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Thema: Auktionen: Falsche Beschreibungen in Auktions Katalogen
Das Thema hat 137 Beiträge:
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Martin de Matin Am: 31.07.2021 22:23:10 Gelesen: 5488# 113 @  
Eine weitere falsche Beschreibung der 114. Veuskensauktion vom 12/13.8.2021.

Auch diesmal ein einfaches "Falsche Beschreibungen in Auktions Katalogen - Rätsel", das hoffentlich schnell erkannt wird.

Was stimmt in der nachfolgenden Beschreibung der beiden Italienmarken nicht.

Los 912 Italien Michel 6a/b
10 Gr. Freimarke König Victor Emmanuel II 1861, in a.- und b.-Farbe, sauber ungebraucht, Pracht. M€ 275,--
Ausruf 55,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Donnerstag 12.08.2021, 08:30 CEST



Eine kurze Auflistung der Nr. 6 (10 Grana) aus dem Michelkatalog:

6a orange
6b gelbbraun
6c 0livgelb

Gruss
Martin
 
inflamicha Am: 31.07.2021 22:58:40 Gelesen: 5469# 114 @  
Hallo Martin,

die Farbbezeichnungen braucht´s da nicht.

Dieci = 10, venti = 20, also Katalognummer 6 und 7. Da die 7 bedeutend mehr Katalogwert hat ließe sich ein schönes Schnäppchen machen. Vorausgesetzt die 20 Grana ist in Ordnung. Scheint mir jedoch laut Abbildung eine ordentliche Schürfung am Kopfbild wegzuhaben.

Gruß Michael
 
Martin de Matin Am: 31.07.2021 23:12:03 Gelesen: 5458# 115 @  
@ Martin de Matin [#113]
@ inflamicha [#114]

Die Farbbezeichnung habe ich nur zur Ablenkung vom eigentlichen Unterschied geschrieben.

Die 20 Grana (linke Marke) war 2005 mit alleine 450 Euro bewerte; im Gegensatz dazu die 10 Grana in der a-Farbe mit 125 und die b-Farbe mit 150 Euro.

Hier hat sich Veuskens wie bei der letzten Auktion mit Norwegen Nr.7 (bei der jetzigen Auktion korrekt beschrieben) zu Gunsten eines potentiellen Käufers vertan.

Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 31.07.2021 23:31:43 Gelesen: 5451# 116 @  
Und eine weitere falsche Beschreibung der 114. Veuskensauktion vom 12/13.8.2021 zu gunsten eines möglichen Käufers.

http://www.philasearch.com/de/i_9120_127657/6605_USA/43-A114-597.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-31610&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&page=3&row_nr=60&breadcrumbId=1627766143.7355

Die Beschreibung lautet:

Los 597 USA Michel23
24 C. Freimarke Washington 1861, grau, sauber zart entwertet, überdurchschnittl. gut gezähnt, Kabinett. M€ 240,--
Ausruf 65,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Donnerstag 12.08.2021, 08:30 CEST



Es handelt sich hierbei um die MiNr. 13 die deutlich seltner als die Nr.23 ist und um ca.50% höher bewertet wird. Der Bildunterschied ist so extrem (Wertangabe der Nr.23 ist in Ziffern oben in den Ecken), das ich darauf nicht genauer eingehe. Das schöne ist noch, das dieses Los von mehren Losnumern der MiNr.23 eingerahmt ist.


Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 01.08.2021 15:42:10 Gelesen: 5317# 117 @  
Diesmal geht es um eine Fälschung bei der 114. Veuskensauktion vom 12/13.8.2021.

https://www.philasearch.com/de/i_9120_127598/6602_USA_Postmeisterausgaben/43-A114-538.html?treeparent=COSUBGRP-31610&set_sprache=de&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&breadcrumbId=1627820577.2849&row_nr=1

Die Beschreibung lautet:

Los 538 USA Postmeisterausgaben Providence: 5 C. Marke 'Providence (Rhode Island)' 1846, ohne Gummi, ungezähnt, gut gerandet und farbfrisch. Geglätteter Bug.
Ausruf 70,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Donnerstag 12.08.2021, 08:30



Die Postmeistermarken von Providence sind im Bogen von 12 Marken (3 x 4) gedruckt worden, wobei die rechte obere eine 10 cent-Marke ist. Jedes einzelne Feld unterscheidet sich in kleinen Abweichungen.

Komplette Bögen kann man bei Siegel Auction Galleries New York unter Power search mit Eingabe der Katalognummer 10x2a finden.

https://siegelauctions.com/lot_grd.php?btnSubmit=Search&sale_no=&lot_no=&fastsale=on&sdate1=01%2F01%2F1930&sdate2=07%2F20%2F2021&lotclass=All&majgroup=United+States&cat_supgroup=U.S.+Stamps&subgroup=All&lot_catfk=All&catselect=eq&srtorder=10x2a&keyword=&pfoper=gt&pfgrade=&gandor=or&pseoper=gt&psegrade=&symbol%5B%5D=All&realized1=&realized2=&recsperpage=10&sea_name=&pscolumn=default&sortord=DESC&calledfrom=lkp&win=qx5uj2&sea_emailflag=on

Wenn man das Stück von Veuskens mit diesen vergleicht, stellt man einige Unterschiede fest. Bei dem von Veuskens angebotenen Stück ist unten mittig der Abstand zwischen linken und rechten Blattwerk zu gering. An der linken/rechten Seite mittig ist der Abstand des hellen Punktes zu gross zum Blattwerk (beim Original wird der linke und rechte Punkt mindestens oben oder unten vom Blattwerk berührt. Ein gedachte Linie vom linken Rand des "O" von Office über den linken Rand des "C" von cents führt nie beim Original durch das linke untere Blattwerk. Unten ist ein Bild mit Pfeilen die auf die Unterschiede beim Veuskensstück hinweisen.



Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 01.08.2021 15:57:42 Gelesen: 5299# 118 @  
Und noch eine Kleinigkeit der 114. Veuskensauktion vom 12/13.8.2021.

http://www.philasearch.com/de/i_9120_127760/6605_USA_Zeitungsmarken/43-A114-700.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-31610%2CFI-9&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&breadcrumbId=1627825504.8537&row_nr=4

Mit folgender Beschreibung:
Los 700 USA Michel 6, 13/14, 17
Zeitungsmarken 1875/1894, 2 C., 12 C. und 24 C. mit Aufdruck 'Specimen', die 60 C.-Marke mit Aufdruck 'Facsimile', jew. sauber ungebraucht ohne Gummi, selten. Pracht. M€ --,-- Ausruf 75,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Donnerstag 12.08.2021, 08:30



Bei Veuskens scheint man nicht im klaren zu sein was Facsimile bedeutet.

In diesen Fall bedeutet es, das die 60c eine Nachahmung der echten 60c-Zeitungsmarke ist, und somit auch nicht als Katalognummer im Los angegeben werden kann.

Gruss
Martin.
 
LK Am: 01.08.2021 19:02:25 Gelesen: 5220# 119 @  
@ Martin de Matin [#118]

M.E handelt es sich hier nicht um echte Marken.

https://www.philasearch.com/de/i_9120_127760/6605_USA_Zeitungsmarken/43-A114-700.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-31610%2CFI-9&postype=PH&page=3&row_nr=53&breadcrumbId=1627837500.2426

---

Anlage zweifelsfrei echte Stücke im Stichtiefdruck:



Bildquelle: Kelleher Auktion

Zudem die Angabe des Katalogwertes mit -.- diese Angabe ist nur gegeben wenn eine Bewertungsmöglichkeit nicht vorhanden ist.

Nach Mi Spezial würden die Marken sofern echt mit SP III rot einen KW von 85 Euro vorgeben.

Jetzt zu absoluten Lachnummer.

114. Veuskens Saalauktion 12.08.2021, Los 701 Saalauktion, Ausruf 35,00 EUR

https://www.philasearch.com/de/i_9120_127761/6605_USA_Zeitungsmarken/43-A114-701.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-31610%2CFI-9&postype=PH&page=3&row_nr=54&breadcrumbId=1627836787.5887

Schlimmer geht es nicht.



Beschreibung:
1,92 D. Zeitungsmarke 1875, sauber mit Strichstpl. entwertet, Pracht. M€ 110,--

Das ist die schlechteste Fälschung die mir je unter die Augen gekommen ist.

Malwerke im Kindergarten wären besser ausgefallen.


Hier ein Orginal:



Bildquelle Kelleher Auktion



Beste Grüße
 
Martin de Matin Am: 01.08.2021 21:35:59 Gelesen: 5150# 120 @  
@ LK [#119]

Da ist mir jemand mit der 1,92 Dollar zuvorgekommen.

Das Stück von Veuskens ist nicht einmalig, ich bin auch stolzer Besitzer der ergrauten Göttin Ceres. Es gibt bestimmt schlechtere Fälschungen als diese.



Und es geht weiter mit 114. Veuskensauktion vom 12/13.8.2021 diesmal mit einer Marke aus Ungarn.

http://www.philasearch.com/de/i_9120_128257/6535_Ungarn/43-A114-1197.html?treeparent=COSUBGRP-20660&set_sprache=de&set_auktionnr=6998&set_anbieter=43&postype=PH&indexTableId=0&breadcrumbId=1627843833.8083&row_nr=1

Beschreibung:
Los 1197 Ungarn Michel 6a
25 Kr. Freimarke Franz Josef 1871, in a.-Farbe (violett), sauber gest. und überdurchschnittl. gut gezähnt, leicht altersfleckig, Pracht. M€ 400,--
Ausruf 50,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Donnerstag 12.08.2021, 08:30



Von der 25 Kreuzer-Marke gibt es zwei Varianten, die MiNr.6 im Steindruck und die MiNr.13 im Stichtiefdruck. Gemäß Michelkatalog ist der Unterschied:
Steindruck: mattere blassere Farben
Stichtiefdruck: Drucklinien heben sich stark hervor

Zum Vergleich habe ich dieses Los mit zwei weiteren Losen von der 25 Kr. der Veuskensauktion nebeneinander gelegt.



