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Thema: Schiffspost und Schiffspoststempel
Das Thema hat 560 Beiträge:
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dr.vision Am: 14.05.2018 13:14:21 Gelesen: 77706# 536 @  
Moin zusammen,

am 2.6.1906 verließ die als Drucksache umdeklarierte Postkarte den Vorort Cossipore von Kalkutta, das übrigens seit 2001 offiziell Kolkata [1] heißt, auf ihrem Weg nach Oburg in der Nähe von Mons. Das Fräulein Adressatin befand sich aber nicht mehr dort, und die Karte wurde noch am gleichen Tag nach Ostende weitergeleitet.

Interessant ist der von der Peninsular & Oriental Steam Navigation Co. Ltd. (P&O) [2] an Bord abgeschlagene Stempel des Seepost-Büros. Im Jahr 1867 wurde der notwendigen Erlaß verfügt, und am 7. Mai 1868 begann der Posttransport von Bombay zunächst nach Suez und später dann weiter nach Aden. Zu diesem Zweck wurden 5 identische Sets diverser Stempel beschafft, die sich nur durch einen Kontrollbuchstaben unterschieden (hier B). Das auf dem Stempel vermerkte Datum war das Abfahrtsdatum des Schiffes. Bei dem hier in Frage kommenden Dampfer handelte es sich um die 1892 in der schottischen Werft Caird & Co. in Greenock gebaute S.S. Himalaya II. Sie hatte eine Kapazität von 6901 Bruttoregistertonnen und wurde 1922 außer Dienst gestellt und abgewrackt. [2]

In seinem Buch „THE BRITISH SEA POST IN THE EAST" (Vol. 4) registriert Edward B. Proud den Stempel als Nr. D 38. Nach meinem Dafürhalten ist es aber die Nr. D 45. [3] Da der Autor leider verstorben ist, können sich Spezialisten hier aus dem Forum gerne zu dieser Fragestellung äußern.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kalkutta
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Peninsular_and_Oriental_Steam_Navigation_Company
[3] Edward B. Proud, THE BRITISH SEA POST IN THE EAST (Vol.4), Kapitel 3, diverse Seiten, ISBN 187246575
 
Cantus Am: 16.05.2018 12:17:35 Gelesen: 77251# 537 @  
Hallo zusammen,

in diesem Thema hier werden fast ausschließlich mindestens hundert Jahre alte Belege mit Schiffspoststempeln aus aller Welt gezeigt. Bei mir liegt nun aber ein moderner Posten mit irgendwelchen Schiffs-Cachets und deutschen Sonderstempeln zur Inbetriebnahme von Schiffen und ähnlichen Aktivitäten. Soll ich die hier zeigen oder zählt das für euch nicht zu den Schiffspoststempeln?

Viele Grüße
Ingo

[Redaktionelle Empfehlung: Gesondertes Thema, falls ein passendes noch nicht existiert]
 
Fips002 Am: 18.05.2018 21:48:45 Gelesen: 76498# 538 @  
Brief von der 5. Spitzbergenfahrt des MS EUROPA (III) vom 23.6.1970 bis 08.7.1970.

Route: Bremerhaven-Schottland-Island-Spitzbergen-Norwegen-Bremerhaven. An Bord befand sich ein Bordpostamt der Deutschen Bundespost für die 800 Passagiere.

Entwertet wurden die Marken mit dem Stempel DEUTSCHE SCHIFFSPOST/MS/EUROPA/3.7.70/NORDDEUTSCHER/LLOYD/SPITZBERGENFAHRT in Honningsvag/Nordkap

11 verschiedene Schiffspoststempel kamen auf den durchgeführten Kreuzfahrten der EUROPA (III) zum Einsatz.



MS EUROPA (III), ex KUNGSHOLM

Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 22.05.2018 21:40:37 Gelesen: 74960# 539 @  
Karte vom Schlachtschiff U.S.S. New Jersey BB-16.

Entwertet wurde die Karte mit dem Gummihandstempel Typ 1 am 14. Januar 1910 in Guantanamo/Kuba. Der Typ 1 wurde zwischen 1908 und 1918 verausgabt. Von den Schiffen der U.S. Navy kam er Anfang der 20iger Jahre nicht mehr zum Einsatz.

U.S.S: New Jersey wurde am 12. Mai 1906 in Dienst gestellt. An der Weltumseglung der Great White Fleet nahm er gemeinsam mit 15 anderen Schlachtschiffen und 6 Zerstörern teil. Danach führte sie Ausbildungsreisen im West-Atlantik und der Karibik durch.

