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Thema: (?) (271) Moderne Privatpost: NordBrief
Das Thema hat 273 Beiträge:
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BochumerJunge Am: 03.04.2020 17:59:38 Gelesen: 34749# 249 @  
Nordbrief und Deutsche Post - Wer kennt die Codierung ?

Hallo,

Grüße an alle Sammlerfreunde.

Ich habe ein Problem mit den Briefzustellungen. Briefe von privaten Anbietern []Nordbrief] kommen nur sporadisch oder gar nicht an.

Nun liegt ein Brief vor der anscheinend am 27.3.2020 von Nordbrief entgegengenommen wurde. Daneben dann ein AFS der Deutschen Post vom 1.4.2020.
Auf der Rückseite dann noch einen Strichcode in orange wie er früher auch von der Deutschen Bundespost verwendet wurde. Sonst aber gibt es keine Hinweise.

Meine Fragen dazu an diejenigen die sich damit auskennen:

Gab es möglicherweise einen Zustellversuch von Nordbrief? Hier fehlt dann aber jeglicher Hinweis.

Oder wurde hier schon von vornherein die Hilfe der Deutschen Post gesucht?
Ist der AFS ein ganz normaler Absenderfreistempel von Nordbrief?
Oder handelt es sich um so etwas wie Postfreistempel der einzelnen Postämter?

Unten dann die entsprechenden Abbildungen. Leider ist der Strichcode auf der Rückseite nur schlecht zu sehen.

Wer kann helfen?


 
Stefan Am: 03.04.2020 18:57:20 Gelesen: 34730# 250 @  
@ BochumerJunge [#249]

Ich habe ein Problem mit den Briefzustellungen. Briefe von privaten Anbietern []Nordbrief] kommen nur sporadisch oder garnicht an. Nun liegt ein Brief vor der anscheinend am 27.3.2020 von Nordbrief entgegengenommen wurde. Daneben dann ein AFS der Deutschen Post vom 1.4.2020.
Auf der Rückseite dann noch einen Strichcode in orange wie er früher auch von der Deutschen Bundespost verwendet wurde. Sonst aber gibt es keine Hinweise.


Die Sendung wurde über Postcon augeliefert und war bereits vom produzierenden Lettershop her mit der Zustellpartnerkennung [ma]246-2 = Nordbrief in Rendsburg versehen. Der Matrixcode ausgelesen mit dem PMC-Decoder ergibt den Buchstaben-/Zahlensalat: "PCNA660005000021314225832246209100101661938844860100021405"

Leider ist der Strichcode auf der Rückseite nur schlecht zu sehen.

In Rendsburg angekommen, durchlief die Sendung am Freitag, den 27.03.2020 eine Briefsortieranlage von Nordbrief (Modell "Criterion" von BBH) und erhielt dort die Briefzustellbezirksangabe "THU514 W042". Zusätzlich codiert diese Briefsortieranlage auf der Briefumschlagrückseite (orangefarbener Code). Am Mittwoch, den 01.04.2020 wurde der Brief für den Versand und Zustellung über die Deutsche Post AG (Frankit mit der Kennung 3D13001D9E) frankiert.

Ist der AFS ein ganz normaler Absenderfreistempel von Nordbrief?

Die Kennung 3D13001D9E ist hier im Forum bisher noch nicht bekannt. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass vor kurzem ein neues Frankiergerät angeschafft wurde.

Gab es möglicherweise einen Zustellversuch von Nordbrief? Hier fehlt dann aber jeglicher Hinweis.

Es ist kein Briefzustellversuch von Nordbrief ersichtlich. Dies hat allerdings nicht zwingend etwas zu bedeuten. Der Zeitabstand zwischen dem 27.03. und 01.04.2020 lässt drei denkbare Zustelltage zu: Samstag, den 28.03.2020; Montag, den 30.03.2020 und Dienstag den 31.03.2020. Manche Postmitbewerber kennzeichnen unzustellbare Sendungen nicht mittels handschriftlichem (Blei-)Stiftvermerk sondern mittels eines Aufklebers (Post-it), welcher spurlos wieder entfernt werden kann. Ich weiß nicht, wie dies bei Nordbrief gehandhabt wird.

