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Thema: Motiv Waffen
Das Thema hat 176 Beiträge:
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merkuria Am: 04.05.2018 08:54:28 Gelesen: 33369# 152 @  
Die rauchschwachen Schießpulver (smokeless powder) [1] wurden Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, als das bis dahin hauptsächlich als Treibmittel verwendete Schwarzpulver den Anforderungen moderner Artilleriewaffen nicht mehr genügte. Für militärische Zwecke wird heute ausschließlich rauchloses Pulver eingesetzt, da es nebst der geringeren Verschmutzung der Waffe auch den Vorteil hat, die Position des Schützen nicht durch Rauchschwaden zu verraten.



Werbeumschlag für die rauchschwachen Schießpulver des Herstellers Du Pont [2] von San Diego nach Seattle, Aufgabe 4. August 1907.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchschwache_Pulver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/DuPont
 
merkuria Am: 25.05.2018 09:33:06 Gelesen: 31721# 153 @  
Der britische Panzer Mark IV [1] war der meistgebaute britische Tank während des Ersten Weltkrieges. Von diesem Panzer wurden insgesamt 1220 Stück in drei Versionen gebaut: 420 Males (männliche), 595 Females (weibliche) und 205 unbewaffnete Exemplare als Zugmaschinen. Die „männlichen“ und „weiblichen“ Exemplare unterscheiden sich nur in der Bewaffnung: während bei den Males 2 Geschütze und 3 Maschinengewehre eingebaut waren, verfügten die Females nur über 5 Maschinengewehre. Den grössten Einsatz erlebte dieser Panzer 1917 mit 476 Stück in der Schlacht von Cambrai [2].



Die afrikanische Republik Guinea zeigt uns in einer Sonderausgabe vom 3. September 2015 mit Waffen des 1. Weltkrieges auch einen Mark IV in der „männlichen“ Version.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_IV_(Panzer)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Cambrai
 
HWS-NRW Am: 26.05.2018 20:11:53 Gelesen: 31225# 154 @  
Heute mal eine ursprüngliche "Waffe" der Menschen, die ich mehr durch Zufall als nettes Motiv auf den hier verklebten Gebührenmarken entdeckte.





Bei diesem im September 1949 in Madagascar ausgegebenen französischen Pass (mit Wertstempel zu 20 Francs) wurden zwei weitere Fiskalmarken von Madagascar hinzugeklebt, auf denen der rechts dargestellte "Eingeborene" (?) eine "Lanze" trägt, mit der man natürlich nicht nur Tiere erlegte, sie wurden auch bei Stammes-Kämpfen und zur Selbstverteidigung benutzt.

mit Sammlergruß
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 29.05.2018 09:11:54 Gelesen: 29528# 155 @  
Luftpostbrief aus Rumänien (Bukarest 24.7.1990) mit Frankatur aus Satz 4058-4065, Olympische Spiele 1984, Motiv: Kampfsportart Sportfechten



mit Sammlergruß,
Claus
 
merkuria Am: 07.06.2018 07:55:00 Gelesen: 25718# 156 @  
Der Renault FT [1] war ein französischer Panzer der während des Ersten Weltkriegs entwickelt wurde. 1916 begann man bei Renault mit den Entwicklungsarbeiten für den FT. Der Chefkonstrukteur Rodolphe Ernst-Metzmaier erarbeitete dabei die konstruktiven Grundlagen eines modernen Panzers: die selbsttragende Panzerwanne und den drehbaren Geschützturm. Nach Vorliegen eines serienreifen Prototyps bestellte die französische Armee 1917 insgesamt 3177 Exemplare, wovon 2697 während des Ersten Weltkrieges ausgeliefert wurden. Auch den amerikanischen Verbündeten wurden 144 Exemplare geliefert. Der erste Fronteinsatz absolvierte der FT am 31. Mai 1918 in der Nähe der französischen Stadt Soissons. Ab Mitte Juli 1918 spielte der nun in großem Umfang eingesetzte FT eine wichtige Rolle in den Offensiven der französischen Truppen.



