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Thema: Schwarze Schafe in der Philatelie ?
donfliesio Am: 10.02.2008 15:25:00 Gelesen: 5104# 1 @  
Hallo alle Philatelisten,

habe mich heute bei Philaseiten.de angemeldet und muss sagen ich finde die Seite sehr gut.

Endlich mal die Möglichkeit Fehllisten von verschiedenen Sammelgebieten oder Dubletten anbieten zu können - ohne Gebühren und sonstige Kosten (Ebay).

Hoffe dass hier auch nicht so viele schwarze Schafe sich eingenistet haben. Werde in der nächsten Zeit meine Fehlliste und Dublettenliste einstellen.

Bis bald,

donfliesio
 
doktorstamp Am: 10.02.2008 18:02:22 Gelesen: 5094# 2 @  
@ donfliesio [#1]

Vorab herzlich willkommen.

Hier sind mir keine 'Schwarzen Schafe' bekannt.

mfG

Nigel
 
Richard Am: 12.02.2008 07:47:35 Gelesen: 5067# 3 @  
@ donfliesio [#1]

Auch von mir ein herzliches Willkommen und vielen Dank für Dein Lob !

Ich achte sehr darauf, wer sich auf den Philaseiten anmeldet. Sammler oder Firmen, bei denen ich Zweifel habe und diese im direkten Kontakt nicht ausräumen kann, werde ich auf den Philaseiten löschen. Ich bin mir sicher, dass mich die Sammler mit entsprechenden Hinweisen unterstützen werden, wenn sie berechtigte Gründe haben.

Bisher war das noch nicht der Fall und ich hoffe, es bleibt so.

Schöne Grüsse, Richard
 
AfriKiwi Am: 15.02.2008 10:04:26 Gelesen: 5009# 4 @  
@ donfliesio [#1]

Hallo 'donfliesio'

Auch von mir ein herzlichen Willkommen.

Wünsche Dir viel Erfolg mit Deiner Dublettenliste.

Erich
 
AfriKiwi Am: 24.03.2008 00:53:30 Gelesen: 4944# 5 @  
@ Richard

Vielleicht ist hier der richtige Platz !

Von Thema:- Preisexplosion: Berlin Marken zu 3.000 % Michel versteigert

>>von Richard:-
Demzufolge bitte ich erneut darum, unter einem Thema NUR zum Thema zu diskutieren.
Die HIER geschriebene Informatin geht leider verloren.


>>@ AfriKiwi

Bei dem Verkäufer habe ich schon etwa 15 bis 20 mal gekauft und war mit Qualität und Preisen immer sehr zufrieden. Wie Jürgen schon schrieb, die Marke ist echt und das Datum kann falsch eingestellt gewesen sein, so wie in 2008 schon versehentlich Stempeldaten von 2018 verwendet worden sind. Deswegen sind die Stempel doch nicht falsch, sondern nur nicht zeitgerecht verwendet. Ob absichtlich oder versehentlich ist nicht zu erkennen.

Natürlich kann ich Namen und Adresse des Anbieters nennen. Das nennt man dann im deutschen Recht 'Geschäftsschädigung', welche mir erhebliche Kosten von bis zu etwa 5.000 Euro verursachen kann für Rechsanwalt, Gerichte und vieles mehr.

Wer das möchte, eröffnet eine Internetseite auf seinen Namen und stellt darauf alle Warnungen ein. Es wird ihn sehr teuer kommen, aber die Sammler, die seine Warnungen lesen wollen, haben vielleicht einen Nutzen.

Einfacher ist, im Forum unseres Mitglieds Jürgen Kraft zu schreiben, der sich intensiv mit Fälschungen beschäftigt und täglich Beispiele bringt:

http://www.stampsx.com/forum/<<;

@ Richard<<

Man droht nicht mit Furcht aber Konsequenzen und das oben mit dem Rechtsanwalt hast Du mir schon mal geschrieben.

Ich Glaube Dir daß man Xmal etwas käuft von einem Händler oder sonst, und ausnahmweise kommt es auch vor daß ein Fehler eintritt was in meisten Fällen geklärt wird bei seriösen Anbieter.

