Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Motiv Waffen
philapit Am: 12.12.2012 12:47:40 Gelesen: 101554# 1 @  
Hallo Sammlerfreunde!

Was in den 50er Jahren so alles möglich war. Ich glaube heute unvorstellbar. Schöner Beleg von 1958 mit Nachporto belegt. Bestellschein über eine Waffe COMMODORE-6 schüssig und Platzpatronen, Leuchtmunition, Rauchpatronen.


 
Cantus Am: 12.12.2012 13:32:14 Gelesen: 101548# 2 @  
Die Abbildung von Waffen oder deren Zubehör ist recht selten auf Poststücken anzutreffen. Es mag sein, dass man als Angehöriger eines Schützen- oder Jagdvereines häufiger damit in Berührung käme, das trifft auf mich aber nicht zu, und so ist es dem Zufall überlassen, ob und wann man derartiges Material zu sehen bekommt. Ich habe bei mir zwei Briefe der Firma Junghans & Kriegeskorte aus Hedelfingen-Stuttgart gefunden; diese Firma war auf die Herstellung von Patronen spezialisiert.

Der erste Brief, der vom 11.3.1911 datiert, war noch in zurückhaltendem dunklem graugrünem Papierfarbton gehalten. Dennoch war die aufgedruckte Werbung deutlich zu erkennen. Rückseitig findet sich nicht, wie sonst üblich, ein Absender, sondern weitere Werbung.





Zweieinhalb Jahre später ist das Umschlagpapier weiß, denn so lässt sich Werbung viel besser zur Geltung bringen. Auf diesem Umschlag vom 22.8.1913 findet sich vorderseitig zwar der Hinweis auf die bereits oben genannte Firma, gleichzeitig wird aber vorder- und rückseitig für die Produkte der Firma Cramer & Buchholz Pulverfabriken geworben.





Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 12.12.2012 13:44:11 Gelesen: 101542# 3 @  
Diese Waffe - inkl. der Postkarte (aber frankiert) - war schon einmal Thema bei http://www.co2air.de/wbb3/index.php?page=Thread&threadid=64391 . Dort ist dieser Revolver auch in echt gezeigt worden. ;-)

"philapit" aber eine wirklich nette Idee mit diesem Thema, als guter Niedersachse ist man ja auch im Schützenverein. ;-)

Gruß aus Göttingen



Thomas

http://www.sv-florian.de/Bilder/Bilder-1.html
 
Cantus Am: 19.12.2012 01:56:12 Gelesen: 101452# 4 @  
Auch in Dänemark wurde mit der Abbildung einer Pistole Werbung gemacht. Hier ein Brief vom 2.12.1932, gelaufen von Kopenhagen nach Lichtenberg im Erzgebirge.



Viele Grüße
Ingo
 
rostigeschiene Am: 19.12.2012 08:24:25 Gelesen: 101439# 5 @  
@ Cantus [#4]

Hallo Ingo,

tolle Themen, die du immer wieder auflegst.

Doch bei der Abbildung auf dem Brief der Firma Blum-Hansen handelt es sich nicht um eine Pistole. Es handelt sich hier um einen Gasanzünder wie er von Schweißern, auch heute noch, benutzt wird.

Werner
 
filunski Am: 19.12.2012 10:53:41 Gelesen: 101414# 6 @  
Hallo zusammen,

so selten ist die Darstellung von Waffen gar nicht auf Poststücken. Vor allem bei Belegen in Zusammenhang mit den Streitkräften.



Hier dargestellt das Flugabwehrraketensystem "HAWK" welches über Jahrzehnte einen Standpfeiler des NATO Luftverteidigungssystems in Mitteleuropa zur Zeit des Kalten Krieges bildete.

Gruß,
Peter
 
Cantus Am: 19.12.2012 11:05:12 Gelesen: 101413# 7 @  
@ rostigeschiene [#5]

Hallo Werner,

besten Dank für die Klarstellung. Ich war bei meiner Suche im Internet nach der Firma AKRIF auch nicht fündig geworden, war aber auch nicht auf die Idee eines Gebrauchsgegenstandes aus dem Bereich des privaten Haushalts gekommen. Das Thema hatte übrigens philapit gegründet, ich versuche nur, Motivthemen, zu denen wenig Beiträge kommen und die ich etwas ergänzen kann, am laufen zu halten.

Heute habe ich nun einen Brief, der am 10.8.1965 in Lissabon aufgegeben und an eine Adresse in Nürnberg gerichtet war. Der Umschlag trägt vorderseitig als Wasserzeichen oder Unterdruck schwach die Teilabbildung eines Gewehres, auf der Umschlagrückseite ist das Teil dann jedoch in voller Klarheit abgebildet.



Mi. 911



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 19.12.2012 11:08:12 Gelesen: 101412# 8 @  
@ filunski [#6]

Hallo Peter,

vielen Dank für deinen Beitrag. Als Normalbürger waren mir bei dem Stichwort "Waffen" nur Pistolen, Revolver, Gewehre und deren Zubehör in den Sinn gekommen, an große Waffen hatte ich bisher überhaupt noch nicht gedacht. Mal sehen, was ich dazu noch auftreiben kann.

Viele Grüße
Ingo
 
mausbach1 Am: 19.12.2012 11:50:28 Gelesen: 101406# 9 @  
@ Cantus [#7]

Hallo Ingo,

kleine Klarstellung: Die Zündpistole ist nicht für den Haushalt vorgesehen, sondern zum Zünden des Schweißgerätes bei den entsprechenden Handwerkern (Schweißern/Brennern).

Viele Grüße
Claus
 
Wachauer Am: 19.12.2012 12:48:26 Gelesen: 101394# 10 @  
Sonderstempel zum 150. Geburtstag des österreichischen Erfinders und Waffenschmiedes Josef Werndl auf der Festschrift zu einer Briefmarkenausstellung in Steyr 1981 mit Abbildung der Marke aus dem Satz "Österreichische Erfinder" ANK 634.



Wiki-Link zu mehr Information über Josef Werndl:

http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Werndl

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
Sachsendreier53 Am: 19.12.2012 18:32:41 Gelesen: 101358# 11 @  
Persönlich bin ich ein Waffengegner.

Die Propagandakarte vom Tag der NSDAP im Generalgouvernement, zeigt bildlich, was passieren kann.

Die Sondermarke zeigt kein Waffenmotiv (passt vielleicht nicht ganz zum Thema).

Es ist eine Anlasskarte mit Sonderstempel und Ersttagsmarke von 1943, MiNr. 106 24+76 (Gr.).



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 19.12.2012 19:39:59 Gelesen: 101345# 12 @  
@ Sachsendreier53 [#11]

Hallo Claus,

die Marke ist völlig unwichtig, die Abbildung auf der Karte dagegen passt hier völlig zum Thema.

Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 20.12.2012 11:41:27 Gelesen: 101316# 13 @  
Sehr verehrte Interessierte an diesem Thema:

Den folgenden Beleg hatte ich vor längerer Zeit schon einmal in einem anderen Forum besprochen. Der Eine oder andere auch hier Mitwirkende erinnert sich vielleicht noch.

Da er von der gesamten Thematik her hier ganz gut rein passt möchte ich ihn auch hier präsentieren.

Plusbrief Individuell der DPAG im Auftrag des "Vereins der Freunde des Bayerischen Armeemuseums e.V.":



Die Waffen darauf findet sicher das geschulte Auge des Philatelisten, auch wenn sie nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen sind. Hier nochmals der Wertstempel/Werteindruck:



Zu erkennen sind zwei Kanonenrohre, rechts und links vom Wappen. Es handelt sich hier um das noch bis vor zwei Jahren benutzte Emblem des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt welches auch noch bis heute die Schriftstücke und Publikationen des Fördervereins ziert.

Leider ist auf dem Plusbrief nicht das komplette Emblem des Armeemuseums, sondern "nur" das Wappen in der Mitte abgebildet. Deshalb hier erst mal die komplette Ansicht:



Das Bild zeigt das Kurfürstliche Wappen von 1623 umrahmt von Regimentsfahnen, Kanonen, Trommeln und Orden welche als Symbole für das Armeemuseum stehen.

Wer sich für diese Einrichtung noch näher interessiert kann mal hier rein schauen:

http://www.bayerisches-armeemuseum.de/de/

Noch eine Anmerkung dazu für postgeschichtlich Interessierte. In der großen Ausstellung des Museums zum Ersten Weltkrieg befindet sich ein komplettes, original Bayerisches Feldpostamt aus jener Zeit!

Beste Grüße,
Peter
 
Sachsendreier53 Am: 21.12.2012 16:48:27 Gelesen: 101254# 14 @  
Eine DDR-Paketkarte mit Nachnahmefunktion, aus der Fahrzeug- und Waffenschmiede Suhl, freigemacht am 23.2.87 mit 2x MiNr.3045 20 (Pf), Weltmeisterschaften im Sportschießen.



mit Sammlergruß,
Claus
 
filunski Am: 23.12.2012 12:40:18 Gelesen: 101209# 15 @  
Hier ein Werbeklischee eines Maschinenstempels welches für das Panzermuseum in Munster wirbt.

Darauf abgebildet der Sturmpanzerwagen A7V, der einzige von deutscher Seite im 1. Weltkrieg in Serie gefertigte Panzer, der zum Einsatz kam.



Gruß,
Peter
 
Sachsendreier53 Am: 06.02.2013 19:13:05 Gelesen: 101005# 16 @  
Ganzsache Ansichtskarte Deutscher Schützengruß aus Zwickau/Sa.



Diese Ereigniskarte gab es 1901, anlässlich des 19. Mitteldeutschen Bundesschiessens. Verlag Felix Bär in Zwickau. Leider nicht postalisch gelaufen.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 19.02.2013 23:09:58 Gelesen: 100883# 17 @  
In meiner Sammlung zur österreichischen Fiskal-Philatelie findet sich die folgende Waffenbesitzkarte aus dem Jahr 1936. Die Gebühr zur Ausstellung der Karte betrug damals 2 Schilling, entgolten durch eine entsprechend aufgeklebte Gebührenmarke.





Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 28.02.2013 15:16:07 Gelesen: 100790# 18 @  
Als der Begriff Amoklauf noch nur mit rasenden Wingern (Berserker) verbunden war, wurde die Schönheit und technische Präzsion von Waffen unbefangen gewürdigt. Heute wird die Werbung für Handfeuerwaffen, hier speziell Jagdgewehre, ja schon fast als politisch unkorrekt gewertet. Trotz hunderter existierender Sportschützenvereine und Jagdgesellschaften.

Ausgabe vom 21. Nov. 78 Jagdwaffen aus Suhl als jeweils 3er senkrechte Zusammendrucke. Der staatliche Briefmarkenhandel der DDR hatte inzwischen den umsatzfördernden Wert von Zusammendrucken im nichtsozialistischen Währungsgebiet erkannt und schon seit Anfang der 60er Jahre immer mehr solcher Ausgabe zusammen mit dem Postministerium auf den (Export)Markt gebracht.

DDR MiNr 2376 /2381


 
Angelika2603 Am: 28.02.2013 19:29:43 Gelesen: 100762# 19 @  
Guten Abend,

ein kleiner Beitrag zum Thema Waffen:



LG

Angelika
 
Angelika2603 Am: 08.03.2013 19:59:34 Gelesen: 100682# 20 @  
Guten Abend,

wusste ich doch, dass ich noch etwas habe:



Lieben Gruss

Angelika
 
Manne Am: 08.03.2013 21:12:19 Gelesen: 100671# 21 @  
Hallo Angelika,

ob der passt?

Gruß
Manne


 
Wachauer Am: 09.03.2013 00:47:36 Gelesen: 100657# 22 @  
@ Angelika, Tolle Freistempel, danke.

Es gibt auch schöne Briefmarken mit Abbildungen von Waffen:

Jugoslawien 1979, Rastertiefdruck:



2 Din: Türkischer Säbel, kroatische Reiterkeule, 15.-19. Jhdt
3,40 Din: Pistole und Ladestock aus Skadar, 18.-19. Jhdt
4,90 Din: Kurzer Karabiner, Pulverhorn, 18.-19.Jhdt
10 Din: Orientalisches Gewehr, Kugeltasche, 17. - 19. Jhdt

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
Angelika2603 Am: 09.03.2013 08:04:40 Gelesen: 100640# 23 @  
@ Manne [#21]

Moin Manne,

denke schon.

LG
angelika
 
Angelika2603 Am: 10.03.2013 15:02:09 Gelesen: 100607# 24 @  
Hallo,

gerade gefunden:



LG

Angelika
 
EdgarR Am: 10.03.2013 19:27:56 Gelesen: 100588# 25 @  
@ philapit [#1]

Ok - hier eher "zivil":



Phile Grüße
EdgarR
 
Cantus Am: 12.03.2013 01:07:13 Gelesen: 100552# 26 @  
Bei meinen Sonderstempeln habe ich eine recht martialische Sonderkarte vom 29.3.1942 zum Tag der Wehrmacht gefunden, die am besten in dieses Thema hier passt.



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 22.03.2013 09:49:13 Gelesen: 100418# 27 @  
DDR Paketkarte aus 1932 Freyenstein (Brandenburg) vom 1.10.1987 mit Frankierung 1986 MiNr.3046 70(Pf) Pistolenschießen



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 25.03.2013 13:42:20 Gelesen: 100358# 28 @  
Aus dem Jahr 1907 eine Osterkarte mit Waffenmotiv.



Ein frohes Osterfest wünscht allen,
Claus
 
drmoeller_neuss Am: 25.03.2013 14:13:37 Gelesen: 100350# 29 @  
@ Sachsendreier53 [#27]

Wieso kleben auf der Paketkarte nur 3,50 M? Waren die fehlenden 10 Pfg. auf dem Paket frankiert (selten) oder ist eine Marke auf der Paketkarte abgefallen?
 
Sachsendreier53 Am: 25.03.2013 15:15:52 Gelesen: 100344# 30 @  
@ drmoeller_neuss [#29]

Die Postfrau hat vergessen, die fehlende 10 Pf - Marke drauf zu kleben, oder wollte noch. Jedenfalls hat die Postkundin, Frau Ehlers für das Paket 3,60 Mark bezahlt. Eine Briefmarke ist jedenfalls nicht abgelöst.

mit Sammlergruß.
Claus
 
Angelika2603 Am: 28.04.2013 09:53:02 Gelesen: 100101# 31 @  
Guten Morgen



LG und einen schönen Sonntag
Angelika
 
Wellensittich Am: 28.04.2013 15:19:14 Gelesen: 100082# 32 @  

 
Pepe Am: 28.04.2013 20:22:37 Gelesen: 100067# 33 @  
Hey Kroko, Maul zu ! Sonst ich dich - Revolver!



Australien, Ganzsache Nr. 027

Wie viele Waffen seht Ihr?

Nette Grüße
Pepe
 
DL8AAM Am: 29.04.2013 13:42:42 Gelesen: 100040# 34 @  
Leider habe ich noch nicht viele AFS, die in das Thema passen, aber mal schauen.



3D0300056B (Schieß-Sport-Center Allermann, 28870 Ottersberg)

Und von unserem Dachverband, dem Niedersächsischen Sportschützenverband (NSSV) aus Hannover



4D02005595



E974191

Ich tippe von den anderen Landesverbänden des DSB gibt es ähnliche AFS?

Gruß
Thomas
 
Angelika2603 Am: 29.04.2013 18:21:41 Gelesen: 100017# 35 @  
Hallo

stimmt, mit Schützen habe ich auch noch was:











Lieben Gruss
Angelika
 
wajdz Am: 07.05.2013 00:36:25 Gelesen: 99884# 36 @  
Aus der 6 Werte umfassenden Ausgabe "Historische Handfeuerwaffen", erschienen am 18. Februar 1969 in der CSSR, hier die MiNr 1854 (30) Radschloßpistole ca. 1850:



Vielleicht zeigt jemand die anderen Werte?

MfG wajdz
 
Sachsendreier53 Am: 17.05.2013 09:05:18 Gelesen: 99761# 37 @  
Fröhliche Pfingsten verkündet diese mit Bleistift verzierte Feldpostkarte, die um 1916 im Briefkuvert versandt wurde.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Pepe Am: 17.05.2013 21:05:42 Gelesen: 99735# 38 @  
Mein größter Wunsch zu Pfingsten ist eine Welt ohne Waffen. Sicher nur ein Wunschtraum. Die Amerikaner haben kürzlich wieder eine 18 Tonnen schwere Superbombe vorgestellt. Speziell für den unterirdischen Atombunker im Iran entwickelt. Den ökologischen Schaden kann sicher niemand erahnen. Beim Fund einer 200 Kg Tonne aus dem zweiten Weltkrieg werden ganze Stadtteile evakuiert. Und nun die 90 fache Menge.

Waffen und Kriege finden sich auf diesen Block wieder. Man beachte auch den Mann mit Rock und Säbel.



Friedliche Pfingstgrüße
Pepe
 
Angelika2603 Am: 20.05.2013 08:47:05 Gelesen: 99706# 39 @  
Guten Morgen



einen schönen Pfingstmontag
Grus
Angelika
 
axelotto Am: 20.05.2013 11:36:15 Gelesen: 99695# 40 @  
Danke! Dir auch.



Gruß Axel
 
Cantus Am: 18.06.2013 22:42:57 Gelesen: 99427# 41 @  
Hier eine Bestellkarte für einen Trommelrevolver, gelaufen am 25.9.1954 von Pellworm nach Celle. Es scheint damals noch recht einfach gewesen zu sein, sich eine Waffe zuschicken zu lassen.



