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Thema: Motiv: Deutsche Geschichte und Politik
Das Thema hat 94 Beiträge:
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hubtheissen Am: 07.10.2021 20:45:41 Gelesen: 29443# 70 @  
Hallo,

ich habe einen kleinen Stapel Zustellurkunden des Stadtbezirksgerichtes Weissensee (damals Ost-Berlin) aus dem 2. Halbjahr 1953 erstanden, die alle nicht zugestellt werden konnten, weil der Empfänger unbekannt verzogen war. Wenn man den Zeitraum bedenkt, kann man wohl zumindest die Richtung vermuten, wohin die Personen umgezogen waren.

Ich zeige dazu zwei Beispiele.





Gruß

Hubert
 
mausbach1 (RIP) Am: 11.10.2021 09:12:56 Gelesen: 29313# 71 @  
@ wajdz [#45]
@ mausbach1 [#55]



Gruß
Claus
 
Ichschonwieder Am: 08.11.2021 17:33:08 Gelesen: 28613# 72 @  
Brief des Bundestagsabgeordneten Jan Korte aus Berlin an sein Wahlkreisbüro in 06406 Bernburg.

Freesort GmbH verwendet hier ein Werbeklischee für die "Konstituierung des 19. Bundestages 24. Oktober 2017".





VG Klaus Peter
 
Nordluchs Am: 11.11.2021 15:04:37 Gelesen: 28538# 73 @  
@ Ichschonwieder [#72]

Hallo zusammen,

zwar von Angelika vor Jahren in die Datei gestellt, aber hier gehört das seltene Teil auch hin.



Kennung: C002966, 10117 Berlin 8 BUNDESKANZLERAMT - Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin

Gruß
Hajo
 
fogerty Am: 26.11.2021 22:03:11 Gelesen: 28223# 74 @  
Ansichtskarte aus dem Jahre 1955 von Weimar nach Bozen mit dem Werbestempel vom Internationalen Befreiungstag. Ich denke, der Name Buchenwald gehört wohl auch zur deutschen Geschichte.



Grüße
Ivo
 
Nordluchs Am: 11.12.2021 16:39:11 Gelesen: 27831# 75 @  
@ fogerty [#74]

Hallo zusammen,

fand diesen Musterabdruck und glaube hier ist der richtige Ort dafür.



1080 Berlin / DER BUNDESBEAUTRAGTE / für die Stasi-Unterlagen / Postfach 1199 / O-1086 Berlin

Kurzauszug zu der Behörde: „Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), verkürzend nach den amtierenden Bundesbeauftragten auch Gauck-, Birthler- bzw. Jahn-Behörde genannt, war eine Bundesoberbehörde mit Zentralstelle in Berlin und Außenstellen in den Neuen Ländern.“ [1]

Seit Juni 2021 sind die Akten im Bundesarchiv!

Viele Grüße

Hajo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesbeauftragter_für_die_Stasi-Unterlagen
 
Baber Am: 21.12.2021 16:46:47 Gelesen: 27575# 76 @  
Welche enttäuschte Hoffnung verbirgt sich hinter diesem Brief? wir werden es nicht mehr erfahren.



Er wurde am 2.3.1946 von Hamm an die russische Botschaft in Berlin geschickt, wahrscheinlich um Auskunft über einen Kriegsgefangenen zu erhalten. In Berlin kam er am 12.3.1946 an. Die Botschaft verweigerte aber die Annahme, was mit einem Stempel vom 15.5.1946 dokumentiert wurde. Am 22.5. 1946 war er ohne Antwort zurück in Hamm.

Gruß
Bernd
 
Nordluchs Am: 29.01.2022 17:11:41 Gelesen: 26652# 77 @  
@ Baber [#76]

Hallo zusammen,

einen Beleg mit AFS den ich an dieser Stelle zeigen möchte. Zufällig passend zum vorhergehenden Beitrag.