Bei der 25 Kr sind die blauen Violetttöne immer ein Zeichen für Stichtiefdruck (siehe Los 1200) und die matten rosaroten violetttöne ein Zeichen für Steindruck (siehe Los 1198). Der Steindruck wird im Katalog mit dem Mehrfachen des Stichtiefdrucks bewertet. Nicht nur das die Marke eine MiNr.13 ist, es sieht so aus, als wäre die rechte obere Ecke repariert (weisse Papierfarbe und die zwei letzte Zahnspitzen sind oben geschnitten worden; die anderen Zahnspitzen oben sind es nicht, das gleiche gilt auch für den rechten oberen Zahn.

Gruss
Martin
 
Veuskens Am: 05.08.2021 16:49:33 Gelesen: 4719# 121 @  
Guten Tag zusammen,

nachdem ich nun aus dem Jahresurlaub zurück bin, kann ich Ihnen mitteilen, dass soweit alle Lose zurückgezogen sein müssten.

Vielen Dank für die Informationen, ich kann mich aber nur wiederholen: Eine direkte Meldung an uns (wie es leider nur vereinzelt vorkommt) beschleunigt das Verfahren allerdings deutlich.

Mit freundlichen Grüßen

Benjamin Bode
Prokurist
Auktionshaus Veuskens

Max-Planck-Str. 10
Gewerbegebiet Glockensteinfeld
31135 Hildesheim

Tel.: 05121 / 999 00 9 - 0
Fax.: 05121 / 999 00 999
Mail: bode@veuskens.de
http://www.veuskens.de
Handelsregister Hildesheim HRA 2299
Steuernummer 30/145/06895
USt.-IdNr. DE 115955256
 
Martin de Matin Am: 08.08.2021 17:43:03 Gelesen: 4500# 122 @  
@ Martin de Matin [#107]

In meinem früheren Beitrag habe ich folgenden Satz über USA-Zeitungsmarken geschrieben:

"Zur Entschuldigung für diesen Fehler von Veuskens muss ich sagen, das in meinem alten Michelkatalog nichts von Fälschungen bei dieser Ausgabe steht (diese Aussage habe ich bewusst bezüglich eines anderen Loses bei Veuskens gewählt)".

Und nun zu dem oben aufgeführten Los der 114. Veuskensauktion vom 12/13.8.2021.

http://www.philasearch.com/de/i_9120_127753/6605_USA_Dienstmarken/43-A114-693.html?set_sprache=de&set_gesetz_bestaetigt_jn=J&gesetz_bestaetigt_neu=J&treeparent=COSUBGRP-31610%2CFI-1&set_anbieter=0&set_auktionnr=-1&postype=PH&page=4&row_nr=75&breadcrumbId=1628434427.17

Beschreibung:

Los 693 USA Michel67/70a

2 D., 5 D., 10 D. und 20 D. Dienstmarken für das Auswärtige Amt (State), sauber ungebraucht ohne Gummi, vs. jew. eine zarte, rote Abstempelung (?), farbfrisch und gut gezähnt. Uns liegen keine Vergleichsstücke vor, es ist möglich, dass es sich um Restbestände handelt, die 1881 zum Nennwert verkauft wurden. Als Ganzfälschung sind diese Marken im Michel nicht verzeichnet, um nachgezähnte Probedrucke handelt es sich auch nicht. M€ ca. 7.200,--

Ausruf 400,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Donnerstag 12.08.2021, 08:30



-"um nachgezähnte Probedrucke handelt es sich auch nicht" Bei diesem Satz stimme ich dem Auktionshaus vollkommen zu.

-"es ist möglich, dass es sich um Restbestände handelt" Dies ist möglich, aber es sind nicht Restbestände, die von der US-Post stammen, sondern vielleicht von einer Druckerei aus Frankfurt.

-"vs. jew. eine zarte, rote Abstempelung (?)" Vielleicht sollte man einmal lesen was auf dem"Stempel" steht. Lichtdruck (oben im Stempel) Frankfurt (unten im Stempel). Den mittleren Teil des Stempels habe ich noch nicht aufgelöst.

Ich glaube wenn man dies liest, dann ist einem klar, um was für Stücke es sich hierbei handelt.

Als Beispiel für eine echte 2 Dollar-Dienstmarke zeige ich Los 1533 der 758 Kellerherauktion.



Wenn man die Stücke bei Veuskens sieht fällt einem direkt die gelbgrüne Farbe (Originale sind in einem dunkleren Grün gedruckt) und auch der verschwommene Bildeindruck auf.

-"Uns liegen keine Vergleichsstücke vor" Einen kleinen Tip von mir; man kann bei Robert Siegel Auction Galleries, für USA-Seltenheiten, unter power search die ScottNr. eingeben, und man kann genügend Stücke als Vergleich sehen. Diese kann man dort nach dem anklicken eines einzelnen Stücks auch stark vergrössert im Ausschnitt sehen.

Im unteren Link als Beispiel die 5 Dollar mit der ScottNr. O69

https://siegelauctions.com/lot_grd.php?btnSubmit=Search&sale_no=&lot_no=&fastsale=on&sdate1=01%2F01%2F1930&sdate2=07%2F20%2F2021&lotclass=All&majgroup=United+States&cat_supgroup=U.S.+Stamps&subgroup=All&lot_catfk=All&catselect=eq&srtorder=O69&keyword=&pfoper=gt&pfgrade=&gandor=or&pseoper=gt&psegrade=&symbol%5B%5D=All&realized1=&realized2=&recsperpage=10&sea_name=&pscolumn=default&sortord=DESC&calledfrom=lkp&win=qxizx8&sea_emailflag=on

Als kleine Information zu den drei Höchstwerten. Die gestempelten Marken sind meiner Meinung nach zehnmal seltener als die ungebrauchten Marken, obwohl dies nicht im Katalogpreis zum Ausdruck kommt. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man mal eines dieser drei Stücke echt gestempelt auf einer Auktion sieht.

