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Thema: DPAG: Einschreiben aus dem Ausland - Neue 2D-Matrixcode-Labels
DL8AAM Am: 03.05.2012 16:59:20 Gelesen: 35116# 1 @  
Hallo,

Einschreibesendungen aus dem Ausland nach Deutschland erhalten in der Regel von DPAG ein neues, eigenes Einschreibelabel zur Erfassung und Sendungsverfolgung im Bereich der DPAG. Die ausländischen Einschreibelabels und deren Sendungsbarcodes werden derzeit nicht genutzt, obwohl diese Labels inzwischen meist die genormte UPU-Sendungscodes aufweisen.

Hier ein Beispiel der bisher verwendeten Labels:



Seit April werden hierfür neue Labels eingesetzt:



Als Neuerung wurde hier, zusätzlich zum Balken-Barcode, über dem Buchstaben R ein weiterer 2D-Matrixcode (ECC200 Datamatrixcode) geschaltet. Bei der DPAG dient dieser Datamatrixcodes zur Sendungssteuerung. Leider ist dessen Matrix derzeit nur sehr eingeschränkt auslesbar (z.B. mit der Software bcTester [1]).
Das Ergebnis lautet für dieses Beispiel: DEAf#/RN#kô4DE##############

DEA steht für Deutsche Post AG. Es erscheint auch hier der Präfix RN und die Endung 4DE der dt. Sendungssummer. Bisher sind mir bei diesen neuen Labels übrigens auch nur RN-Präfixe in die Finger gefallen, ggf. ist das eine statische Kennung für Einschreiben aus dem Ausland? Eine tiefere Dekodierung dieses Datamatrixcodes ist mit [1] leider aber nicht möglich, es wird lediglich noch die folgende Fehlermeldung ausgeworfen:

> Fehler: Nur die von der Dt. Post offengelegten Frankierarten 2, 8, 9, 18, 25, 26 und 28 werden unterstützt.

> Die vorliegende Frankierart kann nicht interpretiert werden: Frankierart 102". [Gibt es bereits eine Liste dieser DPAG-internen Frankierarten ?]

Bereits mit Datum 23.04.2012 hat Jürgen Olschimke auf seiner Webseite [2] eine Meldung über diese neuen Labels veröffentlicht. Er nennt als frühestes ihm bekanntes Einsatzsatum den 14.04.2012. Mir liegt eine Einschreibesendung mit chinesischen Schalterfreistempellabel vom 10.04.2012 vor, wobei der DPAG-Verwendungstag aber nicht klar ist, da ein Tracking für diese Sendung, weder über die China Post, noch über die DPAG, erfolgreich verliefen.



Hier noch ein weiteres Beispiel auf einer Einschreibesendung aus den Niederlanden (Ende April 2012):



Der Datamatrixcode dekodiert zu DEAf#/RN##?ûDE############## und Frankierart 102

Klartextlich erscheint nur RN und die hier auf DE verkürzte Endung (statt analog zu oben wäre das "3DE"?) der Sendungsnummer.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.bctester.de/index.htm
[2]: http://www.jolschimke.de/neuigkeiten.html
 
Pommes Am: 03.05.2012 18:30:30 Gelesen: 35103# 2 @  
@ DL8AAM [#1]

Hallo Thomas,

statt analog zu oben wäre das "3DE"?

Was steht denn im HEX?

Weißt Du wofür die RA, RD, RG, RN usw. stehen?

