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Thema: (?) (54) (70-71) DDR: Postkontrolle der DDR Zollverwaltung
Das Thema hat 74 Beiträge:
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Altmerker Am: 14.02.2016 16:21:24 Gelesen: 73487# 50 @  
@ Totalo-Flauti [#49]

Toller Beleg, der erzählt Geschichte! Darf man Zweifel am Aptieren anmelden? Ich habe Vergleichsstempel mit Reichsmessestadt bei mir gesucht und sehe da Abweichungen. Kann aber durchaus am Maßstab liegen.

Gruß
Uwe
 
Fips002 Am: 27.07.2016 22:09:36 Gelesen: 70196# 51 @  
Das Päckchen mit einer Saatgutsendung wurde von der Pädagogischen Hochschule Erfurt-Mühlhausen, Botanischer Garten am 01.04.1966, an den Neuen Botanischen Garten der Universität Göttingen gesandt.

Kontrolliert wurde der Brief vom Postzollamt Erfurt und erhielt den Postzollamtsstempel (dreieckig) und den Beamtennummernstempel 394.

Nach eingehender Überprüfung wurde die Saatgutsendung zur Ausfuhr zugelassen.



Gruß Dieter
 
friedibus Am: 28.07.2016 12:52:44 Gelesen: 70139# 52 @  
Ein Schreiben der Zollverwaltung der DDR.

Zollverwaltung der DDR (13) Postamt Saalfeld. Datum..,..,1988

Links "Zählnummer"? 009539 *



Gruss
Dieter
 
Altmerker Am: 28.07.2016 17:19:39 Gelesen: 70112# 53 @  
@ Fips002 [#51]

Kleine Korrektur: 1986
 
epem7081 Am: 22.10.2019 18:36:42 Gelesen: 44123# 54 @  
Hallo Stempelexperten der DDR Zollverwaltung,

aus meinen nun 30 Jahre zurückliegenden frühen Kontakten mit der Sternwarte Pulsnitz habe ich noch eine Serie Briefumschläge in meinem Archiv ausgegraben, bei denen einer aus dem üblichen Rahmen fällt.



Durch die vorhergehenden Beiträge in diesem Thread aufgeklärt, kann ich hier also auf dem Brief vom 27.06.1988 aus DDR 8514 Pulsnitz nach D-7081 Kirchheim am Ries einen Dreiecksstempel der DDR Zollverwaltung feststellen. Leider ist der Stempelabschlag nicht optimal, aber der Stempelinhalt darf wohl mit Zollverwaltung / der DDR / Postzollamt Dresden / 29.JUNI 1988 identifiziert werden. Die 3 im kleinen Kreis kennzeichnet wohl den ausführenden Beamten.

Meine weiteren Belege sind eigentlich unauffällig, wenn nicht, wie in den Beispielen vom 15.06.1988 und 25.06.1988, einer kleiner Balken in „zollblau“ einen Zollkontakt vermuten lässt?



Gibt es noch Experten, die diesen kleinen Balken erklären können?

Auf eine Antwort hofft
Edwin
 
drmoeller_neuss Am: 22.10.2019 18:48:00 Gelesen: 44116# 55 @  
@ epem7081 [#54]

Meine weiteren Belege sind eigentlich unauffällig,

Philatelistisch gesehen, sind die Belege überhaupt nicht unauffällig. Wer kann schon Bedarfsbelege aus der DDR mit dem Gebührensatz "Drucksache zu ermäßigter Gebühr" zeigen?

So groß war das Interesse an Presseerzeugnissen aus der DDR in der BRD auch nicht. Ich habe bislang noch keinen solchen Beleg gefunden.
 
rumburak Am: 23.10.2019 13:27:47 Gelesen: 44022# 56 @  
@ epem7081 [#54]

Hallo Edwin,

die unscheinbaren Balkenstempel sind Kennzeichen einer äußeren Kontrolle der Sendung. Ab 1980 wurden bei allen Postzollämtern neue Röntgenapparate eingeführt und die Sendungen erhielten nun den neutralen Balken unter der Postleitzahl.[1]



Frühere Sichtstempel waren bei den Ämtern auffälliger und unterschiedlich. Im Postzollamt Rostock bspw. war das Symbol ein Winkel, diese Stempel kamen auch mit Nummern vor, wie auf meinen beiden Sammler-Belegen.