Mit den politischen Unruhen in Mexiko wurden amerikanische Interessen bedroht. Zum Schutz dieser Interessen wurde das Schlachtschiff New Jersey 1913 in die westliche Karibik beordert, als Teil der Truppe unter dem Kommando von Konteradmiral Frank F. Fletcher. Eine mexikanische Anhängerschaft lehnte eine Entschuldigung für Beleidigungen der amerikanischen Marine in Tampico ab. Daraufhin landeten amerikanische Matrosen und Marinesoldaten in Vera Cruz und nahmen die Stadt und das Zollgebäude in Besitz, bis die mexikanische Regierung durch Evakuierung Änderungen möglich machte. Am 13. August verließ New Jersey Vera Cruz, beobachte und berichtete über die beunruhigenden Bedingungen in Santo Domingo und Haiti.

Im 1.Weltkrieg nahm das Schlachtschiff an keine Kampfhandlungen teil. Nach dem Krieg unternahm sie 5 Fahrten nach Frankreich und brachte 5000 Soldaten zurück in die USA.

Am 5. September 1923 sank sie vor Cape Hatteras durch Bomben Teste.





Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 27.05.2018 21:41:25 Gelesen: 69039# 540 @  
Heute eine Karte vom Schlachtschiff SOUTH CAROLINA, BB-26. Entwertet wurde die Karte mit dem Stempel Typ 1 am 29.März 1911. Auf der Rückseite sind interessante Angaben zur Reise und den Tagesabläufen vom 22.März 1911 bis zum 28.März 1911 aufgeführt.

Das Schlachtschiff SOUTH CAROLINA wurde am 1.März 1910 in Dienst gestellt.

Am 6. März besuchte sie auf ihrer ersten Reise die dänischen Westindischen Inseln und Kuba. Mit der 2. Schlachtschiff Division wurde zwischen dem 1. November 1910 und dem 12. Januar 1911 die Häfen Cherbourg, Frankreich und Portland, England besucht. Weiterhin besuchte die 2. Schlachtschiff Division Kopenhagen, Dänemark, Stockholm, Schweden und Kronstadt Russland. Von Kronstadt ging es nach Kiel, 21. Juni 1911, um rechtzeitig an der vom Kaiser Wilhelm II. veranstalteten Kieler-Jacht-Woche, teilzunehmen.

Im Juni 1912 nahm SOUTH CAROLINA an den Willkommens Empfängen in Hampton Roads und New York teil, die zu Ehren des deutschen Geschwaders, bestehend aus dem Schlachtkreuzer Moltke und zwei kleinen Kreuzern, Bremen und Stettin, abgehalten wurden.

Die nächsten Monate waren mit Übungen und Besuchen nach Vera-Cruz und zum fertiggestellten Panama-Kanal ausgefüllt. Von Juni bis Mitte September 1914 kreuzte sie vor der Ostküste Mexikos bei Tampico und Vera-Cruz, zum Schutz der amerikanischen Interessen.

!915 lief das Schlachtschiff wieder nach Kuba zu den üblichen Kampfübungen.

Im 1. Weltkrieg war SOUTH CAROLINA für die Überwachung der Ostküste eingesetzt.

Von Mitte Februar bis Ende 1919 machte SOUTH CAROLINA vier Hin- und Rückfahrten zwischen den Vereinigten Staaten und Brest, Frankreich und brachte 4000 Soldaten aus dem 1. Weltkrieg in die Vereinigten Staaten zurück.

Bis zum 30. August 1921 war sie zur Ausbildung von Midshipmen eingesetzt.

Ihr Name wurde am 10.November 1923 von der Navy-Liste gestrichen und zur Verschrottung am 24. April 1924 verkauft.





Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 31.05.2018 22:26:03 Gelesen: 55858# 541 @  
Vor dem 1. Postvertrag zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Frankreich am 1. April 1857, wurden mit dem Vereinigten Königreich England verschiedene Vereinbarungen für die Postbeförderung abgeschlossen. Die Beförderung der Post erfolgte mit britischen Schiffen. Gesetz vom 1.9.1840-3/4 Vic c 96 (3./4. Regierungsjahr von Königin Victoria, Kapitel 96).

Postgebühr zwischen dem Vereinigten Königreich und jeden Ort in den Vereinigten Staaten von Amerika 1 Shilling.

Faltbrief von Boston nach Reims.

Von Boston wurde der Faltbrief mit dem Cunard Vertragsschiff "Caledonia" am 1. August 1841 nach Liverpool, 14.August 1841, befördert. In Liverpool wurde der Oval Stempel AMERIKA/L als Eingangsstempel abgeschlagen. Dieser Stempel wurde in Liverpool von 1840-1844 verwendet. Er bestätigt die Beförderung von den Vereinigten Staaten nach England. Gleichzeitig wurde die Gebühr von 1 Shilling, für die Seegebühr New York-Liverpool, auf dem Faltbrief gestempelt. Der Faltbrief erreichte London am 15.August 1841 und erhielt einen 24 mm orange Kreis Stempel auf der Rückseite. In London wurde der rot-orange Kastenstempel PACKET LETTER im Austauschamt auf dem Faltbrief abgeschlagen, um zu zeigen, dass die Gebühr nach Frankreich auf Post Packet Brief Gebühr basiert. Ebenfalls erhielt der Faltbrief vom Austausch Amt den Stempel in schwarzer Tinte in der oberen rechten Ecke für die Gebühr von 1 Shilling nach Frankreich. Von London weiterbefördert über den Englischen Kanal nach Calais/Frankreich. Der rot orange Doppel Kreis Eingangsstempel ANGL./18.Aug.41/2 CALAIS 2, wurde in Paris abgeschlagen. Ein Pariser Beamter stempelte den Brief mit 22 Decimes Postgebühr in schwarzer Tinte. Der Stempel auf der Vorderseite des Faltbriefes zeigt die Vorausgebühr von 22 Decimes, 10 Decimes französische Gebühr für einen einfachen Brief und 12 Decimes für den transatlantishen Packet Dienst. Der Faltbrief erreichte Reims am 19. August 1841.





