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Thema: Belege von deutschen und an deutsche Gerichte
Das Thema hat 239 Beiträge:
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epem7081 Am: 16.01.2025 12:56:32 Gelesen: 17286# 215 @  
Hallo zusammen,

zum weiteren Ausbau aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier drei weitere Gerichtsbelege, diesmal aus dem Sauerland, einem östlich gelegenen Gebiet in Nordrhein-Westfalen. Alle drei Belege tragen den aufgedruckten Hinweis: "Mit Recht in die Zukunft / http://www.justiz.nrw.de " und sind mit dem Landeswappen von Nordrhein-Westfalen versehen. In allen Fällen erfolgte die Abwicklung über den Konsolidierer K 4000.



Amtsgericht Medebach mit Frankit-Stempel 1D20000440 vom 11.08.2019
Amtsgericht Brilon mit Frankit-Stempel 1D20000439 vom 21.06.2019
Amtsgericht Arnsberg mit Frankit-Stempel 1D20000437 vom 17.06.2019

Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
 
saeckingen Am: 16.01.2025 15:20:32 Gelesen: 17272# 216 @  


Ortsbrief vom 27.9.1901 per Einschreiben mit Rückschein an den Richter am Bezirksgericht Tanga Reinhard Vortisch. [1]

Grüße
Harald

[1] https://www.doa-pdb.de/wiki/Reinhard_Vortisch
 
Totalo-Flauti Am: 19.01.2025 12:02:43 Gelesen: 17172# 217 @  
Liebe Sammlerfreunde,

wieder mal ein Beleg von mir, der nicht ganz lupenrein zum Thema gehört. Die Postkarte stammt von der Oberstaatsanwaltschaft beim Landesgericht Leipzig S3 und wurde am 14.11.1938 an die hessische Polizeibehörde in Dieburg gesandt. Es handelt sich um eine "Benachrichtigung wegen der Abholung von Gefangenen" vom Bahnhof Dieburg. Es wurde ein Häftling angekündigt, der in das Strafgefangenenlager II in Rodgau [1] einzuliefern war. Die Postkarte war "Frei durch Ablösung Reich" und wurde nicht frankiert.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Strafgefangenenlager_Rodgau-Dieburg#:~:text=Das%20Strafgefangenenlager%20Rodgau%2DDieburg%20war,der%20Inhaftierten%20waren%20politische%20Gefangene.
 
Briefuhu Am: 27.01.2025 08:41:16 Gelesen: 17009# 218 @  
Brief ohne Inhalt vom 29.03.1864 vom Oberamtsgericht Ravensburg an das Stadtgericht Stuttgart, Stempel Fahrendes Postamt vom 30.03.1864 und Briefträgerstempel vom 31.03.1864. 3 Kreuzer Porto in blau vermerkt.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 26.03.2025 08:32:41 Gelesen: 15642# 219 @  
Brief mit Zustellungsurkunde vom 20.09.1939 vom Amtsgericht Dresden nach Sebnitz mit Aufdruck Frei durch Ablösung Reich, zugestellt am 21.09.1930.



Schönen Gruß
Sepp
 
HWS-NRW Am: 11.04.2025 16:03:59 Gelesen: 14206# 220 @  
Hallo in die Runde,



Das Kreisgericht DRESDEN A 16 versandte im Januar 1962 diese Zustellungsurkunde innerhalb der Stadt, die Gebühr von 75 Pfennigen (10 Pfg Porto + Gebühr) wurde mit einem sauber abgedruckten Absenderfrei-stempel (E-20) entrichtet.

mit Sammlergruß
Werner
 
Dieter 66 Am: 11.04.2025 20:43:08 Gelesen: 14175# 221 @  
Hallo an alle,

hier ein paar schöne Belege aus meiner Sammlung Barfrankatur und Ortsnotstempel.

1. Amtsgericht Donauwörth an die Staatsanwaltschaft Lübeck v. 22.11.47, Brief im Fernverkehr bis 50 g, Bar freigemacht mit 48 Pf. Altes NS Dienstsiegel überklebt.

2. Gerichtskasse Heilbronn in Öhringen an ? v. 22.NOV.1945 Empfänger unbekannt. Ortsnotstempel Öhringen. Altes NS Dienstsiegel unkenntlich gemacht.

