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Thema: Motiv: Die Eiche, mehr als nur ein Baum !
Das Thema hat 150 Beiträge:
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Wachauer Am: 22.07.2017 19:19:43 Gelesen: 32289# 126 @  
Liebe Sammlerfreunde,

demnächst bei der österreichischen Post:

Sondermarkenblock „Eiche“



Nennwert: EUR 6,90
Ausgabetag: 28.7.2017
Blockgröße: 45 x 50 x 0,6 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Produktion: rausgebrannt e.U.
Siebdruck, Lasercut, Laserbranding
Auflage: 130.000 Blocks

Herzliche Sammlergrüße
Wachauer Gerhard
 
volkimal Am: 30.07.2017 09:57:59 Gelesen: 31859# 127 @  
Hallo zusammen,

einen Korkstempel aus dem Memelgebiet kann ich noch zeigen:



Bei diesem Päckchen-Stempel kann man wirklich von einem Killerstempel sprechen. Ein großer Teil der Marke ist nicht mehr zu sehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 09.08.2017 17:13:39 Gelesen: 31243# 128 @  
Eichen wachsen ja sehr langsam. Und so hat dieser Thread auch gut vier Jahre bis zum Beitrag 128 gebraucht.

Aus einem Land, das es politisch nicht mehr gibt, aus dem Jugoslawien des Jahres 1978 die MiNr 1769 und 1970:



Auerhahn vor Eichenblättern und Eichelfrucht und Blatt

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 17.08.2017 19:42:22 Gelesen: 30493# 129 @  
@ wajdz [#128]

Hallo Jürgen,

ja, die Eichen wachsen wie dieses Thema nicht sehr schnell. Es ist für mich aber auch nur ein Thema am Rande. Schön, dass Du diese Marke zeigst. Ich kannte sie bisher noch nicht. Es ist erst die dritte Briefmarke mit der Abbildung der Blätter einer Traubeneiche, die ich kenne. Hier noch einmal die beiden anderen:





Die letzte Marke zeigt im Vergleich die Stieleiche. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind:

Traubeneiche: kurzer Stiel an den traubenförmigen Eicheln, langer Blattstiel.
Stieleiche: langer Siel an den Eicheln, kurzer Blattstiel.

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 01.09.2017 08:08:02 Gelesen: 29838# 130 @  
Guten Morgen,

habe heute morgen ein Stück einer Eiche in Emstal gefunden:



Viele Grüße

Olaf
 
wajdz Am: 06.09.2017 19:04:08 Gelesen: 29538# 131 @  
Dafür ist die Lupe da !

Eigentlich hätte dieser Beitrag auch einen Platz in der Pilzabteilung finden können.

Aber das Eichenblatt ist ein gutes Argument, ihn hier einzustellen. ;-)



Meist in Laubwäldern, unter Eichen und Buchen, zu finden, der Grüngefelderte Täubling (Russula virescens), der auch Gefelderter (Grün-)Täubling genannt wird.



Mittelgroß mit weißem Sporenpulver und meist spangrüner, feldrig aufreißender Huthaut. Er hat einen milden Geschmack und wird als Speisepilz sehr geschätzt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 15.09.2017 15:33:45 Gelesen: 29071# 132 @  
Hallo zusammen,

heute zwei Briefmarken der DDR mit kahlen Eichen im Winter:



Die Ivenacker Eichen [1] stehen im gleichnamigen Tiergarten im mecklenburgisch-vorpommerschen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in der Gemeinde Ivenack. Bekannt ist das Gelände für seine namensgebenden, ungewöhnlich alten Eichen.

Die Ivenacker Stieleichen gehören zu den ältesten Europas. Die mächtigste der Ivenacker Eichen hat einen Stammumfang in Brusthöhe von über elf Metern und eine Höhe von 35,5 Metern. Die Holzmasse ist angegeben mit 180 Festmetern. Damit ist sie die stärkste in Deutschland lebende Eiche. Diese Eiche ist auch außerordentlich gesund, der Stamm ist unbeschädigt und die Krone noch voll. Die anderen Alteichen haben Stammumfänge von sieben bis neun Metern.