(20b) Friedland (Leine) Der Leiter des Bundesnotaufnahmeverfahrens in Uelzen / Aussenstelle Friedland / Friedland (Leine) - Postfach Nr. 17 -



Der Stempel zeigt eine Einrichtung aus der Frühgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Kurzes nachfolgendes Zitat:

„In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zunächst Hunderttausende Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft in Friedland empfangen. Wegen der großen Zahl wurde vorübergehend eine Außenstelle in Dassel eingerichtet. Nach einer Moskau-Reise des damaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer konnten 1955 die letzten Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion zurückkehren." [1]

Viele Grüße

Hajo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Grenzdurchgangslager_Friedland
 
HWS-NRW Am: 29.01.2022 19:04:03 Gelesen: 26633# 78 @  
Hallo in die Runde,

heute mal was aktuelles. Am 12. Februar wird die Bundesversammlung unseren "neuen" Bundespräsidenten wählen, da die Amtszeit des jetzigen Inhaber, Frank Walter Steinmeiner, abläuft.



Dargestellt ist das Paul-Löbe-Haus in Berlin im "Band der Demokratie".

Wenn alles gut geht, wird er auch der "neue" Bundespräsident, ich jedenfalls würde mich freuen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Totalo-Flauti Am: 28.04.2022 22:13:34 Gelesen: 23991# 79 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier eine Postkarte zur Wahl der Deutschen Nationalversammlung vom 19.01.1919, die dann in Weimar stattfand. Die Wahl war die erste Wahl nach dem Verhältniswahlrecht. Ein besonderes Novum war, das Frauen das erste mal in Deutschland wählen durften bzw. auch gewählt wurden.[1] Die Postkarte wurde am 20.1.1919 von einem Militärangehörigen des Feldartillerie Regiments 78 aus Wurzen geschrieben. Durch die Kennzeichnung der Karte als "Feldpost" wurde sie portofrei expediert. Er schreibt, das wohl alle (Soldaten des Regiments) bald ganz entlassen werden. Die Demobilisierung des Regiment lief bereits seit Ende 1918.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zur_Deutschen_Nationalversammlung
 
Angelika Am: 17.04.2023 11:18:37 Gelesen: 13279# 80 @  
Beim Stöbern alter DDR Briefe finde ich immer wieder Namen im Klischee. Es ist für mich immer interessant, wer dahinter steckt [1].




Werdau, VEB Kraftfahrzeugwerk "Ernst Grube"

Ernst Grube (* 13. Dezember 1932 in München) ist ein deutscher NS-Verfolgter und bekannter Vertreter einer aktiven Vergangenheits- und Aufarbeitungspolitik.

Viele Grüße
Angelika

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Grube_(Zeitzeuge)
 
Altmerker Am: 17.04.2023 16:32:18 Gelesen: 13260# 81 @  
@ Angelika2603 [#80]

Da liegt eine Namensgleichheit vor!

Der im Stempel Genannte war führender KPD-Funktionär und sogar unser Fußballstadion in Magdeburg wurde nach ihm benannt.

Ende 1930 wurde Grube Reichsleiter der Kampfgemeinschaft für rote Sporteinheit, bis 1933 im ZK der KPD für Sportangelegenheiten verantwortlich. In der Nacht des Reichstagsbrandes festgenommen und in den KZs Sonnenburg, Lichtenburg und Buchenwald inhaftiert. 1939 aus dem KZ entlassen, wieder als Tischler tätig. Im Krieg zunächst in Warschau dienstverpflichtet, kehrte Grube 1941 nach Berlin zurück, wurde 1942 einige Monate inhaftiert. In der Aktion "Gewitter" am 21. August 1944 erneut festgenommen, kam ins KZ Sachsenhausen, wo er schwer erkrankte. Er wurde Anfang April 1945 mit allen arbeitsunfähigen Häftlingen in Viehwagen verladen und ins KZ Bergen-Belsen transportiert. In diesem Vernichtungslager wurde Ernst Grube am 14. April 1945 ermordet.
 