3. Polizeidirektion Worms an Herrn Staatsanwalt in Lübeck v. 13.10-47. Brief im Fernverkehr bis 50 g, Bar freigemacht mit 48 Pf. Im inneren befindet sich ein großes Siegel mit der Inschrift Gesamtministerium Volksstaat Hessen. Schimmert leicht durch.

4. Amtsgericht Sonneberg i. Thür. an die Allgemeine Ortskrankenkasse in Sonneberg Thür. Brief im Ortsverkehr wahrscheinlich 50g Bar freigemacht mit 32 Pf.

5. Amtsgericht Eisfeld an den Bürgermeister in Oberneubrunn b. Eisfeld. Brief im Ortsverkehr? Bar freigemacht dann über 20g mit 32 Pf. Altes NS Dienstsiegel Reichsadler entfernt.





Schöne Wochenende Gruß Dieter.
 
Briefuhu Am: 12.04.2025 09:59:50 Gelesen: 14125# 222 @  
Österreich, R-Brief vom 30.01.1990 vom Präsidenten des Landgerichtes Eisenstadt an das Amtsgericht in Ulm. Stempel Bureau de poste, 7000 Eisenstadt (Austriche) Taxe perque.



Schönen Gruß
Sepp
 
Eilean Am: 26.04.2025 21:10:46 Gelesen: 13277# 223 @  


Vom Königlich-Bayrischen Verwaltungsgerichthof in München die MeF mit DM 300,-- aus Juli 1923.

Beste Grüße
Andreas
 
Briefuhu Am: 30.04.2025 09:47:14 Gelesen: 13147# 224 @  
Brief vom 11.07.1988 vom Landes - und Bezirksgericht Klagenfurt (Österreich) an das Amtsgericht Ulm. Postgebühr bar bezahlt, Stempel Bureau de poste 9010 Klagenfurt (Austriche) Taxe percue.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 15.05.2025 08:27:30 Gelesen: 12272# 225 @  
Brief vom 01.04.1954 vom Kreisgericht Stendal nach Tangermünde. Frankiert wurde mit DDR Michel Nr. 324.



Schönen Gruß
Sepp


[Redaktionell ergänzt: Der Verband deutscher Konsumgenossenschaften eG (VDK) mit Sitz in Ost-Berlin war das zentrale Organ der Konsumgenossenschaften der DDR. Der Verband und seine Mitgliedsgenossenschaften verwendeten die Marke Konsum und betrieben die gleichnamigen Geschäfte.]
 
Briefuhu Am: 16.05.2025 10:34:56 Gelesen: 12186# 226 @  
Brief mit Zustellungsurkunde (vereinfachte Zustellung) vom Landesverwaltungsgericht Arnsberg vom 02.10.1957 nach Schwerte und wieder zurück nach Arnsberg Auf der Rückseite handschriftlicher Vermerk "Niedergelegt am 04.10.57 Nachsendungsantrag liegt nicht vor". Frankiert wurde mit 90 Pfennig Heus Michel Nr. 265.





Schönen Gruß
Sepp
 
becker04 Am: 21.05.2025 07:51:33 Gelesen: 11903# 227 @  
Guten Morgen,

ein Fernbrief >20g aus Lahm im Kronacher Land an das Amtsgericht in Coburg vom 9.12.1932. Der Umschlag war das Formblatt 203.



MfG
Klaus
 
Briefuhu Am: 23.05.2025 18:08:32 Gelesen: 11707# 228 @  
Brief vom 17.11.1836 als portofreie Regierungssache vom Herrschaftsgericht Miltenberg an das Königliche Forstamt Aschaffenburg, mit Fingerhutstempel Miltenberg

Herrschaftsgerichte waren in Bayern zwischen dem Jahr 1808 und 1848 Gerichte der Standesherren, also des mediatisierten Hohen Adels, die auf Basis der Edikte vom 8. September 1808 und 16. August 1812 gebildet wurden. (Wikipedia)



Schönen Gruß
Sepp
 
Totalo-Flauti Am: 27.05.2025 22:53:47 Gelesen: 11315# 229 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Brief des Amtsgerichts Leipzig vom 03.08.1928 an einen Oberlehrer i.R. Weigel in Leipzig. Der Ortsbrief kostete 8 Pfennig, was der Absenderfreistempel auch auswies.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
epem7081 Am: 29.07.2025 14:43:38 Gelesen: 7556# 230 @  
Hallo zusammen,

aus einem Nachlassbündel ein Brief mit Zustellungsurkunde vom 16.01.1933 von der Geschäftsstelle Abt. 300 des Amtsgerichts Berlin-Mitte nach Steinhude, freigemacht mit Absenderfreistempel über 54 Pfennig des Amts- und Landgerichts Berlin C. Auf der Rückseite ein blaues Papiersiegel. Inhalt ist ein Zahlungsbefehl.





Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Manne Am: 04.08.2025 11:34:49 Gelesen: 7197# 231 @  
Hallo,

eine Antwort-Karte aus Schwenningen vom 11.05.1950, gelaufen an das Amtsgericht in Rottweil.



Gruß
Manne
 
HWS-NRW Am: 08.09.2025 15:43:22 Gelesen: 5904# 232 @  
Heute frisch eingetroffen:



Im November 1954 ging dieser Fern-Doppelbrief in der Gebührenstufe zu 40 Pfg in Richtung Coburg.

Verwendet ein AFS Typ E-20, interessant auch der zusätzlich angebrachte Hinweisstempel für die Beförderung per Eisenbahn.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 10.09.2025 15:39:48 Gelesen: 5783# 233 @  
Hallo in die Runde.



Dieser Fern-Eilbotenbrief ging nach Siegburg, das Amtsgericht Bonn versandte ihn mit dem Hinweis "auch Nachtzustellung" im September 1978, er kam in Siegburg um 20.00 Uhr (rückseitiger Ankunftsstempel) an und wurde dann auch gleich ausgeliefert.

Das Gesamtentgelt setzt sich aus dem Porto von 50 Pfg sowie der Eilbotengebühr von 300 Pfg zusammen.

mit Sammlergruß
Werner
 
DL8AAM Am: 13.11.2025 21:30:07 Gelesen: 2986# 234 @  


1D13000116 - Amtsgericht Winsen (Luhe); 01.09.2014.

Beste Grüße
Thomas
 
Totalo-Flauti Am: 28.11.2025 13:36:45 Gelesen: 2366# 235 @  
Liebe Sammlerfreunde,

mit einer Postkarte als Dienstsache teilt das Leipziger Amtsgericht der Gemeinnützigen Beamten-Baugenossenschaft mit, dass gegen einen gewissen Naumann ein Zahlungsbefehl erlassen wurde.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Briefuhu Am: 08.01.2026 09:41:55 Gelesen: 571# 236 @  
Portofreier Dienstbrief vom 07.04.1870 vom Königlichen Oberamts-Gericht Cannstatt, abgestempelt am 13.04.1870 in Cannstadt und am 14.04.1870 in Stuttgart, an den Gemeinde Rath in Laibach/Österreich(heute Ljubljana/Slowenien). Mitgeteilt wird das Urteil des Kreisstrafgericht Ehlingen, zwei Monate Freiheitsstrafe wegen Diebstahls. Unleserlicher Transitstempel von Wien.



Schönen Gruß
Sepp
 
DL8AAM Am: 10.01.2026 23:30:32 Gelesen: 351# 237 @  


3D060001D8 - Amtsgericht Rostock; 13.10.2014.

Beste Grüße
Thomas
 
Totalo-Flauti Am: 11.01.2026 09:22:59 Gelesen: 317# 238 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein größerer Briefausschnitt einer portopflichtigen Dienstsache des Reichsgerichts aus Leipzig nach Bochum. Das Reichsgericht (heute Sitz des Bundesverwaltungsgerichts) wurde 1888 bis 1895 gebaut. Die Ansicht der Postkarte stammt von 1901. Der Brief ging am 07.09.1903 nach Bochum an einen Rechtsanwalt Dr.Mummenhoff. Im Internet sind noch heute Rechtsanwälte mit diesem Namen in Bochum ansässig.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
sammler-ralph Am: 11.01.2026 15:30:48 Gelesen: 286# 239 @  


Poststellenhalter waren vereidigte Beamte und durften nicht vorbestraft sein. Vor ihrer Ernennung wurde eine entsprechende Auskunft eingeholt; hier für die Poststelle II Schmachthagen über Bad Oldesloe 1963. Der Beleg wurde vom Postamt Bad Oldesloe erst an den Generalbundesanwalt in Berlin geschickt und von diesem an das Strafregister in Lübeck weitergeleitet. Lübeck antwortete dann an das Postamt Bad Oldesloe Land.

Gruß
Ralph
 

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