Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Ganzsachen Luxemburg
Das Thema hat 96 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3   4  oder alle Beiträge zeigen
 
marc123 Am: 11.05.2020 13:58:50 Gelesen: 55691# 72 @  
@ iholymoses [#70]
@ marc123 [#71]

Hallo Reiner,



hier eine Karte nach Nospelt. Der zweimal abgeschlagene Stempel Postes Relais Nr. 5 vom 13.7.1890, der hier deutlich zu erkennen ist. Nebengesetzt, der Einkreisstempel von Cap. Auf der Rückseite ist klar Mamer als Aufgabeort zu erkennen.

Liebe Grüße
Marc
 
hajo22 Am: 25.05.2021 23:03:27 Gelesen: 48970# 73 @  
5 cent. Ganzsache aus Esch-Alzette vom 13.10.1915 nach Berlin. Zensurstempel "Auslandsstelle Trier Freigegeben". In Berlin am 15.10.1915 angekommen.



hajo22
 
Lars Boettger Am: 26.05.2021 19:23:27 Gelesen: 48907# 74 @  
Anbei eine Ganzsache zu 5 Centimes (Prifix Nr. 53), von Echternach nach Neuwied. Was hat mich veranlasst, für diese Karte das zehnfache der Katalognotierung von EUR 0,50 zu bezahlen (inklusive Porto)? Ganz einfach: Die Karte ist vom ersten Tag der Gültigkeit des neuen Portos zwischen dem Deutschen Reich und Luxemburg. Der Schreiber hat dies auf der Rückseite zum Ausdruck gebracht: "Lieber Bruder! Zur Erinnerung an die Portoeinheit mit dem Großherzogthum Luxemburg am heutigen Tage sendet dir diese Karte dein d. lieb. Bruder Wilhelm".

Jetzt suche ich noch einen Brief zu 12 1/2 Centimes vom 1.10.1902.

Die luxemburgischen Ganzsachen bieten dem Spezialisten ein ausgesprochen ergiebiges Feld der Forschung. An dieser Stelle sei das Heft erwähnt, dass sich mit den ersten beiden luxemburgischen Ganzsachen beschäftigt [1].

Beste Grüße!

Lars



[1] https://www.philaseiten.de/philabuch/show/320
 
Briefuhu Am: 16.08.2021 13:56:06 Gelesen: 47151# 75 @  
Wenn ich nichts übersehen habe, wurde diese Postkarte noch nicht gezeigt, Es dürfte sich um den Antworteil der P138 handeln. Sie ging am 12.07.1961 von Ettelbruck bzw. Ettelbrück nach Hannover und wurde mit zwei Marken zu 30 und 20 F auffrankiert.

Interessant ist auch der Text auf der Rückseite. Es handelt sich um die Antwort auf einen Prüfauftrag.



Schönen Gruß
Sepp
 
Lars Boettger Am: 16.08.2021 20:17:51 Gelesen: 47128# 76 @  
@ Briefuhu [#75]

Sie ging am 12.07.1961 von Ettelbruck bzw. Ettelbrück nach Hannover und wurde mit zwei Marken zu 30 und 20 F auffrankiert.

Hi Sepp,

da hast Du Dich um den Faktor 100 verkuckt =D Es sind 0,20 bzw. 0,30 Franken (20 bzw. 30 Centimes). Ab dem 15.7.1958 galten die 3 Franken für das (UPU-)Ausland.

Beste Grüße!

Lars
 
marc123 Am: 17.08.2021 12:07:59 Gelesen: 47086# 77 @  
@ Briefuhu [#75]

"Interessant ist auch der Text auf der Rückseite. Es handelt sich um die Antwort auf einen Prüfauftrag."

Siehe: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=5878&CP=0&F=1 (Beitrag 482).

Liebe Grüße
Marc
 
Briefuhu Am: 17.08.2021 15:36:59 Gelesen: 47040# 78 @  
@ Lars Boettger [#76]

Danke Lars für Deinen Hinweis. Da habe ich tatsächlich Franken mit Centimes verwechselt.

Schönen Gruß
Sepp
 
becker04 Am: 03.09.2021 07:44:16 Gelesen: 46671# 79 @  
Von mir hier auch einmal eine Postkarte, aus Grevenmacher nach Berlin vom 30.3.1890, Ankunft am nächsten Tag.