Im Jahre 1996 hat man den Gesundheitszustand der Ivenacker Eichen beurteilt und versucht, ihr Alter durch Jahresringmessungen mit einem Zuwachsbohrer zu bestimmen. Weil sie alle hohl sind, war dies nicht möglich. Das geschätzte Alter der fünf ältesten Eichen lag im Jahr 1996 zwischen 565 und 826 Jahren, etwas weniger als man zuvor vermutet hatte.

Caspar David Friedrich [2] war ein deutscher Maler, Grafiker und Zeichner. Er gilt heute als der bedeutendste Künstler der deutschen Frühromantik. Friedrichs von Melancholie geprägtes Welt- und Selbstverständnis wird als exemplarisch für das Künstlerbild in der Epoche der Romantik gesehen. Er malte mehrere Eichenbilder bei denen er knorrige Eichen im Winter darstellte.

Die Briefmarke zeigt das Hünengrab im Schnee. Das Gemälde ist vermutlich zwischen 1807 und 1819 entstanden. Das Bild in Öl auf Leinwand im Format 61,5 cm x 71 cm befindet sich in der Galerie Neue Meister in Dresden. Eine ausführliche Beschreibung des Bildes findet man auf Wikipedia. [3]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ivenacker_Eichen
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_David_Friedrich
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_David_Friedrich
 
Manne Am: 15.09.2017 16:11:51 Gelesen: 29065# 133 @  
Hallo,

aus der Zeit der Weimarer Republik, ein 5 Mark Stück, "Eichbaum" 1932 D, also geprägt in München, Auflage 8,6 Mio.

Gruß
Manne


 
volkimal Am: 15.09.2017 16:31:29 Gelesen: 29059# 134 @  
@ Manne [#133]

Hallo Manne,

eine schöne Ergänzung. Diese Münze kannte ich noch nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 15.09.2017 17:19:42 Gelesen: 29054# 135 @  
@ volkimal [#134]

Hallo Volkmar,

bei den Münzen aus dem Kaiserreich wurde das Eichenlaub auch oft eingesetzt, wie auch bei den Kleinmünzen der Bundesrepublik. Davor schon bei Gulden und Halbgulden und Kreuzern.

Gruß
Manne








 
volkimal Am: 12.10.2017 20:32:54 Gelesen: 27729# 136 @  
@ Manne [#135]

Hallo Manne,

danke für die Informationen zu den Münzen. Das ist nicht mein Gebiet und ich habe keine Ahnung davon.

Heute eine Ansichtskarte aus Eichwalde Kreis Teltow:



Meine Großmutter hat die Karte 1936 an meinen Großvater geschickt.

Im Ritter (Geographisch statistisches Lexikon von 1905) gibt es drei Orte mit dem Namen Eichwalde:

1) Eichwalde Kreis Marienburg, Kreis und Amtsgericht Marienburg, Dorf in Westpreussen, 272 Einwohner. Post Neuteich (Westpreußen).
2) Dorf im Regierungsbezirk Marienwerder, Kreis und Amtsgericht Löbau, 323 Eionwohner, Post Rybno.
3) Eichwalde (Kreis Teltow), Dorf in Brandenburg, Kreis Teltow, Amtsgericht Königswusterhausen, 809 Einwohner.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 30.10.2017 14:20:48 Gelesen: 26594# 137 @  
Hallo zusammen,

in Sindelfingen habe ich mir auch die österreichische Briefmarke aus Eichenholz mitgenommen:



Obwohl das Holzstück sehr klein ist, kann man die typischen Erkennungsmerkmale des Eichenholzes sehen; grobe Poren in Ringen angeordnet und die sehr großen Markstrahlen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.11.2017 14:38:19 Gelesen: 25980# 138 @  
Hallo zusammen,

darf ich vorstellen - Philly:



Das Eichhörnchen Philly ist seit 2007 das Maskottchen der Jungen Briefmarkenfreunde in Nordrhein-Westfalen.

