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Thema: (?) (149/161) Fiskalmarken, Wertmarken und Gebührenmarken auf Dokumenten
Das Thema hat 162 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 28.11.2018 15:50:58 Gelesen: 40870# 138 @  
Liebe Freunde,

wundervolle Dokumente werden hier gezeigt - Chapeau!



Heute ein simpler Brief mit 1 bis unter 2 Loth vom 20.12.1862 aus Rosenheim an das k. k. Bezirksamt Kitzbichl (heute: Kitzbühel) Brixenthal Tirol, der treffend mit 6 Kreuzern frankiert wurde.

Hinten sehe ich Kufstein und Kitzbichl, aber auch einen Stempel, den ich nicht deuten kann. Kann es einer von euch?

Der Inhalt ist interessant: Zur Conkursmasse des Sebastian Ruedorfer Lebzelte (= Lebkuchner) in Kitzbichl - Rechnung der Kunstmühle in Rosenheim.

Benutzt wurde bayerisches Stempelpapier mit der Nominale von 3 Kreuzern, aber darunter klebt eine 15 Neukreuzer Stempelmarke Österreichs und etwas rötlich 12 (Neu-?)Kreuzer leicht angedruckt. Wer kennt sich hier aus?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
HWS-NRW Am: 30.11.2018 15:40:55 Gelesen: 40675# 139 @  
Hallo,

heute wieder zwei Neuzugänge in meinem Marianne-Exponat:



Zwei Formulare in Bezug auf die "Anmietung" eines Grundstückes auf dem Friedhof, die Gebühren von 1,20 Frs (1899) und 1921 (2 Frs) jeweils ausgewiesen mit Werten der Ausgabe Dimension, entwertet mit sog. Rechteck-Punkte-Stempeln mit den Nummern 388 und 248.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 19.12.2018 23:47:14 Gelesen: 38762# 140 @  
Hallo,

auch heute wieder ein netter Zugang für mein "Marianne-Exponat".



Diesmal ein toller Anweisungsbeleg vom Oktober 1959 aus Algerien über die Summe von 1.000.000 Francs, die Gebührenmarken zu 2 + 5 Francs wurden mit einem Rechteck-Punktestempel entwertet.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 13.03.2019 18:06:22 Gelesen: 34235# 141 @  
Hallo, heute wieder mal ein Zugang für mein Exponat "Französische Reisepässe";



Dieses Dokument (Passeport) wurde erstmalig für eine "eingeheiratete" deutsche Bürgerin, wohnhaft seinerzeit in Wuppertal, im Generalkonsulat Düsseldorf ausgestellt. Die Gebühren für das Dokument, normalerweise ausgewiesen auf der ersten Innenseite, wurden mit 1o Werten zu je 50 Francs am 27. April 1948 auf der Seite 4 ausgewiesen, 1950 und 1952 wurde der Ausweis verlängert. Je 400 Francs wurden mit mehreren Werten verklebt.



Der besondere Höhepunkt dieses Ausweispapieres befindet sich aber mehr hinten im Ausweispapier, denn hier wurde für die mehrmalige Wieder-Einreisen eine sogenannte "Einreise-Genehmigungsmarke" in Höhe von 10 DM, ausgegeben durch die Alliierten Behörden, verklebt und mit einem Einzeil-Datumsstempel entwertet.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 28.05.2019 10:31:50 Gelesen: 30819# 142 @  
Für mein Exponat "Ihren Ausweis bitte - Reisepasswesen in Frankreich" kam gestern ein Neuzugang, den ich in dieser Form noch nicht hatte.



Passeport, ausgestellt im Mai 1952 in BOUGIE (heute Bejaia) Algerien (1957 wurde Bougie selbst zu einem Département), Gebühr 500 Frs, ausgewiesen mit eingedrucktem roten Wertstempel, daneben gesetzt ein Rechteck-Einzeiler ALGÈRIE", der Ausweis wurde einmalig im Juni 1954 verlängert, die Gebühr von 2000 Frs dann ausgewiesen mit einer Stempelmarke im Motiv "Médaillon de Daussy"

Freue mich auf weitere tolle Belege im Internet, die ich dann im nächsten Jahr bei der Rang-I-Ausstellung "OSTROPA 2020" in Berlin vorstellen werde.

