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Thema: (?) (38) Soldatenbriefe / Soldatenkarten - Eigene Angelegenheit des Empfängers
Das Thema hat 44 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 14.09.2014 20:26:10 Gelesen: 32555# 20 @  
@ Marko Haucke [#19]

Hallo Marko,

der Scan des Inhalts ist für mich zu klein zum lesen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Briefmarkentor Am: 14.09.2014 20:44:54 Gelesen: 32542# 21 @  
@ bayern klassisch [#20]

Hallo Bayern klassisch,

ist dieser Scan besser?


 
bayern klassisch Am: 14.09.2014 21:14:23 Gelesen: 32528# 22 @  
@ Marko Haucke [#21]

Hallo Marko,

danke, es geht so.

Es ist ein privater Brief von dem Bruder der Adressatin mit Vornamen August Albrecht.

Es stehen nur Banalitäten drin, leider.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Sachsendreier53 Am: 26.09.2014 12:25:54 Gelesen: 32363# 23 @  
Wie [#9]

5 Kitschpostkarten / Soldatenkarten aus der Zeit des 1. Weltkrieg - mit verschiedenen Sprüchen, "Leb wohl mein Bräutchen"







mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 04.02.2015 08:57:40 Gelesen: 31754# 24 @  
Glückwunschkarte (7.Königs-Inf.- Regt-Nr.106.Leipzig), Eigene Angelegenheit des Empfängers Soldatenpost, freigestempelt in LEIPZIG am 14.10.1906 nach KIEL, Kriegsschiff S M S Lothringen.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Marcel Am: 19.04.2015 21:08:15 Gelesen: 31445# 25 @  
Hallöle!

Hier zwei Briefe in eigener Angelegenheit die an die 1. Komp. des 3. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 71 in Erfurt gingen. Der Empfänger war Wehrmann Franz Nürnberger, der von seinem Bruder Heinrich aus Berlin im Juli 1892 Post erhielt.



schöne Grüße
Marcel

http://wiki-de.genealogy.net/IR_71
 
Magdeburger Am: 30.04.2016 19:42:59 Gelesen: 28843# 26 @  
@ Briefmarkentor [#19]

Hallo Briefmarkentor,

vielleicht hilft dir es noch weiter:

Soldatenbrief bis incl. ein Loth kosteten maximal 2 Sgr. unabhängig der Entfernung. War laut Taxe diese niedriger, wurde nur der niedrige Wert angesetzt.
Der Brief wurde auch nach Potsdam weitergesendet. Gelaufen sein wird er etwa 1851.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 30.04.2016 21:17:39 Gelesen: 28819# 27 @  
Liebe Sammelfeunde,

jetzt mal ein Beleg, der mir zeitlich ein wenig Probleme bereitet:



Der Brief ist an einem 08.12. in Mühlhausen in Thüringen aufgeben worden, oder besser gesagt das Paket von 2 Pfund 20 Loth und ist mit 2 Sgr. bar frankiert worden.

Adressiert ist er "An den Sergeant des 2. Festungs ? der Magdeburgischen Artillerie Brigade (No. 4) Herrn L. Weber (in) Magdeburg".

Als "Soldatenbrief Eigene Angelegenheit des Empfängers" ist er zusätzlich declariert worden. Zeitlich paßt er erst zur Zeit des Norddeutschen Bundes, der Paketzettel ist noch typisch preussisch.

Schön ist noch der Paketausgabestempel A + Posthorn.

Wer kann das fehlende Wort entziffern, läßt sich die Zeit besser einordnen?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Max78 Am: 30.04.2016 22:30:12 Gelesen: 28806# 28 @  
@ Magdeburger [#27]

Hallo Ulf,

bezüglich der Zeit kann ich vielleicht nicht weiterhelfen, aber das fehlende Wort heißt: ... Sergeant der 2 (.) Festungs-Compagnie (ggf. auch Compagnien) der ...

laut Genwiki: "laut AKO vom 16.06.1864 wurde das Regiment in der Stärke von zwei Abteilungen zu je vier Kompanien errichtet. Die zwei Abteilungen waren zuvor die Festung-Abteilungen der Magdeburgischen Artillerie-Brigade Nr.4."