Viele Grüße
Ingo
 
Wachauer Am: 18.06.2013 23:53:58 Gelesen: 99417# 42 @  
Es scheint damals noch recht einfach gewesen zu sein, sich eine Waffe zuschicken zu lassen.

Hallo Ingo,

von den mitbestellten 10 Parfümpatronen dürfte aber wohl auch keine große Gefahr gedroht haben. ;-)

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
Cantus Am: 19.06.2013 12:47:48 Gelesen: 99402# 43 @  
@ Wachauer [#42]

Hallo Gerhard,

wenn ich dich mit zehn Parfümpatronen beschieße, dann gehst du garantiert k.o. Im Übrigen denke ich, dass man einen Trommelrevolver auch noch anders gebrauchen kann.

Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 04.09.2013 13:59:56 Gelesen: 98633# 44 @  
Ansichtskarte der Schützengesellschaft aus Dahlen/Sa. vom 28.6.1909, gelaufen als Soldatenkarte "Eigne Angelegenheit des Empfängers".

Die Karte wurde portofrei in das Garnisonslazarett nach Wurzen zugestellt.



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 04.09.2013 22:02:40 Gelesen: 98608# 45 @  
Eine „sportliche“ Beschäftigung mit langer Tradition, von der Armbrust bis zur Feuerwaffe. Wettkämpfe wird es aber schon immer gegeben haben. Wer trifft besser mit der Steinschleuder, dem Speer oder mit Pfeil und Bogen.

Zum EUROPA-SCHÜTZENFEST IN LIPPSTADT erschien diese 80 Pf-Marke (1330) am 20.8.1987.

FDC mit Schmuckzudruck und Erstausgabesonderstempel 5300 BONN 1 vom 20.08.1987



MfG wajdz
 
wajdz Am: 04.09.2013 22:32:29 Gelesen: 98603# 46 @  
Und, wie schon gesagt, auch Bogenschützen tun es.

Zu den XXX.Weltmeisterschaften im Bogenschießen herausgegeben von der Landespostdirektion Berlin diese 50 Pf-Marke (599) mit Ersttagsausgabesonderstempel 1000 BERLIN 12 vom 12.07.1979



MfG wajdz
 
Cantus Am: 04.09.2013 23:12:03 Gelesen: 98598# 47 @  
Hier eine Karte vom 9.8.1909, die ein Büchsenmacher von Cannstatt nach Herrenalb geschickt hatte.



Viele Grüße
Ingo
 
heide1 Am: 04.09.2013 23:39:26 Gelesen: 98596# 48 @  
@ Pepe [#33]

Wieviel Waffen seht Ihr?

3 Revolver und 5 Gewehre!
 
Sachsendreier53 Am: 09.09.2013 09:42:28 Gelesen: 98536# 49 @  
Nochmal wie von wajdz im Beitrag [#45] vorgestellt, die gleiche Briefmarke mit Maschinenstempel und Werbeeinsatz:

Die Infa. 9.- 18.Oktober Hannover-Messegelände HANNOVER 3/nh/3000 vom 5.10.87





Postkarte mit Zudruck des Infanterie-Sturmabzeichen (Waffen = Handgranate, Bajonett). Gestempelt ist die Karte am 14.4.1942 in Freital 1

mit Sammlergruß,
Claus
 
Taschentuch Am: 14.09.2013 18:54:33 Gelesen: 98472# 50 @  
Hallo,

da hier auch einige Panzermotive gezeigt wurden, kann ich mich beteiligen:



Da es allerdings massive Proteste gegen das oben gezeigte Motiv (Königstiger) aus der Bevölkerung gegeben hatte, wurde m.W. innerhalb eines Jahres ein neues Motiv gewählt.



Nach etlichen Jahren kam dann der in dieser Rubrik bereits gezeigte A7V, der im Munsteraner Panzermuseum als Nachbau in dekorativer Umgebung ausgestellt ist:



Gruß aus der Lüneburger Heide
Michael
 
Georgius Am: 16.09.2013 13:46:22 Gelesen: 98433# 51 @  
Im Jahre 1985 feierte Norwegen mit dieser Briefmarkenausgabe 300 Jahre Norwegische Artillerie und gleichzeitig 200 Jahre Unteroffiziersschulen der Artillerie. Auf der Nr.921 ein 24-Pfünder und auf der Nr.922 eine Kanone auf einer Schlittenlafette, vor die man robuste Fjordpferde spannte.



Viele Grüße
Georgius
 
wajdz Am: 16.09.2013 18:55:29 Gelesen: 98417# 52 @  
Natürlich sind die Schützenvereine auch organisiert.

Vor 150 Jahren wurde der DEUTSCHE SCHÜTZENBUND gegründet. So ist eine interessenorientierte Lobbyarbeit möglich und der Privatbesitz von Feuerwaffen in der Wohnung noch für lange Zeit gesichert.

Ausschnitt aus einem B6-Umschlag mit EF MiNr 2181 (145), TSt 46236 BOTTROP 1 vom -7.-2.13 – 13 in der Postannahmestelle, sicherheitshalber nochmal entwertet mit Digitalstempel im Briefzentrum 46 am selben Tag um 21 Uhr.


 
Cantus Am: 16.01.2014 02:39:13 Gelesen: 97092# 53 @  
Von mir ein Fund von heute, ein Stempel aus 1979 zur Hundertjahrfeier des Bayerischen Armeemuseums.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 24.01.2014 01:18:28 Gelesen: 97045# 54 @  
Eine Ganzsachenkarte vom Deutschen Reich (Mi. P 78) mit interessantem Absenderstempel, die am 9.8.1909 als Ortspost innerhalb von Cannstatt gelaufen ist.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 03.02.2014 22:42:55 Gelesen: 96955# 55 @  
Nicht nur auf dem Koppelschloß "Gott mit uns", sondern für die Artillerie auch eine Schutzheilige, die "St. Barbara".

Das die da oben nicht Probleme bekommen, welcher Batterie auf welcher Seite der Front ihr Wohlwollen zu Teil werden soll, ist immer wieder verwunderlich.

Aus eine 5 Werte Serie der CSSR vom 31. August 1970 die MiNr 1947 (60h) und 1948 (1,20 KCS)



wajdz (Richtkanonier d.R.)
 
reichswolf Am: 04.02.2014 12:35:54 Gelesen: 96937# 56 @  
Der Sonderstempel 513 GEILENKIRCHEN 1 FLUGKÖRPER-GESCHWADER 2 10 JAHRE vom 25.01.1975 zeigt uns das Geschwader-Wappen und eine mobile Raketenrampe.



LG,
Christoph
 
wajdz Am: 06.02.2014 21:50:27 Gelesen: 96894# 57 @  
Zur Ergänzung [#55]

CSSR MiNr 1946 (30h) mit einem Feldgeschütz aus dem 30jährigen Krieg und einem Bild des Freiherrn von Münchhausen, der seinen Erzählungen nach auf einer Kanonenkugel reitend die Frontseiten wechselte.



MfG wajdz
 
Cantus Am: 06.03.2014 22:04:15 Gelesen: 96617# 58 @  
Ein Sonderstempel aus Burgsteinfurt vom 20.9.1975 zum Kaiserschiessen am Bierbrunnen.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 09.03.2014 13:42:43 Gelesen: 96582# 59 @  
Hier ein Umschlag der Gewehrfabrik P. Villforth aus Esslingen, gelaufen am 7.4.1904 von Esslingen-Bahnhof nach Ebingen.



Viele Grüße
Ingo
 
briefmarkenwirbler24 Am: 14.04.2014 11:47:07 Gelesen: 96258# 60 @  
Guten Morgen,

hier noch zwei Motive zu den Waffen aus der Schweiz:



Michelnummer 1019 postfrisch und mit Ersttagsstempel



Michelnummer 1151 mit Ortsstempel Zürich

MfG

Kevin
 
Sachsendreier53 Am: 14.08.2014 10:33:23 Gelesen: 95130# 61 @  


Zwei Ansichtskarten aus der Zeit der erlaubten Duelle, hier vom 25. September 1897, sind leider nicht postalisch befördert worden.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 14.10.2014 01:59:36 Gelesen: 94507# 62 @  
Mir ist zufällig ein altes Schießbuch aus dem Jahr 1877 in die Finger geraten. Es ist zwar stark fleckig, eingerissen und weist Beschädigungen durch Mäusebisse auf, ich halte es aber dennoch für ein interessantes und aufhebenswertes Zeitdokument. Es war Eigentum des Pioniers Krüger, dem damit die Qualität, Art und Menge seiner zu Übungszwecken abgegebenen Schüsse bescheinigt wurden.

In der Deckelrückseite befinden sich Hinweise zur "Anwendung der Visiere". Im Vorblatt des Schießbuches ist dokumentiert, dass der Pionier Krüger am 1.10.1878 in die II. Schießklasse versetzt worden ist. Nach dem weiteren Inhalt des Buches ist davon auszugehen, dass zunächst die III. Schießklasse zu absolvieren war, dann die II. Schießklasse und schließlich die I.Schießklasse erreicht werden konnten. Da in dem Heft nur die III. und die II.Schießklasse vermerkt sind, gehe ich davon aus, dass der Inhaber des Schießbuches danach nicht mehr in der Lage war, diese Übungen fortzusetzen.





Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 23.10.2014 00:20:14 Gelesen: 94205# 63 @  
Heute eine Bestellkarte für Waffen, gelaufen am 25.6.1956 von Wehmingen nach Celle.



Viele Grüße
Ingo
 
Fips002 Am: 07.11.2014 16:57:37 Gelesen: 93981# 64 @  
Auch in Zella-Mehlis in Thüringen wurden Waffen hergestellt.

Gruß Dieter


 
DL8AAM Am: 05.03.2015 04:25:30 Gelesen: 92933# 65 @  
Auch so etwas passt zum Thema "Waffen", gerade frisch während eines Roadtrips durch Arizona beim 'Dumpster Diving' aus dem Müll gezogen. ;-)



Massenwerbesendung der "Second Amendment Foundation" aus Bellevue, WA 98005 [1] für die 29th National Gun Rights Raffle (29. Nationale Verlosung für das 'Recht auf Waffen'), frankiert per AFS von Pitney Bowes (Typfamilie "DM Infinity") mit einem speziell ermäßigten Portosatz für 'nicht gewinnorientierte Organisationen' ("NON PROFIT ORGANIZATION") zu 12,6 US-Cent, d.h. ungefähr 10 Eurocent (davon könnte unsere spendeneinwerbende Branche nur träumen...hi) aus dem Februar 2015 - aber AFS ohne Datumszeile (kennzeichnend für ein Massenwerbe-Mailing). Kleiner Matrixcode vom Typ "IBI Lite barcode". Versand durch einen unbekannten Lettershop-Dienstleister aus Topeka, KS 66609 ("ZIP 66609").

Bei dem "Second Amendment" handelt es sich um den 2. Zusatzartikel zur Verfassung der USA [2] " A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.", auf den sich das liberale Waffenrecht der USA begründet. Das erinnert doch etwas an die berühmt, berüchtigte Aussage unseres ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann (SPD) " Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz." [3], oder? ;-)

Gruß
Thomas

[1]: http://en.wikipedia.org/wiki/Second_Amendment_Foundation
[2]: http://de.wikipedia.org/wiki/2._Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_Staaten
[3]: http://www.raedigke.de/spruch.htm
 
Hermes65 Am: 05.03.2015 10:39:04 Gelesen: 92914# 66 @  
Waffen im Einsatz: Österreich Mi.-Nr. 180-184:

Gruß
Manfred


 
Manne Am: 05.03.2015 11:18:27 Gelesen: 92905# 67 @  
Hallo zusammen,

hier der Sonderstempel vom Landesschiessen in Schwenningen vom 7.6.1922. Leider ohne Motiv, aber passend dazu die Schützen-Medaillen.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 05.03.2015 11:29:18 Gelesen: 92901# 68 @  
Hallo,

hier noch zwei Briefe aus Portugal zum Thema.

Gruß
Manne


 
merkuria Am: 05.03.2015 12:36:54 Gelesen: 92893# 69 @  
Eine ganz interessante Seite zum Thema Panzer auf Briefmarken habe ich hier gefunden:

http://www.stampcommunity.org/topic.asp?TOPIC_ID=6457
 
DL8AAM Am: 13.09.2015 04:41:28 Gelesen: 90560# 70 @  


Sonderkarte zur " Erinnerung an das 200 jähr. Jubiläum des Fürstl. Schwarzb. Batl., jetzigen 3. Batl. 7. Thür. Inftr. Regts. №96. Rudolstadt" am 3.-5. Juli 1904 (Verlag Kunst.-Anst. August Heinecke, Rudolstadt) mit Abbildung der "Kaserne III.96" und der Heidecksburg; nach Stadtilm (Thüringen). Frankiert mit 5 Pf. Germania, entwertet mit Bahnpoststempel der Saalbahn SAALFELD (SAALE) - GROSSHERINGEN BAHNPOPST ZUG 428 am 04.07.1904, Eingangsstempel STADTILM * * * am 04.07.1904 8-9V.



Gruß
Thomas
 
merkuria Am: 13.09.2015 11:21:38 Gelesen: 90538# 71 @  
Jugoslawien, FDC vom 26.3.1979 Alte Waffen aus Museumsexponaten (Mi Nr. 1780-1783) verwendet am 18.9.1979 als neu freigemachter Einschreibebrief von Ljubljana nach Argentinien.



Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
wajdz Am: 15.09.2015 18:21:17 Gelesen: 90446# 72 @  
Alle drei Werte der am 2.9.86 herausgegebenen Marken "Weltmeisterschaften im Spotschießen" in Suhl. Gewidmet dem Gewehrschießen MiNr 3045 (20), dem Pistolenschießen MiNr 3046 (70) und dem Skeetschießen (auf Wurfscheiben mit Schrotflinten) auf Minr 3047 (85) auf einem FDC-Sonderstempelbeleg.

als Ergänzung zu [#17] und [#27]



MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 16.09.2015 10:43:41 Gelesen: 90416# 73 @  
Werbebrief der Firma Deringer aus Philadelphia/USA. Die Pistolen-Produkte der Firma Deringer zeichneten sich durch ihre extrem kleine Ausführung aus. Diese Waffe war deshalb bei Frauen und Spielern sehr beliebt, da sie unauffällig im Handtäschchen oder im Jacket Platz fanden.



Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 16.09.2015 10:50:18 Gelesen: 90414# 74 @  
Werbeumschlag der Firma Drucker aus Zagreb/Kroatien. Die Firma pries nebst Sportartikeln und Plattenspielern auch Kleinwaffen an.



Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
wajdz Am: 16.09.2015 19:45:39 Gelesen: 90391# 75 @  
Der Biathlonsport entstand ursprünglich vor allem im militärischen Bereich. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das Skifahren zum wichtigsten Militärsport in Nordeuropa. Ein guter Skisoldat beherrschte sowohl das Schießen als auch den Langlauf. Bis zur Veranstaltung erster organisierter Wettkämpfe im späten 19. Jahrhundert diente die Kombination aus Langlauf und Schießen jedoch ausschließlich der Jagd und militärischen Zwecken.

Der erste Biathlonverein wurde 1861 in Norwegen gegründet. Im Deutschen Reich fanden 1895 erstmals militärische Skilaufmeisterschaften statt. Bis 1977 wurde bei Biathlonveranstaltungen mit Großkalibergewehren geschossen. Die Schießentfernungen betrugen dabei 100 m (stehend) beziehungsweise 150, 200 und 250 m (liegend). Seit 1978 werden leichte Kleinkalibergewehre), Kaliber .22, verwendet, deren Gewicht zwischen 3,5 und 6 kg liegt und die nur manuell zu repetieren sind. Automatische oder halbautomatische Gewehre dürfen nicht verwendet werden. Die Schießentfernung jetzt beträgt einheitlich für das Stehend- und Liegendschießen 50 m. Die Waffe ist samt Munition (Kaliber von 5,62 mm, genaue Bezeichnung: .22 l.r.) vom Sportler während des gesamten Wettkampfes am eigenen Körper mitzuführen.



MfG Jürgen -wajdz-
 
fogerty Am: 16.09.2015 22:21:38 Gelesen: 90380# 76 @  


Meran 1972, das Geschäft Rösch war in jener Zeit besonders bei den Jägern beliebt!!
 
wajdz Am: 17.09.2015 00:27:58 Gelesen: 90375# 77 @  
Die Kampfgruppen der Arbeiterklasse, auch Kampfgruppen (KG) oder Betriebskampfgruppen genannt, waren eine paramilitärische Organisation von Beschäftigten in Betrieben der DDR. Die Bewaffnung der Angehörigen der Kampfgruppen bestand unter anderem aus der AK-47. Dabei handelte es sich meist um älteres Gerät aus Beständen der NVA. Die Waffen wurden in der Regel in den Betrieben mit Betriebsschutz oder wo das nicht gewährleistet war in den Waffenkammern der Volkspolizei-Kreisämter verwahrt. Dort befanden sich auch die vorgeschriebenen Kampfsätze an Munition und Spezialausrüstungen.

DDR MiNr 1066



Die AK 47 (Awtomat Kalaschnikowa), gilt als die am häufigsten, man schätzt bis zu 100 Millionen, produzierte Waffe auf der Welt. Entwickelt wurde die Handfeuerwaffe 1944 von Michail Timofejewitsch Kalashnikow als Antwort auf das deutsche Sturmgewehr 44. Kaliber: 7,62 × 39 mm (Patrone „M43“; Munitionszufuhr: Kurvenmagazin (Trommelmagazin möglich); Kadenz: 600 Schuss/min; Feuerarten: Einzel- und Dauerfeuer



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 21.09.2015 18:50:23 Gelesen: 90211# 78 @  
Das ist nun wirklich keine Sportwaffe, mit Ausnahme der USA, wo ja privat mit allem geschossen wird, was die Waffenindustrie liefern kann.