Diese gezeigte Marke ist Echt mit zweifelhafter Stempel und die Sache ist auch für mich geklärt.

Es geht über dauernde wiederholen, nicht Kunden-Zufriedenheit - Namen dieser 'Schwarze Schafen' sollte 'notiert' werden. Die Art von Notierung ist bis jetzt algemein unsichtbar und wenn philaseiten.de nicht der Platz dafür ist, habe ich auch Verständnis dafür.

Was gewiss ist, ist die Zunahme solche dubiöse Angebote, sie verschieben sich von einer Internet Auktion zur andere, so wie die Schrauben festgedeht werden.

Wir machen nur gute "Geschäftsleute" von solche schwarze Schafen mit jedem Ankauf.
Egal ob einer veraltete Militär Ausrüstung oder schwache Qualität Kleidung Anbietet - jede Transaktion verstärkt ihn und morgen ist er wo anders.

Mit Briefmarken ist es doch das gleiche.

Erich
 
doktorstamp Am: 24.03.2008 16:30:04 Gelesen: 4910# 6 @  
@ Richard [#3]

und andere.

Wer mehr erfahren möchte seid ihr auf diesen Link verwiesen.

http://www.scads.org/index.htm

In der Englischen Sprache erfasst, aber hier werden auf 'schwarze Schafe' eingegangen.

mfG

Nigel
 
AfriKiwi Am: 24.03.2008 21:49:26 Gelesen: 4891# 7 @  
@ doktorstamp [#6]

Hallo Nigel,

Diese Seite von SCADS war mir nicht neu aber ich habe wieder einige Punkte mit neuem Begriff gelesen da es hauptsächlich US Marken gemeint wird.

Es ist klar daß emailadressen und Gebrauernamen ständig geändert werden von Betrüger. Sie probieren es halt wo und wie sie können.
Wer meine Fälschungen erbt würde nicht in der Lage sein mit dem angebrachten -F- andere zu bescheissen.

@ Alle
Nach meiner Meinung ist der beste Rat was schon viele philatelisten und Prüfer schon jahre lang machen.

Gebrauche Euer Computer und scan die Echte neben der Dir Identifizierte Fälschung mit Beschreibung.
Deine Information so gespeichert, kann später weiter bearbeitet werden.
So kannst Du Bilder erstellen zur Prüfung von Echten oder Fälschungen von DEIN Sammelgebiet.

Ein gutes praktisches Beispiel sind moderne Nigeria Fälschungen.

Es ist wohl nicht eindeutig mit alles so leicht, aber so verreichst Du verständnis Dein sammelgebietes.

Vielleicht kannst Du auch bei Arbeitsgemeinschaften Deine Befindungen später mal vorlegen.

Erich
 
Richard Am: 26.03.2008 10:24:04 Gelesen: 4858# 8 @  
Heute morgen habe ich einen Beitrag im Forum gefunden, der ganz konkret einen Internet Anbieter als Betrüger bezeichnet.

Diesen Beitrag habe ich aus Gründen, die ich schon mehrfach nannte, gelöscht. Ganz kurz: Man kann einen Anbieter erst als Betrüger bezeichnen, wenn er rechtskräftig und in letzter Instanz wegen Betrugs verurteilt wurde. Mir liegt bisher weder eine Anklageschrift noch eine vorläufige Festnahme oder ein Haftbefehl gegen diesen Anbieter vor.

Alles andere kann Schadenersatzforderungen gegen den Betreiber dieser Seiten auslösen und ich bin nach Zahlungen von etwa über 5.000 Euro im vergangenen Jahr nicht mehr bereit, für andere den Kopf hinzuhalten.

Zudem hat der Schreiber des Beitrags bisher aus Gründen, die mir nicht bekannt sind, vermieden, auch nur die geringste Information über seinen Namen oder seine Information preis zu geben, um einer Schadenersatzklage aus dem Weg zu gehen.

