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Thema: Neues vom VPEX - dem Verband Philatelistischer Experten
Das Thema hat 48 Beiträge:
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Peter Stastny Am: 10.10.2015 22:22:19 Gelesen: 31572# 24 @  
VPEX-Beratungsstand auf der Briefmarkenmesse in Berlin vom 17. - 18. Oktober 2015

Als erster Prüferverband aus Österreich auf einer Briefmarkenmesse in Deutschland tritt der „Verband Philatelistischer Experten – VPEX – Die Verbandsprüfer“ auf der Briefmarkenmesse Berlin vom 17. - 18. Oktober 2015 auf. Eine Reihe von zumeist in Deutschland beheimateten Verbandsprüfern des VPEX werden an beiden Messetagen Interessenten kostenlos für Beratungsleistungen zur Verfügung stehen.

Die Schwerpunkte der Prüfgebiete der anwesenden Verbandsprüfer spannen sich dem Messestandort entsprechend vom Deutschen Reich über Kriegspostfälschungen, SBZ, Bezirkshandstempel bis zur DDR. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Prüfgebiet Österreich.

Peter Stastny, MMag.
VPEX-Präsident
 
Richard Am: 14.07.2016 09:45:10 Gelesen: 29476# 25 @  
Mag. David Kopriva neuer VPEX-Verbandsprüfer

Wien, Österreich / Prag, Tschechische Republik (06.07.16) - Mag. David Kopriva aus Prag, Verbandsprüfer des Tschechischen Philatelisten-Verbandes (SCF) für das Prüfgebiet Österreich 1850 bis 1918, Mitglied im „Expert Committee of the Czech Philatelic Society“, Gerichtssachverständiger, Publizist, und internationaler Auktionsagent verstärkt ab 1. Juli 2016 den „Verband Philatelistischer Experten – VPEX – die Verbandsprüfer“ als neuer zertifizierter Verbandsprüfer auf dem Schwerpunkt Altösterreich.

Der seit Jahrzehnten in der Philatelie engagierte und weltweit auf dem Briefmarkensektor als philatelistischer Berater und internationaler Auktionsagent tätige Mag. David Kopriva aus Prag, Verbandsprüfer des Tschechischen Philatelisten-Verbandes (SCF) für das Prüfgebiet Österreich 1850 bis 1918, Mitglied im „Expert Committee of the Czech Philatelic Society“, Gerichtssachverständiger und Publizist verstärkt nach Erbringung aller gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer erforderlichen Voraussetzungen und Nachweise ab 1. Juli 2016 den „Verband Philatelistischer Experten – VPEX – Die Verbandsprüfer“ als neuer zertifizierte0r Verbandsprüfer.

Herr Mag. David Kopriva wird beim VPEX ab 1. Juli 2016 folgende Prüfgebiete betreuen: Österreich 1850 bis 1918 (MiNr. 1 – 227) mit Lombardei und Venetien (MiNr 1-23), jeweils inklusive Zeitungsstempelmarken und gestempelte Ganzsachen.

Die Liste der Verbandsprüfer mit ihren jeweiligen Prüfgebieten, die geltende Prüfordnung des VPEX, aktuelle Mitteilungen sowie weitere Informationen zum VPEX finden sich auf der Website http://www.verbandspruefer.info.
 
Briefmarkentor Am: 14.07.2016 10:30:40 Gelesen: 29436# 26 @  
@ Peter Stastny [#23]

Ich ziehe meinen Hut vor Herrn Grunwald, sich für so viele deutsche Gebiete als Prüfer zu qualifizieren. Ich bin schon bei einem kleinen Teilgebiet der SBZ (OPD Schwerin) nicht imstande, mir allumfängliches Wissen anzueignen, geschweige denn finanziell in der Lage, eine notwendige Vergleichssammlung aufzubauen.
 