Das MG 42 (eigentlich: Universal-Maschinengewehr Modell 42) ist ein Maschinengewehr, eingeführt im Jahr 1942 , das von der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.

Die für eine Massenfertigung im Blechprägeverfahren ausgelegte Neuentwicklung wurde so konstruiert, dass sie problemlos von den mit der Vorgängerwaffe vertrauten Mannschaften eingesetzt werden konnte. Sie bewies hohe Zuverlässigkeit, auch bei schlechten Witterungsverhältnissen, bei einer dennoch guten Schussgenauigkeit.

Erreicht wurde eine für Infanteriewaffen hohe Kadenz von 1500 Schuss/min, also 25 Schuss/s. Als Munition wurde die Gewehrpatrone 7,92 × 57 mm (auch bekannt als 8×57IS) verwendet, die auch für den Wehrmacht-Karabiner Mauser 98k benutzt wurde. Das Maschinengewehr wurde als ausgereifte Waffe nach dem Krieg mit nur wenigen Veränderungen ab 1951 beim Bundesgrenzschutz, ab 1956 in der Bundeswehr, angepaßt an die NATO-Standard-Patrone 7,62 × 51 mm, eingeführt. Im Jahre 1969 wurde das MG 42 nochmals grundlegend überarbeitet und als MG3 bei der Bundeswehr weiterverwendet.

MiNr 879



MfG Jürgen -wajdz-
 
Hermes65 Am: 22.09.2015 14:15:20 Gelesen: 90185# 79 @  
Zum Tag der Armee präsentiert diese spanische Marke (Mi.-Nr. 2417) gleich eine ganze Militärparade: Düsenjäger Mirage III, Panzer AMX 30, Zerstörer „Roger de Lauria“.

Gruß
Manfred
 


wajdz Am: 23.09.2015 20:16:39 Gelesen: 90142# 80 @  
@ Hermes65 [#79]

Mit Verlaub, da werden drei Waffengattungen oder Teilstreitkräfte gezeigt.

Paraden sehen etwa so aus wie auf diesen anläßlich des Sieges am 23.2.46 herausgegebenen UdSSR MiNr 1013-14.



;-)

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 23.09.2015 22:24:15 Gelesen: 90136# 81 @  
@ philapit [#1]

Rumänien 2008: Handfeuerwaffen im Nationalen Militär Museum in Bukarest.

Links unten eine in Steyr in Österreich von Ferdinand Maennlicher hergestellter Rückstoßlader (Pistole)vom Typ 1903 (7,65 mm) wurde in Argentinien eingesetzt.

Eine Unterart der Pistole ist der Revolver, rechts unten.

Wild-West-Grüße von

10Parale


 
wajdz Am: 24.09.2015 20:44:31 Gelesen: 90091# 82 @  
Jetzt wieder zu einem etwas größeren Kaliber.

Ab 1932 entwickelte die Firma Rheinmetall den 8-cm-Granatwerfer 34. Die Waffe war ein glatter Vorderlader mit einem Gewicht von 57 kg. Das Rohr war 1.143 mm lang und hatte ein Kaliber von 81,4 mm. Die 3,5 kg schwere Wurfgranate 34 wurde bis zu 2.400 m weit geschossen. Bei der maximalen Reichweite lag die Streuung bei 65 m. Die ersten Waffen hatte die Truppe 1937 erhalten. Bei Kriegsausbruch verfügte sie über 3.625 Stück.

Eine Wurfgranate bestand aus einer Grundladung, untergebracht im Schaft der Granate und mehreren abnehmbaren Treibladungen. Mit der Anzahl der Treibladungen, die an der Granate belassen werden, und mit der Rohrerhöhung wird die Reichweite bestimmt. Die möglichen Kombinationen aus Abgangswinkel und Zahl der Treibladungen zur Erzielung einer bestimmten Schußweite werden aus Schußtafeln ermittelt.

Der leichte Granatwerfertrupp mit Truppführer, Schütze 1 und Schütze 2 befand sich bis 1941 in jedem Schützenzug der Infanteriekompanien und Schützenkompanien (mot.). Im Einsatz trug der Truppführer drei Richtstäbe und einen Munitionskasten mit zehn Sprenggranaten), der Schütze 1 trug die Bodenplatte und der Schütze 2 das Rohr. Dazu trugen die Werferschützen noch per Hand zwei Munitionskästen mit je 3 Granaten. Ob sie die leeren Munitionskisten nach dem Einsatz, wenn sie ihn denn überlebten, wieder mit zurück nehmen mußten, konnte ich nicht herausfinden.

MiNr 877


 
merkuria Am: 25.09.2015 22:17:32 Gelesen: 90031# 83 @  
@ wajdz [#82]

Hallo Jürgen,

Super Beiträge zu den Waffen der Wehrmacht!

Mal sehen, ob ich auch etwas aus unserer Schweizer Armee beitragen kann.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.09.2015 22:49:06 Gelesen: 90027# 84 @  
Auf der halbamtlichen Schweizer Soldatenmarke ist ein Praga Panzerkampfwagen 38 abgebildet. Die Ausgabe erfolgte durch das Panzerwagen Detachement 4+5 während der Grenzbesetzung 1940.



Zu technischen Details und zur Beschaffung dieses Panzers durch die Schweizer Armee verweise ich auf den Link https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8CKD-Praga_LT-H

Die Schweizer Armee verfügte bei Kriegsende über ganze 24 Stück dieses Panzers!



Wenige Stücke existieren heute noch bei Schweizer Militärhistorischen Vereinen. Diese restaurierten Exemplare werden bei wehrtechnischen Vorführungen wie hier im Bild immer gerne vorgezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
wajdz Am: 26.09.2015 20:13:29 Gelesen: 89980# 85 @  
@ merkuria [#84]

Die Antwort auf den Panzereinsatz sind unter anderem Jagdpanzer wie der hier vorgestellte Jagdpanzer IV.

Die Sturmartillerie war eine „Begleitartillerie auf Selbstfahrlafetten für Infanterie- und Panzerabwehr“ als kampfstarke und geländegängige Unterstützungswaffe für eigene angreifende Infanterieverbände. Die Soldaten der Sturmartillerie trugen die Uniformen der Panzertruppe, allerdings in Feldgrau. Vor allem aber bewährten sich Sturmgeschütze als Panzerjäger – allein bis 1944 wurde nur den Sturmgeschützen der Abschuss von 20.000 Feindpanzern zugerechnet.

Diese Aufgaben übernahm jedoch zunehmend die Panzerjägertruppe mit ihrem „Jagdpanzer IV“ und den ab 1943/44 eingeführten späteren Versionen; es kam der eigentlich nicht beabsichtigte Einsatz in der Panzertruppe als Ersatz für den zu knappen Zulauf an Panzerkampfwagen. Obwohl der Panzer IV sehr kopflastig war, stellte dies an sich kein Problem dar, weil in den Jahren 44 und 45 fast nur noch verteidigt werden musste. Eine schnellere Einführung hätte diesem Panzer eine weit größere Bedeutung gebracht. Trotzdem stellt dieses Fahrzeug eine gute Verwertung der Ressourcen da.

Beim turmlosen Jagdpanzer IV konnte infolge des Wegfalls des Generators ein zusätzlicher Kraftstoffbehälter eingebaut werden. Auch wurde die Anordnung der Bremsentlüftung, der Innenraumheizung und der Einbau der Funkgeräte geändert. Bei den Führungsfahrzeugen wurde die ursprüngliche Besatzung von vier Mann um ein Besatzungsmitglied erhöht, welcher als Funker das in einer Kugelblende befindliche Bug-MG bediente, dessen Öffnung sonst mit einer kegelförmigen Panzerplatte abgedeckt war. Von dieser Serie wurden im Jahre 1944 insgesamt noch 769 Stück hergestellt.

DR MiNr 880



trotzdem weiter friedliche Grüße

Jürgen -wajdz-
 
DL8AAM Am: 19.01.2016 22:27:34 Gelesen: 87520# 86 @  


4D06000A7B - Deutscher Schützenbund e.V. (DSB), 65195 Wiesbaden

Mit Schützengruß ;-)
Thomas
 
wajdz Am: 20.01.2016 00:05:03 Gelesen: 87514# 87 @  
Europäische Meisterschaften im Bogenschießen in Italien.

Dazu hier ein weiterführender Artikel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bogenschie%C3%9Fen



MfG Jürgen -wajdz-
 
DL8AAM Am: 09.04.2016 20:37:03 Gelesen: 84892# 88 @  


E850125 - Feinwerkbau Westinger & Altenburger GmbH aus 78727 Oberndorf am Neckar; 27.02.2003.

Die Firma, eine der wichtigsten Sportwaffenhersteller in Deutschland [1], firmiert übrigens seit dem 1. Januar 2016 unter "FEINWERKBAU GmbH" [2].

Mit Schützengruß
Thomas

[1] http://www.feinwerkbau.de/de/Unternehmen/Unternehmensportrait
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Feinwerkbau
 
wajdz Am: 09.04.2016 21:23:11 Gelesen: 84887# 89 @  
@ DL8AAM [#88]



Mit einem Luftgewehr der in Deinem Beitrag genannten Firma Yi Siling (* 1989 in Hunan) ist eine chinesische Sportschützin, eine Linkshänderin, die mit dem rechten Auge zielt. Sie schießt seit dem Jahr 2003 und nimmt seit 2009 an internationalen Wettbewerben teil. Bei ihren ersten Weltmeisterschaften in München wurde sie Weltmeisterin im 10-Meter-Luftgewehrschießen. Ihren größten Erfolg erreichte die Chinesin bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London, wo sie mit 103.9 im Finale nach 399 Ringen die erste Goldmedaille der Spiele gewann.

Und hier der Bezug zur Philatelie: 2010 aus der Serie Olympic Games



MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 11.04.2016 13:57:46 Gelesen: 84780# 90 @  
Auf der halbamtlichen Schweizer Soldatenmarke ist ein eine 10.5 cm Kanone vom Typ 35 L 42 abgebildet. Die Ausgabe erfolgte durch die Schwere Motorisierte Kanonen Abteilung 12 während der Grenzbesetzung 1940. Diese Geschütze wurden in Lizenz der schwedischen Firma Bofors durch die Eidgenössischen Waffenwerkstätten Thun in der Schweiz hergestellt. [1]



Die letzten Geschütze dieser Bauart taten ihren Dienst in der Schweizer Armee bis ins Jahr 1993 bevor sie durch die selbstfahrende Panzerhaubitzen M109 abgelöst wurden. Der einzige Unterschied zur Ausführung 1935 war 1950 der Ersatz der Metallscheibenräder mit Gummibandagen durch Luftkammerreifen mit schusssicheren Einlagen sowie der Einbau einer strassentauglichen pneumatisch angesteuerten Hydraulikbremse. Die Schweizer Armee verfügte über 352 Stück dieses Geschütztypes.

Ich selbst habe meinen Wehrdienst von 1973 bis 1982 an diesem Geschütz absolviert.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] http://www.militaerfahrzeuge.ch/unterkategorie_26_36_391.html
 
wajdz Am: 11.04.2016 22:40:34 Gelesen: 84721# 91 @  
Die Methoden, feindliche Flugzeuge abzuwehren, haben sich seit meiner Ausbildung Anfang der 60er Jahre als Richtschütze an der 57 mm Flak, gründlich geändert.

Rumänien 786 vermutlich 8,8 Flak



57mm Flak



Heute sind die Boden-Luftraketen des Fliegers Tod.

Mit friedlichen Grüßen Jürgen -wajdz-
 
DL8AAM Am: 31.07.2016 12:18:04 Gelesen: 81149# 92 @  
Und wieder zurück zum Sport:



4D05003AD0 - Schießsport Stelljes GmbH aus 27432 Bremervörde (Ludwigstraße 46) "The finest world of shooting"; 11.04.2016.

Mit Schützengruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 19.09.2016 19:18:45 Gelesen: 79847# 93 @  
Als guter niedersächsischer Sportschütze geht man natürlich überall auf der Welt erst einmal ins örtliche Schützenhaus und schickt von dort seine besten Grüße an die Lieben in der kalten Heimat im Hohen Norden. ;-)



Turn-, Schützenverein und Kegelklub Turnverein Gut Heil im Schützenhaus von Keetmanshoop, Namibia.

Das berühmte und traditionsreiche Keetmanhooper Schützenhaus wurde 1907 gegründet und war somit eines der ersten seiner Art in Afrika. Leider wurde es kurz vor seinem 100jährigen Jubiläum im Jahr 2005 'privatisiert' und in eine schnöde Lodge für Touristen umgewandelt [1]. Leider ... geschichtsloses Pack ;-) Aber 1996 stand es noch in seiner vollen Blüte und so konnte man seine Postkarte an der Theke - bei einem guten, kühlen Krug Windhoek Lager, fachsimpelnd über die Veränderung der Trefferbildes durch Regentropfen in der Wüste, die das Geschoss im Fluge treffen - abstempeln lassen, bevor man dann genug Mut hatte, sie auch dem dortigen Briefkasten anzuvertrauen. Am 02.01.1996 eingeworfen und "auf der anderen Straßenseite" eine Woche später am 08.01.1996 entwertet; Poststempel KEETMANSHOOP.

Gruß
Thomas

[1] http://www.az.com.na/nachrichten/keetmanshoop-mit-neuer-attraktion bzw. http://www.schuetzenhaus-namibia.com
 
Seku Am: 27.11.2016 13:43:54 Gelesen: 77188# 94 @  
Vier Monate nach der Wende fuhr dieser Panzer von Schwerin nach Karlsruhe


 
wajdz Am: 27.11.2016 19:15:12 Gelesen: 77164# 95 @  
@ Seku [#94

Mit Verlaub, aber bei dieser "witzigen" Karte kann ich den philatelistischen Bezug zum Thema nicht finden.

Um Angriffe feindlicher Schiffe auf Häfen oder Küstenanlagen abzuwehren, werden Küstengeschütze oder -artillerie in Küstenbefestigungen aufgestellt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts kamen dafür Vorderladergeschütze verschiedener Kaliber zur Anwendung. Sie feuerten im direkten Richten. Konstruktiv unterschieden sich diese Geschütze nicht von den Schiffsgeschützen der damaligen Zeit, auch die verwendeten Lafetten entsprachen den damals auf Schiffen üblichen.

Der Schutz der Küste beschränkte sich neben vor Anker liegenden Kriegsschiffen auf die Befestigung der Einfahrt strategisch wichtiger Häfen und Küstenabschnitte. Beispiele für derartige Befestigungen sind Castle Williams (ab 1807) und Fort Sumter (ab 1829) in den Vereinigten Staaten oder die Lascaris Battery auf Malta.

MiNr 808



Fort Sumter wurde auf einer künstlichen Insel an der Einfahrt vom Atlantischen Ozean in die Bucht von Charleston in South Carolina erbaut. Seine historische Bedeutung erlangte das Fort als Schauplatz der ersten militärischen Auseinandersetzung des Amerikanischen Bürgerkrieges, die am 12. April 1861 ab 4:30 Uhr begann.

MfG Jürgen -wajdz-

https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Sumter
 
Schwämmchen² Am: 28.11.2016 00:37:47 Gelesen: 77146# 96 @  
Soldat mit der Waffe greift an oder rennt weg (Nord China 1938).


 
skribent Am: 29.11.2016 07:06:02 Gelesen: 77103# 97 @  
Guten Morgen Zusammen,

heute eine Sonderausgabe von St. Kitts zum amerikanischen Bürgerkrieg mit dem Vorläufer aller Eisenbahngeschütze, dem "Dictator":



Das Wertzeichen zeigt das Portrait von Herman Haupt, der das Geschütz in dieser Form konzipiert hat. Auf dem Block ist sein militärischer Rang "Brigade-General" angegeben. Das ist aber falsch, denn in seiner Biografie ist nachzulesen, dass er als Professor für Ingenieurstechnik und Mathematik diese Beförderung abgelehnt hat. Außerdem soll er die Annahme von Sold verweigert haben um selbst im Krieg seinen privaten Geschäften nachgehen zu können.

MfG >Franz<
 
merkuria Am: 18.01.2017 09:26:03 Gelesen: 74955# 98 @  
Am 25. April 2014 verausgabte die Russische Föderation eine Sonderausgabe unter dem Titel „Waffen des Sieges“ (Оружие победы). Gezeigt werden vier Artilleriegeschütze die während des 2. Weltkrieg zum Sieg der Sowjetarmee beigetragen haben (Mi Nr. 2037-2040).

12 Rubel Mi Nr. 2037 [1] :



Die 45-mm-Panzerabwehrkanone (53-K) (russisch 45-мм противотанковая пушка (53-K)) war ein leichtes sowjetisches Panzerabwehrgeschütz das während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde. Zwischen 1937-1943 wurden davon 37‘354 Stück gebaut. Wie viele andere auch, wurde die 53-K und die dazugehörige Munition während des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion durch die Wehrmacht erbeutet und unter der Bezeichnung 4,5-cm-Panzerabwehrkanone 184r (r für russisch) in deren Dienst gestellt.