Sendungen mit Inhaltskontrolle erhielten den Dreiecksstempel vom Postzollamt und den Stempel des vorführenden Postbeamten, in Rostock bspw. ein Kreissehnenstempel.



Geöffnete Sendungen, die nur einen “Sichtstempel“ tragen, kommen aber auch vor.
Sehr empfehlenswert zum Thema ist übrigens das neue Buch von Dr. Herbert Fuhrmann.[2]

Viele Grüße

[1] Prof. Dr. Jobst Frhr. von Heintze, Päckchen und Paketkontrolle in der DDR
[2] Dr. Herbert Fuhrmann, Post- und Zollkontrollen in der DDR 1949-1990
 
Quincy Am: 23.10.2019 16:56:44 Gelesen: 43970# 57 @  
Markenschwärzung wegen "Illegaler Wertzeichen"

Im Thread "Postkrieg: Schwärzungen und Gegenstempel" zeigte ich zu Anfang dieses Jahres einen Beleg, dessen Marken höchstwahrscheinlich in der DDR geschwärzt und der Stempel "Illegale Werzeichen" aufgbebracht worden sind. Diesen Beleg hätte man auch hier zeigen können.

Siehe https://www.philaseiten.de/beitrag/198204

Viele Grüße
Quincy
 
epem7081 Am: 23.10.2019 20:52:12 Gelesen: 43923# 58 @  
@ drmoeller_neuss [#55]
@ rumburak [#56]

Hallo zusammen,

herzlichen Dank für Eure aufschlußreichen Beiträge. Für mich als Wessi erscheint vieles aus der damaligen DDR schleierhaft und unverständlich, oftmals auch fragwürdig. Durch die schnelle Reaktion und qualifizierten Beiträge hier im Forum, wie auch hier in Euren Rückmeldungen, gewinne ich fast jeden Tag neue Erkenntnisse. Früher hätten mich eigentlich nur die Briefmarken interessiert. Inzwischen erkenne ich hinter manchem Stempel und bei manchem Beleg ganz neue postalische Horizonte.

Ich freue mich auf weitere Kontakte.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
DL8AAM Am: 24.10.2019 14:39:16 Gelesen: 43840# 59 @  
@ Quincy [#57]

Wobei Schwärzungen von Postwertzeichen innerhalb des "Postkriegs" absolut nichts mit der Postkontrolle der DDR Zollverwaltung zu tun hat. Das eine sind "politische bzw. kleinkindliche Ätsche-Bätsch-Streitereien", während es hier um die ganz "reguläre" zolltechnische Behandlung von Postsendungen handelt. Das diese zolltechnischen Handlungsgrundlagen und Tätigkeiten u.U. politisch beeinflusst sind, spielt hier erst einmal keine Rolle.

Die hier gezeigten Kennzeichnungen entsprechen "technisch" in etwas unseren aktuellen grünen Zollaufklebern, bekannt u.a. von den Ebay- bzw. eCommerce-Sendungen aus China etc.

Gruß
Thomas
 
Totalo-Flauti Am: 29.03.2020 12:52:13 Gelesen: 41220# 60 @  
Liebe Sammlerfreunde,

mal wieder etwas neues von der Leipziger Post- und Zollkontrolle. Ich habe eine Päckchen-Adresse aus Leipzig nach Düsseldorf vom 30.1.1958 bekommen. Das Päckchen wurde im Paketkontrollamt (PKA) Leipzig vorgeführt. Ausweislich des abgeschlagenen Stempels fand aber keine inhaltliche Kontrolle statt. Was die Worte "keine / Inhaltskontrolle" tatsächlich für die Kontrolltätigkeit der durchführenden Beamten bedeutet, konnte ich bisher noch nicht ergründen. Auch der Zoll in Düsseldorf hat das Päckchen kontrolliert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
DL8AAM Am: 15.06.2020 01:58:08 Gelesen: 40045# 61 @  
@ Totalo-Flauti [#60]