Viele Grüße
Klaus
 
Briefuhu Am: 16.09.2021 13:24:01 Gelesen: 46161# 80 @  
Hab hier eine Postkarte als Ganzsache vom 17.08.1897 von Redingen nach Berlin. Abgestempel mit einem viereckingen Stempel Noerdange-Martelange. Es könnte sich hier um einen Bahnpost Stempel der Schmalsspurbahn handeln.

Wikipedia meint dazu:

Die Schmalspurbahn Noerdingen–Martelingen war eine Schmalspurbahn mit 1000 mm Spurweite in Luxemburg. Im Volksmund wurde die Strecke auch Jhangeli genannt.



Schönen Gruß
Sepp
 
Mondorff (RIP) Am: 18.11.2021 18:08:45 Gelesen: 45001# 81 @  
@ marc123 [#71]

Lieber Marc,

Olm (etwas nördlich von Kap/Cap/Kapellen gelegen) gehört zum Kanton Cap. Auch die Frankatur (10 C.) passt zu einem Inland-Brief.

Aber, das weißt Du ja alles.

DiDi
 
Briefuhu Am: 02.01.2022 15:49:36 Gelesen: 43888# 82 @  
Hier eine P44 Werteindruck 10 Centimes braungelb vom 01.12.1882 abgestempelt am 26.11.1883 in Luxemburg-Ville. Leider ist die Schrift so verblasst, das ich nichts mehr lesen kann. Habe es auch schon mit Bildbearbeitungsprogrammen versucht, dann konnte ich die Schrift zwar sehen aber nicht lesen.



Schönen Gruß
Sepp
 
Ulli D. Am: 04.03.2023 10:15:24 Gelesen: 33838# 83 @  
Ein in Luxemburg gänzlich unbeachtetes Thema sind die Telegrammumschläge bzw. Postogramme. Während sie im Michel-Ganzsachenkatalog verzeichnet sind, kannte der der luxemburgische PRIFIX-Katalog sie nicht.

Hier eine Abbildung der ersten Auflage aus dem Jahr 1978 (Michel PG 1).



Im Umschlag waren beim Kauf enthalten eine Klappkarte und ein Blatt zur Unterbringung des gewünschten Textes. Anfänglich gab es 5 verschiedene Klappkarten zur Auswahl (oben gezeigt ist die Klappkarte LX 2 = Bauerhochzeit von Pieter Bruegel III), ab 1879 - 1981 kamen 6 weitere dazu.

Viele Grüße

Ulli
 
Ulli D. Am: 04.08.2023 17:55:43 Gelesen: 29885# 84 @  
Erstaunlicherweise wurde noch keine der Ganzsachen aus den Jahren 1882 - 1906 gezeigt, die man mit durch 3 Kreise annulliertem Wertstempel ab und an findet.



Die nachfolgende Karte an den Briefmarkenhändler Otto Bickel ist deswegen von besonderem philatelistischem Interesse, weil uns ihre Rückseite - über die amtliche Ankündigung hinaus - einige weitere interessante Details verrät.





Anzumerken ist noch, dass gemäß Schriftverkehr zwischen der luxemburgischen Postverwaltung und der niederländischen Druckerei Enschedé & Zonen am 1. Juli 1918 insgesamt 500.000 Einzelkarten und 50.000 Doppelkarten zu 5 Centimes nach Luxemburg verschickt worden sind und damit die postalische Notlage ihr Ende gefunden haben dürfte. Somit sind im engeren Sinne nur Karten aus den Monaten April - Juli 1918 als Kriegsformulare anzusehen.

Viele Grüße

Ulli
 
GSFreak Am: 01.11.2023 18:41:06 Gelesen: 27150# 85 @  
Hallo zusammen,

auch Luxembourg hat aussagekräftige Stempel (Straßenverkehrssicherheit): Hier ein Maschinenstempel aus Ettelbruck vom 12.08.1988. In der Werbefahne ist ein schnell fahrender Sportwagen mit einem Peitsche schwingenden Skelett auf dem Autodach dargestellt. Hinter dem Auto sind mit den Angaben "100 F, 500 F und 1000" mutmaßlich Bußgelder für zu schnelles Fahren gemeint.



