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Thema: Motiv Flugzeuge
Das Thema hat 965 Beiträge:
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DERMZ Am: 06.07.2019 12:41:11 Gelesen: 9079# 941 @  
Guten Tag,

1971 wurde die ALITALIA 25 Jahre jung, ein Grund zu feiern mit drei Sondermarken





Alle drei Marken zeigen das markante Alitalia-Logo, ein symbolisches A - gehalten in den Nationalfarben, grün, weiß und rot. Sinnigerweise eignet sich dieses "A" von der Form her perfekt, um es auf dem Leitwerk der Flugzeuge anzubringen.

Der 50Lire wert zeigt das stilisierte A, der Wert zu 90 Lire zeigt ein Flugzeug, das um den Erdball fliegt und zu guter Letzt der 150 Lire Wert zeigt ein "bemaltes" Leitwerk mit dem Firmenlogo, ich würde auf eine Boeing 747 tippen, aber das ist nur Spekulation.

Beste Grüße schickt Olaf per Luftpost
 
wajdz Am: 12.07.2019 00:15:03 Gelesen: 7927# 942 @  
Mal wieder ein Blick auf die Anfänge, die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten.

Jugoslawien 932, 24.10.1960



Slowenien war Teil des Habsburger Reiches und wurde erst 1918 dem neugegründeten Königreichs Jugoslawien zugeschlagen. Am 25.Juni 1991 erlangte es seine Unabhängigkeit als Nationalstaat. Insofern ist der offizielle Ausgabeanlaß „50 Jahre Erstflug in Jugoslawiem“ historisch nicht korrekt.

Der Slowene Edvard Rusjan (6. Juni 1886 - 9. Januar 1911), gelernter Faßbinder und als Autodidakt Flugzeugkonstrukteur und ein Flugpionier Mit dem von ihm konstruierten Doppeldecker Eda I unternahm er seinen ersten Flug am 25. November 1909 über eine Strecke von 60 m in einer Höhe von 2 m. Es folgten mehrere verbesserte Eindeckerversionen nach dem Vorbild von Bleriot und die Flüge wurden länger und höher.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rusjanovo_letalo_Eda.JPG

Während eines Fluges in Belgrad brach bei sehr schlechtem Wetter am 9. Januar 1911 eine Tragfläche. Den Absturz hat er nicht überlebt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 16.07.2019 00:10:33 Gelesen: 7177# 943 @  
Die British Aerospace Nimrod [1] war ein Aufklärungsflugzeug der britischen Luftwaffe (Nimrod ist hebräisch und bedeutet „großer Jäger“). Seit ihrem Erstflug 1967 wurden bis 2010 über 62 Exemplare in 5 Versionen gebaut. Die Maschinen verfügten über Radarsysteme und Sensoren für die Seeaufklärung und waren für den Einsatz von Torpedos sowie Luft-Boden-Raketen ausgerüstet. Die ersten Kampfeinsätze erfolgten im Falklandkrieg 1982. Zwischen 1990 und 2009 wurden die Maschinen auch bei Konflikten im Mittleren Osten (Kuwait, Irak, Afghanistan) sowie von 1992 bis 1997 im Jugoslawienkrieg eingesetzt.

Ein Konstruktionsfehler der 1982 während des Falklandkrieges überstürzt eingeführten Luftbetankungsanlage führte zu mehreren Abstürzen bei denen 23 Menschen zu Tode kamen. Da die Luftbetankungsanlage aus diesen Gründen nicht mehr verwendet werden durfte, waren die Einsatzmöglichkeiten der Maschine sehr beschränkt. 2010 wurde deshalb eine vorzeitige Außerdienststellung der Nimrod beschlossen.



