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Thema: (?) (431/440) Zensurpostbelege
Das Thema hat 446 Beiträge:
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GSFreak Am: 30.10.2017 19:22:23 Gelesen: 100697# 422 @  
Mein Schnäppchen (9 Euro) auf der diesjährigen Briefmarkenbörse in Sindelfingen:

Behelfsganzsache Britische Zone P 764II mit Ausgabekontrollstempel (24) RENDSBURG, UB c vom 21.07.1945 und Abgangsstempel HAMELN 1, UB g vom 03.08.1945 sowie dem roten Zensurstempel "P" der lokalen Zensurstelle Hameln.



Bezüglich der Behelfsganzsachen mit dem/den roten Streifen verweise ich auf meinen neunseitigen Forschungsbeitrag im RB 74 (Februar 2015) der Arbeitsgemeinschaft "Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V." http://www.deunot.de

Gruß Ulrich
 
DERMZ Am: 07.11.2017 18:29:08 Gelesen: 99444# 423 @  
Guten Abend,

ich weiß, eigentlich sollte man solche "Krücken" nicht zeigen, der Brief hat in den letzten 70 Jahren sehr gelitten, der Inhalt ist allerdings erhalten geblieben - und darum zeige ich Euch jetzt alles (unzensiert)



Dr med habil Eberhard Emminger schreibt am 1. September 1946 an Frau Rotraut von Troll in Wien



Ich habe folgendes gelesen:

Dr med habil E. Emminger
Hilfsarzt b. d. Regierung
von Niederbayern u. der Oberpfalz
Postscheckkonto München 17 179

Regensburg, den
Dreikronengasse 3/11
Telefon 58 41

Staatl. Gesundheitsamt
Deggendorf

Deggendorf, 1.9.1946.
Sehr geehrte gnädige Frau, liebe Frau von Troll,
Ihre beiden Briefe vom 26.7. u. 10.8., die fast gleich-
zeitig ankamen, waren trotz allem eien große Freude. –
Botschaften aus dem geliebten Wien!
Beide Briefe sofort erledigt. –
Leider habe ich vom Chef noch keine Nachricht, ob er
meinen Brief, in dem ich meine Ankunft in Reg.
- die sehr rasch ging, sowie die des Möbeltransportes
(ohne Küchengeschirr!!) mitteilte, Briefmarken
für Gleichenteil nur beizulegen erlaubte u. nach
meinen Arbeiten fragte. Ob er ihn wohl erhalten
hat? Nur ob er Meine „ Ertrinkungsarbeit“ bringen
will. Sonst muss ich es hier versuchen. So schwer
es auch hier allein für mich auch ist. – Meine
einzige echte Liebe, die Pathologie, scheint mir verschlossen
zu bleiben. Es will, trotz ... , nicht gelingen. Man will
anscheinend den Zustand, den die Nazis mit mir ge-
schaffen haben, verewigen. Nichts zu machen – schließlich
auch nicht „wichtig“! – Heute, habe ich mich sehr über
Lucas 10,25 , bez. 36,37 gefreut. Nur sonst ist mir
alles trotz der Riesenarbeit so gleichgültig, dass es mich
iIn meiner innersten Ruhe einfach nicht stört. Nicht
mal die Arbeit. – Ich freue mich, dass es Ihnen auch so
gut geht. Grüssen Sie alle, alle recht herzlich von
mir (wenn Sie halt meinen!)
Ihnen alles, alles Liebe u. Gute, Ihr Eberhard Emminger


Der Brief ging durch die amerikanische Zensur in München



und später noch durch die österreichische Zensur:



Einen schönen Abend wünscht

Olaf
 
hajo22 Am: 07.11.2017 19:14:21 Gelesen: 99420# 424 @  


Brief aus Nigila vom 12.8.1940 nach Athen mit ägyptischer (britischer) Zensur. Unter dem Zensurstreifen auf der Brief-Vorderseite noch sichtbar der handschriftliche Vermerk "Written in Greek" zur Sprachangabe des Textes.

hajo22
 
Michael Mallien Am: 26.11.2017 21:01:31 Gelesen: 96534# 425 @  
Brief aus Kopenhagen nach Köln in der Zeit des 2. Weltkrieges, genauer gesagt am 15.9.1942. Die Frankatur betrug 20 Öre.