15 Rubel Mi Nr. 2038 [2] :



Die 76-mm-Divisionskanone (SiS-3) (russisch 76-мм дивизионная пушка (ЗиС-3)) war eine sowjetische Feldkanone die während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde. Zwischen 1941-1945 wurden davon 103‘000 Stück gebaut. Die SiS-3 zählte lange Zeit zu den besten Panzerabwehrgeschützen des Zweiten Weltkrieges. Aufgrund ihrer Handhabung und Bedienfreundlichkeit wurde die Waffe immer mehr in die Rolle der Panzerabwehrkanone gedrängt, statt sie in ihrer eigentlichen Verwendung als Feldartillerie einzusetzen.

18 Rubel Mi Nr. 2039 [3] :



Die 85-mm-Flugabwehrkanone (52-K) (russisch 85-мм зенитная пушка (52-K)) war ein sowjetisches Flugabwehrgeschütz das während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde. Zwischen 1939-1945 wurden davon 14‘422 Stück gebaut. Die 52-K war hauptsächlich für die Flugabwehr vorgesehen, konnte aber auch zur Panzerbekämpfung eingesetzt werden.

20 Rubel Mi Nr. 2040 [4] :



Die 122-mm-Haubitze (M-30) (russisch 122-мм гаубица (М-30)) war eine sowjetische mittlere Feldhaubitze die während und nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet wurde. Zwischen 1940-1947 wurden davon 19‘266 Stück gebaut.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/45-mm-Panzerabwehrkanone_M1937_(53-K)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/76-mm-Divisionskanone_M1942_(SiS-3)
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/85-mm-Flugabwehrkanone_M1939_(52-K)
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/122-mm-Haubitze_M1938_(M-30)
 
merkuria Am: 21.01.2017 09:37:39 Gelesen: 74849# 99 @  
Am 27. April 2009 verausgabte die Russische Föderation eine Sonderausgabe unter dem Titel „Waffen des Sieges“ (Оружие победы). Gezeigt werden verschiedene Faustfeuerwaffen und Gewehre die während des 2. Weltkrieg zum Sieg der Sowjetarmee beigetragen haben (Mi Nr. 1543-1546).

7 Rubel Mi Nr. 1543:



Das Tokarew SWT-40 (russisch Самозарядная винтовка Токарева) ist ein selbstladendes sowjetisches Gewehr des Herstellers Tokarew welches während des Zweiten Weltkrieges entwickelt und zwischen 1940 und 1945 produziert wurde. [1]

Das Simonow AWS-36 (russisch Автоматическая винтовка Симонова) ist ein automatisches sowjetisches Gewehr des Herstellers Simonow welches während des Zweiten Weltkrieges benutzt und zwischen 1936 und 1940 produziert wurde. [2]

8 Rubel Mi Nr. 1544:



Die Tokarew TT-33 (russisch Пистолет ТТ-33) ist eine sowjetische Selbstladepistole des Herstellers Tokarew welche während des Zweiten Weltkrieges benutzt und ab 1933 produziert wurde. [3]

Die Nagant M1895 ist ein ist eine belgischer, siebenschüssiger Revolver des Herstellers Nagant der besonders im Zarenreich Russland und später auch in der Sowjetunion Verbreitung fand. Russland erwarb 1895 alle Rechte auf die Herstellung dieser Waffe sowie auch die Maschinen für deren Fertigung. [4]

9 Rubel Mi Nr. 1545:



Die PPS-43 (russisch Pistolet-Pulemjot-Sudajewa 43) ist eine sowjetische Maschinenpistole des Herstellers Sudajew die während des Zweiten Weltkrieges benutzt und von der zwischen 1943 bis Kriegsende ca. 500‘000 Stück produziert wurden. [5]

Die PPSch (russisch Pistolet-Pulemjot-Schpagina, Пистолет-пулемёт Шпагина) ist eine sowjetische Maschinenpistole des Herstellers Schpagin die während des Zweiten Weltkrieges benutzt und von der zwischen 1941 bis Kriegsende ca. 5.4 Millionen Stück produziert wurden. [6]

10 Rubel Mi Nr. 1546:



Das Gorjunow SG-43 (russisch Станковый пулемёт конструкции Горюнова) ist ein sowjetisches Maschinengewehr des Herstellers Gorjunow welches während des Zweiten Weltkrieges entwickelt und zwischen 1943 und 1960 produziert wurde. [7]

Das Infanterie-Maschinengewehr DP (russisch дп Degtjarjow-Pechotnij = Infanterie-Degtjarjow) ist ein leichtes sowjetisches Maschinengewehr des Herstellers Degtjarjow welches während des Zweiten Weltkrieges entwickelt und zwischen 1927 und Kriegsende produziert wurde. [8]

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tokarew_SWT-40
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Simonow_AWS-36
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Tokarew_TT-33
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Nagant_M1895
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/PPS-43
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/PPSch-41
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Gorjunow_SG-43
[8] https://de.wikipedia.org/wiki/Infanterie-Maschinengewehr_DP
 
merkuria Am: 27.01.2017 10:20:01 Gelesen: 74678# 100 @  
Am 20. April 2010 verausgabte die Russische Föderation eine Sonderausgabe unter dem Titel „Waffen des Sieges“ (Оружие победы). Gezeigt werden vier Panzer die während des 2. Weltkrieg zum Sieg der Sowjetarmee beigetragen haben (Mi Nr. 1636-1639).

9 Rubel Mi Nr. 1636 [1] :



Der leichte Kettenrad-Panzer BT-7M nahm 1935 seinen Dienst in der Sowjetarmee auf. Bei seiner Einführung war er der weltweit schnellste Panzer der es mit Ketten auf eine Geschwindigkeit von 52 Km/h und mit Rädern sogar auf 72 Km/h brachte. Die BT-Panzer waren in den 1930er Jahren die meistgebauten Panzer der UdSSR. Sie kamen im Sowjetisch-Finnischen Krieg zum Einsatz und wurden auch im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner eingesetzt. Am erfolgreichsten operierten sie im Japanisch-Sowjetischen Grenzkonflikt.

10 Rubel Mi Nr. 1637 [2] :



Der leichte Kettenrad-Panzer T-70 nahm 1941 seinen Dienst in der Sowjetarmee auf. Nach einer kleinen Vorserienproduktion begann die Serienproduktion des T-70 im März 1942 und endete im Oktober 1943. Es wurden 8226 Stück gefertigt, was der zweitgrössten produzierten Stückzahl eines einzelnen Tanktyps entsprach. Wegen der Lautstärke seiner zwei Motoren war er bei den Besatzungen der Roten Armee jedoch unbeliebt. Sein bekanntester Einsatz war in der grossen Panzerschlacht von Kursk.

11 Rubel Mi Nr. 1638 [3] :



Der mittelschwere Kettenrad-Panzer T-34 nahm 1940 seinen Dienst in der Sowjetarmee auf. Dieser Panzer wurde zwischen 1940 bis 1958 gebaut und von der Roten Armee hauptsächlich im Deutsch-Sowjetischen Krieg eingesetzt wurde. Der weiterentwickelte T-34-85 war 1941 allen deutschen Panzern klar überlegen. Infolge seiner Wendigkeit und starken Panzerung konnte ihm die deutsche Panzerabwehr – abgesehen von Glückstreffern in den Turmdrehkranz – nichts anhaben.
Die einfache Bauweise des T-34 ermöglichte eine hohe Massenproduktion. Er war mit über 50.000 Exemplaren der meistgebaute Panzer des Zweiten Weltkrieges und mit insgesamt über 80.000 einer der meistgebauten Panzer überhaupt.

12 Rubel Mi Nr. 1639 [4] :



Der schwere Kettenrad Panzer IS-2 nahm 1943 seinen Dienst in der Sowjetarmee auf. Er zählt zu den stärksten Panzern, die im Zweiten Weltkrieg gebaut wurden. Bei den ersten Einsätzen Anfang 1944 zeigte sich eine unerwartet hohe Verlustrate welche auf seine geometrische Form zurückzuführen war. Eine grosse Neuerung dieses Panzers war aber sein starkes 122 mm Geschütz. Der Nachteil dieser neuen Kanone war jedoch die Benutzung zweiteiliger Munition mit dementsprechend geringer Feuerrate sowie die lediglich vorhandenen 28 Schuss Munition. Auf kurze und mittlere Entfernung konnte sie jedoch alle Panzerungen feindlicher Panzer durchdringen. Von 1944 bis 1945 wurden insgesamt 3475 Stück gebaut.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/BT-Serie
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/T-70
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/T-34
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/IS-2_(Panzer)
 
merkuria Am: 14.02.2017 09:12:18 Gelesen: 74229# 101 @  
Das FAL (Fusil Automatique Léger – leichtes automatisches Gewehr) ist ein Sturmgewehr der belgischen FN (Fabrique Nationale Herstal). Das FAL zählt zusammen mit der Kalaschnikow-Baureihe zu den am meisten verbreiteten Sturmgewehren der Welt und wurde in über 90 Staaten eingesetzt [1]. In Österreich wurde diese Waffe von der Firma Steyr-Daimler-Puch AG in Lizenz hergestellt und als Sturmgewehr 58 [2] bei der Truppe eingesetzt.



Am 14. Mai 1969 verausgabte Österreich eine Sonderausgabe zu Ehren des Bundesheeres (Mi Nr. 1293). Gezeigt werden zwei Soldaten, ausgerüstet mit dem Sturmgewehr 58. [2]

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/FN_FAL
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmgewehr_58
 
merkuria Am: 17.02.2017 08:02:42 Gelesen: 74149# 102 @  
Der Ram war ein kanadischer Panzer im Zweiten Weltkrieg [1] [2]. Kanada war neben Großbritannien der einzige Staat des Commonwealth der über genügend Schwerindustrie für die Produktion von Kriegsmaterial verfügte. 1941 rollte der erste Tank Ram Mk I aus den Montrealer Lokomotivwerken.



Kanada verausgabte 1942/1943 eine Freimarkenausgabe zum Thema Kriegsproduktion für den 2. Weltkrieg. Die 13 und 14 Cents Wertstufen zeigen den Ram Panzer (Mi Nr. 225-226).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ram_(Panzer)
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Ram_tank (ausführlicher in englischer Sprache)
 
skribent Am: 18.02.2017 09:28:35 Gelesen: 74107# 103 @  
Guten Morgen Zusammen,

das russische Sonderwertzeichen, das am 11. Oktober 2016 unter MiNr. 2369 neben einem zweiten zum Anlass "Der Weg zum Sieg im Großen Vaterländischen Krieg" (II) verausgabt wurde, zeigt sehr viele verschiedene Waffen - Hand- und Maschinenfeuerwaffen, zwei Flugzeuge und ein Eisenbahngeschütz.



Es handelt sich um das 16-achsige Eisenbahngeschütz TM-3-12, das bei der Verteidigung des finnischen Hafens Hanko, den die UdSSR von Finnland für 30 Jahre gepachtet hatte, zum Einsatz kam. Nach 164 konnten die Sowjets der Belagerung nicht mehr standhalten und zogen sich zurück.

MfG >Franz<
 
merkuria Am: 20.02.2017 09:32:07 Gelesen: 74038# 104 @  
Der Vijayanta (deutsch: der Siegreiche) [1] von Vickers ist ein indischer Kampfpanzer der 1960er- und 1970er-Jahre und als solcher eine Lizenz-Version des britischen Vickers MBT. Es war der erste in Indien hergestellte Panzer überhaupt. Die Produktion des Vijayanta begann bei Vickers in England, wurde jedoch kurze Zeit später komplett nach Avadi nahe Chennai (Madras) im indischen Bundesstaat Tamil Nadu verlagert. Der Vijayanta wurde von der indischen Armee um 1980 aus dem aktiven Dienst zurückgezogen.



Indien verausgabte am 4. März 1976 eine Sonderausgabe anlässlich des 200. Geburtstages des 16. Leichten Kavallerie-Regimentes (Mi Nr. 668). Gezeigt wird ein Vijayanta-Panzer.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Vijayanta
 
merkuria Am: 23.02.2017 08:56:54 Gelesen: 73950# 105 @  
Die RML 17.72 inch war ein von der britischen Elswick Ordnance Company entwickeltes und hergestelltes Vorderladergeschütz mit einem Kaliber von 450 mm. Von dieser zwischen 1874 und 1883 gebauten Kanone wurden insgesamt nur 15 Stück hergestellt. 11 Exemplare wurden an die italienische Marine zur Bestückung verschiedener Schlachtschiffe verkauft. Weitere vier Exemplare wurden 2x nach Gibraltar und 2x nach Malta als stationäre Einheiten in den jeweiligen Küstenbefestigungsanlagen geliefert. Erste Erprobungsschießen fanden in Gibraltar 1884 statt. Ein Geschütz in Gibraltar wurde während eines Schießens zerstört (Rohrkrepierer). Seine Überreste wurden als Fundament für ein Gebäude verwendet. Das noch verbleibende Geschütz wurde 1906 ausser Betrieb genommen.

Was für eine Feuerkraft diese Geschütze hatten, zeigen folgende Zahlen: Die maximale Kampfentfernung der 910 Kg schweren Granaten betrug bei höchster Ladung 5990 m. Dabei konnten noch 394 mm Stahl durchschlagen werden!



Gibraltar verausgabte am 19. Februar 2010 eine Gemeinschaftsausgabe mit Malta die uns diese 4 Geschütze zeigen (Mi Nr. 1360-1363). Oben links erkennt man ein Geschütz während des Schiessbetriebs 1880, oben rechts das heute noch im Museum von Gibraltar gezeigte Exemplar. In der unteren Reihe werden die in Malta eingesetzten Geschütze gezeigt. Das Foto zeigt das heute noch in Gibraltar zu bestaunende Museumsgeschütz.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/RML_17.72_inch_gun
 
merkuria Am: 01.03.2017 09:06:12 Gelesen: 73756# 106 @  
Die Pistole 08, auch „Luger“ genannt, ist eine Selbstladepistole. Die 1908 im Deutschen Reich eingeführte Ordonnanzwaffe wurde vom Österreicher Georg J. Luger (1849–1923) konstruiert.

Hauptcharakteristikum dieser Waffe ist der Kniegelenkverschluss, der beim Schießen nach oben aufknickt, anstatt – wie sonst üblich – geradlinig zurückzulaufen. Daher ist die Pistole 08 sehr schützensicher, weil selbst bei einer massiven Fehlfunktion dem Schützen keine Teile ins Gesicht fliegen können. Allerdings ist der Verschluss schmutzempfindlich und erfordert eine hohe Herstellungspräzision. Nachteilig wirkt sich diese Konstruktion auf die Zuverlässigkeit aus: Manchem Benutzer wurde das Verkanten des Verschlusses mit einer dadurch verbundenen Ladehemmung zum Verhängnis.



Palau verausgabte 2014 eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. Auf der 2$ Wertstufe wird eine Luger P08 gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Parabellumpistole
 
Cantus Am: 02.03.2017 05:09:22 Gelesen: 73729# 107 @  
Die Bundeswehr hat über viele Jahre hinweg jeweils zu ihren Sonderveranstaltungen Privatganzsachen auflegen lassen. Hier ist so ein Beispiel mit Sonderstempel vom 8.9.1979.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 05.03.2017 12:02:33 Gelesen: 73652# 108 @  
@ merkuria [#98]

Gemeinsam ist den Panzerabwehrkanonen der Verwendungszweck dieser Geschütze im Bereich Abwehr und Angriff gepanzerter Fahrzeuge.

MiNr 3053



Ursprünglich als leichtes Feldgeschütz im Jahr 1940 konstruiert (Chefkonstrukteur war W. G. Grabin), wurde die 76-mm-Divisionskanone M1942 (SiS-3) in über 103.000 Exemplaren hergestellt. Da sie auch im direkten Richten feuern konnte, wurde die Waffe mit panzerbrechender Munition aufgrund ihrer Handhabbarkeit, Verfügbarkeit und Bedienfreundlichkeit immer mehr als Panzerabwehrkanone eingesetzt.

SiS-3



Gedenkstätte Seelower Höhe

Die auf Seiten der deutschen Wehrmacht eingesetzten Beutegeschütze erhielten die Bezeichnung 7,6-cm-Feldkanone 269(r). Von deutschen Soldaten wurde sie auch Ratsch-Bumm genannt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 13.03.2017 08:50:01 Gelesen: 73452# 109 @  
Handgranaten sind seit dem Mittelalter in der älteren Form der Granate mit Luntenzündung bekannt und wurden als Waffe der Grenadiere zum Ende des 17. Jahrhunderts von fast allen europäischen Armeen eingesetzt. Später wurden vor allem Handgranaten mit Aufschlagzünder verwendet. In der neueren Form der Eier- oder Stielhandgranate mit Abreißzünder oder Hebelzünder gehören sie seit dem Ersten Weltkrieg zum Waffenarsenal sämtlicher Armeen. Die Stielhandgranate 24 [1] war zum Beginn des Zweiten Weltkrieges die einzige Handgranate der Wehrmacht.



Auf der 12 Pf Wertstufe der Sonderausgabe des Deutschen Reichs vom 21. März 1943 anlässlich des Tages der Wehrmacht wird stürmende deutsche Infanterie unter Einsatz einer Stielhandgranate gezeigt (Mi Nr. 836)



Eine sowjetische Marke aus der Sonderausgabe „Grosser Vaterländischer Krieg“ vom April 1945 zeigt uns einen russischen Handgranatenwerfer (Mi Nr. 957)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stielhandgranate_24
 
Angelika2603 Am: 19.03.2017 19:38:09 Gelesen: 73284# 110 @  
Guten Abend



LG
Angelika
 
skribent Am: 20.03.2017 10:29:53 Gelesen: 73240# 111 @  
Guten Morgen Zusammen,

heute ein etwas schwereres Kaliber, ein Eisenbahngeschütz.



