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Thema: Postbeförderung per Straßenbahn
Das Thema hat 59 Beiträge:
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juni-1848 Am: 22.04.2015 21:52:56 Gelesen: 27037# 35 @  
@ Hermes65 [#34]

Gratuliere, Manfred!

Schöner Bedarf mit 8 Pf Hindenburg aus 2 verschiedenen Bögen.

Sammlergruß, Werner
 
Hermes65 Am: 23.04.2015 07:27:01 Gelesen: 27018# 36 @  
Vielen Dank für die Blumen. Ich war schon längere Zeit hinter so einem Beleg her.
 
mumpipuck Am: 14.05.2015 01:41:38 Gelesen: 26862# 37 @  
Wenn ich das so lese, habe ich wohl letztes Wochenende in einem ländlichen Antikladen mitten in Schleswig-Holstein ein gutes Schnäppchen gemacht, als ich diese beiden Karten aus gleicher Korrespondenz vom 26.12.1931 und 26.12.1933 für zusammen einen ganzen Euro erworben habe. Der Stempel war mir aufgefallen.

Die Absender bezeichnen sich in der jüngeren Karte als "die Niendorfer". Dann sind die Karten wohl mit der berühmten Linie 2 befördert worden ? M.E. war das die letzte Linie, bei deren Abschiedsfahrt - ich meine 1978 - ich mit meiner Omi als 13-jähriger dabei war.

Herzliche Grüße
Burkhard


 
Altmerker Am: 07.10.2015 21:53:19 Gelesen: 25462# 38 @  
Ich stelle etmal was Aktuelles vor. Obwohl mich natürlich diese echt gelaufenen, alten Belege mehr faszinieren.

Gruß
Uwe


 
HWS-NRW Am: 28.08.2016 22:12:34 Gelesen: 22254# 39 @  
1884 berichtigte das Reichspostamt im "Archiv für Post und Telegrafie": "Die Straßenbahnen werden in Hamburg zur Beschleunigung des Telegramm- und Eilbestelldienstes benutzt. Die Bahnwagen waren mit Briefkästen ausgerüstet, für die die Reichspost eine monatliche Gebühr an den Bahnbetreiber entrichten mußte. Die Gebühr für normale Post betrug 5 Rpf. (ab dem 1. Juli 1925) für den Postkunden und wurde auf den Belegen ausgewiesen.



Fernpostkarte nach Berlin, das Porto entrichtet mit einem Wert der Freimarkenserie „Hindenburg-Medaillon“ (MiNr 516), die Gebühr für die Nutzung der Straßenbahnpost ausgewiesen mit der 5-Pfennig-Wertstufe der
gleichen Ausgabe (MiNr 515), beide Marken entwertet am 7.4.1941.

Ist zwar mehr Postgeschichte, gehört m.E. aber auch in diese Rubrik hinein.

mit Sammlergruß
Werner

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Strassenbahnen"]
 
zackigerPitter Am: 31.08.2016 08:27:30 Gelesen: 22120# 40 @  
In Düsseldorf wurde am 22.01.1900 im Generalanzeiger angekündigt, daß "Ab 1.2.1900 Briefpostbeförderung zwischen Düsseldorf und Oberkassel unter Benutzung der elektrischen Kleinbahn." stattfindet.

In dieser wurde am 19.08.1903 veröffentlich: "Die ”Deutsche Postzeitung“ empfiehlt die Anbringung von Briefkästen an Straßenbahn-Wagen."
Am 21.08.1903 zum Thema Straßenbahn-Briefkasten "Leserzuschrift: In Schleswig hätten schon seit Jahren alle zum Bahnhof fahrenden Straßenbahnen am Hinterperron einen blauen Briefkasten."

Am 25.10.1920 "Postbeförderung durch die Straßenbahn ist in anderen Städten, wie zum Beispiel Hamburg, schon üblich. Was dort möglich ist, müßte in Düsseldorf bei dem ausgedehnten Kleinbahn- und Straßenbahnnetz doch auch durchführbar sein."