Der Stempel hat die Marke optimal getroffen:



Inwieweit die zusätzlich angebrachten Vermerke bzw. Stempel etwas mit der Zensur zu tun haben und welche Bedeutung sie haben entzieht sich meiner Kenntnis:

Stempel(fragment?) und Vermerk vorn:



Roter Stempel hinten:



Viele Grüße
Michael
 
cilderich Am: 27.11.2017 18:13:57 Gelesen: 96373# 426 @  
Hallo,

ich vermute der Prüfstreifen und der Prüfstempel sind bekannt. Sie stammen aus Hamburg (Kennbuchstabe f). Hamburg war primär für Dänemark und auch Norwegen zuständig. Die weiteren Stempel sind so genannte Prüferstempel und konnten primär vorderseitig aber auch auf der Rückseite auftauchen. Der handschriftliche Vermerk ist auch von einem Prüfer. So konnte nachvollzogen werden wo und teils durch wen die Prüfung erfolgte.

Beste Grüße cilderich
 
Michael Mallien Am: 27.11.2017 18:35:24 Gelesen: 96365# 427 @  
@ cilderich [#426]

Hallo cilderich,

herzlichen Dank für die Infos. Wieder etwas gelernt! Ich kannte mich in der Thematik bisher auch gar nicht aus, fand aber den Beleg ganz attraktiv.

Viele Grüße
Michael
 
cilderich Am: 27.11.2017 19:30:16 Gelesen: 96339# 428 @  
Michael Mallien [#427]

Ist er auch.

Gruß cilderich
 
Heinrich3 Am: 17.12.2017 11:49:07 Gelesen: 92208# 429 @  
Hallo,

der Beleg hat gelitten, auch durch das Entfernen des Verschlußstreifens oben. Der Brief ging am 15. Nov. 1943 vom Ort Maria Teresa im argentinischen Teilstaat Santa Fe nach England. wo er vom Zensor Nr. 5247 kontrolliert wurde. Rückseitig nur der obere Teil des Verschlußstreifens mit dem Aufdruck P.C.90 OPERNED BY



Schönen Advent wünscht
Heinrich
 
Fips002 Am: 19.12.2017 20:18:06 Gelesen: 92019# 430 @  
Von mir zwei Briefe der britischen Zensur.



Brief von Camden, New Jersey, 3.September 1947, nach Kiel 12.9.1947. Die Postzensur wurde in der Zensur Stelle Bonn durchgeführt. Ab Dezember 1946 kam ein Stempeltyp zum Einsatz mit der Inschrift "BRITISH CENSOR SHIP/GERMANY In der Mitte eine Krone, darunter Prüfernummer.

Die Briefe wurden bei den englischen Prüfstellen nur links geöffnet und mit Verschlusszettel oder Streifen verschlossen. In Bonn wurden noch Restbestände aus dem Kriege verwendet. Es kamen 30 Varianten mit verschiedenen Druckvermerken zum Einsatz.



Brief von Düsseldorf 10.11.1947 nach Princeton, New Jersey. In der Zensurstelle in Bonn wurden Verschlussstreifen verwendet, die unter einer Krone, den Aufdruck "OPENED BY/EXAMINER/darunter Prüfnummer" haben. Die Nummern kommen mit einstelliger Zahl mit drei Nullen davor bis über 9800 vor. Auch diese Verschlussstreifen wurden in der britischen Besatzungszone aufgebraucht.

Gruß Dieter
 
volkimal Am: 27.01.2018 19:44:37 Gelesen: 74834# 431 @  
Hallo zusammen,

heute ein Brief, bei dem ich nicht sagen kann, ob er zu diesem Thema passt. Für meine Kalendersamlung hatte ich ein paar Belege in Pakistan gekauft. Heute kam dieser Brief bei mir an.





