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Thema: Neues vom BPP - Bund philatelistischer Prüfer
Das Thema hat 130 Beiträge:
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Richard Am: 16.11.2019 09:26:43 Gelesen: 11150# 106 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP in Sindelfingen

Der Prüferstand auf der Internationalen Briefmarkenmesse vom 24. bis 26. Oktober 2019 in Sindelfingen war einmal mehr beliebter Anlaufpunkt für viele Sammler und Händler, die mit ihren Schätzen auf "Nummer Sicher" gehen wollten oder auch nur allgemeine Fragen zum Prüfwesen hatten.

Die rund 330 Beratungen an den drei Messetagen zeigten das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des Bundes Philatelistischer Prüfer e. V., der von der Messeleitung mit der Bereitstellung eines ideal gelegenen Standes direkt am Eingang zur Messehalle unterstützt wurde.

Für den BPP waren im Einsatz: Josef Bauer, Gunnar Gruber, Claus Petry, Detlef Pfeiffer, Hans-Dieter Schlegel, Cyril Schwenson und Andreas Wehner. Allen beteiligten Kollegen danken wir ganz herzlich für ihr Engagement.
 
Richard Am: 20.11.2019 15:28:16 Gelesen: 10893# 107 @  
Henk Vleeming beendet Prüftätigkeit im BPP

Henk Vleeming aus Enschede (Prüfgebiete: Niederlande, Aruba, Curacao, Niederländische Antillen, Niederländisch Indien) beendet mit sofortiger Wirkung seine Prüftätigkeit im BPP.

Er prüft diese Gebiete aber weiterhin als Mitglied der AIEP.
 
Richard Am: 22.11.2019 21:36:23 Gelesen: 10674# 108 @  
Helena Obermüller zieht um

(gg/pcp) Helena Obermüller Wilén, Huddinge, hat eine neue Adresse: Observationsvägen 20, SE-141 38 Huddinge, Schweden.
 
Richard Am: 23.11.2019 21:28:22 Gelesen: 10500# 109 @  
Roland Daebel, Oranienburg

steht ab sofort wieder für das Prüfgebiet Island zur Verfügung.
 
Richard Am: 30.11.2019 09:40:47 Gelesen: 10229# 110 @  
Erfolgreicher Messeauftritt des BPP in Sindelfingen

Der Prüferstand auf der Internationalen Briefmarkenmesse vom 24. bis 26. Oktober 2019 in Sindelfingen war einmal mehr beliebter Anlaufpunkt für viele Sammler und Händler, die mit ihren Schätzen auf „Nummer Sicher“ gehen wollten oder auch nur allgemeine Fragen zum Prüfwesen hatten.

Die rund 330 Beratungen an den drei Messetagen zeigten das große Interesse des Publikums an diesem kostenlosen Service des Bundes Philatelistischer Prüfer e. V., der von der Messeleitung mit der Bereitstellung eines ideal gelegenen Standes direkt am Eingang zur Messehalle unterstützt wurde.

Für den BPP waren im Einsatz: Josef Bauer, Gunnar Gruber, Claus Petry, Detlef Pfeiffer, Hans-Dieter Schlegel, Cyril Schwenson und Andreas Wehner.
 
Richard Am: 22.12.2019 09:43:07 Gelesen: 9533# 111 @  
Neues vom BPP:

Bogdan Pelc aus Berlin (Prüfgebiet: Polen 1764–1915) beendet auf eigenen Wunsch seine Prüftätigkeit im BPP zum 31.12.2019.

Claus Petry, Norderstedt, hat eine neue Adresse: Wilstedter Weg 35b, 22851 Norderstedt.

