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Thema: Belege von und an deutsche Gerichte
Das Thema hat 142 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 22.01.2014 12:25:47 Gelesen: 59909# 118 @  
Post-Behändigungs-Schein aus SUHL vom 17.10.1869.



Nach erfolgter Übergabe der Schuldurkunde an Dorothea Friederike Weiss aus Suhl, bekam der Behändigungsschein neben dem Dienstsiegel die Unterschrift des vereidigten Briefträgers, am 16.10.1869.

Danach ging der Schein zurück an das Königliche Kreisgericht nach Schleusingen.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 23.01.2014 11:32:10 Gelesen: 59867# 119 @  
Post-Insinuations-Dokument, gefertigt aus Kanzleipapier über die Zustellung einer Vorladung vom 22.Juli 1850 in der Geitnerschen Hypothekensache, bezeichnet an das Pfarramt zu Crölpa.



Zugestellt wurde die Vorladung am 29.Juli 1850 durch den vereideten Postboten Alberti mit beigedrückten Dienstsiegel des Postamtes Ziegenrück.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Manne Am: 26.01.2014 11:59:53 Gelesen: 59766# 120 @  
Hallo,

hier eine Karte von der Obereinnehmerei (Amtsgericht) in Villingen vom 10.6.1885, nach Schwenningen. Es ging um rückständige Gerichtkosten von 10,60 Mark.

Gruß
Manne


 
Sachsendreier53 Am: 28.01.2014 10:03:00 Gelesen: 59710# 121 @  
2 DDR Gerichtsbriefe ohne Inhalt, aber mit Gerichts-Briefstempel.



Gerichtsbrief mit Zustellungsurkunde vom Kreisgericht Oschatz (Sachsen) 726 OSCHATZ 8.9.1972



Gerichtsbrief vom Kreisgericht Zeulenroda (Thüringen) 6570 ZEULENRODA 16.7.1983

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 31.01.2014 11:43:44 Gelesen: 59628# 122 @  
Behördenbrief mit Zusatz "Landes-Cultur-Sache", Segmentstempel WEISSENFELS 19 2, adressiert an den Herrn Gerichts-Director Loeschigk zu Ranis. Abgestempelt ist der Faltbrief am 19.2.1827.





Der Textinhalt bezieht sich auf die Gräfendorfer Zinsablösungssache, sowie auf die baldige Erteilung eines Legimations-Attests für die Einwohner des Ortes Schmorda.

Unterzeichnet hat der "Öconomie-Comisarius" aus Weißenfels am 27.Januar 1827.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 10.02.2014 10:52:21 Gelesen: 59391# 123 @  
Ein Post-Insinuations-Dokument, adressiert an das Königliche Land- und Stadtgericht Heiligenstadt.

Das Faltdokument aus Büttenpapier wurde in Witzenhausen am 6.April 1840 abgestempelt mit dem Zweizeiler: WITZENHAUSEN 6 APR 1840.



Rückseitig ist der Ankunftsstempel (K2) HEILIGENSTADT 6 4 abgeschlagen. Im Inhalt der Mitteilung ging es um drei behändigte Hypothekenscheine, einschließlich zweier Obligationen. Den Empfang der Dokumente quittierte der Handelsmann Levi Grunsfeld aus Hebenshausen am 5.April 1840.

Info Generalogie Grunsfeld:http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/xsrec/current/17/sn/juf?q=YToxOntzOjI6InhzIjthOjI0OntzOjY6InBlcnNvbiI7czowOiIiO3M6NToiemVpdDEiO3M6MDoiIjtzOjU6InplaXQyIjtzOjA6IiI7czo1OiJhbHRlciI7czowOiIiO3M6MTA6Imdlc2NobGVjaHQiO047czo1OiJiZXJ1ZiI7czowOiIiO3M6ODoiZnVua3Rpb24iO3M6OToiVm9yc3RlaGVyIjtzOjg6ImZyaWVkaG9mIjtOO3M6Mzoib3J0IjtzOjA6IiI7czo1OiJzYWNoZSI7czowOiIiO3M6ODoibWF0ZXJpYWwiO047czoxMDoic3ByYWNoZV92cyI7TjtzOjEwOiJzcHJhY2hlX3JzIjtOO3M6MTQ6InNwcmFjaGVfc29ja2VsIjtOO3M6NjoiYnJlaXRlIjtOO3M6NToiaG9laGUiO047czo1OiJ0aWVmZSI7TjtzOjExOiJwbGF0emllcnVuZyI7TjtzOjc6Inp1c3RhbmQiO047czoxMDoiZ3JhYm51bW1lciI7TjtzOjI6ImlkIjtOO3M6OToiYmlsZGRhdGVpIjtzOjE6IjAiO3M6MTA6InRydW5raWVyZW4iO3M6MToiMCI7czo1OiJvcmRlciI7Tjt9fQ==



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 14.02.2014 10:18:47 Gelesen: 59266# 124 @  
Ein sogenannter "Wendebrief", weil doppelt verwendet als Amtsbrief des Landgericht Leipzig und Mügeln.