Ghana zeigt uns 2014 einen Renault FT Panzer auf einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestag des Ausbruchs des 1. Weltkrieges.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_FT
 
Cantus Am: 19.06.2018 03:02:10 Gelesen: 24342# 157 @  
Panzer waren ein immer wieder neu variiertes Motiv auf den von der Bundeswehr gestalteten privaten Ganzsachenumschlägen vom Bund. Hier ein Umschlag mit dem Titel "Unser Heer '77".



NGK PU 211 D1/001 mit zusätzlichem rotem Bundeswehrzeichen

Viele Grüße
Ingo
 
DERMZ Am: 26.06.2018 06:43:48 Gelesen: 23340# 158 @  
Guten Morgen,

nach den schweren Waffen, kehren wir zurück zum Sport.



Der Schützenverein Wehrda schickt 1983 einen Brief an das stätdische Sportamt. Bemerkenswert, daß 1983 im Absender noch die "alte" Postleitzahl 3551 von Wehrda genutzt wird, wurde Wehrda 1974 im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Marburg eingemeindet und offiziell als 3550 Marburg 6 bezeichnet.

Viele Grüße

Olaf
 
merkuria Am: 01.07.2018 07:59:45 Gelesen: 22438# 159 @  
Die FV433 ABBOT [1] ist ein selbstfahrendes Geschütz britischer Konstruktion. Das robuste und zuverlässige Fahrzeug versah von 1965-1995 seinen Dienst in der britischen und indischen Artillerie. Die Selbstfahrlafette ist mit einem 105 mm Geschütz ausgerüstet und kann 40 Schuss Munition mitführen. Die Reichweite beträgt 390 KM, die Schussweite zwischen 15 und 17 KM.



Illustrierter Umschlag zum Artillerie-Tag vom 18. Juli 1970 anlässlich des 50. Gründungsjahres der Artillerieschule in Larkhill mit entsprechendem Feldpost-Sonderstempel. Die Illustration zeigt uns ein selbstfahrendes Geschütz FV433 ABBOT.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/FV433_Abbot_SPG
 
merkuria Am: 09.07.2018 08:50:10 Gelesen: 21474# 160 @  
Die 6 inch MK VII war ein 1899 entwickeltes Schiffsgeschütz mit einem Kaliber von 6 inches (152.4 mm) von dem insgesamt 898 Stück produziert wurden. Da diese Geschütze sehr gute Feuereigenschaften hatten, beschloss man 1914, diese auch als Feldkanonen einzusetzen. Dazu musste aber erst eine Lafette (fahrbarer Untersatz) für den Landbetrieb konstruiert werden. 1915 wurden die ersten Feldgeschütze an die Truppe ausgeliefert und kamen an der Westfront, unter anderem in der Schlacht an der Somme (Frankreich) zum Einsatz.

Viele dieser Geschütze aus ausgemusterten Kriegsschiffen wurden nach dem Ende des Ersten Weltkrieges den Küstenartillerieverbänden abgegeben, wo sie bis zur Auflösung der Küstenartillerie in den 1950er-Jahren ihren Dienst versahen.



Die britische Insel Man zeigt uns mit einer Sonderausgabe vom 17. Februar 2016 anlässlich des 100. Jahrestag des 1. Weltkriegs eine Feldkanone MK VII im Einsatz während der Schlacht an der Somme (Mi Nr. 2120).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/BL_6_inch_Mk_VII_naval_gun
 
Hermes65 Am: 09.07.2018 10:39:56 Gelesen: 21449# 161 @  
Unterschiedlichste Waffen und Waffengattungen auf Ascension Block 23 (mit Grüßen zum Falkland-Krieg):


 
merkuria Am: 08.08.2018 00:08:08 Gelesen: 17428# 162 @  
Der Hotchkiss H35 [1] war ein leichter französischer Panzer welcher ab 1933 als Ersatz für den Renault FT [#156] aus dem Ersten Weltkrieg entwickelt wurde. 1936 ging er in die Serienfertigung und wurde bis 1939 in 400 Exemplaren gebaut. Die Feuerkraft des Hotchkiss H35 war jedoch unzureichend um zeitgenössische Panzer der Deutschen wirksam bekämpfen zu können.



