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Thema: (?) (103/111) Stempel bestimmen: Österreich
Das Thema hat 117 Beiträge:
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GR Am: 29.07.2017 12:53:38 Gelesen: 18226# 93 @  
Vielen Dank für die schnelle und umfassende Auskunft Harald. :-)

Beste Grüsse
Gerhard
 
volkimal Am: 30.07.2017 11:05:43 Gelesen: 18163# 94 @  
@ GR [#91]

Hallo Gerhard,

wenn du den Suchbegriff "REKO-Brief mit ROTSTEMPEL" bei Ebay eingibst, so findest du einen ganzen Abdruck des Stempels.

Viele Grüße
Volkmar
 
Heinrich3 Am: 28.01.2018 21:58:06 Gelesen: 11079# 95 @  
Hallo,

diesen Absender-Freistempel fand ich in einem Packen von Belegen aus Wien. Kann mir evtl. jemand einen Hinweis geben, ob er tatsächlich aus Wien stammt? Der Beleg trägt keinen Absender, nur den Emfänger in Schärding.

Danke im voraus und mit schönen Grüßen
Heinrich


 
Baber Am: 05.02.2018 15:42:21 Gelesen: 9971# 96 @  
Wer kennt die Daten des Postamtes Götzis-Wirtschaftspark ?

Als in den Jahren 1980/90 die Textilindustrie in meinem Heimatland Vorarlberg verschwand, siedelten sich in den nun leerstehendan Fabrikshallen Startup Firmen an. Ohne Internet war der Bedarf an Briefkommunikation noch groß und so wurde in Götzis das Postamt "6843 Götzis Wirtschaftpark" eröffnet. Es ist schon lange wieder verschwunden. Als die Post privatisiert wurde, sind alle Unterlagen vernichtet worden, sodass im Postamt 6840 Götzis keine Unterlagen aus dieser Zeit mehr existieren. In der Verbandszeitschrift "Die Briefmarke" wurde sporadisch die Schließung von Postämtern dokumentiert. Ich bin bei der Suche aber nicht fündig geworden. Hat jemand von den österreichischen Kollegen vielleicht eine Aufstellung von wann bis wann dieses Postamt in Betrieb war?



Für eine Information wäre ich dankbar.

Gruß
Bernd
 
Wachauer Am: 07.02.2018 00:02:19 Gelesen: 9823# 97 @  
@ Baber [#96]

In meiner Tabelle habe ich dazu folgendes gefunden:

6843
Götzis- Wirtschaftspark
Eröffnung: 1.7.1998
Schließung: 29.03.2002

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard (Wachauer)
 
Baber Am: 07.02.2018 07:03:28 Gelesen: 9788# 98 @  
@ Wachauer [#97]

Hallo Gerhard,

vielen Dank für die Info. Mit Deinen Daten wird der Stempel jetzt in die Stempeldatenbank aufgenommen.

Gruß
Bernd
 
Baber Am: 11.02.2018 13:38:43 Gelesen: 9623# 99 @  
@ Wachauer [#97]

Götzis- Wirtschaftspark
Eröffnung: 1.7.1998
Schließung: 29.03.2002


Hallo Gerhard,

ich habe im Postamt Götzis noch erfahren, dass nach der offiziellen Schließung die Poststelle in Eigenregie des Wirtschaftsparkes noch bis 2006 weitergeführt wurde, aber dann als Außenstelle des Postamtes Götzis, also ohne den Zusatz -Wirtschaftspark.

Gru
Bernd
 
Wachauer Am: 11.02.2018 15:24:36 Gelesen: 9608# 100 @  
@ Baber [#99]

Da habe ich kurz nachrecherchiert und dazu folgende Meldung des ORF Radio Vorarlberg vom 0.7.2013 gefunden:

" ... Die Tätigkeit als Postpartner beenden auch das „Brotstüble“ in Bürs und die Bäckerei „Platzi Bäck“ in Mäder. Die Trafik in Dornbirn-Haselstauden ist ebenfalls kein Postpartner mehr, die alte Post-Servicestelle im Wirtschaftspark in Götzis wird wegen Umbaus geschlossen. ..."

http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2592256/

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard (Wachauer)
 
JohannesM Am: 02.03.2018 20:32:28 Gelesen: 9129# 101 @  
Datumblock KuK Österreich

Ich frage mich, was bei diesem Stempel die "7" bedeutet, ist das die Uhrzeit ?



Beste Grüße
Eckhard
 
Heinz 1 Am: 03.03.2018 11:15:12 Gelesen: 9090# 102 @  
7 Uhr ?
 
Heinrich3 Am: 02.04.2018 10:58:44 Gelesen: 8165# 103 @  
Hallo,

diese Art "Stempel" (hier aus Villach) ist mir noch nicht vorgekommen. Ist es ein Absender- oder ein Post-Freistempel?

Mit welcher Maschine ist er erstellt?

Danke im voraus!