Gruss
Martin
 
Koban Am: 08.08.2021 21:26:50 Gelesen: 4396# 123 @  
Ebenfalls 114. Veuskensauktion vom 12/13.8.2021:

Los 525 - Beschreibung: "hochdekorative Falttafel, darauf befinden sich 80 meist vers., gest. Marken von 1871 bis 1896. Dabei auch teure Klassiker (echt oder falsch?) und sonstige Werte." [1][2]

"Teure Klassiker" auf dieser(!) Art souvenir sheet sind stets falsch. Echt sind hier lediglich die letzten 19, "sonstigen Werte".

---

Los 780 - Beschreibung: "15 C. Ceres 1862, als amtl. Neudruck für Sir Rowland Hill, breitrandig geschnitten und farbfrisch, sauber ungebraucht ohne Gummi, Luxus. M€ 650,--" [3][4]

Es handelt sich um eine Fälschung.

Der Neudruck Mi 2, 1862, für Sir Rowland Hill, sieht so aus: [5]

---

Los 790 - Beschreibung: "25 C. Napoleon III. 1853, sauber ungebraucht ohne Gummi, breitrandig geschnitten, Kabinett. M€ für postfrisch 2.600,--, ungebraucht also ca. 1.300,-- " [6][7]

Es handelt sich um ein Essai "d'encre maigre" von geringem Wert, 1865 in 17 verschiedenen Farben gedruckt. [8]

---

Los 793 - Beschreibung: "40 C. Napoleon III. ohne Lorbeerkranz in a.-Farbe und sehr seltener Zähnung, mit Punktstpl. entwertet, Kabinett. Markant." [9] [10]

Die Zähnung ist falsch. [11]

---

Gruß,
Koban

[1] https://auktion.veuskens.de/de/i_9120_127585/3610_Japan/A114-525.html?treeparent=COSUBGRP-30710&set_sprache=de&showTopo=1&showTopic=1&showCountry=1&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&breadcrumbId=1628447005.0452&row_nr=0
[2] https://cdn.philasearch.com/A00043/E02440/0244000649.jpg
[3] https://auktion.veuskens.de/de/i_9120_127840/2565_Frankreich/A114-780.html?set_sprache=de&set_gesetz_bestaetigt_jn=J&gesetz_bestaetigt_neu=J&treeparent=COSUBGRP-20160&showTopo=1&showTopic=1&showCountry=1&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&breadcrumbId=1628446852.529&row_nr=5
[4] https://cdn.philasearch.com/A00043/E02497/0249700932.jpg

[5]

[6] https://auktion.veuskens.de/de/i_9120_127850/2565_Frankreich/A114-790.html?treeparent=COSUBGRP-20160&set_sprache=de&showTopo=1&showTopic=1&showCountry=1&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&breadcrumbId=1628447417.7171&row_nr=15
[7] https://cdn.philasearch.com/A00043/E02497/0249700938.jpg
[8] https://www.timbres-experts.com/collections/timbre-classique-de-france-created-desc/napol%C3%A9on-non-dentel%C3%A9
[9] https://auktion.veuskens.de/de/i_9120_127853/2565_Frankreich/A114-793.html?treeparent=COSUBGRP-20160&set_sprache=de&showTopo=1&showTopic=1&showCountry=1&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&breadcrumbId=1628447683.4237&row_nr=18
[10] https://cdn.philasearch.com/A00043/E02537/0253700338.jpg

[11]
 
Martin de Matin Am: 08.08.2021 22:12:55 Gelesen: 4374# 124 @  
@ Koban [#123]

"Los 525 - Beschreibung: "hochdekorative Falttafel, darauf befinden sich 80 meist vers., gest. Marken von 1871 bis 1896. Dabei auch teure Klassiker (echt oder falsch?) und sonstige Werte." [1][2]
"Teure Klassiker" auf dieser(!) Art souvenir sheet sind stets falsch. Echt sind hier lediglich die letzten 19, "sonstigen Werte"."

Vielleicht sollte man Los 5227 der eigenen Auktion selber ersteigern, dann weiss man was bei den frühen Japanmarken echt und falsch ist.

Los 5227 Japan - Beschreibung: Referenzmaterial 1871 - 1876, großes Einsteckbuch mit umfangr. Fälschungsstudie, GA's und Postkarten, einschl. offizieller Jubiläumsdrucke von 1961 und 1971 mit Blöcken, vielen Fälschungen zum Nachschlagen/Vergleichen, vergrößerte Fotografien usw. Auch Wooward 'Die Briefmarken von Japan ...' 1929 als PDF auf CD (J & H books 2011) und 'Gely, les faux trimbres anciens du japan et leur expertise' 1958 (mit allen fotografischen Tabellen). Unverzichtbares Studienmaterial für Spezialisten.
Ausruf 600,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Freitag 13.08.2021, 10:00 CEST

http://www.philasearch.com/de/i_9120_131350/3610_Japan_Sammlungen/43-A114-5227.html?treeparent=COSUBGRP-30710&set_sprache=de&set_anbieter=43&set_auktionnr=6998&postype=PH&breadcrumbId=1628452991.7558&row_nr=2

Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 22.08.2021 14:07:21 Gelesen: 3673# 125 @  
Hier zeige ich einmal wie man mit einer falschen Beschreibung richtig umgeht.