Vielleicht hilft es Dir weiter: http://wiki-de.genealogy.net/FAR_4

Meiner Einschätzung nach dürfte der Paketbegleitbrief zwischen 1862-1864 geschrieben worden sein, dies allerdings ohne philatelistisches Grundwissen zu diesem Gebiet.

beste Grüße Max
 
volkimal Am: 15.07.2016 11:36:33 Gelesen: 27976# 29 @  
Hallo zusammen,

noch eine Karte, die ich beim Aufräumen gefunden habe:



Ein Sylvestergruß aus Hameln vom 1.1.11 (leider nicht um 11-12 Uhr) als Soldatenkarte.

Viele Grüße
Volkmar
 
Saguarojo Am: 15.07.2016 18:49:01 Gelesen: 27935# 30 @  
Feldpostkarte aus Altengrabow vom 29.11.1917



Viele Grüße

Joachim
 
stampmix Am: 14.08.2016 07:32:22 Gelesen: 27509# 31 @  
Hallo zusammen,

"Soldaten Karte eigene Angelegenheit des Empfängers!" steht auf der ansonsten (fast) textfreien Ansichtskarte aus Bad Flinsberg im Isergebirge [1], die der Kollege am 15.7.1905 portobefreit an den Ulan Dörring beim 1. Eskadron des Ulanen-Regiment Prinz August von Württemberg (Posensches) Nr.10 [2] nach Züllichau sandte.

Aufgegeben wurde die Karte im benachbarten Ullersdorf [3], das eine Postagentur hatte, und erhielt als Tagesstempel den Kreisobersegment-Stempel

ULLERSDORF / (BZ. LIEGNITZ) / * *



mit bestem Gruß
stampmix

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%9Awierad%C3%B3w-Zdr%C3%B3j
[2] http://wiki-de.genealogy.net/UR_10
[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Or%C5%82owice

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen"]
 
Sachsendreier53 Am: 10.02.2017 13:33:08 Gelesen: 25523# 32 @  
Portofrei ging dieser Soldatenbrief aus ROSITZ (SACHSEN-ALTENBURG) an den Gefreiten Arnold Kühn, I.Comp.2.Gard.Regiment zu Fuß, Berlin Friedrichstaße. Aufgegeben hatte den Brief seine Schwester Liddy am 14.8.1898. Am gleichen Tag bekam A.Kühn von seinen Eltern noch ein Paket zugesandt. (Paketabschnitt)





mit Sammlergruß,
Claus
 
inflamicha Am: 25.12.2017 19:28:18 Gelesen: 20778# 33 @  
Guten Abend,

auch heute wieder Weihnachtsgrüße:



Weihnachtskarte, die portofrei an einen Soldaten befördert wurde- vorschriftsgemäß als "Soldatenkarte / Eigene Angelegenheit des Empfängers" deklariert. Aufgabestempel war STEIN (AMT BRETTEN 24 12 12 9-10 V. .

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen - Kreisstempel mit Segment oben"]
 
Fips002 Am: 05.04.2018 19:52:18 Gelesen: 18060# 34 @  
Soldatenkarte, Eigene Angelegenheiten des Empfängers von Partenkirchen 20. Mai 1904 nach Zittau, Königreich Sachsen.