Sein Hobby? Ganz klar: Es sammelt - wie jedes Eichhörnchen!

Wie man sieht verschmäht es Eicheln, sondern knabbert lieber an einer Briefmarke.

Weitere Informationen zu Philly: http://www.briefmarkenjugend-nrw.de/team/philly.htm

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 24.11.2017 17:32:40 Gelesen: 25121# 139 @  
Wie in den Beiträgen [#72] bis [#75] schon gezeigt ist seit der Antike die Eiche ein Symbol für Kraft, Härte, Stärke und Männlichkeit.

In der Romantik wurde die Eiche Symbol der Treue, Standhaftigkeit, Beständigkeit und verbunden mit der Entwicklung des ersten deutschen Nationalstaates auch deutsches Symbol. Zeitgleich wurde das Eichenlaub auch als Symbol des Heldentums und als Siegeslorbeer verwendet.

MiNr 1115



Hier wird mit dem Eichenlaub im Stempel zu seinem 150. Todestag der preußische Generalmajor Carl von Clausewitz geehrt, der Klassiker der Theorie und Philosophie des Krieges.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 24.11.2017 20:52:29 Gelesen: 25102# 140 @  
@ wajdz [#139]

Hallo Jürgen,

du erklärst zutreffend die Bedeutung des Eichenlaubs als Symbol in Deutschland.

Hier eine Karte vom Verlobungstag von Diana und Charles. Auf dem Stempel sieht man links einen Turm des Schlosses von Windsor und rechts das Laub der Stieleiche.



Der Stempel aus Windsor wurde allerdings nicht nur aus diesem Anlass sondern längere Zeit verwendet. Welche Bedeutung das Eichenlaub in England hat weiß ich nicht genau.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 25.11.2017 11:53:32 Gelesen: 25058# 141 @  
@ volkimal [#140]

Die Verwendung des Eichenlaubs als Symbol für Ehre und Stärke beruht wohl auf den gleichen historischen Wurzeln. Das kann man gut an einer relativ unscheinbaren Briefmarke festmachen, die 1945 zu Ehren des damals neuen Generalgouverneurs von Australien herausgegeben wurde.

MiNr 169



Georg V. – englisch: George V. aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha war vom 6. Mai 1910 bis zu seinem Tod König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland (seit 1927 Nordirland) sowie Kaiser von Indien. Aufgrund des innenpolitischen Drucks während des Ersten Weltkriegs änderte Georg V. am 17. Juli 1917 den anglisierten Namen seiner Dynastie Saxe-Coburg and Gotha in den bis heute verwendeten Namen Windsor.

Duke of Gloucester ist ein britischer Adelstitel, der bisher 5 mal Angehörigen der englischen bzw. britischen Königsfamilie verliehen wurde. Die fünfte und bislang letzte Verleihung galt am 31. März 1928 in der Peerage of the United Kingdom Prinz Henry William Frederick Albert, dem dritten Sohn König Georgs V. Er war ein Onkel der heutigen Königin Elisabeth II. Von 1945 bis 1947 war der Prinz Generalgouverneur von Australien.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 17.12.2017 11:56:08 Gelesen: 23569# 142 @  
Hallo zusammen,

aus der Schweiz habe ich ein Markenheftchen der Pro Juventute Ausgabe von 1992, auf dessen goldenen Deckel eine Stieleiche zu sehen ist:



Da ich das Markenheftchen nicht im Michel finde, gehe ich davon aus, dass es von Pro Juventute herausgegeben wurde. Es ist also ein privates Heftchen.



Im Markenheftchen sind 10 Marken mit Abbildung der Rotbuche obwohl es bei der Serie auch eine Marke zur Stieleiche gibt.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 06.01.2018 19:27:35 Gelesen: 21925# 143 @  
Hallo zusammen,

bei einer anderen Schweizer Marke sieht man die typische Gestalt einer alten knorrigen Eiche:



Typisch für die Eiche sind Äste, die fast waagerecht aus dem Stamm oder von anderen Ästen abzweigen.