Ich weise nochmals auf die in [#5] genannte Seite hin. Diese nennt in deutscher Sprache die Betrüger und dort können gerne Warnungen eingestellt werden. Rechtlich wird die Seite von spanischem Hoheitsgebiet aus betrieben, dort ist möglicherweise eine Schadenersatzklage gegen den Betreiber nicht durchzusetzen. Der Betreiber ist Mitglied auf Philaseiten und wird schon wissen, auf was er sich einlässt.

Schöne Grüsse, Richard
 
- Am: 26.03.2008 14:55:24 Gelesen: 4841# 9 @  
@ Richard [#8]

O.K. einerseits kann ich es ja verstehen, das DER BEITRAG gelöscht wurde. Du bist der Betreiber der Pilaseiten und möchtest Dir keine Klagen an den Hals holen.

Andererseits muss ich Erich Recht geben, den nur durch das wiederholte Hinweisen und warnen helfen wir der Philatelie diesem Sumpf auszutrocknen.

Das eigentliche Problem ist jedoch unser Rechtsstaat mit seinen verkorksten Rechtsauffassung. Ich wollte und habe den Anbieter nicht als Betrüger hingestellt, sondern wollte ANDERE nur vor Schaden bewahren. Wer sich die negativen Bewertungen des Anbieters ansieht könnte sich dann ja selbst ein Bild davon machen, ob er HIER kaufen soll oder lieber nicht.

Täter unterliegen in Deutschland eine Art Täterschutz, nur nichts unternehmen, soll das Opfer doch aufpassen das es nicht beschissen wird. Immer schön wegschauen ist hier im Lande gang und gebe. Courage - Fehlanzeige ! Schade drum.

Onkel-Otto
 
Lumpus2000 Am: 18.06.2008 22:07:06 Gelesen: 4716# 10 @  
Halli Hallo,

wer gerne an das Thema "schwarze Schafe" herangehen möchte, der besucht bitte den eBay-Club von trukekrats :

http://community.ebay.de/clubstart.htm?clubId=1912893

Hier wird direkt "an der Quelle" über die schwarzen Schafe geschrieben (halt bei eBay)

... wer zum Thema Fälschungen etwas beitragen möchte besucht bitte:

http://community.ebay.de/clubstart.htm?clubId=1456540

(das ist mein "hilfloser" Versuch bei eBay etwas über Fälschungen beizutragen)

Und natürlich immer parallel dazu bitte HIER etwas dazu beitragen. :-)

Nur was doppelt und dreifach (vier- fünf- sechsfach) im www geschrieben wird, kommt (vielleicht) wirklich bei uns Sammlern an. :-)

Viele Fälschungsbekämpfungsgrüße
Swen
 
Richard Am: 21.06.2008 23:52:04 Gelesen: 4668# 11 @  
@ Lumpus2000 [#10]

Hallo Swen,

die richtige Lösung ist es nicht mal hier und mal dort, weit verstreut auf vielen Seiten, zum Thema Schwarze Schafe zu lesen.

Besser wäre die Schaffung einer zentralen Seite, die einmal geschrieben auf allen angeschlossenen Internetseiten zeitgleich zu sehen ist. Auf anderen Gebieten habe ich ähnliches bereits umgesetzt, sowohl im Inland als auch in den Niederlanden.

Das Problem: Der Betreiber einer solchen Warnseite wird sehr schnell mit Schadenersatzansprüchen, Unterlassungsverfügungen und Abmahnungen überzogen, was in jedem einzelnen Fall bis zu etwa 5.000 Euro Kosten verursachen kann. Wenn der Autor der Warnmeldungen bekannt ist, bei Dir ist das der Fall, kann auch dieser mit den genannten Kosten überzogen werden, vielleicht schon, weil er sich getäuscht hat oder einen formellen Fehler gemacht hat.

Mich selbst haben Warnmeldungen bereits fünfstellige Beträge gekostet, so dass ich auf meinen Finanz- und Agrarseiten künftig darauf verzichten werde.

In Deutschland, wohl auch in anderen Ländern, werden die Betrüger geschützt, bis sie rechtskräftig und letztinstanzlich verurteilt sind - dann kommt die Warnung aber zu spät und ist nicht mehr notwendig.

Gute Nacht, Deutschland.
 
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