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Thema: (?) (161) Fiskalmarken, Wertmarken und Gebührenmarken auf Dokumenten
Das Thema hat 183 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 09.06.2020 11:29:27 Gelesen: 15124# 159 @  
Preussen 1912:

Vollmacht aus Frankfurt am Main vom 26.10.1912. Der Verhandlungswert beträgt im Dokument 1.500 Mark.

Es sind folgende Stempelmarken verklebt:

Für den Stempel der Urkunde 1,50 Mark: ( 1 1/2 M grün), für den Stempel der Beglaubigung 3 Mark: 2 M (rötlich), 1 M (pastellgelb).





kein Wz

mit Sammlergruß,
Claus
 
epem7081 Am: 09.07.2020 23:59:15 Gelesen: 13895# 160 @  
hallo zusammen,

wenn Millionen zum Alptraum werden, dann gilt das natürlich für die Zeit der Inflation.



Hier aus dem Familienarchiv: Für eine Arbeitswoche vom 15. bis 20. Oktober 1923 schlagen die Steuermarken mit 368 Millionen Mark zu Buche. Das reichte 2 Wochen später nicht einmal mehr um eine Postkarte im Inlandsverkehr zu versenden.

Zur Info:

Am 20.10.1023 war für die Postkarte eine Postgebühr von 4 Mio Mark und für den einfachen Brief von 10 Mio Mark fällig. Am 1.11. 1923 wurde dann bereits das 10fache fällig: Postkarte 40 Mio Mark, Brief 100 Mio Mark. Am 5.11.1923 dann erneut mit dem Faktor 10. Nun Postkarte 500 Mio Mark und der Brief 1000 Mio = 1 Mrd Mark,

Das wird vielen schlaflose Nächte bereitet haben. Ich wünsche allen eine gute Nacht.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
HWS-NRW Am: 09.09.2020 18:32:57 Gelesen: 10415# 161 @  
Hallo,

heute ist wieder ein netter, auf den ersten Blick unscheinbarer Beleg mit einem leider etwas schwach abgeschlagenem Gebührenstempel eingetroffen;



Schreiben der staatlichen Finanzverwaltung (Régie) als Quittung für die Zahlung von 2.000 Livres, ausgestellt am 3. August 1796 (16 Thermidor An 4), der Extraordinaire-Stempel wurde nur kurze Zeit in roter Farbe abgeschlagen. Zur besseren Ansicht der von mir bearbeitete Stempel des Départements Nord.



Hier noch die vergrößerte Abbildung einer Zeile mit handschriftlichem Zusatz, eventuell kann mir ein Kollege, mit Kenntnissen der französischen und der "alten Sprache", bei der Übersetzung des Wortes "Bonnuérde"(oder so ähnlich, das lese ich daraus) helfen.

mit Sammlergruß und herzlichem Dank im Voraus.
Werner
 
HWS-NRW Am: 19.10.2020 14:02:59 Gelesen: 7848# 162 @  
Auf dem ungebrauchten Formular sind zwar keine Stempelmarken verklebt, aber durch den Gebühreneindruck wurde es zum "Stempelpapier".



Mit „leichtem Stolz“ kann ich inzwischen ein eigenes, ungebrauchtes Formular vorstellen, welches wohl seit über 130 Jahren in einer Schreibtisch-Schublade lagerte, jetzt im Oktober 2020 aber doch auftauchte. Es weist leider die Alters-und Lagerungsspuren auf, darf aber trotzdem als eine „Besonderheit ersten Ranges“ angesehen werden, da es noch komplett erhalten geblieben ist.Das Formular weist noch das nach der Ausfüllung des Reisepasses abzutrennende linksseitige „Doppel“ auf, welches für einen bestimmten Zeitraum in den Behörden aufbewahrt wurde.

mit Sammlergruß und bitte bleibt Alle gesund!
Werner
 
HWS-NRW Am: 29.10.2020 17:16:56 Gelesen: 7217# 163 @  
Hallo,

heute wieder ein neuer Beleg, der in meinen Sammlungen Einzug gehalten hat.