Vom Untersuchungsrichter aus dem Landgericht Leipzig wurde am 2.2.1920 eine Personenauskunft über die Dienstmagd Lina Alma Glathe gestellt. Am 4.2.1920 erteilte das Amtsgericht Mügeln dem Untersuchungsrichter in Leipzig den Auszug aus dem Strafregister der Person Glathe mit.




Der Brief wurde teilweise noch mit der alten Anschrift Königliches Amtsgericht, sowie mit den alten Verschlusssiegel und Eingangsstempel versehen.

Nach der Abdankung des Königs im Herbst 1918 wurde Sachsen Freistaat im Deutschen Reich. Somit wurden nun auch die Anschriften, Siegel und Kanzleipapiere geändert.

mit Sammlergruß,
Claus
 
skribent Am: 14.02.2014 10:36:52 Gelesen: 59260# 125 @  
Guten Morgen Zusammen,

Briefe, die einem Gericht zugestellt wurden, konnten mit einem Sonderstempel versehen sein.

Der umgekehrte Fall ist wohl eher selten.



Schönes Wochenende
Franz
 
Sachsendreier53 Am: 15.05.2014 10:17:15 Gelesen: 57130# 126 @  
Gerichtsbrief vom Königl. Gerichtsamt Limbach (Sachsen), nach Lichtenstein (Sachsen) zum Fürstl. Schönburgschen Justitzamt.
Abgestempelt ist der Brief in LIMBACH am 27.12.1862.



Der Postvorschussbrief ist belastet mit 4 Talern, 11 Neugroschen, 8 Pfennig. Das entspricht 131 6/10 Neugroschen + 25/10 Procura 1/2 Neugr. pro Taler oder Teil davon + 1 Neugr. Porto (Brief unter 5 Meilen, über 1 Loth 135 2/10 Neugr.)

Der Faltbrief enthält eine beglaubigte Abschrift eines Protokolls auf 4 Neugroschen Stempelpapier.

Wasserzeichen des Papiers: Sächisches Papier Hainsberg

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 15.07.2014 14:04:04 Gelesen: 55455# 127 @  
Post-Insinuations-Dokument vom Königl.Preuß.Kreisgericht, Commision Sömmerda vom 25.6.1851.



Der Inhalt bezieht sich auf die Zustellung einer Obligations-Ausfertigung über 200 Reichstaler, adressiert an den Zeugschmied Georg Stolze in Erfurt. Am 27.11.1851 nahm er das Dokument in Empfang.



Der vereidete Postbote Wagner beglaubigte mittels Postamtsiegels des Amtes Erfurt am 27.11.1851 die Zustellung.

mit Sammlergruß,
Claus
 
jmh67 Am: 20.07.2014 19:14:25 Gelesen: 55279# 128 @  
Da habe ich auch mal einen: Eine Rechnung über den fürstlichen Betrag von 1,12 RM in einer Grundbuchsache vom Amtsgericht Rochlitz, der Bogen wurde nur gefaltet und mit einem Verschlussetikett zugeklebt.



Taugt der Stempel für die Datenbank?

Jan-Martin
 
Sachsendreier53 Am: 10.11.2014 14:33:46 Gelesen: 52265# 129 @  
Recognition von 1828 (Zuordnung / Nachweisung von Eigentum)



Anschrift:

Recognition für den Schultheiss Johann Heinrich Emil Groß zu Kleincamsdorf
1d Kaufquantum zahlt derselbe (d = dinarius = pfennig)
Eingetragen pro 1828. Nr.52


2 Sgr.Meilengeld
Nr.77



Die rechtliche Anerkennung des Faltdokuments ist auf der Burg Ranis (Thüringen) vom Breitenbauchschen Gericht mittels Gerichtssiegels zertifiziert. Unterzeichnet und beglaubigt ist das Dokument vom Gerichts-Direktor Loeschigk am 29.1.1828.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 12.12.2014 11:43:22 Gelesen: 51510# 130 @  
Insinuations-Bericht vom 12.12.1851 aus Erfurt.



Empfangsbekenntnis für eine Vorladung beim Königl.Kreisgericht Erfurt.

Die zugestellte Ladung für den 18. Dezember 1851 quittierte die Empfängerin Herzog am 12. Dezember dem Kreisgerichts-Boten Braun.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Pepe Am: 20.12.2014 19:16:34 Gelesen: 51123# 131 @  
Grüße Euch Alleinunterhalter

Die wenigen Generalgouvernement Belege aus meiner Sammlung sind zum größten Teil noch philatelistisch beeinflusst. Der hier ist wohl Ausnahme. Die Ahnung und auch die Literatur habe ich nicht. Deswegen freue ich mich über eure Meinung.



MeF, Mi 21, Stpl. Warschau C, 1944 09 08

Nette Grüße
Pepe

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Generalgouvernement: Bedarfsbriefe"]
 
zockerpeppi Am: 11.04.2015 23:39:03 Gelesen: 48696# 132 @  
Umschlag der Staatlichen Kreiskasse Wiesbaden an das Amtsgericht, Verteilungsstelle Wiesbaden.

