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Thema: (?) (111/129) Stempel bestimmen: Österreich
Das Thema hat 129 Beiträge:
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LOGO58 Am: 09.08.2018 08:51:27 Gelesen: 15867# 105 @  
Hallo zusammen,

wer kann etwas zum Motiv und darüber sagen, um welchen Verbandstag es sich gehandelt hat?



Grüße aus dem Norden
Lothar
 
Wachauer Am: 10.08.2018 19:30:40 Gelesen: 15780# 106 @  
@ LOGO58 [#105]

Hallo Lothar,

dieser Sonderstempel dokumentiert den Verbandstag des Verbandes Österreichischer Philatelistenvereine (VÖPh).

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard (Wachauer)
 
LOGO58 Am: 10.08.2018 23:32:18 Gelesen: 15745# 107 @  
@ Wachauer [#106]

Vielen Dank, Gerhard.

Grüße aus dem Norden
Lothar
 
bayern klassisch Am: 15.08.2018 16:38:30 Gelesen: 15644# 108 @  
Liebe Freunde,

ich konnte zwei wunderschöne Correspondenz - Karten aus einer Korrespondenz nach Bad Gastein erwerben, die ich euch nicht vorenthalten will.





Die 1. Karte datiert vom 30.6.1870 und stammt aus Mariahilf / Wien, wo sie ein gewisser Theodor an Herrn Emil Salmhofer poste restante in Bad Gastein verschickte. Die Nominale von 2 Neukreuzern war treffend hierfür. Am 2.7.1870 traf die Karte in Bad Gastein ein und wurde 3 Monate ab dann vorrätig gehalten. Da sie nicht retourniert wurde, ist davon auszugehen, dass der gute Emil sie selbst bei der Gasteiner Post abgeholt hat. Kosten hierfür fielen keine an!



Die 2. Karte datiert vom 17.7.1870 und wurde in Wien, Habsburggasse aufgegeben. Absender war wieder unser lieber Theodor, Empfänger der nette Emil und wieder ging es poste restante nach Wörgl. Wann diese Karte ankam, ist nicht zu ersehen. Das war recht schlampig von den Gasteinern, denn wie sonst sollte man dort wissen, wann die Lagerfrist von 3 Monaten vorbei war?

Wenn es zu den Stempeln etwas zu sagen gibt, würde ich dies gerne wissen, da ich kein Stempelspezialist Österreichs bin.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bignell Am: 15.08.2018 21:47:25 Gelesen: 15604# 109 @  
@ bayern klassisch [#108]

Hallo Ralph,

schöner blauer Mariahilf-Stempel (Klein 5773h, 15 Punkte), die farbigen Wiener Bezirksstempel sind nicht allzu selten, aber beliebt.

Habsburggasse (Klein 5745e?, 2 Punkte - in den Klein hab ich mich noch nicht reingelesen, deshalb kann ich die Untertype nicht genau sagen, vielleicht kann jemand anderes im Forum hier klarstellen) ist auf dieser Ausgabe (bzw der bildgleichen Markenausgabe von 1867) oft zu finden.

Lg, harald
 
bayern klassisch Am: 16.08.2018 06:13:59 Gelesen: 15577# 110 @  
@ bignell [#109]

Hallo Harald,

vielen Dank - auf dich hatte ich gezählt.

Der blaue Stempel ist halt viel schöner, als der schwarze - aber ich weiß auch, dass es selbst vom groß(artig)en Wien zu jeder Zeit seltenere und häufigere Stempel gab, daher meine Anfrage an die Stempelkundigen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
sachsen-teufel Am: 16.08.2018 17:57:44 Gelesen: 15529# 111 @  
Hallo,

ich habe hier zwei Sonderstempel für die Datenbank, habe aber keine Idee, welche Motive hier abgebildet sind. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ?

1010 WIEN vom 25.08.1980 und 3830 WAIDHOFEN AD THAYA vom 24.10.1980



Gruß
Michael
 
briefmarkenwirbler24 Am: 25.08.2018 13:02:07 Gelesen: 15335# 112 @  
Hallo liebe Freunde,

ich möchte euch gerne eine neue Errungenschaft vorstellen, die gleich zwei Besonderheiten aufweist.

Aufgegeben wurde der Ganzsachenumschlag am 11.05.1873 in Innsbruck und wurde adressiert an "JH.(?) Wohlgeboren Fräulein Laura (?)" nach Ragaz, Schweiz.
Ragaz (heute Bad Ragaz) ist eine politische Gemeinde im Kanton St.Gallen und bildet das touristische Zentrum des Sarganserlandes.

Der GU nahm die Route über den Arlberg und Feldkirch in die Schweiz und konnte dem Empfänger zwei Tage später zugestellt werden.

Nun zur Taxierung: Laut Postvertrag vom 01.09.1868 bis zum 01.07.1875 waren einfache Briefe der 1.GS mit 10 Neukreuzern zu frankieren.

Unterfrankierte Briefe waren wie gänzlich unfrankierte Briefe zu behandeln, jedoch unter Abzug des Werts der verklebten Marke (hier also 5 Nkr).

