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Thema: Kuriose Briefe, Postkarten und Frankaturen
Das Thema hat 139 Beiträge:
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Baber Am: 19.06.2014 15:43:13 Gelesen: 73406# 90 @  
Kann man sich wirklich vorstellen, dass dieser Brief am 20.7.1957 von München nach Hilden gelaufen ist?



Gruß
Baber
 
Richard Am: 19.06.2014 18:59:49 Gelesen: 73379# 91 @  
@ Baber [#90]

Hallo Bernd,

gibt es einen Absender, Stempel oder sonstige Vermerke auf der Rückseite und kannst Du diese zeigen ?

Schöne Grüsse, Richard
 
Baber Am: 20.06.2014 07:19:37 Gelesen: 73342# 92 @  
@ Richard [#91]

Hallo Richard,

Absender steht auf der Rückseite.



Gruß
Bernd
 
ginonadgolm Am: 20.06.2014 09:15:19 Gelesen: 73330# 93 @  
@ Baber [#90]

Da der Brief mit 39 Pf sogar überfrankiert war (keine Luftpostbeförderung!,) ist alles in Ordnung. Die Spielerei mit den nicht gültigen Marken wurde einfach ignoriert.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Baber Am: 20.06.2014 10:23:09 Gelesen: 73313# 94 @  
@ ginonadgolm [#93]

Die Spielerei mit den nicht gültigen Marken wurde einfach ignoriert.

Nach den damals strengen Regeln der Deutschen Bundespost hätten diese Marken aber nicht gestempelt werden dürfen.

Gruß
Baber
 
filunski Am: 20.06.2014 14:04:18 Gelesen: 73278# 95 @  
@ Baber [#94]

"Nach den damals strengen Regeln der Deutschen Bundespost hätten diese Marken aber nicht gestempelt werden dürfen."

Hallo Baber,

stimmt schon, aber auch damals wusste vielleicht nicht jeder Schalterbeamte genau über die noch gültigen Marken Bescheid, oder es war ihm egal, oder er ließ sich vielleicht von einem guten Bekannten/Kunden überreden, oder ...

Würden sich immer alle stempelführenden Agenturen an ihre Vorschriften halten, hätten wir hier in diesem Thema viel weniger zum Zeigen und auch Prüfer und Fälschungsbekämpfer hätten weniger zu tun.

Ein schon etwas "heftigeres" Beispiel zu diesem Thema ist der folgende Beleg:



Ein Einschreiben, aufgegeben in Dortmund im Jahre 1979 (Datum Poststempel) nach Basel. Bei der Frankatur fällt eine Marke ganz besonders auf, die Berlin Mi.Nr. 70. Diese Marke wird gestempelt ziemlich hoch bewertet und dies war wohl auch der Hintergedanke des ansonsten recht "doofen" Gesellen der diesen Brief fabrizierte. Natürlich lässt sich schon alleine am Stempeldatum die Falschstempelung nachweisen, aber damit nicht genug, die Marke selbst ist auch falsch!

Der Brief stammt aus einem Prüfernachlass in dem sich noch eine ganze Reihe weiterer solcher Werke befanden (aus dem Inventar der Poststempelgilde).

Beste Grüße,
Peter
 
drmoeller_neuss Am: 20.06.2014 16:41:39 Gelesen: 73243# 96 @  
@ filunski [#95]

Auf diesem Brief war nur die 100 Unfallverhütung Berlin noch gültig. Das Einschreibeporto für einen Standardbrief betrug damals 2,10 DM, es fehlten also 1,10 DM und die gültige 100-Pfg.-Marke kommt mir auch nicht koscher vor. Wurde da mit aller Gewalt der Stempel abgeschrubbt?
 
filunski Am: 20.06.2014 17:17:53 Gelesen: 73228# 97 @  
@ drmoeller_neuss [#96]

Hallo Uli,

der ganze Beleg ist nicht "koscher"! Es stellt sich wohl auch die Frage ob er überhaupt gelaufen ist. Die Absenderangabe auf der Rückseite ist unkenntlich gemacht, ob vom Prüfer oder schon vorher ist unbekannt. Bei der Prüfung ging es lediglich um die Berliner Währungsgeschädigtenmarke. Auf einem weiteren, ähnlichen Beleg ist überhaupt keine zum Stempeldatum noch frankaturgültige Marke aufgeklebt.

