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Thema: Briefmarkenhändler und Briefmarkensammler früherer Zeiten
Das Thema hat 276 Beiträge:
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Jensen Am: 23.08.2020 21:56:09 Gelesen: 4177# 252 @  
Hallo Peter,

zu diesem Beleg muss ich mal eine Frage stellen:

Schmiedefeld am Rennsteig liegt in Thüringen, SBZ bzw. 1950 DDR. Neustadt bei Coburg liegt jedoch in Bayern bzw. 1950 BRD. Wie kann ein Sammlerdienst in der DDR in einer so heißen Phase des kalten Krieges (1950) eine Art Ost-West-Deutsches Unternehmen (?) über die Grenze hinweg sein?

Viele Grüße
Jens
 
hannibal Am: 23.08.2020 22:37:31 Gelesen: 4173# 253 @  
Hallo Jens,

das habe ich mich beim ersten Blick auf den Beleg auch gefragt. Aber die Erklärung ist wohl im rückseitigen Text zu finden.

"Eine Anzeige im Sammlerdienst ist, infolge der kostenfreien Belieferung aller Philatelisten in Ost- und Westdeutschland...".

Scheinbar funktionierte das Anfang der 1950er Jahre noch.

Viele Grüße
Peter
 
volkimal Am: 26.08.2020 11:57:48 Gelesen: 4037# 254 @  
Hallo zusammen,

bei diesem philatelistischen Brief aus Homburg (Pfalz) an das Markenhaus Ferdinand Redwitz in Stuttgart ist mir nicht alles klar.



Die Jahreszahl im Stempel ist zwar nicht eingestellt, der Brief muss vom 18.06.1919 sein. Die Marken mit dem Aufdruck "Freistaat Bayern" sind im Mai 1919 erschienen und waren bis zum 31.1.1920 gültig.

Wenn ich es richtig sehe betrug das Porto für einen Fernbrief 15 Pfg., die Einschreibegebühr 20 Pfg. Mit 32 Pfg. wäre der Brief um 3 Pfg. unterfrankiert. Da der Brief am Schalter abgegeben worden sein muss, ist das schon ungewöhnlich.

Unten links steht der Vermerk "Durch die Postprüfungsstelle Ludwigshafen". Der Brief trägt aber keinerlei Zensurvermerk und hat auch keinen Ankunftsstempel aus Stuttgart.

Was meint ihr, ist der Brief echt und befördert worden?

Viele Grüße
Volkmar

[Beitrag [#254] redaktionell kopiert aus dem Thema "Postverkehr im 1. Weltkrieg und danach" (
 
Lars Boettger Am: 26.08.2020 13:26:39 Gelesen: 4016# 255 @  
@ volkimal [#254]

Hallo Volkmar,

nach meinem Bauchgefühl ist der Brief nicht gelaufen bzw. es fehlt ein Beweis für den Transport. Von daher ist es einfacher, ihn argumentativ als Stempelunterlage anzusehen.

Beste Grüße!

Lars
 
mausbach1 Am: 02.09.2020 11:00:42 Gelesen: 3420# 256 @  


1961 von Bergneustadt nach Teheran - Händler in Bergneustadt schon lange nicht mehr im Geschäft.

Glückauf!
Claus

[Redaktionell hinzugefügt: Absender Ingo Bohle, Briefmarken und Auswahlring IBO, Bergneustadt, Rheinland]
 
Fips002 Am: 12.09.2020 19:29:52 Gelesen: 2965# 257 @  
Brief vom Briefmarkenhändler L.V.Lindsey aus Norwich, USA, 25. November 1920 nach La Valletta, Malta,16. Dezember 1920.



Dieter
 
10Parale Am: 13.09.2020 09:48:23 Gelesen: 2933# 258 @  
@ Fips002 [#257]

Bleiben wir in den USA. Ganzsache mit Zusatzfrankatur vom Briefmarkenhändler ALVIN FRANZBLAU STAMPS in NEW YORK nach Basel. Bald nach Kriegsende wurden wieder rege Tausch- und Handelsbeziehungen weltweit aufgenommen, auch im privaten Bereich.

Gesamtfrankatur: 3 Cents mit u.a. Verkündung der 4 Freiheiten Inschrift: „Freiheit der Rede und Religion, frei von Not und Furcht“, Michel Nr. 511.

Liebe Grüße

10Parale
Stephan


 
karrottil Am: 17.09.2020 23:12:14 Gelesen: 2629# 259 @  
Hallo,

von mir ein Fernbrief-Einschreiben. Aufgegeben am 25.1.46 in Neuwied und am 2.2.46 in Hamburg angekommen.