Seit einigen Jahren ist es ja üblich, dass man "zu verschenken"-Kisten vor das Haus stellt, wenn man etwas nicht mehr braucht, was aber zu schade zum Entsorgen ist. Vor 1-2 Jahren habe ich in so einer Kiste in Quedlinburg einen dicken Umschlag mit ein paar 100 DDR-Ausrissen aus den 50 und 60 Jahren gefunden und im Vorbeigehen "gerettet". Bisher hatte ich zwar noch keine große Zeit den Inhalt genauer zu sichten, aber hier ist schon einmal etwas, was zu Deinem Posting passen könnte:



Ein Ausriß mit 2x Bund 60 Pf. Heuss mit einem ähnlichen Stempel am Rand:

Magdeburg / vorgeführt / keine Inhaltskontrolle. In diesem Fall nur auf einer Sendung (vermutlich auch ein Päckchen?) in Gegenrichtung, d.h. von der Bundesrepublik in die DDR. Leider ist der bundesdeutsche Tagesstempel nicht wirklich näher anzusprechen.

Beste Grüße
Thomas
 
GSFreak Am: 03.12.2020 19:40:22 Gelesen: 37460# 62 @  
Ein Tauschfreund in Berlin-Niederschönhausen sendete am 07.12.1971 meinem Vater fünf großformatige Einschreibbriefe nach Köln. Alle Umschläge sind seitlich geöffnet und mit einem schmalen braunen Papierklebestreifen wieder verschlossen worden. Es findet sich auf all diesen Belegen jeweils der dreieckige blaue Stempel der Zollverwaltung (vom 17.12.1971) sowie ein blauer Rechteckstempel mit "GÜ11". Zwei dieser Belege zeige ich hier.



Auf den Rückseiten der fünf Umschläge sind keine weiteren Stempel. Ich nehme an, in den Umschlägen fanden sich nur versteifende Pappen. Das Procedere im Tauschverkehr DDR/BRD war dem Sammlerfreund schon bekannt. Hier ist als Beispiel ein weiterer Beleg (vom 28.03.1972) zu sehen. Dieser weist rückseitig den Tauschsendung-Aufkleber auf mit entsprechenden Stempeln.



Beste Grüße
Ulrich
 
Totalo-Flauti Am: 14.01.2021 12:02:30 Gelesen: 36354# 63 @  
Liebe Sammlerfreunde,

wieder mal ein unscheinbarer Beleg zur Postkontrolle durch die staatlichen Organe Zoll/MfS aus Leipzig vom 16.08.1983. Der Brief erhielt den kleinen Balken unter der Postleitzahl von Mülheim (siehe auch Beitrag [#20]).

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
rumburak Am: 06.03.2021 14:20:02 Gelesen: 35027# 64 @  
Hallo,

hier ein Stempel vom Paketkontrollamt Schwerin.



Nr.1 / PKA Schwerin / vorgeführt / Keine / Inhaltskontrolle.

Der Abschlag ist von 1957, wie ein beigesetzter Tagesstempel belegt.

Paketkontrollämter gab es ab 1954. In Schwerin befand es sich an der Adresse Am Packhof 1.[1]

