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Thema: Schiffspost und Schiffspoststempel
Das Thema hat 828 Beiträge:
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Fips002 Am: 04.03.2022 16:43:38 Gelesen: 45902# 804 @  
Faltbrief aus Cayenne, französisch Guyana, nach Bordeaux, Frankreich.

Das Segelschiff "Emma" verließ Cayenne am 29.September 1843 und kam am 02.Januar 1844 in Nantes, Frankreich an.

In Cayenne erhielt der Brief den schwarzen Aufgabestempel GUYANE FRANCAISE.

Das Segelschiff kam nach 96 Tagen in Nantes an und der rote Doppelkreis Landungsstempel OUTRE Mer NANTES/2.Januar 1844 wurde auf dem Brief abgeschlagen. Dieser Stempel wurde in rot in Nantes von März 1839 bis 1849 verwendet.

Von Nantes nach Bordeaux über Land befördert, Ankunft am 03.Januar 1844.

Die Gebühr von Cayenne nach Bordeaux betrug 10 Decimes.

Vor Cayenne legt die berüchtigte Teufelsinsel (I.de Salut). Ihre Nutzung als Strafkolonie für verurteilte Schwer- und Berufskriminelle erfolgte von 1852 - 1946.

Der bekannteste Gefangene auf der Teufelsinsel war der Artilleriehauptmann Alfred Dreyfus, der dort von 1896-1899 inhaftiert war.







Dieter
 
Fips002 Am: 13.03.2022 16:53:14 Gelesen: 44176# 805 @  
Karte nach Chemnitz, aufgegeben an Bord des Postdampfers "WINDHUK" der Woermann-Linie.

Die Frankatur wurde unter dem 18.4.1937 auf der Jungfernreise Hamburg-Kapstadt, mit dem Normstempel DEUTSCHE SCHIFFSPOST HAMBURG-AFRIKA/P.D./WINDHUK/18.4.37/ DEUTSCHE AFRIKA/LINIEN, entwertet.

Der Schiffspoststempel wurde vom 01.04.1937-1939 nachgewiesen.

Die vorhandenen Belege mit dem Normstempel HAMBURG-AFRIKA kommen wesentlich seltener vor als Belege der Linien HAMBURG-WESTAFRIKA und HAMBURG-OSTAFRIKA.

Schiffspostsammlern aus Deutschland und den Vereinigten Staaten ist zu verdanken, dass sie zur Stempelbeschaffung diese Schiffe angeschrieben haben, denn ohne diese Belege können die Normstempel der Linie HAMBURG-AFRIKA nicht nachgewiesen werden.

Postdampfer "WINDHUK" wurde 1936-37 bei Blohm & Voss in Hamburg erbaut, 16.662 BRT, 167 m lang, 22,1m breit, 18 Knoten. Passagiere: I. Kl. 160, 380 in Touristenklasse. Jungfernreise Hamburg - Kapstadt wurde am 12.4.1937 durchgeführt.

Bei Kriegsausbruch lief die "WINDHUK" nach Südamerika und wurde in Santos am 29.1.1942 beschlagnahmt, am 12.5.1942 an die USA verkauft und als "LEJEUNE" eingesetzt, ab 12.5.1944 Truppentransporter, 1966 abgewrackt.





Dieter
 
Fips002 Am: 28.03.2022 17:26:28 Gelesen: 40332# 806 @  
Luftpostbrief vom Kapitän des Bulkcarrier MV "NORDMORITZ" aus New Orleans, 19.Dezember 2000 nach Görlitz.

Ein kurzer Ausschnitt aus dem Brief:

Die Nordmoritz befand sich auf Ballastreise (leeres Schiff) von Dünkirchen nach dem Mississippi und war bestimmt zum Laden vom 63300 metrische Tonnen Weizen im New Orleans Bereich für Port Said/Ägypten.