Peter Stastny Am: 14.07.2016 13:49:43 Gelesen: 29372# 27 @  
@ Briefmarkentor [#26]

Herr Torsten Grunwald ist Spezialist für Deutsche POL-Lochungen (Polizeilochungen) der Lochungstypen A 1 - C 28 nach Michel-Katalog auf Briefen und Briefstücken aus den Gebieten

- Deutsches Reich
- Alliierte Besetzung (Sowjetische Zone)
- Deutsche Demokratische Republik
- Alliierte Besetzung (Gemeinschaftsausgaben)
- Alliierte Besetzung (Amerikanische und Britische Zone)
- Bundesrepublik Deutschland

Er prüft also NICHT ALLES aus den obigen Gebieten bzw. NICHT diese Gebiete in deren Gesamtheit. Das wäre die Aufnahmebedingung beim BPP gewesen. Herr Grunwald lehnte dieses Ansinnen aber ab und fand dann beim VPEX eine Heimat, die es ihm ermöglichte, sein Spezialgebiet als Prüfgebiet betreuen zu können.

Herr Torsten Grunwald verfügt bei Deutsche Polizeilochungen über ein sehr tiefgehendes Wissen und über eine beeindruckend umfangreiche bis in kleinste Details gehende Vergleichssammlung, die ihresgleichen sucht und wie sie nur über einen sehr langen Zeitraum intensivstem Sammelns zusammengetragen werden kann.

Beste Sammlergrüße
Peter Stastny, MMag.
Präsident VPEX
 
Kontrollratjunkie Am: 14.07.2016 14:53:19 Gelesen: 29331# 28 @  
@ Peter Stastny [#27]

Das ist interessant. Ich gehe davon aus, dass Herr Grunwald dann auch u.a. über die Unterlagen von Herrn Vieth verfügt. Aber wie will man einen POL - Beleg prüfen, wenn man z.B. die Abstempelung nicht beurteilen kann ? Wenn mich nicht alles täuscht, ist die zeitgerechte Verwendung von Marken mit POL - Lochungen entscheidend. Ohne umfassendes Vergleichsmaterial im Abstempelungsbereich dürfte es schwierig werden.

Gruß
KJ
 
Briefmarkentor Am: 14.07.2016 15:05:05 Gelesen: 29316# 29 @  
@ Peter Stastny [#27]

Vielen Dank für die Richtigstellung. Eventuell könnte man die Beschreibung des Prüfgebietes wie folgt ergänzen:

Deutsche POL-Lochungen (Polizeilochungen) der Lochungstypen A 1 - C 28 nach Michel-Katalog auf Briefen und Briefstücken folgender Gebiete:
- Deutsches Reich
- Alliierte Besetzung (Sowjetische Zone)
- Deutsche Demokratische Republik
- Alliierte Besetzung (Gemeinschaftsausgaben)
- Alliierte Besetzung (Amerikanische und Britische Zone) - Bundesrepublik Deutschland.

 
18609 Am: 14.07.2016 18:32:26 Gelesen: 29228# 30 @  
Sehr geehrte Forum Mitglieder,

da es gerade um mein Prüfgebiet geht, möchte ich den Worten meines Präsidenten noch einige Ergänzungen hinzufügen.

Ich verfüge nicht nur über Unterlagen von Herrn Vieth, sondern auch über die von weiteren Spezialisten auf diesem Gebiet, wobei die wichtigsten Unterlagen bereits aus den 30iger Jahren stammen. Diese Unterlagen wurden von mir laufend aktualisiert und auf dem jeweils aktuellen Stand gebracht.

Wie es richtig erkannt wurde, ist es auch wichtig über eine Stempelsammlung zu verfügen. Eine solche ist vorhanden und wird wie bei allen Prüfern auch beständig ergänzt und erweitert.

Die Änderung ist nach meiner Meinung nicht notwendig, da es sich um alle Gebiete handelt, wo POL- Lochungen vorkommen.

Mit freundlichen Sammlergrüßen!

18609 Grunwald
 
Carsten Burkhardt Am: 15.07.2016 08:04:32 Gelesen: 29136# 31 @  
@ Kontrollratjunkie [#28]

Aber wie will man einen POL - Beleg prüfen, wenn man z.B. die Abstempelung nicht beurteilen kann ? Wenn mich nicht alles täuscht, ist die zeitgerechte Verwendung von Marken mit POL - Lochungen entscheidend. Ohne umfassendes Vergleichsmaterial im Abstempelungsbereich dürfte es schwierig werden.