Der Stempel und auch der Einschreibezettel sind echt, unbekannt bleibt aber, ob sie regulär verwendet wurden.

Leider liegen keine weiteren Informationen dazu vor.

Beste Grüße,
Peter
 
Richard Am: 24.06.2014 09:06:22 Gelesen: 73111# 98 @  
@ Baber [#92]

Hallo Bernd,

der Absender Wolf-Werner Langkau [1] könnte ein seriöser Buchautor (gewesen) sein. Das erklärt aber nichts zu dieser Frankatur.

Schöne Grüsse, Richard

[1] http://d-nb.info/gnd/125047495/about/html
 
Pepe Am: 19.10.2014 20:25:14 Gelesen: 71047# 99 @  
Marken bestimmen

Eine Frage will ich mit der nachfolgenden Karte und Marke stellen.



2014 08 10, Mallorca Karte nach Deutschland mit schweizer unbekannter Marke ? War ganze 15 Tage unterwegs.



Kann jemand diese Marke bestimmen?

Nette Grüße
Pepe
 
volkimal Am: 19.10.2014 21:06:02 Gelesen: 71035# 100 @  
@ Pepe [#99]

Hallo Pepe,

schau mal beim Thema Thema: Kuriose Briefe, Postkarten und Frankaturen die Beiträge ab Nr. 45 an:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&CP=0&ST=4034&page=0

Volkmar
 
Pepe Am: 19.10.2014 21:26:17 Gelesen: 71027# 101 @  
@ volkimal [#100]

Vielen Dank und noch einen schönen Sonntag. Bei der nächsten Radtour bitte den Spreegurken Radweg nutzen und bei mir eine kleine Pause einlegen.

Nette Grüße
Pepe

[Beiträge [#99] bis [#101] in das in Beitrag [#100] verlinkte Thema verschoben]
 
Pete Am: 20.10.2014 10:33:27 Gelesen: 70958# 102 @  
@ volkimal [#100]

schau mal beim Thema Thema: Kuriose Briefe, Postkarten und Frankaturen die Beiträge ab Nr. 45 an:

"Einspruch!"

Das Thema gehört inhaltlich sehr gut auch hier hinein :-)

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4179&full=1

Die Schweizer Post ("Swiss Post") ist in Spanien als Postmitbewerber (Privatpost) tätig. Es kommen verschiedene Motive dieser Briefmarken/Aufkleber/Etiketten vor. Ich habe diese bisher ausschließlich auf Ansichtskarten gesehen.

Im Beispiel von Pepe wurde die Ansichtskarte in den Kreislauf der spanischen Post (Bsp. durch Einwurf in den falschen Briefkasten) gegeben. Die Marke der Swiss Post wurde durch einen spanischen Stempel entwertet. Normalerweise hätte die Karte mit Nachporto versehen werden müssen.

Gruß
Pete
 
Saguarojo Am: 20.10.2014 15:04:04 Gelesen: 70880# 103 @  
Kurios: Deutsche Schweinepost


 
DL8AAM Am: 20.10.2014 15:04:40 Gelesen: 70879# 104 @  
@ Pepe [#99]
Pete [#102]

