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Thema: Briefmarkenhändler und Briefmarkensammler früherer Zeiten
Das Thema hat 617 Beiträge:
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Totalo-Flauti Am: 22.11.2025 13:42:50 Gelesen: 29044# 593 @  
Liebe Sammlerfreunde,

wer kennt ihn nicht, den lieben Sammlerfreund Kurt Kleeberg aus Leipzig [1]. Der sammelte scheint's mit viel Akribie die zu seinen Lebenszeiten vorhandenen Poststempel. Er vergaß dabei nicht auch die verwendeten Gummistempel von den Poststellen II zu archivieren. Doch welch Verdruss scheint ihm da das Postamt Jena nur zu machen. Hier wollte oder konnte keiner weiterhelfen, die wiederholt versendeten mittlerweile insgesamt 164 Umschläge entsprechend abzustempeln und an ihn zurück zu senden. Er scheint doch sehr verärgert. Bereits im August erfolgte eine Mahnung. Im Text kein "bitte", nur der umgehenden Erledigung wird entgegengesehen. Auf der Vorderseite erkennen wir nur ein Innendienststempel des HPA Jena zur Ankunft, keine Signatur ob "Gesehen" oder gar "Erledigt" wurde der schnöde Vorgang.

Wie die Geschichte wohl ausgegangen ist? Erbarmte sich ein Postbeamter oder wurde gar entsprechend instruiert vom Vorgesetzten? Bekam der liebe Herr Kleeberg seine Belege mit entsprechender Stempelung? Viele Fragen, die vorerst offen bleiben müssen. Eine Frage kam mir aber auch: Wie würde heute der Dienstleister auf solch profanes Ansinnen reagieren? Man ahnt es nur ...

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=255608
 
Dieter 66 Am: 22.11.2025 16:41:30 Gelesen: 29014# 594 @  
@ Stefan [#592]

Hallo Stefan,

sorry, habe dein posting erst jetzt gelesen.

Nach der Inflation/Kaufkrafttabelle wären 550 Westmark von 1950, heute ca. 1670 Euro. Somit ergibt sich ein Kaufkraftverlust von 83 %.

Heute wird die Potschta zwischen 150 und 250 Euro angeboten. (Händler) Im Michel derzeit 550.- Somit hätte ein Sammler, der die Potschta damals erworben hätte, einen Verlust in ähnlicher Höhe.

Hätte er damals für 550 Westmark Gold gekauft, so bekäme er heute für das Gold über 14.000 Euro. Schon krass.

Schönen Gruß Dieter.
 
Totalo-Flauti Am: 26.11.2025 22:42:50 Gelesen: 28338# 595 @  
Liebe Sammlerfreunde,

am 04.06.1947 sandte der Leipziger Briefmarkenhändler Max Nickl dieses Einschreiben mit Rückschein nach München. Der Brief wurde mit 1,68 Mark freigemacht. Das Einschreiben kostete 60 Pfennig, der Rückschein weitere 60 Pfennig und der Brief über 20 Gramm bis 250 Gramm kostete schlussendlich 48 Pfennig. Die Freimachung erfolgte mit den MiNr. 912, 923, 936, 951 und 954. Auf der Rückseite des Briefes hat sich das Münchener Postamt am 09.06.1947 per Stempel verewigt.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
hannibal Am: 27.11.2025 20:58:28 Gelesen: 28151# 596 @  
Hallo,

heute ein Beleg de Briefmarkenfachgeschäfts Paul Ullrich in Plauen.



Portogerechte Mischfrankatur Brief 2. Gew.-Stufe Einschreiben in die USA (50+30+60)

SBZ-Aufdruck auf Arbeiter 182(2),188, 192,193 und 194 sauber gestempelt
PLAUEN (VOGTL) 1 o 25.8.48. 8-9

Rückseite zwei US Stempel.