Bulletin, ausgegeben für vier Départements, die Steuer-Gebühr von 90 fr je Heft hier ausgewiesen mit einem Wert der Ausgabe Timbre Communales Nr. 10 sowie zwei Wertstempeln des Motives "Justizia mit Gesetzestafeln".



Im Gegensatz zu den Wertstempel aus dem Hauptstadt-Bezirk (Nr. 75) tragen diese beiden Stempeln die Département-Nr. 59 (Département du Nord) im unteren Segment des Wertstempels.

mit Sammlergruß
und bleibt Alle gesund.
Werner
 
HWS-NRW Am: 02.11.2020 15:41:53 Gelesen: 6995# 164 @  
Hallo,

heute wieder etwas zum Thema Automobil:

Anmeldung eines Simca und eines Renault, die Gebühr für diesen Dienst wurde mit speziellen Gebührenmarken ausgewiesen.





Verwendet wurden die Yvert-Nummern 127 + 169, jeweils entwertet mit Rechteck-Dienststempel.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 05.11.2020 17:38:54 Gelesen: 6708# 165 @  
Hallo,

damit es nicht zu "einseitig" wird, heute ein neuer Ausweis, diesmal aus Österreich.

Die Inhaberin zog beruflich von Bad Ischl bzw. Gmunden nach Frankfurt(Main, um dort in einem Hotelbetrieb zu arbeiten.



Dazu beantragte sie mehrfach eine Aufenthaltserlaubnis, für die sie anfänglich die Gebühr von 3 DM entrichtete, ausgewiesen jeweils mit einem Wert des "Herrn Freiherrn vom Stein", die Gültigkeit galt jeweils immer ein Jahr.



1958 wurde die Gebühr auf 3,80 DM angehoben, jetzt galt die Erlaubnis für zwei Jahre, ab 1963 sogar drei Jahre. Letztmalig im Oktober 1970 wurde die Erlaubnis dann dauerhaft ausgestellt, die Dame hatte inzwischen auch ihren früheren
Verlobten geheiratet und durfte sich jetzt "Hotelier" nennen.

mit Sammlergruß
Werer
 
HWS-NRW Am: 05.11.2020 17:50:36 Gelesen: 6707# 166 @  
Ergänzend zu meinem Eintrag [#162] darf ich jetzt sogar zwei abgetrennte linke Ausweisteile des damals "neu eingeführten" Passeport-Formulars präsentieren, die zum Glück der Sammlerwelt erhalten geblieben sind.



laufende Nummer 4 und 5 der Registratur des Polizei-Reviers von 1891 und 1892

Sie wurden im Oktober 1891 und im März 1892 in der Gemeinde Bayeux (Département Calvados) ausgestellt, die linksseitigen Abschnitte wurden durch die Beamten der Police Générale sauber ausgefüllt und abgetrennt, laut dem unteren Text sollten sie für fünf Jahre dort deponiert werden. Warum erst heute erstmals derartige Belege auftauchten, kann noch nicht bestätigt werden, eventuell wurde die Dienststelle verlegt und "irgendjemand" hat sich, eventuell als Erinnerung, zwei-drei Formulare gesichert. Das es sich auch noch um den recht selten verwendeten kleinen Formularvordruck (verwendet ca. 1885-1893) handelt, ist um so toller für mich als Fiskalphilatelist.

mit Sammlergruß
Werner
 
Trokan Am: 14.11.2020 17:51:10 Gelesen: 6073# 167 @  
Westerland auf Sylt Frage

Hallo zusammen,

als neuer Besitzer einer Sammlung und somit völliger Anfänger, stellen sich mir des öfteren Fragen die zumeist nach einiger Recherche geklärt werden können.

In diesem Fall bin ich aber etwas am verzweifeln.



Habe diese Marke auf einer Legitimationskarte von 1955 gefunden und kann sie nicht im Michel oder Online aufspüren.