Gruß Dieter
 
Totalo-Flauti Am: 17.11.2018 08:45:50 Gelesen: 13838# 35 @  
Liebe Sammlerfreunde,

damit ein Soldat in eigener Angelegenheit schreiben konnte, mußte er erst mal unter anderem in's "Feld" befohlen werden. Dies erfolgte durch einen Gestellungs-Befehl. Unten zeige ich Euch einen des Bezirks-Kommando Leipzig. Der Karabinier Wilhelm Franz Welz aus Leipzig-Kleinzschocher wurde für ein Manöver des Carabinier-Rgt. am 23.05.1902 (Poststempel vom 28.5.1902) aufgefordert, sich am 05.08.1902 Vormittags im Hauptmeldeamt einzufinden. Das das Mitbringen geistiger Getränke strengstens verboten war, benötigte damals ebenfalls Erwähnung. Das Carabinier Regiment war lt. Wikipedia [1] ein schwerer Kavallerie-Verband der sächsischen Armee und zu der Zeit in Borna stationiert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6niglich_S%C3%A4chsisches_Karabiner-Regiment_(2._Schweres_Regiment)
 
inflamicha Am: 09.01.2019 20:28:44 Gelesen: 12926# 36 @  
Guten Abend,

eine Soldatenkarte "Eigene Angelegenheit des Empfängers" nach Glogau mit dem Abgangsstempel LAMSDORF-UEBUNGSPLATZ 2 13 4 13 * 8-9 V. *.



Lamsdorf erlangte vor allem durch die dort sich befindlichen Kriegsgefangenen- und Interniertenlager traurige Berühmtheit, u.a. kamen während des II. Weltkrieges tausende sowjetische Kriegsgefangene hier unter. Nach Kriegsende wurden im nunmehr polnischen Łambinowice die Angehörigen der deutschen Bevölkerung aus den umliegenden Ortschaften hier interniert, bevor sie "ausgesiedelt" wurden.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Kreisobersegmentstempel auf Belegen - Kreisstempel mit Segment oben"]
 
Sachsendreier53 Am: 03.07.2019 09:05:37 Gelesen: 10907# 37 @  
Soldatenbrief (Karte) aus LEIPZIG vom 5.12.1914 nach Wilhelmshaven an R.Krug, II. Torpedo-Division 3.Kompagnie



mit Sammlergruß,
Claus
 
Marcello Am: 26.05.2020 22:25:03 Gelesen: 7483# 38 @  
Hallo miteinander,

ich möchte euch folgenden Soldatenbrief vorstellen und habe auch eine Frage dazu.

Der Soldatenbrief ging an den Dr. Joachim Schulze, Einjährig Freiwilliger im 3. Seebattalion in Tsingtau, Kolonie Kiautschou in die Bismarckkaserne. Welche heute noch erhalten ist.[1]

Der Brief wurde oben als Soldatenbrief und eigene Angelegenheit des Empfängers gekennzeichnet. Der Brief wurde aber auch mit einer Germania 10 Pfg für einen Inlandsbrief bis 20g freigemacht. Und hier meine Frage, Soldatenbriefe waren doch immer portofrei ? Hat man also hier praktisch 10 Pfg verschenkt ?



Besten Dank im voraus und schönen Abend
Marcel

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_erhaltenen_%C3%B6ffentlichen_deutschen_Kolonialbauten_in_Kiautschou
 
10Parale Am: 29.05.2020 20:55:55 Gelesen: 7373# 39 @  
Seit 1998 wohne ich zusammen mit meiner Frau in Lörrach in Südbaden. Es ist so etwas wie meine 2. Heimat. Gebürtig bin ich in Pfullendorf, meine Frau stammt aus Hermannstadt (Sibiu). Deshalb nenne ich mich auch 10Parale, nichts an mir ist echt, ich wurde nie wirklich verwendet, mein Leben ist der Wunsch nach Wirklichkeit.

Nun, ja, nach diesem kleinen poetischen Ausflug, den jeder interpretieren kann, wie er möchte, zeige ich heute eine wirklich schöne Teilansicht von Lörrach, wie es sich 1912 dem Betrachter präsentierte. Im Vordergrund sehen wir die Schienen der Eisenbahnlinie, die heute in Richtung Süden nach Basel in die Schweiz und nach Norden in den Schwarzwald führt und wo die Wiesentalbahn nun im ½-Stunden Takt verkehrt. Rechts das Bezirksamt, welches dann später bis im Jahr 2019 als Sitz des Polizeireviers diente. Heute steht das Gebäude zum Verkauf. Im Hintergrund sehen wir die evangelische Stadtkirche. Die Häuser in der abzweigenden Kirchstraße sind heute noch teilweise so erhalten, der kleine Park neben dem Bezirksamt gibt es leider nicht mehr.