Oder handelt es sich um so etwas wie Postfreistempel der einzelnen Postämter?

Anderen Unternehmungen angeschlossene Postannahmestellen verfügen seit gut 20 Jahren nicht mehr über eigene Postfreistempel. Diese Frankieranlagen stehen in Briefzentren und weisen eine andere Gestaltung auf.

Gruß
Pete
 
BochumerJunge Am: 04.04.2020 10:21:26 Gelesen: 34697# 251 @  
Guten Morgen!

Danke erst einmal für die Ausführungen. So weiss ich doch dann etwas mehr.

Zu dem Hintergrund: Briefe von Nordbrief kommen bei mir nur selten an.

Meine Frage zielte darauf, ob Nordbrief überhaupt versucht die Briefe zuzustellen oder ob es denkbar ist das Briefe an mich schon von vornherein in Rendsburg "abgefangen" werden und an die Deutsche Post weitergeleitet werden.

Ich weiss, es ist ein gewagter Gedankengang. Aber da jeglicher Hinweis auf eine Unzustellbarkeit fehlt kam mir der Gedanke.
 
Michael Mallien Am: 14.05.2020 20:57:25 Gelesen: 32739# 252 @  
Heute in der Post dieser schöne Marken-frankierte Brief vom 13.5.2020 zu 75 Cent.



Viele Grüße
Michael
 
dietbeck Am: 15.05.2020 06:37:24 Gelesen: 32689# 253 @  
2 Ausgaben mit Fehlern und daher zurückgezogen:

1. Kleinbogen "Bestseller 75" mit der zweiten Marke oben rechts 67ct statt 75c und einem korrekten Kleinbogen.



https://withdrawn.jimdofree.com/l%C3%A4nder-a-f/deutschland/bestseller-75/

2. Eine Marke (aus Markenausgabe "Kreis Steinburg") mit einem versehentlich vergessenem Eindruck "Adobe Stock" und wiederum der korrekten Marke



https://withdrawn.jimdofree.com/l%C3%A4nder-a-f/deutschland/kreis-steinburg/
 
Detlef Am: 15.05.2020 17:59:20 Gelesen: 32636# 254 @  
Hallo zusammen,

NordBrief Schwerin stempelt seine Briefe im Verteilzentrum Wittenburg mit neuem Stempel:



(rechts = Rückseite)

Gruß Detlef
 
Stefan Am: 21.05.2020 13:27:33 Gelesen: 32198# 255 @  
@ Detlef [#254]

Als Ergänzung das Gegenstück aus dem Briefzentrum Wittenburg für die manuelle Sendungserfassung legt ein Sammlerkollege den nachfolgenden Scan vor:



Sendung aus Hannover via Citipost Hannover (ma3011) vom 16.04.2020 nach 19370 Parchim via Logistik-Service-Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH vom 17.04.2020

Auf dem Aufkleber der Logistik-Service-Gesellschaft MV [1] wird der Mandant 206 ausgewiesen, welcher in der aktuellen Liste von CodX (noch) keinem Lizenznehmer zugeordnet ist [2]. Der Mandant 206 war gemäß den Beiträgen [#124] und [#125] früher Nordbrief in Rendsburg zugeordnet.

Die Logistik-Service-Gesellschaft MV mbH wirbt auf der eigenen Internetseite [1] mit der Angabe, dass pro Jahr ca. 12,5 Mio. Sendungen im eigenen Briefzentrum bearbeitet werden. Die Gesellschaft firmierte zum 01.11.2019 um und hieß früher MZV Mecklenburger Zeitungsvertriebs-GmbH [3].

Gruß
Pete

[1] https://www.mhn-medien.de/mhn/lsg-logistik-service-gesellschaft-mecklenburg-vorpommern-mbh/
[2] https://www.codx.ch/downloads/POTechDoc/UPOC-Mandant-List.xml
[3] https://www.nordbrief-schwerin.de/2019/10/27/aus-mzv-mecklenburger-zeitungsvertriebs-gmbh-wird-die-logistik-service-gesellschaft-mecklenburg-vorpommern-mbh/
 
bedaposablu Am: 25.08.2020 19:40:28 Gelesen: 28468# 256 @  
@ Detlef [#178]

Hallo, von mir ein Brief mit Marke der MZV vom 11.04.2013.

