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Thema: Bund Dauerserie Brandenburger Tor - Belege
Das Thema hat 30 Beiträge:
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Uwe Seif Am: 09.07.2018 17:44:38 Gelesen: 4845# 6 @  
@ Cantus [#5]

Hallo,

die rückseitige Marke ist "Mache", sie erschien erst am 14.11.75 - also über drei Jahre später. Die Bedeutung dieser Spielerei kann wohl nur der "Aufkleber/Abstempler" erklären.

Interessant finde ich den Paketnummernzettel mit dem Zusatz "verzollt"!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
drmoeller_neuss Am: 10.07.2018 14:31:10 Gelesen: 4789# 7 @  
@ Cantus [#5]

Hallo Cantus,

ich glaube Deine Daten sind da durcheinander geraten. Die Rückseite gehört definitiv nicht zur Vorderseite, oder hast Du beim Umdrehen auf dem Scanner die obere linke Ecke der Rückseite abgerissen?

Auf der Rückseite lautet der Name des Absenders "Hörner" und auf der Vorderseite "Kruse". Das passt nicht zusammen.
 
Michael Mallien Am: 28.07.2019 12:54:20 Gelesen: 4006# 8 @  
Am 1.4.1966 begann eine neue Tarifperiode. Unter anderem wurde das Porto für einen einfachen Fernbrief von 20 auf 30 Pfennig angehoben. Mit diesem Termin startete die neue Dauerserie Brandenburger Tor.

Die fünf Werte der Serie erschienen zu folgenden Daten:

April 1966: 30 Pf
24.10.1966: 10, 20, 50 Pf
14.4.1967: 100 Pf

Die Verwendung der Marken erfolgte hauptsächlich während der 3 Tarifperioden beginnend am 1.4.1966, 1.9.1971 bzw. 1.7.1972. Aus dieser Zeit habe ich einen Belegeposten, aus dem ich einige interessante Stücke zeigen möchte.

Ich beginne mit einem einfachen Fernbrief vom 19.12.1966 aus Mannheim nach Duisburg, frei gemacht mit den Werten zu 10 und 20 Pfennig. Die Besonderheit offenbart sich auf der Rückseite des Beleges:



Die amtliche Notiz lautet: Da in den Dienstposteingang des PA Mnh 2 gelangt, versehentlich geöffnet. Amtlich verschlossen. Es folgen Datum (19/12), Unterschrift und Unterschriften zweier Zeugen.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 29.07.2019 17:53:08 Gelesen: 3962# 9 @  
Wenn der Adressat bekannt genug ist, dann reichte auch 1967 noch eine einfache Adressierung, wie auf diesem portorichtigen Eilbrief zu 1,30 DM vom 8.3.1967 aus Lauenburg nach Ratzeburg.



An
Das Kreisbauamt
In Ratzeburg

lautet die Adresse. Die Ankunft ist durch den Stempel "RATZEBURG / e / -9.-3.67--8 / 2418" rückseitig dokumentiert.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 02.08.2019 19:47:16 Gelesen: 3897# 10 @  
Zwar recht sicher von Sammlerhand gemacht, aber dennoch schön und echt gelaufen ist diese Auslandsdrucksache vom 11.3.1967 nach Honolulu, Hawaii (LZ 1), portorichtig frankiert mit 40 Pf.



Der rückseitige Stempel aus Honolulu dokumentiert die Ankunft am 13.3.1967.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 04.08.2019 07:19:53 Gelesen: 3857# 11 @  
Ich vermute, Eil-Postkarten gehören zu den nicht so häufigen Versendungsarten, da eilige Angelegenheiten meist auch vertraulicher Art sind. Hier sind zwei portorichtige Bedarfsbelege an den selben Adressaten.

1. Eil-Postkarte zu 1,20 DM vom 30.11.1967 aus Esslingen nach Weinheim mit Ankunftsstempel vom 1.12.1967.



2. Eil-Postkarte zu 1,20 DM vom 25.1.1968 aus Anröchte nach Weinheim mit Ankunftsstempel vom 26.1.1968.



Beide Karten tragen außerdem Zugnummerstempel.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 11.09.2019 18:02:35 Gelesen: 3677# 12 @  
@ Michael Mallien [#9]

Heute kann ich zwei ebensolche Eilbriefe zu 1,30 DM zeigen, die 1969 gelaufen sind und mir besonders wegen ihrer Rückseiten gefallen.

