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Thema: (?) (86/93) Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten
Das Thema hat 104 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 27.04.2018 17:02:16 Gelesen: 24250# 80 @  
Mit der Revolution von 2011 ist die politische Geschichte Ägyptens in ein neues Zeitalter getreten. Das Land befindet sich seitdem in einer Übergangsphase, eine gültige Verfassung besteht noch nicht.

Angesichts dieser Lage frage ich mich, ob wir seit 2011 auch philatelistisch von einem beendeten bzw. neuen Abschnitt in der Geschichte sprechen können?

Die Ansichtskarte ging am 2.6.2015 von Kairo nach Berlin. Das Porto betrug 4 ägyptische Pfund. LE steht für Livre Egyptienne, der französischen Bezeichnung der Währung.



Viele Grüße
Michael
 
GSFreak Am: 27.04.2018 22:24:50 Gelesen: 24227# 81 @  
Dieser Luftpostbrief von Alexandria nach Köln ist freigemacht mit Mi.-Nr. 275 und 319 (König Faruk) zu insgesamt 47 Millièmes. Abgangsstempel Alexandria vom 25.10.1951.

Eingangsstempel der Rheinisch Westfälischen Bank in Köln vom 30.10.1951. Links der Stempel "CONTROLE DES CHANGES" dürfte "Devisenkontrolle" bedeuten. Auf der Rückseite finden sich keine weiteren Stempel



1952 kam es zum Sturz von König Faruk. Sein Porträt auf den noch vorrätigen Briefmarken wurde mit drei Balken überdruckt. Auf dem folgenden Luftpostbrief von Kairo nach Mönchengladbach finden sich die gleichen, nunmehr überdruckten Briefmarken vom oben gezeigten Brief. Es sind die Mi.-Nrn. 423 und 426. Der Brief datiert vom 26.09.1953.



Gruß Ulrich
 
22028 Am: 15.07.2018 10:38:14 Gelesen: 19409# 82 @  
Habe wieder einen netten Einschreiben Brief aus Ägypten mit der Overland Mail (In Ägypten Motor Mail genannt) bekommen. Er ist von Faggala/Cairo (5. Mai 1926) über Baghdad (8 Mai 1926) nach Basrah (10 Mai 1926, Irak gelaufen, korrekt frankiert mit 45 M (15 M Porto, 15 M. Einschreiben, 15 M. Overland Mail Zuschlag).

Man beachte die kurze Laufzeit, heute ginge das nicht mehr in der Region!


 
Cantus Am: 15.07.2018 16:31:37 Gelesen: 19363# 83 @  
@ iholymoses [#79]

Hallo,

das ist ein Ganzsahenumschlag, aber kein frankiertes Poststück. Oder was glaubst du, wie hier der Absender die Frankatur auf den Umschlag draufbekommen hat?

Viele Grüße
Ingo
 
GSFreak Am: 15.07.2018 16:58:52 Gelesen: 19356# 84 @  
Hier eine Mehrfachfrankatur von 7 Marken der Mi.-Nr. 111 (Vereinigte Arabische Republik) auf einem Luftpostbrief aus Kairo nach Köln.

Der Eingangsstempel der Deutschen Bank in Köln datiert vom 30.12.1964.



Gruß Ulrich
 
Michael Mallien Am: 19.08.2018 11:37:21 Gelesen: 17973# 85 @  
Am 10.10.1997 ging dieser Brief von Giza nach Tegucigalpa, Honduras. Die reine Mehrfachfrankatur der MiNr. 1818 summiert sich auf 105 Piaster.

Giza ist mit 4,1 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Ägyptens und gehört zum Großraum Kairo. Bekannt ist die Stadt wegen der Pyramiden von Gizeh.

Der ägyptische Stempel ist schwach auf den Marken abgeschlagen. Viel auffälliger sind die Ankunftsstempel aus Honduras vom 30.10.1997 auf der Vorderseite und vom 29.10.1997 auf der Rückseite des Beleges.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 12.02.2019 21:43:52 Gelesen: 12477# 86 @  
Brief mit PAQUEBOT-Stempel aus Port Said nach Odense, Dänemark, frei gemacht mit 37 Millièmes.