Wäre sehr dankbar, wenn mir jemand dabei helfen könnte und bedanke mich schon mal im Voraus.
 
Christoph 1 Am: 14.11.2020 19:27:35 Gelesen: 6047# 168 @  
@ Trokan [#167]

Hallo,

willkommen bie den philaseiten!

Es darf Dich nicht wundern, dass Du diese Marke im Michel- Briefmarken-Katalog nicht findest, denn es ist keine Briefmarke, genauer gesagt: kein Postwertzeichen.

Es handelt sich hier um eine Gebührenmarke, also keine postalische Verwendung, sondern zur Entrichtung einer Gebühr bei einer Behörde verwendet. Andere Bezeichnungen sind: Fiskalmarke, Wertmarke, Gebührenvignette etc.

Davon gibt es Hunderte, Tausende, meist mit Lokal- oder Regionalbezug. Und es gibt auch (Heimat-) Sammler dafür.

Viele Grüße
Christoph
 
Seku Am: 14.11.2020 20:09:13 Gelesen: 6026# 169 @  
@ Trokan [#167]

Guten Abend Trokan,

wie Christoph schon richtig schreibt, gibt es auch Sammler dafür. Bei delcampe z.B. verlangt ein Verkäufer für eine derartige Gebührenmarke 30.-- Euro (!) Die Marke würde gut ins Thema Leuchttürme passen.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag

Günther
 
Michael D Am: 14.11.2020 20:20:24 Gelesen: 6020# 170 @  
@ Trokan [#167]

Für diese Fiskalmarken gibt es eigene Kataloge.

Gruß
Michael
 
Lars Boettger Am: 15.11.2020 10:27:13 Gelesen: 5965# 171 @  
@ Seku [#169]

Bei delcampe z.B. verlangt ein Verkäufer für eine derartige Gebührenmarke 30.-- Euro (!)


Hallo Günther,

die Frage ist, ober er die 30 Euro erhält. Fordern kann man erst einmal viel =D. Nach meiner Erfahrung werden lokale Gebührenmarken zumeist in einer Preisspanne von wenigen Euros gehandelt. Entscheidender ist die Vollständigkeit des Dokuments. Wenn das Dokument komplett erhalten ist, dann gebe ich als Sammler von Fiskalmarken gerne ein paar Euros mehr aus. Andere wertbestimmende Faktoren sind Einheiten oder Überdrucke oder seltene Stempel (hier haben wir wieder eine Analogie zu Briefmarken). Wenn es sich nur um einen Ausschnitt handelt, dann reduziert sich der Preis recht drastisch.

Beste Grüße!

Lars
 
bovi11 Am: 15.11.2020 10:56:31 Gelesen: 5954# 172 @  
Lars Boettger Am: 15.11.2020 11:50:03 Gelesen: 5934# 173 @  
@ bovi11 [#172]

Die 0,30 RM und 0,60 RM sind die gängigen Wertstufen. Es wundert mich nicht, dass die Marken bei den Preisen liegenbleiben. Da ist die 3-RM-Marke von Trokan [#167] wahrscheinlich schon etwas seltener. Zumindest nach meiner Erfahrung.

Beste Grüße!

Lars
 
saeckingen Am: 15.11.2020 12:59:49 Gelesen: 5909# 174 @  
Das Stück zeigt auch die Sparsamkeit, die früher bei Behörden galt. Noch 7 Jahre nach Einführung der DM wurden die Gebührenmarken in Reichsmark einfach 1:1 weiterverwendet.

Grüße
Harald
 
epem7081 Am: 27.12.2020 17:35:22 Gelesen: 2540# 175 @  
Hallo zusammen,

aus meinem kürzlich erworbenen Fundus "Lebenslinien Bruno Schaffrath" kann ich hier eine Geschäfts-Meldebescheinigung für die Anmeldung einer Autovermietung vom 15.07.1929 aus Bremen vorstellen, die im Auftrag der FREIEN HANSESTADT BREMEN von der Polizeidirektion mit einer Gebühr von 3,- RM belegt und einer entsprechenden Fiskalmarke bestätigt wurde. Der Markendurchstich zeigt: BEZAHLT / P.D.B.D.M.A.5





Bei der Abmeldung des Gewerbes am 18.12.1954 wurde dies mit einem kleineren Stempel vom Stadt- und Polizeiamt der Freien Hansestadt Bremen bestätigt.

Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
 
HWS-NRW Am: 07.01.2021 21:23:39 Gelesen: 1650# 176 @  
Hallo an Alle und ein gutes Neues Jahr.

Ich sitze gerade an meinem nächsten Buch.

Kann mir einer unserer User helfen, ich suche den Namen der Göttin, die auf diesem Trockenstempel dargestellt wird: (oder sollte es der Götterbote Hermes sein ?)



Ich danke für Eure Mithilfe.

mit Sammlergruß
Werner
 
epem7081 Am: 09.01.2021 13:19:15 Gelesen: 1480# 177 @  
@ HWS-NRW [#176]

Hallo Werner,

es handelt sich bei der Darstellung auf dem Papiersiegel eindeutig um den Götterboten Hermes, erkennbar an dem Hermesstab.

Der Hermesstab (gr.) oder Caduceus (lateinisch caduceus, altgriechisch κηρύκειον kērýkeion, von κῆρυξ kēryx „Herold“; auch ῥάβδος rhabdos „Stab“) ist ein Stab mit zwei Flügeln, der von zwei Schlangen mit einander zugewendeten Köpfen umschlungen wird.

Im Altertum war der Heroldsstab Erkennungszeichen der Herolde, der die Immunität dieser Überbringer militärischer Befehle oder geheimer Nachrichten signalisieren und ihre schadlose Rückkehr sichern sollte. In späterer Zeit war der Heroldsstab, als Merkurstab, Symbol des Handels, auch in der Heraldik (Merkurstab). Der berühmteste Stabträger war der griechische Gott Hermes, der von den Römern Mercurius (Merkur) genannt wurde.
[1]

Eine ausführliche Abhandlung über französischen Fiscalstempel mit zahlreichen Abbildungen, darunter auch Mercurius (Hermes), findet man übrigens unter [2]



Mit freundlichen Sammlergrüßen

Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hermesstab
[2] https://autrebord.pagesperso-orange.fr/articles_genealogie/entiers-fiscaux/timbres.html
A cette même époque, on trouve, dans quelques communes une nouvelle forme royale, Mercure, associée à la Justice, timbre impérial de 1807.
 
Cantus Am: 09.01.2021 13:35:05 Gelesen: 1472# 178 @  
Ich hatte gerade das besondere Glück, mir aus der Sammlung eines Freundes die "Bibel" der Fiskalphilatelie, den Katalog von A.Forbin aus dem Jahr 1915, ausleihen zu können, um die mich besonders interessierenden Teile für Österreich und Frankreich herauskopieren zu können. Falls irgend jemand so ein Buch abzugeben hat oder eine passende aktuelle Bezugsquelle dafür kennt, bin ich sehr daran interessiert, denn in dem Band werden weltweit alle Gebührenmarken, die bis dahin erschienen waren, vorgestellt und zum Teil auch abgebildet.



Viele Grüße
Ingo
 
HWS-NRW Am: 09.01.2021 15:08:32 Gelesen: 1458# 179 @  
@ epem7081 [#177]

Hallo Edwin,

herzlichen Dank für Deine Info, ich hatte es ja auch vermutet, aber sieht so "fraulich" aus auf dem Trockenstempel.

Den Nass-Stempel kenne ich ja, ich sitze derzeit an meinem nächsten Buch über französische Fiscal-Philatelie und bearbeite hier diverse Themen.

Ich suche auch immer noch einen französischen Sammler, der in den 1960/1970er-Jahren ist und auch der deutschen Sprache "etwas" mächtig ist, da ich immer noch ein paar wenige Fragen zu verschiedenen Formularen habe.