Diese Frage hatte ich mir auch gestellt. Ich war in der Prüfungskommission, die über die Aufnahme von Torsten Grunwald entscheiden musste. Er hat im Juni 2015 einen Teil seiner Unterlagen mit nach Cottbus gebracht und vorgeführt. Ob der Fülle des Materials wurden wir fast erschlagen. Ich habe ja auch einige POL-Lochungen in meinem Prüfgebiet, und davon hatte er schon 10x mehr Belege als ich selbst. Aber auch alle anderen Typen von Aachen bis Königsberg mit Belegen, Vorlage-Lochungen etc.

Viele Grüße

Dr. Carsten Burkhardt
 
Richard Am: 07.07.2017 09:58:32 Gelesen: 26404# 32 @  
Prüferseminar zum Einsatz der Spektroskopie zur Farbenbestimmung traf auf großes Interesse

(wm) Das vom VPEX (dies ist das Kürzel des Verbandes Philatelistischer Experten in Österreich) am 17. Juni 2017 in Wien durchgeführte Fachseminar lockte über 30 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Tschechien an, darunter zahlreiche Sammler und Berufsphilatelisten, aber auch Prüfer aus anderen Verbänden (BPP, VÖB).

Drei Referenten stellten die Möglichkeiten der Spektroskopie und der Lichtfarbanalyse vor, letztlich kam man mit beiden zum selben Ergebnis, nämlich dass sie probate Hilfsmittel sind, aber beide keinen Experten ersetzen können. Erst durchgemessene Vergleichssammlungen erlauben eine genaue farbliche Zuordnung. Kritisch betrachtet wurden dabei so manche Farbbezeichnungen in gängigen Katalogen. Ob allerdings die Verfechter international gebräuchlicher Nummernsysteme (z.B. von Pantone) oder auch „sprechender Buchstabenketten“ hier höhere Erfolgsaussichten haben, darf man bezweifeln. Unzweifelhaft war demgegenüber der Erfolg der Veranstaltung und die Einschätzung der Teilnehmer, dass dieses Thema der Farbbestimmung weitere Beachtung verdient hat.



Foto: VPEX
 
18609 Am: 07.01.2018 20:59:18 Gelesen: 24312# 33 @  
Ragnar-M. Finn neuer VPEX-Verbandsprüfer - Der VPEX wächst weiter

M. Sc., MA et Dipl. Ing. Ragnar-M. Finn aus Berlin, Deutschland, seit Jahrzehnten tätiger Spezialist für Briefmarken von Deutschland und Kanada, hat gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer des "Verbandes Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" ab 1. 1. 2018 seine Prüftätigkeit im zugewiesenen Prüfgebiet Kanada, Mi-Nr. 10-157, als Verbandsprüfer des VPEX aufgenommen.

Der 2012 in Österreich gegründete und mittlerweile fest konsolidierte Prüferverband "Verband Philatelistischer Experten - Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (Kurzbezeichnung VPEX - Die Verbandsprüfer)" mit Sitz in Wien verfügt seit 1.1.2018 mit Ragnar-M. Finn über einen weiteren Verbandsprüfer. Herr Finn blickt auf eine nunmehr schon vierzig Jahre andauernde Leidenschaft für Briefmarken zurück, die seit 2004 auch zu einer vollberuflichen Tätigkeit auf dem Briefmarkensektor mit Schwerpunkten Deutschland und Kanada führte. Herr Ragnar-M. Finn ist Sachverständiger für Philatelie und Numismatik im BVFS und Inhaber des Briefmarken- und Münzenhauses Finn in Berlin. Er verstärkt nach Erfüllung aller gemäß der Verbands-Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer vorgeschriebenen Voraussetzungen, Nachweise und Prüfungen den "Verband Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" als neuer zertifizierter Verbandsprüfer.