Die verwendeten Marken erschienen im November 1944. Wer kann das Datum des Stempels 12DE 0.4. korrekt interpretieren? 12. Dezember ist wohl klar, aber handelt es sich um das Jahr 1944?



Viele Grüße
Michael
 
GSFreak Am: 03.03.2019 11:11:46 Gelesen: 11982# 87 @  
Hier ein R-Luftpostbrief von Kairo nach Hamburg, freigemacht mit insgesamt 105 Milliemes (Mi.-Nr. 47a, 3 x Mi.-Nr.51, Mi.-Nr. 99 der Vereinigten Arabischen Republik), entwertet am 28.06.1961 in Kairo. Auf der Rückseite findet sich noch ein ganz schwacher Stempelabschlag vom Flughafen in Kairo (29.06.).



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 09.08.2019 14:40:19 Gelesen: 9290# 88 @  
Hier ein R-Luftpostbrief nach Wien, freigemacht mit insgesamt 115 Milliemes (Mi.-Nrn. 499, 501, 502 (3x), 504, 505, 506, 507 (2x), entwertet am 09.05.1957 in Alexandria. Auf der Rückseite findet sich noch ein Stempelabschlag vom Flughafen in Kairo (10.05.1957).



Gruß Ulrich
 
Cantus Am: 09.08.2019 20:24:58 Gelesen: 9275# 89 @  
@ GSFreak [#88]

Hallo Ulrich,

so sehen Briefe aus, wenn der Absender dem sammelnden Empfänger eine Freude machen möchte. Trotzdem ein sehenswerter Umschlag.

Viele Grüße
Ingo
 
BeNeLuxFux Am: 09.08.2019 23:12:35 Gelesen: 9259# 90 @  
Hallo,

hier noch ein Einschreiben vom 25. November 1931 von Port Said nach Limoges.

Grüße,
Stefan


 
GSFreak Am: 10.08.2019 11:42:53 Gelesen: 9210# 91 @  
@ Michael Mallien [#75]
@ Manne [#76]

Ich kann hier auch noch einen Zensurbrief zeigen (dieser aus 1951), freigemacht mit insgesamt 47 Milliemes (Mi.-Nr. 269 und 274 (3 x)), entwertet mit einem Maschinenstempel ALEXANDRIA am 26.10.1951 (frz. und engl. Text "Besucht Ägypten ...") - daher die untere Marke nicht getroffen - , Eingangsstempel der Bank in Köln vom 30.10.1951 (roter Einzeiler). Bei der Bank war es üblich, dass die Umschläge auf 3 Seiten geöffnet und aufgefaltet wurden.



Gruß Ulrich
 
Seku Am: 23.11.2019 22:41:04 Gelesen: 6956# 92 @  
Ganz aktuell kam dieser Umschlag ins Haus. Interessant die ergänzende Frankatur auf der Rückseite. Abgesandt in Kafr asch-Schaich - ein unleserlicher Stempel für alle:


 
Martin de Matin Am: 26.11.2019 21:47:41 Gelesen: 6828# 93 @  
Eine Mischfrankatur von Marken aus dem Jahr 1961 und 1964 nach dem heutigen Leverkusen. Aus dem Stempel kann ich kein Entwertungsdatum (1964 ?) erkennen. Vielleicht kann mir jemand etwas über den Zweck des unteren Stempels mit den arabischen Schriftzeichen sagen.



Gruss
Martin
 
volkimal Am: 03.12.2019 11:24:10 Gelesen: 6705# 94 @  
Hallo zusammen,

beim Gildetreffen gestern abend in Soest bekam ich von Hans-Peter Lawatsch diesen Brief mit einem sehr klaren Stempel für meine Kalendersammlung:





Der obere und untere Stempeltext stimmen überein. Dort steht übersetzt "Postagentur des Landwirtschaftsministeriums Gizeh".

Der Stempel ist vom ٦٦-١-٢٩ = 66-1-29 = 29.01.1966 AD. Es ist also das Datum nach unserem Kalender angegeben.