Angelika Am: 17.04.2023 18:03:36 Gelesen: 13252# 82 @  
@ Altmerker [#81]

Vielen Dank für die Info.
 
Angelika Am: 19.04.2023 12:42:58 Gelesen: 13230# 83 @  
VEB Kunstseidenwerk Clara Zetkin [1] in Elsterberg



Viele Grüße
Angelika

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Clara_Zetkin
 
Angelika Am: 25.04.2023 18:38:06 Gelesen: 13190# 84 @  
Wieder ein Fund im DDR-Kistchen, Karl-Liebknecht-Haus in Berlin:



Viele Grüße
Angelika
 
Angelika Am: 26.04.2023 08:21:26 Gelesen: 13174# 85 @  
Es geht weiter mit einem Brief von der SED Stadtleitung in Leipzig an den Genossen Kunze bei der VE HO Bauarbeiterversorgung Grünau



Viele Grüße
Angelika
 
wajdz Am: 17.06.2023 13:13:53 Gelesen: 11271# 86 @  
@ wajdz [#52]

Ganzsache mit Werteindruck MiNr 2342 (55+25), Zusatzfrankierung ATM 5.1 (0,45)



Sonderstempel 10117 BERLIN · 17.-6.2003 · Text u. Zeichnug / Mehrfarbiger Zudruck,codiert

Heute, am 70. Jahrestag des DDR-Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 [1], legen in Berlin beim zentralen Gedenken Bundeskanzler Scholz, Bundespräsident Steinmeier und der Regierende Bürgermeister Wegner Kränze zur Erinnerung an die Opfer am Mahnmal auf dem Friedhof Seestraße nieder.

Veranstaltungen gibt es auch an weiteren historischen Schauplätzen, darunter am Platz des Voksaufstandes von 1953 am heutigen Bundesfinanzministerium. Dorthin hatten damals Demonstrationen protestierender Arbeiter stattgefunden.

MfG Jürgen -wajdz-

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_vom_17._Juni_1953
 
HWS-NRW Am: 17.06.2023 13:54:43 Gelesen: 11265# 87 @  
@ wajdz [#86]

Anläßlich der damaligen Ausgabe des PWZ haben wir vom damaligen Berliner Landesverband direkt in der Gedenkstätte einen Sonderverkaufsstand und natürlich auch eine Sonderstempelstelle mit Erlaubnis des Finanzministeriums eingerichtet.



Auf dem Bild der damalige LV-Vorstand und einer der beiden Postkollegen.

mit Sammlergruß
Werner
 
wajdz Am: 26.06.2023 12:08:19 Gelesen: 10838# 88 @  
26.06.1963 Kennedybesuch in Westdeutschland und Westberlin



Höhepunkt der Deutschlandreise des US-Präsidenten John F. Kennedys  1963 war der Besuch Westberlins anlässlich des 15. Jahrestages der Berliner Luftbrücke am 26. Juni 1963, bei der er den vor dem Rathaus Schöneberg versammelten 450.000 Menschen in seiner Rede mit dem Satz „Ich bin ein Berliner“ die anhaltende Solidarität der Vereinigten Staaten mit West-Berlin verdeutlichte.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Angelika Am: 14.08.2023 10:59:49 Gelesen: 8411# 89 @  
Theodor Thilo Neubauer (* 12. Dezember 1890 in Ermschwerd; † 5. Februar 1945 in Brandenburg an der Havel) war ein deutscher Parlamentarier (KPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus [1]



Viele Grüße
Angelika

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Neubauer
 
HWS-NRW Am: 14.08.2023 12:14:32 Gelesen: 8405# 90 @  
Hallo in die Runde,

ich hatte bei Ebay ein Mitgliedsbuch ersteigert, bei dem es eine tolle "Zugabe" gab:





Das Besondere hierbei ist wirklich die Ausweishülle eines zweiten Mitgliedsbuches, hier hatten seinerzeit in Hamburg verschiedene interessante "Zeitzeugen" unterschrieben: u.a. Willy Brandt, Helmut Schmidt, Johannes Rau, Herbert Wehner, Hans-Jochen Vogel und Franz Müntefering.