Herr Ragnar-M. Finn ist beim VPEX ab sofort für das folgende Prüfgebiet Kanada, Mi-Nr. 10 - 157 zuständig.
 
Richard Am: 01.03.2018 09:49:15 Gelesen: 23109# 34 @  
@ Richard [#1]

Dass der Prüfer Rene Strakosch aus dem VPEX bereits vor etwa drei Jahren ausgeschieden ist, haben wir erst in der vergangenen Woche durch ein Attest aus 2017 [1] und seine Antwort auf unsere Mail Anfrage erfahren.

Er arbeitet seither als unabhängiger Sachverständiger für Philatelie und Prüfer für Briefmarken von Österreich und Lombardei-Venetien.

Im VPEX organisiert sind derzeit 13 Prüfer, 6 aus Österreich, 6 aus Deutschland und 1 aus der Tschechischen Republik.

[1] http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/ablage/109
 
Wesi Am: 15.03.2018 18:53:55 Gelesen: 22840# 35 @  
Guten Abend euch,

das soll ich im Namen von Torsten Grunwald posten:

Der VPEX wächst weiter

Wien, Diplom-Mineraloge Andre René Hogrefe aus Deutschland, Systemanalytiker IT, Experte für Transmissionselektronenmikroskopie und röntgenographische Analyseverfahren, Entwickler der Lichtfarbstrukturanalyse von Briefmarken und Papierfarben und Verfasser mehrerer Publikationen auf diesen Gebieten, hat gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer des "Verbandes Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" ab 1. 3. 2018 seine Prüftätigkeit in zugewiesenen Prüfgebieten der Deutschen Besatzungsausgaben 1914/18 (Details siehe http://www.vpex.info ) als Verbandsprüfer des VPEX aufgenommen.

Der 2012 in Österreich gegründete und mittlerweile fest konsolidierte Prüferverband "Verband Philatelistischer Experten - Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (Kurzbezeichnung VPEX - Die Verbandsprüfer)" mit Sitz in Wien verfügt seit 1. 3. 2018 mit Andre Hogrefe über einen weiteren zertifizierten Verbandsprüfer. Er verstärkt nach Erfüllung aller gemäß der Verbands-Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer vorgeschriebenen Voraussetzungen, Nachweise und Prüfungen den "Verband Philatelistischer Experten - VPEX - Die Verbandsprüfer" als neuer zertifizierter Verbandsprüfer. Herr Hogrefe steht zusätzlich zu seinen Prüfgebieten auch gebietsunabhängig für Bestimmungen von Farbstruktur und Farbgruppen bei Briefmarken mit Hilfe der Maxwelschen Lichtfarbkomponenten / Farbgruppierungen anhand nachvollziehbaren bildgebenden Verfahren zur Verfügung.

Grüße
Moritz
 
Carsten Burkhardt Am: 27.03.2019 18:41:11 Gelesen: 18742# 36 @  
Hallo,

der VPEX veranstaltet am 14. Juni 2019 in Berlin ein weiteres Internationales Symposium.

Thema: Einsatz der Spektroskopie zur Zuordnung und Abgrenzung von Farben sowie zur Feststellung von Manipulationen und Fälschungen von Briefmarken
Ort: Hadersbeck - Auktionen, Wolfener Str. 32-34 Haus L, 12681 Berlin
Termin: 14.06.2019 10-16 Uhr
Anmeldung: Torsten Grunwald, Tel. 030-9379222 grunwald-pol@web.de
weitere Infos könnt Ihr dem Flyer entnehmen (musste leider die PDF in Bilddateien umwandeln).




Im Prinzip ist es die Wiederholung des sehr erfolgreichen Symposiums von Wien 2017, mit denselben Referenten, aber aktualisierten Vorträgen. Ich hoffe auf eine reiche Teilnahme und eine rege Diskussion mit vielen Sammlern.

Vielleicht können einige Mitglieder aus dem Philaseiten-Forum dort live Fragen stellen und beantwortet bekommen.