Wir hoffen auch auf weitere Fiskal-Exponate !

mit Sammlergruß
Werner
 
Setubal Am: 29.05.2019 11:26:51 Gelesen: 30716# 143 @  
Guten Morgen ins Forum,

für mein Schiffspost-Exponat habe ich 2 Wechsel erstanden, die ich hier zeige:

Als erstes ein Wechsel ausgestellt in Maranhao, Brasilien, auf einen Bezogenen in Porto, Portugal aus dem Jahr 1868. Der Wechsel wurde innerhalb Brasiliens das erste Mal "in den Verkehr gebracht". Damit verbunden war die Steuerpflicht für diesen Wechsel über 150.000,-- Reis. Die Wechselsteuer ist mit 2 brasilianischen Steuermarken à 50 Reis vorderseitig belegt:



Der nächste Wechsel wurde ebenfalls in Maranhao, Brasilien ausgestellt, ebenfalls auf einen Bezogenen in Porto, Portugal ebenfalls aus dem Jahr 1868. Dieser Wechsel wurde erstmals in Portugal "in den Verkehr gebracht". Dies bewirkte die Steuerpflicht in Portugal.

Folglich trägt dieser Wechsel über 100.000,-- Reis eine portugiesische Steuermarke über 50 Reis (rückseitig).



Rolf-Dieter
 
Sachsendreier53 Am: 25.06.2019 14:04:56 Gelesen: 29248# 144 @  
Königreich Preussen 1909:

Beurkundung zu einem Verkaufsvertrag, zugunsten der Stadtgemeinde Nordhausen.

Der anteilige Kaufpreis beträgt 8482,50 Mark. Beglaubigt wurde die Urkunde am 10.03.1909 durch Julius Becker, Bürgermeister von Nordhausen.

Kassiert und entwertet sind die preussischen Stempelmarken am 25.3. 1909 vom Magistrat der Stadt Nordhausen;

1 x zu 50 MARK (grün), 1 x zu 25 MARK (hellbraun), 1x zu 10 MARK (rot)





Wasserzeichen: NORMAL BRÜCKNER & Co. CALBE A./S.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 11.07.2019 08:33:37 Gelesen: 28481# 145 @  
Königreich Preussen 1897:

Antrag auf Ausstellung eines beglaubigten Erbteilungsplanes. Der Sachwert wird mit 300/450 Mark angegeben.

Die Stempelauslage für das am 22.12.1897 geschlossene Dokument beträgt 2 Mark.

Es sind 2 Steuermarken (Preussen) verklebt; 1 x zu 50 Pfennig (braun), 1x zu 1 1/2 Mark (grün)





Wasserzeichen: NORMAL 4a ALFELD CRONACH

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 21.08.2019 14:09:41 Gelesen: 26226# 146 @  
Reichsland Elsaß-Lothringen 1894:

4-seitiges Hypotheken Dokument aus Metz, ausgestellt und beglaubigt am 10.7.1894 bzw.am 27.9.1894 durch den Justitzrat und Notar H.Hamm zu Metz. Der Wert des Objektes wird mit 30.000 Mark angegeben. Es werden 5 Stempelmarken mit Aufschrift ELSASS-LOTHRINGEN taxiert:

2 x zu 80 Pfennig (grün), 2 x zu 1,60 Mark (blau) und 1 x zu 1,20 Mark (braun).






Wasserzeichen: (stil.Reichsadler)

mit Sammlergruß,
Claus
 
HWS-NRW Am: 01.10.2019 18:08:51 Gelesen: 23517# 147 @  
Hallo an alle Fiskal-Fans,

für mein Exponat über französische Pässe konnte ich jetzt wieder einen besonders interessanten Reisepass, im Saarland verwendet, erstehen:







Der Ausweis, ausgestellt im August 1948, weist neben den Gebühren für die Erstausstellung und zweimalige Verlängerung auch noch drei Ausgaben der "AMG-Marken" aus, die für die Einreise in die drei alliierten Zonen verklebt werden mußten. In einem Ausweis dreimal verklebt, ist schon was Besonderes bei der Ausweisung der "Einreisegebührenmarken", hier noch in Dollar-Währung.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 27.10.2019 16:52:21 Gelesen: 22066# 148 @  
In einer "Wühlkiste" bei der Messe Sindelfingen fand eine Sammlerfreundin diesen Fiskal-Beleg, der mich sofort interessierte und den ich hier vorstellen möchte.