Marshall-Inseln - Mi.-Nr.: 431

Das abgebildete Geschütz ist die "Dora" eines von drei Geschützen dieser Art, die auf Hitlersche Weisung Nr. 41 die sowjetische Festung Sewastopol sturmreif schießen sollten, damit sie von rumänischen und deutschen Truppenverbänden besetzt werden könne. Am 17. Juni 1942 war es dann soweit.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 23.03.2017 20:09:39 Gelesen: 73091# 112 @  
@ skribent [#111]

Das Geschütz, auch als "Schwerer Gustav" bekannt, wurde von Krupp in Essen hergestellt [1]. Um es in der Schießkurve zu bewegen wurden eigens Lokomotiven gebaut [2], nach dem Krieg waren diese als V 188 noch bei der Bundesbahn im Einsatz.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/80-cm-Kanone_(E)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmachtslokomotive_D_311
 
DL8AAM Am: 27.03.2017 04:16:42 Gelesen: 72847# 113 @  


3D020003A1 - Rheinmetall Defence - Rheinmetall Waffe Munition GmbH, 29345 Unterlüß (09.03.2017).

Gruß
Thomas
 
merkuria Am: 30.03.2017 08:59:14 Gelesen: 72665# 114 @  
Die RS-12M1 Topol-M1 ist eine mobile ballistische Interkontinentalrakete aus russischer Produktion. Als dreistufige Feststoffrakete kann sie einen Nukleargefechtskopf von 500 oder 800 Kilotonnen (Hiroshima-Bombe = 13 Kilotonnen!) über 11‘000 KM ins Ziel bringen. Als Transportmittel dient der MZKT-79221 (russisch МЗКТ-79221) ein schwerer Allrad-Lkw (16×16). Von diesem Typ wurden zwischen 1998-2009 über 65 Stück in Dienst gestellt.



Die Russische Föderation verausgabte am 26. Juni 2014 eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Gründungsjahres der "Barrikady"- Werke (russ. завод „Баррикады“) in Wolgograd (Mi 2051). Dabei wird ein Produkt dieser Werke gezeigt: Eine mobile Raketeneinheit Topol-M.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Topol-M
 
Seku Am: 01.04.2017 20:28:35 Gelesen: 72460# 115 @  
Grossdeutsches Reich 1944 Mi.-Nr. 883 - Heldengedenktag 1944 - Eisenbahngeschütz [1]



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahngesch%C3%BCtz
 
merkuria Am: 02.04.2017 10:33:38 Gelesen: 72413# 116 @  
Die Kaiserliche Russische Armee beauftragte 1914 den Stabsoffizier Mgebrov mit der Entwicklung eines ersten gepanzerten Kampfwagens für Russland. Vorgesehen war die Bereitstellung von 4 Exemplaren. Dazu verwendete Mgebrov diverse, teils schon gepanzerte Automobile von Benz (2), Renault (1) und Isotta-Fraschini (1). Mit dem Isotta-Fraschini war Mgebrov am wenigsten zufrieden und baute diesen komplett um. Dabei brachte er die Panzerung in ganz bestimmten Winkeln an, um damit die Abprallwirkung von Geschossen und Schrapnellen zu verbessern.



Die Russische Föderation würdigte den Panzerwagen „Mgebrov Isotta-Fraschini“ [1] am 28. Juli 2016 innerhalb einer Sonderausgabe zur Geschichte des 1. Weltkrieges (Mi Nr. 2332)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] http://www.tanks-encyclopedia.com/ww1/russia/Mgebrov-Armoured-Cars.php (in englischer Sprache)
 
Seku Am: 06.04.2017 20:01:51 Gelesen: 72177# 117 @  
DERMZ Am: 27.06.2017 21:45:49 Gelesen: 68422# 118 @  
Guten Abend,

vielleicht begebe ich mich mit meinem Beitrag auf ganz dünnes Eis, aber ich denke eine Gulasch-Kanone ist eine Kanone und somit kann sie auch eine Waffe sein.



Man beachte auch das "Kleingedruckte"



"Krupp Kanonen u. / Knorr Suppen auf die können wir uns verlassen.

1915 wurde diese Feldpostkarte auf den Postweg gebracht an:

Fräulein
Käte Heinzelmann
Idar a/ Nahe

den.5.4.1915
Wertes Fräulein Heinzelmann
Soeben ihr wertes Paket erhalten
es hat mich sehr gefreut. Ich bin
auch recht dankbar dafür. besonders
freut mich daß ihr Vetter Adolf wieder
hergestellt ist er hatte sich auch recht
tapfer gezeigt an diesem Gefecht
daß er verwundet wurde, erfuhr
ich erst 4 Tage nach dem Gefecht.
Wihr hatten seid dem 25. II. schon wieder
2 Gefechte u. Ich danke Gott, daß ich doch
mit heiler Haut davon kam.
Danke nochmals für
das Paket.


Der Soldat Max Stehel war der 7. Kompanie Landwehr Inanterie Regiment Nr. 126 unterstellt.


 
wajdz Am: 28.06.2017 11:12:31 Gelesen: 68362# 119 @  
@ DERMZ [#118]

Die >Gulaschkanone< ist mit Sicherheit eine Waffe. Wie man in der BW sagt: „Ohne Mampf kein Kampf“.

MiNr 2239



Aus Belgien diese Marke zur Ardennenschlacht, Infantrie mit Panzerunterstützung. Zu diesem Zeitpunkt war der Nachschub (Verpflegung, Munition und Treibstoff) für die Wehrmacht schon nicht mehr gesichert, im Gegensatz zu den Alliierten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Heinrich3 Am: 28.06.2017 18:30:28 Gelesen: 68319# 120 @  
Hallo,

es gibt ja auch Waffen, die nur zieren. So etwas, nämlich Schild und Schwert meine ich, zeigt dieser Stempel aus Lettland zum Gedenken an die gefallenen Kämpfer aus 1991:


 
merkuria Am: 14.07.2017 09:17:32 Gelesen: 67601# 121 @  


Mosambik verausgabte am 20. Februar 2013 einen Kleinbogen mit Darstellungen von vier Panzern aus dem 2. Weltkrieg (Mi Nr. 6319-6322). Bei diesen Panzern ist mir die 92 MT Wertstufe mit einem Minenräumpanzer aufgefallen. Diese Art Panzer werden selten dargestellt und sind eigentlich nur indirekte Waffen.



Beim dargestellten Panzer handelt es sich um einen sowjetischen T34/76 welcher mit einer vorgeschalteten Walzen-Konstruktion zur Minenräumung ausgestattet wurde. Die Walzen wurden über vermutetes Minengelände geschoben und brachten diese zur Detonation. Dieses Prinzip wurde durch den Einsatz von rotierenden Kettenelementen weiterentwickelt. Die Deutsche Bundeswehr setzt für Räumarbeiten heute den Minenräumpanzer Keiler [1] ein. Ein entsprechender Lehrfilm der Bundeswehr zeigt uns eindrücklich die Funktionsweise dieses modernen Gerätes. [2]

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Keiler_(Panzer)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=60IFLPBmdW0
 
merkuria Am: 17.07.2017 09:51:35 Gelesen: 67416# 122 @  
Katjuscha [1] (russ. Катюша) ist die russische Bezeichnung für einen sowjetischen Mehrfachraketenwerfer, der im Zweiten Weltkrieg entwickelt und eingesetzt wurde. Von deutscher Seite wurde die Waffe als „Stalinorgel“ bezeichnet, da die Anordnung der Raketen an eine Orgel erinnern und beim Start ein charakteristisches pfeifendes Geräusch erzeugt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Katjuschas weiterentwickelt und noch in zahlreichen späteren Kriegen eingesetzt, so in Korea, in Vietnam bis hin zum Bürgerkrieg in Afghanistan. Obwohl diese Waffe im 2. Weltkrieg für Russland eine grosse Bedeutung für den Sieg hatte, findet man kaum deren Darstellung auf Briefmarken!



Weissrussland verausgabte in einer Gemeinschaftsausgabe mit der Ukraine am 3. Juli 1994 eine Sonderausgabe anlässlich des 50. Jahrestages der Befreiung von der deutschen Besatzung (Mi Nr. 58). Gezeigt werden zwei Katjuschas im Einsatz sowie ein Plan der damaligen Truppenbewegungen.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Katjuscha_(Raketenwerfer)
 
merkuria Am: 10.08.2017 09:12:37 Gelesen: 66320# 123 @  
Nachdem wir in diesem Thread schon über viele hochstehende und moderne Waffensysteme informiert wurden, heute einmal etwas ganz profanes: die Schleuder [1] oder weiterentwickelt heute auch Zwille genannt.



Was uns die Post von Französisch Andorra am 9. Mai 2015 auf ihrer Europa-Marke als Kinderspielzeug präsentiert (Mi Nr. 788), wird nach dem Deutschen Waffenrecht bereits als Waffe eingestuft!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schleuder_(Waffe)
 
Cantus Am: 17.08.2017 02:32:38 Gelesen: 65625# 124 @  
Ein privater Ganzsachenumschlag, aufgelegt zur Bundeswehr-Ausstellung "Unsere Luftwaffe" im Jahr 1976.



Viele Grüße
Ingo
 
Holzinger Am: 17.08.2017 19:20:41 Gelesen: 65564# 125 @  
Etwas aus dem Bereich "Privatpost".

Eine Ansichtskarte vom Waffenmuseums Suhl, mit Marke der Privatpost TZD Suhl (vom Waffenmuseum) vom 14. Mai 2009. Wer sich dafür interessiert, sollte in Suhl ruhig einmal in diese interessante Museum schauen. :-)


 
22028 Am: 31.08.2017 19:59:33 Gelesen: 64952# 126 @  
Weiss nicht, ob die Marken hier reinpassen, aber eine Kategorie mit Soldaten alleine habe ich nicht gefunden.

Hier ein 20er Block von Ajman, mit einer Marke geschwärzt. Angeblich soll die betreffende Marke einen Israelischen Soldaten zeigen, sowas auf einer arabischen Marke geht natürlich gar nicht.


 
zockerpeppi Am: 01.09.2017 21:24:34 Gelesen: 64859# 127 @  
Der geschwärzte gefällt mir am besten.

Von mir vergleichbares, ein 16er Kleinbogen aus Equatorial Guinea: die Gesellen Napoleons größtenteils ausgestattet mit Degen, Säbel und Bajonett.



Bei Colnect steht die Marken seien am 20.8.1977 erschienen. Gestempelt wurde der Kleinbogen allerdings am 26.3.1974 sowie fast alle Bogen dieser
Serie die ich gesichtet habe.

Lulu
 
Cantus Am: 10.09.2017 00:32:05 Gelesen: 64416# 128 @  
Ich habe hier wieder einen privaten Ganzsachenumschlag aus der Bundesrepublik, diesmal der Luftwaffe gewidmet.



Viele Grüße
Ingo
 
merkuria Am: 12.09.2017 08:58:50 Gelesen: 64282# 129 @  
Heute möchte ich ein brandaktuelles Waffensystem vorstellen: Die nordkoreanische ballistische Interkontinentalrakete Hwasong-14 [1]. Diese Rakete gab in den letzten Wochen viel Anlass zur Verärgerung bei den westlichen Allianzstaaten.

Die Hwasong-14 wurde im Jahr 2011 erstmals an einer Militärparade in Pyongyang präsentiert. Am 4. Juli 2017 wurde sie in Nordkorea erstmals zu einem Testflug gestartet. Am 28. Juli 2017 folgte ein weiterer Test einer Hwasong-14. Dabei stieg die Rakete bis auf 3.700 km Höhe und flog 47 Minuten lang, bevor sie ins Japanische Meer stürzte. Hypothetisch ergibt sich damit bei einer optimalen, flacheren Flugbahn nun eine Reichweite von bis zu 10.700 km, womit die Westküste der USA erreichbar wäre!

Nordkorea verausgabte zum ersten erfolgreichen Testflug der Hwasong-14 am 4. Juli 2017 eine Sondermarke sowie drei Blockausgaben!



Rakete beim Start mit technischen Daten des Erstfluges vom 4. Juli 2017.



Darstellung der einzelnen Phasen des Tests : Instellungbringen / Startbereitschaft / Start / Flug

Bereits drei Wochen später erfolgte ein 2. Testflug welcher auch wieder philatelistisch dokumentiert wurde:



Rakete beim Start mit technischen Daten des 2. Testfluges vom 28. Juli 2017.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hwasong-14
 
merkuria Am: 18.09.2017 08:33:29 Gelesen: 63998# 130 @  
Der deutschstämmige, britische Artillerieleutnant George Frederick Koehler erfand 1782 einen neuen Typ von Kanonenlafetten. Bis dahin war praktisch nur eine horizontale Feuerabgabe einer Kanone möglich. Die Erfindung von Koehler erlaubte ein Abfeuern bei bis 70° nach unten geneigtem Geschützrohr. Dies war besonders in Gibraltar von grossem Nutzen, da man damit aus den in ca. 400 Meter über dem Küstenspiegel gelegenen Festungen auch die tieferen, näheren Küstenbereiche erreichen konnte. Die Erfindung dieser Lafette verminderte den Rückstoss bei der Schussabgabe erheblich und gilt als Grundlage für spätere Rückstossbremsen.



Am 13. September 1983 verausgabte Gibraltar eine Sonderausgabe zur Befestigung von Gibraltar im 18. Jahrhundert (Mi Nr. 469-471). Auf der 17 Pences Wertstufe wird eine Koehler-Kanone gezeigt (Mi Nr. 470).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Koehler_Depressing_Carriage (in englischer Sprache)
 
merkuria Am: 27.09.2017 08:40:13 Gelesen: 63587# 131 @  
Die [B]DF-41[/B ](= Dongfeng-41 = Ostwind-41) [1] ist die modernste mobile Interkontinental-Rakete der Volksrepublik China. Die Rakete hat angeblich eine Reichweite von 12'000 bis 15'000 Kilometer und gehört damit zu den Raketen mit der längsten Reichweite der Welt.



Die DF-41 kann auch mit Atomsprengköpfen bestückt werden und ist etwa mit der US-Rakete „Minuteman“ oder Russlands „RS-24 Yars“ vergleichbar. Je nach Flugbahn dauert es grob 20 bis 25 Minuten, bis die in 1000 Kilometer Höhe mit einer Geschwindigkeit von Mach 25 (30‘626 km/h) fliegende DF-41 aus Asien ihr Ziel in den USA erreichen könnte.



Die Republik Kongo verausgabte 2017 eine Blockausgabe anlässlich des 90. Gründungstages der chinesischen Volksbefreiungsarmee. Auf der rechten Marke wird dabei eine DF-41 gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/DF-41
 
zockerpeppi Am: 28.09.2017 22:45:36 Gelesen: 63510# 132 @  
Ich kenne mich mit Waffen nicht aus. Russische Marke zur Geschichte des 1 WK [1], Erzurum Offensive in Kombi mit einer Landkarte:



MI RU 2065 Ausgabedatum 31.7.2014

Lulu

[1] https://colnect.com/de/stamps/stamp/494355-Erzurum_Offensive_History_of_WWI-Geschichte_des_Ersten_Weltkrieges-Russland
 
merkuria Am: 09.10.2017 09:43:41 Gelesen: 63033# 133 @  
Die Bazooka [1] (oder auch Raketenrohr genannt) ist eine Panzerabwehrwaffe, die von den US-amerikanischen Streitkräften im Jahre 1942 entwickelt wurde. Die Bazooka gilt als erste raketenangetriebene Infanteriewaffe und zudem als eine der ersten Hohlladungswaffen. Ihr Einsatz erfolgte im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich gegen gepanzerte Fahrzeuge und Bunker, die bis zu 100 Meter entfernt sein konnten. Anhand erbeuteter Bazooka’s entwickelte die deutsche Wehrmacht die Raketenpanzerbüchse 54 [2], auch „Panzerschreck“ genannt, welche 1944 an die Truppe abgegeben wurde.



Am 26. Juli 1965 verausgabte Kuba eine Sonderausgabe anlässlich der Eröffnung des Revolutionsmuseums (Mi Nr. 1046-1050). Auf der 3 Centavos Wertstufe wird uns ein Bazooka-Raketenrohr gezeigt (Mi Nr. 1048).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bazooka
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Raketenpanzerb%C3%BCchse_54
 
GSFreak Am: 19.10.2017 20:45:54 Gelesen: 62477# 134 @  
Hier eine Feldpostkarte vom 21.05.1916 aus WAHN (Rheinl.) SCHIESSPLATZ --- aus der 1 Euro-Wühlkiste ---



Die dargestellte Munition verniedlichend zu bezeichnen als "Deutsche Hülsenfrüchte" sowie generell alle kriegsgeeigneten Waffen sind für mich der reinste Wahn(sinn).

Gruß Ulrich
 
merkuria Am: 24.10.2017 08:59:34 Gelesen: 62238# 135 @  
Die heute vorgestellte Kanone Zamzama [1] ( aus dem Persischen = Löwengebrüll) ist das grösste je auf dem indischen Subkontinent gebaute Geschütz. Zwei Exemplare wurden 1757 durch den Waffenschmied Shah Nazir in Lahore (Pakistan) angefertigt. Für den Guss wurden bei der Bevölkerung von Lahore gespendete Haushaltsgegenstände eingeschmolzen, weshalb die Einwohner von Lahore noch heute von „Ihrer“ Kanone sprechen. Das Geschütz verfügte über ein Kaliber von 24 cm, was zu der Zeit erheblich war. Die beiden Kanonen begleiteten den Feldherren Ahmed Shah auf seinen Feldzügen und trugen wesentlich zur Eroberung weiter Teile des Punjab bei. Ein Exemplar wurde 1977 aufwändig restauriert und steht heute an der Mall Road in Lahore.