Ein tolles historisches Dokument.

mit Sammlergruß
Werner
 
wajdz Am: 09.05.2024 12:53:39 Gelesen: 1747# 91 @  
@ wajdz [#39]

Maximumkarte Bund 10/91, 14.2.1991 mit

Bund MiNr 1947, 14.02.1991



Sonderstempel 1000 BERLIN 12 · POSTWERTZEICHEN DAUERSERIE · ERSTAUSGABETAG 14.02.1991 · FRAUEN DER DEUTSCHEN GESCHICHTE

Zusammen mit ihrem Bruder Hans und anderen Studenten setzte sich
Sophie Scholl ( *9. Mai 1921) [1]
in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen die Nationalsozialisten ein. Am 18. Februar 1943 verteilten die Studenten Flugblätter direkt an der Universität, wurden dabei beobachtet und an die Gestapo verraten.

Sophie, Hans und Christoph Probst, ein weiteres Mitglied der Weißen Rose, wurden verhaftet, nach einem dreitägigen Verhör zum Tode verurteilt und am 22. Februar 1943 hingerichtet.

MfG Jürgen -wajdz-

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sophie_Scholl
 
wajdz Am: 23.05.2024 10:49:54 Gelesen: 1069# 92 @  
@ Cantus [#31]

Seit 75 Jahren bildet das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland das Fundament der deutschen Demokratie. Dass es einmal so alt werden würde, hätte bei seiner feierlichen Verkündung wohl niemand der Anwesenden vermutetet – am wenigsten sie selbst.

Bund MiNr 585, 23.05.1969



Nach neun Monaten intensiver Beratungen setzten in ihrer Schlusssitzung die im Parlamentarischen Rat vertretenen Mitglieder der westdeutschen Landtage am 23. Mai 1949 feierlich das Grundgesetz mit 53 Ja- gegenüber zwölf Nein-Stimmen in Kraft.

Das Grundgesetz war nicht als andauernde Verfassung geplant. Erst wenn eine Vereinigung der Länder der drei westlichen Besatzungszonen mit den Ländern der sowjetischen Besatzungszone in freier Selbstbestimmung möglich sei, sollte eine zu konstituierende Nationalversammlung eine Verfassung ausarbeiten.

Nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 ist das Grundgesetz zur gesamtdeutschen Verfassung geworden.

MfG Jürgen -wajdz-

Aktuelles dazu:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw20-de-grundgesetz-1000390
 
Clemens M Brandstetter Am: 05.06.2024 12:15:27 Gelesen: 410# 93 @  
@ Robertomarken [#14]

Hin und wieder sollte man Rückschau halten, denn auch Geschichte muss hin und wieder neu geschrieben werden. - Und: Geschichte wiederholt sich. Dann macht es Sinn, dass man die Wiederholung der Geschichte in der Zukunft aufgrund von Fakten erahnen können sollte.

In der damaligen Kubakrise gab es einen Herrn, der übel verleumdet wurde: Adlai Ewing Stevenson junior.

https://monde-diplomatique.de/artikel/!5906734#:~:text=Pr%C3%A4sident%20Kennedy%20war%20entschlossen%2C%20seine,seine%20politische%20Reputation%20zu%20sch%C3%BCtzen.


 
wajdz Am: 06.06.2024 12:48:27 Gelesen: 352# 94 @  
USA MiNr 2462, 2463, 06.06.1994



D-Day nennen die alliierten Briten, Kanadier und US-Amerikaner den 6. Juni 1944, der mit den Landungsoperationen in der Norman die Hitlers "Festung Europa" zu Fall bringen sollte.

Bis Mitte September 1944 wurde das deutsche Westheer aus dem größten Teil Frankreichs, Belgiens sowie aus Luxemburg vertrieben.

Erstmals erreichten US-Truppen südlich von Aachen deutsches Hoheitsgebiet.

MfG Jürgen -wajdz-
 

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