Bei der 2. Auktion von Klüttermann in Köln vom 13. - 20. August 2021 wurde mit Los 10245 ein ungebrauchte Grossbritannien Nr.44 angeboten.

Im ursprünglichen Text wurde eine Nachzähnung nicht genannt: 6P. Pl.13 ungebr. Kab.-Stück. SG 147 - 500 Pfd.

Am 27.7.2021 wurde die Beschreibung bei Philasearch geändert.

http://www.philasearch.com/de/i_9667_22562/2865_Grossbritannien/9667-A2-10245.html?set_sprache=de&set_auktionnr=6983&set_anbieter=9667&treeparent=COGRP-2%2CCOSUBGRP-20200&postype=PH&indexTableId=0&page=4&row_nr=97&breadcrumbId=1629632741.6915

Los 10245 Grossbritannien
Michel44Pl.13 SG147
Beschreibung

27.07.2021: ist rechts nachgezähnt

27.07.2021: Los zurückgezogen!

6 P. grauschwarz Pl. 13 ungebr. Kab-Stück, SG 147 500 Pfd.
Ausruf
140,00 EUR
Los zurückgezogen

Hier gibt man zu, das man einen Fehler bei der Beschreibung gemacht hat, und man nennt auch den Grund des Zurückziehens.

So sollte es meiner Meinung nach auch sein, denn Fehler können jedem passieren. Der Sammler kennt jetzt den Zustand der Marke und wenn er diese dann wo anderst ohne Beschreibung der Nachzähnung sieht, kann er dies bei seiner möglichen Gebotsabgabe berücksichtigen oder Andere davor warnen.

Eine Beschreibung "Los zurückgezogen" kann sehr viele Gründe haben, die manche aber gern verschweigen möchten.

Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 24.10.2021 14:11:19 Gelesen: 2454# 126 @  
Bei der 208. Rauhut & Kruschel Auktion am 13.11.2021 wird ein interessantes Stück angeboten.

http://www.philasearch.com/de/i_9209_380311/3095_Indien_Staaten_Bundi/9209-A208-5028.html?treeparent=COSUBGRP-30650&set_sprache=de&set_anbieter=9209&set_auktionnr=7279&postype=PH&breadcrumbId=1635075767.861&row_nr=0

Los 5028, Indien Staaten Bundi, Michel 19A (10)
Beschreibung: Indien, 1914, Feudalstaat Bundi, 1/2 A. schwarz im kompletten ungebrauchten Bogen, wie verausgabt ohne Gummi
Ausruf: 70,00 EUR
Ende der Gebotsabgabe: Samstag 13.11.2021, 09:00 CET



Es wird in der Beschreibung nicht erwähnt, das sich auf Feld 3 ein kopfstehendes Klischee befindet.

Dieser Bogen wurde schon auf mehreren vorhergehenden Auktionen bei Rauhut angeboten. Beim ersten Mal war der Ausruf noch bei 100 Euro gelegen.

Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 24.10.2021 15:50:41 Gelesen: 2384# 127 @  
@ Martin de Matin [#126]

Von dieser Ausgabe gibt es Wertstufen von 1/4 Anna bis 5 Rupien. Für alle Wertstufen wurden die selbe Bildklischees verwendet. Die Werte unterscheiden sich in der Farbe und der unterschiedlichen Inschrift (oben und unten), die den Landesnahmen (oben) und die Wertangabe (unten) beinhaltet. Die Inschriften wurden separat eingesetzt. Von den Inschriften gibt es mehrere Typen; diese sind im Gibbonskatalog aufgeführt. Die schwarze 1/2 Anna gibt es farbig durchstochen und gezähnt, wobei die gezähnten einen Bildabstand von ca.8mm haben. Unten zeige ich jeweils ein Stück.



Jetzt komme ich zu dem Problem bei dem angebotenen Bogen. Unten ein Beispiel eines Bogens ( nur mit Aufdruck als Dienstmarke).



Kohlhandbuch Band 1: Bögen nur 4 (2x2) Marken.
Gibbonskatalog: Type 11 (das obengezeite Bildmotiv) was from seperate cliches produced as a block of four.
Bundi The "Sacred Cows" von Burgess und Sturton (RPS): ... they were printed in small sheets of four, which carried the whole 26 years they were in issue.

Jetzt frage ich mich, wie kann es ein Bogen zu 10 Marken geben, dazu noch mit Kehrdruck und schlechter Druckausführung, wenn die Marken nur in Bögen zu 4 Marken gedruckt wurden.