Viele Grüße
Dr. Carsten Burkhardt
seit Mai Pressesprecher des VPEX
 
Richard Am: 28.09.2021 09:13:29 Gelesen: 11705# 37 @  
Bericht von der Vorstandssitzung des Verbandes Philatelistischer Experten (VPEX) am 12.09.2021 in Wien:

Als neues Mitglied wurde Thomas Schrage aufgenommen. Er legte seine Prüfung für das Prüfgebiet DDR-Plattenfehler (ungebraucht) einschließlich Bestimmung der Farben, Wasserzeichen und Typen erfolgreich ab.

Dr. Carsten Burkhardt erweitert sein Prüfgebiet auf SBZ – DDR MiNr. 212 bis 844 einschließlich Ganzsachen P35 bis 70 und Gruppe B und C.
 
tomato Am: 14.01.2022 17:02:55 Gelesen: 10605# 38 @  
@ Richard [#37]

Vielen Dank für meine Erwähnung.

Wenn jemand bei den MICHEl-Plf sich mal nicht sicher ist, ob es der PLF ist, kann er gerne bei mir kostenlos am besten per Email nachfragen. Gilt auch für die Katalogplattenfehler der Forschungsgemeinschaft.

Gruß Thomas
 
Richard Am: 19.07.2022 09:37:24 Gelesen: 8498# 39 @  
Verband Philatelistischer Experten – Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (VPEX – Die Verbandsprüfer)

Presseaussendung zur 4. ordentlichen Generalversammlung

VPEX wählt neuen Vorstand

Der Verband Philatelistischer Experten – Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (VPEX – Die Verbandsprüfer) wählte am 3. Juni 2022 einen neuen Vorstand.

Neuer Vorsitzender ist Germania-Prüfer Claudius Kroschel, MMag. Peter Stastny ist Stellvertreter, Dr. Carsten Burkhardt Schriftführer und MMag. Franz Breitwieser Kassierer.

Der Verband mit Sitz in Wien ist inzwischen auf 15 aktive Prüfer angewachsen, 8 Prüfer wohnen in Deutschland.

Die Generalversammlung bekannte sich zur Eigenständigkeit des Verbandes und zur Zusammenarbeit mit anderen Prüferverbänden.

Claudius Kroschel, Vorsitzender
Dr. Carsten Burkhardt, Schriftführer
 
tomato Am: 20.07.2022 22:26:23 Gelesen: 8321# 40 @  
@ Richard [#37]

Aufgrund zweier Anfragen. Damit keine Missverständnisse auftreten. Ich prüfe grundsätzlich keine Farben, Typen, Gummierungserscheinungen (z.B Borkengummierung, geripptes Papier) Papiere und Fluoreszenzen. . Auch prüfe ich keine Abarten, deren Herkunft ungeklärt sind und die auch nicht im MICHEL-Spezial stehen. Auch normale Marken werden von mir nicht geprüft. Das steht auch alles so nicht auf der Homepage des VPEX, dass ich das prüfe.

Geprüft bzw. signiert werden von mir lediglich Plattenfehler (PF) , verkehrte Wasserzeichen und Abarten mit deutlicher Ausprägung wie z. B. Doppelbilddrucke bzgl. Offsetdruckmarken (DD), Passerverschiebungen (PV), Verzähnungen (VZ) , Verschnitte (VS). mit jeweiliger Kennung bei der Signierung.

Gruß Thomas
 
Richard Am: 07.10.2022 10:00:47 Gelesen: 7326# 41 @  
VP Verbandsprüfer Jahreshauptversammlung, Göttingen 22.09.2022

VP und VPEX beschreiten zukünftig gemeinsamen Weg

Im Anschluß an eine gemeinsame Arbeitstagung anlässlich der VP Jahreshauptversammlung 2022 unterzeichneten der Verband Philatelistischer Experten -VPEX- (Österreich) und der Verband philatelistischer Prüfer e.V. -VP- (Deutschland) ein gemeinsames Kommuniqué. Darin erklären VPEX und VP ihre zukünftig umfassende inhaltliche und organisatorische Zusammenarbeit. Dies betrifft nicht nur beispielsweise die Erarbeitung einheitlicher Prüfungsstandards sondern insbesondere eine konstruktive gemeinsame mediale Präsenz zum Vorteil aller Prüfkunden. Auch wird die zwischen Österreich und Deutschland grenzüberschreitende Kooperation in Form einer gemeinsamen Verbandsprüfstelle manifestiert.