Absender kommt aus Perleberg, der Empfänger ist meine Person in Magdeburg.



Viele Grüße!
Klaus-Peter
 
EdgarR Am: 09.09.2020 16:04:32 Gelesen: 27778# 257 @  
@ DL8AAM [#243]

Nordbrief Zustellgesellschaft Schleswig-Holstein mbH, Rendsburg

Man sollte, finde ich, viel häufiger loben und seltener tadeln. Und heute bekam ich von einem Sammlerfreund aus dem ganz, ganz hohen Norden folgenden Beleg, der wirklich rundum lobenswert ist:



Marke eigens entwertet - sieht aus wie ein Handstempel (na, wenn DAS der betriebseigene Controller erfährt...!), daneben ein sauberer Tintenstrahl-Erfassungsstempel. Nichts zugelabelt, nichts versaut. Eine glatte 2+!

Mit privatpöstichen Grüßen EdgarR
 
DL8AAM Am: 09.09.2020 19:05:16 Gelesen: 27760# 258 @  
@ EdgarR [#257]

Ja, eine wirklich schöne Kombination, wobei

sieht aus wie ein Handstempel

sieht für mich eher auch nach einem Tintenstrahler aus. Womöglich gehört der sogar zum restlichen Spray. Vielleicht erkennt die Anlage von Nordbrief, dass da eine Briefemarke klebt und schaltet dann den Entwerter hinzu.

Auf jeden Fall sehr viel ansehnlicher, als wie "meine" CITIPOST, die entwertet ihre Briefmarken schön hässlich mit einem Kugelschreiber X (und sprüht dann ihre notwendigen Angaben unten links, unter dem Fenster, kopfstehend auf den Umschlag).

Beste Grüße
Thomas
 
Stefan Am: 13.09.2020 17:05:46 Gelesen: 27647# 259 @  
@ DL8AAM [#258]

sieht für mich eher auch nach einem Tintenstrahler aus. Womöglich gehört der sogar zum restlichen Spray. Vielleicht erkennt die Anlage von Nordbrief, dass da eine Briefemarke klebt und schaltet dann den Entwerter hinzu.

Ich halte den "Handstempel" ebenfalls für einen Bestandteil des Spray der C6-Briefsortieranlage von Nordbrief. Du bist gedanklich bereits auf dem richtigen Weg. Die verwendete Criterion von BBH (Briefsortieranlage) "tickt" so, dass vor der Einführung der Sendungen auf dem Laufband eine Kundentrennkarte vorangelegt wird. Diese läuft zuerst durch die Sortieranlage und die Software CodX bemerkt, dass die nachfolgenden Sendungen auf eine neue Kundennummer - hier nicht die vorangegangene Müller-Meier-Schulz GmbH als Absender (Kunde) sondern die Kostenstelle Briefmarkenbriefe - gebucht werden sollen. Diese Kundennummer lässt sich mit einem Frankierlayout verknüpfen, hier also der zusätzliche "Handstempel" rechts oben im Layout der Frankierung.
Briefmarkenbriefe werden wie die Sendungen der Absender bei den Kunden abgeholt, wobei hier allerdings Annahmestellen und zu leerende Briefkästen angefahren werden. In der manuellen Vorsortierung des Briefzentrums erfolgt dann die Zusammenfassung der Briefmarkensendungen zu einer (oder mehreren) Kiste(n), der Trennung nach Format (C6, ungleich C6 und nicht maschinenfähig, ggf. Aussortieren von Einschreiben) sowie die Ausrichtung der Sendungen für eine weitere Bearbeitung auf maschinellem Wege über die Criterion (in Leserichtung, d.h. Sendungen in eine Blickrichtung ausgerichtet, nicht zwischendurch kopfstehend und nicht seitenverkehrt).

RPV aus Cottbus wendet die Vorgehensweise der Entwertung seit Jahren an, hier eine Frankierwelle anstelle eines Handstempels als Entwertungsbestandteil, siehe vorgestellte Belege im Thema [1]. Diese Vorgehensweise ist durchaus recht praktikabel, sofern die Beschichtung des Briefmarkenpapieres dafür geeignet ist, die in Sekundenbruchteilen aufgesprühte Farbe der Beschriftung (hier Briefmarkenentwertung) quasi umgehend aufzunehmen und zu trocknen (um ein Verwischen der Farbe während der nachfolgenden Beförderung der Sendung bis zum Zielsortierfach zu vermeiden).