Für die, die weitere Bogen von Bundi sehen möchten, bei der letzten Köhlerauktion im September 2021 wurden einige angeboten.

http://www.philasearch.com/de/dosearch.php?set_sprache=de&set_gesetz_bestaetigt_jn=J&gesetz_bestaetigt_neu=J&treeparent=COSUBGRP-30650%2CCO-3095&set_anbieter=35&set_auktionnr=7074&postype=PH&breadcrumbId=1635083229.8868

Gruss
Martin
 
Richard Am: 26.10.2021 09:49:05 Gelesen: 2147# 128 @  
@ Martin de Matin [#127]

Hallo Martin,

gestern habe ich von Herrn Rauhut folgende Mail erhalten:

Lieber Herr Ebert,

danke für Ihren Hinweis.

Die Antwort hat etwas länger gedauert, weil ich mich erst einmal fachkundig machen musste, da ich verständlicherweise dieses Gebiet nicht jeden Tag philatelistisch bearbeite.

Tatsächlich gibt es laut Gibbons von dieser Marke nur Viererblocks, so dass ich das Los jetzt erst einmal ausfallen lasse. Der englische Einlieferer ist allerdings überzeugt, dass es von dieser Marke und anderen Wertstufen, trotz der Stanley Gibbons-Vorgaben, tatsächlich auch Zehnerbögen gibt, die er schon gehandelt hat.

Grundsätzlich darf man auch nicht alles glauben, was in Katalogen steht, weil die Lebenserfahrung zeigt, dass häufig immer von anderen abgeschrieben wird, ohne eigene Forschung.

Vielleicht haben ja andere Philaseiten-Leser weitergehende Informationen, die eine Echtheit oder natürlich auch eine vermutete Fälschung, verifizieren.

Gerne können Sie hierzu meine Stellungnahme veröffentlichen.

Beste Grüße
Harald Rauhut
 
Rauhut & Kruschel Briefmarken-Auktionshaus GmbH, 45470 Mülheim a.d. Ruhr
Tel. (02 08) 3 30 98 - Fax: (02 08) 38 35 52

 
22028 Am: 26.10.2021 15:41:10 Gelesen: 2044# 129 @  
@ Richard [#128]

Der Bogen ist moderner Müll, unabhängig davon was der Einlieferer (oder Auktionator) sagt.

Ich zeigte den Bogen bei http://www.stampboards.com, da gibt es einige ausgewiesenen Kenner des Gebietes und deren Meinung ist klar. Der Bogen ist MÜLL!
 
Martin de Matin Am: 01.11.2021 13:20:26 Gelesen: 1731# 130 @  
Bei der Auction Galleries Hamburg 22. Auktion 19/20.11.2021 werden einige Marken der Erstausgabe von Neu-Süd-Wales angeboten. Meine Betrachtung liegt auf Los 158 und 160.

Beschreibung
Los 158 Neusuedwales Michel 2 I, SG 17 SG17
1850, 2 d. Sydney Views greyish blue, plate I, fine used with broad margins all around, signed Bolaffi, E. Diena a.o., SG 17
Ausruf 120,00 EUR



http://www.philasearch.com/de/i_9255_111214/4575_Neusuedwales/9255-A22-158.html?treeparent=COSUBGRP-30150&set_sprache=de&set_anbieter=9255&set_auktionnr=7278&postype=PH&breadcrumbId=1635763791.3607&row_nr=8

Beschreibung
Los 160 Neusuedwales Michel 2 II, SG 23
1850, 2 d., Sydney Views grey-blue, plate II, pos.10, fine used with large margins all around, signed A. Diena
Ausruf 120,00 EUR



http://www.philasearch.com/de/i_9255_111216/4575_Neusuedwales/9255-A22-160.html?treeparent=COSUBGRP-30150&set_sprache=de&set_anbieter=9255&set_auktionnr=7278&postype=PH&breadcrumbId=1635767330.9621&row_nr=10

Als Vergleich zeige ich die Lose 158 bis 160 von Auction Galleries Hamburg und von der 770 Siegelauktion (New York) Los 4111.



Von der 2P-Marke werden 5 Platten unterschieden. Am leichtesten kann man Platte 1 von den nachfolgenden Platten unterscheiden.Die Schraffurlinien, die unter- oberhalb des runden Zentralmotivs sind senkrecht. Bei den anderen Platten sind diese waagerecht. Das Los 158 soll von der Platte 1 (SG 17) sein. Die von mir gezeigte Marke von Siegel ist zwar die SG 18 (Unterschied zur SG 17 ist nur die Farbe) aber der Plattenzustand (spät) ist der gleiche. Mit dem roten Pfeil ist die entsprechende Stelle gekennzeichnet.



Aus der Abbildung wird wohl jedem klar ob Los 158 eine Platte 1 sein kann.

Los 159 und 160 sollen beide von der Platte 2 sein (SG 23). Bei der Platte 2 befindet sich eine Jahreszahl auf den Warenballen, bei den nachfolgenden Platten aber nicht mehr. Bei der Platte 4 und 5 ist der Warenballen durch doppelte Linien geteilt. Das Los 160 nicht von der Platte zwei stammen kann, wird durch die Abbildung unten klar gezeigt.



Es ist zwar kein sehr grosser Preisunterschied zwischen den einzelnen Platten, aber es ist schon ärgerlich wenn man eine vermeintlich fehlende Platte ersteigert.

Gruss
Martin

[Per Mail an Auction-Galleries gemeldet am Montag, 1.11.2021 um 14:21 Uhr. Mail ist auch angekommen. Bis 4.11. keine Antwort. Leider wechseln zu oft die Ansprechpartner in manchen Auktionsfirmen.]
 