Auf dem ersten Flussankerplatz wurde das Schiff von der Einwanderungsbehörde und vom Bluewateragenten abgefertigt, ein starker westlicher Wind drückte gegen den Steuerbord-Hinterschiffsaufbau und drückte das Unterwasserschiff des Nordmoritzhecks gegen die Uferbank. Wir steckten quer zum Flussverlauf mit dem Heck im Schlick der Uferböschung. Tief ragte der Nordmoritzsteven in Richtung Flussmitte. Die passierenden Riesenschiffe, große, tiefabgeladene Bulkcarriere, Passagierschiffe, begegneten sich dann und hatten querab der Nordmoritz wenig Platz. Die gestrengen Kontrolleure von NCB (National Carco Büro) und USDA (US-Department of Agriculture) hatten die 7 Ladeluken ohne Beanstandung als bestens o.k. abgenommem und die notwendigen Ladezertifikate ausgestellt. Wir waren bereit für die Abfahrt. Doch das Ruder ließ sich nicht bewegen, saß fest im Grund. Der Schiffpropeller, sowie das Ruder in fester, wohl schlammiger Masse, konnte ohne sie zu beschädigen so nicht bewegt werden. Die Ankerketten zeigten nach achtern unter das Schiff. Einhieven bedeutete den Dampfer noch mehr in die Böschung hieven. Wir brauchten Schlepperhilfe. Der Lotse sprach per UKW-Telefonie mit zwei Flussabwärts fahrenden Schlepperkapitänen die drehten kurzerhand auf Nordmoritz zu. In rund 20 Minuten hatten sie das Heck in tiefes Wasser gedrückt. Ruder- und Propellerfunktionstest ergaben das alles o.k. war. Die Anker wurden eingehievt. Nordmoritz wechselte 2 Lotsen auf der 300 km Revierfahrt nach Baton Rouge. Ich e-mailte einen, die Sache beschreibenden Seeprotest zu den Hamburger und Limassol Reedereibüros. Oft machen sich entstandene Schäden erst später bemerkbar und dann fragt man sich warum keine Meldung gemacht wurde. Nach Restbeladung von 30000 to Weizen an der New Orleans Westwego Getreide Silopier liefen wir am 28.12.2000 zum Entladehafen Damietta/Ägypten aus.







Dieter
 
Fips002 Am: 03.04.2022 21:01:33 Gelesen: 38966# 807 @  
Postkarte vom MS "Monte Sarmiento" vom 03.12.1936 nach Hannover.

Entwertet wurde die Frankatur mit dem Normstempel mit Linienangabe HAMBURG-SÜDAMERIKA. Diesen Stempel erhielt das Bordpostamt des MS "Monte Sarmiento" am 26.9.1936 und fand jeweils auf den Linienfahrten von Hamburg nach Südamerika bis zum 24.8.1939 Verwendung.

Von Oktober bis März war das Schiff im Liniendienst nach Südamerika. Im Frühling und Sommer führte es Kreuzfahrten für Kraft durch Freude (KdF) nach Norwegen, die Atlantischen Inseln und das Mittelmeer durch.

Die Angebote waren für den normalen Bürger erschwinglich. Das Komfort- und Service Angebot an Bord war sehr einfach. 1150 Passagiere schliefen in 16 Schlafsälen mit 15-20 Betten, 1350 Passagiere in 237 Kabinen mit 2-8 Betten und der Rest schlief im Wohndeck.

Wie die Speisekarte aus der Anfangszeit zeigt, war die Verpflegung sehr einfach. Die Speisekarte konnte als Postkarte verwendet werden.

Die Jungfernreise fand am 15.11.1924 von Hamburg nach Buenos Aires statt.

Ab 1939 war es Kriegsmarine Beischiff, Wohnschiff, Kiel:: Kasernenschiff für die 3. Schiffstammabteilung, Begleitschiff des Schweren Kreuzers "Prinz Eugen".

Am 26.02.1942 wird Monte Sarmiento durch Luftangriff der Royal Air Force von mehreren Fliegerbomben getroffen, ausgebrannt und gesunken.

1943 wird das Wrack gehoben und in Hamburg verschrottet.







Dieter
 
Fips002 Am: 10.04.2022 11:42:20 Gelesen: 35938# 808 @  
Brief aus Rosario/Argentinien nach Schneeberg/Sachsen.

