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Thema: Alliierte Besetzung SBZ: Allgemeine Ausgaben
Briefmarkentor Am: 21.04.2013 16:15:46 Gelesen: 5334# 1 @  
Hallo Sammlerfreunde,

gibt es hier im Forum Sammler der allgemeinen Ausgaben der sowjetischen Besatzungszone? Speziell bei den Dauerausgaben Mi.-Nr. 182/197, 200/206, 207/211 und 212/227 bin ich an einem Wissensaustausch interessiert.

Eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit diesen Ausgaben beschäftigt, gibt es meines Wissens nicht. Oder irre ich in dieser Annahme?

Viele Grüße

Marko
 
Briefmarkentor Am: 21.04.2013 16:45:17 Gelesen: 5324# 2 @  
Mein Sammelgebiet erstreckt sich auf bedarfsgerechte Belege, welche zwischen 1944 und 1952 auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns aufgegeben wurden. Neben den Ausgaben des Kontrollrates sind es gerade auch die allgemeinen Ausgaben der sowjetischen Besatzungszone, welche sehr schwach in meiner Sammlung vertreten sind. Wie sieht es mit diesen Ausgaben in euren Alben aus?

Hier seht ihr die 03. Juli bzw. am 04. Juli 1948 verausgabten Postwertzeichen. Der Katalog Michel Deutschland-Spezial 2012 nennt zu dieser Ausgabe Auflagen zwischen 6.141.400 bis 78.210.300 Stück.


 
Briefmarkentor Am: 21.04.2013 17:03:42 Gelesen: 5319# 3 @  
Hier folgen nun einige Belege mit dem Postwertzeichen zu 2 Pfennig.

Mischfrankaturen:

- Inlandspostkarten im Fernverkehr

Beleg vom 03. Dezember 1948 aus Ludwigslust über Schwerin nach Potsdam, portogerecht mit 12 Pfennig frankiert (1 x Mi.-Nr. 182, 2 x Mi.-Nr. 207).



- Inlandsbriefe im Fernverkehr bis 20 Gramm

Beleg vom 10. September 1948 aus Schwerin nach Potsdam, portogerecht frankiert mit 24 Pfennig (2 x Mi.-Nr. 182, 1 x Mi.-Nr. 189).



Beleg vom 21. Oktober 1948 aus dem Ostseebad Graal nach Hamburg, mit 25 Pfennig einen Pfennig überfrankiert (1 x Mi.-Nr. 182, 1 x Mi.-Nr. 184, 1 x Mi.-Nr. 187).



- Inlandsbriefe im Fernverkehr über 250 bis 500 Gramm als Einschreiben

Beleg vom 28. Juli 1948 aus Bad Sülze nach Wismar, portogerecht mit 140 Pfennig frankiert. Als R-Zettel fand die erste Nachkriegsausgabe für die SBZ Verwendung.



Das Porto berechnet sich wie folgt:

Reichsmarkwährung: 100 Pfennig / 10 = 10 Pfennig neue Währung
Neue Währung: 130 Pfennig
(2 x Mi.-Nr. 921, 1 x Mi.-Nr. 946, 5 x Mi.-Nr. 947, 1 x Mi.-Nr. 182, 1 x Mi.-Nr. 184, 1 x Mi.-Nr. 185, 2 x Mi.-Nr. 187, 1 x Mi.-Nr. 188, 2 x Mi.-Nr. 189, 1 x Mi.-Nr. 190)
 
Briefmarkentor Am: 21.04.2013 17:25:05 Gelesen: 5311# 4 @  
Ganz am Anfang stehe ich bei den Farben und Druckereizeichen der unterschiedlichen Ausgaben. Hier meine bisher einzigen Beispiele:

Das Postwertzeichen zu 2 Pfennig in den Farben a und b (nach Michel):




Das Druckereizeichen 4145 47 1 links auf der Ausgabe der sowjetischen Besatzungszone und rechts der Urmarke (Kontrollratsausgabe):


 
el-mue Am: 21.04.2013 17:44:39 Gelesen: 5300# 5 @  
@ Briefmarkentor [#4]

Hallo Briefmarkentor,

die in Deinem og. Thread gezeigten Druckerzeichen sind Hausauftragsnummern, keine Druckerzeichen! Leider habe ich nur aus der Ziffernserie ein Druckerzeichen.



Bei der Arbeiterserie gibt es diese Druckerzeichen nur im Walzendruck, während es diese bei der Ziffernserie nur im Plattendruck gibt. Die Hausauftragsnummern (HAN) gibt es nur bei den Marken im Plattendruck.

Beste Sammlergrüße

El Mü
 
Briefmarkentor Am: 22.04.2013 14:56:27 Gelesen: 5243# 6 @  
Hallo El Mü,

du hast natürlich Recht. Da habe ich nicht ganz aufgepasst.

Herzlichen Dank für den Hinweis.

Viele Grüße

Marko
 
Briefmarkentor Am: 25.04.2013 08:19:30 Gelesen: 5170# 7 @  
Nun ein Beleg mit dem Postwertzeichen zu 6 Pfennig.

Mehrfachfrankatur:

- Inlandspostkarten im Fernverkehr

Beleg vom 06. August 1948 aus Parchim, portogerecht mit 12 Pfennig frankiert (2 x Mi.-Nr. 183). Die verwendete Ganzsache (P 961) war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gültig.


 
edelwicke Am: 14.05.2014 15:38:37 Gelesen: 4504# 8 @  
Hier ein paar nette Marken von mir. Linke Marke versetzter Kammschlag - in der Mitte ein hübsches Paar mit Druckzeichen 8 negativ - die rechte Marke ist auch ganz witzig - wahrscheinlich nur eine Druckzufälligkeit, aber sehr schön - sowjetischo, ganz deutliches o, sollte auf dem Feld eigentlich bei den anderen Ausgaben nicht vorhanden sein, auf dieser Ausgabe glaube ich gar nicht.


 
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