Das Porto dürfte 42 Rpf betragen haben: 12 Rpf für Brief im Fernverkehr + 30 Rpf für Einschreiben. Den "Gebühr bezahlt"-Stempel mit ovaler Umrandung habe ich hier noch nicht gesehen. Ich kann ihn aber auch nicht einordnen. Der handschriftliche Vermerk im Stempel ist schlecht zu erkennen, aber mit etwas Phantasie erkenne ich eine 42 für die Portohöhe.

Beste Grüße Karsten

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel: Gebühr bezahlt / Taxe percu"]
 
skribent Am: 19.09.2020 12:32:13 Gelesen: 2591# 260 @  
Guten Tag,

die Briefmarkenhandlung D. Herbst in 809 Wasserburg sandte diesen Einschreib-Brief an die Briefmarkenhandlung Herbert Lindner in 799 Friedrichshafen am 29.11.72.



Warum ich beim Lesen der beiden Absender: Briefmarken & Wetteinnahmen lächeln musste, kann ich nicht näher erklären.

MfG >Franz<
 
karrottil Am: 19.09.2020 21:11:56 Gelesen: 2566# 261 @  
Hallo,

ein Einschreiben-Fernbrief an das Briefmarkengeschäft Walter Goecks in Berlin, aufgegeben am 23.5.46 in Wesermünde-Mitte, angekommem am 27.5.46.



Beste Grüße
Karsten
 
skribent Am: 20.09.2020 11:55:37 Gelesen: 2535# 262 @  
Guten Tag,

ein auf einer Notganzsache P671 geäußerter Wunsch von H. Blumberg an die Briefmarkenhandlung Paul Guttmann in Celle auf der Lüneburgerstr. 71.



Aufgegeben im Postamt RECKLINGHAUSEN SÜD 2 am 9. Oktober 1945, das war an der König Ludwig-Straße im gleichnamigen Ortsteil angesiedelt.

MfG >Franz<
 
karrottil Am: 20.09.2020 13:03:22 Gelesen: 2523# 263 @  
Hallo,

von mir nochmal ein Einschreiben-Fernbrief aufgegeben vom Briefmarkenfachgeschäft Gustav Seeberger, Rathausmarkt 17 in Hamburg am 11.6.46 und angekommen am 13.6.46 in Angelsdorf bei Elsdorf im Rheinland.



Au der Rückseite befindet sich ein schöner, silberner Aufkleber, der auf das 25-jährige Bestehen des Briefmarkenfachgeschäftes hinweist.



Abschließend habe ich noch eine Frage:

Auf dem Einschreibe-Zettel wurde die "36" mit Bleistift überschrieben. Was hat das zu bedeuten?

Beste Grüße
Karsten
 
Uwe Seif Am: 20.09.2020 15:01:51 Gelesen: 2508# 264 @  
@ karrottil [#263]

Hallo,

aus der "36" wurde eine "12" gemacht (= Aufgabepostamt).
 
karrottil Am: 20.09.2020 21:18:31 Gelesen: 2484# 265 @  
@ Uwe Seif [#264]
@ karrottil [#263]

Hallo Uwe,

da hätte ich auch selbst darauf kommen können, denn im Aufgabestempel von Hamburg steht ja auch schon die "12". Aber warum steht im Einschreibe-Zettel dann "Hamburg 36"? Ist das Postamt 12 mit falschen Einschreibe-Zetteln beliefert worden, oder hat man sich welche vom Postamt 36 beschafft, oder ?

Hat jemand eine Erklärung dafür?

Beste Grüße
Karsten
 
Roland Daebel Am: 21.09.2020 02:02:47 Gelesen: 2464# 266 @  
@ karrottil [#265]

Hättest Du auch selbst draufkommen können - siehe Stempeldatum. Damals musste man nehmen beziehungsweise aufbrauchen, was noch da war. Notfalls wurde improvisiert, in allen Lebenslagen.

Viel Spaß weiterhin
Roland
 
Uwe Seif Am: 21.09.2020 02:33:55 Gelesen: 2461# 267 @  
@ karrottil [#265]
@ Roland Daebel [#266]

Hallo,

ja, Roland beschreibt es gut. Derartige Improvisation kommt auch in späteren Jahren (Bundespost und DDR-Post) noch vor, wenn neue Zettel nicht rechtzeitig bestellt oder geliefert wurden. Große Ämter hatten deshalb auch Blanko-Zettel (ohne Ortseindruck) vorrätig.

Gruß Uwe
 
karrottil Am: 21.09.2020 19:22:54 Gelesen: 2429# 268 @  
@ Roland Daebel [#266]
@ Uwe Seif [#267]

Hallo Roland, hallo Uwe, danke für Eure Einschätzung und Hilfe.