Dieter
 
Fips002 Am: 04.06.2018 11:51:52 Gelesen: 51510# 542 @  
Brief von der Jungfernfahrt des Turbinen Schiffes "Bremen" nach New York. Nach Ankauf des französischen Truppentransporters "Pasteur" am 17.9.1957 wurde es beim Bremer Vulkan in 16 Monaten zu einem Passagierschiff umgebaut und als "Bremen" in Dienst gestellt. Neben der "Berlin" besaß der Norddeutsche Lloyd nun mit der "Bremen" das neuntgrößte Passagierschiff der Welt mit 32336 BRT.

Die Jungfernreise ging am 09.7.1959 über Cherbourg/Frankreich nach New York. Das Schiff war ausgelegt für 260 Passagiere in der 1. Klasse und 906 in der Touristenklasse.

Ab 01.9.1970 kam das Schiff zur Hapag/Lloyd AG. 1972 wurde die "Bremen" nach Griechenland verkauft und am 09.6.1980 auf der Schleppreise zum Abwracken nach Kaohsiung im Indischen Ozean leck geworden und gesunken.



Dieter
 
Fips002 Am: 08.06.2018 22:24:09 Gelesen: 49752# 543 @  
Heute wieder ein Faltbrief aus der französischen Kolonie Guadeloupe nach Frankreich.

Der Faltbrief wurde mit dem Segelschiff "Nouvel Engere" von Pointe a Pitre/Guadeloupe am 28. Januar 1835 nach Bozdeaux befördert, Ankunft am 17. März 1835. In Bordeaux wurde der aptierte Landungsstempel PAYS D´OUTREMER auf den Faltbrief abgeschlagen. Dieser Stempel wurde von 1831 bis 1839 verwendet.

Die Gebühr für diesen Faltbrief betrug 2 Decimes = 20 Centimes, davon 10 Centimes Lokalbriefgebühr und 10 Centimes Seezuschlag.





Dieter
 
Fips002 Am: 15.06.2018 10:53:18 Gelesen: 46175# 544 @  
Faltbrief von Charleston/Georgia nach Paris.

Der Faltbrief wurde mit einem Segelschiff von Charleston/Georgia am 04. April 1826 nach Le Havre/Frankreich befördert. Ankunft in Le Havre am 17. Mai 1826. In Le Havre erhielt der Faltbrief den roten Landungsstempel COLONIES PAR/LE HAVRE. Dieser Landungsstempel wurde von 1825 bis 1827 verwendet.

In Paris kam der Faltbrief am 19. Mai 1826 an.

An das Handelshaus Thuret in Paris wurde die Ladungsliste der transportierten Ladungen durch die Schiffe "Wade" und "Superior" geschickt.

Nach dem Tarif vom 01. Januar 1826 betrug die Gesamtgebühr 6 Decimes, davon 1 Decimes Seegebühr und 5 Decimes von Le Havre nach Paris.





Dieter
 
Fips002 Am: 22.06.2018 17:31:28 Gelesen: 41708# 545 @  
Faltbrief aus Lima/Peru, 27.12.1869, nach Paris, 01.02.1870 mit Teilfranko.

Von Lima wurde der Faltbrief nach Callao an die Westküste befördert. Die Gebühr von Lima nach Callao 2 Dinero. für den Doppelbrief, Mi.Nr. 15a, Ausgabe 18. Juli 1868.

Der Faltbrief wurde mit einem Schiff nach Cudad de Panama (Pazifik-Küste) befördert und von dort wurde die Post per Eisenbahn (gebaut 1850 - 1855) nach Colon (Atlantik-Küste) gebracht und von Colon mit einem britischen Schiff nach England befördert. Von London über den Kanal nach Calais/Frankreich und von dort mit der Eisenbahn nach Paris.

Der Doppelkreis Stempel auf der Vorderseite ANGL.AMB. CALAIS 3/ 1/FEVR/70 zeigt, dass der Faltbrief aus dem Vereinigten Königreich kam und im Bahnpostwagen von der Brigade "3" bearbeitet wurde. Der Beamte schlug im Zug den schwarzen Handstempel "24" ab für die doppelte Gebühr.