Beste Grüße
Werner
 
HWS-NRW Am: 09.01.2021 15:18:31 Gelesen: 1454# 180 @  
Hallo,

ich noch einmal. Heute kam mit der Post ein für mich toller Beleg.




Es geht natürlich um die dritte Abbildung in diesem belgischen Passeport, der im Dezember 1946 für zwei Jahre beantragt wurde, die Gebühr für den Ausweis ausgewiesen mit der belgischen Gebührenmarke zu 200 f.

Im Dezember wollte der Pass-Inhaber nach Dänemark reisen und da er logischerweise die jungen Bundesrepublik durchqueren mußte, belegte man diese Einreise mit einer Gebühr zu 1 Dollar (Einreisegenehigungsmarke TR 3).

Für mich ein schönes Fundstück (bei Delcampe), daß diesmal auch nicht "so teuer" war.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 09.01.2021 21:40:52 Gelesen: 1413# 181 @  
Hallo,

ich suche natürlich nach einem Sammler, der in den 1960 oder 1970 Jahren alt ist, da meine Suche nach Fragen mehr aus diesem Alterskreis her beantwortet werden könnten.

mit Sammlergruß
Werner
 
epem7081 Am: 19.01.2021 20:08:02 Gelesen: 609# 182 @  
Hallo zusammen,

ich habe einige Exemplare einer Teilschuldverschreibung der CARL ZEISS-STIFTUNG IN JENA aus dem Jahre 1926. Alle Exemplare tragen den individuell aufgestempelten orangenen holländischen Steuerstempel. Ein Exemplar sticht aber mit weiteren offenkundig schwedischen Steuermarken und Stempeln heraus, über deren Bedeutung ich mir allerdings nicht im klaren bin. Vielleicht gibt es ja hier Spezialisten mit entsprechenden Kenntnissen?



Zu der Ausgabe dieser Teilschuldverschreibungen konnte ich bei einem Anbieter folgendes in Erfahrung bringen:

7% Carl Zeiss-Stiftung 1926
Die 1891 gegründete Carl Zeiss-Stiftung mit Sitz in Jena begab Ende April 1926 in Holland über drei holländische Bankinstitute und eine Schweizer Bank eine 7%ige Anleihe über 5.000.000 Holländische Gulden. Die Tilgung sollte bis spätestens 1946 erfolgen. Zweck der Anleihe war der Ausbau und die Verstärkung der Betriebe.

Bis einschließlich 1932 konnte die Anleihe den vertraglichen Vereinbarungen gemäß abgewickelt werden. Nach dem im Jahre 1933 erlassenen Gesetz über Zahlungsverbindlichkeiten gegenüber dem Auslande durften die Leistungen (Zins und Tilgung) aus deutschen Auslandsanleihen nicht mehr vom Emittenten in Holländischen Gulden unmittelbar an die ausländischen Gläubiger gerichtet werden. Sie waren von der Carl Zeiss-Stiftung  an die Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden in Berlin in Reichsmark zu erbringen, welche die Verpflichtungen gegenüber den ausländischen Gläubigern übernahm. Die Konversionskasse hat die Verpflichtungen aus dem Anleihevertrag der Carl Zeiss-Stiftung bis 1945 gegenüber den holländischen Obligationären wohl nur teilweise erfüllt.

Aufgrund des Londoner Schuldenabkommens über deutsche Auslandsschulden vom 27. Februar 1953, das zwischen Holland und der Bundesrepublik Deutschland am 1. August 1958 Rechtskraft erlangt hat, konnte die Carl Zeiss-Stiftung in Heidenheim/Brenz den Obligationären ab 1958 ein Regelungsangebot zur Barablösung der 7% (4%) Hollandanleihe von 1926 nach den Regeln des Londoner Schuldenabkommens von 1953 machen.
[1]

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://nonvaleurs.tumblr.com/post/169648436332/7-carl-zeiss-stiftung-1926
 
bovi11 Am: 19.01.2021 20:28:44 Gelesen: 595# 183 @  

Das Thema hat 183 Beiträge:
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