1. Eilbrief vom 25.9.1969 aus Delbrück nach Weinheim.

Auf der Rückseite befinden sich 4 (!) Zugnummernstempel und ein Ankunftsstempel aus Weinheim vom 26.9.1969, 6 Uhr.



2. Eilbrief vom 27.11.1969 aus Aumühle nach Ratzeburg.

Auf der Rückseite befindet sich ein Durchgangsstempel aus Hamburg 80 (Bergedorf) vom selben Tag und ein Zugnummernstempel.



Es "fehlt" ein Ankunftsstempel aus Ratzeburg. Hier ist der Durchgangsstempel vergrößert:



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 08.11.2019 10:34:54 Gelesen: 3397# 13 @  
Manchmal ist ein gewöhnlicher Standardbrief einfach nur schön anzusehen, wie dieser Brief vom 1.11.1967 aus Tann mit den schönen Sonderstempeln und der Mehrfachfrankatur des 10-Pfennig-Wertes.



Viele Grüße
Michael
 
epem7081 Am: 17.12.2020 13:08:39 Gelesen: 2213# 14 @  
Hallo zusammen,

hier kann ich einen Eilbrief vom 25.3.1970 aus OBERKOCHEN / c / 7082 nach 4441 Hauenhorst vorzeigen, frankiert mit MiNr 510 und 508. Bis zum Ankunftsstempel vom 26.3.1970 in RHEINE 1 / aa / 444 haben noch drei Zugstempel Platz genommen.



Abweichend zu den vorstehenden Beiträgen [#9], [#11] und [#12] wird hier die Zusatzleistung auf dem roten Aufkleber mit "Durch Eilboten / Exprès" angegeben.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
dithmarsia43 Am: 18.12.2020 18:34:57 Gelesen: 2181# 15 @  
@ epem7081 [#14]

Hallo,

eine Paketkarte aus dem Jahre 1972 von 6201 Nordenstadt via Köln nach Brüssel/Belgien.

Schöne Mischfrankatur u.a. 3 zusammenhängenden Marken der DM 1,00 (also auch ein waagerechtes Paar).

Beste Grüße

Uwe


 
dithmarsia43 Am: 29.12.2020 18:54:06 Gelesen: 2098# 16 @  
@ dithmarsia43 [#15]

Im Nachgang noch 2 Briefe mit der 30 Pf. als Rollenmarke mit den entsprechenden Leerfeldern.

Einmal als Einzelfrankatur auf normalem Brief, zum anderen als Mischfrankatur Einschreiben.

Uwe


 
Frankenjogger Am: 18.01.2021 22:14:30 Gelesen: 1986# 17 @  
Hallo Jürgen,

ein paar Päckchen-Abschnitte habe ich auch noch, von mir aber nur welche mit Briefmarken. Heute ein Eilpäckchen aus dem Jahr 1970 innerhalb Hamburgs mit 4 x 50 Pf Brandenburger Tor. Das Päckchen kostete 1 DM, die Eilzustellung auch.



Viele Grüße, Klemens

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Päckchenporto 1949 bis 2020"]
 
Cheri50 Am: 25.09.2021 16:41:02 Gelesen: 806# 18 @  
Ich möchte einen Beleg mit Spätverwendung HBl.17 aus MH 12, Ausgabe 17.2.1967, vorstellen. Der Brief als Einschreiben in O-4200 Merseburg 3 am 25.8.91 aufgegeben und nach W-8500 Nürnberg 20 befördert. In meinen Augen eine Kuriosität.



Allen Lesern ein schönes Wochenende
Christoph
 
Shinokuma Am: 25.09.2021 16:57:29 Gelesen: 802# 19 @  
Hallo Christoph,

das kuriose daran ist, dass der Brief sicher nicht als Einschreiben befördert wurde, das das korrekte Porto seinerzeit 3,50 DM betrug.

Vielleicht ist der R-Aufkleber nachträglich angebracht worden.

Oder hast Du eine bessere Erklärung?

