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Thema: Altdeutschland Norddeutscher Postbezirk: Belege
Das Thema hat 348 Beiträge:
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Lars Boettger Am: 02.04.2021 20:25:56 Gelesen: 15487# 324 @  
Es wird mal wieder Zeit, dass ich einen NDP-Beleg vorstelle. Eine Drucksache aus dem Kreuzer-Bezirk, am 30.11.1868 von Frankfurt nach Wiltz in Luxemburg versandt. Einen Tag später kam sie bereits beim Postamt in Wiltz an.

Ich habe eine Schwäche für Drucksachen, da sie nicht oft erhalten blieben. Vielleicht kann man sie am ehesten mit Spam vergleichen, für den Empfänger waren sie lästig. Sie wurden in der Regel weggeworfen. Es ist die erste Drucksache aus dem Kreuzerbezirk des NDP, die ich mit der Destination Luxemburg registriert habe. Ich würde mich freuen, wenn mir weitere Drucksachen aus dem Kreuzerbezirk (oder Groschenbezirk) gemeldet würden.

Beste Grüße!

Lars


 
Martin de Matin Am: 03.04.2021 18:24:27 Gelesen: 15374# 325 @  
Das Interessante an Drucksachen ist für mich der gedruckte Inhalt, den man auch gut lesen kann. Meine Drucksache, die mit einer gezähnte 1/3 Groschenmarke frankiert wurde, ging am 6.11.1869 von Hamburg nach Boehrigen.



Wie schon oben geschrieben finde ich den Inhalt interessant, denn es sind die Schiffe aufgeführt, die von Hamburg im November 1869 abfahren sollten. Die Schiffsnahmen mit deren Kapitän und der geplanten Abfahrt und deren Ziel sind angegeben. Leider fehlt unten ein Teil der Drucksache.



Gruss
Martin
 
Magdeburger Am: 26.04.2021 07:07:00 Gelesen: 13693# 326 @  
Guten Morgen,

heute für den 26.04.2021 ein Brief vor 150 Jahren aufgegeben:



Gelaufen von Magdeburg-Bahnhof nach Bordeaux richtig mit 4 1/2 Groschen frankiert. Vorderseitig noch Transitstempel vom 27.04. sowie siegelseitig Ankunft am 28.04. (habe an beiden Tagen keine Zeit).

Eine schöne Woche wünscht

Ulf

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
 
Cantus Am: 27.04.2021 00:19:26 Gelesen: 13617# 327 @  
@ Magdeburger [#323]

Hallo Ulf,

Zeyern war damals ein Dorf mit rund 450 Einwohnern im Landkreis Kronach, wie nach den Irrläufen auch korrekt auf dem Umschlag vermerkt worden war. Heute ist Zeyern ein Gemeindeteil des Marktes Marktrodach im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern.

Der Stempel EGE könnte sehr wohl vom Bahnhof Eger stammen, denn Eger liegt nur eine kurze Strecke östlich der bayerischen Grenze, Kronach seinerseits relativ dicht auf westlicher Seite hinter der Grenze. Der Brief könnte daher auf seiner Irrfahrt sehr wohl auch den Bahnhof Eger passiert haben, ob damit aber eine Bahnpost belegt werden kann, möchte ich bezweifeln.

Viele Grüße
Ingo
 
Magdeburger Am: 13.06.2021 12:24:45 Gelesen: 9686# 328 @  
Liebe Sammelfreunde

hier ein eingeschriebener Brief vom 26.10.1868 aus Magdeburg:



Gesendet an "Herrn Rud. Karow. in Altenfliess b. Landsberg an der Warthe" (heute Trzebawie).