Der Brief wurde am 08.September 1910 beim Postamt Rosario aufgegeben und an das im Leitvermerk genannte Schiff

"KÖNIG WILHELM II" weitergeleitet und über Hamburg nach Schneeberg befördert.

Zu den Besonderheiten der Seepost Hamburg Südamerika zählen auch die vielen Leitvermerke zu den Schiffen dieser Linie, die handschriftlich auf Briefen oder Karten oder mit Stempeln angebracht wurden, um der Post den Leitweg mit dem nächsten Schiff vorzuschreiben. Derartige Belege gehören selbstverständlich zum Sammelgebiet und lockern eine Sammlung auf.

An Bord der "KÖNIG WILHELM II" aufgegebene Belege wurden mit dem Stempel "DEUTSCHE SEEPOST/LINIE/HAMBURG-/SÜDAMERIKA/Datum/XX." versehen

Der Postdampfer "König Wilhelm II" gehörte der Hapag und wurde 1907 erbaut.

Im August 1914 befand sich das Schiff in den USA. Es wurde dort nach Kriegserklärung im April 1917 beschlagnahmt und in "MADAWASKA" umbenannt und 1943 abgewrackt.



Dieter
 
Fips002 Am: 17.04.2022 11:39:57 Gelesen: 33987# 809 @  
Brief aus Ensenada/Argentinien 18.03.1887 über Buenos Aires 21.03.1887, Southampton/England 16.04.1887, Utrecht/Niederlande 18.04.1887 nach Hamburg-Uhlenhorst. Eingang Hamburg-Uhlenhorst am 06.05.1887.

Befördert wurde der Brief von Buenos Aires nach Southampton mit dem Dampfer "CAMPINAS" der Hamburg-Süd. Nach Ankunft des Dampfers in Southampton wurde der Landungsstempel SOUTHAMPTON SHIP-LETTER/A/AP 15/87 abgeschlagen. Dieser Schiffspost-Stempel wurde in Southampton von 1876 bis 1911 verwendet. Der Dampfer "CAMPINAS" trat seine erste Reise am 28.11.1886 vom Hamburg nach Südamerika an.

Die "CAMPINAS" kam am 29.7.1896 in den Besitz der HAPAG unter dem Namen "VALENCIA" und ist am 23.12.1904 bei O´er´eni´e /Haiti gestrandet und am 26.12.1904 dort gesunken.





Dieter
 
Fips002 Am: 27.04.2022 19:55:18 Gelesen: 31174# 810 @  
Faltbrief von Hull/England 10. Mai 1817 nach Cognac/Frankreich 20. Mai 1817, befördert mit dem Segelschiff "LYRA" ab London.

Der Brief enthält die Aufstellung einer Getränkelieferung.

Postgebühren: 2 Shilling vorausbezahlt. Diese Gebühr setzt sich zusammen aus 8 Cents Seerate und der Inlandrate Hull - London von 1812-1839 von 1 Shilling 4 Cents.

Der Empfänger in Cognac zahlte 18 Decimes.

Stempel: PAID/12 May/1817, schwarzer Stempel HULL/10May/1817, schwarzer Stempel von Foreign Office in London. Schwarzer Einzeiler ANGLETERRE.





Dieter
 
Fips002 Am: 04.05.2022 18:24:28 Gelesen: 29219# 811 @  
Karte vom Motorschiff "CARIBIA", 20.02.1937 auf der Heimreise nach Hamburg.

Der Stempel PAQUEBOT PLYMOUTH, 20.Februar 1937 wurde beim Zwischenaufenthalt in Plymouth abgeschlagen.

Auf der Rückreise hießen die europäischen Zwischenhäfen Plymouth, Cherbourg und Amsterdam.

Die "CARIBIA" lief ab Hamburg die Häfen Antwerpen, Boulogne, Dover, Bilbao, Westindien, Ostküste Mittelamerika bis Mexico an.

Am 21.Juni 1935 gelang zum ersten Mal der Empfang einer Fernsehsendung auf einem fahrenden Schiff an Bord der "CARIBIA". Dieses war möglich durch die
Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Elektrotechniker und der Deutschen Reichspost.