Vom 1. Januar 1857 - 31.Dezember 1865 bezahlte Frankreich an England für je 30 Gramm Briefe aus Südamerika via Panama Franc 2.87 5/10 C. Ab 1.Januar 1866 wurde das Porto auf Franc 1.90 reduziert. Der Empfänger in Frankreich bezahlte für den einfachen Brief 12 Decimes und für den doppelten Brief 24 Decimes.



Porto für den doppelten Faltbrief 24 Decimes, Teilfranko 2 x 1 Dinero = 2 Dinero.

Verrechnungsstempel GB/1F90C. Eingangsstempel von Calais, abgeschlagen im Bahnpostwagen von Calais nach Paris. Rückseite Stempel Callao 28. Dezember 1869 und Stempel London 31. Januar 1870.

Dieter
 
Fips002 Am: 01.07.2018 12:27:26 Gelesen: 36811# 546 @  
Faltbrief von Hamburg, 12.7.1862, nach New York, 28.7.1862.

Die Artikel des zweiten 1853er Bremer Vertrages waren bindend für die Hamburger Konvention. In der Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Hamburg war ein internationales Porto, direkt von Hamburg nach New York, von 10 Cents (4 1/2 Silbergroschen oder 16 Süddeutsche Kreuzer) festgelegt, aufgeteilt in:

5 Cents Vereinigte Staaten Inland
4 Cents Seeporto
1 Cents für Hamburg



Der Faltbrief wurde mit dem HAPAG Dampfer "Saxonia" befördert. Die "Saxonia" verließ Hamburg am 13.Juli 1862, Zwischenaufenthalt am 16. Juli 1862 in Southampton und kam am 28. Juli 1862 in New York an. Die Gebühr für diesen Faltbrief betrug 10 Cents (Stempel oben links).





Die "Saxonia" wurde am 17.11.1857 für die HAPAG in Dienst gestellt. Von 1858 bis 1871 lief der Dampfer von Hamburg nach New York. Von 1871 bis 1878 wurde er für den West Indien Dienst eingesetzt. Die "Saxonia" wurde 1878 verkauft und 1895 abgewrackt.

Dieter
 
Fips002 Am: 09.07.2018 19:37:30 Gelesen: 33210# 547 @  
Schiffsbrief von Aberdeen/USA, 29. Januar 1856,nach Leipzig, 27. Februar 1856, erste Reise des Dampfschiffes "Fulton" von New York nach Le Havre.





Das Dampfschiff "Fulton", The Havre Line, verließ New York am 9. Februar 1856 nach Le Havre/Frankreich. Am 24. Februar 1856 kam die "Fulton" in Southampton an. Der Brief wurde auf dem Landweg nach London befördert, Ankunft am 25. Februar 1856.

In London wurde der schwarze Handstempel U.S.PKT. abgeschlagen um zu zeigen, dass der Brief von einem amerikanischen Packet kam und alle Postgebühren bezahlt waren. Der Brief wurde von London über Ostende/Belgien nach Aachen in einem geschlossenen Postsack befördert. In Aachen bekam der Brief den Doppelkreisstempel SEEBRIEF PER ENGLAND UND AACHEN 26.2.

Dieser Doppelkreisstempel war von 1851 bis 1870 in Gebrauch, ist aber auf Briefen nicht sehr häufig, da ab 1852 fast die gesamte Übersee-Post mit der "Prussian Closed Mail" befördert wurde, die diesen Stempel nicht erhielt. Das Aachener Austausch Postamt zeichnete 7 Silbergroschen Rate, entsprechend des Vertrages von 1852.

Von Aachen nach Leipzig wurde der Brief mit der Bahn befördert.

Postgebühren:

10 Cents USA Inland über 300 Meilen
16 Cents Seegebühr
3 Cents Britisches Inland
Gesamt 29 Cents, davon 3 Cents Ganzsachen Umschlag Nr.1 Typ Ib, Ausgabe 1853, plus 26 Cents.
7 Silbergroschen für Preußen.



Dampfschiff "Fulton" in Dienst für THE NEW YORK AND HAVRE STEAM NAVIGATION COMPANY von 1856 - 1867.

Dieter
 
wajdz Am: 15.07.2018 00:05:03 Gelesen: 29975# 548 @  
@ wajdz [#301]

Die MS Berlin wurde unter der Baunummer 163 bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gebaut. Die Kiellegung fand am 4. September 1979, der Stapellauf am 12. Januar 1980 statt. Die Fertigstellung erfolgte am 27. Juni 1980. Anschließend wurde die Berlin an die Reederei Peter Deilmann abgeliefert und unter deutscher Flagge als Vier-Sterne-plus-Kreuzfahrtschiff für weltweite Kreuzfahrten eingesetzt.