Viele Grüße

[1] Horst Zänger, Das Post- und Nachrichtenwesen in Mecklenburg-Schwerin
 
Totalo-Flauti Am: 21.03.2021 22:22:59 Gelesen: 34567# 65 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Paketkarte vom 12.12.1960 aus Leipzig nach Gent in Belgien. Der grüne Dreiecksstempel der Zollkontrolle zeigt an, das das Paket entsprechend geprüft wurde.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 01.01.2024 11:01:30 Gelesen: 12485# 66 @  
Liebe Sammlerfreunde,

an einem Luftpostpaket von Leipzig nach Liverpool vom 19.02.1959 hat ebenfalls eine Zollkontrolle (siehe grüner Dreiecksstempel) stattgefunden.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
thimotius Am: 05.05.2024 20:20:14 Gelesen: 10343# 67 @  
Hallo,

unter dem Beitrag von ulme6 [#39] wird die Frage gestellt, welches die Erklärung zum Gummistempel Gü5 sein könnte. Hinweise aus [#41] und [#42] ergaben leider keine abschließende Klärung.

Nun habe ich zufällig gesehen, daß bei der Einstellung von GSFFreak [#62] ebenfalls solch ein Gummistempel sich auf einem Brief befindet, mit der Kennzeichnung: Gü11.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit liegt hier eine Nummerierung vor, wobei noch offen ist, was eigentlich unter Gü.. zu verstehen ist.

Kann hier ein Sammlerfreund helfen?

thimotius
 
mumpipuck Am: 06.05.2024 00:06:22 Gelesen: 10281# 68 @  
Könnte "Gü" für Grenzübergangsstelle stehen ?
 
thimotius Am: 06.05.2024 10:29:57 Gelesen: 10245# 69 @  
Hallo,

zunächst Dankeschön mumpipck für die Antwort.

Vielleicht habe ich nun den "Schlüssel" zu dem Thema Gü 5 bzw. Gü 11 gefunden.

Laut Wikepedia:

-die Abkürzung Gü steht für Grenzübertritt
-die DDR-Bezeichnung für die Übergänge des kontrollierten Grenzverkehrs war Grenzübergangsstelle, GüSt oder GÜSt (auf Gummistempel abgekürzt dargestellt mit: Gü 5 oder Gü 11)
-es gab zwischen Ost- und West-Berlin 8, und zwischen der DDR und Westberlin 6 Grenzübergänge für Straße/Schiene.
-an den Grenzübergangsstellen der DDR teilten sich Staatssicherheit (MfS), Zoll und Grenztruppen die Aufgaben

Zusammenfassend:

Es besteht durchaus die Möglichkeit, daß es solch einen Gummistempel mit Gü von: Gü 1 bis Gü 14 geben könnte, wobei bisher nur Gü 5 und Gü 11 bekannt sind. Der Gummistempel wurde vermutlich vom Zoll gesetzt. Die Frage, wo sich die Gü 5 bzw. Gü 11 befanden, dürfte von sekundärer Bedeutung sein.

thimmotius
 
prinzlodi Am: 18.04.2025 21:00:33 Gelesen: 5058# 70 @  
Ich möchte diesen Beleg mit Kontrollstempeln vorstellen.

Leider sind Datumsangaben nicht klar erkennbar, aber daraus ergeben sich sogleich einige Fragen, wo mir vielleicht jemand weiterhelfen kann:



Marken sind im September 1988 herausgegeben worden und auf dem vorderseitige Poststempel ist die 2. Ziffer des Monats eine 2 oder 7. Somit stammt der Beleg von irgendwann Dezember 1988 – Februar 1990. Da ich meine, auf dem rückseitig sehr schwach abgeschlagenen Stempel eine 8 im Monat gesehen zu haben, könnte es also aus Juli 1989 sein.

Jetzt habe ich aber folgende Fragen:

1. Normalerweise enthält die untere Zeile des dreieckigen Zollverwaltungsstempels ein Datum, Die dort angegebenen Ziffern („0 2 – 3 10“) ergeben fir mich aber keinen Sinn. Kann diese jemand erklären? Oder ist das Teil der Stasi-Strategie, bewusst Stempeldaten undeutlich zu machen, wenn sie auf zu lange Bearbeitungsdauer hindeuten?