Die Jungfernreise der "CARIBIA" wurde am 05.02.1933 von Hamburg nach Westindien und nach Mittelamerika durchgeführt.

Das Schiff wurde im August 1939 in Hamburg aufgelegt. Ab 01.8.1940 war es Wohnschiff der Kriegsmarine in Mürwik.

An die USA wurde die "CARIBIA" am 15.7.1945 in Flensburg übergeben.

1946 wurde das Schiff an die Sowjetunion übergeben und in "ILITCH" umbenannt. 1983 aus dem Lloyds Register gelöscht.



Dieter
 
Fips002 Am: 09.05.2022 13:00:01 Gelesen: 27664# 812 @  
16.12.1811, Faltbrief von London nach Philadelphia über New York. Befördert wurde der Faltbrief mit dem Segelschiff "MATILDA"

Stempel: Landungsstempel SHIP und Ankunftstempel New York 3.Februar 1812.

Postgebühren: Vom Absender wurde das Porto bis New York vorausbezahlt, 16 Pence (Tarif vom 14.4.1799)

Gemäß Parlament Gesetz von 1799, Schiffsbriefe = 4 Pence
Gebühr für den Kapitän = 2 Pence

Das Inland Gesetz von 1805 bestimmt London -Falmouth =10 Pence

Geschrieben und bei Ankunft zu bezahlen 1/4 =16 Pence







Dieter
 
Fips002 Am: 16.05.2022 21:12:15 Gelesen: 25199# 813 @  
Nach den Befreiungskriegen wurde der Liniendienst zwischen Dover, Ostende und Rotterdam wieder eingerichtet und bald auch für die preußische Korrespondenz über Aachen genutzt.

Wie für alle England-Korrespondenz galt Franco Zwang bis zur Küste.

Faltbrief von Herzlacke 25.5.1830 nach London 26.Mai 1830.

Nach Ankunft in London wurde der Stempel SHIP LETTER LONDON/26 MY26/1830, Typ D abgeschlagen, Stempel verwendet von 1829-1831. Eingangsstempel London vom 27.5.1830.

Vorauszahlung bis Rotterdam-franco Rotterdam. Die Postgebühr von Rotterdam nach London betrug 8 Pence.





Dieter
 
Fips002 Am: 22.05.2022 11:23:32 Gelesen: 23006# 814 @  
Sonderumschlag MS "BERLIN" - Irlandfahrt vom 16.9. - 25.9.1966. Dieser Schiffspoststempel wurde schon auf der Irlandfahrt vom 30.4.1966 - 9.5.1966
verwendet.

Bei beiden Fahrten wurden die Häfen von Bremerhaven Dublin, Rathmullan, Galway und Glengarriff angelaufen.



Dieter
 
Fips002 Am: 27.05.2022 11:44:33 Gelesen: 21144# 815 @  
Faltbrief aus Chicago 06.August 1873 nach Wildeshausen, Großherzogthum Oldenburg 21.August 1873.

Am 09.August 1873 verließ das Dampfschiff "RHEIN" des Norddeutschen Lloyd Bremen New York. In Southampton kam der Dampfer am 19.August 1873 an.

Der Faltbrief wurde von Southampton über Ostende und Aachen nach Wildeshausen befördert.

Die "RHEIN" wurde 1868 in Greenock/England erbaut und fuhr auf der Route Bremerhaven - New York bis 1891.

1891 wurde der Dampfer nach England verkauft und 1893 verschrottet.

Freigemacht ist der Faltbrief mit Mi.Nr. 37 und 38 von 1870.




Dieter
 
Fips002 Am: 31.05.2022 22:44:28 Gelesen: 19631# 816 @  
US-Kartenbrief, Ascher Nr.1, Ausgabe 1886 von New York nach Cassel, Hessen.

Der Kartenbrief wurde zur Beförderung mit dem Schnelldampfer "ALLER" nach Bremerhaven dem Postamt in New York übergeben.