Dr. Christian Mozek, Willich, hat eine neue Mailadresse: mozek@bpp.de

Arthur Unger, Wien, hat ebenfalls eine neue Mailadresse: ab.unger@drei.at
 
Richard Am: 21.01.2020 09:29:05 Gelesen: 8619# 112 @  
Beendigung der Prüftätigkeit zum 31.12.2019

Zum Ende des Jahres beenden folgende Mitglieder ihre aktive Prüftätigkeit im BPP:

Florian Berger (Altdeutsche Staaten: Hannover, Mecklenburg-Schwerin, Mecklenburg-Strelitz, Oldenburg)

Dr. Gertlieb Gmach (Rumänien bis 1880 einschließlich Vorphilatelie)

Dr. Joachim Helbig (Bayern 1876 – 1920, Infla-Stempel 1914–1920)

René Simmermacher (Griechenland Mi.-Nr. 1 – 157, Vorphilatelie, Auslandspostämter, Cholera- und sonstige Nebenstempel; Ionische Inseln Mi.-Nr. 1 – 3 und Vorphilatelie; Serbien – Exilpost Corfu)
 
Richard Am: 29.01.2020 09:17:36 Gelesen: 8327# 113 @  
BPP-Nachwuchs-Seminar fand große Nachfrage

(pcp-wm) - In Zeiten, in denen Mitgliederzahlen der organisierten Philatelie deutlich zurückgehen, muss sich auch der Bund Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP) Gedanken machen, wie er jüngeren Nachwuchs für die nicht leichte Arbeit eines Prüfers motivieren, vielleicht gar begeistern kann. Dies ist dem BPP am 25. Januar 2020 einmal mehr bestens gelungen. Immerhin rund 30 Interessenten nahmen an diesem Seminartag teil, der im großen Auktionssaal der Firma Rauhut & Kruschel in Mülheim a.d. Ruhr stattfand.

BPP-Präsident Christian Geigle und seine Mitreferenten Peter Sem sowie Tobias Huylmans gelang es, alle Aspekte einer „Prüferkarriere“ verständlich und instruktiv aufzuzeigen. Sie machten deutlich, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, wohl aber seit Gründung des weltweit größten Prüferverbandes 1958 über 600 profilierte Philatelisten der Philatelie, zumal der deutschen, einen großen und unverzichtbaren Dienst erwiesen haben. Denn sie trennen die Spreu vom Weizen, sorgen für Fälschungserkennung und geben damit dem Markt der Anbieter und Sammler den wünschenswerten Halt.

Die Referenten übten sich nicht in Schönfärberei. Prüfer werden ist nicht einfach, aber machbar, wenn man es richtig angeht. Es bedarf zwar nicht gerade billiger Anfangsinvestitionen in technische Gerätschaften, in erster Linie aber der richtigen „Sichtweise“: Denn die Briefmarken oder der Brief stehen für den Prüfer nicht als Sammelobjekt, sondern als Prüfobjekt im Fokus. Während der Sammler von einem goldgekrönten Ausstellungsexponat träumt, baut der Prüfer Vergleichssammlungen auf, pflegt Archive, Registratur und Literatur, um sich mehr und mehr Kenntnisse anzueignen und festzuhalten.

Für die Mehrzahl der Prüfer wird dies nie – auch daraus machten die Referenten kein Hehl – zu einem lohnenswerten Geschäft. „Goldene Löffel“ sind damit nicht zu verdienen, nimmt man einmal die wenigen Berufsprüfer der größten und beliebtesten Prüfgebiete aus. Aber sie erwerben nicht nur einen unvergleichbaren Wissensschatz, sondern auch vielfach einmalige Kontakte zu anderen Experten, letztlich gehören sie zu einem fast schon elitären Kreis der Wissenden, der sich weltweit Status und Anerkennung verdienen kann.

