Am: 20.02.2018 04:13:00 Gelesen: 23680# 136 @  
Ich habe hier einen kleinen Posten von Kriegsgefangenenpost, gelaufen im Jahr 1945 mit Poststempeln von New York nach Magdeburg und später nach Wernigerode, da die Empfängerin vermutlich den Wohnsitz gewechselt hatte. Die Karten sind nicht schön, aber vielleicht für Fachkundige oder Heimatsammler interessant. In allen drei Fällen hatte Herr Schwuchow an eine Frau gleichen Namens geschrieben. Der zweiten Karte ist dieser Absender zu entnehmen:



Die Karten wurde in recht zeitnaher Abfolge versandt.



Poststempel vom 11.1.1945



Poststempel vom 18.4.1945.

Wie man der Kartenrückseite entnehmen kann, hatte der amerikanische Zensor etwas gegen einen Teil des Mitteilungstextes.



Postsstempel vom 23.4.1945

Viele Grüße
Ingo
 
gabriele Am: 29.05.2018 14:48:51 Gelesen: 17470# 137 @  
Hallo miteinander,

um die Landes-Geschichte auf ein kleines Gebiet bezogen darstellen zu können, habe ich eine Antwortkarte (?) an einen französischen Kriegsgefangenen (Internierten ?) im Jahr 1941 in Wildberg/Württemberg erworben. Bei meinen Versuch, weitere Hintergrundinformationen zu finden, mußte ich feststellen, dass dieses Lager Wildberg [1] wohl eine unsichere Angabe ist.



Die Karte sieht für mich echt aus, die Bedeutung von Stempel und Notizen kenne ich nicht. Falls die Karte echt ist, wie könnte/sollte ich jetzt weiter vorgehen? Vielleicht die Stadt Wildberg bitten, mir eventuell zu dem Lager bekannte Informationen mitzuteilen? Wenn die Sadtverwaltung heutzutage nichts mehr dazu weiß, könnte die Stadt bei der WASt [2] anfragen?

Wie geht ihr bei solchen fraglichen Ortsangaben vor?

Viele Grüße, Gabi

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stalag_V_C
[2] https://www.dd-wast.de/de/unterlagen/kriegsgefangenenunterlagen.html
 
10Parale Am: 10.09.2018 20:49:55 Gelesen: 8225# 138 @  
Hier ein weiterer PRISONER OF WAR Brief aus New York vom September 1943. Der Gefangene schrieb den Brief in Afrika, wo die Erntezeit begann. Es ging ihm sehr gut. Von meinem eigenen Großvater weiß ich noch, dass dies nicht immer so war.

Liebe Grüße

10Parale


 
volkimal Am: 01.10.2018 18:49:50 Gelesen: 6772# 139 @  
Hallo Michael,

ein sehr interessantes Kapitel meiner Sammlung ist die Geschichte der Missionarsfamilie Hübner aus Deutsch-Ostafrika. Sie waren Freunde meiner Urgroßeltern. Kurz nach Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die Familie interniert. Sie wurden getrennt und durchwanderten verschiedene Gefangenenlager. Am Ende des Krieges befand sich Herr Hübner im Gefangenenlager Sidi Bishr in Ägypten. Frau Hübner war dagegen im Lager Tempe bei Bloemfontein (Südafrika). Hier einer der Briefe aus der Zwischenzeit:



Im Mai 1917 befand sich Herr Hübner in einem Gefangenenlager in Tanga. Das liegt im Bereich von Deutsch-Ostafrika, war aber 1917 von Engländern besetzt. Daher die Absenderangabe Tanga, East Africa. Der Brief geht an Frau Hübner im Internierten Camp in Pretoria (Südafrika). Da Frau Hübner inzwischen aber schon im Lager Tempe bei Bloemfontein war, muss der Brief nach dort weitergeschickt worden sein.

Viele Grüße
Volkmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Afrika: Echt gelaufene innerafrikanische Belege"]
 
DL8AAM Am: 02.12.2018 20:44:43 Gelesen: 2929# 140 @  
Heute beim Aufräumen bei meinem Vater gefunden:



Gebührenfreie Kriegsgefangenenpost aus dem Deutschen Reich Richtung Frankreich. Aus dem Offizierslager "Oflag XIII A, Unterlager B" nach Lunel im Département Hérault im unbesetzen Frankreich ("Unbesetztes Gebiet!").



Aptierter Tarnstempel "17.12.40.16-17", mit rotem Freigabestempel "Geprüft D 2 / Oflag XIII A, Unterlager B"

Wenn ich es richtig gefunden habe [1], befand sich das Unterlager B des Oflag XIII A in Nürnberg-Langwasser im Wehrkreis XIII Nürnberg; in Betrieb 8.1940-10.1941.

Gruß
Thomas

[1] https://www.moosburg.org/info/stalag/laglist.html
 
DL8AAM Am: 31.12.2018 04:02:00 Gelesen: 1048# 141 @  
@ Pete [#116]

Als Ergänzung zum Beitrag [#113] nachfolgend weitere moderne Belege (...)

Die Tage beim Entrümpeln gefunden:

Gebührenfrei / Kriegsgefangenensache / Auskunftsstelle für Kriegsgefangene

Absender: Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Northeim (Han); Niedersachsen - aus den Jahren 1972 und 1973 [*]





Kann vielleicht jemand den Text auf der Rückseite lesen, ich erkenne dort nur "Vermisst (...) Ungarn"

Gruß
Thomas

Gibt es diese entgeltfreie Versandform bei der inzwischen privatisierten DPAG heute noch immer? Die entsprechenden Institutionen sind ja weiterhin aktiv.

[*] Im Jahresbericht des DRK Landesverbands Niedersachsen für 2013/2014 findet sich der Passus "Auch der DRK-Landesverband nimmt über das weltweite Suchdienst-Netzwerk sowie die 40 DRK-Kreisnachforschungsstellen in Niedersachsen Suchanträge entgegen.", sowie im der aktuellsten Ausgabe 2016/2017 "Die satzungsgemäße Aufgabe 'Suchdienst und Familienzusammenführung' wird im Landesverbandsbereich Niedersachsen flächendeckend für die Bevölkerung vorgehalten und in den Beratungsstellen in unterschiedlicher Intensität wahrgenommen. In 37 DRK-Kreisverbänden werden Basisleistungen und in den neun Beratungsstellen Aufbauleistungen als Rotkreuzaufgabe erbracht. Zu dem sind 15 DRK-Kreisauskunftsbüros aktiv", d.h. genügend potentielle "Versender" sollten hier noch auf dem Markt sein, alleine hier in Niedersachsen.

https://www.drklvnds.de/fileadmin/Bilder_und_Videos/Abteilung_Kommunikation/Jahresbericht/DRK_JB_2013_v6.pdf
https://www.drklvnds.de/fileadmin/Bilder_und_Videos/Abteilung_Kommunikation/Jahresbericht/DRK_JB_2016_web.pdf
 
Max78 Am: 31.12.2018 12:39:03 Gelesen: 1014# 142 @  
Hallo Thomas,

würde auf Steinamanger und einen Rechtschreibfehler tippen,

lg Max
 

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