Seepoststempel wurden an Bord noch nicht verwendet. Den ersten Stempel SEEPOST/LINIE/ NEW YORK, KB "g" erhielt die "ALLER am 06.02.1889 ab Bremerhaven nach New York.

Kapitän des Schnelldampfers "ALLER" war Christoffers bis zum 26.10.1896.

Die erste Fahrt der "ALLER" erfolgte am 13.April 1886.

1902 wurde das Schiff zum Abwracken verkauft.





Dieter
 
dithmarsia43 Am: 01.06.2022 16:47:56 Gelesen: 19244# 817 @  
@ Fips002 [#815]

Hallo,

ohne besserwisserisch zu wirken: Der Brief stammt aus 1878, das Porto ( UPU-Tarif 5 cts.) wurde mit den Marken Nrn. 38 und 47 entrichtet.

1873 (Vor-UPU-Zeit) hätte der Brief als "Direct mail" 6 cts. oder als "Closed mail via England" 7 cts. gekostet.

Beste Grüße,
Uwe
 
Fips002 Am: 01.06.2022 21:06:59 Gelesen: 19186# 818 @  
@ dithmarsia43 [#817]

Hallo Uwe,

Du hast mit Deinem Hinweis Recht. Nicht 1873, sondern 1878 und die Nr. 47.

Gruß Dieter
 
bedaposablu Am: 03.06.2022 21:13:59 Gelesen: 18307# 819 @  
@ Michael Mallien [#375]

Hallo Michael!

Ergänzende Karte von der Finnjet SILJA LINE:



Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Fips002 Am: 09.06.2022 18:44:28 Gelesen: 16382# 820 @  
Ein Doppel Gewichtsbrief von Deutschland nach den Vereinigten Staaten durch den direkten Dampfschiffs Dienst.

Dieser Faltbrief wurde in Hamburg am 20.April 1870 abgefertigt und war adressiert nach New York.

In der linken oberen Ecke des Briefes der Vermerk "P Saxonia") für den Namen des Dampfschiffes.

Der Faltbrief wurde mit 8 Groschen für die Doppel Rate bezahlt (2 Groschen im 4er Block).

Mit der übrigen Post wurde der Brief an Bord des Dampfschiffes gebracht, welcher Hamburg am 20.April verließ.

Le Havre wurde am 23.April und New York am 06.Mai 1870 erreicht.

Im New Yorker Austausch Amt wurde der orange Kreis Stempel NEW YORK/May 6/PAID ALL abgeschlagen.
Der Stempel im Austausch Amt New York wurde in rot vom 19.August 1868 bis zum 24.Juli 1871 verwendet.

Entsprechend der Post Konvention von 1867 zwischen den Vereinigten Staaten und der Norddeutschen Union war die Gebühr für einen einfachen Brief von den Vereinigten Staaten für die direkte Beförderung 10 Cents und von Deutschland 4 Groschen.

Das Dampfschiff "SAXONIA" wurde 1857 erbaut. Nach 14 Jahre Dienstzeit erhielt das Dampfschiff für die veraltete Einzylinder-Maschine eine wirtschaftlichere Verbund-Dampfmaschine.

!878 wurde das Dampfschiff an Russland verkauft und 1895 abgewrackt.







Dieter
 
bedaposablu Am: 10.06.2022 18:53:30 Gelesen: 16341# 821 @  
Hallo miteinander!



Die M/S Prinsesse Ragnhild, später Bahamas Celebration, war ein RoRo-Fracht- und Passagierschiff, das zuletzt für die US-amerikanische Kreuzfahrtreederei Celebration Cruise Line im Dienst war. Bis zum Jahr 2008 fuhr sie unter dem Namen "Prinsesse Ragnhild" für die norwegische Reederei Color Line. [1]

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Prinsesse_Ragnhild_(Schiff,_1981)
 
Fips002 Am: 18.06.2022 19:40:17 Gelesen: 14480# 822 @  
Der Faltbrief wurde mit dem Segelschiff "Poryat" von Charleston/Georgia, 08.Dezember 1827 nach Le Havre, 11.Januar 1828 gesandt und kam in Paris am 13.Januar 1828 an.