Bund MiNr 1133 Brief von Bord nach Deutschland, Hamburg



Tagesstempel CAPR CANAVEREL, FL • MAY 13 1982 • 32920 • Stempel PAQUEBOT
zusätzlich zwei Bordstempel

Nach einer wechselvollen Geschichte ist die MS Berlin heute für die FTI Cruises entlang der Küsten des westlichen und östlichen Mittelmeers, Nordeuropas, des Atlantiks oder der Karibik unterwegs.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.fti-cruises.com/
 
Cantus Am: 15.07.2018 16:34:49 Gelesen: 29525# 549 @  
Hallo,

ich habe hier allerlei moderne Bundbelege mit Schiffspostcachets herumliegen. Wenn allgemeines Interesse besteht, zeige ich welche, werde aber sicherlich nicht so tief in die Materie einsteigen wie Jürgen.

Viele Grüße
Ingo
 
Fips002 Am: 17.07.2018 14:46:00 Gelesen: 28385# 550 @  
Brief nach Berlin-Tegel, aufgegeben beim Bordpostamt des Motorschiffes "Santa Rosa". Entwertet wurde die Frankatur am 16.9.1960 mit dem Schiffspoststempel.

Der Schiffspoststempel wurde an Bord der "Santa Rosa" vom 08.10.1954 bis zum 07.06.1963 verwendet. Das Schiff befuhr die Route Hamburg-Südamerika und war auch in der Trampfahrt eingesetzt.

Die Santa Klasse bestand aus sechs Motorschiffen der Reederei Hamburg-Süd. Sie waren die ersten Schiffe nach dem Krieg auf der Linie Hamburg-Süd.



Dieter
 
Fips002 Am: 26.07.2018 11:55:16 Gelesen: 23716# 551 @  
Heute eine Karte vom Schlachtschiff "Idaho" BB-24 der US Navy vom 20. Juli 1910 mit dem Stempel Typ 1. Dieser Stempel wurde auf der "Idaho" von 1909 bis 1911 verwendet.

Das Schlachtschiff "Idaho" wurde am 1. April 1908 in Dienst gestellt. Im April-Mai 1908 lief sie nach Kuba und besuchte auch Panama und kehrte anschließend nach Philadelphia zurück. Ab März 1909 bis Oktober 1910 war sie wieder in der Karibik eingesetzt. Ende Oktober 1910 nahm das Schlachtschiff an Übungen in britischen und französischen Gewässern teil.

Am 4. Mai 1911 verließ "Idaho" Philadelphia um auf dem Mississippi-Fluss einige Häfen zu besuchen. Anschließend beteiligte sie sich an Schlachtschiff-Manövern an der Ostküste von Florida. Anfang 1914 besuchte das Schlachtschiff Häfen in Nordafrika und Italien.

Am 30. Juli 1914 lag "Idaho" in Villefranche und wurde stillgelegt. Die Mannschaft von "Idaho" wurde an das Schlachtschiff "Maine" übergeben Danach wurde das Schlachtschiff "Idaho" an die griechische Regierung übergeben, die sie als Küstenschiff "Kilkis" einsetzte, bis sie im April 1941 im Hafen von Salamis von deutschen Flugzeugen versenkt wurde.





Dieter
 
Fips002 Am: 05.08.2018 21:51:26 Gelesen: 18786# 552 @  
Heute zeige ich einen seltenen Faltbrief von New Orleans, 08. November 1848, an das Handelshaus A. Dürninger der Brüder Unität in Herrnhut/Sachsen. In New York erhielt der Faltbrief auf der Rückseite den orange Kreis Stempel New York, 18. November.

In den frühen Jahren des Bremer Post Vertrages mit den USA,1847-1858, wurden alle eingehenden Briefe für die Bremen-Post vom New Yorker Beamten abgestempelt. Dieses Datum ist nicht der Abgangsstempel des Post Dampfers. Beim gezeigten Faltbrief kam der Brief von Neu Orleans am 18. November 1848 in New York an.

Das Dampfschiff "Washington", der OCEAN STEAM NAVIGATION COMPANY, verließ New York am 20. November 1848 und kam am 08. Dezember 1848 in Bremerhaven an. Für The Ocean Line wurden die Dampfschiffe "Washington" und "Hermann" eingesetzt.

Der Vertrag zwischen Bremen und Washington war für die damalige Zeit sehr fortschrittlich und gestatte erstmalig den direkten Austausch von vollbezahlten und unbezahlten Briefen zwischen allen deutschen Staaten und den USA zu deutlich reduzierten Tarifen.

Das Seeporto in der 1. Tarifperiode, die bis Juni 1851 galt, betrug 24 Cents für die Strecke New York-Bremen.

Diese 24 Cents bezahlte Bremen an den USA, wovon es 20 Cents v.H. behielt. Die 24 Cents waren lt. Vertrag gleich 24 bremische Grote und wurden Hannover als 9 Gutegroschen berechnet.