Tanzania verausgabte am 30. September 1999 eine Sonderausgabe mit Panzern anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsausbruchs von 1939. Auf der 400 Sh Wertstufe wird ein Hotchkiss H35 gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hotchkiss_H-35
 
Sachsendreier53 Am: 15.08.2018 13:00:29 Gelesen: 16890# 163 @  
@ Taschentuch [#50]

Werbung für das Panzermuseum in Munster:

Hier nochmals ein Maschinenstempel auf Brief aus 3042 MUNSTER, KR SOLTAU 1 / mc / 16.2.86-10



mit Sammlergruß,
Claus
 
merkuria Am: 20.08.2018 00:13:23 Gelesen: 16459# 164 @  
Merkava (hebräisch מרכבה = Streitwagen) [1] ist eine Serie israelischer Kampfpanzer die seit 1978 produziert werden. Mit einem Gewicht von 65 Tonnen ist der seit 2003 produzierte Typ Merkava MK-IV der zur Zeit schwerste in Serie produzierte Panzer der Welt. Unter Fachleuten zählt dieser Panzer zu den 10 Besten der Welt. Die Fähigkeiten dieses Panzers zeigt ein Film innerhalb des Zeitbereichs 0 - 4:15 [2]



Israel verausgabte am 13. Dezember 1983 eine Sonderausgabe mit dem ersten produzierten Merkava MK-1 (Mi Nr. 949).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Merkava
[2] https://www.youtube.com/watch?v=PAwlc3QRdDo
 
Cantus Am: 26.09.2018 02:03:06 Gelesen: 10771# 165 @  
Ab 1. August 1956 wurde das PzFlakArtBtl 5 in Grafenwöhr in der Oberpfalz aufgestellt und erhielt zum 1. April 1957 seine ersten Wehrpflichtigen. Erster Kommandeur war Oberstleutnant Ziegler. Damit kam der junge Verband auf eine personelle Stärke von 27 Offizieren, 108 Unteroffizieren und 640 Mannschaften. Er verlegte im Frühjahr 1957 nach Koblenz-Pfaffendorf (Augusta-Kaserne), wurde in Flugabwehrbataillon 5 umbenannt und der 5. Panzerdivision unterstellt. Am 1. September 1965 wurde das Bataillon nach Lorch in die nagelneue Rheingau-Kaserne verlegt. Neben der Kaserne entstand die Bundeswehrsiedlung Ranselberg. Im Juli 1973 stand erneut eine Umgliederung an. Zwei Batterien wurden nach Marburg verabschiedet und bildeten dort die 1./ und 2./FlaBtl 310. Zum 1. Juli 1979 wuchs das Bataillon im Rahmen der Umgliederung auf die Heeresstruktur 4 zum Flugabwehrregiment auf, das aus nun acht Batterien, davon sechs Geschützbatterien, bestand. Diese wurden mit dem Flakpanzer Gepard ausgestattet.

Das Regiment wurde im Zuge der veränderten politischen Lage zum 31. März 1993 aufgelöst [1].



PU 207 D2/001

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Flugabwehrregiment_5
 
merkuria Am: 19.10.2018 10:02:31 Gelesen: 8563# 166 @  
Die STEN [1] war eine sehr einfach konstruierte, und damit sehr zuverlässige Maschinenpistole der britischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Die Bezeichnung STEN ist aus den Anfangsbuchstaben der Entwickler Shepherd und Turpin sowie den Anfangsbuchstaben der Produktionsstätte ENFIELD zusammengesetzt. Bis Februar 1944 produzierte die britische Firma Enfield über 4 Millionen Exemplare in den Typen Mk I bis Mk VI.

Dank der einfachen Konstruktionsweise der Waffe, konnte diese mit geringem Aufwand gebaut werden. Der britische Geheimdienst schulte Widerstandskämpfer in den von Deutschland besetzten Ländern zum Nachbau der STEN. Allein in Polen wurden 1300 Exemplare im Untergrund produziert. Nach dem Krieg fand die STEN in vielen Armeen der Welt bis in die 60er Jahre Verwendung.