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9356&CP=0&F=1
 
Detlef Am: 08.12.2020 11:47:27 Gelesen: 22769# 260 @  
Hallo,

hier die Weihnachtsmarken von NordBrief Schwerin, die laut Veröffentlichung im Internet am 17. 11. 2020 erschienen.



Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.

Detlef
 
weihnachtsammler Am: 15.12.2020 15:26:24 Gelesen: 22292# 261 @  
Guten Tag,

anbei neue Form der Aufkleber von Nordbrief Rostock.



Frohe und gesunde Weihnachten!
Wolfram
 
DL8AAM Am: 21.12.2020 04:56:18 Gelesen: 21927# 262 @  
Hier eine Rücksendung aus dem Bereich der NordBrief



Sendung von der CITIPOST Göttingen, frankiert per Briefmarke und entwertet per Handstempel nach 23896 Nusse; rückseitiges Leitlabel der CITIPOST auf die NordBrief "MA 2321" (28.01.2015); "Eingangslabel" mit Tourenangabe ("750-131 ZLAUTO743") der NordBrief Lübeck vom 03.02.2015. Die NordBrief hat die Sendung unter der angegebenen Adresse eingeworfen. Leider ist der Adressat zwischenzeitlich verzogen. Die ursprüngliche Vermieterin hat die neue Adresse in 17348 Woldege-Pasenow auf dem Umschlag vermerkt und in den nächsten Briefkasten geworfen, leider in einen Gelben der Deutschen Post. Die Deutsche Post hat die fehleingeworfenene Sendung (ohne Kennzeichnung, mit Ausnahme einer organgenfarbener Kodierzeile unten) dann im Nachgang einfach an die Konkurrenz von der NordBrief übergeben.



Zur Dokumentation hat die NordBrief zwei entsprechende Stempel abgeschlagen (18.02.2015): a) Diese Sendung gelangte durch Dritte in den Keislauf der DPAG. Dadurch verlängerte sich die Laufzeit erheblich. und b) Von Deutscher Post AG zurück am (18.02.2015) Nordbrief Rostock GmbH Zweigstelle Lübeck. Unklar ist mir, von wem der schwarze Datumsstempel vom 17.02.2015 stammt.

Wie die Sendung zurück zur CITIPOST Göttingen bzw. zum ursprünglichen Absender gelangte, ist leider auf dem Umschlag nicht dokumentiert. Rücksendungen werden durch die CITIPOST Göttingen üblicherweise "Neuverpackt" unter separatem Umschlag zugestellt (hier am 28.02.2015). Vermutlich schickt auch die NordBrief Rücksendungen gesammelt, per separater Post, an die Herkunftsposten zurück.

Beste Grüße
Thomas
 
Stefan Am: 23.12.2020 11:28:05 Gelesen: 21885# 263 @  
@ DL8AAM [#262]

Vermutlich schickt auch die NordBrief Rücksendungen gesammelt, per separater Post, an die Herkunftsposten zurück.

Bei der Mail Alliance kann ich es nicht beurteilen, gehe allerdings von einer (sehr) ähnlichen Vorgehensweise analog P2 - die zweite Post sowie dem (früheren) PIN-Netzwerk (DE-Kennungen) aus.

Unzustellbare Sendungen kommen aus der Fläche (Zusteller) zurück zum Briefzentrum des zustellenden Briefdienstleister. Dort wird die unzustellbare Sendung entsprechend bearbeitet (Bsp. Prüfung nach einer möglicherweise vorhandenen Nachsendeadresse bei Umzug, Korrektur fehlerhafter Adressbestandteile wie eine falsche Postleitzahl oder Hausnummer usw.). Je nach Vorgabe des Absender (Stichwort Vorausverfügung) wird die unzustellbare Sendung erneut in die Zustellung gegeben oder an aufliefernden Briefdienstleister zurückgegeben.

