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Thema: Motiv Waffen
Das Thema hat 161 Beiträge:
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wajdz Am: 29.10.2017 20:14:02 Gelesen: 29405# 137 @  
@ zockerpeppi [#132]

Die Schlacht von Erzurum (10. Januar 1916 bis 16. Februar 1916) oder die Erzurum-Offensive war eine große Winteroffensive der imperialen russischen Armee während der Kaukasuskampagne im Ersten Weltkrieg, die mit der Einnahme der Stadt endete.

Erzurum galt als die am zweitbesten gesicherte Stadt im Osmanischen Reich. Die Festung wurde durch 235 Geschütze gesichert. Die Befestigungen auf den Bergen um die Stadt umgaben Erzurum in zwei Ringen. Der innere Ring wurde durch elf Forts und weitere Batterien geschützt.

Am frühen Morgen des 16. Februars marschierten die Russen in Erzurum ein. Unten ihnen die 16. Russischen Kosakeneinheit. Die türkischen Truppen hatten sich erfolgreich zurückgezogen und entgingen einer Einkesselung, Trotzdem waren ihre Verluste sehr hoch. 327 Geschütze wurden an die Russen verloren.



Zeitgenösisches Foto • Erobertes Geschütz nach der russischen Einnahme Erzurums, 1916, offensichtlich die Vorlage für die Gestaltung der in Deinem Beitrag gezeigten Marke.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 30.10.2017 08:47:03 Gelesen: 29362# 138 @  
Mit der Patentierung einer ersten funktionierenden Feuerwaffe mit Drehzylinder, allgemein als Revolver [1] bekannt, veränderte Samuel Colt (1814-1862) [2] die Effizienz der Faustfeuerwaffen grundlegend. Musste bei gebräuchlichen Faustfeuerwaffen bis anhin noch jeder Schuss einzeln nachgeladen werden, ermöglichte die Erfindung von Colt in seiner entwickelten Waffe eine Bevorratung von 5-6 Schuss. Diese sind in einer Trommel eingelagert, die sich bei der Schussabgabe so dreht, dass die nächste Patrone bereits schussbereit hinter dem Lauf positioniert wird. Die Firma Colt existiert noch heute und baut neben Revolvern auch Pistolen und Gewehre.



Ein US-amerikanischer Gedenkumschlag erinnert uns am 25. Februar 2016 an den 180. Jahrestag der Patentierung des ersten Trommelrevolvers durch Samuel Colt im Jahre 1836.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Revolver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Colt
 
wajdz Am: 31.10.2017 12:08:20 Gelesen: 29261# 139 @  
@ DERMZ [#118]

Zu Briefmarkenehren hat es diese wichtige „Waffengattung“, die Gulaschkanone, meines Wissens nicht gebracht, aber auf diesem Briefausschnitt fungiert sie als eindrucksvolles Stempelmotiv.

MiNr 486(10); 489(20), 491(40)



Bis heute in allen Armeen der Welt unverzichtbarer Bestandteil der Truppenversorgung außerhalb der Kasernen und mittlerweile auch auf vielen größeren zivilen Massenveranstaltungen als preiswerte Verköstigungsmöglichkeit vertreten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 12.11.2017 09:51:03 Gelesen: 28567# 140 @  
Das US-amerikanische Unternehmen Winchester Repeating Arms Company entwickelt und produziert seit 1860 die Winchester-Gewehre [1]. Mit der Entwicklung dieses Repetiergewehres veränderte das Unternehmen die Handhabung eines Gewehres erheblich. Musste vor 1860 noch jeder Schuss einzeln geladen werden, konnten mit der Technik des Repetierhebels 15 Schüsse ohne mühsames Nachladen bevorratet werden. Damit war dieses Gewehr jedem Anderen seiner Zeit an Schusskadenz überlegen. Die Technik wurde auch ständig optimiert und kann bis heute noch gekauft werden.



