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Thema: (?) (20/21/22/25) Deutsches Reich: Besitzerzeichen, Prüfzeichen, Händlerzeichen ?
Das Thema hat 30 Beiträge:
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Lars Boettger Am: 21.02.2016 10:57:48 Gelesen: 11464# 6 @  
@ chuck193 [#10]

Was halbwegs passt wäre "Kayssner" (http://www.filatelia.fi ), dann wäre die Marke geprüft. Aber in den 80 Jahren, die seitdem vergangen sind, würde ich auf die Signatur nichts mehr geben.

Beste Grüsse!

Lars
 
chuck193 Am: 21.02.2016 16:09:41 Gelesen: 11413# 7 @  
@ Lars Böttger [#6]

Hi Lars,

vielen Dank für die Antwort. Auf alle Fälle hat jemand die Marke für "echt" befunden.

Schöne Grüsse,
Chuck
 
jürgenw Am: 22.03.2016 12:08:35 Gelesen: 11304# 8 @  
Prüfername auf Brustschild

Hallo Gemeinde,

wem ist ein Prüfer "G F LEUSCHNER" auf Brustschildmarken bekannt?



mfg
jürgenw
 
Schwämmchen² Am: 22.03.2016 12:46:18 Gelesen: 11291# 9 @  
Das ist meines Wissen eine Kennzeichnung für falsch gummierte Marken.
 
LK Am: 22.03.2016 13:41:10 Gelesen: 11266# 10 @  
@ jürgenw [#8]

Hallo,

wie Schwämmchen schon schrieb, es handelt sich um nachgummierte (vermutlich umgeprägte) Knochen.

Es gab und gibt keinen Prüfer CF Leuschner für Brustschilde.

Gruß

LK
 
lueckel2010 Am: 08.08.2016 20:57:13 Gelesen: 10609# 11 @  
Nach vorheriger Zusage, Farbbestimmungen mit entsprechender Signierung vorzunehmen, übersandte ich dem zuständigen BPP-Prüfer kürzlich einige Mi.-Nr. 91 I o (Deutsches Reich) zur Begutachtung. Dieser Auftrag wurde zeitnah nach Bezahlung der Mindestgebühr gem. Ziff. 10.2 der Prüfordnung erledigt.

Während die meisten Exemplare die billige Farbe hatten (Mi.-Nr. 91 Ix), war eine Mi.-Nr. 91 Iy dabei:



"Etwas verwundert" war ich über die Signierung:

Unten rechts ist ein kleines "Iy" aufgestempelt, und außerdem wurde fast die gesamte Rückseite mit einer für mich nicht identifizierbaren Inschrift (Bleistift?) "verziert" (siehe Scan).

Bevor ich den Prüfer um "Aufklärung" bitte, möchte ich die Marke hier vorstellen.

Meine Fragen dazu:

- Entspricht diese Signatur der BPP-Prüfordung (meines Wissens wird immer mit "Name BPP" und bei Untertypen mit entsprechender Kennzeichnung signiert)?

- Ist "Iy" überhaupt eine Signatur? Ein "passendes" Stempelchen dürfte leicht zu beschaffen sein. Damit könnte dann Jedermann "nach Lust und Laune" signieren!

- "Iy" ist ja ziemlich oberhalb der Grundlinie gestempelt. Wird hiermit etwas über den (mehr oder weniger mangelhaften) Erhaltungszustand der Marke ausgesagt?

- Was könnte das Gekritzel bedeuten?

Freue mich auf jede Aussage. Vorab schon einmal recht herzlichen Dank dafür.

Noch einen schönen Abend, Gerd Lückert
 
inflamicha Am: 08.08.2016 21:06:17 Gelesen: 10601# 12 @  
@ lueckel2010 [#11]

Hallo Gerd,

leider steht die Schrift auf dem Kopf, aber da dürfte "verwaschen (UV)" stehen. Das heißt die Marke ist minderwertig, die Farbe ist z.B. durch zu langes Wässern verändert, eben ausgewaschen (was der Prüfer unter UV-Licht gesehen hat). Es ist zwar noch eine Iy, aber um Betrugsversuche auszuschließen bekommt die Marke kein Namenszeichen wie bei einwandfrei üblich.

Bei Herrn Jäschke-Lantelme sind diese Kritzeleien üblich, natürlich nur wenn etwas nicht stimmt.