Am 20. März 2018 verausgabte Grossbritannien eine Sonderausgabe anlässlich des 100. Geburtstags der Royal Air Force (Mi Nr. 4180-4185). Eine der beiden 1.57 GB£ Wertstufe (Mi Nr. 4185) zeigt uns eine Nimrod MR2.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/British_Aerospace_Nimrod
 
wajdz Am: 25.07.2019 20:49:14 Gelesen: 5382# 944 @  
Air Mail Kanada MiNr 211, 30.12.1938



Der Kanadier Reuben H. Flotte gründet die Fa. Flotte Flugzeuge in Fort Erie, Ontario und produzierte von 1928-1957. Die „Flotte 50 Freighter“ war ein zweimotoriger Doppeldecker mit Platz für zwei Mann Besatzung und bis zu zehn Passagieren oder als Frachtflugzeug mit großen Türen und einem Dach-Kettenzug ausgestattet. Es wurden 5 Stück gebaut, der erste Flug fand am 22.02.1938 statt. Das letzte Flugzeug ging 1946 außer Betrieb.

MfG Jürgen -wajdz-
 
filunski Am: 25.07.2019 23:41:34 Gelesen: 5359# 945 @  
@ wajdz [#944]

"Die „Flotte 50 Freighter“ war ein zweimotoriger Doppeldecker"

Lieber Jürgen,

Wo hast du bloß diese Information wieder her?

Das abgebildete Flugzeug ist eine Fairchild 45-80 Sekani [1], des kanadischen Flugzeugherstellers Fairchild Aircraft Ltd. Erstflug 1937 und dann 1938 auf dieser Marke verewigt.



Von diesem Modell (übrigens kein "Doppeldecker", sondern und das ist mit ein charakteristsiches Erkennungsmerkmal, nur ein "Anderthalbdecker") wurden nur zwei Exemplare gebaut. Die Maschine hatte gravierende technische Mängel die sie zum Mißerfolg machte. Drei weitere Exemplare, die sich bereits in der Konstruktion befanden, wurden nach Einstellung des Projekts direkt verschrottet.

Warum frägst du nicht mal vor Bestimmung des Flugzeugtyps bei irgendjemandem nach der sich vielleicht ein wenig damit auskennt? ;-)

Viele Grüße,
Peter

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Fairchild_45-80
 
Detlev0405 Am: 26.07.2019 05:51:58 Gelesen: 5297# 946 @  
@ filunski [#945]

Ich kann Peter nur zustimmen - fragen kostet in diesem Forum nichts.

Wir haben in diesem Forum das große Glück (so empfinde ich es zumindest aus eigener Erfahrung) zwei große Spezialisten für Flugzeuge und Luftpost bis 1945 zu haben.

Peter kann man immer fragen bei Flugzeugtypen der Zeit - und mit Hilfe seines Freundeskreises bestimmt er selbst exotische Typen aus der tschechoslowakischen Luftpostgeschichte auf einfachen Bildpostkarten.

Wolfgang (saintex) beantwortet präzise eigentlich jede Frage aus der Zeit zur Luftpostbeförderung und hat mich damit wesentlich beeinflusst für meinen Thread zur tschechoslowakischen Geschichte der Bedarfsluftpost.

Und habt etwas Geduld - beide haben auch noch andere Aufgaben zu erfüllen, aber keiner ist mir bisher eine Antwort schuldig geblieben.

Gruß
Detlev
 
Seku Am: 26.07.2019 06:33:39 Gelesen: 5291# 947 @  
@ filunski [#945]

Guten Morgen Peter,

ich kann Dir und auch Detlev nur Recht geben. Mehrmals schon holte ich bei Dir Ratschläge ein. Wenn sich Jürgen scheut, hier im Forum seine Unwissenheit kund zu tun, kann er es ja über eine private Nachricht versuchen. So führt das ungesehen zum Erfolg !

Gruß und ein schönes Wochenende

Günther
 
wajdz Am: 26.07.2019 22:11:29 Gelesen: 5137# 948 @  
@ filunski [#945]

Wo hast du bloß diese Information wieder her?

Nach der der Liste der kanadischen Flugzeuge kamen für den fraglichen Zeitraum eigentlich nur zwei Typen in Frage, die „Flotte 50 Freighter“ und die „Fairchild 45-80 Sekani“. Da die letztere sich aber als völlig untauglich für die vorgesehenen Verwendungen erwies und über das Stadium eines Versuchs nicht hinaus kam, bin ich davon ausgegangen, daß man sie als Motiv auf einer Briefmarke nicht verwenden würde. Aber Logik muß ja nicht immer zu richtigen Ergebnissen führen.