Bis dahin ist es ein weiter Weg: Angefangen mit der Bewerbung, einer Vorprüfung bei der Verbandsprüfstelle, einer weiteren Fachprüfung bei der jährlichen BPP-Tagung in Nürnberg bis hin – wenn alles klappt – zu einer Art Volontariat als (noch) außerordentliches Mitglied im BPP. Während dieser drei bis längstens vier Jahre wird man von einem „Peritus“, einem erfahrenen Prüferkollegen, begleitet. Erforderlich sind gute Kenntnisse über das Prüfgebiet, die Fähigkeit, Qualität zu bestimmen und Reparaturen zu erkennen, Grundkenntnisse bei Druckverfahren – letztlich aber auch eine gesunde Portion Misstrauen dem Objekt gegenüber. All dies – und so manches mehr – kann man lernen, wenn man bereit ist, sich auf diesen jahrelangen Weg einzulassen, bei dem der BPP seine neuen Schützlinge begleitet und intensiv betreut.

Die Tagung in Mülheim war rundum gelungen. Alle Fragen wurden präzise und umfassend beantwortet. Solche Seminare haben Wiederholung verdient, denn eines liegt auf der Hand: Ohne ein gutes Prüfwesen, gibt es keine stabil fundierte Philatelie!



Ein Blick in die Teilnehmerrunde des BPP-Seminars am 25.1.2020 in Mülheim.



Zufriedene Gäste beim BPP-Seminar am 25.1.2020 in Mülheim. Fotos: Wilhelm van Loo
 
Richard Am: 01.02.2020 09:31:00 Gelesen: 8074# 114 @  
Neues vom BPP

(gg/pcp) - Arnold Goller, Kötschach, hat eine neue Emailadresse: info@arnoldgoller.com
 
Koban Am: 01.02.2020 15:09:01 Gelesen: 7974# 115 @  
@ Richard [#113]

Gibt es einen Mitschnitt der Veranstaltung?

Gruß,
Koban
 
Richard Am: 12.02.2020 09:28:46 Gelesen: 7581# 116 @  
@ Koban [#115]

Hallo Koban,

das weiss nur der BPP, bitte dort anfragen. Ich halte es für mehr als unwahrscheinlich, da Bedenken bestehen, Informationen würden zu anderen Prüferverbänden weitergereicht.

In meinem Fall, würde ich als Presse eingeladen, wäre eine Verschwiegenheit eine Selbstverständlichkeit. Auf den Hauptversammlungen der anderen drei grossen Verbände gibt es ein solches Misstrauen wie beim BPP nicht.

Wenn ich interessante Informationen ausserhalb der BPP Hauptversammlung erhalten, zum Beispiel von den vielen anderen Teilnehmern, die ich gut kenne, gilt diese Verschwiegenheit nicht.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 20.07.2020 09:17:26 Gelesen: 4231# 117 @  
Neues vom BPP

(gg-bpp/pcp) - Kurz vor Vollendung seines 70. Lebensjahres ist Dr. Raymond Goebel, der ehemalige Verbandsprüfer im BPP für das Gebiet Frankreich bis 1900, verstorben. Über zwanzig Jahre lang, bis zu seinem Rückzug in den Ruhestand im Jahr 2015, begleitete Dr. Goebel mit viel Sachverstand die Philatelie in unserem Nachbarland. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Andreas Wehner (Prüfgebiete: AM-Post, Französische Zone) hat eine neue Adresse: Göttengrün 8, 07926 Gefell, Tel.-Nr. 03 66 49 79 00 53

Wolfgang Straub (Prüfgebiet: Französische Zone): Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Da Herr Straub seine Prüftätigkeit reduzieren möchte, bittet er, ihm zugedachte Prüfsendungen künftig an Herrn Andreas Wehner zu senden.
 
Richard Am: 11.08.2020 09:04:54 Gelesen: 3458# 118 @  
Neues vom BPP

Wolfgang Watzke hört auf

Wolfgang Watzke (Prüfgebiete: Deutsche Besetzung II. Weltkrieg – Kurland, Deutsche Besetzung II. Weltkrieg – Lettland (Kurland, Ostland) und Lettland) beendet aus gesundheitlichen Gründen seine Prüftätigkeit mit sofortiger Wirkung.