In deinem Fall würde dies bedeuten, dass Nordbrief die Unzustellbarkeit der Sendung vermerkt hat und diese an die Citipost Göttingen zurückgibt. Dies dürfte über den regulären Sendungsaustausch erfolgen, d.h. die Redressabteilung von Nordbrief legt die unzustellbare(n) Sendung(en) für die Citipost Göttingen in eine beschriftete Kiste (Bsp. "ma2321 - ma3772"). Diese Kiste geht zusammen mit der Kiste / den Kisten, welche die normale Tagespost des aktuellen Sortiertages enthalten und für die Citipost Göttingen bestimmt sind, über das Netzwerk der Mail Alliance an die Citipost Göttingen.

Klartext: ein Fahrer holt einen oder mehrere Rollwagen ab, welche mit Kisten bestückt wurden, welche für verschiedenste Zustellpartner der Mail Alliance bestimmt sind. In einem Rollwagen passen 44 bis 48 (Post-)Kisten für C6-Sendungen (vier Reihen à 11-12 übereinandergestapelte Kisten). In dem nächst gelegenen Hub des Netzwerks wird der Rollwagen auseinander genommen und die Kisten kistenweise auf neue Rollwagen = bestimmt für andere Hubs und für verschiedene Fahrtouren der Fahrer (welche die einzelnen Zustellpartner werktäglich anfahren) verteilt (kommissioniert). Bei der Sortierung der Kisten in den Hubs wird lediglich auf die Kistenbeschriftung geachtet. Dabei ist es egal, ob sich in einer Kiste eine C6-Sendung oder 300-400 C6-Sendungen pro Zustellpartner befinden. Der Arbeitsaufwand bleibt gleich (die körperliche Kraft zum Kistenschleppen von Rollwagen A nach Rollwagen B variiert dabei). Der von dem/den Hub(s) neu bestückte Rollwagen für die Citipost Göttingen gelangt dann anhand vorab festgelegter Tourenpläne (Tour von Hub 1 zu Hub 2 und von dort als Sammeltour zum Briefzentrum des Briefdienstleisters) nach Göttingen und wird im Briefzentrum der Citipost Göttingen entsprechend interner Vorgaben aufgearbeitet. Gekennzeichnete Kisten, welche Redressen (unzustellbare Sendungen = Rückläufer) enthalten, landen vermutlich umgehend in der Redressabteilung.

Manch ein Zustellpartner war früher (vor Jahren) so "intelligent" und legte alle unzustellbaren Sendungen in einen Großbriefumschlag, beschriftete diesen mehr oder weniger vernünftig mit einer Adressangabe des betreffenden Zustellpartners (Bsp. lediglich Firmenname oder vollständige Adresse) und warf die Sendung in die die Kiste, welche die aktuelle Tagespost für das zustellende Partnerunternehmen enthielt. Wenn der Zustellpartner diesen Brief mit Retouren während der eigenen (maschinellen) Briefesortierung nicht bemerkte, konnte es passieren, dass ein oder zwei Tage später der eigene Zusteller vor der Tür des Briefzentrums stand* und die Sendung mit den Retouren zustellen wollte. Diese unbeabsichtigte Verzögerung wirkte sich insgesamt etwas auf die Laufzeit (Rückführungszeit) der in dem Umschlag enthaltenen Retouren aus.

Gruß
Pete

..*: auch ein Briefzentrum eines Postmitbewerbers kann Sendungen als Empfänger erhalten, welches vom eigenen Zustellpersonal zugestellt wird ;-)
 
weihnachtsammler Am: 18.02.2021 18:42:50 Gelesen: 17545# 264 @  
Hier Aufkleber Logistik-Service-Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH. Gehört zu Nordbrief Rostock.



Gruß Wolfram
 
Detlef Am: 07.07.2021 11:22:17 Gelesen: 7524# 265 @  
Hallo,

ich möchte die neuen Marken von NordBrief Schwerin vorstellen. Der Ausgabetag war der 26. 06. 2021.

Dargestellt wurden Kinderzeichnungen zum Thema "Kinder malen im Lockdown".



Gruß Detlef
 
Seku Am: 06.08.2021 19:31:08 Gelesen: 4884# 266 @  
Anfang der Woche erhielt ich Werbung aus Lübeck. Da wurde auf ein Briefmarken-Abo hingewiesen, das mir im Frankenland aber garnichts nützt. Was will ich mit ganzen Briefmarkenbögen? Ich hab mal angefragt. Es gibt auch einzelne Marken für Motivsammler, die man aber nicht über den Shop bestellen kann [1].