Für den Bohei, den nun um diesen Beitrag gemacht wird, fehlt mir allerdings jedes Verständnis. Eine Mail an mich und der Beitrag hätte problemlos gelöscht oder geändert werden können. Und bei jedem Thema überlegen, ob Platzhirsche dazu ihren Segen geben, fördert nicht gerade den Spaß an der Freude.

Aber nun weiter zur nächsten Luftpostmarke

Jugoslawien MiNr 644A, 16.06.1951



Sie zeigt den Donaudurchbruch am Eisernen Tor. Dazu stilisiert ein Frachtschiff und ein Flugzeug.

Dazu stelle ich nicht mal weitere Vermutungen an.

MfG Jürgen -wajdz-
 
filunski Am: 27.07.2019 11:07:26 Gelesen: 5038# 949 @  
@ filunski [#945]

Nachtrag zur ominösen "Flotte 50 Freighter".

Hallo zusammen,

dieser, in der gesamten mir vorliegenden und bekannten Luftfahrzeugliteratur nicht auffindbare, Flugzeugtyp "Flotte 50 Freighter" hat mir keine Ruhe gelassen. Jetzt habe ich aber wohl das Rätsel welches wajdz uns da gestellt hatte gelöst.

Da es weder je einen Reuben H.Flotte noch eine Firma "Flotte Flugzeuge" in Kanada gab, musste hier irgendwas nicht stimmen. Ich fürchte ein typischer Fall von hahnebüchner Maschinenübersetzung. Es gab sehr wohl einen Reuben H. Fleet und dieser gründete die "Fleet Aircraft", die für die Zeit durchaus "flotte Flieger" bauten. ;-)

Eines ihrer Modelle war die Fleet 50K Freighter, die es dann in zwei Ausführungen, als Land- oder als Wasserflugzeug gab.

Und so sah dieser Doppeldecker (diesmal ist es wirklich ein Doppeldecker) aus:



Die Unterschiede (z.B. das doppelte Seitenleitwerk bei der Fleet 50) zur Fairchild 45-80 Sekani sind zumindest auf den zweiten Blick auch von Flugzeugerkennungs-Laien zu sehen. ;-).

Auf einer Briefmarke konnte ich diesen Typ bislang nicht finden, aber auf einem anderen Sammlerartikel, einem JELL-O Deckel:



Hier nochmals beide Flugzeuge im direkten Vergleich:.



Vielleicht findet ja mal noch jemand einen philatelistischen Gegenstand zur Fleet 50? ;-)

Viele Grüße vom "Flugzeugerkennungs-Platzhirsch" ;-)
Peter
 
kawa Am: 27.07.2019 12:40:36 Gelesen: 4997# 950 @  
@ wajdz [#944]
@ filunski [#945]
@ Detlev0405 [#946]
@ Seku [#947]

Guten Tag,

um unnötigen Diskussionen aus dem Weg zu gehen.

Auf meiner Homepage [1] sind zur Zeit 24.367 Briefmarken Motiv Flugzeuge, Helikopter, Luftschiffe und Ballone abgebildet und zu 99 % die richtige Typenbestimmung zugeordnet.

Freundliche Grüsse und ein schönes Wochenende wünscht Euch
kawa

[1] http://www.walter-kalt.ch/Katalog/Laender.htm
 
wajdz Am: 28.07.2019 13:20:11 Gelesen: 4608# 951 @  
@ wajdz [#781]

Zur International Stamp Exhibition Italia '85 gab Laos einige Marken mit Darstellungen italienischer Flugzeuge heraus

Cant Z.501 (flying boat) Laos MiNr 859, 26.10.1985



Die CANT (C antieri A eronautici und N avali T riestini) Z.501 Gabbiano (deutsch Möwe), Anfang der 1930er-Jahre von Filippo Zappata als Aufklärungsbomber-Langstreckenflugboot entworfen, war ein einmotoriges italienisches Flugboot, dessen Erstflug am 7. Februar 1934 erfolgte. Nach zwei Langstreckenrekorde über 4120 km und 4957 km. begann die Serienproduktion der Maschine ab 1935.