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
DL8AAM Am: 03.05.2012 20:09:15 Gelesen: 35083# 3 @  
@ Pommes [#2]

Ich würde sagen, wenn ich die richtige Zeile gefunden habe, sieht die HEX-(Quell-)Dekodierung so aus:

012: fb û 000 00000 00000000 1157627904
0293215404032 70650512369778688
013: 44 D 000 00000 00000000 0000000000
0296352743424 19140594769068032
014: 45 E 000 00000 00000000 0000000000
0000000000000 19421773393035264

bzw. für den chinesischen Brief

012: 34 4 000 00000 00000000 1157627904
0293215404032 14636992004358144
013: 44 D 000 00000 00000000 0000000000
0296352743424 19140594769068032
014: 45 E 000 00000 00000000 0000000000
0000000000000 19421773393035264

Schaut also so aus, als ob dort wirklich für DE bzw. 4DE in die Matrixposition 012 programmiert wurde (fb=û bzw. 34=4), oder ? Jetzt wird's aber doch langsam etwas zu nerd'isch. Ich dachte immer die Philatelie-Nerds sind die ollen Zackenzähler und nicht die jungen hippen, modernen Postgeschichtler, hi. ;-)

Leider nein, noch keine Idee was wir aus den Rx Präfixen der Einschreibesendungen ablesen können.

Gruß
Thomas
 
Pommes Am: 03.05.2012 21:10:41 Gelesen: 35076# 4 @  
@ DL8AAM [#3]

Jetzt wird's aber doch langsam etwas zu nerd'isch.

O.K. hexadezimal denken kann ich auch noch nicht, aber ich dachte dort könnte man es feststellen. Vielleicht doch nur ein Fehler bei der Erkennung? Das muss doch logisch nachvollziehbar sein. Computer sind "dumm", da gibt es nur 0 oder 1, die Fehler liegen eher beim Aufdruck, Scanner oder Bediener vorm Rechner.

BTW zu nerd'isch?: Die ARTE-Dokumentation: "Nerd-Alarm!" http://videos.arte.tv/de/videos/nerd_alarm_-6613194.html betrachtet das ganze schon als "auf dem Weg zur Weltherrschaft". Ganz interessant in Szene gesetzt. Die Franzosen nehmen es wie so oft etwas lässiger; in der deutschen Übersetzung (passend) mit der Stimme von Oliver Kalkofe.

Vielleicht wächst in "Deinen Themen" hier die nächste Generation junger Philatelisten heran? Vielleicht sollten wir mal bei c't, PC Welt oder Computer Bild nach Hilfe fragen?

Bevor ich aber zu weit vom eigentlichen Thema abkomme:

1.) HEX hilft (erst mal) auch nicht weiter,
2.) Rx-Nummern - nächster Forschungsauftrag an mich und alle Interessierten - und
3.) last but not least: immer wachsam bleiben und auch die moderne Post-"geschichte" nicht aus den Augen verlieren!

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
FG Litauen Am: 04.05.2012 18:08:02 Gelesen: 35034# 5 @  
Moin liebe Freunde,

eine kleine Erklärung der Zeichenkette auf dem R-Aufkleber. Die Ziffer vor dem Kürzel DE (DE steht für Deutschland) ist die Prüfziffer der Zeichenkette. Die Prüfziffer umfasst die Ziffernfolge 0 bis 9. Die Prüfziffer kann leicht nach einer bestimmten Formel ausgerechnet werden. Die Zeichenkette auf einem R-Aufkleber ist von der UPU (Weltpostverein) vorgeschrieben. Die beiden ersten Buchstaben (z.B. RN) sind von dem Nutzerland frei wählbar, eine Zuordnung zu einer Sendungsart ist hier durch die UPU nicht vorgeschrieben.

Es grüßt
Bernd
 
stephan.juergens Am: 04.05.2012 20:30:44 Gelesen: 35014# 6 @  
Hier einer aus Italien:


 
DL8AAM Am: 18.09.2012 13:46:50 Gelesen: 34286# 7 @  
Von diesen neuen 2D-Einschreibelabels ist nun eine neue Variante mit zusätzlichem Druckvermerk auf der linken Seite aufgetaucht:


Druckvermerk "NP 912-657-650".



Ausschnitt aus einem großformatigen Einschreibebrief aus der VR China vom 03.09.2012, frankiert per AFS aus Beijing/Xidan ("北京 / 西单5-14"), mit der für Beijing registrierten Gerätenummer "京B(230)" [京 = Jing = Hauptstadt].