Diesmal möchte ich eine Postkarte zeigen, aufgegeben am 6.7.46 in Hamburg von Hans Froede, Inh. Heinrich Heerdt, Briefmarkenexport, Hamburg, Bornplatz 4



Aus der rückseitigen Korrespondenz deute ich, daß auch K.-H. Zaadhof, 23 Oldenburg, Bahnhofsallee 22, im Briefmarkenhandel tätig war.

Beste Grüße
Karsten
 
skribent Am: 22.09.2020 19:31:53 Gelesen: 2393# 269 @  
Guten Abend,

den abgebildeten Beleg hätte ich fast übersehen!

Der Briefmarken-Versand Alex Berger, Berlin-Wilmersdorf, Markobrunnerstraße 5 schickt Herrn Z. Koch in Mannheim eine Drucksache, die aber in Recklinghausen aufgegeben wurde.



Das Datum kann man leider auch nicht richtig lesen.

MfG >Franz<
 
karrottil Am: 22.09.2020 21:02:09 Gelesen: 2377# 270 @  
Hallo,

eine Drucksache aus der Bizone, frankiert mit der MiNr.1.



Der Brief wurde am 21.2.46 in Müchen von der Briefmarkentauschzentrale Hans Kühleissen ansässig in der Goethestr. 64 in München, aufgegeben.

Beste Grüße
Karsten
 
volkimal Am: 28.09.2020 19:09:09 Gelesen: 2135# 271 @  
Hallo zusammen,

eine Marke aus Großbritannien mit einem violetten Aufdruck eines Wiener Briefmarkenhändlers auf der Rückseite:



Ich gehe davon aus, dass es eine Briefmarke ist, bei der die Zähne abgeschnitten wurden - oder gab es diesen Wertstempel auch als Ganzsache? Der Briefmarkenhändler Rudolf E. Wolf aus Wien in der Auerspergstraße hat wohl die für sich Reklame gemacht, indem er Briefmarken rückseitig mit seinem Stempel bedruckte.

Viele Grüße
Volkmar
 
mausbach1 Am: 01.10.2020 09:58:43 Gelesen: 2044# 272 @  
Luxembourg



24.11.27 von Esch nach Hamburg mit MiNr. P 85

Glückauf!
Claus
 
becker04 Am: 11.10.2020 16:02:34 Gelesen: 1253# 273 @  
@ becker04 [#202]

Hier ist eine frühere Drucksache des Philatelistischen Büros "COSMOS" aus Berlin.



Viele Grüße
Klaus


[Redaktionelle Ergänzung:]

Absender: Philatelistisches Büro Cosmos, E. Aengeneyndt, Berlin-Lichterfelde West, Mitglied im IPHV Berlin
 
Frankenjogger Am: 17.10.2020 19:57:15 Gelesen: 802# 274 @  
Hallo Hajo,

etwas verspätet, aber korrekt gesehen.

Ich mache weiter mit einem weiteren Beleg aus dem Tarif 1, der bis zum 31.5.1949 ging. Belege mit Bauten I sind aus diesem Tarifzeitraum generell nicht häufig, wobei der 1-Pf-Wert natürlich am längsten Gültigkeit in diesem Tarifzeitraum hatte.



Hierbei handelt es sich um eine Mehrfachfrankatur auf einer Fernpostkarte vom 21.4.1949, Porto 12 Pf. Der Beleg entstammt der legendären Koegel-Sammlung. Diese wurde 2010/2011 aufgelöst.

In der Zeit, oder kurz danach ist diese Karte bei mir gelandet und bleibt auch noch ein bisschen bei mir.

Gruß, Klemens

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege" / Absender: Bruno Nicolai, Briefmarken-Fachgeschäft, Berlin-Charlottenburg 4]
 
Fips002 Am: 21.10.2020 20:06:02 Gelesen: 434# 275 @  
Drucksache von Wilhelm Weller, Briefmarken, Gelsenkirchen 13.5.1947 nach Leipzig.



Dieter

[Ergänzung Redaktion: Gerhard Sperling war ebenfalls Briefmarkenhändler aus Leipzig. Zitat Infla-Berichte: Wahlwerbung auf ungültigen Inflationsmarken für Paul von Hindenburg zur Reichs-Präsidentenwahl 1925 durch den Leipziger Briefmarkenhändler Bernhard Sperling]
 
hannibal Am: 25.10.2020 22:53:18 Gelesen: 98# 276 @  
Heute ein Einschreiben des Händlers Albert Klickow aus Berlin Wilmersdorf 2 - rückseitig entsprechende Vignette "Briefmarken Ganzsachen Abstempelungen".

Frankiert mit senkrechten Dreierstreifen SBZ 190 und Eckunterrandpaar der 213a mit schmaler Randleiste im Unterrand.



Saubere Stempel BERLIN W 9 e 11.6.49. 11-12 V

Viele Grüße
Peter
 

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