Viele Grüße
Peter
 
Bessie Am: 14.12.2025 16:12:05 Gelesen: 25623# 597 @  
Zwei Hingucker

Kein Zweifel, dass diese beiden Poststücke Philatelisten ihren Ursprung verdanken. Aber sie sind portogerecht echt gelaufen. Die Postkarte trägt auf der Rückseite einen hektographierten Text, mit dem zu einem Treffen eingeladen wird. Manches schöne Stück ist nur mit Sammlerhilfe möglich – denkt nur an die teuren Zeppelinbriefe! Eigentlich gehöre ich selber zu den Puristen. Aber in der Not …



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Zehnfachfrankaturen" / rechte Karte: Diese ging an den Händler Briefmarken Braun, 22 c Aachen]
 
Parachana Am: 18.12.2025 12:31:38 Gelesen: 24906# 598 @  
Aus meinem Sammelgebiet Münster in Westfalen ein Brief nach New York.

Leipziger Messe 1948.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Viererblocks" Stamp Dealer Martin Sellinger, New York]
 
Totalo-Flauti Am: 19.12.2025 10:08:55 Gelesen: 24711# 599 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Postkarte (P226 mit Zusatzfrankattur Mi.513, 516) vom 28.01.1938 aus Chemnitz nach Zürich an den Briefmarkenhändler Adolf Glättli. Er wurde hier im Thema schon ein paar mal genannt und entsprechende Belege gezeigt. Der Chemnitzer Absender teilt mit, das keine Blätter zur Ausgabe "Heros" mehr geliefert werden können.

Auf der Vorderseite der Postkarte scheint sich ein Sammler "reichgerechnet" zu haben. Eine totale Unsitte wie ich finde. Normalerweise radiere ich solche Notizen von den Belegen weg. Hier fand ich es dann doch irgendwie passend.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 21.12.2025 10:37:08 Gelesen: 24276# 600 @  
Liebe Sammlerfreunde,

Der Leipziger Händler Max Nickl versandte am 07.06.1947 folgendes Einschreiben mit Rückschein. Lt. Vignette auf der Rückseite war er seit 1921 aktiver Händler. Die mir bekannten Belege von Ihm kommen mir aber eigentlich nur aus der Nachkriegszeit vor. Ich habe beim APHV einen Text zur Firmengeschichte gefunden. [1] Danach war die Firma eigentlich noch viel früher aktiv. Das Geschäft in Leipzig wurde 1921 eröffnet.

Das Einschreiben mit Rückschein wurde mit 144 Pfennig frankiert. Der Brief kostete 24 Pfennig, das Einschreiben sowie der Rückschein jeweils 60 Pfennig. Verwendet wurden aus der ersten Kontrollratsserie die MiNr.912, 915, 923 und 934 sowie von der zweiten Kontrollratsserie die MiNr.944 und 954.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



[1] https://aphv.de/100-jahre-briefmarken-nickl/
 
Totalo-Flauti Am: 28.12.2025 19:26:31 Gelesen: 22929# 601 @  
Liebe Sammlerfreunde,

mit einer Drucksache vom 18.05.1948 informierte der Werbe- und Sonderstempelversand von Lorenz Popp aus Leipzig seine Kundschaft über die aktuellen Preise vorwiegend zum Sonderstempel vom 01.Mai.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



Werbe- und Sonderstempelversand Lorenz Popp, Leipzig 0 5
 
hannibal Am: 09.01.2026 21:35:36 Gelesen: 21249# 602 @  
Hallo,

Postkarte der Sammlergruppe Werdau - mit SBZ 228 (als Ortspostkarte überfrankiert).

Sonderstempel WERDAU (SACHS) 20.12.48.-10 STADT DER TEXTILINDUSTRIE



Text auf der Rückseite u.a. Einladung zum Großtauschabend.

Viele Grüße
Peter
 
Frankenjogger Am: 23.01.2026 08:38:55 Gelesen: 19366# 603 @  
Hallo,

der zweite Brief ist ein Luftpostbrief (bis 20 g) mit Einschreiben und Nachnahme vom 12.8.1966 von Berlin 33 nach Eisenberg in der Pfalz.