Grüße von Heinrich


 
volkimal Am: 02.04.2018 12:02:43 Gelesen: 8146# 104 @  
@ JohannesM [#101]

Hallo Johannes,

bei den alten österreichischen Stempeln steht dort üblicherweise die Uhrzeit - zum Teil als einfache Zahl, zum Teil genauer. Vergleiche zum Beispiel einmal mit diesen Stempeln:

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/213497 oder http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/77124

Viele Grüße
Volkmar
 
LOGO58 Am: 09.08.2018 08:51:27 Gelesen: 2570# 105 @  
Hallo zusammen,

wer kann etwas zum Motiv und darüber sagen, um welchen Verbandstag es sich gehandelt hat?



Grüße aus dem Norden
Lothar
 
Wachauer Am: 10.08.2018 19:30:40 Gelesen: 2483# 106 @  
@ LOGO58 [#105]

Hallo Lothar,

dieser Sonderstempel dokumentiert den Verbandstag des Verbandes Österreichischer Philatelistenvereine (VÖPh).

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard (Wachauer)
 
LOGO58 Am: 10.08.2018 23:32:18 Gelesen: 2448# 107 @  
@ Wachauer [#106]

Vielen Dank, Gerhard.

Grüße aus dem Norden
Lothar
 
bayern klassisch Am: 15.08.2018 16:38:30 Gelesen: 2347# 108 @  
Liebe Freunde,

ich konnte zwei wunderschöne Correspondenz - Karten aus einer Korrespondenz nach Bad Gastein erwerben, die ich euch nicht vorenthalten will.





Die 1. Karte datiert vom 30.6.1870 und stammt aus Mariahilf / Wien, wo sie ein gewisser Theodor an Herrn Emil Salmhofer poste restante in Bad Gastein verschickte. Die Nominale von 2 Neukreuzern war treffend hierfür. Am 2.7.1870 traf die Karte in Bad Gastein ein und wurde 3 Monate ab dann vorrätig gehalten. Da sie nicht retourniert wurde, ist davon auszugehen, dass der gute Emil sie selbst bei der Gasteiner Post abgeholt hat. Kosten hierfür fielen keine an!



Die 2. Karte datiert vom 17.7.1870 und wurde in Wien, Habsburggasse aufgegeben. Absender war wieder unser lieber Theodor, Empfänger der nette Emil und wieder ging es poste restante nach Wörgl. Wann diese Karte ankam, ist nicht zu ersehen. Das war recht schlampig von den Gasteinern, denn wie sonst sollte man dort wissen, wann die Lagerfrist von 3 Monaten vorbei war?

Wenn es zu den Stempeln etwas zu sagen gibt, würde ich dies gerne wissen, da ich kein Stempelspezialist Österreichs bin.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bignell Am: 15.08.2018 21:47:25 Gelesen: 2307# 109 @  
@ bayern klassisch [#108]

Hallo Ralph,

schöner blauer Mariahilf-Stempel (Klein 5773h, 15 Punkte), die farbigen Wiener Bezirksstempel sind nicht allzu selten, aber beliebt.

Habsburggasse (Klein 5745e?, 2 Punkte - in den Klein hab ich mich noch nicht reingelesen, deshalb kann ich die Untertype nicht genau sagen, vielleicht kann jemand anderes im Forum hier klarstellen) ist auf dieser Ausgabe (bzw der bildgleichen Markenausgabe von 1867) oft zu finden.

Lg, harald
 
bayern klassisch Am: 16.08.2018 06:13:59 Gelesen: 2280# 110 @  
@ bignell [#109]

Hallo Harald,

vielen Dank - auf dich hatte ich gezählt.

Der blaue Stempel ist halt viel schöner, als der schwarze - aber ich weiß auch, dass es selbst vom groß(artig)en Wien zu jeder Zeit seltenere und häufigere Stempel gab, daher meine Anfrage an die Stempelkundigen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
sachsen-teufel Am: 16.08.2018 17:57:44 Gelesen: 2232# 111 @  
Hallo,

ich habe hier zwei Sonderstempel für die Datenbank, habe aber keine Idee, welche Motive hier abgebildet sind. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen ?

1010 WIEN vom 25.08.1980 und 3830 WAIDHOFEN AD THAYA vom 24.10.1980



Gruß
Michael
 
briefmarkenwirbler24 Am: 25.08.2018 13:02:07 Gelesen: 2038# 112 @  
Hallo liebe Freunde,

ich möchte euch gerne eine neue Errungenschaft vorstellen, die gleich zwei Besonderheiten aufweist.

Aufgegeben wurde der Ganzsachenumschlag am 11.05.1873 in Innsbruck und wurde adressiert an "JH.(?) Wohlgeboren Fräulein Laura (?)" nach Ragaz, Schweiz.
Ragaz (heute Bad Ragaz) ist eine politische Gemeinde im Kanton St.Gallen und bildet das touristische Zentrum des Sarganserlandes.

Der GU nahm die Route über den Arlberg und Feldkirch in die Schweiz und konnte dem Empfänger zwei Tage später zugestellt werden.