Ähnliche Druckvermerke ("912-657-600") wurden bereits auf den alten Einschreibelabels "ohne 2D-Matrixcode" genutzt. Es tritt nun aber zusätzlich noch auch ein Logokürzel "NP" hinzu. Steht NP hier für Neopost? Wobei deren aktuelles Logo aber gänzlich anders aussieht ist:



Weiß jemand mehr ?

Gruß
Thomas
 
mausbach1 Am: 18.09.2012 16:08:31 Gelesen: 34268# 8 @  
@ DL8AAM [#7]

Kleiner Einspruch Euer Ehren: Es handelt sich nicht um einen AFS, sondern um einen PFS (Postfreistempler) bzw. Schalterfreistempler.

Beste Grüße
 
DL8AAM Am: 18.09.2012 17:15:30 Gelesen: 34255# 9 @  
@ mausbach1 [#8]

Im "International Postage Meter Stamp Catalog; China, Peoples Republic (Mainland)" [1] werden diese Freistempler nicht unter den Schaltergeräten bzw. Post(kiosk)geräten ("Post Office counter/window machines" bzw. "self-service vending machines"; dort die "Gruppen Pxx": PO bzw. PV) aufgeführt. Hier ein aktuelles Beispiel, ebenfalls aus Beijing/Xidan ("北京 / 西单6-82"):



Deshalb gehe/ging ich von vom Absender betriebenen AFS aus? Oder stimmt hier der Katalog nicht?

Hast Du ggf. nähere Informationen was genau hinter a) der Angabe "5-14" bzw. "6-82" im Datumsstempel und b) dem Schriftzug in der letzten Zeile mit der sechsstelligen Zahl auf den PFS steht?

Gruß
Thomas

[1]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/China,_Peoples_Republic_%28Mainland%29
 
DL8AAM Am: 20.09.2012 14:00:20 Gelesen: 34201# 10 @  
@ DL8AAM [#7]

Das Kürzel NP im Druckvermerk dieser neuen 2D-Matrixcode-Einschreibelabelvarienten ("aus dem Ausland") konnte mit Hilfe von Jürgen Olschimke [1] (persönliche Email, noch unveröffentlicht) zwischenzeitlich auch bereits geklärt werden, Danke! Es handelt sich hier die Identifikation der beauftragten Druckerei "Nova Print" [2] aus 55457 Gensingen bei Bad Kreuznach.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.jolschimke.de
[2]: http://www.nova-print.de/html/ger/index_ger.htm
 
Journalist Am: 14.08.2014 17:57:27 Gelesen: 31460# 11 @  
Hallo an alle zur Info:

Die Deutsche Post AG setzt seit circa. Anfang des Monats neue wesentlich kleinere Eingangs-Einschreiblabel mit Matrixcode ein. Diese sind nur noch 59 mm lang und 30 mm hoch. Es folgt ein Beispiel anhand einer Einschreib-Postsache aus den Philiphinen nach Deutschland, abgeschickt am 22. Juli 2014



Weitere Infos findet ihr bei der Arge Briefpostautomation e.V. unter Schnellinformationen:

http://arge-briefpostautomation.de/schnellinformationen-zum-sammelgebiet/kurzinfos-2014#14082014

Viel weniger bekannt sein dürfte, daß es auch einen Einwurf-Einschreibelabel als Eingangslabel gibt, der nur auf richtig übergebenen Expressbriefen aus dem Ausland angebracht wird, sonst wird der Kunde betrogen, denn er zahlt viel Geld erhält aber keine ordentliche Dienstleistung dafür. Dazu folgt nun auch eine Bildausschnitt zur Demonstration:



Viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 26.03.2015 21:00:11 Gelesen: 30078# 12 @  
@ Journalist [#11]

Die Deutsche Post AG setzt seit circa. Anfang des Monats neue wesentlich kleinere Eingangs-Einschreiblabel mit Matrixcode ein. Diese sind nur noch 59 mm lang und 30 mm hoch.