Ungewöhnlich finde ich, dass die Texte oben und unten sehr klar mit dünnen Linien sind. Das Datum dagegen sieht stark abgenutzt aus. Vielleicht hat man eine alte Datumswalze in einen neuen Stempel eingesetzt.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 23.02.2020 12:08:04 Gelesen: 4897# 95 @  
Hallo zusammen,

vom Beginn einer großen 2 - 3 Monate dauernden Afrikareise eine Ansichtskarte mit den Pyramiden von Gizeh aus dem Jahr 1959:





Die Bedeutung der Abkürzung "T.D." ist mir nicht klar. Wer weiß, was es bedeutet? Der Stempel unten rechts ist ein Zensurstempel.

Viele Grüße
Volkmar
 
Richard Am: 23.02.2020 18:14:04 Gelesen: 4871# 96 @  
@ Michael Mallien [#86]
@ Martin de Matin [#93]
@ volkimal [#95]
@ alle Beitragschreiber

Mir fällt auf, dass in Länderthemen wie diesem zu viele Fragen nicht beantwortet werden.

Ich empfehle, wenn möglich, solche Fragen in den speziellen Themen zu Stempeln oder Schriften (Entzifferung) einzustellen, abhängig vom Einzelfall.

Die Mitglieder und Neuleser, die nicht wissen, was Fragezeichen und Zahlen zu Beginn einer Überschriftenzeile bedeuten, sollen nicht unwissend bleiben:

- Das Fragezeichen bedeutet, dass im Thema noch mindestens eine Frage offensteht
- die Nummer zeigt den Beitrag an, in dem diese Frage zu finden ist.

Ja, alle werden gebeten, die Beiträge mit offenen Fragen durchzusehen und nützliche Antworten zu geben. In Schrift- und ggf. Bildform und nicht nur als Links auf irgendwelche Seiten, wo sie "morgen" schon nicht mehr zu finden sind. Hier im Forum sollen die Beiträge für sehr viele Jahre nachlesbar sein.

Und Nein, beantwortete Beiträge müssen nicht gemeldet werden, diese finden wir in der Redaktion selbst.

Schöne Grüsse, Richard
 
Wesi Am: 23.02.2020 21:33:33 Gelesen: 4846# 97 @  
@ volkimal [#95]

Hallo Volkmar,

ich vermute eher, dass das im Stempel T.O.= Telegraph Office (Telegrafenamt) steht. Warum er aber auf der Postkarte abgeschlagen wurde kann ich nicht sagen.

Grüße
Moritz
 
Heinrich3 Am: 24.02.2020 10:38:26 Gelesen: 4821# 98 @  
@ volkimal [#95]
@ Wesi [#97]

Hallo,

wenn ich mir die Stempel auf der Karte ansehe, fällt mir im Teilstempel auf der Marke links oben auf, daß dort doch klar T.D. steht.

Damit ist weiteren Vermutungen die Tür geöffnet, bedauere ich.

Heinrich
 
olli0816 Am: 27.03.2020 20:17:50 Gelesen: 4199# 99 @  
Hallo zusammen,

nach langer Forum-Abstinenz möchte ich heute zwei Briefe aus Ägypten zeigen. Der erste ist aus Alexandria von "Photo la lune" an den Herrn Wachtl in Wien gesendet worden. Vielleicht waren es aufgenommene Urlaubsfotos, die ihm nachgesandt wurden. Frankiert war der Brief mit 15 Millimes (Michel 48 und 49) und zwei sehr schönen Stempeln aus Alexandria vom 16.2.1922 2.30 Uhr wahrscheinlich Nachmittags - leider kann man das nicht genau erkennen. Ankunftsstempel ist keiner vorhanden.