Gruß Michael
 
lueckel2010 Am: 09.08.2016 10:18:55 Gelesen: 10535# 13 @  
@ inflamicha [#12]

Guten Morgen, Michael!

Vielen Dank für Deine Hinweise. Demnach dürfte das gezeigte Stück etwas "für die Tonne" sein.

Viele Grüße, Gerd Lückert
 
Peboro Am: 03.08.2017 05:10:17 Gelesen: 9005# 14 @  
Zeichenerklärung

Schönen guten Morgen allerseits und -orten,

bei mir hat sich folgendes gute Stück vorgestellt, welches rückseitig den Vermerk "ok" mit sich führt, was sich mir so zu allgemein liest. Geprüft? Wenn ja, lässt sich ein Rückschluss auf den Prüfer ziehen? Wenn nein, gibt es andere Erklärungen? Fragen über Fragen. Wer hat weitere Fragen? Gibt es Antworten?
Und damit auch das Auge was davon hat:

DR MiNr. 707 o


 
Markus Pichl Am: 07.08.2017 09:59:05 Gelesen: 8813# 15 @  
@ Peboro [#14]

Hallo,

ein Prüferzeichen ist es nicht, sonst wäre dies bekannt. Ein Händlerzeichen möchte ich eigentlich auch ausschließen, denn die Händler, welche ein Garantiezeichen auf Marken gesetzt haben, sind eigentlich auch bekannt.

Es gibt unzählige, nicht zuordnungsbare Besitzerzeichen von Sammlern und mit hoher Wahrscheinlichkeit gehört dieses Zeichen in diese Gruppe.

MfG
Markus
 
alsa Am: 08.09.2017 16:53:05 Gelesen: 8389# 16 @  
Signatur und Farbe von Deutsches Reich Nr. 63 ?

Hallo,

ich hätte gerne über diese Signatur Bescheid gewusst. Die Farbe kommt trotz Tageslicht bei diesem Foto nicht richtig zur Geltung. Ist aber im Vergleich zu gleichen Nr. 63 eher lilarötlich. Ist das vielleicht diese 63 c?

Bitte um Ihre Einschätzung.

Mfg


 
erron Am: 12.09.2017 07:45:13 Gelesen: 8255# 17 @  
@ alsa

Es könnte ? das Monogrammzeichen von John Hamel sein.

John Hamel, geboren 09.09.1869 in Manchester, verstorben Mitte 1939 in Paris.

Hamel prüfte Deutsches Reich, Mytilene und Siam.

mfg

erron
 
alsa Am: 18.09.2017 18:35:33 Gelesen: 8048# 18 @  
Reichspost Nr. 63-Monogramm/Signatur ?

Hallo, liebe Briefmarkenfreunde,

kann mir einer dieses Monogramm oder diese Signatur erklären? Was hat dieses zu bedeuten?

Für Eure Hilfe schon jetzt vielen Dank!

Mfg




 
Richard Am: 07.10.2017 15:07:12 Gelesen: 7939# 19 @  
@ alsa [#18]

Hallo Alsa,

Deine Frage war bereits beantwortet.

Schöne Grüsse, Richard
 
pms Am: 18.09.2018 22:04:38 Gelesen: 5328# 20 @  
Stempelung auf Markenrückseite DR 434 - Prüfzeichen ?

Hallo zusammen,

habe auf der Rückseite von Deutsches Reich Mi-Nr. 434 links unten eine winzige Stempelung gefunden. Es dürfte sich um die übereinander gelegten Buchstaben A und H handeln.

Kann mir jemand sagen, ob es sich um ein Prüfzeichen handelt oder was sonst?

Vielen Dank.

pms


 
TheJack1968 Am: 15.10.2019 19:08:02 Gelesen: 3126# 21 @  
Deutsches Reich 803 Besitzer- oder Prüfzeichen

Hallo,

mir ist heute bei einer postfrischen Deutsches Reich das Zeichen auf dem Bild aufgefallen.

Ist dies ein Besitzer- oder Prüfzeichen?

Danke und viele Grüße
TheJack


 
bierlexa Am: 03.02.2021 21:29:28 Gelesen: 1126# 22 @  
Prüfzeichen - Deutsches Reich - hier: Mi 159b

In meinem Bestand habe ich eine 10 Pfg. Marke gestempelt Mi Nr. 159b. Die Marke habe ich als geprüft mit Altprüfzeichen versehen erworben.