Jürgen, davon gibt es scheinbar (zumindest) eine andere (Druck-) Form:



Ausschnitt einer ca. C4-Sendung des Absenders (nicht gezeigt) CHINA SINDA Intellectual Property aus Peking/Beijing 100033 (VR China), frankiert mit Postfreistempel-Label, die chinesische Variante unserer Digitalmarke, vom Postamt Xidan ("西单") in Beijing ("北京") ["北京西单6-82"] über 21,20 ¥ (ca. 3 Euro) für einen eingeschriebenen ("挂"), internationalen ("际") Luftpost- ("航") Brief ("信") zu 54 Gramm ("克") ["际航挂信00054克"] vom 02.03.2015.

Die Größe 59 x 30 mm des deutschen Einschreibelabels (für ein "Einschreiben aus dem Ausland") stimmt zwar noch, aber die Kopfzeile "Deutsche Post" mit Hörnchen ist nach unten gerutscht und sitzt nun unmittelbar über dem Schriftzug EINSCHREIBEN.



Gruß
Thomas
 
Henry Am: 14.01.2016 18:53:18 Gelesen: 26806# 13 @  
@ Journalist [#11]

Und noch eine weitere Variante bei gleicher Größe: Der Schriftzug "Deutsche Post" mit Hörnchen ist wieder etwas nach oben gerutscht, aber immer noch auf der Höhe der Matrix.



Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Journalist Am: 15.01.2016 14:54:12 Gelesen: 26734# 14 @  
@ DL8AAM [#12]
@ Henry [#13]

Hallo Thomas und Henry,

ja es stimmt hier gibt es vereinzelt etwas Unterschiede - dies liegt aber an der Produktion der Labelrollen selbst wie folgender Scan besser zeigt:



Wie der Scan vom Rollenanfang einer Rolle zeigt habe einige Rollen auch einen schwarzen Steuerbalken, der jedes 10 Label auftaucht - vermutlich aber nur bei der Rolle, die von der rechten Papierbahn kommt - immer ein Label davor ist der Abstand zwischen Einschreiben und Deutsche Post ganz eng - bei den anderen Labeln ist der Abstand Deutsche Post und das Wort Einschreiben minimal unterschiedlich.

Die Vermutung ist, das es sich ähnlich wie bei den Rollenmarken um eine Art "spitzer Ausgleichszahn" handelt und halt hier auf die Label übertragen. Der Schwarze Steuerbalken ist wesentlich seltener als die mit dem engen Abstand - daher wie schon erwähnt die Vermutung, das dieser nur auf Rollen vorkommt, die vom rechten Rand der kompletten Druckrolle stammen.

Dazu vielleicht noch einmal ein Teil einer Labelrolle die dies zeigt:



Weitere ausführliche Infos gibt es von der Arge R+V-Zettel e.V. im Rundbrief "Modern 44".

Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 06.03.2017 12:19:56 Gelesen: 19535# 15 @  
@ Journalist [#14]

Hallo an alle,

die gezeigten Label sind seit dem 1. März 2017 Geschichte - denn seit diesem Zeitpunkt werden keine Einschreiblabel Inland auf eingehende Einschreibsendungen Ausland in den Auswechslungsstellen IPZ 1 und IPZ 2 angebracht. Ausnahme sind Expressbriefe, die weiterhin ein Einwurf-Einschreibelabel Inland erhalten. Ob es weitere Ausnahmen gibt, wird die nächste Zeit zeigen.

Viele Grüße Jürgen
 
Ben 11 Am: 07.03.2017 22:24:44 Gelesen: 19476# 16 @  
Hallo Jürgen [#14]

Die Vermutung ist, das es sich ähnlich wie bei den Rollenmarken um eine Art "spitzer Ausgleichszahn" handelt und halt hier auf die Label übertragen. Der Schwarze Steuerbalken ist wesentlich seltener als die mit dem engen Abstand - daher wie schon erwähnt die Vermutung, das dieser nur auf Rollen vorkommt, die vom rechten Rand der kompletten Druckrolle stammen

Technisch betrachtet sehen die Markierungen an der Seite aus wie Registermarken, die beim Drucken der Label zum Ausrichten der Bahn verwendet werden. Da die Etikettenrahmen unmittelbar nach dem Druck noch in der Maschine entfernt werden, muss die Registermarke auf einem Label erhalten bleiben, wenn die Bahn in Rollen geschnitten wird.