Der Brief war rechts geöffnet und nicht wieder verschlossen. Der eingelegte Inhalt konnte aber dennoch nicht herausfallen, denn man hatte oben rechts den abgebildeten Zettel mit zwei Heftklammern angeheftet. Den Inhalt des Briefes sowie meine gekauften Belege hat man dadurch gleich mit angeklammert.

Auf dem Zettel steht "MCB Bank limited / Circle office Lahore-West". Ich habe keine Ahnung weshalb der Brief geöffnet wurde. Nach dem Zoll sieht der Zettel nicht aus. War es eine private Kontrolle? Ich kann es nicht sagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Fips002 Am: 28.02.2018 20:14:10 Gelesen: 65879# 432 @  
Überrollerbrief von Ulm 19.4.1945 nach Füssen/Lech, Zustellung am 19.12.1945. Der Brief erhielt in der Zensurstelle Eßlingen den Prüferstempel mit der Nr. 15416. Am 7. September 1945 wurde die Postzensur in Eßlingen von der amerikanischen Militärregierung eingeführt. Diese Briefprüfstelle in Eßlingen für Württemberg-Nordbaden wurde am 25. April 1947 geschlossen. Die Arbeiten übernahm die Hauptzensurstelle Offenbach.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 04.03.2018 11:54:49 Gelesen: 65464# 433 @  
Brief aus Karachi/Indien vom Februar 1947 nach Frankfurt/Main. Der Brief erhielt in der Zensurstelle Offenbach den Prüferstempel 20314 von einem deutschen Angestellten. Die Oberaufsicht blieb in den Händen der Amerikaner. Der Brief wurde links und rechts geöffnet und erhielt zwei Prüferstempel mit unterschiedlichen Nummern. Der Brief wurde von einem Oberprüfer (meist Angehörige der amerikanischen Armee) kontrolliert, welcher die Arbeit der deutschen Prüfer überwachte. Von den Prüfern wurden die Briefe immer links geöffnet und vom Oberprüfer immer rechts. Der auf der rechten Seite abgeschlagene Stempel mit der Nummer 20865 gehört dem Oberprüfer. Briefe mit dem Prüferstempeln im Nummernkreis 20000 bis über 21500 wurden mit dem Verschlussstreifen OPENED BY/MIL: CEN.-CIVIL MAIL versehen.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 17.03.2018 19:52:39 Gelesen: 63843# 434 @  
Brief aus Buchen/Odw. 23.6.1947 nach Wilton/USA,23.8.1947. Von dort weitergeleitet nach Princeton/New Jersey. Der Brief erhielt in der Zensurstelle Offenbach (Main) den Durchlaufstempel. Dieser Durchlaufstemepl ist der letzte der Dienststelle. Verwendet wurde dieser Stempel von März bis August 1947, fast nur auf Auslandspost.



Gruß Dieter
 
Mondorff Am: 17.03.2018 20:28:01 Gelesen: 63835# 435 @  
Zensurbeleg Frankreich nach Luxemburg 1942:



Brief mit Maschinenstempel PARIS VII vom 8. Januar 1942 nach LUXEMBURG-HOLLERICH mit rotviolettem Zensurstempel Geprüft / Oberkommando der Wehrmacht e (Frankfurt am Main) mit Verschluss-Streifen Geöffnet ...

Ohne Ankunftstempel zugestellt.

Im Werbeeinsatz des Stempels wird zu Spenden für das Nationale Winterhilfswerk aufgerufen.

Schönen Gruß
DiDi
 
volkimal Am: 18.03.2018 10:36:31 Gelesen: 63793# 436 @  
Hallo zusammen,

heute einmal drei Belege aus Kopenhagen nach Deutschland:



Postkarte vom Februar 1942 von Ursel Alander an Frau A. Alander nach Coesfeld, weitergeschickt nach Billerbeck. Die Karte durchlief die Auslandsbriefprüfstelle Hamburg (Buchstabe "f" im Handprüfstempel). Violetter Prüferstempel "B II".



