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Thema: Deutsches Reich: Portobestimmung von Belegen
Das Thema hat 327 Beiträge:
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notna1 Am: 01.09.2024 11:29:51 Gelesen: 42225# 303 @  
Paket Wert Dt. Reich - Gebühren 1920

Hallo zusammen,

in meiner Heimatsammlung habe ich eine Paketkarte aus dem Jahr 1920, die zu einem Paket aus dem Spessart (Taxquadrat 2053) nach Plauen im Vogtland gehört. Die Paketkarte ist gekennzeichnet mit "Wert Tausend M."; die handschriftliche Gewichtsangabe lautet 4,5 kg, was aber auch 14,5 kg heißen könnte.



Ich frage mich, was könnte der Absender (wohl der Vater) an seinen Sohn geschickt haben, was so wertvoll ist?

Für mich ist das verklebte Porto von 4,50 M gegenüber anderen Paketen aus diesen Jahren verhältnismäßig hoch; was natürlich auch mit der Versendungsform "Wert" zusammenhängt.

Wer kann mir etwas sagen, wie sich das Porto zusammensetzt?

Gab es damals für Wertpakete andere Aufkleber (Paketnummernzettel) als für normale Pakete?

Besten Dank im Voraus für Beschäftigung mit meinem "Problem".

notna1
 
Regis Am: 01.09.2024 11:51:01 Gelesen: 42219# 304 @  
@ notna1 [#303]

Gebührenperiode ab 6. Mai 1920

Die Gebühr beträgt: Paket bis 5 Kg über 75 km = 2,00 MARK + Einschreiben 0,50 MARK + Wert -1.000 Mark 2,00 MARK = 4,50 MARK

Alles Gute Regis
 
notna1 Am: 01.09.2024 12:05:47 Gelesen: 42212# 305 @  
@ Regis [#304]

Hallo,

herzlichen Dank für die superschnelle Antwort.

Beste Grüße

notna1
 
dkcollector Am: 29.05.2025 12:31:14 Gelesen: 26614# 306 @  
Tarifperiode für 10 pf. inland Luftpostzuschklag

Welches sind die genauen Anfangs- und Enddatum des 10-Pf-Zuschlags für inländische Luftpost innerhalb des Deutschen Reiches?

What are the exact start and end dates of the 10 pf domestic airmail surcharge within Deutsche Reich shown by this cover?


 
hubtheissen Am: 29.05.2025 15:10:03 Gelesen: 26571# 307 @  
Hallo,

die 10 Pfg. galten vom 24.04.1924 bis zum 31.07.1938.

Gruß

Hubert
 
Reini46 Am: 31.08.2025 10:13:24 Gelesen: 19699# 308 @  
Hallo,



Brief vom 26.9.1941 aus Wiener Neustadt nach Hirtenberg. Absenderin ist das allgemeine öff. Krankenhaus.

Der Brierf ist richtig frankiert - wie errechnet sich das Porto ?

Reini46
 
PhilaJawa Am: 19.10.2025 10:37:31 Gelesen: 17706# 309 @  
Paketkarte Ausland ( 4 x 90 II 1,60 RM) (mit 94 AII- 2,25 RM) (96 AI- 3 RM)

Guten Morgen,

ich habe nun schon lange recherchiert bin aber nicht so richtig fündig geworden.

Hat vielleicht einer etwas Zeit mir hierbei zur Bestimmung der Portogebühren der drei Paketkarten, alle von 1917, zu helfen ?

Danke !