Er bittet darum, ihm keine weiteren Prüfsendungen mehr zu schicken.

Der Vorstand und die Mitglieder des BPP bedanken sich bei dem ausscheidenden Kollegen für seine langjährige, erfolgreiche Prüftätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

https://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/199
 
Richard Am: 19.08.2020 09:06:48 Gelesen: 3080# 119 @  
Dr. Hans-Karl Penning, Brühl

hat eine neue Adresse und eine neue Telefonnummer:

App 1315
Kölnstr. 74-84
50321 Brühl

Tel: 02232-700380
 
Richard Am: 05.10.2020 09:38:25 Gelesen: 1772# 120 @  
Neues vom BPP

Michael Haslau hat eine neue Adresse:

Parkstr. 11, 13086 Berlin
 
Richard Am: 08.10.2020 09:18:41 Gelesen: 1488# 121 @  
Dr. Heister suspendiert

Der Vorstand des BPP hat mit einem einstimmigen Vorstandsbeschluss die Prüftätigkeit von Dr. Knut Heister (Prüfgebiet: Venezuela) im BPP mit sofortiger Wirkung bis zum 31.12.2020 suspendiert. Die ordentliche Mitgliedschaft von Herrn Dr. Heister endet satzungsgemäß am 31.12.2020.

Redaktionelle Ergänzung: Suspendierung bedeutet, dass er nicht mehr als BPP prüfen darf, obwohl er noch bis Ende dieses Jahres Mitglied ist. Er ist aber auch bereits Mitglied des VP, sogar mit Erweiterung der Prüfgebiete.
 
Richard Am: 08.10.2020 09:39:03 Gelesen: 1476# 122 @  
Soeben kam vom VP die folgende Meldung:

Undank ist der Welten Lohn - BPP Mitteilung über Dr. Knut Heister vom 6. Oktober 2020

„Suspendiert“ lautet die ehrabschneidende Überschrift auf der BPP Homepage gegen Dr. Knut Heister. Dabei ist Dr. Heister seit 1994(!) aktiv prüfendes Mitglied mit einer in jeder Hinsicht makellosen, jahrzehntelangen Prüfhistorie.

Dr. jur. Heister, Inhaber einer Steuerberatungskanzlei, hat sich auch international einen Namen als prämierter Wettbewerbsaussteller, philatelistischer Juror und Autor gemacht. Seine einzigartige Sammlung „Venezuela 1859-1879“ ist Gegenstand der Edition d‘Or Band XVI.

Den Grund für die Suspendierung verschweigt die BPP Mitteilung. Sie liegt offenkundig einzig darin, dass der weltweit anerkannte Südamerika-Experte seit September 2020 parallel auch Verbandsprüfer im VP ist, Prüfgebiet Venezuela, und im VP auch für HAPAG/Schiffspost St. Thomas-La Guaira-Puerto Cabello.

Statt Anerkennung auszusprechen für 26 Jahre erfolgreiche Prüftätigkeit (und nunmehr philatelistische Integration über Verbandsgrenzen hinweg) hält der BPP-Vorstand lieber sein Standgericht, mit beschämendem Verdikt. Freude an der Philatelie, Augenmaß und guter Stil sehen anders aus.
 
drmoeller_neuss Am: 08.10.2020 12:58:43 Gelesen: 1375# 123 @  
@ Richard [#122]

Im Alltag ist es nichts ungewöhnliches, dass jemand die Fronten wechselt und zu einem neuen Arbeitgeber geht. Auch Fussballer wechseln häufiger den Verein. Dass man nicht für zwei Vereine gleichzeitig spielen kann, sollte klar sein und auch für Dr. Heister.

Beide Prüferverbände sind mit diesem Wechsel unprofessionell umgegangen. Der BPP hätte schreiben können, "auf eigenen Wunsch verlässt Dr. Heister den BPP. Wir bedanken uns und wünschen ihm alles Gute ...".