Ich habe die Prüfer und Prüfzeichen, die mir bisher untergekommen sind, auf einer Datei erfaßt, das als Anlage vorgestellte Prüfzeichen ist bisher nicht dabei.

Meine Internet- Recherchen führten auch zu keinem Ergebnis. Ich fand zwar Erklärungen für P.P. (=privater Prüfer), doch weiß ich nicht, ob das denn so stimmt für meine Marke.

Wer kann mir in dieser Sache weiterhelfen?

Vielen Dank für eine klärende Info.


 
JoshSGD Am: 03.02.2021 21:41:24 Gelesen: 1115# 23 @  
@ bierlexa [#22]

Hallo Axel,

PP kann so für ziemlich alles stehen. Die Farbe könnte schon passen, aber beim Stempel habe ich erhebliche Zweifel, dass dieser echt ist.

Private Signatur, auch keine Altprüfung. Selbst das alte Prüfzeichen von Kurt Zirkenbach, das er von 1933 bis 1950 verwendete, passt nicht.

Gruß
Josh
 
bierlexa Am: 04.02.2021 20:58:47 Gelesen: 1009# 24 @  
Danke, dann muß ich nolens volens die Marke doch zum BPP Prüfer schicken, ich berichte dann vom Ergebnis.
 
MS Sammler Am: 16.02.2021 00:59:02 Gelesen: 817# 25 @  
Moin,

ich habe hier folgende Ganzsache mit Zusatzfrankatur von 1x Mi 180 und 1x Mi 184. Der Stempel "Duisburg- / Meiderich d" ist zumindest nicht im Infla Band 13 gelistet. Nur der Bruder mit dem UB "C". Rückseitig gesehen befindet sich das Zeichen "Michel", welches rechts oben angebracht wurde.



Kennt hier jemand einen Prüfer oder Händler namens "Michel" oder sind weitere Zeichen bekannt?

Gruß Leon.
 
MS Sammler Am: 18.02.2021 16:29:19 Gelesen: 671# 26 @  
Moin,

also ich gebe zu, die Frage absichtlich so gestellt zu haben. Natürlich gibt es einen Prüfer namens Michel - Den Prüfer, Händler und Erfinder des Michel Kataloges, Georg Hugo Paul Michel. Jedoch trifft keine Signatur von Ihm auf dieses Zeichen zu. Außerdem sind seine Prüfgebiete auch nicht wirklich bekannt.

Die [1] schreibt nur von Europe und Weltweit.

Mir würde eine einfache Antwort wie "kein Prüfzeichen" oder "nicht bekannt" schon weiterhelfen.

Gruß Leon.

[1] http://www.filatelia.fi
 
Lars Boettger Am: 13.03.2021 10:45:04 Gelesen: 429# 27 @  
Stellung von Prüfzeichen

Mir begegnete gestern eine Marke, die wie folgt beschrieben war (komplette Beschreibung des Angebotes):

Deutsche Nothilfe R. Wagner MiNr. 505 A ** (Schlegel) Spitzenwert in Topp-Qualität mit der seltenen A-Zähnung ! Tief geprüft Schlegel Michel = 1500 Euro

Nehmen wir die Beschreibung auseinander:

"**" -> zugesicherte Eigenschaft "postfrisch"
"Topp-Qualität" (sic) -> hier wird keine Eigenschaft beschrieben, aber dem Käufer suggeriert, dass keine Qualitätsmängel vorhanden sind
"1500 Euro" -> Michel-Katalogwert für eine postfrische Marke
"A-Zähnung" -> Beschreibung der Marke
"Tief geprüft Schlegel" -> hier fängt es an, interessant zu werden. Ja, die Marke ist tief, aber nicht tiefst geprüft.

Was heisst jetzt "tief geprüft" in diesem Kontext? Der Verkäufer bietet eine einwandfreie, postfrische Marke an. Zumindest verstehe ich so den Text, wenn ich als unbedarfter Sammler auf die Marke biete. Wenn der Verkäufer mit der Marke erfüllt, dann hat der Käufer ein Problem. Das Prüfzeichen (vorausgesetzt, es ist echt, was ich nicht beurteilen kann) ist erhöht angebracht. Entweder ist die Marke nicht "postfrisch" oder hat einen anderen, nicht beschriebenen Mangel. Ich habe als Käufer nicht das bekommen, was ich erwartet und bezahlt habe.