Umschlag mit Werbeeindruck für das Winchester-Repetiergewehr Modell 1892 der Firma Meacham von St. Louis/Missouri nach Northville/Michigan, Aufgabe 8. April 1892.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Winchester_(Gewehr)
 
merkuria Am: 18.11.2017 09:35:04 Gelesen: 28167# 141 @  
Das Mauser Modell 98 [1] ist wohl der bekannteste deutsche Karabiner der ab 1898 in verschiedenen Ausführungen hergestellt wurde. Die Grundversion, die ab 1898 in Serie hergestellt wurde, war die Standardwaffe des deutschen Heeres während des Ersten Weltkrieges.

Als besonders präzis galt das Model K98k welches ab 1935 hergestellt und in die Wehrmacht eingeführt wurde. Bis 1945 wurden über 12 Millionen Karabiner 98k hergestellt. Mit einem Zielfernrohr ausgestattet war diese Waffe dank ihrer Präzision und Zuverlässigkeit auch bei den Scharfschützen sehr geschätzt.

Ein solches Model K98k wurde auch durch die berühmtesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht verwendet. Matthäus Hetzenauer [2] (345 beglaubigte Abschüsse) und Josef Allerberger [3] (257 beglaubigte Abschüsse) verwendeten diese Waffe.



Nordkorea verausgabte 2014 eine Sonderausgabe in der die acht bekanntesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht präsentiert werden! Nebst den Schützen (inkl. Hetzenauer und Allerberger) wird auch die Mauser K98k im Einsatz gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] http://de.metapedia.org/wiki/Mauser_Modell_98
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us_Hetzenauer
[3] http://de.metapedia.org/wiki/Allerberger,_Josef
 
Sachsendreier53 Am: 20.11.2017 09:56:28 Gelesen: 27926# 142 @  
DDR-MiNr.2220 10 (Pf) auf Brief aus 80 DRESDEN vom 1.5.1978. Motiv: Schießen, Ausg. vom 17.5.1977, 25 Jahre GST (Gesellschaft für Sport und Technik)



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 10.12.2017 17:32:31 Gelesen: 26536# 143 @  
Luftgewehr oder Luftpistole sind Federdruckwaffen, bei denen ein federbelasteter Kolben in einem Zylinder bewegt wird und ein vom Kolben erzeugtes Luftpolster das Geschoss antreibt. Sie haben im Vergleich zu Handfeuerwaffen eine wesentlich geringere Leistung und sind militärisch kaum nutzbar.

MiNr 1599



Als Munition für Luftgewehre und Luftpistolen werden Federbolzen (bei glattem Lauf), Rundkugeln und Diabolos (bei gezogenem Lauf) verwendet. Diabolos sind heute wegen ihrer größeren Schusspräzision allgemein üblich. Das gebräuchlichste Kaliber ist 4,5 mm.



Luftgewehre und -pistolen sind aber zur Übung der Schießfertigkeit geeignet und wegen der geringen Betriebskosten und des vergleichsweise problemlosen Erwerbs beliebte Sportgeräte.

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 20.01.2018 13:04:44 Gelesen: 21924# 144 @  
@ wajdz [#143]

Aus meiner Heimatstadt eine Postkarte (Ganzsache), gelaufen am 27. April 1926 nach Bühl bei Achern. Links das Emblem der Schützengesellschaft mit Zweigen und übereinander gekreuzten Waffen.

Am 2. Mai 1926 fand der Badische Landesschützentag in Lörrach statt und der Verwaltungsrat erkundigt sich über die Anzahl der Teilnehmer aus Bühl.

Ich selbst bin auch Schütze, allerdings nur vom Sternzeichen her.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 03.02.2018 04:26:23 Gelesen: 17896# 145 @  
@ 10Parale [#144]

Hallo,

eine schöne Karte. Von mir ein privater Ganzsachenumschlag vom Bund, der in der gezeigten Form nicht im Katalog des NGK verzeichnet ist. Es gibt diesen Umschlag in regulärer Form mit der Umschlagklappe oben, aber auch kopfstehend mit der Umschlagklappe unten.