Gebühren: Lp-Bf 35 Pf, R-Gebühr 80 Pf, Nachnahm 80 Pf, zusammen 195 Pf.
Der Brief ist 15 Pf überfrankiert.



Beim nächsten Mal geht es mit dem Wert zu 80 Pf weiter.

Viele Grüße,
Klemens

[Redaktionell den zweiten Brief aus dem Thema "Berlin Sondermarken Serie Alt-Berlin Bedarfsbelege" kopiert. Absender ist der Berliner Briefmarkenversand KG Joachim Müller]
 
Briefuhu Am: 25.01.2026 06:40:30 Gelesen: 19022# 604 @  
Habe hier ein interessantes Nachschlagewerk gefunden. Philatelistisches Handbuch, Verzeichnis der bedeutendsten Briefmarkensammler und Händler der Welt. Zusammengestellt wurde es vom Verleger August Marbes, Bremen, 1896.

https://www.rpsl.org.uk/gplstatic/BL_CrawfordDocs/016668279.pdf

Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 27.01.2026 08:42:32 Gelesen: 18652# 605 @  
@ Briefuhu [#604]

Ganzsachenpostkarte Ungarn Michel Nr. P 6, gelaufen am 27.03.1897 von Fehertemplon, deutsch Weißkirchen, nach Berlin, dort Ankunft am 29.03.1897. Empfänger die Briefmarkenhandlung des Herrn Hans Kötter, den ich nur in dem oben genannten Nachschlagewerk fand.



Schönen Gruß
Sepp
 
Frankenjogger Am: 29.01.2026 09:19:29 Gelesen: 18230# 606 @  
Hallo,

bevor ich wieder zu Belegen komme, die wirkliche Postkriegsmaßnahmen aufzeigen, möchte ich noch einen kleinen Exkurs zum Zusatzdienst „Nachnahme“ in Berlin zur Zeit des Postkrieges machen. Hier hauptsächlich in Bezug auf Briefmarkenhändler aus West-Berlin, da Nachnahme-Belege wohl überwiegend von Briefmarkenhändlern erhalten geblieben sind, da diese an Sammler gingen und somit meist auch als Ganzstücke aufgehoben wurden.

Das Besondere am Dienst Nachnahme war, dass der Geldtransfer beim Austausch zwischen West-Berlin und dem Ostsektor oder der SBZ nur über das Postscheckamt im Osten Berlins, dem Postscheckamt NW stattfand. Einen Geldverkehr der beiden Seiten untereinander, also SBZ nach West-Berlin oder umgekehrt, gab es nicht.

Wer aus West-Berlin Geschäfte mit Ost-Bürgern oder -Firmen machen wollte, musste ein Konto beim Postscheckamt NW haben, das nur in DM-Ost geführt wurde. Er musste dort auch sein Geld abholen.

Der Briefversand unterlag dabei natürlich auch den Postkriegsmaßnahmen, weshalb die West-Berliner Briefmarkenhändler natürlich mit SBZ-Marken frankierten.

Es gab damals beide Aufgabemöglichkeiten, zum einen direkt in Ost-Berlin, aber auch in West-Berlin, die jedoch deutlich seltener sind.

Ich beginne mit einem Nachnahme-Fernbrief vom Markenhaus Bärenpost vom 16.11.1948 nach Ilmenau in Thüringen. Der Brief wurde in Ostberlin ‚Berlin C 25‘ aufgeben. Als zweiten Beleg zeige ich einen Nachnahme-Fernbrief mit Einschreiben von Alfred Brückner vom 28.2.1949 nach Löbstädt bei Leipzig, aufgebeben im Postamt ‚Berlin W 9‘, auch im Ostsektor.



Da Briefmarkenhändler bei Warensendungen einen Nachweis der Lieferung wollten, sind reine Nachnahmebriefe seltener als Nachnahmebriefe mit Einschreiben.