Ich kann an dieser Stelle nur betonen, dass Prüfzeichen für einen Käufer nur eine extrem begrenzte Aussagekraft haben:

- Ich kann nicht beurteilen, ob ein Prüfzeichen echt ist - wenn ich falsche Stempel herstellen lasse und Marken nachgummiere, dann erhöht es meine zu erwartende Strafe nicht drastisch, wenn ich Prüfzeichen gleich mitfälsche

- Ich muss mich als Käufer mit den Qualitätsaussagen von Prüfzeichen auseinandersetzen - höher gestellte Prüfzeichen bedeuten einen Mangel

- Es ist ganz nett, wenn ich ein hundert Jahre altes Prüfzeichen auf einer Marke habe, aber ich muss mich mit den Prüfusancen der Zeit auseinander setzen und kann eigentlich das Prüfzeichen vergessen - es ist schön, wenn ein Garantiezeichen der Firma Senf auf einer Marke ist, aber es hat nur eine nostalgische Aussagekraft

In dem oben beschriebenen Fall habe ich das Angebot beendet. Die Beschreibung des Verkäufers war nicht richtig. Entweder die Marke ist postfrisch und hat nicht beschriebene Mängel oder die Marke ist einwandfrei, aber ungebraucht. Der Verkäufer wäre gut beraten gewesen, vor dem Verkauf die Marke einem Prüfer vorzulegen. Ist die Marke einwandfrei postfrisch, hätte er ein Attest erhalten, ist sie ungebraucht oder hat Mängel, dann nur einen Befund.

Beste Grüße!

Lars


 
Lars Boettger Am: 13.03.2021 11:16:13 Gelesen: 423# 28 @  
@ MS Sammler [#26]

Mir würde eine einfache Antwort wie "kein Prüfzeichen" oder "nicht bekannt" schon weiterhelfen.

Hallo Leon,

warum würde Dir das weiterhelfen? Welche Aussagekraft hat die Signatur in punkto "Echtheit" des Beleges? Ein Sammler, der möglicherweise den Vor- oder Nachnamen "Michel" trägt oder getragen hat, hat sich auf der Ganzsache verewigt. Sein gutes Recht, sofern die Ganzsache sein Eigentum war. Das könnte höchstens unter philateliegeschichtlichen Aspekten von Bedeutung sein.

Ich halte die Ganzsache für echt. Schlussendlich kann Dir nur die Vorlage bei einem Prüfer weiterhelfen. Eventuell weiss er, ob die Signatur "Michel" von Bedeutung ist oder nicht. Für die Prüfung selbst ist sie nicht relevant.

Beste Grüße!

Lars
 
erron Am: 13.03.2021 11:52:15 Gelesen: 414# 29 @  
@ MS Sammler [#25]

Wie @Lars schon schrieb, ist an deiner Postkarte nichts auszusetzten.
Diese Fernpostkarte wurde am 5.5.22 portogerecht frankiert (125 Pfg) und dieses Zeichen ist kein Prüferzeichen.

mfg

erron
 
MS Sammler Am: 13.03.2021 14:21:07 Gelesen: 389# 30 @  
Hallo ihr beiden,

Vielen Dank für eure Meinungen. Das es sich um kein Prüfzeichen handelt, davon bin ich schon ausgegangen. Das ein positives Prüfzeichen nur die Echtheit, und die Stellung die Qualität, einer Marke zu einem unbestimmten Zeitpunkt vorhersagt, das weiß ich auch.

Ob es sich um einen bekannten Händler handelt, finde ich jedoch, schon interessant.

Da ich nun dank @ erron weiß, das es sich weder um einen Händler noch freien Prüfer handelt, hat diese Karte den gleichen Stellenwert wie alle anderen ungeprüften Karten auch.

Übrigens vertraue ich auch keinen Bleistift-Gekrizel auf Marken da die Vorbesitzer schon oft falsch lagen. ;)

Dieses Jahr werde ich wohl keine Prüfsendung zusammen bekommen

Viele Grüße,
Leon.
 

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