Abgestempelt am 2.7. Jahr 2?




liebe Grüße
Lulu
 
Cantus Am: 01.10.2016 10:04:58 Gelesen: 28758# 133 @  
Ein Gerichtsbrief mit rückseitigem Papiersiegel des Amtsgerichtes Zehdenick, gelaufen am 24.2.1945 von Templin nach Zehdenick.



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 09.11.2016 09:34:38 Gelesen: 27134# 134 @  


Kuvert mit Absenderfreistempel des Arbeitsgericht Leipzig, 04109 LEIPZIG 18-06-02, versandt nach 04758 Oschatz.



ASF vom Oberlandesgricht Dresden, DRESDEN 23.4.08 Briefdienst postMODERN, versandt nach 04758 Oschatz.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Gerhard Am: 09.11.2016 12:03:49 Gelesen: 27116# 135 @  
@ DL8AAM bzw. alle

Hallo zusammen,

habe mal bei meinen Dienstbelegen Deutsches Reich nachgesehen und natürlich prompt gerichtliches gefunden. Beides interessanterweise mit Nachgebühr, was ich nicht verstehe. Eigentlich galt doch das "Ablöseprinzip". Aus dem Inhalt des Schreibens aus 1917 geht hervor, dass eine Mark Gericht zu zahlen war und 10Pfennnig Porto entsprechend zusätzlich zu entrichten seien. Sozusagen doppelte Strafe?

Im zweiten Schreiben geht um die Bestätigung einer Löschung im Grundbuch, auch hier Nachgebühr. Kann mir das jemand erklären?

MphG

Gerhard


 
Sachsendreier53 Am: 25.04.2017 10:56:50 Gelesen: 20125# 136 @  
Behördenbrief vom 26.8.2005 aus dem Amtsgericht 07306 Saalfeld/Saale nach Wermsdorf, befördert mit THPS THÜHRINGER POST SERVICE GmbH Erfurt, einTochterunternehmen der Mediengruppe Thüringen, gegründet 2001. Rückseitige Kodierung 000564.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 13.02.2018 10:42:43 Gelesen: 4824# 137 @  
Post-Insinuations-Document / Formular des Königlichen Land- und Stadtgericht Heiligenstadt von 1839. Der vereidigte Postbote aus Wülfingerode bescheinigt am 23.September 1839, dass er persönlich dem Major von Bültzingslöwen aus Haynrode eine Verfügung zugestellt hat. Das Document ist beglaubigt am 23.09.1839 zurück nach Heiligenstadt versandt worden.





Generalogie Bültzingslöwen: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCltzingsl%C3%B6wen

mit Sammlergruß,
Claus
 
Fips002 Am: 21.02.2018 22:33:43 Gelesen: 4422# 138 @  




Faltbrief vom Landgericht Delmenhorst vom 26,März 1805 nach Krögerdorf im Großherzogtum Oldenburg. Der Rötelvermerk 20 Grote ist die Beförderungsgebühr.

Die Seite Briefinhalt musste ich leider teilen.

Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 03.04.2018 18:14:59 Gelesen: 2868# 139 @  
Schreiben vom Vorstand der Deutschen Bundesbahn Mainz 27.12.1956 an den Oberbundesanwalt beim Bundesgerichtshof Berlin-Charlottenburg über Auskunft Strafregister eines Mitarbeiters.

Antwort von der Geschäftsstelle beim Bundesgerichtshof am 14.01.1957.





Gruß Dieter
 
Jürgen Witkowski Am: 03.04.2018 20:51:24 Gelesen: 2841# 140 @  
Mein Brief ist leider ohne Inhalt und aufgrund des Stempels auf die Zeit zwischen 1826 und 1844 datierbar.

Die herrschaftliche Justiz Verwaltungssache mit der Registriernummer S.63 lief als 4 Loth schwerer Brief von Essen an das Königliche Oberlandes Gericht zu Hamm. Die Unterschrift des Botenmeisters Soerberg bestätigte die Portofreiheit des Dienstbriefes.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Fips002 Am: 08.04.2018 17:39:15 Gelesen: 2621# 141 @  
Brief vom Amtsgericht Hannover 9.12.1891 nach Ricklingen (Hannover) 10.12.1891.





Schreiben Hannover 10.12.1891

Im richterlichen Auftrage werden Sie hierdurch davon benachrichtigt, daß Sie heute in der Liste der Genossen des Creditvereins Linden eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Linden unter Nr.121 eingetragen worden sind.

Gerichtsschreiberei Kgl. Amtsgerichtes
Abteilung IV

Gruß Dieter
 
Sachsendreier53 Am: 09.04.2018 09:53:54 Gelesen: 2583# 142 @  
Portofreier Dienstbrief des Landgericht Ludwigsstadt (Oberfranken), geschrieben am 30.Mai 1845 in Ludwigsstadt, aufgegeben in KRONACH am 7.6.1845, adressiert an das Commungericht Ranis über Pößneck. Ankuftstempel rückseitig am 9.Juni in Pößneck. Inhalt des Schreibens: Ausstellung einer Erblegimitation aus Kaulsdorf.



mit Sammlergruß,
Claus
 

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