Viele Grüße
Ben
 
gestu Am: 28.02.2018 20:39:07 Gelesen: 14040# 17 @  
Ich habe heute ein Einschreiben aus Kenia erhalten. Auf diesem Brief befindet sich kein Einschreibe-Label der Deutschen Post mehr.

Der Postbote erklärte mir, dass die Deutsche Post jetzt neuerdings die ausländischen Label einscannen kann und keine zusätzlichen Label mehr benötigt werden.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
 
Nachtreter Am: 28.02.2018 21:45:43 Gelesen: 14028# 18 @  
@ gestu [#17]

Siehe Post von Journalist / Jürgen vom 06.03.2017 [#15]. Dürfte selbsterklärend sein.

Gutes Nächtle

Nachtreter
 
Markus Pichl Am: 12.01.2019 23:27:36 Gelesen: 6602# 19 @  
@ DL8AAM [#1]

Fehler: Nur die von der Dt. Post offengelegten Frankierarten 2, 8, 9, 18, 25, 26 und 28 werden unterstützt.

Die vorliegende Frankierart kann nicht interpretiert werden: Frankierart 102". [Gibt es bereits eine Liste dieser DPAG-internen Frankierarten ?]


Hallo,

jedes Label der Deutschen Post AG, welchem ein 2D-Matrixcode aufgedruckt ist, ist Postintern einer gewissen Frankierungsart zugeordnet. Diese Label können verschiedenen Funktionen dienen, u.a. der Freimachung. Bei dem hinterfragten Label handelt es sich um eines für Einschreiben aus dem Ausland und diesem hinterliegt die Codeziffer "102".

Diese Codes, der verschiedenen Frankierungsarten, sind mit entspr. Software auslesbar. Verschiedene dieser Codes sind sogar von der Deutschen Post AG öffentlich bekannt gemacht.

Zu diesen Codes, werde ich noch ein separates Thema eröffnen.

Beste Grüße
Markus
 
Araneus Am: 13.01.2019 13:48:45 Gelesen: 6527# 20 @  
@ Markus Pichl [#19]

Liest man das im ersten Beitrag von DL8AAM [#1] abgebildete Einschreiblabel mit der Smartphone-App DM Scanner Pro aus, erhält man genauere Informationen über den Datamatrixcode.

Das Ausleseprotokoll lautet folgendermaßen:

Gesamtstring: [44, 45, 41, 66, 23, 2f, 52, 4e, 06, 6b, f4, 34, 44, 45, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 102 - Einschreibmarke
Gültigkeitsdatum (Beginn): 31.03.2007
Gültigkeitsdatum (Beginn) als Dez: 9007
Serviceindikator: RN
Sendungsnummer inkl. Prüfziffer: 107738164
Länderkennung: DE
BZL-Identnummer: In Implementierung

Die Frankierart 102 wird hier als „ Einschreibmarke“ benannt. Dass es sich um ein Einschreiben aus dem Ausland handelt, ist vermutlich irrelevant, im Briefzentrum wird der Brief lediglich als Einschreiben identifiziert. Auch die Nummer des Einschreibzettels (Sendungsnummer) ist im Datamatrixcode verschlüsselt. Der Beginn der Gültigkeit wird hier mit dem 31.03.2007 angegeben. Interessanterweise gibt es eine zweite Angabe dazu als „Dez“. Wahrscheinlich hat das Programm hier einen Hex-Wert aus dem Datamatrixcode in einen Dez-Wert umgerechnet. 9007 könnte für den 90. Tag im Jahr 2007 stehen (= 31. März 2007).

Schöne Grüße
F-J
 
mausbach1 Am: 13.10.2019 10:16:44 Gelesen: 206# 21 @  
Kroatien



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