Beste Grüße
Ulrich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Maschinenwerbestempel mit Verkehrserziehungsfunktion"]
 
Ulli D. Am: 14.03.2024 13:10:35 Gelesen: 24982# 86 @  
Auf der Briefmarken-Börse am letzten Sonntag im luxemburgischen Ettelbruck konnte ich zu meiner großen Freude folgende Ganzsache erwerben:



Es handelt sich um die Auslands-Spätverwendung eines Antwortteils der Inlands-Doppelkarte vom 15. Mai 1875. Neben dem violetten 5 Centimes-Wertstempel im Wappenmuster findet sich eine grüne 5 Centimes-Marke der 1882 eingeführten Allegorie-Dauerserie für das ab 1879 geltende allgemeine Auslandsporto von 10 Centimes. Abgeschickt wurde der Antwortteil am 1. Oktober 1883 in Nürnberg und erreichte am Folgetag die Stadt Luxemburg.

Normalerweise tue ich mich in meiner Ausstellungs-Sammlung mit Spätverwendungen etwas schwer, aber hier habe ich aus wohl nachvollziehbaren Gründen eine Ausnahme gemacht.

Viele Grüße

Ulli
 
iholymoses Am: 06.10.2024 17:53:37 Gelesen: 21215# 87 @  
@ Cantus [#12]

Ich habe die P 143 in einem Posten Bücherbestellkarten gefunden:



Stempel: LUXEMBOURG - GARE z - 10.5.67

Schönen Sonntag,
Reinhard
 
Ulli D. Am: 28.05.2025 12:53:25 Gelesen: 16338# 88 @  
Bisher sind von den Nachkriegsausgaben mit dem Charlotte-Wertstempel (Kopf nach links) Michel P 130 - 139 noch keine Karten gezeigt worden. Das mag damit zusammenhängen, dass mehrere dieser Karten schwerer zu beschaffen sind als man meinen mag. Dies gilt insbesondere für die Auslands-Doppelkarten, deren Auflagen zwischen 15 - 20.000 Exemplaren lagen.



Die Doppelkarte P 133 vom 1.2.1949 hat dabei die kleinste Auflage (10.000). Hier der Antwortteil mit deutschem Maschinenwerbestempel von HAMBURG (HAMBURGER DOM – DAS VOLKSFEST DES NORDENS) vom 14. November 1953.

Schöne Grüße

Ulli
 
Ulli D. Am: 03.06.2025 18:10:10 Gelesen: 15817# 89 @  
Auch schon fast wieder in Vergessenheit geraten.

Von 2004 - 2014 gab die Luxemburgische Postverwaltung sogenannte NEJOERSCHDAGSPOST-Umschläge mit Wertstempeln der zeitgleich erschienenen Weihnachtsmarken heraus. Ausgegeben wurden die Ausgabe jeweils in Sets zu 4 Umschlägen und 4 verschiedenen Karten, auf denen rückseitig Grußbotschaften geschrieben werden konnten. Die Sets waren mit Zuschlägen versehen, die teilweise karitativen Organisationen zugeführt wurden (z.B. Œuvre Nationale de Secours Grand-Duchesse Charlotte). Hier als Beispiel die 2.Ausgabe vom 6. Dezember 2005 mit einer Karte, die das Rathaus von Düdelingen zeigt:



Die Auflage betrug gerade einmal 3.651 Sets. Vielleicht auch ein Grund, weshalb die Neujahrsumschläge selten angeboten werden? Ich vermute, dass die Sets einerseits direkt in Sammlerhände geraten sind. Und dort, wo die Ausgabe postalisch verwendet wurde, sind wahrscheinlich die Grußkarten aufgehoben worden und viele der Umschläge im Papierkorb gelandet!?

Schöne Grüße

Ulli
 
iholymoses Am: 18.12.2025 18:02:45 Gelesen: 10273# 90 @  
Habe heute diesen Ganzsachen-Umschlag bekommen, ganz passend mit Weihnachtsstempel:



Der ist so ähnlich wie der zweite in Beitrag [#51], aber ohne die Ballons - also vermutlich eher Standardware, aber ganz gelungenes Design, finde ich.

Einen schönen Abend wünscht
Reinhard
 
Lars Boettger Am: 10.02.2026 23:05:30 Gelesen: 8387# 91 @  
Ich bin gerade dabei, mich durch sechs Kisten Bedarfspost aus den Jahren 2013 - 2016 zu wühlen. Dabei fiel mir diese interessante Ganzsache in die Hände.

Eine Nachfrage bei einem Freund erbrachte nur, dass er zwei Exemplare des Umschlages hat - mehr nicht.

Beste Grüsse!