Pakistan zeigt uns das Geschütz auf einer Sonderausgabe vom 24. Dezember 1960 anlässlich des 3. Nationalen Pfadfindertreffens in Lahore (Mi Nr. 121)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Zamzama (in englischer Sprache)
 
Martinus Am: 29.10.2017 18:57:03 Gelesen: 61880# 136 @  
Suhl - Waffenschmiede

Schöner Reko Brief aus dem Jahr 1941 mit Sonderstempel Suhl Waffenschmiede (Bochmann Suhl 2, Z: Schwertschmied am Amboß), heute auf dem GT in Iserlohn gefunden.



mit Sammlergruß Martinus
 
wajdz Am: 29.10.2017 20:14:02 Gelesen: 61867# 137 @  
@ zockerpeppi [#132]

Die Schlacht von Erzurum (10. Januar 1916 bis 16. Februar 1916) oder die Erzurum-Offensive war eine große Winteroffensive der imperialen russischen Armee während der Kaukasuskampagne im Ersten Weltkrieg, die mit der Einnahme der Stadt endete.

Erzurum galt als die am zweitbesten gesicherte Stadt im Osmanischen Reich. Die Festung wurde durch 235 Geschütze gesichert. Die Befestigungen auf den Bergen um die Stadt umgaben Erzurum in zwei Ringen. Der innere Ring wurde durch elf Forts und weitere Batterien geschützt.

Am frühen Morgen des 16. Februars marschierten die Russen in Erzurum ein. Unten ihnen die 16. Russischen Kosakeneinheit. Die türkischen Truppen hatten sich erfolgreich zurückgezogen und entgingen einer Einkesselung, Trotzdem waren ihre Verluste sehr hoch. 327 Geschütze wurden an die Russen verloren.



Zeitgenösisches Foto • Erobertes Geschütz nach der russischen Einnahme Erzurums, 1916, offensichtlich die Vorlage für die Gestaltung der in Deinem Beitrag gezeigten Marke.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 30.10.2017 08:47:03 Gelesen: 61824# 138 @  
Mit der Patentierung einer ersten funktionierenden Feuerwaffe mit Drehzylinder, allgemein als Revolver [1] bekannt, veränderte Samuel Colt (1814-1862) [2] die Effizienz der Faustfeuerwaffen grundlegend. Musste bei gebräuchlichen Faustfeuerwaffen bis anhin noch jeder Schuss einzeln nachgeladen werden, ermöglichte die Erfindung von Colt in seiner entwickelten Waffe eine Bevorratung von 5-6 Schuss. Diese sind in einer Trommel eingelagert, die sich bei der Schussabgabe so dreht, dass die nächste Patrone bereits schussbereit hinter dem Lauf positioniert wird. Die Firma Colt existiert noch heute und baut neben Revolvern auch Pistolen und Gewehre.



Ein US-amerikanischer Gedenkumschlag erinnert uns am 25. Februar 2016 an den 180. Jahrestag der Patentierung des ersten Trommelrevolvers durch Samuel Colt im Jahre 1836.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Revolver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Colt
 
wajdz Am: 31.10.2017 12:08:20 Gelesen: 61723# 139 @  
@ DERMZ [#118]

Zu Briefmarkenehren hat es diese wichtige „Waffengattung“, die Gulaschkanone, meines Wissens nicht gebracht, aber auf diesem Briefausschnitt fungiert sie als eindrucksvolles Stempelmotiv.

MiNr 486(10); 489(20), 491(40)



Bis heute in allen Armeen der Welt unverzichtbarer Bestandteil der Truppenversorgung außerhalb der Kasernen und mittlerweile auch auf vielen größeren zivilen Massenveranstaltungen als preiswerte Verköstigungsmöglichkeit vertreten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 12.11.2017 09:51:03 Gelesen: 61029# 140 @  
Das US-amerikanische Unternehmen Winchester Repeating Arms Company entwickelt und produziert seit 1860 die Winchester-Gewehre [1]. Mit der Entwicklung dieses Repetiergewehres veränderte das Unternehmen die Handhabung eines Gewehres erheblich. Musste vor 1860 noch jeder Schuss einzeln geladen werden, konnten mit der Technik des Repetierhebels 15 Schüsse ohne mühsames Nachladen bevorratet werden. Damit war dieses Gewehr jedem Anderen seiner Zeit an Schusskadenz überlegen. Die Technik wurde auch ständig optimiert und kann bis heute noch gekauft werden.



Umschlag mit Werbeeindruck für das Winchester-Repetiergewehr Modell 1892 der Firma Meacham von St. Louis/Missouri nach Northville/Michigan, Aufgabe 8. April 1892.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Winchester_(Gewehr)
 
merkuria Am: 18.11.2017 09:35:04 Gelesen: 60629# 141 @  
Das Mauser Modell 98 [1] ist wohl der bekannteste deutsche Karabiner der ab 1898 in verschiedenen Ausführungen hergestellt wurde. Die Grundversion, die ab 1898 in Serie hergestellt wurde, war die Standardwaffe des deutschen Heeres während des Ersten Weltkrieges.

Als besonders präzis galt das Model K98k welches ab 1935 hergestellt und in die Wehrmacht eingeführt wurde. Bis 1945 wurden über 12 Millionen Karabiner 98k hergestellt. Mit einem Zielfernrohr ausgestattet war diese Waffe dank ihrer Präzision und Zuverlässigkeit auch bei den Scharfschützen sehr geschätzt.

Ein solches Model K98k wurde auch durch die berühmtesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht verwendet. Matthäus Hetzenauer [2] (345 beglaubigte Abschüsse) und Josef Allerberger [3] (257 beglaubigte Abschüsse) verwendeten diese Waffe.



Nordkorea verausgabte 2014 eine Sonderausgabe in der die acht bekanntesten Scharfschützen der Deutschen Wehrmacht präsentiert werden! Nebst den Schützen (inkl. Hetzenauer und Allerberger) wird auch die Mauser K98k im Einsatz gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] http://de.metapedia.org/wiki/Mauser_Modell_98
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us_Hetzenauer
[3] http://de.metapedia.org/wiki/Allerberger,_Josef
 
Sachsendreier53 Am: 20.11.2017 09:56:28 Gelesen: 60388# 142 @  
DDR-MiNr.2220 10 (Pf) auf Brief aus 80 DRESDEN vom 1.5.1978. Motiv: Schießen, Ausg. vom 17.5.1977, 25 Jahre GST (Gesellschaft für Sport und Technik)



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 10.12.2017 17:32:31 Gelesen: 58998# 143 @  
Luftgewehr oder Luftpistole sind Federdruckwaffen, bei denen ein federbelasteter Kolben in einem Zylinder bewegt wird und ein vom Kolben erzeugtes Luftpolster das Geschoss antreibt. Sie haben im Vergleich zu Handfeuerwaffen eine wesentlich geringere Leistung und sind militärisch kaum nutzbar.

MiNr 1599



Als Munition für Luftgewehre und Luftpistolen werden Federbolzen (bei glattem Lauf), Rundkugeln und Diabolos (bei gezogenem Lauf) verwendet. Diabolos sind heute wegen ihrer größeren Schusspräzision allgemein üblich. Das gebräuchlichste Kaliber ist 4,5 mm.



Luftgewehre und -pistolen sind aber zur Übung der Schießfertigkeit geeignet und wegen der geringen Betriebskosten und des vergleichsweise problemlosen Erwerbs beliebte Sportgeräte.

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 20.01.2018 13:04:44 Gelesen: 54386# 144 @  
@ wajdz [#143]

Aus meiner Heimatstadt eine Postkarte (Ganzsache), gelaufen am 27. April 1926 nach Bühl bei Achern. Links das Emblem der Schützengesellschaft mit Zweigen und übereinander gekreuzten Waffen.

Am 2. Mai 1926 fand der Badische Landesschützentag in Lörrach statt und der Verwaltungsrat erkundigt sich über die Anzahl der Teilnehmer aus Bühl.

Ich selbst bin auch Schütze, allerdings nur vom Sternzeichen her.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 03.02.2018 04:26:23 Gelesen: 50358# 145 @  
@ 10Parale [#144]

Hallo,

eine schöne Karte. Von mir ein privater Ganzsachenumschlag vom Bund, der in der gezeigten Form nicht im Katalog des NGK verzeichnet ist. Es gibt diesen Umschlag in regulärer Form mit der Umschlagklappe oben, aber auch kopfstehend mit der Umschlagklappe unten.



ähnlich MGK PU 170 D1/001

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 05.03.2018 10:35:11 Gelesen: 48187# 146 @  
Heute eine Art Abschiedsganzsache für die Panzerbrigade 24 aus der Schochkaserne in Niederbayern mit Poststempel vom 16.7.1994.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 12.03.2018 17:43:11 Gelesen: 47863# 147 @  
@ wajdz [#82]

Ergänzung zur Waffenart aus einer chilenischen Serie 1974

MfG Jürgen -wajdz-


 
merkuria Am: 23.03.2018 08:44:04 Gelesen: 47514# 148 @  
Der Panzerkampfwagen VI Ausf. B Tiger II [1] war eine verbesserte Version des 1942 eingeführten schweren Panzerkampfwagens VI Tiger. Die inoffizielle deutsche Bezeichnung für diesen Panzer lautete „Königstiger“. Zwischen Dezember 1943 und März 1945 wurden insgesamt 492 Exemplare des Tiger II bei Henschel & Wegmann in Kassel produziert. Die Einsatzgebiete des Tigers II lagen an der Ost- als auch an der Westfront. Ein Grosseinsatz mit 86 Tiger II erfolgte während der Ardennenoffensive vom Dezember 1944 [2].



Die Fiji Inseln zeigen uns auf einer Sonderausgabe vom 27. Juni 2005 anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsendes von 1945 einen Tiger II im winterlichen Ardennen-Einsatz (Mi Nr. 1121).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Panzerkampfwagen_VI_Tiger_II
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ardennenoffensive
 
merkuria Am: 07.04.2018 09:11:53 Gelesen: 46896# 149 @  
Heute möchte ich einen der wohl ungewöhnlichsten Prototypen eines Panzerkampfwagens vorstellen: den Zar [1] der russischen Armee. Das Konzept dieses Panzers unterschied sich grundlegend von allen Entwürfen die in anderen Ländern zu der Zeit zum Bau gepanzerter Fahrzeuge entstanden. Von diesem Monstergefährt wurde 1915 auch nur ein einziges Exemplar gebaut. Bei den Praxistests stellte sich heraus, dass das Fahrzeug die Erwartungen an die Geländegängigkeit nicht erfüllen konnte. Das Vehikel war auch schwer manövrierbar und die hohen Vorderräder wären im Einsatz praktisch ungeschützt gegen Beschuss gewesen. Aus diesen Gründen wurde das Projekt 1916 eingestellt und der Prototyp wurde verschrottet. Leider gibt es keine Filmaufnahmen dieses Gefährts, jedoch einige Infos zur Entwicklung mit Computeranimation der Bewegungsfähigkeit [2]



Die afrikanische Republik Tschad zeigt uns 2014 auf einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestags des Kriegsausbruchs von 1914 einen Zar-Panzer.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Zar_(Panzerkampfwagen)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=oAHrkK2IzmI (in englischer Sprache)
 
skribent Am: 01.05.2018 11:04:47 Gelesen: 45800# 150 @  
Guten Tag,

die weltweit bekannteste "Knarre" ist wohl die Kalaschnikow, das Schnellfeuergewehr AK-47.

1947 konstruiert von einem Mann, der einer Kriegsverletzung wegen eine gewisse Zeit im Hospital verbrachte. Die Rede ist von Michail Timofejewitsch Kalaschnikow.



MiNr. 2100 vom 24. Oktober 21014 zum Anlass: Träger des Andreas-Ordens (VI).

Die Langeweile im Krankenrevier hat er wohl genutzt, über die Waffen der Sowjet-Armee nachzudenken.



Maximumkarte mit Wz Nr. 2100

In einem Interview brachte Kalaschnikow zum Ausdruck, dass an der Konstruktion des AK-47 die Deutschen die Schuld trügen. Denn hätten Sie nicht die UdSSR überfallen, wäre er kein Soldat geworden sondern hätte sein Studium der Eisenbahntechnik beenden können.

Reich ist er in seinem Leben nicht geworden, aber reichlich mit Ehrungen und Orden überschüttet worden.

Gerne würde ich seine interessanteste Erfindung - die absolut todsichere Mausefalle - einmal in meinem Garten ausprobieren.

MfG >Franz<
 
Cantus Am: 01.05.2018 12:12:34 Gelesen: 45780# 151 @  
@ merkuria [#149]

Hallo Jacques,

ein höchst ungewöhnliches Gefährt, das du da zeigst. Ich finde es toll, was der menschliche Geist so erfindet, auch wenn es für die Waffenproduktion war oder, wie sich hier herausgestellt hat, nicht praxistauglich war. Vielen Dank für's Zeigen, ähnelt das Gefährt doch in weiten Teilen manchem Großraumlaster, wie er heute noch in bestimmten Übertagebergwerken eingesetzt wird.

Viele Grüße
Ingo
 
merkuria Am: 04.05.2018 08:54:28 Gelesen: 45645# 152 @  
Die rauchschwachen Schießpulver (smokeless powder) [1] wurden Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, als das bis dahin hauptsächlich als Treibmittel verwendete Schwarzpulver den Anforderungen moderner Artilleriewaffen nicht mehr genügte. Für militärische Zwecke wird heute ausschließlich rauchloses Pulver eingesetzt, da es nebst der geringeren Verschmutzung der Waffe auch den Vorteil hat, die Position des Schützen nicht durch Rauchschwaden zu verraten.



Werbeumschlag für die rauchschwachen Schießpulver des Herstellers Du Pont [2] von San Diego nach Seattle, Aufgabe 4. August 1907.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchschwache_Pulver
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/DuPont
 
merkuria Am: 25.05.2018 09:33:06 Gelesen: 43997# 153 @  
Der britische Panzer Mark IV [1] war der meistgebaute britische Tank während des Ersten Weltkrieges. Von diesem Panzer wurden insgesamt 1220 Stück in drei Versionen gebaut: 420 Males (männliche), 595 Females (weibliche) und 205 unbewaffnete Exemplare als Zugmaschinen. Die „männlichen“ und „weiblichen“ Exemplare unterscheiden sich nur in der Bewaffnung: während bei den Males 2 Geschütze und 3 Maschinengewehre eingebaut waren, verfügten die Females nur über 5 Maschinengewehre. Den grössten Einsatz erlebte dieser Panzer 1917 mit 476 Stück in der Schlacht von Cambrai [2].



Die afrikanische Republik Guinea zeigt uns in einer Sonderausgabe vom 3. September 2015 mit Waffen des 1. Weltkrieges auch einen Mark IV in der „männlichen“ Version.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_IV_(Panzer)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Cambrai
 
HWS-NRW Am: 26.05.2018 20:11:53 Gelesen: 43501# 154 @  
Heute mal eine ursprüngliche "Waffe" der Menschen, die ich mehr durch Zufall als nettes Motiv auf den hier verklebten Gebührenmarken entdeckte.





Bei diesem im September 1949 in Madagascar ausgegebenen französischen Pass (mit Wertstempel zu 20 Francs) wurden zwei weitere Fiskalmarken von Madagascar hinzugeklebt, auf denen der rechts dargestellte "Eingeborene" (?) eine "Lanze" trägt, mit der man natürlich nicht nur Tiere erlegte, sie wurden auch bei Stammes-Kämpfen und zur Selbstverteidigung benutzt.

mit Sammlergruß
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 29.05.2018 09:11:54 Gelesen: 41804# 155 @  
Luftpostbrief aus Rumänien (Bukarest 24.7.1990) mit Frankatur aus Satz 4058-4065, Olympische Spiele 1984, Motiv: Kampfsportart Sportfechten



mit Sammlergruß,
Claus
 
merkuria Am: 07.06.2018 07:55:00 Gelesen: 37994# 156 @  
Der Renault FT [1] war ein französischer Panzer der während des Ersten Weltkriegs entwickelt wurde. 1916 begann man bei Renault mit den Entwicklungsarbeiten für den FT. Der Chefkonstrukteur Rodolphe Ernst-Metzmaier erarbeitete dabei die konstruktiven Grundlagen eines modernen Panzers: die selbsttragende Panzerwanne und den drehbaren Geschützturm. Nach Vorliegen eines serienreifen Prototyps bestellte die französische Armee 1917 insgesamt 3177 Exemplare, wovon 2697 während des Ersten Weltkrieges ausgeliefert wurden. Auch den amerikanischen Verbündeten wurden 144 Exemplare geliefert. Der erste Fronteinsatz absolvierte der FT am 31. Mai 1918 in der Nähe der französischen Stadt Soissons. Ab Mitte Juli 1918 spielte der nun in großem Umfang eingesetzte FT eine wichtige Rolle in den Offensiven der französischen Truppen.



Ghana zeigt uns 2014 einen Renault FT Panzer auf einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestag des Ausbruchs des 1. Weltkrieges.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_FT
 
Cantus Am: 19.06.2018 03:02:10 Gelesen: 36618# 157 @  
Panzer waren ein immer wieder neu variiertes Motiv auf den von der Bundeswehr gestalteten privaten Ganzsachenumschlägen vom Bund. Hier ein Umschlag mit dem Titel "Unser Heer '77".