Martin de Matin Am: 07.11.2021 11:44:32 Gelesen: 1461# 131 @  
Bei der 115. Veuskens Auktion am 02.12.2021 gibt es wieder eine sensationelle Neuentdeckung oder doch nur eine falsche Beschreibung.

Es wird von Lombardei und Venetien eine MiNr. 2 angeboten.

Beschreibung: Los 1060 Österreich Lombardei Venetien Michel 2Y
10 C. Freimarke 'Wappenzeichnung' 1854, grau, auf Y.-Papier (Maschinenpapier oWz.), sauber mit Schreibschrift-Stpl. entwertet und breitrandig geschnitten, Kabinett. M€ 240,--
Ausruf 70,00 EUR

http://www.philasearch.com/de/i_9120_132970/4770_sterreich_Lombardei_Venetien/43-A115-1060.html?treeparent=CO-4770&set_sprache=de&set_anbieter=43&set_auktionnr=7311&postype=PH&breadcrumbId=1636276750.3502&row_nr=0



Von dieser Marke gibt es zwei Papierarten:
-Handpapier MiNr. 2X
-Maschinenpapier MiNr. 2Y

Von der Marke gibt es zwei Haupttypen (Type I und Type III), wobei es von Type I zwei Untertypen gibt. In der Abbildung unten sind die Unterschiede mit Pfeil gekennzeichnet.



Type Ia Ib: Zweite "E" in CENTES unten gebrochen, untere Linie am Wappenschild dick un nur Spuren einer Teilung sichtbar ,Type Ib "0" von 10
oben gebrochen
Type III: Zweite "E" in CENTES nicht gebrochen, untere Linie am Wappenschild deutlich geteilt

Type I kommt nur beim Handpapier vor.
Type III kommt nur beim Maschinenpapier vor.


Meistens sind 10c-Marken mit einem grauen Ton auf Handpapier gedruckt worden, und im Gegensatz dazu 10c-Marken mit einem schwarzen Ton meistens auf Maschinenpapier. Dadurch fällt einem auch das Stück bei Veuskens direkt auf. Das die Marke dann noch eine Type I ist, zeigt einem klar, das es sich nicht um Maschinenpapier sondern um das häufiger Handpapier und somit eine MiNr. 2X ist, die nur 40% des Katalogwertes der MiNr. 2Y hat.

Und die schönen Drucke mit Bildern von USA-Dienstmarken, oder wie soll man sie sonst nennen, aus Beitrag [#122] sind bei der letzten Auktion nicht versteigert worden und werden jetzt wieder als Los 641 angeboten.

http://www.philasearch.com/de/i_9120_132551/6605_USA_Dienstmarken/43-A115-641.html?set_sprache=de&treeparent=COSUBGRP-31610%2CFI-1&set_auktionnr=7311&set_anbieter=43&postype=PH&indexTableId=0&breadcrumbId=1636281387.9282&row_nr=2


Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 07.11.2021 16:58:54 Gelesen: 1341# 132 @  
Bei der 115. Veuskens Auktion am 02.12.2021 wird die Österreich MiNr.156 viermal einzeln angeboten (Los 1001 bis 1005).

Beachtenswert ist Los 1002, das möglicherweise schon bei der letzten Auktion angeboten wurde.

Beschreibung: Los 1002 Österreich Michel 156
10 Kr. Regierungsjubiläum 1908, sehr sauber ungebraucht, Kabinett. M€ 280,--+
Ausruf 65,00 EUR



http://www.philasearch.com/de/i_9120_132912/4745_sterreich/43-A115-1002.html?set_sprache=de&treeparent=CO-4745&set_anbieter=43&set_auktionnr=7311&postype=PH&page=2&row_nr=28&breadcrumbId=1636298641.1226

Von dieser Marke gibt es Nachdrucke und Fälschungen!

Im Bild unten habe ich die Lose 1001 - 1005 nebeneinandergestellt, wobei man einmal die senkrechte Zähnung und dann die waagerechte Zähnung untereinander vergleichen kann.



Man sieht deutlich die Abweichung der waagerechten Zähnung bei der Losnr. 1002. Typisch für nicht Originale Marken ist auch das gelbliche Papier und die damit verbundenen Farbabweichungen. Die Originale sind auch viele feiner im Druckbild (siehe zentrales Mittelteil der Marke). Auch das Stecherzeichen ist bei den Originalen viel deutlicher zu lesen.

Das für MiNr. 156 gesagte trifft auch auf MiNr. 175 - 177 zu. Teilweise wurden die Stücke auch rückseitig mit "Nachdruck" gekennzeichnet. Diese Nachdrucke sind im Bild unten zu sehen.