Ursel Alander ist inzwischen selbst in Deutschland. Karte vom 12.08.1943 von einer Bekannten an Ursel Alander in Coesfeld. Die Karte trägt einen Handdurchlaufstempel "A b" der Auslandsbriefprüfstelle Berlin.



Luftpostbrief aus Kopenhagen an Ursel Alander nach Berlin und von dort mit einer zusätzlich aufgeklebten 12 Pfg. Marke nach Coesfeld weitergeschickt. Auch dieser Brief trägt einen Handdurchlaufstempel "A b" der Auslandsbriefprüfstelle Berlin. Ich gehe aber davon aus, dass diese Briefmarke gar nicht erforderlich war.
Durch dem roten Vermerk "Sammelwert Deutsch und Dänisch zusammen nicht zerschneiden" wurde der Sammlerwert allerdings stark herabgesetzt.

Die beiden ersten Karten tragen einen OMK-Stempel. Hier die Information von der Seite der Forschungsgemeinschaft Nordische Staaten zu diesen Stempeln:

(Kopenhagen, Dänemark) Stempel des "Omkarteringspostkontoret" (= Umkartierungs- bzw. Umsortierungspostamt). Der Begriff wurde aus der Zeit, in der noch jeder Brief in eine Liste eingetragen wurde übernommen, als am 1. Mai 1918 in Kopenhagen das Omkarteringspostkontor eröffnet wurde. Dort kam alle Post von außerhalb und von Kopenhagen zusammen und wurde neu sortiert. Post ohne Ortstagesstempel erhielt den Abschlag eines Hand- bzw. Maschinenstempels mit dem Zusatz "OMK." und einer unten rechts angebrachten Unterscheidungsummer (dän. = "sidenummer") zwischen 1 und 36. Die Abteilung "OMK II" (römisch 2) bearbeitete Wertpakete. Am 15.11.1979 erfolgte die Umbenennung in "Københavns Postterminal" und am 1.3.1992 in "Københavns Postcenter".

Quelle: http://nordische-staaten.de/index.html?http://nordische-staaten.de/info/glossar_ix.html?http%3A//nordische-staaten.de/info/glossar.php

Viele Grüße
Volkmar
 
Fips002 Am: 05.04.2018 18:11:02 Gelesen: 61158# 437 @  
Feldpostkarte aus Warschau 17.9.1917 nach Kiel mit Kastenstempel Geprüft Überwachungsstelle Posen.



Gruß Dieter
 
Lutwinus Am: 24.04.2018 19:33:04 Gelesen: 58392# 438 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

der gezeigte Beleg an einen Gefängnisinsassen weist zwar m. E. keinen Postamtlichen Zensurstempel auf, aber den einer Gefängnisbehörde (Hamburg) aus dem Jahre 1953:



Wohl eine disziplinarische Maßnahme von "Mutti und Papa", denn die Vorderseite der Karte macht wohl etwas wehmütig hinter "Schwedischen Gardinen".



Liebe Grüße Jörg
 
GSFreak Am: 11.05.2018 23:30:06 Gelesen: 56250# 439 @  
Hier eine AK vom 16.07. 1952 von Genua (freigemacht mit Italien Mi.-Nr. 818) nach Wien mit einem Stempel der Alliierten Zensurstelle Z.1 (Prüfer-Nummer 264).



Aus einer 1 Euro-"Wühlkiste" auf der Briefmarkenmesse 2018 in Essen.

Gruß Ulrich
 
Totalo-Flauti Am: 12.05.2018 08:48:47 Gelesen: 56189# 440 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf einer Mi P 299 eines belgischen Zwangsarbeiters vom 25.4.1944 aus Leipzig ist ein roter Maschinenbandstempel mit dem Kürzel "A.c." verwendet worden. Ich denke das dieses Stempelgerät von der Zensur benutzt wurde. Kann mir jemand im Forum näheres zu diesem Stempel sagen? Für die Hilfe möchte ich mich recht herzlich bedanken.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
hajo22 Am: 12.05.2018 14:50:00 Gelesen: 56132# 441 @  
@ Totalo-Flauti [#440]

Durchlaufzensurstempel der Zensurstelle Köln.

hajo22
 
Fips002 Am: 16.05.2018 19:26:17 Gelesen: 55578# 442 @  
Ganzsachen Postkarte Landespost in Belgien P1 mit Stempel Militärische Überwachungsstelle, Geprüft, Brüssel.