Es wurde ja bereits (fast) alles zu dieser Karte gesagt. Nur ergänzend eine Idee von mir: Ich bin mir nicht mehr sicher, ob diese - von der spanischen Post maschinengestempelten - Karten auch wirklich über die spanische Post den Weg zum Empfänger gefunden haben. Inzwischen sehe ich doch sehr viele SPI-Karten, die statt über die Briefkästen der schweizer Post in Spanien über die der "Hoheitlichen" eingeliefert wurden. Ich kann mir aber nur schlecht vorstellen, dass die spanische Post - ohne die entsprechenden Portoeinnahmen - grundsätzlich für eine Weiterbeförderung ins Ausland gerade steht, vielmehr wäre es eine "Idee", dass die spanische Post diese (wenn/falls erkennt) aussondert und der SPI (ggf. gegen Gebühr) vor Ort noch in Spanien aushändigt. Es scheint sich hier auch nicht um 1-2 Einzelfälle (?) zu handeln, die die spanische Post vielleicht einfach nur durchrutschen lässt... (?), dafür häufen sich diese Belege in der letzten Zeit, auch hier im Forum.

Bisher habe ich auch noch keine Postkarte, die korrekt über die schweizer Post in Spanien eingeliefert wurde, gesehen, bei der die spanische Privatpostbriefmarke der schweizer Posttochter in Madrid ("SPI MAD") vor Ort oder anschließend in der Schweiz irgendwie entwertet wurde, d.h. eine Behandlung der Postkarten durch die schweizer Post in Spanien bzw. in der Schweiz ist nicht erkennbar. Für die schweizer Post in der Schweiz hat die spanische Privatpostbriefmarke ihrer spanischen Tochter dann auch nur noch den Charakter eines ordinären Entgeltbezahlt-Vermerkes (P.P. = Postage Paid = Porto bezahlt), der üblicherweise ja nicht weiter gestempelt wird.

Sollte das wirklich so sein, dann wäre es gut möglich, dass die spanische Post die von den Urlaubern (vermutlich wohl massenhaft?) falsch eingeworfenen Postkarten - nach der automatischen Stempelung in ihrem Briefzentrum - im Nachgang ausgesondert und anschließend der SPI übergeben werden, diese erhalten dann, wie sonst auch üblich, keine weitere schweizer Kennzeichnung - und jeder denkt die Karte ging allein den Weg über die spanische Post. Ein optisches Kuriosum ist entstanden.

Bisher ist das nur eine Idee.

Dieser Umweg könnte die Laufzeit erklären, wobei ich nicht ausschließen mag, dass zwei Wochen auch für regulär versandte Postkarten vollkommen üblich sein könnte.

Gruß
Thomas
 
Saguarojo Am: 20.10.2014 15:14:31 Gelesen: 70874# 105 @  
Brief aus den USA mit vier zusammengeklebten und zu einem Kaktus ausgeschnittenen 1 Cent-Marken mit George Washington von 1938. Portogerecht gelaufen mit Stempel vom 28.2.1950.


 
Baber Am: 20.10.2014 16:46:30 Gelesen: 70847# 106 @  
@ Pepe [#99]

Hallo Pepe,

was die Laufzeit betrifft, siehe mein Beitrag vom 30.8.2014 "Codierung von Auslandspost". Mein Thema war ursprünglich die Laufzeit, wurde dann aber in der Diskusssion umformuliert.

Gruß
Bernd
 
Eilean Am: 20.10.2014 17:43:47 Gelesen: 70813# 107 @  
@ Saguarojo [#103]

Auch noch unten ungezähnt, als ob es einen ganzen Bogen dieser Marken gäbe. Saugut jedenfalls.
 
Saguarojo Am: 20.10.2014 17:48:18 Gelesen: 70807# 108 @  
Weil dir das so gut gefallen hat, Eilean, will ich gleich noch einen drauflegen.


 
Wim Ehlers Am: 20.10.2014 18:31:39 Gelesen: 70785# 109 @  


Einen recht kuriosen Brief fand ich in meinen Belegen: Briefmarken und Abstempelungen des Jahres 1971.

Deutsche Bundespost, Deutsche Bundespost Berlin, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Australien und Kanada.

