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Thema: Briefmarkenhändler und Briefmarkensammler früherer Zeiten
Das Thema hat 234 Beiträge:
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hannibal Am: 03.07.2019 23:18:26 Gelesen: 18022# 210 @  
Heute eine portogerechte Drucksache der Briefmarken-Großhandlung Wilhelm Horn Wittenberge.



Portogerecht frankiert mit SBZ 213 Sonderstempel WITTENBERGE 13.5.50.-15

Viele Grüße
Peter
 
zonen-andy Am: 01.08.2019 16:22:11 Gelesen: 16912# 211 @  
Hallo,

bei den 2 Briefen war auch nicht alles perfekt.



Grüße Andreas

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Tintenstrahlentwertungen neuer Großbriefsortieranlagen der DPAG" / Händler: Jörg Schönherr, Leipzig und Briefmarkenversand Frank Schrader, Northeim ]
 
hannibal Am: 21.08.2019 15:56:56 Gelesen: 15717# 212 @  
Hallo,

heute ein Beleg des Briefmarkenhändlers Alfred Brückner aus Berlin-Lichterfelde nach Meiningen frankiert mit SBZ 213 Stempel BERLIN N 4 12.8.49.



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 26.08.2019 20:58:02 Gelesen: 15287# 213 @  
Ergänzend zum Beleg von Alfred Brückner die scans der Vorder- und Rückseite seines Sonderangebots Nr.118a.



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 29.08.2019 17:26:56 Gelesen: 15196# 214 @  
Heute ein Beleg der gleich mit Absender und Empfänger in das Thema passt.

Drucksache mit SBZ 213 des {b]Briefmarken- Großhändlers Helmut Koellner aus Wismar[/b] an Alfred Graffenberg in Hessisch-Oldendorff.

SST (3a) WISMAR 01.2.49.-18.

Interessant das Angebot zu den Ausgaben Mecklenburger "Zonenmarken" und auch die Verschluss-Vignette des Händlers die den 4 Pfg.-Wert der Abschiedsausgabe zeigt.



Viele Grüße
Peter
 
10Parale Am: 15.11.2019 15:41:16 Gelesen: 10314# 215 @  
@ doc [#85]
@ Mondorff [#84]

Zu der Firma Wilhelm Sellschopp habe ich auch noch etwas ausgegraben, einen Wertbrief über 500,-- DM von Hamburg nach Greifensee in der Schweiz, dokumentiert mit einem roten Zollfrei Stempel vom Zollamt Basel. Schöner Stempel von 20.5.1983.

Liebe Grüße

10Parale


 
hannibal Am: 19.11.2019 23:15:27 Gelesen: 10021# 216 @  
Hallo,

heute wieder ein Beleg des Händlers Albert Brückner Leipzig als Drucksache an die Gebrüder Böttcher nach Einbeck - Hann. frankiert mit SBZ 213a.

Stempel LEIPZIG C2 21.1.49.-19



Interessant das Firmenlogo von Albert Brückner und der rückseitige Text.



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 26.11.2019 23:36:06 Gelesen: 9687# 217 @  
Drucksache bis 50g der Briefmarkenhändlerin Erna Schindler Lastau nach Greiz.

Frankiert mit SBZ 212 und Eckunterrand 213.

Stempel LASTAU (KR GRIMMA)a 16.3.49.-18



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 28.11.2019 16:44:48 Gelesen: 9584# 218 @  
Ein Beleg von Herbert Strümpel "Briefmarken-Tauschzirkel und Kaufverkehr" aus Oschatz



Drucksache frankiert mit dreimal SBZ 212, dabei rechtes Eckunterrandstück
Stempel (10b) OSCHATZ 1 e 21.4.49



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 01.12.2019 21:05:26 Gelesen: 9430# 219 @  
Ein großformatiger R-Brief des Leipziger Briefmarkenhändlers Max Nickl nach Offenbach.

Überfrankierte Buntfrankatur aus dem SBZ-Köpfe-Satz mit

SBZ 213, 215, 217, 219, 221, 223, 225 und 227. Alle Marken zentrisch entwertet
LEIPZIG W 20 10.1.49.-18.