Karte 1:



Karte 2:



Karte 3:



Meinhard
 
BD Am: 19.10.2025 13:47:44 Gelesen: 17622# 310 @  
Hallo Meinhard,

zur Karte 1: Vom 1.1.1896 bis zum 30.9.1919 betrug die Paketgebühr nach Schweden bis 5 kg. = 1,60 Mark wie frankiert

Zur Karte 2: Vom Absender überfrankiert, deshalb auf dem Paketzettel in rot notiert Abs für vom Absender frankiert (Post war unschuldig!)
Richtig wie auf dem Abschnitt links rot notiert = 2,10 Mark. 1,60 Mark Paketgebühr plus (vom 1.10.1906 bis 30.9.1919) 12 Pf. pro angefangene 240 Mark Wertangabe Versicherungsgebühr.
Somit 4 * 12 Pfennig = 48 Pf. die auf 50 Pfennig aufgerundet wurde. Gesamt also 2,10 Mark.

Zur Karte 3: Paket wieder 1,60 Mark plus 1 Mark Dringend plus 40 Pf. Eilbote (Eilbote zwingend bei Dringend bis 30.9.1919 nur nach Stockholm; Malmö und Gothenburg)
Gesamt 3 Mark wie frankiert. Herrliche und sehr seltene Einzelfrankatur der 3 Mark ( wahrscheinlich Mi. 96 A I).

Beste Grüße Bernd
 
PhilaJawa Am: 19.10.2025 14:14:05 Gelesen: 17610# 311 @  
Hallo Bernd,

wow - super, das hätte ich ja nie herausbekommen. Vielen, vielen Dank und einen schönen Sonntag noch !

LG

[Beiträge [#309] bis [#311] redaktionell in das Hauptthema verschoben]
 
Germaniasammler Am: 22.11.2025 19:19:00 Gelesen: 15856# 312 @  
Hallo zusammen,

nachdem ich meine gesamte Literatur gewälzt und von oben nach unten und von rechts nach links gelesen haben, bin ich des Rätsels Lösung nicht näher gekommen. Vielleicht kann mir einer von euch helfen.

Wir haben hier einen Kartenbrief Germania Reichspost auffrankiert mit weiteren Werten Reichspost nach Amerika.

Laut dem Briefposttarif betrug ins Ausland: Pro 15g 20 Pfg Taxe.

Da wir hier ein Gesamtporto von 40 Pfg haben, wird wohl das Gewicht 16g bis 30g betragen haben. Also in meinen Augen portogerecht. Jetzt aber die Frage, warum die 1 Cent US Nachporto?

Danke für eure Hilfe.

Viele Grüße
Marcel


 
Germaniasammler Am: 30.11.2025 16:37:19 Gelesen: 15440# 313 @  
Hallo miteinander,

nachdem mit oben geposteten Beitrag [#312] niemand helfen konnte, vielleicht hier mit diesem.

Es handelt sich um eine Klappkarte zum Bundesschiessen in Hannover frankiert mit 5 Pfg. Eine Drucksache ist es schonmal nicht, Klappkarten mussten zum Briefporto versandt werden. Da die Karte nur 5 Pfg trug, fehlen dann eigentlich weitere 5 Pfg zum Briefporto. Ich habe nachgelesen, bei Fehlporto das doppelte des Fehlportos. Also 5 Pfg fehlen, dann wären es 10 Pfg.

Aber warum wurden hier 15 Pfg Fehlporto ausgewiesen ? Hat mir jemand dazu eine Erklärung ?




Besten Dank und Grüße
Marcel
 
Germaniasammler Am: 12.01.2026 16:23:53 Gelesen: 13621# 314 @  
Hallo zusammen,

da mir in Beitrag [#313] keiner helfen konnte, musste ich mir selber helfen.

Ich habe jetzt die Lösung für die 15 Pfg Nachporto.

Wie schon geschrieben, mussten Klappkarten oder Doppelkarten zum Briefporto versandt werden. Das Porto für betrug für die 1. Gewichtsstufe bis 15 g 10 Pfg. Davon das doppelte des Fehlportos, also 20 Pfg abzüglich den 5 Pfg die schon frankiert wurden.