NGK PU 211 D1/001 mit zusätzlichem rotem Bundeswehrzeichen

Viele Grüße
Ingo
 
DERMZ Am: 26.06.2018 06:43:48 Gelesen: 35616# 158 @  
Guten Morgen,

nach den schweren Waffen, kehren wir zurück zum Sport.



Der Schützenverein Wehrda schickt 1983 einen Brief an das stätdische Sportamt. Bemerkenswert, daß 1983 im Absender noch die "alte" Postleitzahl 3551 von Wehrda genutzt wird, wurde Wehrda 1974 im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Marburg eingemeindet und offiziell als 3550 Marburg 6 bezeichnet.

Viele Grüße

Olaf
 
merkuria Am: 01.07.2018 07:59:45 Gelesen: 34714# 159 @  
Die FV433 ABBOT [1] ist ein selbstfahrendes Geschütz britischer Konstruktion. Das robuste und zuverlässige Fahrzeug versah von 1965-1995 seinen Dienst in der britischen und indischen Artillerie. Die Selbstfahrlafette ist mit einem 105 mm Geschütz ausgerüstet und kann 40 Schuss Munition mitführen. Die Reichweite beträgt 390 KM, die Schussweite zwischen 15 und 17 KM.



Illustrierter Umschlag zum Artillerie-Tag vom 18. Juli 1970 anlässlich des 50. Gründungsjahres der Artillerieschule in Larkhill mit entsprechendem Feldpost-Sonderstempel. Die Illustration zeigt uns ein selbstfahrendes Geschütz FV433 ABBOT.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/FV433_Abbot_SPG
 
merkuria Am: 09.07.2018 08:50:10 Gelesen: 33750# 160 @  
Die 6 inch MK VII war ein 1899 entwickeltes Schiffsgeschütz mit einem Kaliber von 6 inches (152.4 mm) von dem insgesamt 898 Stück produziert wurden. Da diese Geschütze sehr gute Feuereigenschaften hatten, beschloss man 1914, diese auch als Feldkanonen einzusetzen. Dazu musste aber erst eine Lafette (fahrbarer Untersatz) für den Landbetrieb konstruiert werden. 1915 wurden die ersten Feldgeschütze an die Truppe ausgeliefert und kamen an der Westfront, unter anderem in der Schlacht an der Somme (Frankreich) zum Einsatz.

Viele dieser Geschütze aus ausgemusterten Kriegsschiffen wurden nach dem Ende des Ersten Weltkrieges den Küstenartillerieverbänden abgegeben, wo sie bis zur Auflösung der Küstenartillerie in den 1950er-Jahren ihren Dienst versahen.



Die britische Insel Man zeigt uns mit einer Sonderausgabe vom 17. Februar 2016 anlässlich des 100. Jahrestag des 1. Weltkriegs eine Feldkanone MK VII im Einsatz während der Schlacht an der Somme (Mi Nr. 2120).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/BL_6_inch_Mk_VII_naval_gun
 
Hermes65 Am: 09.07.2018 10:39:56 Gelesen: 33725# 161 @  
Unterschiedlichste Waffen und Waffengattungen auf Ascension Block 23 (mit Grüßen zum Falkland-Krieg):


 
merkuria Am: 08.08.2018 00:08:08 Gelesen: 29704# 162 @  
Der Hotchkiss H35 [1] war ein leichter französischer Panzer welcher ab 1933 als Ersatz für den Renault FT [#156] aus dem Ersten Weltkrieg entwickelt wurde. 1936 ging er in die Serienfertigung und wurde bis 1939 in 400 Exemplaren gebaut. Die Feuerkraft des Hotchkiss H35 war jedoch unzureichend um zeitgenössische Panzer der Deutschen wirksam bekämpfen zu können.



Tanzania verausgabte am 30. September 1999 eine Sonderausgabe mit Panzern anlässlich des 60. Jahrestages des Kriegsausbruchs von 1939. Auf der 400 Sh Wertstufe wird ein Hotchkiss H35 gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hotchkiss_H-35
 
Sachsendreier53 Am: 15.08.2018 13:00:29 Gelesen: 29166# 163 @  
@ Taschentuch [#50]

Werbung für das Panzermuseum in Munster:

Hier nochmals ein Maschinenstempel auf Brief aus 3042 MUNSTER, KR SOLTAU 1 / mc / 16.2.86-10



mit Sammlergruß,
Claus
 
merkuria Am: 20.08.2018 00:13:23 Gelesen: 28735# 164 @  
Merkava (hebräisch מרכבה = Streitwagen) [1] ist eine Serie israelischer Kampfpanzer die seit 1978 produziert werden. Mit einem Gewicht von 65 Tonnen ist der seit 2003 produzierte Typ Merkava MK-IV der zur Zeit schwerste in Serie produzierte Panzer der Welt. Unter Fachleuten zählt dieser Panzer zu den 10 Besten der Welt. Die Fähigkeiten dieses Panzers zeigt ein Film innerhalb des Zeitbereichs 0 - 4:15 [2]



Israel verausgabte am 13. Dezember 1983 eine Sonderausgabe mit dem ersten produzierten Merkava MK-1 (Mi Nr. 949).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Merkava
[2] https://www.youtube.com/watch?v=PAwlc3QRdDo
 
Cantus Am: 26.09.2018 02:03:06 Gelesen: 23047# 165 @  
Ab 1. August 1956 wurde das PzFlakArtBtl 5 in Grafenwöhr in der Oberpfalz aufgestellt und erhielt zum 1. April 1957 seine ersten Wehrpflichtigen. Erster Kommandeur war Oberstleutnant Ziegler. Damit kam der junge Verband auf eine personelle Stärke von 27 Offizieren, 108 Unteroffizieren und 640 Mannschaften. Er verlegte im Frühjahr 1957 nach Koblenz-Pfaffendorf (Augusta-Kaserne), wurde in Flugabwehrbataillon 5 umbenannt und der 5. Panzerdivision unterstellt. Am 1. September 1965 wurde das Bataillon nach Lorch in die nagelneue Rheingau-Kaserne verlegt. Neben der Kaserne entstand die Bundeswehrsiedlung Ranselberg. Im Juli 1973 stand erneut eine Umgliederung an. Zwei Batterien wurden nach Marburg verabschiedet und bildeten dort die 1./ und 2./FlaBtl 310. Zum 1. Juli 1979 wuchs das Bataillon im Rahmen der Umgliederung auf die Heeresstruktur 4 zum Flugabwehrregiment auf, das aus nun acht Batterien, davon sechs Geschützbatterien, bestand. Diese wurden mit dem Flakpanzer Gepard ausgestattet.

Das Regiment wurde im Zuge der veränderten politischen Lage zum 31. März 1993 aufgelöst [1].



PU 207 D2/001

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Flugabwehrregiment_5
 
merkuria Am: 19.10.2018 10:02:31 Gelesen: 20839# 166 @  
Die STEN [1] war eine sehr einfach konstruierte, und damit sehr zuverlässige Maschinenpistole der britischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Die Bezeichnung STEN ist aus den Anfangsbuchstaben der Entwickler Shepherd und Turpin sowie den Anfangsbuchstaben der Produktionsstätte ENFIELD zusammengesetzt. Bis Februar 1944 produzierte die britische Firma Enfield über 4 Millionen Exemplare in den Typen Mk I bis Mk VI.

Dank der einfachen Konstruktionsweise der Waffe, konnte diese mit geringem Aufwand gebaut werden. Der britische Geheimdienst schulte Widerstandskämpfer in den von Deutschland besetzten Ländern zum Nachbau der STEN. Allein in Polen wurden 1300 Exemplare im Untergrund produziert. Nach dem Krieg fand die STEN in vielen Armeen der Welt bis in die 60er Jahre Verwendung.



Am 10. Januar 2013 zeigt uns die Serbische Post von Bosnien Herzegowina diese Waffe innerhalb einer Freimarkenausgabe mit historischen Waffen des Zweiten Weltkriegs (Mi Nr. 586)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sten_Gun
 
wajdz Am: 21.10.2018 20:57:43 Gelesen: 20658# 167 @  
@ wajdz [#82]

Ergänzung zum Thema Granatwerfer
Chile MiNr 798, 1974-04-10



Wer rühmt sich da?

Das chilenische Militär putschte am 11. September 1973 gegen den demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende, der sich nach der Bombardierung des Präsidentenpalastes das Leben nahm. Eine Junta unter der Führung des Generals Augusto Pinochet regierte Chile daraufhin bis zum 11. März 1990 als Militärdiktatur.

Mit der Aufarbeitung des während dieser Zeit durch das Militär begangenen Unrechts ist die chilenische Gesellschaft heute noch beschäftigt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 03.11.2018 20:00:48 Gelesen: 19411# 168 @  
Der von der Eidgenössische Waffenfabrik in Bern 1931 erstmals hergestellte Karabiner 31 [1] wurde bis zu seiner Ablösung 1958 in mehr als 528‘000 Exemplaren hergestellt. Bis 1958 wurde jedem Schweizer Wehrmann seine persönliche Waffe in Form dieses Karabiners abgegeben, welche er auch nach Dienstende behalten konnte.

Das Gewehr verfügt über Kaliber 7.5 mm und ist mit einem 6-Schuss fassenden Magazin ausgerüstet. Die Munition, die sog. GP11 kann sowohl von seinem Vorgänger Karabiner 11 wie auch seinem Nachfolger, dem Sturmgewehr 57 verwendet werden. Der Karabiner 31 ist noch heute eine beliebte Schusswaffe im Schweizer Schiesssport.



Am 1. Juni 1950 verausgabte die Schweiz die Wohltätigkeitsausgabe Pro Patria (Mi Nr. 545-549) mit traditionellen Schweizer Sportarten. Auf der 40 Rappen Marke (Mi Nr. 549) wird der Schiesssport dargestellt. Die dargestellten Schützen verwenden dazu den Karabiner 31.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Karabiner_31
 
merkuria Am: 30.11.2018 08:10:28 Gelesen: 17373# 169 @  
Mit dem heutigen Beitrag möchte ich an Beitrag [#129] anknüpfen:

Die nordkoreanische ballistische Interkontinentalrakete Hwasong-15 [1] ist eine Weiterentwicklung der bereits vorgestellten Hwasong-14. Der erste Testflug fand nur knapp 5 Monate nach dem der Hwasong-14 am 28. November 2017 statt. Die Rakete erreichte eine Höhe von etwa 4500 km und ging dann rund 960 km entfernt im japanischen Meer nieder. Mit einer Reichweite von 13‘000 KM verfügt Nordkorea mit dieser Rakete über die grösste Reichweite seiner Waffensysteme.
Nordkorea verausgabte zum ersten erfolgreichen Testflug der Hwasong-15 im November 2017 eine Sondermarke sowie zwei Blockausgaben!



Rakete im Flug mit technischen Daten des Erstfluges vom 28. November 2017.



Die beiden Blocks zeigen das Transportfahrzeug für die Rakete sowie die einzelnen Phasen des Tests: Instellungbringen / Startbereitschaft / Start.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hwasong-15
 
merkuria Am: 06.12.2018 08:18:57 Gelesen: 16997# 170 @  
Das durch den schwedischen Rüstungshersteller Bofors produzierte Mehrzweckgeschütz L40/70 [1] weist ein Kaliber von 40mm und eine Rohrlänge von 2.80 Meter (Kaliberlänge 70) aus. Das bereits Ende der 1920er Jahren entwickelte Geschütz kann sowohl zur Flugabwehr an Land als auch auf Schiffen sowie zur Seezielbekämpfung eingesetzt werden. Dank der Vielfalt von angebotenen Lafetten ist das Geschütz vielseitig einsetzbar und bis heute weltweit in vielen Armeen noch immer im Einsatz!



Gibraltar zeigt uns innerhalb seiner Sonderausgabe mit Geschützen vom 1. Juni 1987 ein Flugabwehrgeschütz Bofors L40/70 von 1951 (Mi Nr. 528).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/40-mm-Bofors-Gesch%C3%BCtz
 
skribent Am: 21.12.2018 11:38:22 Gelesen: 15714# 171 @  
Guten Tag Zusammen,

die russische Post verausgabte am 10. September 2015 einen Satz Sonderwertzeichen mit Abbildungen von "Russischen Waffen und Kampfgeräten, die im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kamen".



MiNr: 2212/2215

Abgebildet auf 2212 ist ein Repetiergewehr, Kaliber 7,62, von Mosin, dass schon 1891 bei der Armee Verwendung fand. Einfach und zuverlässig soll es noch bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Verwendung gefunden haben.

Auf 2213 ist eine Schnellfeuerkanone vom Kaliber 76.2 abgebildet, die ab 1902 in den St. Petersburger Putilov-Werken gebaut wurde.

Der Torpedobootzerstörer "Nowik" ist auf 2214 abgebildet. Er kam 1913 zur Marine und war der erste Zerstörer, der mit Dampfturbinentriebwerken ausgestattet war. Den WK I überstand er, lief aber 1941 mit neuem Namen auf eine Seemine.

Der Ilya Muromets-Bomber ist auf 2215 abgebildet, der 1913 in der russisch-baltischen Wagenfabrik gebaut wurde unter der Leitung von I.I. Sikorski.
80 Stück wurden gebaut, die zusammen 400 Einsätze flogen und dabei 12 feindliche Flugzeuge abschossen. Bis 1923 flogen sie Post durchs Land und 1923 musterte man sie aus.

MfG >Franz<
 
merkuria Am: 27.12.2018 09:08:21 Gelesen: 15470# 172 @  
Die Steyr Mannlicher [1] war eine österreichische Selbstladepistole im Kaliber 7.65 mm, benannt nach ihrem Konstrukteur Ferdinand Ritter von Mannlicher. Diese Pistole zeichnet sich durch einen unkomplizierten und soliden Mechanismus aus und war deshalb auch nur für Munition von begrenzter Stärke einsetzbar. Aus diesem Grund lehnte die kaiserlich-königliche Armee Österreich-Ungarns diese Waffe ab. Von 1900-1905 wurden ca. 10‘000 Exemplare gefertigt, davon gingen 5‘000 Stück mit einer Bestellung an die argentinische Armee!



Rumänien verausgabte am 8. Februar 2008 eine Sonderausgabe mit Feuerwaffen aus dem Nationale Militärmuseum (Mi Nr. 6269-6272). Die 2.40 Lei Wertstufe zeigt uns eine Mannlicher Pistole in einer Luxusausführung (Mi Nr. 6271).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Steyr_Mannlicher_Modell_1901
 
Georgius Am: 03.01.2019 15:52:55 Gelesen: 15103# 173 @  
Ergänzend zu [#51] kann ich hier einen ungelaufenen Jubiläumsbrief zeigen, der von der norwgischen Post zu "50 Jahre NATO" herausgegeben wurde.



Viele Grüße
Georgius
 
merkuria Am: 08.01.2019 00:25:25 Gelesen: 14845# 174 @  
Die S-75 Dwina [1] ist ein in den 50er-Jahren in der Sowjetunion entwickeltes Boden-Luft-Flugabwehrsystem. Es ist bis heute im Einsatz und zählt zu den am weitesten verbreiteten und genutzten Flugabwehrsystemen.

Die Entwicklung des Systems startete 1953 und sollte hochfliegende britische und amerikanische Bomber wie den amerikanischen B-52 Bomber vor Städten der Sowjetunion abfangen. 1959 wurde das System in Dienst gestellt und auch an die Warschau Pakt Staaten sowie befreundeten Staaten in aller Welt geliefert. Das preiswerte und sehr mobile System bestand aus zweistufigen radargelenkten Raketen, einem Frühwarn- und einem Feuerleitradar. Die Reichweite betrug max. 47 KM, die Dienstgipfelhöhe max. 30 KM. Berühmtheit erlangte das System 1962 als Auslöser der Kuba-Krise, als die Sowjetunion mehrere dieser Systeme vor der Haustüre der USA durch die Kubaner aufstellen liess.



Während meiner Kuba-Reise 2015 konnte ich eine Originaleinheit der S-75 Dwina im Militärmuseum von Havanna bestaunen.



Am 1. Oktober 1963 verausgabte Polen eine Sonderausgabe anlässlich des 20. Gründungsjahres seiner Volksarmee (Mi Nr. 1425-1432). Die 20 Groszy Wertstufe (Mi Nr. 1425) zeigt uns eine Flugabwehrrakete des S-75 Dwina-Systems.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/S-75
 
merkuria Am: 23.01.2019 09:42:58 Gelesen: 14005# 175 @  
Das Mg 11 ist ein wassergekühltes Maschinengewehr, das vor und während des Ersten Weltkrieges in der Schweizer Armee eingeführt wurde. Es besteht eine enge konstruktive Verwandtschaft mit dem deutschen MG 08. Bis 1915 wurde es durch die Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik in Berlin hergestellt. Als diese Lieferungen kriegsbedingt ausblieben, wurde die Fertigung ab 1915 in der Waffenfabrik Bern weitergeführt, wo bis Ende 1946 über 10'269 Stück gebaut wurden. 2000 Exemplare dieser Waffe wurden dabei auch für den Export nach Persien hergestellt.

Das Mg 11 wies ein Kaliber von 7.5 mm aus und erreichte eine Schusskadenz von 435–485 Schuss/min. Die Munitionszufuhr erfolgte mittels Munitionsgurten zu je 250 Schuss. In den frühen Fünfzigerjahren wurde das Mg 11 durch das Mg 51 abgelöst.




