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Thema: Motiv Musik: "vielsaitige" Streich- und Zupfinstrumente
Das Thema hat 26 Beiträge:
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Mondorff Am: 18.04.2013 21:53:44 Gelesen: 6981# 2 @  
@ Angelika2603 [#1]

Mit Dank für die Hilfe.



Freundlichen Gruß
DiDi
 
Georgius Am: 21.04.2013 17:17:26 Gelesen: 6931# 3 @  
Eine Lira da Gamba, Italien, aus dem späten 16. Jahrhundert auf DDR Nr.2445.



Viele Grüße
Georgius
 
Georgius Am: 09.05.2013 13:42:59 Gelesen: 6887# 4 @  
Ein Volksmusikinstrument in Bulgarien ist die "Gadulka", auf der Marke Nr. 3067.



Mit Sammlergruß
Georgius
 
wajdz Am: 07.06.2013 19:07:53 Gelesen: 6821# 5 @  
Die Harfe gehört eindeutig zu den Saiteninstrumenten, an denen gezupft wird.

Ein älteres Modell aus dem Irak, der Wiege der Kulturen und als Symbol mit Geigen und Blasinstrumenten für eine Weltreise der Wiener Philharmoniker.



MfG wajdz
 
Wellensittich Am: 09.06.2013 10:14:56 Gelesen: 6795# 6 @  



 
wajdz Am: 15.07.2013 22:59:09 Gelesen: 6668# 7 @  
Irgendwo müssen Geigen ja auch gebaut werden.

Hier einer dieser Orte:


 
mikado Am: 16.07.2013 06:53:36 Gelesen: 6661# 8 @  
Mein Scanner befindet sich im Streik, deshalb nur der Hinweis auf Schweiz Mi-Nr. 1298 (Halszither) oder 1372 (Saiteninstrument spielender Minnesänger).
 
wajdz Am: 06.09.2013 17:31:46 Gelesen: 6526# 9 @  
@ wajdz [#7]

Maschinenwerbestempel 8102 MITTENWALD mc 25.6.87

Beispiel für eine kontinuierliche Werbung.


 
zockerpeppi Am: 13.09.2013 21:33:44 Gelesen: 6498# 10 @  
Du spieltest Cello
In jedem Saal in unsrer Gegend
Ich saß immer in der ersten Reihe
Und ich fand dich so erregend
Cello




@+
Lulu
 
wajdz Am: 03.05.2016 20:03:28 Gelesen: 5232# 11 @  
Zur Familie der Saiteninstrumente gehört ein volkstümliches, in den Alpenregionen sehr verbreitetes Zupfinstrument, die Zither. Allgemein bekannt geworden durch Carol Reeds Film Der dritte Mann mit Orson Welles. Anton Karas, ein österreichischer Zitherspieler, spielte seine erfolgreichste Komposition, das Harry-Lime-Thema.



bnMfG Jürgen -wajdz-

https://www.youtube.com/watch?v=gFz79SBnuk8
 
Christoph 1 Am: 30.09.2016 21:22:22 Gelesen: 4826# 12 @  
@ wajdz [#7]
@ wajdz [#9]

Die Werbung für den Geigenbau in Mittenwald gibt es sogar schon viel länger - allerdings zunächst noch ohne einen direkten Hinweis im Werbestempel, sondern nur mit der Abbildung einer Geige, ohne dass man direkt wusste, warum die denn nun hier abgebildet ist. Aber Philaseiten-Leser wissen ja bekanntlich mehr. :-)


 
wajdz Am: 30.06.2017 17:54:52 Gelesen: 3979# 13 @  
Eine Geige hatten vermutlich schon die Pilgerväter mit an Bord. Klaviere schafften es erst etwas später über den Atlantik.

GS Brief mit Wertstempel geprägt (3.5c), Zusatzfrankierung MiNr 1355(8.4c), 1430(3.5c)



FDC Stempelbeleg 16693 WILLIAMSBURG, PA JUN 23 1980 mit thematisch passendem Zudruck

MfK Jürgen -wajdz-
 
Altmerker Am: 02.07.2017 14:22:36 Gelesen: 3956# 14 @  
Der Bogen, der sich indischen Musikern widmet, bildet zahlreiche Zupfinstrumente ab. Ich glaube eine Sitzt, ein Bin, ein Din und eine Vina zu sehen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Gruß
Uwe


 
Michael Mallien Am: 19.11.2017 12:00:31 Gelesen: 3394# 15 @  
Schaut man auf traditionelle Musikinstrumente weltweit, so finden sich darunter vielerlei Instrumente der hier betrachteten Thematik, wie zum Beispiel die Ngombi-Harfe aus Gabun.



Dem Klang des Instruments kann man auf YouTube lauschen [1].

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.youtube.com/watch?v=_9Ph4N_iC84
 
wajdz Am: 20.11.2017 17:24:28 Gelesen: 3352# 16 @  
Wie aus alten Zeiten (Anfang 13. Jh.) als Tatarensturm mit Angriffsspitzen bis in die Mark Brandenburg immer noch in der kollektiven Erinnerung verankert, sind die Mongolen ein Reitervolk. Damit erklärt sich, das die mongolische Pferdekopfgeige [1] (mongolisch Morin chuur) bis heute das wichtigste Musikinstrument der Mongolen ist und als ein Nationales Symbol der Mongolei gilt.