10 Pfg x 2= 20 Pfg (doppelte des Fehlportos) - abzüglich dem schon frankierten 5 Pfg = 15 Pfg Nachporto.

Grüße
Marcel
 
12 kreuzer rot Am: 23.02.2026 20:14:14 Gelesen: 10334# 315 @  
Hallo,

Habe einen Einschreibe Brief von Geisenfeld 12.12.1921 nach Pfaffenhofen!

Frankiert mit:

Einmal mit Dienstmarken zu 1,60 Mark! Und Einmal mit Freimarken zu 1,60 Mark! macht Gesamt Porto 3,20 Mark.

Mit dem Porto 3,20 Mark komme ich nicht zurecht.

Wenn ich aber die 1,60 Mark nehme, wäre das ein Brief 0,60 bis 20 gr. + Einschreiben 1,- Mark.

Die Entfernung ist maximal 30 Kilometer.

Warum einmal Normale Marken und dann Dienstmarken?

Vielleicht hat jemand dafür eine Erklärung?



MfG
12 kreuzer rot
 
Dulfen1 Am: 23.02.2026 21:02:50 Gelesen: 10318# 316 @  
@ 12 kreuzer rot [#315]

Das Porto von 1,60 Mark ist richtig.

Die Marken Reich/Dienst wurden mit unterschiedlichen Stempeln entwertet (Stempeldatum der unteren Stempel könnte der 15.12. sein ?, bin mir aber nicht sicher).

Eine Portoaddition kommt für mich nicht Infrage.

Warum der Brief ein zweites mal mit Marken des Reiches frankiert wurde, kann ich nicht beantworten. Sieht ja ganz nach einer Dienstangelegenheit aus.

Die Notiz oben rechts kann ich leider nicht entziffern, könnte aber helfen.

Bitte doch auch die Rückseite vom Brief scannen (Ankunftstempel).

Viele Grüße
Ulf
 
12 kreuzer rot Am: 24.02.2026 03:03:08 Gelesen: 10278# 317 @  
@ Dulfen1 [#316]

Hallo Ulf,

Danke für deinen Typ,

Der ist zweimal gelaufen!

Es sind tatsächlich 2 Verschiedene Aufgabe Stempel!

Dienstmarken: 1ter Aufgabestempel K2 Geisenfeld "12.DEZ 21 8-9Vor" (Reserve Stempel)

Ankunftstempel K1 Pfaffenhofen a/J "12.DEZ 21 1-2 Nachmittag

Keine Weiteren Stempel auf der Rückseite

Normale Marken: 2ter Aufgabestempel K1 Geisenfeld "15.DEZ 21 Vor. 9-10"

Dann Passt das Porto mit 1.60 Mark.

Warum aber einmal Dienst und Normale Marken wird wohl ein Rätsel bleiben ?

MfG

Christian
 
bayern klassisch Am: 24.02.2026 07:30:35 Gelesen: 10260# 318 @  
@ 12 kreuzer rot [#317]

Ich kann das oben rechts Geschriebene leider nicht lesen. Wer kann es? Stelle den Brief doch mal in den Handschriften-Thread ein; da gibt es sehr gute Interpreten.

Der Brief war als Dienstbrief der Gemeinde zuerst portopflichtig und wurde daher korrekt mit Dienstmarken frankiert.

Später hat ihn der Absender, vermutich mit Antwort und Inhalt an die Gemeinde zurück geschickt.

Wenn sich dann im Rahmen dieser Korrespondenz herausgestellt hatte, dass ab jetzt weitere Schreiben notwendig sind, diese auch frankiert verschickt werden mussten, aber es jetzt keine Dienstbriefe mehr waren, sondern nur die Gemeinde für einen Privaten zu schreiben hatte, dann hatte die Gemeinde mit Freimarken zu frankieren (gegen ein Depositum des Privaten).
 
volkimal Am: 24.02.2026 08:21:30 Gelesen: 10251# 319 @  
@ bayern klassisch [#318]

Hallo Ralph,

es könnte heißen "Enthielt nur Einspruch Winneberger, ???"