Der Landungsstempel COLONIES/PAR LE HAVRE wurde in Le Havre nach Ankunft der "Poryat" abgeschlagen. Verwendung des Landungsstempels nur in rot vom Mai 1827 bis Februar 1828.

Inhalt des Faltbriefes: Ladeliste über den Transport von Baumwolle und Reis durch die Segelschiffe "Chelsea", "Nina" und "W. Oaborn".

Die Gebühr nach Paris 9 Decimes.





Dieter
 
bedaposablu Am: 19.06.2022 17:34:50 Gelesen: 14417# 823 @  
@ bedaposablu [#819]

Hallo miteinander!

Hier noch eine deutsche Karte von der Finnjet mit Stempel vom 9.8.1987 auf finnischer Marke:





Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Fips002 Am: 26.06.2022 19:41:19 Gelesen: 13028# 824 @  
Die Karte wurde mit der "WASA QUEEN" der Silja Line von WAASA/Finnland nach Linköping/Schweden befördert.

Entwertet ist die Marke mit dem NAVIRE Stempel von Vaasa am 05.7.1993.

MS "WASA QUEEN" war eine Autofähre der Silja Line und war im Fährverkehr zwischen Finnland und Schweden eingesetzt.

2013 wurde das Schiff in Indien verschrottet.




Dieter
 
Briefuhu Am: 01.07.2022 12:07:56 Gelesen: 11485# 825 @  
Aus aktuellem Posteingang eine Ansichtskarte vom 26.06.2022 aus Helgoland mit Stempel Deutsche Schiffspost MS Helgoland der Reederei Cassen Eils.




Schönen Gruß
Sepp
 
Fips002 Am: 13.07.2022 20:18:52 Gelesen: 8591# 826 @  
Brief von der letzten Fahrt des MS "GRIPSHOLM" unter schwedischer Flagge von New York nach Göteborg/Schweden.

Die Frankatur entwertet vor Einlaufen in Göteborg mit Paquebot und Schiffspoststempel am 23.1.1954, Ankunft in Göteborg am 24.1.1954.

Anfang 1954 an den Norddeutschen Lloyd verkauft und weiter als "GRIPSHOLM" in Dienst.

Am 07.01.1955 umbenannt in "BERLIN".

Aus Anlass des Namenswechsels von MS "GRIPSHOLM" in MS "BERLIN" verausgabte die Landespost Berlin am 12.3.1955 zwei Sonderbriefmarken.

Speisekarte von der frühen Fahrt der "GRIPSHOLM" am 15.4.1954 unter Flagge des NDL Bremen.








Dieter
 
bedaposablu Am: 21.07.2022 20:00:39 Gelesen: 5524# 827 @  
Hallo miteinander!

Hier eine Ansichtskarte aus Lima in Peru aus meinem Fundus:



Nanu, warum ist hier eine sowjetische Briefmarke drauf? Lupe geholt, Text genauer gelesen und bei "google" nachgeschaut.

Hier das Ergebnis:



Schiffspost von der URSS MS ALEXANDR PUSHKIN GEPOSTED FROM HIGH SEA am 7.01.1981 an Bord geschrieben, am 8.Januar auf hoher See und am 27. Januar in NUKU´AlOFA auf Tonga an Land gestempelt!

Die MS "Alexandr Pushkin" lief am 26.04.1964 auf der Mathias-Thesen-Werft in Wismar vom Stapel und wurde am 14.08.1965 ausgeliefert. Von 1979-1985 gechartert von den "Transozean-Touren" (gegr. 1954). Ab 1991 lief die "ALEXANDER PUSHKIN" als "Marco Polo".

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 27.07.2022 19:23:12 Gelesen: 3847# 828 @  
Hallo miteinander!



Karte zu Jubiläumskreuzfahrt der MS Vistamar Norwegen-Schottland-England 22.-31.Juli 1996. Aus der Rückseite Stempel der MS Vistamar und Maschinenstempel GEIRINGER vom 25.07.1996.

Bestimmt wurde zur Jubiläumskreuzfahrt entsprechend viel Wein getrunken.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 

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