Herzliche Grüße und noch ein schönes Wochenende

Gunther
 
Cheri50 Am: 25.09.2021 17:11:45 Gelesen: 800# 20 @  
@ Shinokuma [#19]

Hallo Gunther,

einen ähnlichen Verdacht hatte ich auch schon, habe aber noch nicht das Porto im VGO zu diesem Zeitpunkt nachgeschlagen.

Deine Erklärung ist für mich schlüssig. Danke für den Hinweis und ein schönes Wochenende,

Christoph
 
Frankenjogger Am: 25.09.2021 19:04:16 Gelesen: 782# 21 @  
Hallo,

soweit ich das beurteilen kann, ist das ein Beleg aus dem VGO, vom 25.3.1991, da kostete (bis 31.3.1991) der Brief 50 Pf und Einschreiben 1,50 DM. Damit wäre der Beleg portorichtig.

Aber das Datum kann ich nicht genau erkennen.

Viele Grüße,
Klemens
 
Cheri50 Am: 25.09.2021 21:33:10 Gelesen: 767# 22 @  
@ Frankenjogger [#21]

Vielen Dank für die Aufklärung.

Ja, Merseburg ist VGO gewesen, heute Sachsen-Anhalt.

Schönen Samstagabend
Christoph Hammer
 
Frankenjogger Am: 25.09.2021 22:18:05 Gelesen: 757# 23 @  
Hallo Christoph,

kannst du uns noch über das Stempeldatum aufklären? 25.3.1919 oder 25.8.1991?

Gruß, Klemens
 
Cheri50 Am: 25.09.2021 23:20:51 Gelesen: 751# 24 @  
@ Frankenjogger [#23]

Hallo,

es ist der 25.8.1991.

Gute Nacht
Christoph



Leider kommen die Bilder nicht schärfer
 
Frankenjogger Am: 26.09.2021 08:40:58 Gelesen: 734# 25 @  
Hallo Christoph,

wenn es der 25.8.1991 ist, dann passt das Porto nicht.

Der Tarif im VGO ging nur bis zum 31.3.1991.

Viele Grüße,
klemens
 
Cheri50 Am: 26.09.2021 10:15:43 Gelesen: 723# 26 @  
@ Frankenjogger [#25]

Guten Morgen Klemens,

die Sache mit dem Stempeldatum ist mir nicht aus dem Kopf gegangen und dann ist mir eingefallen, das noch ein Einlieferungsschein da sein muß.

Gesucht und gefunden. Das Datum auf dem Einlieferungsschein ist zwar schwach, aber lesbar.



Damit ist die Sache für mich geklärt.

Nochmals vielen Dank für deine Hilfe und einen schönen Sonntag
Christoph
 
Cheri50 Am: 26.09.2021 10:26:58 Gelesen: 720# 27 @  
Heute noch ein Beleg mit Frankatur mit Zusammendrucken aus MH 12/MHB 12.

Einschreiben von 3141 Brietlingen, Stempel 27.11.67, nach 314 Lüneburg.

Frankatur mit Zusammendruck W 25, W 26 aus dem MHB 12, erkennbar am anhängenden Bogenrand.



Schönen Sonntag
Christoph
 
ginonadgolm Am: 26.09.2021 10:27:35 Gelesen: 718# 28 @  
@ Cheri50 [#24]

Hallo Christoph,

Du solltest die Bilder nicht schräg seitlich machen, sondern senkrecht direkt von oben, dann werden sie auch schärfer und deutlicher.
Das Beste wären natürlich Scans.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Cheri50 Am: 26.09.2021 10:33:04 Gelesen: 716# 29 @  
@ ginonadgolm [#28]

Hallo Ingo,

ich werde versuchen deinen Hinweis umzusetzen. Sehr talentiert bin ich aber nicht auf diesem Gebiet, ist wohl das Alter.

Schöne Grüße aus Thüringen
Christoph
 
Cheri50 Am: 20.10.2021 22:26:17 Gelesen: 396# 30 @  
Normalbrief von 848 Weiden i.d.Obpf., gestempelt 17.11.66, nach X 7421 Großstöbnitz.

Frankatur: Mi.Nr.: 508 R mit Leerfeld.



Gute Nacht
Christoph
 

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