Eingesetzt im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Nationalisten Francos, besaß Italien zu Beginn des Zweiten Weltkriegs über 200 Maschinen dieses Typs. Sie dienten hauptsächlich für Patrouillenflüge über dem Mittelmeer und zur Seenotrettung. Mitte 1941 versenkte eine Z.501 das britische U-Boot HMS Union. Nach dem Waffenstillstand mit Italien im September 1943 dienten 19 Cant Z.501 weiterhin in der italienischen Luftwaffe, während andere mit der Aviazione della RSI weiterflogen. Insgesamt wurden 454 Maschinen hergestellt. Die letzten Maschinen wurden 1950 ausgemustert.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 28.07.2019 13:43:49 Gelesen: 4602# 952 @  
Hallo zusammen,

Hans Grade, der erste Deutsche Flieger ist am 17.05.1879 in Köslin (heute Koszalin) geboren.



Zu seinem 140-ten Geburtstag erschien dort dieser Sonderstempel mit der Abbildung eines Grade-Fliegers.

Viele Grüße
Volkmar
 
Seku Am: 28.07.2019 13:53:53 Gelesen: 4598# 953 @  
Diese australische Marke erschien 2015 in einem Satz von Vieren "Tourist-Transport" Mi.-Nr. 4269 und zeigt ein Wasserflugzeug auf den Whitsunday Inseln [1]



Es ist ein ganz bekanntes und zumindest in Kanada weit verbreitetes Wasserflugzeug (gibt es auch als Landausführung), eine de Havilland Canada DHC-3 Otter [2]. Von den Piloten einfach nur „Otter“ genannt.

Danke an den "Platzhirschen" für eine kompetente Auskunft ! (Er muss es ja wissen, hat er die Maschine doch in Kanada schon geflogen) - Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Whitsunday_Islands
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_Canada_DHC-3_Otter

Der gesamte Satz als FDC bei "Motiv Eisenbahnen"
 
wajdz Am: 28.07.2019 16:39:16 Gelesen: 4555# 954 @  
@ wajdz [#951]

Aus der genannten Ausgabe noch ein Flugboot, Laos MiNr 860, 25.10.1985



Giulio Macchi gründete zusammen mit der französischen Société Anonyme des Établissements Nieuport am 1. Mai 1913 in Varese bei Mailand die Firma Società Anonima Nieuport-Macchi, die danach in Aeronautica Macchi umbenannt wurde. Während des Ersten Weltkriegs spezialisierte sich Macchi auf Flugboote. Einer der bekanntesten Typen dieser Zeit war das Marina Fiat MF.5 Flugboot, ein einsitziger italienischer Doppeldecker, ab 1917 im Kriegseinsatz. Es war eines der besten und bekanntesten Flugzeuge Italiens im Ersten Weltkrieg.

Bei Macchi und bei Societa Aeronautica Italiana wurden insgesamt 244 Exemplare gebaut. Danach folgten 100 Exemplare der modifizierten Version M.5 mod mit einem 250 PS leistenden Isotta Fraschini-Reihenmotor. Die M.5 blieb noch lange nach dem Ersten Weltkrieg im Einsatz und wurde erst 1923 aus dem Dienst genommen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 30.07.2019 21:39:03 Gelesen: 4137# 955 @  
Die seit 1947 in Hannover stattfindende Hannover-Messe und die Berlin-Blockade 1948/49 waren Gründe, um am 28. November 1951 mit dem Bau des Flughafens Hannover zu beginnen. Nur fünf Monaten später wurde der Flughafen mit einer 1680 m langen Start- und Landebahn fertiggestellt. Am 26. April 1952 wurde er offiziell eröffnet und die Fluggesellschaften British European Airways, SAS Scandinavian Airlines und Pan American World Airways nahmen ihren Flugbetrieb auf. In den nächsten Jahren kamen KLM (1953), Air France (1954) und Lufthansa (1955) hinzu.