Der VP hätte einfach das neue Mitglied begrüssen können, mit einem Hinweis auf seine Vita und seinen philatelistischen Erfahrungen.

Beide Verbände haben durch ihre unprofessionelle Kommunikation der Philatelie einen Bärendienst erwiesen.
 
ligneN Am: 09.10.2020 03:13:29 Gelesen: 1106# 124 @  
Dr. Heisters Mitgliedschaft im BPP endet vermutlich aus Altersgründen zum Jahresende. Im BPP ist spätestens mit 80 Schluß [1].

Beim VP anscheinend nicht?

[1] https://www.bpp.de/50-jahre-bpp-das-buch/professionalitat/regelwerk-d85/
 
Richard Am: 09.10.2020 09:30:40 Gelesen: 1034# 125 @  
Liebe Mitglieder und Mitleser,

aufgrund der hier im Forum kontrovers diskutierten Meinungen zum Ausscheiden des Herrn Dr. Heister aus dem BPP hat Herr Christian Geigle als Präsident des BPP heute zu den Gründen der Suspendierung des Herrn Dr. Heister Stellung genommen. Mit dessen ausdrücklicher Erlaubnis zitiere ich aus dem Schreiben von Herrn Geigle:

"Sehr geehrter Herr Ebert,

nachdem einige Rückfragen kamen, aber heute auch eine Meldung des VP in Ihrem Forum zur Suspendierung von Dr. Heister im BPP bis 31.12.2020, will ich Ihnen (ausnahmsweise) den Grund für die Suspendierung nennen.

Auf der MGV 2018 wurden die überarbeiteten Attestrichtlinien des BPP vorgestellt, umfassend diskutiert und abschließend mit nur einer Gegenstimme beschlossen. Die Gegenstimme kam von Herrn Dr. Heister.

Es ist für alle Mitglieder per Satzung verpflichtend, zumindest alle fünf Jahre an der MGV des BPP teilzunehmen. Die Nichtteilnahme an fünf aufeinanderfolgenden MGV ist ein Ausschlussgrund, der gezogen werden kann, aber nicht muss. Herr Dr. Heister hat in den vergangenen 20 Jahren lediglich zwei MGV besucht: 2012 und 2018. Im Jahr 2018 war sein Erscheinen zwingend erforderlich, weil er die außerordentliche Verlängerung für das 76. und 77. Lebensjahr (2019 und 2020) beantragt hatte. Dieser Antrag wurde vom BPP-Vorstand befürwortet und in der MGV einstimmig angenommen.

Die wenigen Atteste, die seitdem von Herrn Dr. Heister angefertigt wurden, entsprechen in zahlreichen Einzelpunkten nicht den Attestrichtlinien, die für alle BPP-Prüfer verbindlich gelten. Da sich Herr Dr. Heister offensichtlich weigerte, eine verbindliche Richtlinie umzusetzen, wurde sein Antrag auf außerordentliche Verlängerung für 2021 und 2022 vom Vorstand nicht befürwortet, womit seine aktive Prüftätigkeit im BPP satzungsgemäß zum Ende des Jahres 2020 endet.

Zeitgleich wurden die zahlreichen Verstöße gegen Regelwerke des BPP untersucht mit dem Ergebnis, dass die Prüftätigkeit vorübergehend suspendiert wurde, um weiteren Verstößen vorzubeugen, die ein negatives Licht auf den BPP und seine Mitglieder werfen könnten.

Der Umstand, dass Herr Dr. Heister noch während seiner Mitgliedschaft im BPP dem VP beigetreten ist, hat mit seiner Suspendierung überhaupt nichts zu tun.“
 
drmoeller_neuss Am: 09.10.2020 12:30:31 Gelesen: 955# 126 @  
@ Richard [#125]

Die pragmatischste Entscheidung wäre gewesen, die Mitgliedschaft von Dr. Heister zum Ende des Jahres auslaufen zu lassen. Dann hätte die Meldung des BPP gelautet: "Satzungsgemäss endet die Mitgliedschaft von Dr. Heister zum 31.12.2020." Wahrscheinlich hätte sich da niemand groß aufgeregt.