Die bilaterale „Göttinger Erklärung“ der Verbandsprüfer ist - auf der Grundlage des Fortbestandes rechtlicher und wirtschaftlicher Unabhängigkeit beider Organisationen - Ausdruck grundlegender dynamischer Neustrukturierung eines ansonsten im deutschsprachigen Raum seit Jahrzehnten starren philatelistischen Prüfwesens. Koordinatoren dieser Verbandszusammenarbeit sind Dr. Carsten Burkhardt (Cottbus) und Axel Dörrenbach (Düsseldorf).

Wer ist Verbandsprüfer? Wofür steht „VP“?

Verbandsprüfer (kurz „VP“) darf sich derjenige nennen, der prüfendes Mitglied einer gleichnamigen Organisation ist, d. h. diejenigen Organisationen, die den Begriff „Verband“ institutionell in ihrem geschützten Namen oder durch ihre Rechtsform führen. Das ist in Deutschland ausschließlich der Verband philatelistischer Prüfer-VP- und in Österreich der Verband philatelistischer Experten -VPEX-. Alle übrigen philatelistischen Prüfer können sich, je nach dem wo sie Mitglied sind, allenfalls als „Verb-u-ndsprüfer“ (sofern sie einem Prüferbund angehören; die irreführende Bezeichnung „Bundesprüfer“ wurde in der Vergangenheit bereits gerichtlich verboten) oder allgemein als „Vereinsprüfer“ bezeichnen, aber keinesfalls als legitimer „Verbandsprüfer“.



Lothar Herbst, 1. Vorsitzender des VP (l.) und Claudius Kroschel, Präsident des VPEX unterzeichnen die gemeinsame Verbandsprüfer-Erklärung.

Wer ist Verbandsprüfer? Wofür steht „VP“?

Verbandsprüfer (kurz „VP“) darf sich derjenige nennen, der prüfendes Mitglied einer gleichnamigen Organisation ist, d. h. diejenigen Organisationen, die den Begriff „Verband“ institutionell in ihrem geschützten Namen oder durch ihre Rechtsform führen. Das ist in Deutschland ausschließlich der Verband philatelistischer Prüfer-VP- und in Österreich der Verband philatelistischer Experten -VPEX-. Alle übrigen philatelistischen Prüfer können sich, je nach dem wo sie Mitglied sind, allenfalls als „Verb-u-ndsprüfer“ (sofern sie einem Prüferbund angehören; die irreführende Bezeichnung „Bundesprüfer“ wurde in der Vergangenheit bereits gerichtlich verboten) oder allgemein als „Vereinsprüfer“ bezeichnen, aber keinesfalls als legitimer „Verbandsprüfer“.



Handschlag in Göttingen: Auf gemeinsame Arbeit! Lothar Herbst (l.) und Claudius Kroschel, dahinter Axel Dörrenbach und Dr. Carsten Burkhardt
 
Wachauer Am: 08.10.2022 19:33:03 Gelesen: 7165# 42 @  
Hallo Richard,

Das ist in Deutschland ausschließlich der Verband philatelistischer Prüfer-VP- und in Österreich der Verband philatelistischer Experten -VPEX-.

Hier wurde scheinbar der bedeutendere österreichische Prüferverband VÖB "unter den Teppich gekehrt".

VÖB = Verband Österreichischer Briefmarkenprüfer (VÖB).[1]

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard

[1]https://www.voeph.at/fileadmin/pdf/Allgemein/Briefmarkenpruefer/PRUEFERLISTE_des_VOEB.pdf
 
Richard Am: 31.05.2023 09:44:43 Gelesen: 4223# 43 @  
Wien/Budapest - Der 2012 in Österreich gegründete und mittlerweile fest konsolidierte Prüferverband „Verband Philatelistischer Experten - Verbandsprüfer für Briefmarken und postalische Belege (Kurzbezeichnung VPEX - Die Verbandsprüfer)“ mit Sitz in Wien freut sich über ein neues Mitglied.