Der Brief wurde in den Briefkasten eingeworfen und auch richtig mit 3 Groschen frankiert. Allerdings wurde später Landsberg an der Warthe gestrichen und neu bei Friedeberg N(eu)M(ark) (heute Przyłęg) hinzugefügt, wo er am 28. ankam.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 17.06.2021 11:28:51 Gelesen: 9492# 329 @  
Gelegentlich findet man noch altdeutsche Briefe im bezahlbarem Rahmen, so wie diesen Faltbrief hier:

4x ein 1/4 Groschen-Marke (NDP 1) von Hamburg nach Berlin, am 27.11.1868 gestempelt. Auch so konnte man einen Silbergroschen auf Brief darstellen.



hajo22
 
Magdeburger Am: 05.07.2021 05:46:30 Gelesen: 7847# 330 @  
Guten Morgen

heute (05.07.) einen 150jährigen Stempel:



Gelaufen von Bahnhof Magdeburg nach Ziesar.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
 
becker04 Am: 09.07.2021 06:57:12 Gelesen: 7567# 331 @  
Guten Morgen,

von mir heute auch ein 150 Jahre alter Brief aus Hirschberg in Schlesien.



Viele Grüße
Klaus

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
 
becker04 Am: 14.07.2021 08:05:51 Gelesen: 7115# 332 @  
Hallo,

von mir heute ein Brief aus Deutsch-Crone (Wałcz) nach Marienwerder vom 13.8.1870.



Viele Grüße
Klaus
 
bayern klassisch Am: 14.07.2021 08:52:22 Gelesen: 7112# 333 @  
@ becker04 [#332]

Hallo Klaus,

hat dein Brief Inhalt? Wenn ja, könntest du den bitte zeigen? Er datiert vom 13.8.1870, also der frühen Kriegsphase gegen Frankreich und könnte innen Interessantes zeigen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
becker04 Am: 14.07.2021 16:40:45 Gelesen: 7065# 334 @  
@ bayern klassisch [#333]

Hallo Ralph,

leider nur die Hülle. Ich kann aber eine Feldpostkarte vom September 1870 nach Berlin zeigen, Ankunft dort am 8.9.1870.



Viele Grüße
Klaus
 
bayern klassisch Am: 14.07.2021 17:58:58 Gelesen: 7055# 335 @  
@ becker04 [#334]

Hallo Klaus,

schade - wäre spannend gewesen, wenn es den Krieg betroffen hätte.

Danke fürs Zeigen der Feldpostkarte - wie immer schwer leserlich und Bleistiftnotizen werden nach 150 Jahren halt auch nicht besser lesbar.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Totalo-Flauti Am: 17.07.2021 23:28:04 Gelesen: 6706# 336 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Brief von Leipzig nach Triptis vom 24.5.1870. Der Brief wurde mit 3 x Mi.14 für den notwendigen Groschen frankiert. Entwertet wurden die Marken mit dem Leipziger Hufeisenstempel.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
volkimal Am: 05.08.2021 15:56:57 Gelesen: 5086# 337 @  
Hallo zusammen,

ein Ganzsachenumschlag von Lüdinghausen nach Olfen vermutlich vom 31.6.1868.



Der Brief geht an den jüdischen Kaufmann Moses Simon. Irgendwer hat senkrecht auf dem Umschlag notiert "Couvert des Durchgangs-Schreibens".

In Olfen gab es eine kleine jüdische Gemeinde. Die Familie Simon war am bekanntesten. Seit 1812 gab es ein jüdisches Gebetshaus (Synagoge), das 1857 beim Olfener Brand zerstört wurde. 1860 wurde eine neue Synagoge hinter dem Rathaus gebaut. Moses Simon (*1814 in Olfen) gehörte dabei zum Vorstand des Synagogenstatuts. Ein Sohn von ihm verließ 1928 mit seiner Familie als letzte jüdische Einwohner die Stadt Olfen. [1]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.heimatverein-olfen.de/treffpunkte/digitaler-stadtrundgang/synagoge/
 
Magdeburger Am: 21.08.2021 11:56:05 Gelesen: 3931# 338 @  
Liebe Sammelfreunde,



ein Beleg, welcher am 03.09.1871 in Magdeburg am Zug in Richtung Minden eingeworfen wurde, ging "Herr Ad De ?? Ge'wdon ? Jemeppe by Lütheb" (Belgien).

Der Brief ist tarifgerecht mit 2 Groschen frankiert, welche mit dem Streckenstempel entwertet wurden.