Provisorischer R-Zettel Stempel Leipzig W 31 g
Rückseitig Stempel (16) OFFENBACH (MAIN) 1i 13.1.59.-23

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 03.12.2019 21:32:16 Gelesen: 9354# 220 @  
Drucksache des Fachvertriebs für Philatelie Leipzig nach Einbeck Gebr. Böttker, frankiert mit SBZ 213 Stempel LEIPZIG W 31 1.4.49



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 06.12.2019 21:04:00 Gelesen: 9292# 221 @  
Drucksache mit Einzelfrankatur SBZ 213 Ecke oben links aus -NO-Bogen von Werner Robert Kuhn Beschaffung von Gelegenheits-Handstempeln.

Sonderstempel (19b) ZERBST 20.8.49.-17 1000 Jahr Feier zweimal sauber abgeschlagen.



Viele Grüße
Peter
 
Hornblower Am: 13.12.2019 10:30:56 Gelesen: 9046# 222 @  
Hier habe ich eine portogerechte Auslandsdrucksache der Mi.-Nr. 113, Datum leider nicht ersichtlich. Über das Briefmarkenhaus Schmitt in Darmstadt-Eberstadt habe ich leider nichts herausfinden können, die Firma Francois Brych in Monte Carlo existiert aber wohl heute noch, wenn auch an anderer Stelle.



Beste Grüße
Michael
 
hannibal Am: 17.12.2019 11:18:40 Gelesen: 8932# 223 @  
Drucksache innerhalb Dresdens der Briefmarkengroßhandlung R. Ludwig, frankiert mit waagerechtem Dreierstreifen der SBZ 212a aus der Dauerserie Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft ...

Stempel (10a) DRESDEN A 29 d 23.7.49.-14 sauber zweimal abgeschlagen



Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 10.02.2020 18:09:52 Gelesen: 5484# 224 @  
Heute eine portogerechte Auslandspostkarte vom Briefmarkenversand Heinz Papendorf, Berlin W 15 an die Schweizer Briefmarkenzeitung, frankiert mit SBZ 213 und 219 und "leider" erst nachträglich entwertet BERLIN NW 7 am 27.4.49.-7



Rückseitig wird ein Probeexemplar der Zeitung erbeten.

Viele Grüße
Peter
 
bedaposablu Am: 11.02.2020 11:18:25 Gelesen: 5376# 225 @  
@ hannibal [#210]

Hallo Hannibal,

in diesem Laden war ich als Kind öfter und habe ab und zu auch mal einige Marken gekauft. So war das nun mal in den 1960-er Jahren. Bin in Wittenberge geboren und damals gab es halt als Jugendlicher nur Tausch untereinander oder kaufen, vor allem die Westmarken! Damals hatte Briefmarkensammeln noch einen anderen Stellenwert! Lang, lang ist es her!

Mfg! bedaposablu
 
volkimal Am: 24.02.2020 21:11:40 Gelesen: 4689# 226 @  
Hallo zusammen,

diese Postkarte ist mir natürlich durch den ungewöhnlichen Aufdruck auf der Briefmarke aufgefallen. Interessant finde ich aber auch den Text auf der Rückseite. Diesen und einen anderen Text desselben Händlers findet ihr auf [1].





Weshalb der Briefmarkenhändler Hans Genzel aus Charlottenburg die Briefmarke der Kontrollratserie so aufwändig überdrucken ließ weiß ich nicht. Die Karte wurde mit Sicherheit verwendet als die Marke nicht mehr gültig war. Es hätte doch genügt, einfach eine Briefmarke aufzukleben wie es auch in diesem Fall geschah. Da die Marke fehlt erkennt man es jetzt nur noch an dem unvollständigen Stempelabschlag.

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.ganzsachen-online.de/?p=4525
 
Totalo-Flauti Am: 01.05.2020 15:56:58 Gelesen: 1873# 227 @  
Liebe Sammlerfreunde,

der Leipziger Briefmarkenhändler Greif hat hier am 6.6.1942 einen Nachnahmebrief (20 Pfennig) zu 8,10 RM als Drucksache (3 Pfennig) nach Leipzig versandt.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
GSFreak Am: 10.05.2020 16:32:11 Gelesen: 1246# 228 @  
Hier drei Notganzsachen aus Wuppertal-Elberfeld 1, alle aus der 1. Portoperiode. Es sind unterschiedliche Formblätter, die durch einen roten Zweikreisstegstempel mit integriertem Freivermerk "BEZAHLT", WUPPERTAL-ELBERFELD 1 mit geblocktem Datum in eine 6 Pf.-Ganzsache umgewandelt wurden. Es findet sich in der Datumsleiste jeweils nur eine "1." auf der Stelle des Monats. Das steht aber nicht für Januar (1946), wie die nachfolgenden Karten zeigen.