Am 20.04.1921 "Wiederholt ist angeregt worden, Straßen- und Kleinbahnen mehr in die Postbeförderung einzubeziehen. Die Rheinbahn hat der Oberpostdirektion Düsseldorf jetzt Vorschläge unterbreitet über Postbeförderung nach Krefeld, Neuss, Uerdingen, Moers, Benrath, Hilden und Ohligs."

Am 23.10.1929 dann "Die Spätleerung der Briefkästen, namentlich in den Vororten, läßt zu wünschen übrig. Nach erneuten Gesprächen mit der Rheinbahn ist man davon abgekommen, Briefkästen an Straßenbahnwagen anzubringen.

Es soll aber in den Abendstunden Post aus den Außenbezirken per Straßenbahn befördert werden. Ein Beamter würde die Postsachen mit der Straßenbahn direkt zum Hauptpostamt bringen."

Ansonsten hatte die Straßenbahn jede Menge Kontakt zur Post, in der Form, daß sie Postwagen angerempelt und Briefträger überfahren hatte.

Ich finde es jetzt nicht, aber mit Vertrag der Stadt und dem Betreiber der Pferde- und Straßenbahnen in Düsseldorf wurden dieser zu diverse Transporten verpflichtet, u.a. eben den Transport von Postsendungen, unabhänig davon, ob es nun ausgenutzt wurde.

Anm.: Die "elektrischen Kleinbahn" ist in diesem Sinn ein Zwischending zwischen Straßenbahn und el. Eisenbahn; auch als "Linie K" bekannt - die Fernlinien hatten in Düsseldorf Buchstaben. "Bereits 1898 in Betrieb genommen, war sie die erste städteverbindende elektrische Schnellbahn Europas." [wikipedia]

Die fuhr - zu dieser Zeit - problemlos 120 Sachen. Damals wurde eine Rheinbrücke zwischen Düsseldorf und Obercassel gebaut, ... eigentlich eine Vorbereitung auf die Ausstellung 1902, welche Düsseldorf wirtschaftlich vom Dorf zur Weltstadt machte.

Ach ja, auf dieser Ausstellung gab es eine Accu-Bahn, eine Straßenbahn, die mit Accu betrieben wurde und sicher auch die zahlreichen Ansichtskarten zur Poststelle gebracht hatte, die sich auf dem Ausstellungsgelände befunden hatte.

Anm.: Das "Hauptpostamt" war 1929 wohl am Wilhelmsplatz, aber vormals am Graf-Adolf-Platz (neben der Wendestelle der Fernlinien) und davor im alten Gebäude der OPD. Bzgl. der Bezeichung war es wohl das "Postamt 1", die auf dem Wilhelmsplatz aber zuvor die "Postamt 6"; wann der Wechsel stattgefunden hat, dies weiß ich nicht genau, tendenziell um 1915 herum. Der "Graf-Adolf-Platz" spielte für die Bahnpost eine große Rolle, da sich dort die Bahnhöfe der Köln-Mindener und der Bergisch-Märkischen befunden hatten. Bevor obige Brücke gebaut wurde, hatte man die Post vom Bahnhof der Düsseldorf-Aachener über eine Ponton-Brücke zu den oben genannten Bahnhöfen gebracht.

Außer den genannten Bahnhöfen gab es noch den Rheinischen Bahnhof, die Post zwischen diesem und dem oben genannten mit der Pferdebahn transportiert wurde. Diese Bahnhöfe wurden dann um 1892 in dem Centralbahnhof vereinigt, was eine Verlagerung des Verkehrs mit sich brachte UND DESWEGEN am Wilhelmsplatz die Poststelle 6 erbaut wurde, welche später zum Hauptpostamt wurde.
 