Attila Derecskei [1], bekannter Experte für die Ausgaben Ungarns und vieler Nebengebiete, seit 2018 Mitglied im ungarischen Prüferverband MBSZ, wurde nach Erbringung sämtlicher, gemäß den Richtlinien zur Zertifizierung und Zulassung als Verbandsprüfer im Aufnahmeverfahren zur Überprüfung der Erfüllung aller vorgeschriebenen Voraussetzungen, Befähigungen und Fachkenntnisse geforderten Nachweise, sowie nach erfolgreicher Absolvierung der kommissionellen Abschlussprüfung vom „Verband Philatelistischer Experten – VPEX“ die Zulassung als zertifizierter Verbandsprüfer ausgesprochen.

Attila Derecskei arbeitete bei der staatlich ungarischen Banknotendruckerei als Druckretuscheur und absolvierte danach ein Studium an der Technischen Universität in Budapest und schloss mit einem Diplom in Druckindustrie-Anlagenbau ab.

Danach gründete er seine eigene Druckerei und er arbeitete auch in der Assistenz der Druckvorstufe.

Attila Derecskei sammelt die Ausgaben Ungarns und der Nebengebiete sowie die Lokalausgaben seit seinem sechten Lebensjahr. Attila Derecskei betreut ab 1.6.2023 das Prüfgebiet Ungarn mit folgenden Nebengebieten:

– Ungarn (inkl. Briefmarken, Ganzsachen, Aufdrucke, Stempeln, Perfin, usw.) 1871-bis zum heutigen Tag

-Offizielle und Private Lokalpostausgaben (1918-1920, 1936-1946)

(inkl. das Gebiet Ungarns vor dem Vertrag von Trianon, als Posta Ceskoslovenská, SHS, Neu-Rumänien, Fiume, Karpathen-Ukraine, usw.)

– Westungarn / Leithabanat 1921

– Sopron 1956

– Nord-Siebenbürgen 1940-1946

– Siebenbürgische Hotelpostämter, Schiffpost 1895-1995

– Stempel Ungarn 1867-bis zum heutigen Tag

Papierabarten und Druckfehlern, Fehldrucke. Drucktechnik (nicht nur Ungarn)

[1] Attila Derecskei, Forumname attila ist Mitglied Philaseiten seit 2020


Dr. Carsten Burkhardt

Prüfer und Vorstandsmitglied im Verband Philatelistischer Experten VPEX
 
HPK-Shop Am: 22.02.2024 10:32:23 Gelesen: 1029# 44 @  
@ Richard [#37]

Als neues Mitglied wurde Thomas Schrage aufgenommen. Er legte seine Prüfung für das Prüfgebiet DDR-Plattenfehler (ungebraucht) einschließlich Bestimmung der Farben, Wasserzeichen und Typen erfolgreich ab.

@ tomato [#40]

Aufgrund zweier Anfragen. Damit keine Missverständnisse auftreten. Ich prüfe grundsätzlich keine Farben, Typen, Gummierungserscheinungen (z.B Borkengummierung, geripptes Papier) Papiere und Fluoreszenzen. . Auch prüfe ich keine Abarten, deren Herkunft ungeklärt sind und die auch nicht im MICHEL-Spezial stehen. Auch normale Marken werden von mir nicht geprüft. Das steht auch alles so nicht auf der Homepage des VPEX, dass ich das prüfe.

Geprüft bzw. signiert werden von mir lediglich Plattenfehler (PF) , verkehrte Wasserzeichen und Abarten mit deutlicher Ausprägung wie z. B. Doppelbilddrucke bzgl. Offsetdruckmarken (DD), Passerverschiebungen (PV), Verzähnungen (VZ), Verschnitte (VS). mit jeweiliger Kennung bei der Signierung."