Lars


 
Lars Boettger Am: 26.04.2026 17:57:43 Gelesen: 5727# 92 @  
Die Ganzsache Prifix Nr. 84 / 1 Fr. ist als Bedarfsverwendung nicht häufig. Bei der Prüfertagung in Nürnberg hat mir ein Kollege die Ganzsache mitgebracht. Sie ist gerichtet an "Mrs Dr. Paul Mühsam". Dr. Mühsam war ein jüdischer Bürger aus Görlitz, der 1933 nach Palästina emigrierte und - nach meinen Internetquellen - seine Familie u.a. durch Briefmarkenhandel über die Runden brachte.

Der Absender war eine Mitglieder der Familie "Lazarus" - leider konnte ich bei meiner kurzen Recherche nichts über sie herausbekommen. Aber der Inhalt der Karte lässt darauf schliessen, dass sie ebenfalls aus Deutschland nach Luxemburg emigrierten.

Die Ganzsache erhielt einen sechseckigen Zensurstempel.

Beste Grüsse!

Lars


 
Ulli D. Am: 27.04.2026 16:27:02 Gelesen: 5655# 93 @  
@ Lars

Karten aus dieser Zeit nach Palestina sind allein deshalb schon spannend, weil Nachrichten offen verschickt worden sind.

Die nachfolgend abgebildete Karte aus meiner Sammlung ist ausweislich des Zensurstempels über Frankreich nach Haifa gelaufen und zwar 3½ Monate vor dem Einmarsch der Deutschen in Luxemburg. Auch diese Karte ist ganz offensichtlich an eine nach Palästina emigrierte Familie gerichtet. Interessant auch der Text auf der Rückseite ("Angst vor Evakuierung").



Viele Grüße

Ulli
 
Ulli D. Am: 17.06.2026 10:34:21 Gelesen: 3381# 94 @  
Heute zeige ich meine absolute Lieblingskarte aus den Allegorie-Ausgaben 1880 - 1890. Die Ganzsache Michel-Nr. P 49 II ist für luxemburgische Verhältnisse mit einer Auflage von 2,2 Mio Exemplaren absolute Massenware. Und dennoch findet man eine Karte wie die gezeigte nur nach jahrelangem Suchen und vielleicht nur einmal in einem Sammlerleben.



Die Karte weist 4 verschiedene große Zweikreisstempel auf (FSPL-Typ 32) und ist vom Nebenpostamt BETTBORN zum dazugehörigen Hauptpostamt ETTELBRUCK, von dort zum Hauptpostamt ECHTERNACH und schließlich zum Nebenpostamt JUNGLINSTER gelaufen. Vier verschiedene saubere Stempel (mit kleinen Abstrich bei JUNGLINSTER), eine sehr gute Erhaltung und eine "gemalte" Anschrift - was will man mehr?

Viele Grüße

Ulli
 
Ulli D. Am: 13.07.2026 14:40:54 Gelesen: 2479# 95 @  
Auch dies ist, wie ich finde, eine wunderschöne Karte - dieses Mal ins Ausland nach Antwerpen gelaufen.



Auch hier vorderseitig 4 verschiedene Stempel: Aufgabestempel REMICH, der Eisenbahnstempel LUXEMBOURG PAR BRUX.), dann der Durchgangsstempel ANVERS (STATION) und schließlich der Ankunftstempel ANVERS. Und das alles passierte an einem einzigen Tag, dem 1. November 1878!

Viele Grüße

Ulli
 
Lars Boettger Am: 30.08.2026 19:04:30 Gelesen: 617# 96 @  
Auf der PhilHainaut 26 in La Louviere fiel mir diese Inlandsganzsache in die Hände. Der Wertstempel belief sich auf 5 Centimes und deckte damit das Inlandsporto ab dem 1. Oktober 1877 ab. Adressiert ist die Karte nach Malines in Belgien (Mechelen). Dafür hätte nach dem UPU-Tarif vom 1. April 1879 10 Centimes vorausbezahlt werden müssen. Der Fehlbetrag wurde seitens Luxemburgs notiert und die Ganzsache mit einem "T"-Stempel versehen. Dann wurde die Ganzsache nach Belgien weitergeschickt. In Belgien schien sich aber niemand um die Unterfrankierung zu kümmern und der doppelte Fehlbetrag von 10 Centimes (1 Décime) wurde nicht erhoben. Zumindest ist nichts auf der Ganzsache erkennbar.

Beste Grüsse!

Lars


 

Das Thema hat 96 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3   4  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.