Silesia-Archiv Am: 08.03.2017 14:38:12 Gelesen: 20144# 41 @  
Liebe Sammlerfreunde,

kürzlich bin ich in der DBZ über einen Artikel zur Straßenbahnpost regelrecht gestolpert, weil ich und ebenso mein Sammlerfreund, der sicher schon über 50 Jahre sammelt, solche Belege noch nie gesehen, geschweige denn, davon gehört und/oder gelesen haben. Auch auf überregionalen Tauschtagen und Messen im Kölner Umland sind uns noch keine begegnet.

Wo findet man solche Belege? Dabei meine ich natürlich ältere echte Belege und nicht welche die jetzt zu Werbezwecken gemacht wurden.

Wir wollen die Belege nicht großartig sammeln, aber einen als Dokumentation haben.

Danke vorab für die INFO's,

beste Sammlergrüße

Michael
 
skribent Am: 08.03.2017 15:52:56 Gelesen: 20135# 42 @  
@ Silesia-Archiv [#41]

Hallo Michael,

es ist zwar schon länger als 20 Jahre her, aber ich bin früher immer bei Messen, Ausstellungen und Großtauschtagen zu den Händlern an den Stand gegangen, die auch über ein gutes Angebot an Bahnpostbelegen verfügten, da bin ich immer fündig geworden.

Meine Belege von der Hamburger und der Hannoverschen Straßenbahn habe ich mir alle so beschafft.

Aber, wie gesagt, das war noch im alten Jahrtausend!

MfG >Franz<
 
Silesia-Archiv Am: 08.03.2017 16:03:45 Gelesen: 20125# 43 @  
@ skribent [#42]

Hallo Franz,

danke. Das habe ich bisher nie gemacht, weil ich nicht von dessen Existenz wusste. Nun kann ich das ja mal machen. DANKE für den Tipp !

Beste Sammlergrüße
Michael
 
saeckingen Am: 08.03.2017 16:08:30 Gelesen: 20121# 44 @  
@ Silesia-Archiv [#41]

Wo findet man solche Belege? Dabei meine ich natürlich ältere echte Belege und nicht welche die jetzt zu Werbezwecken gemacht wurden.

z.B. hier:

https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/search?show_type=all&order=&view_filters=0&view=gallery&display_only=ongoing&display_ongoing=ongoing&started_days=&started_hours=&ended_hours=&seller_localisation=&min_price=&max_price=&blacklisted_sellers_included=0¤cy=all&term=stra%C3%9Fenbahn+hamburg&excluded_terms=&search_mode=all&is_searchable_in_translations=0&is_searchable_in_descriptions=0&excludedCharacters%5B0%5D=%7B&excludedCharacters%5B1%5D=%7D&excludedCharacters%5B2%5D=%5B&excludedCharacters%5B3%5D=%5D&excludedCharacters%5B4%5D=%5E&excludedCharacters%5B5%5D=%7E&excludedCharacters%5B6%5D=%3A&excludedCharacters%5B7%5D=/&excludedCharacters%5B8%5D=%22&categories%5B0%5D=2633

oder hier:

http://www.philasearch.com/de_gkumbqp5rvn3l12hbm5sbmb0d0/dosearch.php3?suchtext=stra%C3%9Fenbahn+hamburg&search_type=fulltext

Grüße
Harald
 
calliostoma Am: 08.03.2017 21:44:43 Gelesen: 20083# 45 @  
Zur Abwechslung mal ein Straßenbahn-Beleg aus Frankfurt.

SCHWANHEIM (M.) - FRANKFURT (M.) - Verwendungszeit 1914-1919



Gruß

Dirk
 
Silesia-Archiv Am: 09.03.2017 14:11:39 Gelesen: 20051# 46 @  
@ saeckingen [#44]

Danke für die Info, aber auch hier: Da ich bisher nichts von der Existenz dieser Postbeförderung wusste, konnte ich auch bisher nicht danach suchen.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
Uwe Seif Am: 09.03.2017 16:20:41 Gelesen: 20039# 47 @  
@ Silesia-Archiv [#46]

Hallo,

in "Berichte der BArGe Bahnpost, Nr. 4/81, Seite 799 bis 804" befindet sich die Abhandlung "Die Geschichte der Hamburger Straßenbahnpost und ihre Stempel" von Gerhard Retzlaff.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
saeckingen Am: 09.03.2017 17:19:10 Gelesen: 20030# 48 @  
Es gibt auch ein gutes Buch zum Thema:

Harald Krieg/Thomas Kahlborn: Postbeförderung mit der Hamburger Strassenbahn ISBN-Nr. 3833432691

Ich bin nicht der Autor, er ist nur ein Namensvetter.