ähnlich MGK PU 170 D1/001

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 05.03.2018 10:35:11 Gelesen: 15725# 146 @  
Heute eine Art Abschiedsganzsache für die Panzerbrigade 24 aus der Schochkaserne in Niederbayern mit Poststempel vom 16.7.1994.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 12.03.2018 17:43:11 Gelesen: 15401# 147 @  
@ wajdz [#82]

Ergänzung zur Waffenart aus einer chilenischen Serie 1974

MfG Jürgen -wajdz-


 
merkuria Am: 23.03.2018 08:44:04 Gelesen: 15052# 148 @  
Der Panzerkampfwagen VI Ausf. B Tiger II [1] war eine verbesserte Version des 1942 eingeführten schweren Panzerkampfwagens VI Tiger. Die inoffizielle deutsche Bezeichnung für diesen Panzer lautete „Königstiger“. Zwischen Dezember 1943 und März 1945 wurden insgesamt 492 Exemplare des Tiger II bei Henschel & Wegmann in Kassel produziert. Die Einsatzgebiete des Tigers II lagen an der Ost- als auch an der Westfront. Ein Grosseinsatz mit 86 Tiger II erfolgte während der Ardennenoffensive vom Dezember 1944 [2].



Die Fiji Inseln zeigen uns auf einer Sonderausgabe vom 27. Juni 2005 anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsendes von 1945 einen Tiger II im winterlichen Ardennen-Einsatz (Mi Nr. 1121).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Panzerkampfwagen_VI_Tiger_II
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ardennenoffensive
 
merkuria Am: 07.04.2018 09:11:53 Gelesen: 14434# 149 @  
Heute möchte ich einen der wohl ungewöhnlichsten Prototypen eines Panzerkampfwagens vorstellen: den Zar [1] der russischen Armee. Das Konzept dieses Panzers unterschied sich grundlegend von allen Entwürfen die in anderen Ländern zu der Zeit zum Bau gepanzerter Fahrzeuge entstanden. Von diesem Monstergefährt wurde 1915 auch nur ein einziges Exemplar gebaut. Bei den Praxistests stellte sich heraus, dass das Fahrzeug die Erwartungen an die Geländegängigkeit nicht erfüllen konnte. Das Vehikel war auch schwer manövrierbar und die hohen Vorderräder wären im Einsatz praktisch ungeschützt gegen Beschuss gewesen. Aus diesen Gründen wurde das Projekt 1916 eingestellt und der Prototyp wurde verschrottet. Leider gibt es keine Filmaufnahmen dieses Gefährts, jedoch einige Infos zur Entwicklung mit Computeranimation der Bewegungsfähigkeit [2]



Die afrikanische Republik Tschad zeigt uns 2014 auf einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestags des Kriegsausbruchs von 1914 einen Zar-Panzer.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Zar_(Panzerkampfwagen)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=oAHrkK2IzmI (in englischer Sprache)
 
skribent Am: 01.05.2018 11:04:47 Gelesen: 13338# 150 @  
Guten Tag,

die weltweit bekannteste "Knarre" ist wohl die Kalaschnikow, das Schnellfeuergewehr AK-47.

1947 konstruiert von einem Mann, der einer Kriegsverletzung wegen eine gewisse Zeit im Hospital verbrachte. Die Rede ist von Michail Timofejewitsch Kalaschnikow.



MiNr. 2100 vom 24. Oktober 21014 zum Anlass: Träger des Andreas-Ordens (VI).

Die Langeweile im Krankenrevier hat er wohl genutzt, über die Waffen der Sowjet-Armee nachzudenken.



Maximumkarte mit Wz Nr. 2100

In einem Interview brachte Kalaschnikow zum Ausdruck, dass an der Konstruktion des AK-47 die Deutschen die Schuld trügen. Denn hätten Sie nicht die UdSSR überfallen, wäre er kein Soldat geworden sondern hätte sein Studium der Eisenbahntechnik beenden können.

Reich ist er in seinem Leben nicht geworden, aber reichlich mit Ehrungen und Orden überschüttet worden.

Gerne würde ich seine interessanteste Erfindung - die absolut todsichere Mausefalle - einmal in meinem Garten ausprobieren.