Siegelseitig wiederholung des Streckenstempel sowie Ankunft in Jemeppe leider mit undeutlichem Datum.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 21.08.2021 12:04:00 Gelesen: 3929# 339 @  
@ Magdeburger [#338]

Lieber Magdeburger,

ich kann die Anschrift kaum lesen, aber Ad. stand - glaube ich - für Advocat (oder "Avocat"?), also sollte unser Doktor ein Dr. jur. gewesen sein. Vlt. findest du ihn im Internet als Honoratioren dort, das wäre doch eine feine Sache.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
SH-Sammler Am: 21.08.2021 17:18:41 Gelesen: 3895# 340 @  
@ Magdeburger [#338]

Hallo Ulf,

der Brief nach Belgien ist eher in lateinischer, nicht in altdeutscher Kurrentschrift geschrieben.

Ich lese ganz unten als erstes: b/Lüttich.

Vielleicht erzielst Du mit dem Namen (Lamby?) Geradon auch bessere Ergebnisse im Internet. Ich selbst habe das aber nicht ausprobiert.

Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
Magdeburger Am: 21.08.2021 18:27:33 Gelesen: 3882# 341 @  
@ SH-Sammler [#340]

Hallo Hans-Peter,

mit Lüttich wirst dur recht haben.

Die Anschrift wurde zwischenzeitlich als "Av. De Lenby Géradon" entziffert.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Totalo-Flauti Am: 24.08.2021 12:03:18 Gelesen: 3596# 342 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein doppelt schwerer Brief vom 06.03.1869 aus Leipzig nach Reichenbach im Vogtland. Für die die notwendigen 2 Groschen wurde der Brief mit einer MiNr. 5 frankiert.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
hajo22 Am: 24.08.2021 18:43:17 Gelesen: 3567# 343 @  
@ Magdeburger [#341]

Av. bedeutet dann "Avenue" = (vornehme) Straße.

hajo22
 
Dorianus Am: 04.10.2021 18:47:21 Gelesen: 1155# 344 @  
Ich habe hier eine Dienstsache:

- aufgegeben 7.3.(1873) in Cassel
- adressiert an den Bezirkswiesenbaumeister Dittmar Wicke in Neuemühle bei Cassel
- frei gemacht mit NDP MiNr. D3 zu einem ½ Groschen

Oben links ein Aktenzeichen, unten links ein Portovermerk, rückseitig ein Postzustellungsstempel. Im Briefbogen eine Prägung "königliche Regierung zu Cassel", das Siegel wurde ausgeschnitten.

Eine Recherche im Internet ergab, das Herr Wicke mit Wirkung vom 1.2.1873 ein weiteres Jahr seinen Posten bekleiden durfte.

Einen Ausschnitt einer Notiz vom 8.3.1873 aus dem Amtsblatt der Regierung von Cassel füge ich bei (online gefunden bei der Thüringer Universität- und Landesbibliothek, Jena).

Ich vermute, dass dies der Brief ist, in dem ihm das von amtl. Seite mitgeteilt wurde.




 
Magdeburger Am: 06.10.2021 06:19:56 Gelesen: 973# 345 @  
Guten Morgen,

für heute habe ich einen 150jährigen Brief aus Magdeburg:



Morgen gibt es die Rückseite.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
 
Magdeburger Am: 13.10.2021 11:43:04 Gelesen: 568# 346 @  
@ becker04

Guten Tag Klaus,

für heute habe ich nur einen 150jährigen Brief:



Gelaufen von Magdeburg Bahnhof nach Jessnitz. Morgen gibt es die Siegelseite, auch wieder später.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 13.10.2021 11:43:04 Gelesen: 568# 347 @  
Guten Tag,

für heute habe ich nur einen 150jährigen Brief:



Gelaufen von Magdeburg Bahnhof nach Jessnitz. Morgen gibt es die Siegelseite, auch wieder später.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
 
Magdeburger Am: 16.10.2021 16:19:55 Gelesen: 365# 348 @  
Liebe Sammelfreunde

Auslandsbriefe sind immer wie was besonderes.



Aufgegeben am 27.12.1870 in der Stadtpostexpedition I, Am alten Markt in Zentrum der Stadt Magdeburg gelegen ging es nach Warschau. Richtig ist er mit 4 Groschen frankiert worden.



Leider ist der siegelseitige Ankunftsstempel sehr schwer zu lesen, deshalb habe ich ihn etwas bearbeitet. Er ist von Warschau in russischer Sprache.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 

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