Bei der Ein- bzw. Durchreise am Brenner stellte der Grenzbeamte fest, daß der Halter eines Autos leider kein Warndreieck vorweisen konnte. Er konnte aber ein Exemplar leihweise mieten und erhielt dafür auch eine entsprechende Quittung ausgestellt.



Bei der Rückreise bestand die Möglichkeit der Rückgabe und der Autofahrer bekam einen Teil der Kaution für das Warndreieck zurück.

Ich finde, ein Superbeleg für mein Exponat "Räder, Reifen und Pedale", werde ihn demnächst gleich mit einbauen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 27.10.2019 17:06:44 Gelesen: 22060# 149 @  
Ich habe noch einen weiteren Beleg für meine Sammlung "Freiherr vom Stein" angeboten bekommen, den ich natürlich gerne übernahm.

Bei diesem Heftchen kam die Frage auf, wofür die verklebten Fiskalmarken dienten und ich hoffe, daß aus der Leserschaft eventuell ein "älterer" Sammlerfreund auch in seiner Bibliothek früher solch ein Leseheft besessen hat.





Ich gehe davon aus, daß hier von April bis Juni 1958 je ausgeliehenem Buchtitel eine Lesegebühr von 10 Pfennigen ausgewiesen wurde, ab 1976, dem nächsten Ausleihtermin wurden die Gebühren dann wohl nur noch in bar gezahlt und nicht mehr mittels Wertzeichen ausgewiesen.

Ich hoffe auf eine klärende Antwort.

mit Sammlergruß
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 07.11.2019 09:20:29 Gelesen: 21430# 150 @  
Preussen 1922:

Zweiseitige Verkaufsurkunde vom 11.10.1922, aufgesetzt in Logischen und Guhrau (Schles.). Der Wertgegenstand wird mit 3000 Mark beziffert. Die Stempelgebühr beträgt 15 Mark. Kassiert und beglaubig ist die Urkunde durch Fritz Coester, Notar im Bezirke des Oberlandesgerichts Breslau.

Es sind verschiedene preussische Stempelmarken entwertet:

1x zu 2 Mark (rötlich) mit schwarzen Aufdruck 2 M , 1x zu 1 Mark (pastellgelb) mit schwarzen Aufdruck 1 M, und 1x zu 12 Mark (grün).




Wz: BRÜCKNER & CO. CALBE

mit Sammlergruß,
Claus
 
HWS-NRW Am: 18.11.2019 15:53:35 Gelesen: 20494# 151 @  
Heute wieder ein Neuzugang für mein Reisepässe-Exponat:

Von ca. 1942 bis 1944 wurden französische arbeitsfähige Männer durch die deutschen Besatzer gezwungen, auf Grund von fehlenden deutschen Männer im Deutschen Reich zu arbeiten. Für diesen Personenkreis wurde ein besonderer Pass erstellt, der vorne statt des Werteindrucks ein blaues Feld mit der Angabe GRATIS aufwies. Nach dem Krieg wurden, wohl auf Grund von Papiermangel, solche Pässe, mit einem roten Einzeiler "60 Francs" versehen, erneuert und an Zivilpersonen ausgegeben.





Reisepass für Mutter und Tochter, ausgestellt i. November 1945, der für ein Jahr gültige Ausweis wurde im November 1946 einmalig verlängert, die Gebühr von jetzt 500 Francs mit einer Stempelmarke in der Type "Médaillon Daussy" ausgewiesen.

mit Sammlergruß
Werner
 
mausbach1 Am: 24.11.2019 09:04:20 Gelesen: 20129# 152 @  


Britische Visa-Gebühren wurden 1952 in Düsseldorf verwendet
 
10Parale Am: 31.12.2019 20:41:20 Gelesen: 17864# 153 @  
Man lese den Text und verstehe den Sinn. Notarielle Urkunde aus Breslau vom 9. August 1929. Die Stempelmarke im Wert von 3 Reichskreuzer als kleiner Obulus

Immerhin ging es hier (inseitiger Text) um ein Kaufvertrag im Wert von 33.000 Goldmark.