MfG >Franz<
 
Cantus Am: 01.05.2018 12:12:34 Gelesen: 13318# 151 @  
@ merkuria [#149]

Hallo Jacques,

ein höchst ungewöhnliches Gefährt, das du da zeigst. Ich finde es toll, was der menschliche Geist so erfindet, auch wenn es für die Waffenproduktion war oder, wie sich hier herausgestellt hat, nicht praxistauglich war. Vielen Dank für's Zeigen, ähnelt das Gefährt doch in weiten Teilen manchem Großraumlaster, wie er heute noch in bestimmten Übertagebergwerken eingesetzt wird.

Viele Grüße
Ingo
 
merkuria Am: 04.05.2018 08:54:28 Gelesen: 13183# 152 @  
Die rauchschwachen Schießpulver (smokeless powder) [1] wurden Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, als das bis dahin hauptsächlich als Treibmittel verwendete Schwarzpulver den Anforderungen moderner Artilleriewaffen nicht mehr genügte. Für militärische Zwecke wird heute ausschließlich rauchloses Pulver eingesetzt, da es nebst der geringeren Verschmutzung der Waffe auch den Vorteil hat, die Position des Schützen nicht durch Rauchschwaden zu verraten.



Werbeumschlag für die rauchschwachen Schießpulver des Herstellers Du Pont [2] von San Diego nach Seattle, Aufgabe 4. August 1907.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchschwache_Pulver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/DuPont
 
merkuria Am: 25.05.2018 09:33:06 Gelesen: 11535# 153 @  
Der britische Panzer Mark IV [1] war der meistgebaute britische Tank während des Ersten Weltkrieges. Von diesem Panzer wurden insgesamt 1220 Stück in drei Versionen gebaut: 420 Males (männliche), 595 Females (weibliche) und 205 unbewaffnete Exemplare als Zugmaschinen. Die „männlichen“ und „weiblichen“ Exemplare unterscheiden sich nur in der Bewaffnung: während bei den Males 2 Geschütze und 3 Maschinengewehre eingebaut waren, verfügten die Females nur über 5 Maschinengewehre. Den grössten Einsatz erlebte dieser Panzer 1917 mit 476 Stück in der Schlacht von Cambrai [2].



Die afrikanische Republik Guinea zeigt uns in einer Sonderausgabe vom 3. September 2015 mit Waffen des 1. Weltkrieges auch einen Mark IV in der „männlichen“ Version.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_IV_(Panzer)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Cambrai
 
HWS-NRW Am: 26.05.2018 20:11:53 Gelesen: 11039# 154 @  
Heute mal eine ursprüngliche "Waffe" der Menschen, die ich mehr durch Zufall als nettes Motiv auf den hier verklebten Gebührenmarken entdeckte.





Bei diesem im September 1949 in Madagascar ausgegebenen französischen Pass (mit Wertstempel zu 20 Francs) wurden zwei weitere Fiskalmarken von Madagascar hinzugeklebt, auf denen der rechts dargestellte "Eingeborene" (?) eine "Lanze" trägt, mit der man natürlich nicht nur Tiere erlegte, sie wurden auch bei Stammes-Kämpfen und zur Selbstverteidigung benutzt.

mit Sammlergruß
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 29.05.2018 09:11:54 Gelesen: 9342# 155 @  
Luftpostbrief aus Rumänien (Bukarest 24.7.1990) mit Frankatur aus Satz 4058-4065, Olympische Spiele 1984, Motiv: Kampfsportart Sportfechten



mit Sammlergruß,
Claus
 
merkuria Am: 07.06.2018 07:55:00 Gelesen: 5532# 156 @  
Der Renault FT [1] war ein französischer Panzer der während des Ersten Weltkriegs entwickelt wurde. 1916 begann man bei Renault mit den Entwicklungsarbeiten für den FT. Der Chefkonstrukteur Rodolphe Ernst-Metzmaier erarbeitete dabei die konstruktiven Grundlagen eines modernen Panzers: die selbsttragende Panzerwanne und den drehbaren Geschützturm. Nach Vorliegen eines serienreifen Prototyps bestellte die französische Armee 1917 insgesamt 3177 Exemplare, wovon 2697 während des Ersten Weltkrieges ausgeliefert wurden. Auch den amerikanischen Verbündeten wurden 144 Exemplare geliefert. Der erste Fronteinsatz absolvierte der FT am 31. Mai 1918 in der Nähe der französischen Stadt Soissons. Ab Mitte Juli 1918 spielte der nun in großem Umfang eingesetzte FT eine wichtige Rolle in den Offensiven der französischen Truppen.