Nun zur Taxierung: Laut Postvertrag vom 01.09.1868 bis zum 01.07.1875 waren einfache Briefe der 1.GS mit 10 Neukreuzern zu frankieren.

Unterfrankierte Briefe waren wie gänzlich unfrankierte Briefe zu behandeln, jedoch unter Abzug des Werts der verklebten Marke (hier also 5 Nkr).

Frankobriefe kosteten 25 Rappen, Portobriefe das Doppelte (50 Rappen) und umgekehrt 10 Neukreuzer sowie 20 Neukreuzer für einen Portobrief aus Österreich.

Die 5 Nkr. wurden, wie es die Regelung besagte, angerechnet und von der Schweiz in 10 Rappen konvertiert/ umgerechnet.

Unfrankierte Briefe kosteten 50 Rappen, abzüglich der 10 Rappen verblieben 40 Rappen, die in Rötel markiert wurden und vom Empfänger eingezogen wurden.
Die "Rötel" "12/1/2" dürfte dann die Umrechnung gewesen sein: 5 Nkr. waren zu wenig frankiert, das entsprach 12/1/2 Rappen.

Nun kommen wir zu einer weiteren Besonderheit, nämlich der vorderseitig abgeschlagene zweizeilige Stempel "Bollo Insufficiente" (unzureichend frankiert).

Jetzt kann man sich die Frage stellen, was macht ein italienischer Stempel auf einem österreichischen Ganzsachenumschlag?

Nun eine mögliche Hypothese wäre, dass die Schweiz bekanntlich dreisprachig ist und ggf. der Stempel für Zielländer vorgesehen gewesen ist, in denen man italienisch sprach. Es gibt ja auch den Stempel "affranchissement insuffissant", der evt. für den französischsprachigen Teil der Schweiz bestimmt gewesen ist.
Die Hypothese eines Sammlerfreundes war,dass man den Stempel vermutlich irgendwann aus einem Postbüro der ehemaligen österreichischen Gebiete Lombardei und Venetien entnommen hat.

Wer kann hierzu mehr sagen?

Liebe Grüße

Kevin


 
volkimal Am: 25.08.2018 13:17:23 Gelesen: 2036# 113 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#112]

Hallo Kevin,

ein netter Brief. In der Anschrift steht vorn "Ih." für "Ihrer". Der Hausname könnte "Joos" sein. Den gibt es heute noch in Bad Ragaz. In diesem Fall ist das "J" wie ein "I" geschrieben. Das kam früher häufiger vor.

Zum Stempel "Bollo Insufficiente" kann ich nichts sagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
briefmarkenwirbler24 Am: 25.08.2018 14:10:09 Gelesen: 2026# 114 @  
@ volkimal [#113]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die Entzifferung der noch fehlenden Teile der Adresse !

Liebe Grüße

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 02.09.2018 11:23:00 Gelesen: 1779# 115 @  
Guten Morgen,

den Beleg habe ich ja bereits vorgestern im Thread "Sitzende Helvetia" eingestellt und habe nach den zwei "Wien"-Stempeln gefragt, ob jemand etwas genaueres über die beiden Stempel sagen kann. Ich versuche es im entsprechenden Thema noch einmal:

Aufgegeben wurde der Brief am 11.10.1865 in Rüti, einer Gemeinde im Kanton Zürich. Der Brief nahm dann die Route Zürich (11.10), Ulm (11.10), Augsburg, München und dann Wien (13.10.).

Kommen wir nun zur Taxierung des Briefes:

Da der Brief aus dem Jahre 1865 ist, greift hier der Tarif vom 01.11.1852 bis zum 31.08.1868. Er ist korrekt mit 40 Rappen (12 Kreuzern) frankiert, da Rüti ab dem 01.09.1859 im 1.Rayon zu ganz Deutschland/Österreich lag, sodass Schweiz hier 10 Rappen (3 Kreuzer) bekam.

Über 20 Meilen nach Österreich ergaben 9 Kreuzer, die Württemberg bekam ("9" in Rötel" als Weiterfranko), weil die Bahnpost Konstanz - Ulm als Aufgabepost im Postverein fungierte (siehe siegelseitiger Bahnpoststempel "Württemberg Fahrendes Postamt").

Vielleicht kann jemand noch Angaben zu den beiden "Wien"-Stempeln machen ?

Liebe Grüße

Kevin


 
Arge-Ungarn Am: 05.09.2018 22:37:59 Gelesen: 1610# 116 @  
Hallo Kevin,

bei den beiden Wien-Stempeln handelt es sich um häufig verwendete. Der Ekr Neubau Wien ist im Müller Katalog (Nr. 3224c). Der Kastenstempel wird in der Regel als Ankunftsstempel in Wien verwendet.

Schönen Abend
Martin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.09.2018 20:02:51 Gelesen: 1534# 117 @  
@ Arge-Ungarn [#116]

Hallo Martin,

vielen Dank für die Antwort!

LG

Kevin
 

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