Auf der halbamtlichen Schweizer Soldatenmarke ist ein Schütze am Mg 11 abgebildet. Die Ausgabe erfolgte durch die Mitr Kompanie IV 149 während der Grenzbesetzung 1939. Mitr ist die Abkürzung für Mitrailleur, einer Funktionsbezeichnung in der Schweizer Armee für einen Soldaten der Infanterie, der in erster Linie am Maschinengewehr (französisch mitrailleuse) ausgebildet wurde.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mg_11
 
merkuria Am: 12.02.2019 09:07:16 Gelesen: 12809# 176 @  
1907 entwickelte der russische Offizier Wladimir Grigorjewitsch Fjodorow [2] ein erstes vollautomatisches Gewehr für die russische Armee mit Kaliber 7.62 mm, die Awtomat Fjodorowa [1]. Verglichen mit früheren Gewehren hatte Fjodorows Selbstlader viele Vorteile wie einen schwächeren Rückstoß und eine 60 % höhere Schussfolge. Bei Ausbruch des 1. Weltkriegs sprach sich Zar Nikolaus II. aber gegen die Einführung eines automatischen Gewehres aus, da er Nachschubprobleme an Patronen befürchtete!

In der Zeit bis zum Kriegsende arbeitet man an verschiedenen, weiterentwickelten Versionen dieses Gewehrs welches schlussendlich mit einem Kaliber von 6.5 mm, einem Magazin zu 25 Schuss und einer Schusskadenz von 60 Schuss/min serienreif vorlag.

1918 wurde von der nun herrschenden Sowjetregierung eine Bestellung von 9000 Stück aufgegeben. Die mit der Fertigung beauftragte Waffenfabrik in Kowrow befand sich aber in einem derart schlechten Zustand, sodass bis Ende 1920 nur etwa 100 Stück hergestellt werden konnten. Erst ab 1921 konnte die Massenfertigung eingeführt werden und bis zur Ausmusterung der Waffe 1928 wurden insgesamt 3‘200 Exemplare gebaut.



Am 28. Juli 2016 verausgabte Russland eine Sonderausgabe mit Waffen aus dem 1. Weltkrieg (Mi Nr. 2331-2334). Auf der 24 Rubel Wertstufe (Mi Nr. 2331) wird ein Fjodorowa Gewehr gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz

Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Awtomat_Fjodorowa
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Grigorjewitsch_Fjodorow
 
merkuria Am: 27.02.2019 08:50:16 Gelesen: 11921# 177 @  
Der Churchill Panzer [1] oder Infantry Mk IV war ein schwerer britischer Sturmpanzer zur Infanterieunterstützung. Er wurde ab 1942 im Zweiten Weltkrieg von Truppen des Commonwealth und der Sowjetunion eingesetzt und fand bis in den Koreakrieg Verwendung. Insgesamt wurden 4276 Stück der Standardvarianten und 917 Stück der besser gepanzerten Versionen hergestellt. Der erste Kampfeinsatz der Churchill-Panzer fand im August 1942 während der Landung bei Dieppe statt wobei letztlich alle verloren gingen. Der Churchill hatte immer mit technischen Problemen zu kämpfen, was auch bei den 258 an die Sowjetunion gelieferten Exemplare durch entsprechende Berichte bestätigt wird. Im Koreakrieg schickten die Briten auch eine Schwadron Churchill-Panzer, welches hauptsächlich im Kampf gegen chinesische Truppen eingesetzt wurde.



Am 15. Juli 2005 verausgabte St. Helena eine Sonderausgabe anlässlich des 60. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs (Mi Nr. 936). Gezeigt wird ein Chuchill Tank.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Churchill_(Panzer)
 
merkuria Am: 30.03.2019 00:32:03 Gelesen: 10323# 178 @  
Heute möchte ich keine spezifische Waffe, sondern einen führenden US-amerikanischer Waffenhersteller vorstellen, nämlich die Firma Remington [1]. Die 1816 gegründete Firma zählt zu den größten Produzenten von Schrotflinten und Gewehren in den USA. Seit 2010 stellt die Firma auch wieder Faustfeuerwaffen her. Mit Unterstützung der amerikanischen Regierung ist es das einzige Unternehmen in den USA, das Waffen und Munition ausnahmslos im Inland herstellt. Das 1828 erbaute Werk in die Nähe von Ilion, New York ist bis heute der Standort des Remington-Werkes. Im Februar 2018 wurde bekannt, dass Remington aufgrund sinkender Nachfrage nach Pistolen und Gewehren in den USA die Insolvenz drohe, welche jedoch abgewendet werden konnte.



Werbeumschlag für Remington Gewehre der Firma Hunnewell in Auburn, Bundesstaat Maine, aufgegeben am 6. November 1903. Gezeigt wird eine Dame mit einem Remington-Repetiergewehr.



Werbeumschlag für Remington Gewehre und Pistolen der Arznei- und Sportwaren-Firma Waldron in Binghampton, NY, aufgegeben am 13. Februar 1909. Beworben wird ein Remington-Repetierer, ähnlich der uns heute als Pump Action bekannten Gewehre.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Remington_Arms
 
merkuria Am: 11.04.2019 08:49:05 Gelesen: 9730# 179 @  
Die PPSch (russisch Pistolet-Pulemjot-Schpagina, Пистолет-пулемёт Шпагина) ist eine sowjetische Maschinenpistole des Herstellers Schpagin die während des Zweiten Weltkrieges benutzt und von der zwischen 1941 bis Kriegsende ca. 5.4 Millionen Stück produziert wurden. Insgesamt zählte die PPSch-41 zu den besten Maschinenpistolen ihrer Zeit. Ihre Vorteile waren schnelle und unkomplizierte Fertigung (besteht aus nur 87 Einzelteilen!), einfache Zerlegung und Instandhaltung, effektive Reichweite sowie eine enorme Feuerkraft.



Ungarn verausgabte am 18. Februar 1967 eine Sonderausgabe anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Arbeiterwache (Mi Nr. 2314). Gezeigt wird ein Arbeiter mit einer PPSch-41.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/PPSch-41
 
HWS-NRW Am: 11.04.2019 09:59:51 Gelesen: 9720# 180 @  
Sir William Congreve

Die Congreve’sche Rakete war eine britische militärische Raketenwaffe, die 1804 vom britischen Artillerieoffizier und Ingenieur Sir William Congreve entworfen und entwickelt wurde. Als Vorlage dienten ihm Kriegsraketen aus Indien. Zum ersten Mal eingesetzt wurde sie im Herbst 1805 gegen die vor Boulogne-sur-Mer wartende französische Flotte, dann auch beim Bombardement Kopenhagens im Jahre 1807. Die Raketen wurden in verschiedenen Kriegen auch von anderen Staaten verwendet. Die mehrmals weiterentwickelten Congreve’schen Raketen wurden bis in die 1860er Jahre eingesetzt und später von der technisch grundlegend verbesserten Hale-Rakete abgelöst.



Eine andere Erfindung Congreves betraf den Farbdruck, den er so weit zu verbessern versuchte, dass man mehrere Farben gleichzeitig drucken konnte (siehe Congrevedruck). 1808 ließ er seine Congreve-Kugeluhr patentieren. Dabei läuft eine Kugel auf einer in eine Messingplatte eingefrästen Zickzacklinie.



Der Sonderstempel wird anläßlich der Briefmarken-Messe im Mai in Essen geführt, die Arge Fiskalphilatelie präsentiert einen Internationalen Fiskal-Salon, in der Schatzkammer wird neben Druckproben auch eine der seltenen Congreve-Kugeluhren präsentiert.

mit Sammlergruß
Werner
 
merkuria Am: 23.04.2019 07:58:16 Gelesen: 9176# 181 @  
Das SIG 510 [1] , militärisch abgekürzt Stgw 57, war das Standardsturmgewehr der Schweizer Armee im Kaliber 7,5 × 55 mm. Es wurde 1959 in der Armee eingeführt und erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts durch das Sturmgewehr 90 abgelöst. Die Waffe wurde von 1957 bis 1985 durch die Schweizerische Industrie-Gesellschaft SIG [2] produziert. Es wurden annähernd 1 Million Exemplare dieser Waffe hergestellt, wovon 740'000 Stück an die Schweizer Armee geliefert wurden.

Das Stgw 57 ist mit 6.1 Kg schwerer als andere Sturmgewehre, robust und aufwändig hergestellt (mit Zweibein, Tragegriff und Laufmantel) und damit auch teuer in der Anschaffung. Es gilt aber als sehr zielgenau und zählt noch heute als eines der präzisesten Sturmgewehre der Welt.

Da in der Schweiz jeder Wehrmann seine persönliche Waffe nach Dienstende behalten kann, sind hunderttausende Exemplare in Schweizer Privatbesitz und werden noch heute intensiv im Schiesssport verwendet.



Auf einer Schweizer Militär-Jux-Karte aus den 70er Jahren werden die Einzelteile des Sturmgewehrs 57 im militärischen Sprachgebrauch gezeigt. Diese Karten wurden in den Kasernen an die Soldaten zum Versand an ihre Angehörigen verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/SIG_510
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/SIG_Combibloc_Group
 
merkuria Am: 02.05.2019 09:27:04 Gelesen: 8562# 182 @  
Der 95 „Ha-Go“ war ein leichter japanischer Panzer im 2. Weltkrieg. Er erwies sich im Krieg gegen China und bei der Invasion der Malaiischen Halbinsel als sehr geeignetes Fahrzeug. Die 37-mm-Kanone war zum Einsatz gegen Infanterieziele vorgesehen, jedoch zur Bekämpfung gegnerischer Panzer nicht geeignet. Den US-amerikanischen Modellen war der „Ha-Go“ in jedem Fall unterlegen. Zwischen 1936 und 1943 wurden 1350 Exemplare produziert.



Am 21. April 2005 verausgabte Kiribati eine Sonderausgabe anlässlich des 60. Jahrestags des Endes des 2. Weltkriegs (Mi Nr. 956). Gezeigt wird ein japanischer 95 Ha-Go Panzer beim Einmarsch auf die Gilbert Inseln.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Typ_95_Ha-Go
 
merkuria Am: 17.05.2019 08:25:51 Gelesen: 7764# 183 @  
Der T-62 [1] ist ein sowjetischer Kampfpanzer mit einer 115-mm-Glattrohrkanone. Der T-62 war der weltweit erste Kampfpanzer, der mit einer Glattrohrkanone ausgerüstet war. Dieser Kanonentyp erreicht gegenüber Zugrohrwaffen eine höhere Mündungsgeschwindigkeit und Durchschlagskraft. Eine Besonderheit des T-62 ist auch die weltweit erste automatische Hülsenauswurfanlage. Dieser Auswerfer verringert Behinderungen der Besatzung durch leere Hülsen im Innenraum des Panzers.

Von 1962 bis 1975 wurden 20‘000 Exemplare dieses Panzers gebaut, welche auch an zahlreiche Ostblockstaaten sowie befreundete Staaten in Afrika und Asien geliefert wurden.



Am 1. September 1981 verausgabte Libyen eine Sonderausgabe zum 12. Jahrestag der Septemberrevolution (Mi Nr. 905-906). In diesem Zusammendruckpaar werden T62 Panzer bei einer Parade gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/T-62
 
Taschentuch Am: 26.05.2019 10:40:58 Gelesen: 7291# 184 @  
Hier der erste Maschinenstempel mit Werbeeinsatz zum Deutschen Panzermuseum Munster in der Lüneburger Heide, meines Wissens das Erstdatum vom 01.06.1984:



Gruß aus der Lüneburger Heide
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Werbestempel von Museen"]
 
merkuria Am: 29.05.2019 08:33:49 Gelesen: 7079# 185 @  
Der Type 99 (auch unter den Bezeichnungen ZTZ-99 oder WZ-123 bekannt) ist ein chinesischer Kampfpanzer der 1999 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Das Gefährt wiegt ca. 54 t und wird von einem Dieselmotor mit 1‘500 PS angetrieben welcher ihm eine Geschwindigkeit von 80 km/h ermöglicht. Seine Hauptwaffe besteht aus einer 125-mm-Glattrohrkanone, einem 12,7-mm-Maschinengewehr sowie einem 7,62-mm-MG. Die Besatzung besteht aus 4 Personen.



2017 verausgabte die Republik Kongo eine Blockausgabe anlässlich des 90. Jahrestag der Gründung der chinesischen Volksarmee. Dabei wird auch ein Typ 99 Panzer gezeigt.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Type_99
 
merkuria Am: 13.06.2019 13:32:13 Gelesen: 6213# 186 @  
Sturmpanzerwagen A7V [1] war der einzige Panzer, der im Ersten Weltkrieg von deutscher Seite in Serie gefertigt wurde. Nach seiner Vorführung als Prototyp im Januar 1917 wurden bis zum Kriegsende 1918 insgesamt nur 20 Exemplare des A7V gebaut, dies weil die deutsche Führung vorwiegend auf U-Boote und Flugzeuge setzte und somit nicht genügend Rohstoffe für Panzer zur Verfügung standen.

Das 30 Tonnen schwere Gefährt verfügte über 2 Motoren zu je 200 PS welche eine Geschwindigkeit auf der Straße von 16 km/h (im Gelände von 4–8 km/h) ermöglichten. Die Reichweite lag zwischen 30 und 70 km. Die Hauptbewaffnung bestand aus einer Schnellfeuerkanone 5,7 cm sowie 6 Maschinengewehren. Die Besatzung bestand aus 16 Mann (Kommandant, 5 Unteroffiziere und 10 Soldaten)

Der Einsatz der wenigen deutschen Exemplare hatte keine große Auswirkung auf das Kriegsgeschehen, konnte die alliierte Führung auf dem Höhepunkt ihrer Präsenz doch über 6.000 gepanzerte Fahrzeuge aufbieten.



Madagaskar zeigt uns auf einer Blockausgabe anlässlich des 100. Jahrestags des Ausbruchs des 1. Weltkrieg einen A7V im Einsatz.



Auch Guyana zeigt auf seiner Blockausgabe zum gleichen Anlass einen A7V.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/A7V
 
merkuria Am: 25.06.2019 11:58:08 Gelesen: 5652# 187 @  
An dieser Stelle möchte ich heute keine explizite Waffe, sondern einen bekannten amerikanischen Waffenhändler des 19. Jahrhunderts vorstellen. John P. Lovell gründete 1840 eine Büchsenmacherei in Boston/ Massachusetts. Bis nach dem amerikanischen Bürgerkrieg wurden noch eigene Waffen hergestellt, später konzentrierte man sich nur noch auf den Handel mit Waffen, Polizei- und Sportausrüstung sowie auf Fahrräder. Im Jahre 1900 wurde die Firma an die Iver Johnson's Arms & Cycle Works verkauft.



Illustrierter Werbeumschlag der Firma John P. Lovell aus den 1890er Jahren. Die Frontseite zeigt uns nebst Werbung für Pistolen und Gewehre auch den Geschäftssitz der Firma in Boston. Die Rückseite zeigt uns Muster der angebotenen Ausrüstungsgegenstände für die Polizei.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 11.09.2019 08:29:09 Gelesen: 1608# 188 @  
BRAHMOS [1] ist eine überschallschnelle Anti-Schiff-Lenkwaffe, die sowohl von Schiffen und Unterseebooten , von Flugzeugen sowie auch von Land aus gestartet werden kann. Der Marschflugkörper ist eine Gemeinschaftsentwicklung zwischen dem indischen Rüstungskonzern Defence Research and Development Organisation und dem russischen Raketenhersteller NPO Maschinostrojenija.

Der 200-300 Kg schwere Gefechtskopf erreicht sein Ziel bis zu 290 KM mit einer Geschwindigkeit von Mach 2.5 – 2,8. Damit ist er etwa dreimal so schnell wie der US-amerikanische Unterschallmarschflugkörper BGM-109 Tomahawk. Die BRAHMOS ist primär zur Schiffsbekämpfung konzipiert, eine Version zur Bekämpfung von Landzielen befindet sich in Entwicklung.



Indien würdigte das russisch-indische Raketensystem BRAHMOS am 22. Dezember 2008 mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 2331-2332 / Block 66).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/BrahMos
 
merkuria Am: 23.09.2019 07:13:13 Gelesen: 958# 189 @  
Die Haubitze M1931 (B-4) (russisch гаубица обр. 1931 г. (Б-4) [1] war eine Haubitze des Kalibers 203,2 mm aus sowjetischer Produktion. Sie war das schwerste Geschütz, das von der Artillerie der Roten Armee während des Zweiten Weltkriegs in großen Stückzahlen verwendet wurde. Die Haubitze wurde 1931 vorgestellt und 1933 in den Dienst der Roten Armee übernommen. Insgesamt wurden 871 Exemplare hergestellt. Die Haubitze war nicht motorisiert und benötigte deshalb einen Zugtraktor. Die Militärführung erkannte bereits in den 1930er-Jahren, dass die fehlende Motorisierung des Geschützes seinen Kampfwert erheblich reduzierte.



Eine Sonderausgabe der Sowjetunion vom 23. Februar 1946 zeigt uns Haubitzen M1931 mit den Zugtraktoren bei der Teilnahme an der grossen Siegesparade vom 24. Juni 1945 (Mi Nr. 1011).



Eine weitere Sondermarke anlässlich des 30. Gründungsjahres der Roten Armee zeigt uns einen Artilleristen vor 2 Haubitzen M1931 (Mi Nr. 1194).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/203-mm-Haubitze_M1931_(B-4)
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.