Briefe über 300 Meilen bis New York wurden von den USA mit 34 Cents belastet (Stempel -10- rechts oben zeigt die Gebühr über 300 Meilen, waren bezahlt mit Stempel PAID links).

Der schwarze Handstempel AMERICA/ÜBER BREMEN wurde in Bremen auf den Faltbrief abgeschlagen.

Die Belastung nach Sachsen betrug 11 Gutegroschen, die vom Beamten mit roten Stift links oben vermerkt wurde. In Herrnhut mussten 16 Neugroschen und 3 Pfennige bezahlt werden.





Die "Washington" war das erste U.S. Transatlantic Post-Dampfschiff.

Dieter
 
Fips002 Am: 10.08.2018 18:47:01 Gelesen: 17060# 553 @  
Francobrief aus Riga, 18. Juni 1859, nach Stockholm, 7. Juli 1859. Der Faltbrief wurde zunächst mit der Bahnpost, die u.a. den Transitstempel "Aus Russland Franco" anbrachte, befördert.

Die Postübernahme erfolgte in Stralsund und die Weiterbeförderung auf der Schiffsroute STRALSUND-YSTAD bis zum Bestimmungsort. Das Seeporto betrug 5 Groschen (Taxvermerk).





Stempel Riga, 18. Juni 1859 und Bahnpost Stempel KÖNIGSBERG Pr./27.L/BROMBERG



Absender

Ab 1824 wurde die Linie Stralsund-Ystad von Dampfschiffen befahren. Im Postvertrag vom 10.4.1830 verpflichtete sich Schweden den Postdampfschiffsdienst von Ystadt nach Wieck/Greifswald allein durchzuführen wegen schlechter Fahrwasserverhältnisse nach Stralsund. Die Schiffspost nach Schweden wurde wieder ab 1.4.1841 über Stralsund-Ystad befördert, nachdem die Fahrwasserverhältnisse nach Stralsund verbessert wurden, geregelt im Vertrag vom 14.9.1840.

Nachdem das neu gebaute Dampfschiff "Königin Elisabeth" für diese Route 1848/49 von der preußischen Kriegsmarine beschlagnahmt wurde, war nur noch das schwedische Postschiff "Svenska-Lejonet" auf dieser Linie im Dienst.

Bis April 1865 wurde die Linie Stralsund-Ystad einmal wöchentlich befahren. Ab 1. Mai 1865 wurde die Seepostverbindung zwischen Stralsund und Malmö- nicht mehr Ystad - aufgenommen. Ab 1. Mai 1897 wurde die Linie Sassnitz-Trelleborg aufgenommen.

Dieter
 
Fips002 Am: 21.08.2018 19:43:33 Gelesen: 14618# 554 @  
Faltbrief von Richterschweil/Schweiz nach Philadelphia/USA.





Der Faltbrief wurde am 03.Mai 1840 von Richterschweil an das französische Austauschamt Huninque gesandt, wo er auf der Rückseite den schwarzen Doppelkreis Datum Stempel 04. MAI 1840 erhielt. Von Huninque nach Belfort, wo der rot-orange Doppelkreisstempel 04.Mai 1840 und der Viereckstempel 7 A.E.J.F. abgeschlagen wurde. Dieser Stempel zeigt die 7 Decime Zone (Rayon) von Frankreich für die Entfernung vom französischen Austauschamt Huninque nach Havre. A.E.J.F.: "Affranchie a l´Étranger Jusqu a la Frontiere".

Dieser Stempel wurde auf Auslandspost für den Transport durch Frankreich bis zur französischen Grenze verwendet.

Von Belfort wurde der Faltbrief über Paris nach Havre befördert und dort dem Marine Büro in Havre übergeben, wo der rote Doppelkreis Datum Stempel BUREAU MARITIME/10. Mai 1840/(HAVRE) suf der Rückseite abgeschlagen wurde.

Mit einem Schiff der UNION LINE wurde der Faltbrief nach New York befördert. Im New Yorker Austauschamt erhielt er den roten Schiffsstempel, als Eingangsstempel, 18.Juni auf der Vorderseite des Faltbriefes. Von New York wurde der Faltbrief auf dem Landweg nach Philadelphia befördert.

Die Gebühr betrug 12 1/2 Cents (rechts oben), davon 2 Cents Seegebühr und 10 1/2 Cents Inlandgebühr.

Dieter
 
Fips002 Am: 26.08.2018 21:03:31 Gelesen: 11893# 555 @  
Heute eine Karte vom U.S. Schlachtschiff "New Hampshire" BB-25 mit Stempel Typ 1s vom 10. Juli 1912. Der Gummihandstempel Typ 1s, Inschrift ist in Serif-Lettern ausgeführt, sonst ist die Ausführung wie der Basistyp. Dieser Stempel wurde von 1909 bis 1912 an Bord geführt.