Viel Glück und schönes Wochenende

Günther

[1] Briefmarken@nordbrief-ostsee.de
 
Seku Am: 12.08.2021 20:30:59 Gelesen: 4567# 267 @  
@ [#235] Jetzt gibt es den Stempel ganz ohne Rufnummer.



Im Umschlag waren gleich fünf neue Marken von der Molli. Die habe ich vorgestellt in "Motiv Eisenbahnen" [1].

Ich wünsche einen schönen Abend

Günther

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=5287&CP=0&F=1 # 3072
 
ginonadgolm Am: 13.08.2021 10:48:45 Gelesen: 4516# 268 @  
@ Seku [#267]

Hallo Günther,

da irrst Du.

Dieser Stempel wird mindestens seit 2017 von NordBrief, Niederlassung Lübeck eingesetzt.

Schau einfach mal in die Stempeldatenbank.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Seku Am: 13.08.2021 15:14:27 Gelesen: 4497# 269 @  
@ ginonadgolm [#268]

Moin Ingo,

war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Im September 2019 hatten wir einen Stempel mit Rufnummer.

Jetzt zeige ich den ohne.

Habt alle ein schönes Wochenende

Günther
 
Winnir Am: 01.09.2021 19:44:24 Gelesen: 2954# 270 @  
Hallo,

Heute das Lieferauto . Nordbrief !

Lg winnir


 
Lars Boettger Am: 25.09.2021 00:24:08 Gelesen: 1620# 271 @  
Die Hansestadt Lübeck (links oben im Tintenstrahl-Stempel) hat den Brief dem privaten Postdienstleister "NordBrief" übergeben. Da der Brief nach Luxemburg ging, wurde er an die Deutsche Post AG weitergeleitet, der Stempel von NordBrief teilweise überklebt und mit 1,70 Euro frankiert.

Wie läuft das eigentlich, muss NordBrief die 1,70 Euro an die Deutsche Post AG bezahlen?

Die Deutsche Post hat ihn dann der luxemburgischen Post übergeben, die ihn im Laufe der Woche zugestellt hat.

Beste Grüße!

Lars


 
Stefan Am: 25.09.2021 20:27:01 Gelesen: 1584# 272 @  
@ Lars Boettger [#271]

Wie läuft das eigentlich, muss NordBrief die 1,70 Euro an die Deutsche Post AG bezahlen?

Ja. Bei Auslandssendungen ist eine Konsolidierung nicht möglich. Theoretisch wäre eine Einlieferung per Kilotarif denkbar um Portokosten zu sparen (Bsp. Postmitbewerber Saariva arbeitet nach diesem Prinzip). Die genauen Bedingungen für eine derartige Einlieferung sind mir nicht bekannt. Sendungen, welche mittels Abenderfreistempel frankiert wurden, enthalten bereits einen Nachlass für diese Frankierart, da das Portovolumen für die Frankiermaschine über Telefon bzw. Internet aufgeladen (m.W. ein Prozent auf das Porto seitens der Deutschen Post AG, sofern sich in den vergangenen Jahren diesbezüglich nichts geändert hat).

Nordbrief hat die Möglichkeit, bei Vertragskunden das Porto von 1,70 Euro dem Absender weiterzuberechnen. Die Rechnungslegung für die Briefdienstleistung erfolgt bei Postmitbewerbern für Vertragskunden üblicherweise im Nachhinein.

Bei einem Briefmarkenkunden zahlt Nordbrief die Differenz zwischen dem aufgeklebten Porto und dem tatsächlichen Porto (1,70 Euro) aus eigener Tasche. Alternativ bestünde in solchen Fällen theoretisch die Möglichkeit, die betroffene Sendung auszusortieren und an den Absender mit Verweis auf unzureichendes Entgelt zurückzuführen.

Gruß
Sefan
 
Winnir Am: 13.10.2021 14:21:35 Gelesen: 728# 273 @  
Hallo,

Heute ein Werbeflyer der NordBrief:



Lg winnir
 

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