Die Musik der Pferdekopfgeige wurde von der UNESCO 2003 in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen.

MfG Jürgen -wajdz-

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mongolische_Pferdekopfgeige
 
Michael Mallien Am: 20.11.2017 19:03:48 Gelesen: 3340# 17 @  
@ wajdz [#16]

Hallo Jürgen,

selbst in Schleswig Holstein waren die Mongolen heißt es. In meinem Heimatort Bargteheide war ein Teich noch als die Hunnentränke bekannt, einem Platz, der als Pferdetränke diente.

Ich kam nicht drumherum mir die Pferdekopfgeige einmal anzuhören. Hier ist ein Link zu einem kleinen Video [1].

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.youtube.com/watch?v=stmjSiw_rZ8
 
philapit Am: 21.11.2017 12:25:43 Gelesen: 3311# 18 @  
Hallo Musikfreunde,

in der DDR gab es viele Sonderkarten zu Musikfestspielen.

Hier einige Beispiele:





Nette Karten

Mit freundlichem Gruß
Philapit
 
wajdz Am: 21.11.2017 23:09:07 Gelesen: 3290# 19 @  
@ Michael Mallien [#17]

Danke für die akustische Untersetzung. Mit solchen Tönen muß man wohl aufwachsen.

Noch eine Bemerkung zu einem Konstruktionsmerkmal dieses Instruments. In moderner Ausführung werden Nylonsaiten aufgezogen.



Traditionell bestanden die Saiten aus Schweifhaaren von mongolischen Pferden. Jedoch sollten es Haare von einem männlichen Pferd sein, da bei Stuten der Urin die Haare etwas zersetzt. 120 Haare werden für die tiefe Saite und 105 für die hohe Saite benötigt. Eine Besaitung mit Darm oder Stahl war und ist nicht üblich. Der Bogen wird mit Pferdehaaren bespannt und normalerweise mit schwarzem Kolophonium bestrichen.

Seltsamerweise wird auf der Marke neben dem Musikanten mit der Morin chuur das falsche Tier gezeigt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 29.06.2018 16:49:54 Gelesen: 1493# 20 @  
Hallo zusammen,

seit 1972 gibt es die Liesborner Museumskonzerte. In den 80er Jahren gab es aus diesem Anlass mehrere Gelegenheitsstempel:





Als Abbildung sieht man eine Bassgeige, die sich selbst bespielt. Schön, dass man sie auf dem Stempel von 1985 gut erkennen kann. Das ist meistens leider nicht der Fall.

Viele Grüße
Volkmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Witzige, lustige und originelle Stempel"]
 
wajdz Am: 26.10.2018 21:37:25 Gelesen: 776# 21 @  
@ Michael Mallien [#15]

Die Geschichte der Harfe beginnt nach Bildern in Tempeln und schriftlichen Überlieferungen bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten. Sie ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit. Im Laufe einer so langen Entwicklung hat sie sich inzwischen zur Konzertharfe entwickelt, die mit 175–190 cm Höhe und meist 34–42 kg Gewicht eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente ist, aber auch als Soloinstrument eingesetzt wird.

Österreich MiNr 1071, 1959-08-19



Sonderstempel 1963/SALZBURG 1 • 26.7.63; Zeichnung Holzblasinstrument und kalligrafisch gestalteter Text >Salzburger Festspiele<

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 26.11.2018 20:20:33 Gelesen: 529# 22 @  
Hallo zusammen,

dieses ungewöhnliche Streichinstrument habe ich auf einer französischen Marke entdeckt:



Wenn ich es richtig sehe ist es "Nullsaitig".

Viele Grüße
Volkmar
 
Michael Mallien Am: 10.01.2019 17:49:38 Gelesen: 256# 23 @  
Diese Marke aus Algerien (MiNr. 494) zeigt eine Laute.



Viele Grüße
Michael
 
Heinrich3 Am: 13.01.2019 10:12:08 Gelesen: 184# 24 @  
Hallo,

hier eine in Deutschland eifrig "entwertete" Marke mit einer Lyra aus Kreta des 18. Jahrhunderts. Mi. Nr. 923 aus 1966 zu 50 Lepta.

So, und anschließend geht die Marke in den Papierkorb.

Noch einen schönen Sonntag wünscht
Heinrich


 
Heinrich3 Am: 15.01.2019 20:27:10 Gelesen: 127# 25 @  
Hallo,

1975 gab die Post von Griechenland eine Serie "Instrumente der griechischen Volksmusik" (Mi. Nrn. 1217-1228) heraus.

Davon kann ich nur 1 zeigen: 7 Drachmen Laute - Mi. Nr. 1223

Kann jemand noch mehr von der Serie zeigen?

Heinrich


 
wajdz Am: 15.01.2019 21:53:39 Gelesen: 121# 26 @  
@ wajdz [#11]

Die Gegend im sächsischen Vogtland um Markneukirchen ist als „Musikwinkel“ bekannt. Böhmische Protestanten, die nach dem Dreißigjährigen Krieg aus ihrer Heimat fliehen mussten, brachten die Kunst des Musikinstrumentenbaus ins Vogtland.

DDR 2227



Konzertzither

Der exzellente Ruf und vor allem das Kunsthandwerk blieb bis heute erhalten. In über 100 Meisterwerkstätten und Familienbetrieben sind 1200 Menschen im Musikinstrumentenbau tätig.

MfG Jürgen -wajdz-
 

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