Viele Grüße,
Klemens

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"]

[Händler Beleg links: Berliner Markenhaus Bärenpost GmbH, Sybelstr. 66, Berlin-Charlottenburg / Händler Beleg rechts: Alfred Brückner, Gardeschützenweg 46, Berlin-Lichterfelde-West]
 
DL8AAM Am: 29.01.2026 22:16:40 Gelesen: 18120# 607 @  
Das Briefmarkenhandlung Edgar Krickmeyer in Göttingen (Rote Straße 30) findet man hier als Eindruck in einem der beliebtesten, kostenlosen Briefmarkenmagazine "Briefmarkenpost" des letzten Jahrtausends, welches man üblicherweise beim Besuch des örtlichen Briefmarkenladens als Werbung mitbekam. Das verteilende Geschäft konnte sich seinerzeit im Kopf, im rechten "Freifeld" drucktechnisch verewigen.



Deckblatt der "Nummer 1 - Januar 1971", passend mit dem Handstempel GÖTTINGEN 1 aj 34 vom 01.01.1971 als Coverboy ;-)

Im anderen Händler-Thema "Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren" [1] zeigte ich vor Jahren mal ein Deckblatt mit dem Eindruck vom überregional bekannten Briefmarkenhaus Hans Grobe aus Hannover und schrieb damals eher aus Spass, ... ich hätte da mal eine nette Sammlungsidee: "alle" Briefmarkengeschäfte als Eindruck auf dem Kundenmagazin Briefmarkenpost.

Nun fiel mir kürzlich ein kleinerer Karton mit genau diesem Thema in die Hände (leider nur die Deckblätter, aus den 1960er bis in die 1990er Jahre). Zumindest wäre das eine mögliche Art, die ehemalige "Business-Infrastruktur" der Philatelie zu dokumentieren. Denn zu vielen dieser altforderen, lokalen Geschäften findet man ja heutzutage kaum bis nichts mehr. Früher "elementar wichtig für uns", heute gibt es nicht einmal mehr'n Treffer bei Google. Also, wie wär's? ;-)

Das Ladeng) eschaft Edgar Krickmeyer ist übrigens bis heute weiterhin unter diesem alteingesessenen Namen (mit dem neuen Inhaber Norbert Schwiegk aktiv, inzwischen aber eher auf Schreibwaren und Geschenkeartikel o.ä. spezialisiert - wobei, als ich vor ein paar Wochen dort vorbei ging, gab es immer noch eine kleine Auslage von Briefmarken im Schaufenster. Das örtliche Tageblatt bezeichnete das Geschäftsmodell vor ein paar Jahren mal als "Papeterie mit Briefmarkenfachhandel" [2].

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.philaseiten.de/thema/5878
[2] https://www.goettinger-tageblatt.de/wirtschaft/regional/inhaber-von-edgar-krickmeyer-haelt-nichts-von-kontaktlosem-verkauf-B67OZEGBBTO5TZC3HIS2E4IQFU.html
 
DL8AAM Am: 05.02.2026 20:38:46 Gelesen: 15554# 608 @  
@ DL8AAM [#607]

Die kleine Großstadt Göttingen, mit etwas mehr als 100.000 Einwohnern, besaß früher™ - direkt in der Kerninnenstadt - mehr als eine Briefmarkenfachhandlung:



Deckblatt des Kundenmagazins "Briefmarkenpost" (Februar 1969) mit Handstempeleindruck des seinerzeit verteilenden Geschäfts: Wilhelm Kahler, "Briefmarken-Etage am Markt" in der Weender Straße 20 in Göttingen.

Ich selbst kann mich persönlich an dieses Briefmarkengeschäft am Marktplatz nicht erinnern. Auch finden sich im Netz hierzu keinerlei Spuren, oder sollte ich einfach nur falsch gesucht haben? Nee, nä? ;-) Bis auf ein paar kürzlich gefundene "Briefmarkenpost"-Deckblätter aus dem Zeitraum von Januar 1968 bis Juni 1972, liegt mir sonst absolut nichts vor. Es gab zwar bis vor einigen Jahren in der Weender Straße noch ein weiteres Briefmarkenhaus, aber das befand sich am vollkommen anderen Ende dieser Straße.