Frankobriefe kosteten 25 Rappen, Portobriefe das Doppelte (50 Rappen) und umgekehrt 10 Neukreuzer sowie 20 Neukreuzer für einen Portobrief aus Österreich.

Die 5 Nkr. wurden, wie es die Regelung besagte, angerechnet und von der Schweiz in 10 Rappen konvertiert/ umgerechnet.

Unfrankierte Briefe kosteten 50 Rappen, abzüglich der 10 Rappen verblieben 40 Rappen, die in Rötel markiert wurden und vom Empfänger eingezogen wurden.
Die "Rötel" "12/1/2" dürfte dann die Umrechnung gewesen sein: 5 Nkr. waren zu wenig frankiert, das entsprach 12/1/2 Rappen.

Nun kommen wir zu einer weiteren Besonderheit, nämlich der vorderseitig abgeschlagene zweizeilige Stempel "Bollo Insufficiente" (unzureichend frankiert).

Jetzt kann man sich die Frage stellen, was macht ein italienischer Stempel auf einem österreichischen Ganzsachenumschlag?

Nun eine mögliche Hypothese wäre, dass die Schweiz bekanntlich dreisprachig ist und ggf. der Stempel für Zielländer vorgesehen gewesen ist, in denen man italienisch sprach. Es gibt ja auch den Stempel "affranchissement insuffissant", der evt. für den französischsprachigen Teil der Schweiz bestimmt gewesen ist.
Die Hypothese eines Sammlerfreundes war,dass man den Stempel vermutlich irgendwann aus einem Postbüro der ehemaligen österreichischen Gebiete Lombardei und Venetien entnommen hat.

Wer kann hierzu mehr sagen?

Liebe Grüße

Kevin


 
volkimal Am: 25.08.2018 13:17:23 Gelesen: 15333# 113 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#112]

Hallo Kevin,

ein netter Brief. In der Anschrift steht vorn "Ih." für "Ihrer". Der Hausname könnte "Joos" sein. Den gibt es heute noch in Bad Ragaz. In diesem Fall ist das "J" wie ein "I" geschrieben. Das kam früher häufiger vor.

Zum Stempel "Bollo Insufficiente" kann ich nichts sagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
briefmarkenwirbler24 Am: 25.08.2018 14:10:09 Gelesen: 15323# 114 @  
@ volkimal [#113]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die Entzifferung der noch fehlenden Teile der Adresse !

Liebe Grüße

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 02.09.2018 11:23:00 Gelesen: 15076# 115 @  
Guten Morgen,

den Beleg habe ich ja bereits vorgestern im Thread "Sitzende Helvetia" eingestellt und habe nach den zwei "Wien"-Stempeln gefragt, ob jemand etwas genaueres über die beiden Stempel sagen kann. Ich versuche es im entsprechenden Thema noch einmal:

Aufgegeben wurde der Brief am 11.10.1865 in Rüti, einer Gemeinde im Kanton Zürich. Der Brief nahm dann die Route Zürich (11.10), Ulm (11.10), Augsburg, München und dann Wien (13.10.).

Kommen wir nun zur Taxierung des Briefes:

Da der Brief aus dem Jahre 1865 ist, greift hier der Tarif vom 01.11.1852 bis zum 31.08.1868. Er ist korrekt mit 40 Rappen (12 Kreuzern) frankiert, da Rüti ab dem 01.09.1859 im 1.Rayon zu ganz Deutschland/Österreich lag, sodass Schweiz hier 10 Rappen (3 Kreuzer) bekam.

Über 20 Meilen nach Österreich ergaben 9 Kreuzer, die Württemberg bekam ("9" in Rötel" als Weiterfranko), weil die Bahnpost Konstanz - Ulm als Aufgabepost im Postverein fungierte (siehe siegelseitiger Bahnpoststempel "Württemberg Fahrendes Postamt").

Vielleicht kann jemand noch Angaben zu den beiden "Wien"-Stempeln machen ?

Liebe Grüße

Kevin


 
Arge-Ungarn Am: 05.09.2018 22:37:59 Gelesen: 14907# 116 @  
Hallo Kevin,

bei den beiden Wien-Stempeln handelt es sich um häufig verwendete. Der Ekr Neubau Wien ist im Müller Katalog (Nr. 3224c). Der Kastenstempel wird in der Regel als Ankunftsstempel in Wien verwendet.

Schönen Abend
Martin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.09.2018 20:02:51 Gelesen: 14831# 117 @  
@ Arge-Ungarn [#116]

Hallo Martin,

vielen Dank für die Antwort!

LG

Kevin
 
T1000er Am: 26.03.2019 20:20:59 Gelesen: 7508# 118 @  
@ Heinrich3 [#95]

Hallo Heinrich,

der gezeigte Pitney Bowes AFS gehört zur Firma Weyland GmbH, Haid 26, 4780 Schärding.

Anbei das reguläre Werbeklischee zu dieser Frankiermaschine.



Schöne Grüße,
Thomas
 
DERMZ Am: 03.05.2019 21:49:27 Gelesen: 6831# 119 @  
Guten Abend,

wer kann mir bei der Identifizierung eines Stempelbildes aus Salzburg behilflich sein?