P A05, gelaufen am 16.01.1946 von Wuppertal-Elberfeld 1 (UB b) nach Hamburg 1:.



P A06, gelaufen am 07.08.1945 von Wuppertal-Elberfeld 1 (UB a) nach Wesermünde:



P A07, gelaufen am 26.07.1945 von Wuppertal-Elberfeld 1 (UB a) nach Hannover:



Beste Grüße
Ulrich

---

Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945" / Beleg oben: Anfrage an Firma Edgar Mohrmann, Hamburg / Beleg mitte: Anfrage an Markenhaus Schild, Wesermünde
 
Heinz 7 Am: 10.05.2020 18:37:25 Gelesen: 1242# 229 @  
Heinrich Köhler kennt heute jeder Briefmarken-Sammler. Schon seit 1913 führt dieses Briefmarkenhaus Auktionen in Deutschland durch. Schon früh erlangte Heinrich Köhler eine führende Stellung nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Wenig mehr als 100 Auktionen wurden durchgeführt, bis der zweite Weltkrieg das Geschäft sehr erschwerte.

Köhler war damals noch in Berlin.

Ganz schwierig wurde die Situation 1943 / 1944.

Per 27.1.1944 führte Heinrich Köhler nochmals eine Auktion durch, es war seine 115. Auktion. Auf lediglich 5 Seiten (von total 8 Seiten) wurden 298 Lose (78 Sammlungen und 220 Einzellose) angeboten "Versteigerung im behördlichen Auftrag" mit aussergewöhnlichen Versteigerungs-Bedingungen, auf die auch speziell hingewiesen wurde. Lose 129-167 wurden auch nicht beschrieben (!), bis auf folgende Bemerkung:

"129 bis 167. Moderne Sätze Deutsches Reich, Saargebiet, Österreich. Ausserhalb Katalogbeschreibung". Vielsagend auch die Angaben auf Seite 8:

"Die eingesandten Marken werden, soweit sie nicht zur Bearbeitung zeitweilig vorgenommen werden, in besten Banksafes, die keinerlei Beschädigungen erlitten haben, verwahrt."

Die 116. Auktion (vom 25.7.1944, gemäss "Chronik der deutschen Philatelie; Heinrich Köhler und seine Nachfolger", von Wolfgang Maassen, 2013) war dann die letzte des Firmengründers, der im Juni 1945 verstarb, 64-jährig (1881 geboren).

Bemerkenswert ist, dass zu dem 115. Auktionskatalog noch eine zweiseitige Fototafel gedruckt wurde, die immerhin 73 Einzellose zeigte.



Dieser 115. Auktionskatalog zählt heute wohl zu den Raritäten. Philatelistisch ist er nicht wichtig, aber sein geschichtlicher Hintergrund ist doch sehr speziell.

Heinz
 
10Parale Am: 14.05.2020 20:42:47 Gelesen: 933# 230 @  
@ Heinz 7 [#229]

Ich stelle mir das auch nicht einfach vor, so eine Auktion mitten im Krieg. Es geht halt nichts über Kontinuität. Es wäre mal interessant zu sehen, wieviel organisierte Briefmarkensammler es in Deutschland vor, während und nach dem 2. Weltkrieg gab.

Ich mach einen kleinen Abstecher ins ausgehende 19. Jahrhundert. Da freue ich mich, eine Ganzsache 10 Bani zeigen zu können, die am 30. Juli 1893 in Bukarest doppelt abgeschlagen und am 1.8. in Wien mit einem Ankunftsstempel versehen wurde.