Viele Grüße
Volkmar
 
wajdz Am: 07.01.2018 01:58:21 Gelesen: 21812# 144 @  


Was wird aus der Eiche und der Fichte? Gefällt und in Sägewerken zu Brettern und Kanthölzern geschnitten oder als Furnier geschält, sind sie der nachwachsende Rohstoff HOLZ.

MiNr 1517



Die Internationale Holzmesse in Klagenfurt ist eine Fachmesse für Forst, Säge, Holzbau und Tischlerei. Wegen ihrer zahlreichen Fachbesucher sieht sich die Messe als Exportplattform für schnell wachsende Märkte. Ihr Konzept beruht darauf, die komplette Wertschöpfungskette der Forstwirtschaft darzustellen: Vom Forst über die Massivholzbearbeitung bis hin zu Geräten, Maschinen und Zubehör.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 20.01.2018 17:06:55 Gelesen: 19256# 145 @  
Hallo zusammen,

im Garten vom Hauteville House steht die Europa-Eiche:



Das Hauteville House ist ein Stadthaus auf Guernsey in der Hauptstadt Saint Peter Port. Der französische Schriftsteller Victor Hugo lebte nach einem Aufenthalt auf Jersey in diesem Haus von 1856 bis 1870 im Exil, da er 1851 aus Frankreich verbannt worden war. Aus diesem Anlass erschien 1975 dieser Block auf Guernsey. Die Europa-Eiche soll 1870 von Victor Hugo selbst gepflanzt worden sein.

Weiteres auf diesen Seiten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hauteville_House
http://www.maisonsvictorhugo.paris.fr/en/museum-collections/house-visit-guernsey

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 15.02.2018 18:50:00 Gelesen: 14833# 146 @  
Hallo zusammen,

gestern bekam ich einen Stempel mit einer sehr ungewöhnlichen Eiche aus Frankreich. Abgebildet ist die Eichen-Kapelle (Chêne-chapelle) in Allouville-Bellefosse.



Hier ein paar Informationen zur Eiche von Allouville aus Wikipedia:
Die Chêne-chapelle (Eichen-Kapelle) genannte Stieleiche ist ein bemerkenswertes Baumexemplar in der französischen Gemeinde Allouville-Bellefosse im westfranzösischen Département Seine-Maritime (Région Normandie). Sie wird je nach Quelle auf ein Alter von ca. 1000 Jahren geschätzt. Der Umfang beträgt einen Meter über dem Erdboden 15 m, die Höhe 18 m.

Die Besonderheit des mit Stützen versehenen hohlen Baumes, dessen Stamm teilweise mit Schindeln bedeckt ist, sind die zwei seit 1696 in seinem Inneren übereinander eingerichteten kleinen Räume, von denen der untere unter dem Patrozinium „Notre-Dame-de-la-Paix“ (Unsere Liebe Frau vom Frieden) als Kapelle dient, der obere als Eremitenbehausung ausgestaltet ist. In beiden Räumen befindet sich je ein kleiner Altar. Der Zugang erfolgt über eine um den Stamm gewundene hölzerne Treppe.

Es lohnt sich, einmal Bilder dieser „verrückten“ Eiche im Internet anzusehen. Entweder bei Wikipedia [1] oder googelt einfach Bilder unter dem Stichwort „Allouville“. Ich war sehr erstaunt, was ich dort zu sehen bekam.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ch%C3%AAne_d%E2%80%99Allouville
 
volkimal Am: 11.03.2018 14:41:49 Gelesen: 13693# 147 @  
Hallo zusammen,

beim Thema "Zweisprachige Stempel in Deutschland" habe ich gerade diese beiden Stempel in Deutsch und Plattdeutsch vorgestellt.