Beste Grüße
Thomas
 
Frankenjogger Am: 08.02.2026 11:10:01 Gelesen: 15005# 609 @  
Hallo,

dieses Mal mit etwas Verspätung, da ich zu beschäftigt war.

Bevor ich zu Nachnahme-Belegen mit Aufgabe in West-Berlin komme, zeige ich noch einen Nachnahme-Wertbrief vom 25.4.1949 von Berlin NO 18 nach Fischendorf-Leisnig in der SBZ.

Der Absender war der bekannte West-Berliner Briefmarkenhändler Robert Rumpe (Berlin-Wilmersdorf), hier aus dem Ost-Berliner Zweigbüro mit Zusatzstempel „Zweigbüro für Ostzone und Ost-Berlin Berlin NO 18, Landsberger Allee 153“, für den Handel mit Kunden aus der Ostzone. Die Geldabwicklung erfolgte gezwungenermaßen über das Postscheckamt NW in Ost-Berlin.

Gebühr: Fernbrief (21-250 g) 48 Pf; Wert-Behandlungsgebühr (über 100 DM) 100 Pf; Wertgebühr (bis 500 DM) 20 Pf; Nachnahme 40 Pf, zusammen 2,08 DM-Ost.



Ein schönes Beispiel des zonenübergreifenden Geldflusses im blockierten Berlin mittels Post, mit sektorübergreifendem Zweigbüro.

Viele Grüße,
Klemens

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"] [Robert Rumpe (Berlin-Wilmersdorf), hier aus dem Ost-Berliner Zweigbüro mit Zusatzstempel „Zweigbüro für Ostzone und Ost-Berlin Berlin NO 18, Landsberger Allee 153]
 
bayern klassisch Am: 14.02.2026 09:55:12 Gelesen: 13394# 610 @  
Liebe Freunde,

sehr schön, dass sich so viele Sammlerfreunde an diesem Faden beteiligen - klasse!



Heute zeige ich eine Nachnahme aus Düsseldorf von Hans Froede vom 7.12.1934 über 9,67 Reichsmark nach Falkensee - postlagernd - an Henry Kolendowicz. Nachnahmen sind nicht so häufig mit reinen Frankaturen der 1934 Nothilfe, zumal mit 2 Zusammendrucken und postlagernd (poste restante) ist ja eh ein spezielles Hobby im Hobby von mir, da konnte ich nicht widerstehen.

LG von bayern klassisch

[Redaktionelle Ergänzung: Hans Froede war Briefmarkenhändler, Herausgeber des Froede-Katalogs in Konkurrenz zu Michel, von Katalogen für Europa, Übersee und Spezialthemen wie die DDR-Luftpost oder Württemberg-Philatelie sowie Autor in Der Deutschland-Sammler u.v.m.]

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945"]
 
hannibal Am: 17.02.2026 21:26:26 Gelesen: 12412# 611 @  
Hallo,

eine Postkarte von Erich Leke - Haus für Sammlerbedarf - frankiert mit SBZ 186 Maschinenaufdruck auf Arbeiter nach Wuppetal-Elberfeld.



Antwort auf die Bestellung eines Sprachführers der Philatelie (deutsch, englisch, französisch)-



Viele Grüße
Peter
 
epem7081 Am: 17.02.2026 23:13:08 Gelesen: 12372# 612 @  
Hallo zusammen

aus einem DDR-Sammlerfundus hier eine Einlieferungsbestätigung für die 40. Auktion der Dresdner Briefmarken-Auktion aus Dresden 80 vom 10.7.1968. Freigemacht mit MiNr 1156 (Damen-Einsitzer) [Li-Nr 1009]. Das HO-Männchen ist auch hier im Einsatz: HAUSHALT - TECHNIK - DRESDEN-STADT.



Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
 
volkimal Am: 24.02.2026 16:20:23 Gelesen: 10578# 613 @  
Hallo zusammen,

im Beitrag [#408] habe ich schon zwei Karten vom Sammler Oberlieutnant Eduard Dorfinger an den Händler Clabes jun. in Bückeburg gezeigt.