Beim letzten Wort fällt mir im Moment nichts passendes ein.

Viele Grüße
Volkmar
 
bayern klassisch Am: 24.02.2026 08:59:13 Gelesen: 10241# 320 @  
@ volkimal [#319]

Hallo Volkmar,

könnte es "nachtaxieren" heißen?

LG,
Ralph
 
saintex Am: 24.02.2026 09:07:53 Gelesen: 10239# 321 @  
@ volkimal [#319]

bei dem Halbsatz nach dem Eigennamen handelt es sich nach meiner Ansicht tatsächlich um drei Worte mit dem Text "zur Akte genommen", womit der handschriftliche Vermerk auch sinnvoll abgeschlossen wäre.

Wolfgang
 
volkimal Am: 24.02.2026 09:41:06 Gelesen: 10230# 322 @  
@ saintex [#321]

Hallo Wolfgang,

vom Schriftbild her passt "zur Akte genommen" beim besten Willen nicht.

"nachtaxieren" kann es dagegen gut sein. Das "nacht..." hatte ich selbst auch schon vermutet. Ich habe nur nicht an das "x" als Buchstaben mit einer Unterlänge gedacht.

Viele Grüße
Volkmar
 
12 kreuzer rot Am: 25.02.2026 17:25:54 Gelesen: 10111# 323 @  
Hallo,

Danke für eure sachkundigen Antworten.

Habe halt vor lauter Bäume den Wald nicht gesehen. Ich habe jetzt noch ein Bild von der Rückseite eingestellt. Der Brief wurde ganz normal (siehe Papierschnipsel) geöffnet.

Habe noch mal eine Frage zu dem Einschreiben bzw. Dienstbrief!

Er hat doch nur einen Einschreibe Aufkleber mit der Nummer 969! Ist das die Einschreibe Nummer: Als Dienstbrief? oder als Normalbrief? oder als beides?

Es ist noch eine Nummer 213 Handschriftlich vermerkt! Wenn es um das Briefgewicht handelt? wäre er ja Unterfrankiert?

Ist es möglich, dass der Brief in einen Umschlag oder ähnliches, zurück zum Absender gesendet wurde? Siehe den weissen Streifen links an der Briefvorderseite und deswegen nichts mehr über den Laufweg vorhanden ist?



Nochmal vielen Dank für eure Sachkundigen Antworten.

MfG
Christian
 
Pit Am: 15.05.2026 17:36:57 Gelesen: 2761# 324 @  
Hallo zusammen,

stimmt bei diesem Beleg das Porto ?

Egal wie ich rechne, denke ich das 0,05 Pfg zu viel verklebt sind.

Im Stempel von der Uhrzeit her 7-8 N ist das schon Späteinlieferung.

Für Eure Hilfe besten Dank.


 
christel Am: 15.05.2026 21:05:17 Gelesen: 2717# 325 @  
@ Pit [#324]

Hallo Pit,

Auslandsbrief bis 60g = 0,55
Einschreiben = 0,30
Nachnahme = 0,20

Gesamtfrankatur = 1,05

Liebe Grüße. Christel
 
Pit Am: 16.05.2026 10:11:38 Gelesen: 2652# 326 @  
@ christel [#325]

Hallo Christel,

müsste doch Grenzporto sein, Steinen und Basel liegen im Grenzbezirk.

Dann müsste der Brief 80 bis 100 gr gewogen haben. Oder wurde das vergessen das Grenzporto?
 
christel Am: 16.05.2026 11:46:13 Gelesen: 2624# 327 @  
@ Pit [#326]

Von den Entfernungen her, wäre es Grenzverkehr, vom Porto her müsste der Brief im Grenzverkehr zwischen 180g und 200g auf die Waage gebracht haben.

Daher gehe ich eher von Anwendung des normalen Tarifes aus.
 

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