Am 10. Januar 2013 zeigt uns die Serbische Post von Bosnien Herzegowina diese Waffe innerhalb einer Freimarkenausgabe mit historischen Waffen des Zweiten Weltkriegs (Mi Nr. 586)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sten_Gun
 
wajdz Am: 21.10.2018 20:57:43 Gelesen: 8382# 167 @  
@ wajdz [#82]

Ergänzung zum Thema Granatwerfer
Chile MiNr 798, 1974-04-10



Wer rühmt sich da?

Das chilenische Militär putschte am 11. September 1973 gegen den demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende, der sich nach der Bombardierung des Präsidentenpalastes das Leben nahm. Eine Junta unter der Führung des Generals Augusto Pinochet regierte Chile daraufhin bis zum 11. März 1990 als Militärdiktatur.

Mit der Aufarbeitung des während dieser Zeit durch das Militär begangenen Unrechts ist die chilenische Gesellschaft heute noch beschäftigt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 03.11.2018 20:00:48 Gelesen: 7135# 168 @  
Der von der Eidgenössische Waffenfabrik in Bern 1931 erstmals hergestellte Karabiner 31 [1] wurde bis zu seiner Ablösung 1958 in mehr als 528‘000 Exemplaren hergestellt. Bis 1958 wurde jedem Schweizer Wehrmann seine persönliche Waffe in Form dieses Karabiners abgegeben, welche er auch nach Dienstende behalten konnte.

Das Gewehr verfügt über Kaliber 7.5 mm und ist mit einem 6-Schuss fassenden Magazin ausgerüstet. Die Munition, die sog. GP11 kann sowohl von seinem Vorgänger Karabiner 11 wie auch seinem Nachfolger, dem Sturmgewehr 57 verwendet werden. Der Karabiner 31 ist noch heute eine beliebte Schusswaffe im Schweizer Schiesssport.



Am 1. Juni 1950 verausgabte die Schweiz die Wohltätigkeitsausgabe Pro Patria (Mi Nr. 545-549) mit traditionellen Schweizer Sportarten. Auf der 40 Rappen Marke (Mi Nr. 549) wird der Schiesssport dargestellt. Die dargestellten Schützen verwenden dazu den Karabiner 31.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Karabiner_31
 
merkuria Am: 30.11.2018 08:10:28 Gelesen: 5097# 169 @  
Mit dem heutigen Beitrag möchte ich an Beitrag [#129] anknüpfen:

Die nordkoreanische ballistische Interkontinentalrakete Hwasong-15 [1] ist eine Weiterentwicklung der bereits vorgestellten Hwasong-14. Der erste Testflug fand nur knapp 5 Monate nach dem der Hwasong-14 am 28. November 2017 statt. Die Rakete erreichte eine Höhe von etwa 4500 km und ging dann rund 960 km entfernt im japanischen Meer nieder. Mit einer Reichweite von 13‘000 KM verfügt Nordkorea mit dieser Rakete über die grösste Reichweite seiner Waffensysteme.
Nordkorea verausgabte zum ersten erfolgreichen Testflug der Hwasong-15 im November 2017 eine Sondermarke sowie zwei Blockausgaben!



Rakete im Flug mit technischen Daten des Erstfluges vom 28. November 2017.



Die beiden Blocks zeigen das Transportfahrzeug für die Rakete sowie die einzelnen Phasen des Tests: Instellungbringen / Startbereitschaft / Start.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hwasong-15
 
merkuria Am: 06.12.2018 08:18:57 Gelesen: 4721# 170 @  
Das durch den schwedischen Rüstungshersteller Bofors produzierte Mehrzweckgeschütz L40/70 [1] weist ein Kaliber von 40mm und eine Rohrlänge von 2.80 Meter (Kaliberlänge 70) aus. Das bereits Ende der 1920er Jahren entwickelte Geschütz kann sowohl zur Flugabwehr an Land als auch auf Schiffen sowie zur Seezielbekämpfung eingesetzt werden. Dank der Vielfalt von angebotenen Lafetten ist das Geschütz vielseitig einsetzbar und bis heute weltweit in vielen Armeen noch immer im Einsatz!