Vielen Dank für die Ausführungen/Klarstellung Herr Schrage. Das schafft Sicherheit.

Zwei Fragen hierzu:

1.) Hat sich an der Einschränkung "ungebraucht", etwas verändert ?
2.) Ihrem Prüfstempel nachgestellt steht statt "VPEX" das Kürzel "FG". Was bedeutet es?

Habe dazu einmal beispielhaft eine signierte Marke beigefügt.



Viele Grüße
Holger
 
tomato Am: 22.02.2024 12:43:22 Gelesen: 945# 45 @  
@ HPK-Shop [#44]

''FG'' steht hier für Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler. Hat also mit VPEX nichts zu tun. Generell signiere ich auch nur mit ''Schrage FG'' und nicht mit ''Schrage VPEX''.

Es werden von mir grundsätzlich nur Befunde und Atteste über VPEX ausgestellt, sofern Marken postfrisch sind.

Sind es gestempelte Plattenfehler und möchte der Sammler auf Wunsch einen Befund, mache ich das über einen ForGe-Befund - siehe Beispiel. Ich nehme hierbei keine Stempelprüfung vor.

Bei ** Marken über VPEX sieht ein Befund dann so aus - siehe Beispiel.

Dass ich auch über Forge prüfen kann, ist mit den Präsidenten Herrn Kroschel und Herrn Stastny abgesprochen.

Es gibt für die Forge-Prüfungen auch eine eigene Prüfordnung.

Gruß Thomas


 
HPK-Shop Am: 23.02.2024 14:17:07 Gelesen: 712# 46 @  
@ tomato [#45]

Vielen Dank für die Erklärungen. Sinnvoll angewandt hätte "FG" ja auch für Fachgruppe stehen können. So ist also klar, das in diesem Falle eine Forschungsgemeinschaft nicht mit "Forge" sondern halt mit "FG" abgekürzt ist. Klar wäre damit auch, das aktuell bei gestempelten Plattenfehlern auf Wunsch ein sog. "Forge-Befund" erstellt wird und dieser vom VPEX und Ihrer Eigenschaft als Prüfer dort losgelöst zu betrachten ist. Klar und sauber geregelt. Kann man die Prüfordnung Ihrer eigenständigen Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler einsehen/abrufen ?

Viele Grüße
Holger
 
Richard Am: 23.02.2024 15:14:58 Gelesen: 682# 47 @  
@ tomato [#45]

Es gibt für die Forge-Prüfungen auch eine eigene Prüfordnung.

Hallo Thomas,

kannst Du uns bitte einen Link auf die FG Prüfordnung zeigen oder diese hier im Forum zeigen ?

Verstehe ich Dich richtig, dass Du ausschliesslich Plattenfehler prüfst und diese keine Prüfzeichen, Attest, Befund mit VPEX erhalten ?

Schöne Grüsse, Richard
 
tomato Am: 24.02.2024 09:04:04 Gelesen: 559# 48 @  
@ Richard [#47]

Hallo Richard,

ich zeige hier in diesem Thread ganz sicher nicht die Prüfordnung meiner Forschungsgemeinschaft. Auch weil das hier mit dem Thema VPEX nichts zu tun hat.

Es wird später eine kleine Homepage geben, wo jeder sich die Prüfordnung der Forge dann anschauen kann. Die Adresse der Homepage werde ich später auch bei meinen Kontaktdaten auf den Philaseiten veröffentlichen.

Ich prüfe über VPEX nur postfrisch mittels Befund oder Attest, gemäß meines Prüfgebiets.

Signieren tue ich über Forge gemäß meines Prüfgebiets nur über meinen Signierstempel "Schrage FG". Ich signiere hierbei nur die Echtheit der Marke, der Gummierung und des Plattenfehlers. Eine Stempelprüfung nehme ich nicht vor, es sei denn es handelt sich um einen amtlich philatelistischen Stempel. Vor einer Prüfung wird der Prüfkunde mittels Prüfordnung darauf hingewiesen.

Gruß Thomas
 

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