Der Absender war ein gewisser Herr HUGO SELIGMANN, Briefmarkensammler in Bukarest, Rumänien. Selten habe ich solch einen schönen Rahmenstempel gesehen, um seinen Namen und sein Hobby zu würdigen. Wie wir auf der Rückseite erfahren, war dieser Sammler Mitglied im philatelistischen Verein in Jassy.

In dem Schreiben bittet Herr Seligmann um die Zusendung einer Probenummer eines philatelistischen Blattes aus Wien, eventuell aus dem Hause des Herrn Karl Cl. Sauer. Man beachte die Sprachführung: "Unterzeichneter bittet Sie höflich,....."

Liebe Grüße

10Parale


 
TeeKay Am: 14.05.2020 21:59:25 Gelesen: 916# 231 @  
Briefmarkenauktion in der Hauptstadt Deutschlands - ok, das kann ich mir vorstellen. Mir fällt es aber immer noch schwer, mir eine Briefmarkenhandlung im Jahr 1943 im besetzten Belarus vorzustellen. Da kämpfen Partisanen gegen die Besatzer, die Millionen Belarusen töten, verhungern lassen, 20.000 Grodnoer vergasen, erschießen - und in dieser Stadt, in der 33.000 Menschen starben und deren Gebiet eines der Zentren des Partisenkampfes ist, lässt sich jemand aus Krakau einen Sonderstempel schicken. Und es ist kein deutscher Soldat oder ein dorthin eingewanderter Deutscher, sondern dem Namen nach ein Belaruse.

Interessant ist auch, dass mitten im Krieg diese Karte nach nur zwei Tagen ankam, während im vergangenen Jahr ein Brief von Deutschland ins Grodnoer Gebiet 11 Tage brauchte.



Zur Straße, in der die Briefmarkenhandlung war, gibt es sogar eine Webseite, von Briefmarkenhändler ist leider keine Rede [1].

In Hausnummer 11 wurde 1940 eine Apotheke gegründet, die es heute noch an der gleichen Stelle gibt.

Das ist Hausnummer 11 im Jahr 1940:



Und die gleiche Stelle heute - es sieht noch genauso aus, was man nur für wenige städtische Gebiete in Belarus sagen kann [2].

[1] http://www.mein-grodno.eu/eliza_orzeszkowa_strasse.html
[2] https://bit.ly/3fQUDze
 
10Parale Am: 14.05.2020 23:05:03 Gelesen: 899# 232 @  
@ TeeKay [#231]

Trotz der widrigen Umstände ein sehr schöner Beleg. Ich sehe, dass ich nicht allein in der Übung bin, Briefe in Ihr Zeitgeschehen einzuordnen. Es ist wie ein Wunder, dass das Haus mit der Nr. 11 noch steht und dass man heute die Apotheke betreten kann, und während man eine Packung Aspirin oder einen Misteltee kauft, sich vorstellt, wie hier einmal Briefmarken gehandelt wurden. Solche Expertisen faszinieren mich und man kann an Hand einzelner Belege lange, und hier leider auch traurige und grausige Geschichten erzählen.

Man nennt das heut auch "social philately", doch ich würde hier noch viel weitergehen. Ich habe noch keinen adäquaten Begriff gefunden. Vielen Dank jedoch für das Zeigen dieses Dokumentes.

10Parale
 
10Parale Am: 22.05.2020 15:37:54 Gelesen: 457# 233 @  
@ Mondorff [#95]

Schöner Beleg vom Boulevard Montmartre. Heute, - du schreibst es - befindet sich das Geschäft in der Avenue Montaigne.

Der Stempel auf diesem alten Briefcouvert zeugt davon, dass es das Haus Maury schon sehr lange gibt. Am 8. März 1871 war der Herr Maury gerade mal 26 Jahre alt. Und man weilte an der Rue St. Lazare.

Liebe Grüße

10Parale


 
hannibal Am: 29.05.2020 23:15:11 Gelesen: 124# 234 @  
Hallo,

ein weiterer Beleg zu einem Leipziger Briefmarkenhändler - Friedrich Dieck, der mitteilt, daß die Lieferung des Michel-Katalogs bereit liegt.



Portogerechte Drucksache frankiert mit waagerechtem Dreierstreifen der SBZ 212 und gestempelt LEIPZIG S 12 d 5.6.50.-18

Viele Grüße
Peter
 

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