Gibraltar zeigt uns innerhalb seiner Sonderausgabe mit Geschützen vom 1. Juni 1987 ein Flugabwehrgeschütz Bofors L40/70 von 1951 (Mi Nr. 528).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/40-mm-Bofors-Gesch%C3%BCtz
 
skribent Am: 21.12.2018 11:38:22 Gelesen: 3438# 171 @  
Guten Tag Zusammen,

die russische Post verausgabte am 10. September 2015 einen Satz Sonderwertzeichen mit Abbildungen von "Russischen Waffen und Kampfgeräten, die im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kamen".



MiNr: 2212/2215

Abgebildet auf 2212 ist ein Repetiergewehr, Kaliber 7,62, von Mosin, dass schon 1891 bei der Armee Verwendung fand. Einfach und zuverlässig soll es noch bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Verwendung gefunden haben.

Auf 2213 ist eine Schnellfeuerkanone vom Kaliber 76.2 abgebildet, die ab 1902 in den St. Petersburger Putilov-Werken gebaut wurde.

Der Torpedobootzerstörer "Nowik" ist auf 2214 abgebildet. Er kam 1913 zur Marine und war der erste Zerstörer, der mit Dampfturbinentriebwerken ausgestattet war. Den WK I überstand er, lief aber 1941 mit neuem Namen auf eine Seemine.

Der Ilya Muromets-Bomber ist auf 2215 abgebildet, der 1913 in der russisch-baltischen Wagenfabrik gebaut wurde unter der Leitung von I.I. Sikorski.
80 Stück wurden gebaut, die zusammen 400 Einsätze flogen und dabei 12 feindliche Flugzeuge abschossen. Bis 1923 flogen sie Post durchs Land und 1923 musterte man sie aus.

MfG >Franz<
 
merkuria Am: 27.12.2018 09:08:21 Gelesen: 3194# 172 @  
Die Steyr Mannlicher [1] war eine österreichische Selbstladepistole im Kaliber 7.65 mm, benannt nach ihrem Konstrukteur Ferdinand Ritter von Mannlicher. Diese Pistole zeichnet sich durch einen unkomplizierten und soliden Mechanismus aus und war deshalb auch nur für Munition von begrenzter Stärke einsetzbar. Aus diesem Grund lehnte die kaiserlich-königliche Armee Österreich-Ungarns diese Waffe ab. Von 1900-1905 wurden ca. 10‘000 Exemplare gefertigt, davon gingen 5‘000 Stück mit einer Bestellung an die argentinische Armee!



Rumänien verausgabte am 8. Februar 2008 eine Sonderausgabe mit Feuerwaffen aus dem Nationale Militärmuseum (Mi Nr. 6269-6272). Die 2.40 Lei Wertstufe zeigt uns eine Mannlicher Pistole in einer Luxusausführung (Mi Nr. 6271).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Steyr_Mannlicher_Modell_1901
 
Georgius Am: 03.01.2019 15:52:55 Gelesen: 2827# 173 @  
Ergänzend zu [#51] kann ich hier einen ungelaufenen Jubiläumsbrief zeigen, der von der norwgischen Post zu "50 Jahre NATO" herausgegeben wurde.



Viele Grüße
Georgius
 
merkuria Am: 08.01.2019 00:25:25 Gelesen: 2569# 174 @  
Die S-75 Dwina [1] ist ein in den 50er-Jahren in der Sowjetunion entwickeltes Boden-Luft-Flugabwehrsystem. Es ist bis heute im Einsatz und zählt zu den am weitesten verbreiteten und genutzten Flugabwehrsystemen.

Die Entwicklung des Systems startete 1953 und sollte hochfliegende britische und amerikanische Bomber wie den amerikanischen B-52 Bomber vor Städten der Sowjetunion abfangen. 1959 wurde das System in Dienst gestellt und auch an die Warschau Pakt Staaten sowie befreundeten Staaten in aller Welt geliefert. Das preiswerte und sehr mobile System bestand aus zweistufigen radargelenkten Raketen, einem Frühwarn- und einem Feuerleitradar. Die Reichweite betrug max. 47 KM, die Dienstgipfelhöhe max. 30 KM. Berühmtheit erlangte das System 1962 als Auslöser der Kuba-Krise, als die Sowjetunion mehrere dieser Systeme vor der Haustüre der USA durch die Kubaner aufstellen liess.