Ich erkenne wohl einen Postbus, ich erkenne auch eine Berglandschaft bzw die Stadtsilhouette, aber was ist dieses komische Ding über dem Bus? Ein Flugzeug wird es ja wohl nicht sein, oder?

Beste Grüße Olaf
 
volkimal Am: 03.05.2019 22:12:13 Gelesen: 6824# 120 @  
@ DERMZ [#119]

Hallo Olaf,

ich vermute, dass es ein stilisiertes Flugzeug ist. Bei Wikipedia kann man zum Salzburger Flughafen lesen:

In den späten 1950ern wurde über den Neubau eines Flughafens diskutiert, der nördlich der Stadt Salzburg, im Salzburger Flachgau entstehen sollte. Nachdem die Entscheidung zu Gunsten eines Ausbaus des alten Standortes getroffen wurde, erfolgte in den 1960er Jahren eine großangelegte Modernisierung und Erweiterung des Flughafens.

Das passt zum Datum des Stempels. Vielleicht hat aber einer von euch eine andere Idee.

Viele Grüße
Volkmar
 
Franz88 Am: 09.10.2019 17:00:44 Gelesen: 3081# 121 @  
Wer kennt diesen Ort ?

Hallo Sammlerfreunde,

ich habe einen Brief von Arsch nach Mattsee (Salzburg), gelaufen am 23.9.1902.

Wer kann mir sagen, wo der Ort Arsch liegt. Ich nehme an, dass der Ort in einem österreichischen Kronland lag. (Frankatur 20 Heller). Bei der Google-Suche finde ich nur Asch im Böhmen. Bitte um eure Hilfe.



Liebe Grüße
Franz
 
Altmerker Am: 09.10.2019 17:16:54 Gelesen: 3058# 122 @  
Gibt es Infos auf der Rückseite? Fehlt vor ARSCH ein Buchstabe?

Gruß
Uwe
 
Gerhard Am: 09.10.2019 17:18:53 Gelesen: 3055# 123 @  
@ Franz88 [#121]

Hallo Franz,

was hälst Du hiervon:

Tarsch, eine Ortschaft mit etwa 600 Einwohnern in der Gemeinde Latsch, liegt auf einer Meereshöhe von 854 m, am Waldrand des Nörderberges, der sich entlang des rechten Etschufers erstreckt. Tarsch ist eine charakteristische Ortschaft, gespickt mit wertvollen Sehenswürdigkeiten wie der St. Michael Pfarrkirche, der St. Karpophorus Kirche und dem Kirchlein St. Medardus.

MphG
Gerhard
 
Franz88 Am: 09.10.2019 17:25:23 Gelesen: 3051# 124 @  
@ Altmerker [#122]

Hallo Uwe,

auf der Rückseite ist nur der Stempel von Mattsee abgeschlagen. Ich kann nicht erkennen, ob ein Buchstabe fehlt.



Liebe Grüße
Franz
 
inflamicha Am: 09.10.2019 17:32:41 Gelesen: 3036# 125 @  
@ Franz88 [#121]

Hallo Franz,

nach den Stempelrudimenten an der ersten Position kann es sich um Parsch (heute Ortsteil von Salzburg) handeln.

Gruß Michael
 
Franz88 Am: 09.10.2019 19:50:18 Gelesen: 2972# 126 @  
@ inflamicha [#125]
@ Gerhard [#123]

Hallo Gerhard, hallo Michael,

herzlichen Dank für eure Antworten.

Ich denke Michael hat mit Parsch recht. Einen Schraffenstempel Parsch konnte ich im Internet finden. Bei der Suche nach Schraffenstempel Tarsch kamen keine Ergebnisse.

Liebe Grüße
Franz
 
fogerty Am: 09.10.2019 19:55:10 Gelesen: 2967# 127 @  
@ Franz88 [#126]

Muss wohl so sein, denn von Tarsch nach Mattsee an einem Tag, das hätte die Post wohl damals nicht geschafft!

Grüße
Ivo
 
marlborobert Am: 09.10.2019 20:21:35 Gelesen: 2954# 128 @  
Toller Stempel. ;))

Da braucht man keine Buchstaben P oder T zu verschwenden. ;))
 
Pete Am: 15.12.2019 18:52:48 Gelesen: 1370# 129 @  
Nachfolgend ein Beleg, wo ich mir bei dem Ortsnamen nicht ganz sicher bin. Dieser liest sich wie "Kefermarkt". Ist bekannt, ob diese Stempeltype (Rostachteckstempel) aus Österreich in diesem Ort verwendet wurde? Es dürfte sich hier vermutlich um einen sehr späten Abschlag eines Gerätes dieser Stempeltype handeln.



Vom Stempeldatum her ist bedingt durch die Verwendung einer deutschen Briefmarke auf dem Gebiet Österreichs lediglich das Jahr 1938 (ab dem 04.04.1938) möglich, in diesem Fall vermutlich der 08.11.1938.



Danke.

Gruß
Pete
 

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