Grüße
Harald
 
Uwe Seif Am: 09.03.2017 17:41:57 Gelesen: 20023# 49 @  
@ saeckingen [#48]

Und im Gildebrief 242/April 2014 berichtet Harald Krieg über "Ungereimtheiten bei der Straßenbahnpost in Hamburg". Lesenswert, wenn man Lehrgeld sparen will!

Gruß
Uwe Seif
 
Silesia-Archiv Am: 10.03.2017 10:24:00 Gelesen: 19982# 50 @  
@ Uwe Seif [#47]
@ saeckingen [#48]

Danke für die Hinweise den Abhandlungen und Veröffentlichungen der Straßenbahnpost, nur wenn man leider nichts von der Existenz einer solchen Postversandmöglichkeit und Stempel wusste, kann man auch nicht nach solchen Veröffentlichungen suchen.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
Uwe Seif Am: 15.04.2017 09:30:12 Gelesen: 19285# 51 @  
@ Silesia-Archiv [#50]

Hallo,

hier eine weitere Veröffentlichung zum Thema Straßenbahnpost: In "Festschrift und Ausstellungsführer" zur "SÜDWEST 2016 / Heidelberg" befindet sich der Beitrag "Klaus Knorr: Bahnpoststempel in Heidelberger Straßenbahnen?; Seite 207 bis 212". Die dort eingesetzten Stempel hatten allerdings die Inschrift "BAHNPOST" - die "Straßenbahn" ist halt auch eine "Bahn", wenn auch eine besondere.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Hermes65 Am: 06.07.2018 09:30:49 Gelesen: 10882# 52 @  
Straßenbahn-Brief, der in Hamburg mit derselben befördert wurde und aus den späten 1930er Jahren stammt. 5 Pfg. kostete das "Vergnügen" extra, so ergeben sich die 17 Pfg. (12+5).



[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Motiv Straßenbahnen"]
 
Seku Am: 03.08.2018 21:20:30 Gelesen: 10247# 53 @  
Eine Marke zur Postbeförderung hatten wir hier noch nicht.



Vietnam 1994 Mi.-Nr. 2648 - Post-Straßenbahn Philadelphia
 
Seku Am: 11.08.2018 12:33:23 Gelesen: 10104# 54 @  
Kanada Ganzsachenumschlag mit einer Poststraßenbahn in Ottawa



In den frühen 1900er Jahren von Ottawa Car Mfg. Co. Ltd. für die Ottawa Electric Railway Co. gebaut, wurde die Straßenbahn Nr. 423 speziell als Postwagen konzipiert.

Das Einrichtungs-Fahrzeug war 36 1/2 Fuß lang. 10 1/2 Fuß hoch und 8 Fuß breit. Es wurde um 1912 zum Hilfsfahrzeug umgebaut und später als Besandungswagen umgerüstet.

(Textübersetzung engl.-deutsch durch PONS-online).
 
DERMZ Am: 17.07.2019 06:15:15 Gelesen: 4847# 55 @  
@ Hermes65 [#52]

Guten Morgen,

im Internet kursiert ein kurzer Beitrag über die Postbeförderung in Hamburg per Strassenbahn, Titel: Als die Hamburger Straßenbahn auch Postbote war

https://www.youtube.com/watch?v=QZcDL1XyECQ

Beste Grüsse

Olaf
 
dithmarsia43 Am: 21.12.2019 12:02:38 Gelesen: 2740# 56 @  
@ DERMZ [#55]

Hallo,

es gab auch in den USA eine Postbeförderung per Stra0enbahn (Street-Car). Am Ende des 19ten Jahrhunderts wurde dort in verschieden Städten der COLLECTION AN DISTRIBUTION WAGON SERVICE eröffnet; später dann STREET CAR MAIL.