Auf der farbigen Mehrmotivkarte vom Flughafen Hannover werden vorgestellt die PANAM mit der DC 4, die LUFTHANSA mit der Convair CV-340 und die BEA mit einer Vickers Viscount 701

Bund MiNr 350



Ortswerbestempel (208) HANNOVER FLUGHAFEN • 12.3.62 • Zeichnung Strahlflugzeug

MfG Jürgen -wajdz-
 
filunski Am: 30.07.2019 22:53:25 Gelesen: 4114# 956 @  
@ wajdz [#955]

Ortswerbestempel (208) HANNOVER FLUGHAFEN

Hallo Jürgen,

hier ist er wieder der "Platzhirsch und Besserwisser", aber vielleicht machst du das ja um die Aufmerksamkeit deiner Mitleser auf die Probe zu stellen? ;-)

In dem Stempel steht nicht (208) sondern (20b) und das ist die damals noch verwendete Postgebietsleitzahl oder damalige Postleitzahl.

Ich erlaube mir auch noch eine Anmerkung zur Geschichte des Flughafens Hannover-Langenhagen (dieser ist hier gemeint). Der Flughafen wurde nicht erst 1951/52 gebaut, sondern es wurde der bereits bestehende Fliegerhorst Evershorst wieder instandgesetzt und großzügig erweitert. Deshalb dauerte es auch nur fünf Monate. Der Fliegerhorst Evershorst wurde 1935 für die Luftwaffe gebaut und ab 1936 mit verschiedenen Einsatzgeschwadern und auch einer Erprobungsstelle von Focke-Wulf belegt. Durch Luftangriffe 1944 wurde der Fliegerhorst schwer beschädigt. Nach Kriegsende nutzten erst die Alliierten (Kanadisches Militär) den Fliegerhorst bis er dann ab 1951 zum heutigen Verkehrsflughafen Hannover-Langenhagen ausgebaut wurde.

Horrido,
Peter
 
Seku Am: 30.07.2019 22:56:07 Gelesen: 4110# 957 @  
@ wajdz [#955]

Der Flughafen heißt Hannover-Langenhagen; denn er befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Langenhagen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Hannover-Langenhagen

Gruß

Günther
 
volkimal Am: 30.07.2019 22:59:32 Gelesen: 4106# 958 @  
@ filunski [#956]

Hallo Peter,

die Postleitgebietszahl von Hannover war weder "208" noch "20b" sondern "20a".

Viele Grüße
Volkmar
 
filunski Am: 30.07.2019 23:12:40 Gelesen: 4096# 959 @  
@ volkimal [#958]

Hallo Volkmar,

stimmt, da habe ich mich jetzt auch vertan!

Danke für die Richtigstellung. ;-)

LG, Peter
 
Seku Am: 31.07.2019 00:29:45 Gelesen: 4081# 960 @  
@ [#957]

Und hier die passende Bildpostkarte zu Hannover-Langenhagen. 1952 Mi.-Nr. P 17/033



Douglas C-47B Skytrain (zivile Version der bekannten DC-3) der Lufthansa (Danke dem Platzhirschen)

Da ich keine Flugzeuge bzw. Flughäfen sammle, ist das Bild aus delcampe entnommen.
 
wajdz Am: 31.07.2019 00:35:24 Gelesen: 4079# 961 @  
956-960

Das Objekt dieser >Diskussion< ist eine Ansichtskarte, bei der weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite sowie im Stempel den Ort Langenhagen erwähnt wird. Sie wurde 1962 abgeschickt.

Der Zusatz Langenhagen war da wohl noch nicht sehr gebräuchlich.

Wiki teilt mit: Das Flughafengelände lag auf den Gebieten der Stadt Langenhagen sowie der damals noch selbstständigen Gemeinden Engelbostel, Schulenburg und Godshorn. Seit der Kommunalreform 1974 gehört es vollständig zur Stadt Langenhagen.