Das Schlachtschiff wurde am 19.März 1908 in Dienst gestellt. Nach der Weltumseglung der "Great White Fleet" unternahm sie Fahrten entlang der Ostküste der USA und in der Karibik. Am 1. November 1910 verließ New Hampshire mit der Zweiten Schlachtschiffsdivision Hampton Roads und besuchte Cherbourg, Frankreich und Weymouth, England. Weitere Besuche im November 1910 gingen nach skandinavischen, russischen und deutschen Häfen.

Von 1912 bis 1915 operierte sie vor der mexikanischen Küste um amerikanische Interessen zu vertreten. Danach Einsatz in den nördlichen Gewässern nach Santo Domingo bis zum 2. Dezember 1916.

Nach Eintritt der Vereinigten Staaten in den 1. Weltkrieg wurde das Schlachtschiff New Hampshire ab 15. September 1917 zu zwei Geleitzug Missionen, von New York zu einem Treffpunkt vor der französischen Küste, eingesetzt.

Nach den Kriegshandlungen unternahm das Schlachtschiff, bis zum 22.Juni 1919, vier Reisen und brachte Veteranen von Frankreich nach den Ostküstenhäfen der USA.

New Hampshire diente vom 18.Oktober 1920 bis zum 12. Januar 1921 als Flaggschiff für die Spezialeinheit der Marine in haitianischen Gewässern. Die letzte Auslandsreise ging vom 25.Januar bis 24.März 1921 nach Stockholm, Kiel und Gravesend.

Am 21. Mai 1921 wurde das Schlachtschiff New Hampshire außer Dienst gestellt und am 1. November 1923 zum Abwracken verkauft.





Dieter
 
Fips002 Am: 31.08.2018 20:40:09 Gelesen: 8059# 556 @  
Postkarte nach München, aufgegeben an Bord des Hapag-Dampfers "NEW YORK".

Die Frankatur wurde mit dem Flaggenstempel DEUTSCH-AMERIKANISCHE SEEPOST HAMBURG-NEW YORK unter dem 11.8.1934 entwertet.

Der Flaggenstempel wurde an Bord der NEW YORK vom 01.4.1927 bis Juli 1937 verwendet.





Turbinenschiff NEW YORK, Jungfernreise am 1. April 1927 nach New York. Der Dampfer war im regelmäßigen Dienst auf dieser Fahrtroute eingesetzt.

Von der Kriegsmarine Anfang 1940 als Wohnschiff in Dienst gestellt. Sie gehörte mit zur Transportflotte bei der Evakuierung der ehemaligen deutschen Ostgebiete.

Am 3. April 1945 durch einen Bombentreffer in Kiel gekentert und ausgebrannt. Im Frühjahr 1949 gehoben und zum Abwracken nach England geschleppt.

Dieter
 
Fips002 Am: 05.09.2018 20:32:30 Gelesen: 5358# 557 @  
Brief von Bremen 26.11.1872 nach Charleston, Süd Carolina.

Der Brief wurde von Bremen via England nach New York befördert. Das Dampfschiff "City of Brussels" der Inman-Line verließ Liverpool am 28.11.1872, war am 29.11.1872 in Queenstown/Irland und kam am 10. Dezember 1872 in New York an.

Freigemacht wurde der Brief mit 3 Groschen für die Beförderung über England. Für die direkte Beförderung von Bremen nach New York war das Porto 2 1/2 Groschen.

Da die Beförderung über England für diesen Brief mit der "City of Brussels" am 28.11.1872 schneller war, wurde das teure Porto von 3 Groschen gern bezahlt. Die "Calabria" der Cunard-Line verließ Liverpool am 30.11.72 und kam am 13.12.1872 in New York an. Das Dampfschiff "Deutschland" vom Norddeutschen Lloyd verließ Bremen auch erst am 30.11.1872 und kam in New York aber erst am 16.12.1872 an. Somit war die "City of Brussels" der Inman-Line am günstigsten.

Die Kennzeichnung der ausreichenden Frankatur erfolgte über Großbritannien mit dem roten FRANCO Stempel.

Ab dem 01.10.1871 betrug das Porto für Briefe pro 15 Gramm 3 Groschen oder 10 Kreuzer für den schnellen Weg über Großbritannien.

Mit den verschiedenen FRANCO-Stempeln konnte der Transitweg nach New York von Bremen, Hamburg und Stettin bestimmt werden. Ab 1874 wurden die FRANCO-Stempel nicht mehr eingesetzt und die Zuordnung zu einem Transitweg wurde erheblich erschwert.

Die Briefgebühr von Deutschland nach USA vom 01.10.1871 bis 01.07.1876 betrug von Bremen, Hamburg und Stettin 2 1/2 Groschen, 9 Kreuzer süddeutsch, 6 Cents und über England, via Köln/Verviers, 3 Groschen.

Der teure Transit über Aachen via Belgien und Großbritannien wurde mit englischen Dampfern durchgeführt.

In New York wurde der rote Eingangsstempel NEW YORK PAID ALL vorderseitig aufgesetzt.