Ich zeige beispielhaft 3 Belege aus

Washington, DC
Chicago, ILL.
St. LOUIS, MO.

Viele Grüße

Uwe


 
Altmerker Am: 21.12.2019 15:15:25 Gelesen: 2725# 57 @  
Bekannterweise hat die Motivgruppe Papier&Druck ein weites Herz für andere Sammler. So will ich Euch teilhaben lassen an der neuen Ausgabe der SWK. Die Kontaktdaten des Autors könnten bei Bedarf usw. über mich angefordert werden.
Ich habe den Text gerne ins Heft genommen!

Freundliche Grüße
Uwe


 
skribent Am: 19.04.2020 15:16:43 Gelesen: 1310# 58 @  
Guten Tag Zusammen!

Auch Hannover hatte eine Straßenbahn-Post, aber nur 3 Linien beförderten Post.

Auf der Linie 10 wurde nur bearbeitete Post in Beuteln und Säcken befördert, hingegen auf den Linien 15 und 17 wurde in speziellen Wagen die Post auch umgearbeitet.

Die Beamten führten auch auf beiden Linien einen Bahnpoststempel der klassischen Form "langoval" mit.

Die Linie 15 befuhr die Strecke "Hannover-Ilten" und die Linie 17 die Strecke "Hannover-Burgwedel". Beide Linien tauschten Post aus auf dem Bahnhofsvorplatz, genau neben dem Hauptpostamt.



Die Abbildung auf der Fotokarte zeigt ein Gebäude in Isernhagen, an der Strecke "Hannover-Burgwedel".

Das lässt nur den Schluss zu, dass die Absenderin die Grußkarte an Friedel Flohr am Postwagen auf der Rückfahrt von Burgwedel nach Hannover abgegeben haben muss.



Der Bahnpoststempel ist ein Stempel vom Typ 7.2.1.0 vom Ovaltyp II mit Datensteg, Kursangabe und Bahnpost über dem Steg sowie unten eine Zierleiste und die Schrift ist in Antiqua ausgeführt.

Die Karte wurde also im Z (Zug) 4 am 14.11.10 bearbeitet und beim Knotentreff in Hannover im Postwagen der Linie 15 abgeben.

Die Umladung war erforderlich, denn der Wohnort von Friedel Flohr in Müllingen (Sehnde) liegt weit hinter dem Endpunkt der Linie 15 in Ilten. Ab Ilten wurde dann weiter verteilt durch die gelbe Post nach Bilm, Sehnde, Rethmar bis Haimar.

Die Iltener-Stempel sind die selteneren!

MfG >Franz<
 
buzones Am: 19.04.2020 16:14:53 Gelesen: 1302# 59 @  
Auch in Spanien gab es die Möglichkeit, Post mit der Straßenbahn zu befördern - sogar ohne Zusatzgebühr!

Straßenbahnpost, kenntlich nur an dem Wort tranvías (= Straßenbahnen) im Ortsstempel, gab es ab 1914/1915 in Madrid und Barcelona; später auch in Zaragoza, Bilbao, Gijón, Granada, San Sabastián, Valencia, Vigo und
Palma de Mallorca.

Beispielhaft zeige ich hier den folgenden Brief aus meiner Sammlung von Madrid nach Dresden aus dem Jahre 1930:



40 Céntimos als MeF der Mi.-Nr. 286 (Edifil 314) auf einem Auslandsbrief der ersten Gewichtstufe (bis 20 gr) nach Dresden. Der Umschlag wurde in einem Straßenbahnbriefkasten deponiert, der am Madrider Nordbahnhof geleert und dem dortigen Zweigpostamt zur Beförderung übergeben wurde. Die Marken sind entwertet mit dem Zweikreisstegstempel NORTE-TRANVIAS (MADRID) vom 17. Juli 1930.
 

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