Und zur Postleitzahl, die in diesem Fall noch eine Postleitgebietszahl war: Die Deutsche Reichspost führte ab 1941 ein zweistelliges System ein. Dieses wurde von den alliierten Besatzungsmächten weitergeführt

• So galt für die Britische Besatzungszone für das Postleitgebiet Hannover (Braunschweig und Hannover) die 20, nach der Gründung der beiden Deutschen Staaten in 20a und 20b aufgeteilt.
• für mich sieht das dritte Zeichen in der Klammer des sehr undeutlichen Stempels zwar immer noch wie eine 8 aus, aber es wird doch das a sein.
• 1962 fand in der Bundesrepublik und 1965 in der DDR ein Wechsel zu jeweils eigenständigen vierstelligen Postleitzahlsystemen statt.

Vielen Dank für das rege Interesse, bis zum nächsten Beitrag.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 01.08.2019 23:00:57 Gelesen: 3634# 962 @  
Am 12. Dezember 1928, zur Internationalen Zivilluftfahrt-Konferenz in Washington herausgegeben

USA MiNr 314 und 315



Die rote Briefmarke zu 2 Cent zeigt das Flugzeug der Gebrüder Wright, mit dem sie 1903 den ersten erfolgreichen Flug durchführten, sowie das Kapitol in Washington rechts unten.

Die blaue Briefmarke zu 5 Cent zeigt den Eindecker Ryan B-5 Brougham vor der Erdkugel und dem Kapitol ist rechts unten. Von der einmotorigen Ryan N-5 Brougham mit 5-6 Sitzplätzen, wurden 61 Stück gebaut. Sie wurden von einem Wright J-6-Motor (300 PS / 224 kW) angetrieben Ein Exemplar der Ryan B-5 Brougham steht im San Diego Air and Space Museum, San Diego, CA, USA,

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 08.08.2019 22:19:38 Gelesen: 1918# 963 @  
Mongolei 1973 Mi.-Nr. 767 - Aus einem Satz von Vieren - Iljuschin IL-18 [1]



Nicaragua 1982 Mi.-Nr. 2271 - Ebenso aus einem Satz von Vieren - Boeing 727-100 [2] der Aeronica



Danke dem Platzhirschen für die Hilfe! Übrigens: Die beiden vollständigen Sätze unter "Postfahrzeuge aus aller Welt"

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Iljuschin_Il-18
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_727
 
wajdz Am: 09.08.2019 13:28:18 Gelesen: 1659# 964 @  
@ wajdz [#955]

Die DC-4 hat über lange Zeit und weite Strecken den zivilen Luftverkehr dominiert.

Kanada MiNr 269



MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 17.08.2019 13:31:29 Gelesen: 33# 965 @  
Hallo zusammen,

anläßlich der Briefmarkenausstellung Ostrava'69 wurde die Post mit einer L-29 Delfín befördert.



Dieses Aerogramm bekam aus diesem Grund einen entsprechenden Zudruck mit der Abbildung des Flugzeugs. Der Text bedeutet laut Google: "Přepraveno vojenským tryskovým letounem L-29 Delfín u příležitosti výstavy Ostrava ’69" = "Transport mit dem Militärjet L-29 Delfín anlässlich der Ausstellung Ostrava ´69". Der rote Stempel "palubní razítko" ist der entsprechende Bordstempel.

Bei Wikipedia steht zur L-29 Delfín [1]:
Die tschechoslowakische Aero L-29 Delfín (NATO-Codename „Maya“) war in den 1960er-Jahren der Standard-Strahltrainer der Staaten des Warschauer Vertrages. Die L-29 war ein freitragender Mitteldecker in Ganzmetall-Halbschalenbauweise mit kreisförmigem Rumpfquerschnitt und einem T-Leitwerk.

Die L-29 war einfach zu fliegen und anspruchslos in der Wartung, was sie zu einem beliebten Flugzeug machte. Neben der normalen Trainerversion existierten eine einsitzige Kunstflugversion (L-29A Delfin Akrobat) und eine reine Kampf- und Aufklärungsversion L-29R mit einer Kameraausrüstung im Bug und Unterflügel-Außenstationen für Raketenbewaffnung.


Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aero_L-29
 

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