Die "City of Brussels" war für die Inman-Line von 1869 - 1883 in Dienst und war am 7. Januar 1883 nach einer Kollision gesunken.

Dieter
 
Fips002 Am: 10.09.2018 18:44:09 Gelesen: 2856# 558 @  
Brief von Glasgow/USA nach Urloffen, Amt Offenburg, Großherzogtum Baden.

Am 20.09.1862 verließ das Dampfschiff "Hammonia" der Hapag New York und kam am 05. Oktober 1862 in Hamburg an.

Ein New Yorker Beamter schlug den U.S. Hamburg Debed-Verrechnungsstempel in schwarz nach Hamburg, U.S. und Hamburg Packet, auf den Brief ab. Dieser Stempel wurde vor 1863 verwendet. Ab 1863 wurde das amerikanische Porto auf 3 Cents reduziert.

Nach Ankunft der "Hammonia" in Hamburg, am 5. Oktober 1862, stempelte das Hamburger Stadtpostamt auf der Rückseite den Ovalstempel und den Eingangsstempel und auf der Vorderseite das Porto mit 4 1/2 Silbergroschen und 6 Kreuzer ab. Dieser Handstempel vom Hamburger Stadtpostamt zeigt die internationale Postgebühr von 4 1/2 Silbergroschen und 6 Kreuzer Transitgebühr innerhalb Deutschlands.

Die Gesamtgebühr von 22 Kreuzer wurde auf dem Brief unten gestempelt.





Die "Hammonia" war von 1856 - 1864 für die Hapag in Dienst. 1864 wurde das Dampfschiff an die Allan-Line verkauft und in "Belgian" umbenannt.

Dieter
 
DERMZ Am: 13.09.2018 17:05:07 Gelesen: 2317# 559 @  
Guten Tag,

am 10. September 2018 ging die "MS Mönchgut" auf große Fahrt. Einmal zum Kreidefelsen auf Rügen. An Bord wird ein Schiffspoststempel geführt, den ich heute in der Tagespost vorfand.



Die "MS Mönchgut" wurde 1981 gebaut und ist seit etwa 2003 in der Ostsee vor Rügen und Usedom zu Hause.

Viele Grüße aus dem südlichen Süden

Olaf
 
Fips002 Am: 17.09.2018 12:41:27 Gelesen: 360# 560 @  
MS "Regina Maris", Kreuzfahrtschiff der Lübeck-Linie von 1966-1976.



Das MS "Regina Maris" war das Flaggschiff der Lübeck-Linie AG, 5813 BRT, beförderte 279 Passagiere, Besatzung 122 Mann.

Sie war der erste deutsche Kreuzfahrtschiff-Neubau 1966 nach dem Krieg.

Die Jungfernreise begann von Cuxhaven am 01. Juni 1966 nach Spanien und Portugal. Ihre Reisen gingen zu Häfen in der Ost- und Nordsee, Mittelmeer und auch zu Zielen nach Afrika und Südamerika. Kreuzfahrten der Lübeck-Linie waren sehr beliebt.

An Bord der "Regina Maris" kamen 2 Schiffspoststempel zum Einsatz, die sich leicht unterscheiden durch den größeren und kleineren Abstand zwischen der Inschrift "DEUTSCHE SCHIFFSPOST" und der Reedereiangabe, sowie die Größe des "MS". Von der sehr sammlerfreundlichen Lübeck-Linie AG wurden sehr viele Nebenstempel (Cachets) verwendet. die auf die jeweiligen Kreuzfahrten hinweisen.

Die Kostensteigerungen der 70er Jahre konnte die Reederei nicht auffangen.
Im Oktober 1976 beendete das Schiff die letzte Ostsee-Kreuzfahrt und wurde in Lübeck aufgelegt.

Die "Regina Maris" wurde nach Kanada verkauft. Von dort kaufte die Reederei Peter Deilmann-Neustadt/Holstein das Schiff und es kam wieder unter dem Namen "Regina Maris", Heimathafen Singapur, für Kreuzfahrten zum Einsatz. Schiffspoststempel wurden an Bord nicht mehr verwendet.



Brief nach Wernigerode, aufgegeben beim Bordpiostamt des MS "Regina Maris", anlässlich der Kreuzfahrt "Kurs Sonne" vom 16.9.1972



Brief von der Jubiläumskreuzfahrt 31. März - 14. April 1973. Entwertet wurde der Brief mit Schiffspoststempel vom 1.4.73 und von Dakar, Senegal am 7.4.1973 und mit Paquebot-Stempel von Dakar.



Brief nach Wernigerode, aufgegeben beim Bordpostamt der "Regina Maris" am 9.10.1976, anlässlich der "Lesereise Hannoversche Wochenblatt". Es war die letzte Reise der "Regina Maris" für die Lübeck-Linie, Letzte Verwendung des Schiffspoststempels am 09.10.1976.

Dieter
 

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