Liebe Grüße

10Parale


 
Sachsendreier53 Am: 24.01.2020 11:39:51 Gelesen: 15913# 154 @  
Preussen 1925:

Schuldurkunde vom 1.Mai 1925, verhandelt und beurkundet in Heiligenstadt durch Karl Ernst Petri, Notar am Preuss. Oberlandesgericht zu Naumburg/Saale.

Der Wertgegenstand wird im Dokument mit 700 Goldmark angegeben. Die Stempelgebühr beträgt 1,50.- GM, Stempelmarke Eineinhalb GM (orange). Die schwarz überstempelte Marke war ursprünglich eine 100 Mark Stempelmarke.





kein Wz

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 12.02.2020 08:40:29 Gelesen: 14618# 155 @  
Elsass-Lothringen 1909:

Dokument zur Löschungsbewilligung aus dem Grundbuch von Goßwitz (Thür.), beglaubigt und geschlossen in Straßburg am 16.6.1909 durch Justizrath Karl Lauterbach, Kaiserlicher Notar zu Straßburg und dem Gläubiger Eduard Schenk, Vizefeldwebel der 5. Batterie des Niedersächsischen Fußartillerie Regiment Nr.10.




Stempelgebühren in Stempelmarken: 1x zu 2 Mark (rotbraun), 1x zu 20 Pfennig (hellblau), 1x zu 80 Pfennig (braun)

Wz.: REICHSADLER PAPIER. stil. Reichsadler

mit Sammlergruß,
Claus
 
HWS-NRW Am: 21.04.2020 09:45:55 Gelesen: 10723# 156 @  
Hallo an Alle,

habe gerade wieder ein nettes Teil für meine Sammlung bekommen, daß auch zeigt, wie "umständlich" und teuer zu gleich man bei unserem Nachbarn in Frankreich früher "gearbeitet" hat.



Hier wurde ein vollzogener Wechsel über 3.202 fr, für den man schon 16,50 fr an Gebühren auf dem Original ausweisen mußte, in eine spezielle Umhüllung geklebt und für dieses Doppel (Duplicat)wurden dann weitere 89,25 fr an Gebühren erhoben und auf dem Duplicat verklebt, natürlich mußte das dann alles vom Kunden gezahlt werden.

mit Sammlergruß und bleibt bitte gesund!
Werner
 
HWS-NRW Am: 27.04.2020 19:53:03 Gelesen: 10386# 157 @  
Hallo an Alle in diesen unsicheren Zeiten,

heute kam ein R-Brief aus dem fernen Israel mit einem tollen Reisepaß aus Großbritannien. Der Eigentümer, ein jüdischer Bürger Namen Siegfried Simon Levi zog 1947 von Deutschland nach Schottland und bekam dort seinen Pass ausgestellt.

Bei den mehrmaligen Durchreisen über die Niederlande in die Bundesrepublik in Richtung "Westphalia" benötigte er natürlich die in den westlichen alliierten Zonen notwendigen Einreise-Gebührenmarken, zweimal in Höhe von 2 $, die dritte, er war inzwischen nach Nigeria "ausgewandert", wurde als GRATIS-Marke zusätzlich zu mind. 12 nigerianischen Fiscalmarken im Ausweis verklebt und dick entwertet.

Eine weitere Ein-und Ausreise nach Camerun wurde mit einer französischen GRATIS-Marke ausgewiesen, es scheint, daß Mr. Levi damals in "Offizieller Mission" unterwegs war.




Man sieht wieder einmal, wieviel Geschichte und persönliche Schicksale auch in einem Reisepass versteckt sein können.

mit Sammlergruß
und bleibt gesund!
Werner
 
HWS-NRW Am: 12.05.2020 16:51:31 Gelesen: 9370# 158 @  
Hallo,

heute kam ein neuer Beleg, der jetzt Einzug in meine Sammlung und auch in meinem Sachbuch, an dem ich seit längerem arbeite, Aufnahme findet. Es handelt sich um einen Wechsel über 7.000 Francs, ausgestellt im Juni 1871.