Während meiner Kuba-Reise 2015 konnte ich eine Originaleinheit der S-75 Dwina im Militärmuseum von Havanna bestaunen.



Am 1. Oktober 1963 verausgabte Polen eine Sonderausgabe anlässlich des 20. Gründungsjahres seiner Volksarmee (Mi Nr. 1425-1432). Die 20 Groszy Wertstufe (Mi Nr. 1425) zeigt uns eine Flugabwehrrakete des S-75 Dwina-Systems.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/S-75
 
merkuria Am: 23.01.2019 09:42:58 Gelesen: 1729# 175 @  
Das Mg 11 ist ein wassergekühltes Maschinengewehr, das vor und während des Ersten Weltkrieges in der Schweizer Armee eingeführt wurde. Es besteht eine enge konstruktive Verwandtschaft mit dem deutschen MG 08. Bis 1915 wurde es durch die Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik in Berlin hergestellt. Als diese Lieferungen kriegsbedingt ausblieben, wurde die Fertigung ab 1915 in der Waffenfabrik Bern weitergeführt, wo bis Ende 1946 über 10'269 Stück gebaut wurden. 2000 Exemplare dieser Waffe wurden dabei auch für den Export nach Persien hergestellt.

Das Mg 11 wies ein Kaliber von 7.5 mm aus und erreichte eine Schusskadenz von 435–485 Schuss/min. Die Munitionszufuhr erfolgte mittels Munitionsgurten zu je 250 Schuss. In den frühen Fünfzigerjahren wurde das Mg 11 durch das Mg 51 abgelöst.




Auf der halbamtlichen Schweizer Soldatenmarke ist ein Schütze am Mg 11 abgebildet. Die Ausgabe erfolgte durch die Mitr Kompanie IV 149 während der Grenzbesetzung 1939. Mitr ist die Abkürzung für Mitrailleur, einer Funktionsbezeichnung in der Schweizer Armee für einen Soldaten der Infanterie, der in erster Linie am Maschinengewehr (französisch mitrailleuse) ausgebildet wurde.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mg_11
 
merkuria Am: 12.02.2019 09:07:16 Gelesen: 533# 176 @  
1907 entwickelte der russische Offizier Wladimir Grigorjewitsch Fjodorow [2] ein erstes vollautomatisches Gewehr für die russische Armee mit Kaliber 7.62 mm, die Awtomat Fjodorowa [1]. Verglichen mit früheren Gewehren hatte Fjodorows Selbstlader viele Vorteile wie einen schwächeren Rückstoß und eine 60 % höhere Schussfolge. Bei Ausbruch des 1. Weltkriegs sprach sich Zar Nikolaus II. aber gegen die Einführung eines automatischen Gewehres aus, da er Nachschubprobleme an Patronen befürchtete!

In der Zeit bis zum Kriegsende arbeitet man an verschiedenen, weiterentwickelten Versionen dieses Gewehrs welches schlussendlich mit einem Kaliber von 6.5 mm, einem Magazin zu 25 Schuss und einer Schusskadenz von 60 Schuss/min serienreif vorlag.

1918 wurde von der nun herrschenden Sowjetregierung eine Bestellung von 9000 Stück aufgegeben. Die mit der Fertigung beauftragte Waffenfabrik in Kowrow befand sich aber in einem derart schlechten Zustand, sodass bis Ende 1920 nur etwa 100 Stück hergestellt werden konnten. Erst ab 1921 konnte die Massenfertigung eingeführt werden und bis zur Ausmusterung der Waffe 1928 wurden insgesamt 3‘200 Exemplare gebaut.



Am 28. Juli 2016 verausgabte Russland eine Sonderausgabe mit Waffen aus dem 1. Weltkrieg (Mi Nr. 2331-2334). Auf der 24 Rubel Wertstufe (Mi Nr. 2331) wird ein Fjodorowa Gewehr gezeigt.
Grüsse aus der Schweiz

Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Awtomat_Fjodorowa
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Grigorjewitsch_Fjodorow
 

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