2. So ein Beleg mit Kontrollstempeln aus dem Jahr 1990, wäre vermutlich selten bis gar nicht vorhanden, da ja die Stasi ab Dezember 1989 aufgelöst wurde. Theoretisch könnte es aber so einen Beleg aus Dezember 1989 noch geben, weil da zwar nicht mehr Repression an der Tagesordnung war, aber solange die Stasi nicht begonnen wurde, aufzulösen, sicherlich Beamten „pflichtgetreu“ ihren Dienst taten.

Was wäre das spätestmögliche Datum für einen Beleg mit Kontrollstempeln dieser Art? Und kann jemand so einen Beleg zeigen (möglichst spät aus 1989 - oder gar 1990) ?

Meine Frage zielt jetzt auf Sendungen mit Zoll-Kontrollstempeln ab und nicht auf Sendungen, die nur das Tauschsendung-Label haben. Hier hatte ich die frage nach spätestmöglicher Verwendung (theoretisch 30.6.1990 – praktisch gerne dort zeigen) bereits im anderen Thread gestellt:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=364529
 
Landzusteller Am: 26.04.2025 11:34:32 Gelesen: 4744# 71 @  
@ prinzlodi [#70]

Ist denn der Tagesstempel auf der Rückseite identisch mit dem auf der Vorderseite? Ist da irgend etwas erkennbar? Der Zollstempel wird dann eventuell den 2.3. oder den 2.8. ergeben. Das die Abteilung M diesen Brief in Bearbeitung hatte, glaube ich nicht. Der Abteilung war eher daran gelegen klare Abschläge sicherzustellen, damit diese einer späteren Überprüfung standhalten konnten. Das die Sendungen beim Zoll lange lagen war bei dem hohen Postaufkommen klar.

Der Zoll hat bis zum 2.11.90 nach den geltenden Gesetzen gearbeitet. Also sind solche Belege bis zu diesem Datum möglich.

Gruß
Rainer
 
Landzusteller Am: 26.04.2025 11:55:40 Gelesen: 4741# 72 @  
Hier ein Begleitschein (Postformular 8 244 30) für einen Bahnwaggon mit Paketen und Päckchen vom Postbahnhof des Erfurter Hauptbahnhofs nach Kassel Postbahnhof. Absender ist das Auswechslungspostamt Bahnpostamt Erfurt. Der Inhalt waren 648 Pakete für das Leitgebiet 2-6 sowie 58 Päckchen für das Leitgebiet 2-6. Verstaut waren die Sendungen in verschlossenen Rollgutbehältern, die vom Zoll verplombt wurden. Die Plombennummer war für alle Behälter die 379 (handschriftlicher Vermerk neben dem Zollstempel des PZA Erfurt). Abgang war der 25.8.1986 für Zugläufe Montag bis Donnerstag mit detaillierten Leitwegen.


 
Totalo-Flauti Am: 08.06.2025 18:48:01 Gelesen: 3123# 73 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier eine französische Paketkarte für ein Paket aus Selles-sur-Cher aus dem französischen Département Loir-et-Cher nach Falkenstein im damaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt vom Oktober 1984. Das Paket wurde in der DDR über den Postbahnhof Leipzig 18 geleitet. Im Bezirk Karl-Marx-Stadt fand die zollamtliche Bearbeitung im Verzollungspostamt 9900 Plauen statt. Der neben dem Leipziger Tagesstempel abgeschlagene Gummistempel (sägezahnartiger Kreis mit der "30") weißt auf die durchgeführte Röntgenkontrolle des Paketes durch die Staatssicherheit hin.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 20.06.2025 15:35:13 Gelesen: 2644# 74 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier vier weitere Paketkarten diesmal aus Schweden aus dem Frühjahr 1973. Die Pakete wurden alle nach Karl-Marx-Stadt gesandt. Alle vier nehmen die Fähre über Trelleborg und wie in [#73] den Weg über das Leipziger Paketpostamt 18 und dem Verzollungspoatamt Plauen zum Empfänger. Mindestens zwei Pakete (Gummistempel sägezahnartiger Kreis mit "Zahl") wurden entsprechend geröntgt.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.








 

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