Gruss
Martin

[Hinweis Redaktion: Die Firma Veuskens wünscht über Fälschungen und Falschbeschreibungen in ihren Auktionen nicht mehr informiert zu werden.]
 
wessi1111 Am: 11.11.2021 03:47:26 Gelesen: 1135# 133 @  
Hallo zusammen,

von der Fa. Briefmarken Thomas Fischer wird folgendes Los auf Philasearch zum Festpreis angeboten:

Losnummer 0000416423 Sowjetische Zone

https://www.philasearch.com/de/i_9089_182550/1370_Sowjetische_Zone_Stempel/9089-0000416423.html?set_sprache=de&suchtext=welzow&search_type=fulltext&pictureview=gallery&postype=sale&row_nr=1&breadcrumbId=1636598280.5866

Beschreibung: "WELZOW NIEDERLAUSITZ", seltener violetter L1 Notstempel klar auf Vorbindezettel für Streckenbriefe



In jedem Postamt und sicherlich auch in vielen Poststellen wurden Formularstempel mit dem Namen der Postanstalt im Innendienst verwendet.
Und genau diese Anwendung ist auch auf dem Streckenbrief zu sehen, also eine Verwendung im Innendienst. Natürlich wurde dieser Stempel laut Richter-Handbuch auch als Notstempel verwendet, bei diesem Angebot soll jedoch nur ein normales, vielleicht auch sogar seltenes Postformular durch den angeblichen Notstempel aufgewertet werden.

Gruß
Wessi

[Redaktioneller Hinweis: Der Anbieter, Auktionator Thomas Fischer, wurde heute um 11:26 Uhr per Mail mit Link auf diesen Beitrag informiert. Bitte nicht verwechseln mit unserem Mitglied, dem Auktionator Reinhard Fischer !]
 
MS Sammler Am: 11.11.2021 07:29:54 Gelesen: 1088# 134 @  
[Hinweis Redaktion: Die Firma Veuskens wünscht über Fälschungen und Falschbeschreibungen in ihren Auktionen nicht mehr informiert zu werden.]

Damit hat sich das Auktionshaus nun auch das letzte My an Seriösität abgesprochen.

Leon.
 
TeeKay Am: 11.11.2021 18:50:14 Gelesen: 937# 135 @  
Er ist ja nur stellvertretender Vorsitzender im Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer e.V.
 
drmoeller_neuss Am: 11.11.2021 20:02:42 Gelesen: 883# 136 @  
@ TeeKay [#135]

[Veuskens] ist ja nur stellvertretender Vorsitzender im Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer e.V.

... und Mitglied im APHV.

Ich zitiere dazu aus den Verhaltensregeln des APHV:

Die Mitglieder verpflichten sich, auf ihnen bekannte Mängel und Qualitätseinschränkungen hinzuweisen und Formulierungen zu unterlassen, welche geeignet sind, beim Kunden irrige Vorstellungen hervorzurufen.

Die Mitglieder verpflichten sich, im Rahmen ihrer Angebote eindeutige Aussagen zur Echtheit und Qualität (ver-) fälschungsgefährdeten Materials zu treffen, sofern diese durch vorliegende Prüfergebnisse von Briefmarkenprüfern bestätigt sind. Sollten Gründe vorliegen, welche die Prüfung von (ver-) fälschungs-gefährdetem einfachem Material nicht zulassen, z.B. Nicht- Einhaltung eines angemessenen Zeitrahmens für die Prüfung oder fehlende Verhältnismäßigkeit der Prüfkosten in Relation zum Handelswert, müssen APHV-Mitglieder auf die nicht erfolgte Prüfung hinweisen. Bei (ver-) fälschungsgefährdetem Material dürfen Wertangaben nur für geprüfte Stücke gemacht werden.
[1]

Wolfgang Lang sollte als Präsident des APHVs seinen Kollegen wieder einfangen, und dabei gleich den Vorsitzenden des BDB (Bund Deutscher Briefmarkenversteigerer), Herrn Rauhut mitnehmen. In der kommenden 208. Rauhut-Kruschel Auktion sind mir gleich vier Sammellose übel aufgestoßen (siehe Thema "Auktionsvorschau - aus den Auktionsangeboten"). Hier macht der Auktionator keinen Hehl daraus, dass die nur aus Fälschungen bestehen. Trotzdem wird mit einem irrwitzigen Katalogwert für echt geworben.

Bei tausenden von Auktionslosen ist der ein oder andere Fehler verzeihbar, aber hier scheint es sich zu häufen, und die Beschreibungen der Lose lassen nicht auf ein Versehen schliessen.

Der APHV geht gegen private Schwarzhändler und Fälschungsverkäufer nicht gerade zimperlich vor. Da ist es umso wichtiger, dass die eigenen Mitglieder sauber sind.

[1] https://aphv.de/verhaltensregeln/
 
drmoeller_neuss Am: 12.11.2021 12:10:08 Gelesen: 689# 137 @  
@ drmoeller_neuss [#136]

Der Kritikpunkt bezüglich der 208. Rauhut-Kruschel-Auktion hat sich erledigt. Dazu schreibt das philaseiten-Mitglied "Harald Rauhut" im Thema "Auktionsvorschau - aus den Auktionsangeboten":

Lieber Dr. Möller,

Sie haben mit Ihrer Kritik an den vier Sammellosen recht, die Lose fallen aus. Ich kann leider nicht jede Losbeschreibung lesen.

Gruß Harald Rauhut


Ich halte die Aussage von Herrn Rauhut - auch aus eigener Erfahrung und Gesprächen - für glaubwürdig. Davon kann sich jeder selbst ein Bild anhand der Auktionskataloge (im Internet unter http://www.rauhut-auktion.de ) machen.

Bleibt nur noch die causa Veuskens.
 

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