Beste Grüße
Wim
 
volkimal Am: 21.10.2014 21:09:55 Gelesen: 70672# 110 @  
@ Pepe [#101]

Hallo Pepe,

danke für die Einladung. Da sind wir wirklich ganz in Deiner Nähe vorbeigekommen.

@ Pete [#102]

Hallo Pete,

natürlich hast Du recht, dass der Beitrag super in das Thema "Thema: Privatpostbriefmarken auf Sendungen aus dem Ausland auf Ansichtskarten" passt. Nur bei dem von mir angegebene Link findest Du genau die Marke, zu der Pepe eine Frage hatte.

@ Saguarojo [#105]

Hallo Saguarojo,

den Brief finde ich Super! Danke fürs Zeigen.

@ Wim Ehlers [#109]

Hallo Wim,

wie mag dieser Brief entstanden sein? Ist da ein Sammler herumgereist und hat die Marken nacheinander abstempeln lassen. Die australischen Marken sind zumindest später aufgeklebt worden, da der Stempel "Zevenaar Van Oldenbarneveldtlaan" unter den Marken ist.

Viele Grüße und einen schönen Abend
Volkmar
 
ziffer-freak Am: 22.10.2014 22:51:34 Gelesen: 70575# 111 @  
Hallo zusammen,

ich möchte ich euch eine witzige Briefmarke/Stempel-Kombination zeigen, die ich heute in einem Brief-Album aus einem Nachlass entdeckt habe (samt zeitgenössischem Original-Kommentar):



Gruss Andy
 
Pepe Am: 23.10.2014 17:38:14 Gelesen: 70508# 112 @  
@ ziffer-freak [#111]

Einfach nur genial, das macht Spaß. -:)

Müsste auch im Thread "Kuriositäten: Stempel gibt Marke ein neues Bild" zu sehen sein.

Nette Grüße
Pepe
 
ziffer-freak Am: 23.10.2014 21:50:17 Gelesen: 70477# 113 @  
@ Pepe [#112]

Ja genau, das dachte ich auch! So kann man auch mal bei einer sonst eher so ernsten Tätigkeit wie der Phlatelie etwas schmunzeln. ;-)

Deinen angegebenen Thread konnte ich leider nicht finden. Aber vielleicht kann ja der Admin eine Kopie dort reinzaubern.

Lieber Gruss
Andy

[Beitrag wie gewünscht kopiert. Andy, einfach Suchwort "Kuriositäten" eingeben]
 
filunski Am: 27.10.2014 16:44:17 Gelesen: 70333# 114 @  
Hallo zusammen,

letzte Woche in Sindelfingen habe ich aus einer Wühlkiste einen, wie ich meine, wahrlich kuriosen Beleg gefischt.



Ich versuche ihn mal zu beschreiben:

Inlandsbrief vom 29.11.1932 aus Zubrowka, adressiert an einen Prison Officer Reichmann, Checkpoint 19, Criminal Internment Camp. Portorichtig? Kann sicherlich niemand sagen. ;-) Mit Tagesstempel von Nebelsbad/Zubrowka vom 29.11.1932, siehe hier:



So, klingt ja ganz interessant, aber wirft auch viele Fragen auf, deshalb habe ich ein wenig im Internet gesucht und sogar die "Volksrepublik Zubrowka" gefunden. Mehr möchte ich jetzt noch nicht dazu verraten. Um was für einen Beleg es sich hier handelt, dazu habe ich zwei unbestätigte Vermutungen, möchte es aber erst mal der geneigten Forums-Mitleserschaft überlassen, sich dazu Gedanken und Vorschläge zu machen. Egal wie, der Beleg bleibt jedenfalls kurios.

Hier noch ein Link nach Zubrowka :-)

http://conworld.wikia.com/wiki/Zubrowka

Noch ein Hinweis, bei meinen Recherchen stieß ich auch auf den Film "The Grand Budapest Hotel"! ;-)

Dann mal viel Spaß beim Suchen!

Beste Grüße,
Peter
 

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