Als Abbildung ist jeweils ein Eichelhäher auf einen Eichenkranz dargestellt.
HL im Eichenkranz = Heger Laischaft siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Schnatgang_Osnabr%C3%BCck

In der Heger Laischaft wurde zum ersten Mal im Jahr 1636, also noch mitten im Dreißigjährigen Krieg, unter Zuhilfenahme von 22 Personen mit ihrer Wehr ein Schnatgang durchgeführt.

Informationen zu den Begriffen "Olle Use" bzw. "Schnatgang" siehe hier: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=174698

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 23.03.2018 10:28:19 Gelesen: 13208# 148 @  
Hallo zusammen,

vor einiger Zeit bekam ich diese beiden Briefe:



Im ersten Moment dachte ich, dass ich eine weitere Nutzung des Eichenholzes philatelistisch belegen kann - die Dendrochronologie.

Ich habe mich allerdings verlesen, denn auf den Briefen steht nur Dendrologie - ein Begriff, der mir bis dahin unbekannt war. Die Dendrologie ist die Lehre von den Bäumen und Gehölzen (Gehölzkunde).

Die Dendrochronologie ist dagegen die Altersgestimmung von Holzstücken mit Hilfe der Jahresringe. Dabei nutzt an aus, dass die Jahresringbreite aufgrund des Klimas unterschiedlich ist und eine bestimmte Abfolge bildet. So kann eine Holzprobe anhand der unterschiedlichen Breite der Jahresringe einer bestimmten, bekannten Wachstumszeit zugeordnet werden.

In einigen Gebieten konnten so für einige Baumarten lückenlose Jahresringtabellen für die letzten 10.000 Jahre erstellt werden. Zum Beispiel reicht der Hohenheimer Jahrringkalender lückenlosüber 12.483 Jahre zurück bis 10.480 v. Chr.



Auf den ersten Blick passte der rechte Stempel sehr gut zur Dendrochronologie und dem Vergleich der Jahresringe. Auf den zweiten Blick musste ich aber feststellen, dass nur der Umschlag von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft stammt. Die vermeintlichen Jahresringe im Stempel waren das Emblem der Kieler Woche 1988.

Die Unterschiedliche Jahresringbreite, auf der die Dendrochronologie beruht, sieht man sehr schön auf der schweizer Holzbriefmarke von 2004:



Die Briefmarke besteht aus echtem 0,7 mm dicken Fichtenholz. Aufgedruckt ist in weißer Farbe das Bild von Jahresringen. Diese sind wie üblich unterschiedlich breit. Aber auch am echten Holz sieht man die unterschiedliche Breite der Jahresringe. Damit man diese besser erkennen kann, habe ich das Spätholz jeweils mit einem Pfeil markiert.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 02.07.2018 17:24:52 Gelesen: 2135# 149 @  
Hallo zusammen,

eine Eiche oder Eichenblätter sind in vielen Stadtwappen zu sehen. Hier am Beispiel aus Holzwickede:



Das Wappen von Holzwickede stellt eine alte Holzwickeder Sehenswürdigkeit, den Hilgenbaum, dar. Eine neunblättrige grüne Eiche vor goldenem Hintergrund steht auf einem rot-silbernen Schachbrettmuster als Symbol der (ehemaligen) Zugehörigkeit zur Grafschaft Mark.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 11.07.2018 15:34:53 Gelesen: 1164# 150 @  
Hallo zusammen,

die Korkeiche (Quercus suber) als Bonsai seht ihr unten links auf diesem Zusammendruck aus Angola:



Insgesamt sind zu sehen:
Japanische Azalee (Rhododendrum optusum)
Echte Sumpfzypresse (Taxodium distichum)
Chinesischer Blauregen (Wisteria sinensis)
Korkeiche (Quercus suber)
Prunus
Olivenbaum (Olea europaea)

Prunus ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse. Zu ihr gehören u.a. Pflaumen, Kirschen, Schlehen, Mandeln, Pfirsiche, Aprikosen usw.

Welche der abgebildeten Bäume kommen wohl in ihrer normalen Größe in Angola vor?

Viele Grüße
Volkmar
 

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