Poststempel von Brüssel ..,.. 1915 nach Dresden.



Postkarte von Antwerpen 30.12.1915 nach Barmen mit Stempel Militärische Überwachungsstelle, Antwerpen, Freigegeben.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 10.06.2018 10:54:46 Gelesen: 45600# 443 @  
Brief mit 2x Mi.Nr.86II aus Mülhausen (Elsass), 16.2.1918 nach Steckborn/Schweiz.

Violetter Rahmenstempel: Mülhausen (Els) P.K. (, (Postkontrolle) Geprüft zu befördern.

Auf der Rückseite 2 Vignetten mit Stempel: Postüberwachungsstelle Mülhausen (Els)





Dieter
 
Fips002 Am: 23.10.2018 21:07:19 Gelesen: 21126# 444 @  
Brief von Zürich, 22. April 1943, nach Lübeck.

Der Brief wurde in der Auslandsbriefprüfstelle München geprüft und links mit dem Verschlussstreifen versehen und erhielt verschiedene Prüfstempel.

Der Verschlussstreifen mit dem Kennbuchstaben "d" wurde regelmäßig von September 1941 bis Oktober 1944 verwendet. Von Februar 1940 erhielten die Postsachen von der Prüfstelle Prüferstempel in Form eines Rechteckstempel mit drei- oder vierstelliger Zahl in der Stempelfarbe rot (auf dem Brief die Nr. 5486 und 3340). Diese Prüferstempel wurden nur in der Dienststelle München abgeschlagen.

Weitere Prüferstempel auf dem Brief sind Versalien von A bis Y (hier "E"), sowie Kreisstempel und Rechteckstempel mit 1- oder 2-stelligen Zahlen (hier die Zahlen 23 und 29). Diese Stempel immer in blauer Farbe, die Versalien in roter.

Abgeschlagen wurden diese Stempel meistens in der rechten untere Ecke des Briefstückes. Diese Stempel wurden von Arbeitsgruppen abgeschlagen, die mit Postbeamten, nicht von Prüfern, besetzt waren.



Dieter
 
Fips002 Am: 21.11.2018 19:39:49 Gelesen: 16313# 445 @  
Einschreibbrief von Berlin, 26.04.1940, nach Stahlbad Peiden/Schweiz. Freigemacht wurde der Brief mit der Ausgabe Winterhilfswerk, Ausgabe 27. Oktober 1939, Mi.Nr. 730-738.

Der Brief wurde in der Auslandsbriefprüfstelle Frankfurt/Main geprüft. Auf der Rückseite wurde der Handprüfstempel "Oberkommando der Wehrmacht/Geprüft" abgeschlagen. Verwendet wurde dieser Handstempel von April 1940 bis August 1941. Alle Prüfstücke tragen gleichzeitig mit Bleistift aufgeschriebene Zahlengruppen. Diese stammen von Prüfern, die die Stücke lesen und auswerten, hier die 4-stelligen Zahlen 1018 und 9788.

Die Briefverschlüsse sind immer rückseitig mit dem Verschlussstreifen angebracht. Es kamen 7 unterschiedliche Verschlussstreifen in Banderolenform vor.



Dieter
 
Totalo-Flauti Am: 16.02.2019 10:48:32 Gelesen: 3807# 446 @  
@ hajo22 [#441]

Verspäteten Dank für Deine Hilfe, hajo22!

Liebe Sammlerfreunde,

ein einfacher Brief aus Leipzig in die Schweiz vom 4.11.1943 wurde in der zuständigen Auslandsbriefprüfstelle München (Kb d unter "GEÖFFNET" im Normstempel "OKW GEÖFFNET" siehe auch Beitrag #109) zensiert. Der Brief wurde mit einer Mi.793 frei gemacht.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 

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