Die Karte lief als Soldatenbrief (Eigene Angelegenheit des Empfängers - handschriftlich) in Friedenszeiten portofrei von Lörrach nach Mühlhausen, glasklare Abstempelung vom 6.4.12.

Liebe Grüße

10Parale



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ansichtskarten: Alte Ansichten"]
 
Fips002 Am: 17.11.2020 18:25:48 Gelesen: 5890# 40 @  
Soldatenkarte, Eigene Angelegenheit des Empfängers, aus Eibau/Sachsen 23.6.1910 an den Reservisten Reinhard Zentsch, 1. Reserve Regiment Nr.12, 4. Kompanie in Königsbrück.



Dieter
 
skribent Am: 09.02.2021 15:03:25 Gelesen: 4685# 41 @  
Guten Tag,

der "Ostergruß" ist zwar sehr verfrüht, dafür ist die Rückseite der Karte zeitlos.



An den Herrn Unteroffizier Walther Ehrt, Eisenbahn-Ausbildungsregiment II in Schöneberg bei Berlin. Befödert mit dem Zug 944 am 25. März 1910 der Bahnpost NIENBURG (WESER) - RAHDEN (WESTF.)

MfG >Franz<
 
Fips002 Am: 20.03.2021 18:10:11 Gelesen: 3889# 42 @  
Soldaten Postkarte von einem Besatzungsmitglied des Kleinen Kreuzers S.M.S. "Frauenlob" aus Kiel an ein Musketier der I. Companie Oldenburgisches Infanterie Regiment Nr. 91 nach Donnepschwee, Oldenburg.



Dieter
 
Marcello Am: 20.07.2021 22:16:11 Gelesen: 1948# 43 @  
@ Marcello [#38]

Hallo zusammen,

nachdem mir hier keiner helfen konnte, habe ich mir selber geholfen. Ich habe die ARGE Kolonien [1] in einer Mail freundlich angeschrieben und prompt Antwort bekommen.

Anbei die Antwort der ARGE:

Sehr geehrter Herr Zügel,

Portofreiheit für die Soldaten gab es nur, wenn bei militärischen Auseinandersetzungen oder Kriegsereignissen eine Portofreiheit für die Feldpost verfügt wurde. Dies war z. B. im Boxeraufstand vom 13. Juli für das Heer und vom 1. September 1900 für die Marine, bis zum 31. August 1901 der Fall. In allen anderen Fällen musste auch die Post von oder an Soldaten frankiert werde. Nach Kiautschou galt ja der Inlandstarif von 10 Pf. für einen Brief bis 20 g. Auf dem umgekehrten Weg wäre der Hinweis „Soldatenbrief“ interessanter, sofern der Herr Dr. Schulze seinen Dienst nicht im Offiziersrang versehen hat. Hätte er seinen Dienst im Mannschaftsdienstgrad in Kiautschou absolviert, dann hätte er zum Marinetarif einen Brief bis 60 g für 10 Pf. nach Deutschland verschicken können. Umgekehrt wäre dies nur dann möglich gewesen, wenn der Absender auch Angehöriger der Marine im Mannschaftsdienstgrad gewesen wäre, dafür liefert der Umschlag aber keinen Hinweis.

Auf jeden Fall sind die 10 Pf. für einen normalen Brief nach Kiautschou das korrekte Porto.


Grüße
Marcel

[1] https://www.ag-deutsche-kolonien.de/index.php
 
Fips002 Am: 05.09.2021 18:06:55 Gelesen: 1075# 44 @  
Soldatenkarte Eigene Angelegenheiten des Empfängers aus Neugersdorf (Sachsen) 23.5.1907, an den Soldaten Zentsch in Kamenz, 8.Konpanie, 178. Infanterie Regiment.



Dieter
 

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