Wie Dr. Geigle selbst schreibt, ist das Prüfaufkommen im Prüfgebiet "Venezuela" wohl nicht so hoch, und es wären nicht viele Prüfsendungen bis Ende des Jahres zu erwarten gewesen.

Ich drücke meine persönliche Verwunderung darüber aus, dass das Abstimmverhalten in namentlichen Abstimmungen öffentlich gemacht wird. Bei dem BPP handelt es sich hoffentlich nicht um die Volkskammer, in der Abweichler mit Sanktionen rechnen mussten. Als Mitglied würde ich in Zukunft immer geheime Abstimmungen beantragen.

Auch das Nicht-Erscheinen zu den Jahresversammlungen wurde in der Vergangenheit wohl nicht so kritisch gesehen. Warum erwähnt man es dann in der Pressemitteilung?

Bleiben nur noch die Abweichungen von den Attestrichtlinien. Hier kommen neue Fragen auf, in welchen Einzelpunkten abgewichen wurden und ob das gesamte Attest damit in Frage gestellt wird. Diese Diskussion hätte sich der BPP ersparen können.

Das gleiche gilt aber auch für den VP. Anstatt immer mit dem Finger auf die Fehlleistungen der anderen zu zeigen, sollte man die Energie besser in den eigenen Verband stecken. Ich erinnere nur an die Diskussion über ein offensichtlich falsches Prüfergebnis von Frau Ney. Hier gab es keine Stellungnahme durch den VP [1].

Fazit: Solche Diskussionen schrecken Kandidaten ab, gerade für exotische Prüfgebiete, wo sich die Prüftätigkeit kaufmännisch nicht lohnt. Leider sind auch beim BPP viele Prüfgebiete unbesetzt, z.B. für unsere europäischen Nachbarländer.

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=241421#M41
 
Johannes2 Am: 09.10.2020 13:43:18 Gelesen: 911# 127 @  
@ drmoeller_neuss [#126]

Bleiben nur noch die Abweichungen von den Attestrichtlinien.

Das ist doch der einzig interessante Punkt. Warum werden diese Richtlinien nicht veröffentlicht? Dann wüßte man wenigstens, ob einzelne Formulierungen auf diesen Richtlinien beruhen, oder der eigenen Überzeugung des Prüfers entsprechen.
 
Richard Am: 23.10.2020 15:31:02 Gelesen: 186# 128 @  
Walter Hopferwieser, Neuberg im Burgenland

hat eine neue Adresse:

Akazienweg 7, 7537 Neuberg im Burgenland
 
Postgeschichte Am: 23.10.2020 16:00:15 Gelesen: 160# 129 @  
@ Johannes2 [#127]

Das ist doch der einzig interessante Punkt. Warum werden diese Richtlinien nicht veröffentlicht? Dann wüßte man wenigstens, ob einzelne Formulierungen auf diesen Richtlinien beruhen, oder der eigenen Überzeugung des Prüfers entsprechen.

Sind sie doch. Wenn man sucht findet man sie unter

https://www.bpp.de/ueber-uns/pruefordnung/#Attest
 
Johannes2 Am: 23.10.2020 17:03:15 Gelesen: 117# 130 @  
@ Postgeschichte [#129]

Es geht doch nicht um die Prüfordnung, sondern um die (inhaltlichen) Attestrichtlinien. Dabei handelt sich um Vorgaben darüber, was wie zu erwähnen ist.

Wer eine Reihe von Attesten unterschiedlicher Prüfer miteinander vergleicht, stellt schnell fest, dass die in jüngerer Zeit ausgestellten einander immer ähnlicher werden.

Das ist vermutlich kein Zufall.
 

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