Ghana zeigt uns 2014 einen Renault FT Panzer auf einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestag des Ausbruchs des 1. Weltkrieges.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_FT
 
Cantus Am: 19.06.2018 03:02:10 Gelesen: 4156# 157 @  
Panzer waren ein immer wieder neu variiertes Motiv auf den von der Bundeswehr gestalteten privaten Ganzsachenumschlägen vom Bund. Hier ein Umschlag mit dem Titel "Unser Heer '77".



NGK PU 211 D1/001 mit zusätzlichem rotem Bundeswehrzeichen

Viele Grüße
Ingo
 
DERMZ Am: 26.06.2018 06:43:48 Gelesen: 3154# 158 @  
Guten Morgen,

nach den schweren Waffen, kehren wir zurück zum Sport.



Der Schützenverein Wehrda schickt 1983 einen Brief an das stätdische Sportamt. Bemerkenswert, daß 1983 im Absender noch die "alte" Postleitzahl 3551 von Wehrda genutzt wird, wurde Wehrda 1974 im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Marburg eingemeindet und offiziell als 3550 Marburg 6 bezeichnet.

Viele Grüße

Olaf
 
merkuria Am: 01.07.2018 07:59:45 Gelesen: 2252# 159 @  
Die FV433 ABBOT [1] ist ein selbstfahrendes Geschütz britischer Konstruktion. Das robuste und zuverlässige Fahrzeug versah von 1965-1995 seinen Dienst in der britischen und indischen Artillerie. Die Selbstfahrlafette ist mit einem 105 mm Geschütz ausgerüstet und kann 40 Schuss Munition mitführen. Die Reichweite beträgt 390 KM, die Schussweite zwischen 15 und 17 KM.



Illustrierter Umschlag zum Artillerie-Tag vom 18. Juli 1970 anlässlich des 50. Gründungsjahres der Artillerieschule in Larkhill mit entsprechendem Feldpost-Sonderstempel. Die Illustration zeigt uns ein selbstfahrendes Geschütz FV433 ABBOT.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/FV433_Abbot_SPG
 
merkuria Am: 09.07.2018 08:50:10 Gelesen: 1288# 160 @  
Die 6 inch MK VII war ein 1899 entwickeltes Schiffsgeschütz mit einem Kaliber von 6 inches (152.4 mm) von dem insgesamt 898 Stück produziert wurden. Da diese Geschütze sehr gute Feuereigenschaften hatten, beschloss man 1914, diese auch als Feldkanonen einzusetzen. Dazu musste aber erst eine Lafette (fahrbarer Untersatz) für den Landbetrieb konstruiert werden. 1915 wurden die ersten Feldgeschütze an die Truppe ausgeliefert und kamen an der Westfront, unter anderem in der Schlacht an der Somme (Frankreich) zum Einsatz.

Viele dieser Geschütze aus ausgemusterten Kriegsschiffen wurden nach dem Ende des Ersten Weltkrieges den Küstenartillerieverbänden abgegeben, wo sie bis zur Auflösung der Küstenartillerie in den 1950er-Jahren ihren Dienst versahen.



Die britische Insel Man zeigt uns mit einer Sonderausgabe vom 17. Februar 2016 anlässlich des 100. Jahrestag des 1. Weltkriegs eine Feldkanone MK VII im Einsatz während der Schlacht an der Somme (Mi Nr. 2120).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/BL_6_inch_Mk_VII_naval_gun
 
Hermes65 Am: 09.07.2018 10:39:56 Gelesen: 1263# 161 @  
Unterschiedlichste Waffen und Waffengattungen auf Ascension Block 23 (mit Grüßen zum Falkland-Krieg):


 

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