Herr Dorfinger hat den Namen des Händlers allerdings jedesmal anders geschrieben: Chales jr. (4.11.98), Chabes jun. (25.11.98) bzw. Clabs jr. bei dieser Karte vom 20.11.1898. Die letzte Schreibweise dürfte die richtige sein, denn ich habe noch zwei weitere Karten an den Händler [#423] und https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=323661

Interessant finde ich auch den Text, in dem es um eine verlorengegangene Lieferung geht. Außerdem beschreibt Herr Dorfinger, was er alles sammelt. Bei den vielen Sammlungen muss er ein sehr großes Haus gehabt haben. Herr Dorfinger schreibt:

Euer Hochwohlgeboren theile ich sofort mit, daß die fragliche
Sendung bis heute nicht in meine Hände gelangt ist, und auch
die Nachforschungen die dem hiesigen Postamte erfolglos waren!
Bitte daher die Sendung sofort zu reclamieren! Bei einer neuer-
lichen Sendung Ihrerseits bin ich gerne bereit, einen Theil des Scha-
dens zu tragen, indem ich meine Gegensendung umfangreicher
gestalten werde. Doch bitte ich alle Sendungen zu recomman-
dieren. Ich sammle Brief- und Stempelmarken, Ganzsachen -
nur bessere – Liebigbilder, Antiquitäten, alte Waffen und
Uhren, dann Reclame-Ausstellungsmarken, Privat- und Sie-
gelmarken! Bitte Sendungen so reichhaltig zu machen, daß sich
das Porto lohnt.
Hochachtend
E. Dorfinger
Oblieut
Theresienstadt in Böhmen 20/11.98


Viele Grüße
Volkmar
 
epem7081 Am: 05.03.2026 21:14:45 Gelesen: 8957# 614 @  
Hallo zusammen,

in einem übernommenen Fundus ist auch dieses mit auffälligen Sondermarken frankierte Einschreiben bei mir gelandet. Opulent frankiert teils mit Berliner Ausgaben als da sind 5x MiNr 513 (Blauer Enzian) und MiNr 821 (Sportförderung) sowie DBP MiNr 1269 (Leichtathletik) und MiNr 1043 (Boeing 747 Jumbo-Jet). Absender ist das Briefmarkengeschäft Marlies Bongartz Cappelstraße 12 4780 Lippstadt. Aufgegeben wurde die Sendung allerdings am 28.4.1990 in DELBRÜCK / b / 4795. Portogerecht wurde damit ein Brief im Gewicht zwischen 100-250 g (3,20) und das Einschreiben 2,50 = 5,70 DM versandt.



Im Internet bin ich bei der Suche nach Informationen zu dem Briefmarkengeschäft nicht fündig geworden.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

Briefmarkenfachgeschäft Marlies Bongartz, 4780 Lippstadt, Cappelstrasse 12
 
becker04 Am: 08.03.2026 16:13:33 Gelesen: 8280# 615 @  
Hallo zusammen,

von der Briefmarkenhandlung Herbert Conrad, Halle-Saale, Schmeerstr 11 ein Nachnahmebrief über 20g nach Sonneberg. Aufgegeben am 3.1.1946 (PP1) und korrekt mit 44 Pfg frankiert.



MfG
Klaus
 
hannibal Am: 28.03.2026 21:10:07 Gelesen: 4247# 616 @  
Hallo,

ein Brief von Lieselotte Sturm Briefmarken Leipzig.



Frankiert mit SBZ Westsachsen 119, Stempel LEIPZIG O 5 21.11.45 - 19.

Viele Grüße
Peter
 
becker04 Am: 30.03.2026 09:08:30 Gelesen: 4032# 617 @  
Guten Morgen,

eine Ganzsachen-Postkarte aus Hamburg vom Briefmarken-Großhandel G. Adolf Pohl, St. Pauli, Spielbudenplatz mit einem Sonder-Angebot. Aufgegeben am 24.9.1947.



MfG
Klaus
 

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