Das interessante an dem Wechsel ist, daß das Formular im Jahre 1860 (II. Kaiserreich) von der französischen "Regie" hergestellt wurde, was am Wasserzeichen mit Jahresangabe zu sehen ist, der Wechsel aber erst 11 Jahre später vom Geldinstitut beschrieben wurde, was die Vermutung zuläßt, daß derartig hohe Geldbeträge nicht "alltäglich" sind und auch Wertstempel in der Höhe von 3,50 fr dementsprechend selten zu finden sind.

mit Sammlergruß
und bitte bleibt gesund
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 09.06.2020 11:29:27 Gelesen: 7587# 159 @  
Preussen 1912:

Vollmacht aus Frankfurt am Main vom 26.10.1912. Der Verhandlungswert beträgt im Dokument 1.500 Mark.

Es sind folgende Stempelmarken verklebt:

Für den Stempel der Urkunde 1,50 Mark: ( 1 1/2 M grün), für den Stempel der Beglaubigung 3 Mark: 2 M (rötlich), 1 M (pastellgelb).





kein Wz

mit Sammlergruß,
Claus
 
epem7081 Am: 09.07.2020 23:59:15 Gelesen: 6358# 160 @  
hallo zusammen,

wenn Millionen zum Alptraum werden, dann gilt das natürlich für die Zeit der Inflation.



Hier aus dem Familienarchiv: Für eine Arbeitswoche vom 15. bis 20. Oktober 1923 schlagen die Steuermarken mit 368 Millionen Mark zu Buche. Das reichte 2 Wochen später nicht einmal mehr um eine Postkarte im Inlandsverkehr zu versenden.

Zur Info:

Am 20.10.1023 war für die Postkarte eine Postgebühr von 4 Mio Mark und für den einfachen Brief von 10 Mio Mark fällig. Am 1.11. 1923 wurde dann bereits das 10fache fällig: Postkarte 40 Mio Mark, Brief 100 Mio Mark. Am 5.11.1923 dann erneut mit dem Faktor 10. Nun Postkarte 500 Mio Mark und der Brief 1000 Mio = 1 Mrd Mark,

Das wird vielen schlaflose Nächte bereitet haben. Ich wünsche allen eine gute Nacht.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
HWS-NRW Am: 09.09.2020 18:32:57 Gelesen: 2878# 161 @  
Hallo,

heute ist wieder ein netter, auf den ersten Blick unscheinbarer Beleg mit einem leider etwas schwach abgeschlagenem Gebührenstempel eingetroffen;



Schreiben der staatlichen Finanzverwaltung (Régie) als Quittung für die Zahlung von 2.000 Livres, ausgestellt am 3. August 1796 (16 Thermidor An 4), der Extraordinaire-Stempel wurde nur kurze Zeit in roter Farbe abgeschlagen. Zur besseren Ansicht der von mir bearbeitete Stempel des Départements Nord.



Hier noch die vergrößerte Abbildung einer Zeile mit handschriftlichem Zusatz, eventuell kann mir ein Kollege, mit Kenntnissen der französischen und der "alten Sprache", bei der Übersetzung des Wortes "Bonnuérde"(oder so ähnlich, das lese ich daraus) helfen.

mit Sammlergruß und herzlichem Dank im Voraus.
Werner
 
HWS-NRW Am: 19.10.2020 14:02:59 Gelesen: 311# 162 @  
Auf dem ungebrauchten Formular sind zwar keine Stempelmarken verklebt, aber durch den Gebühreneindruck wurde es zum "Stempelpapier".



Mit „leichtem Stolz“ kann ich inzwischen ein eigenes, ungebrauchtes Formular vorstellen, welches wohl seit über 130 Jahren in einer Schreibtisch-Schublade lagerte, jetzt im Oktober 2020 aber doch auftauchte. Es weist leider die Alters-und Lagerungsspuren auf, darf aber trotzdem als eine „Besonderheit ersten Ranges“ angesehen werden, da es noch komplett erhalten geblieben ist.Das Formular weist noch das nach der Ausfüllung des Reisepasses abzutrennende linksseitige „Doppel“ auf, welches für einen bestimmten Zeitraum in den Behörden aufbewahrt wurde.

mit Sammlergruß und bitte bleibt Alle gesund!
Werner
 

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