Der zweite Brief wurde von einem Herrn Dr. Med. Zahlberg aus Cairo vom Grand Hotel Luna Park (sehr viel Mond heute dabei) :) an den Herrn Direktor der Signet AG gesendet. Über die AG habe ich auf die schnelle leider nichts finden können, mit Sicherheit gibt es die Gesellschaft schon lange nicht mehr oder wurde gekauft, wie es das Schicksal der meisten AGs irgendwann ist. Dieser Brief wurde von Kairo (man kann es schwach am Stempel erkennen) nach Wien gesendet, ist ebenso mit 15 Millimes frankiert (3* Michel 86) und wurde am 3.12.1924 versendet. Auch hier kein Ankunftsstempel.



Beides weitab, irgendwie wertvoll zu sein, aber sehr nett anzuschauen.

Grüße Oliver
 
10Parale Am: 07.04.2020 19:06:28 Gelesen: 4020# 100 @  
@ olli0816 [#99]

Ich denke es heißt 2:30 P.M. bei dem Beleg aus Alexandria.

Mein Brief dokumentiert Geschäftsbeziehungen der Firma Hess & Co. in Alexandrien (Alexandria) mit der Firma A.W.FABER "Castell" Bleistiftfabrik A.G. in Stein bei Nürnberg. Abgeschlagen wie bei [#1] (Cantus) mit einer Freimarke aus der Serie "Flugzeug über den Pyramiden von Gizeh".

Einen Ankunftsstempel gibt es hier auch nicht.

Liebe Grüße

10Parale


 
Franz88 Am: 11.04.2020 20:50:56 Gelesen: 3905# 101 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Luftpostbrief von Kairo nach Zagreb (Jugoslawien).

Der Brief wurde am 14.8.1960 in Kairo aufgegeben und kam am 18.8. in Zagreb an.
Auf der Vorderseite ein Stempel mit einem Halbmond.

Liebe Grüße
Franz


 
BeNeLuxFux Am: 14.09.2020 14:36:45 Gelesen: 1010# 102 @  
Brief, geschrieben auf See am 15.02.1959 und aufgegeben am 19.02.1959 von Port Said nach Berlin. Absender war ein Matrose der M.S. Frauenfels, der einem befreundeten Matrosen schrieb. Der Inhalt des Briefes gibt allerhand Aufschluss über das Leben an Bord eines Schiffes. So wird erzählt, dass sich die ganze Decksbesatzung einen Tag nach Rotterdam hat eine Glatze schneiden lassen. Auch fragt der Absender, ob der Adressat ihm nicht eine Brieffreundin besorgen kann und dass er sich in Bombay tätowieren lassen will.

Bei der Suche nach weiteren Informationen zu dem Schiff, bin ich auf eine tolle Seite eines ehemaligen Matrosen der M.S. Frauenfels gestoßen. [1] Hier findet man tolle Fotos und Erzählungen über den Alltag auf dem Schiff und auch die Anekdote mit dem Haare schneiden in Rotterdam wurde auf Foto festgehalten. So dürfte der Absender des Briefes auch auf dem Foto zu sehen sein.

Grüße, Stefan



[1] http://www.erinnerungen-hdb.de/08-mit-der-ms-frauenfels-nach-indien/
 
Michael Mallien Am: 07.10.2020 17:58:19 Gelesen: 472# 103 @  
Datapostsendung vom 16.9.1987 aus Kairo nach Bonn. Die Freimachung betrug 15,- Pfund für diesen besonderen Dienst eines Briefes von 40 Gramm.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 08.10.2020 01:59:57 Gelesen: 444# 104 @  
@ BeNeLuxFux [#102]

Hallo Stefan,

das ist ein außerordentlich interessanter Link, den du da angeboten hast, beim Lesen verliert man sich in der Zeit. So eine spannende Geschichte kann ich nicht bieten, habe aber eine Beleg aufgetrieben, wie er hier im Thema wohl auch selten gezeigt wird. Es ist ein R-Brief vom 9.10.2008, den die NATIONAL BANK OF EGYPT mit Absenderfreistempel von Kairo aus vermutlich nach Montreal geschickt hat; viele meiner Bankbriefe stammen aus derselben Quelle und das ist eine Bank in Montreal. Auf der Rückseite des Umschlages findet sich ein Stempel der Bank als Absender, für mich aber nicht entzifferbar.





Viele Grüße
Ingo
 

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