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Thema: Post aus Luxemburg in alle Welt vor 1914
Das Thema hat 77 Beiträge:
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hajo22 Am: 21.05.2019 10:12:23 Gelesen: 2014# 53 @  
Ganzsache zu 6 Cent. aus Luxembourg vom 6.7.1876 nach Metz, Ankunft am selben Tag.

Zu dieser Zeit gehörte Metz zum Deutschen Kaiserreich.



hajo22
 
Ulli D. Am: 21.05.2019 10:59:13 Gelesen: 2006# 54 @  
Wie wäre es mit Südamerika?

Im "Angebot" hätte ich da den Frageteil einer Auslandsdoppelkarte aus 1889 nach Santiago des Estero in Argentinien.



Herzliche Grüße
Ulli
 
Mondorff Am: 21.05.2019 22:02:56 Gelesen: 1962# 55 @  
@ Ulli D. [#54]

Seltene Destination Ulli. Da kann ich nur mit Nordamerika antworten:



Etwas überfrankierter R-Brief mit dem Großen Zweikreisstempel Luxembourg-Ville V vom 1.11.1902 nach Saltzburg/Indiana in den USA.

Das korrekte Porto wäre 50 Centimes (1.1.1899 - 1.10.1917) gewesen - 25 C. für den Brief (bis 15 Gramm) + 25 C. für das Einschreiben.

Wegen des karg bemessenem freien Raums im R-Stempel wurde die laufende Nr. der R-Sendung fast immer auf dem Umschlag selbst untergebracht - hier, handschriftlich, unten links. Der Brief trägt einen privaten RECOMMANDÉ-Zettel in orange.

Offizielle R-Zettel wurden in Luxemburg erst 1926 eingeführt.

Schönen Gruß
DiDi
 
Ulli D. Am: 22.05.2019 10:30:33 Gelesen: 1907# 56 @  
@ Didi

Ein traumhaft schöner Brief, da stören (zumindest mich) die 2,5 C. Überfrankatur überhaupt nicht.

Eine möglicherweise noch seltenere Destination dürfte Costa Rica sein, auch wenn die über Paris und als Drucksache portogerecht gelaufene Inlands-Doppelkarte erst 1912 aufgegeben worden ist.



Herzliche Grüße

Ulli
 
Mondorff Am: 22.05.2019 17:06:33 Gelesen: 1891# 57 @  
@ Ulli D. [#56]

Nicht ganz so weit gelaufen - nur hatten wir noch keine Einzelfrankatur der Marke zu 1 Franc.



Die 1 Fr. rotviolett in portogerechter Einzelfrankatur auf bis 45 Gramm schwerem R-Brief nach Triest in Österreich.

Entwertet mit dem Großen Zweikreisstempel Luxembourg-Ville VI (Typ 32.03) vom 10.3.1898.

Portoperiode: 1.4.1886 bis 31.12.1898 - 3 x 15g = 75 C. + 25 C. R-Gebühr

An einen Capitaine des österreichischen Lloyd!

Gruß DiDi

PS: An den Titel des Themas denken (mich eingeschlossen): "in alle Welt vor 1914".
 
Ulli D. Am: 22.05.2019 18:41:54 Gelesen: 1880# 58 @  
@ DiDi

Österreich ist in der Tat eine dankbare Destination, der wir viele schöne Briefe verdanken.



Der offenkundig philatelistisch beeinflusste Brief zu 54 Cent ist leider mit 4 Cent überfrankiert (25 C. Porto + 25 C. Reco-Gebühr = 50 C.). Aber wann sieht man schon mal einen 30 Centimes-Wert der Lokalausgabe von 1875?

Herzliche Grüße
Ulli
 
Mondorff Am: 23.05.2019 13:43:54 Gelesen: 1840# 59 @  
@ Ulli D. [#58]

Eine, wie ich glaube, einzigartige Kombination. Der Faber-Lakaff war eben Händler und hatte die 1874 und 1875 ausgegeben Marken noch auf Lager.

Hier nun ein etwas einfacherer Brief, weil das eben die normale Portostufe für's Ausland war.



Die 25 Centimes blau der Lokalausgabe, entwertet mit dem Einkreisstempel Cap vom 12.11.1880, auf portogerecht frankiertem Brief nach Audun-le-Tiche Lorr. allᵈᵉ; in Deutsch-Lothringen also. Die Ortschaft, unweit der Grenze zu Luxemburg, gehörte damals unter dem Namen Deutsch-Oth zum Deutschen Reich.

Portoperiode: 1.4.1879 bis 30.6.1892 -- 25 Centimes je 15 Gramm

Sonnige Grüße
DiDi
 
Franz88 Am: 23.05.2019 15:22:22 Gelesen: 1827# 60 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ich hoffe der Brief gehört hierher.

Ein Schreiben der General Staatsanwaltschaft in Luxemburg an die Bundes-Polizei-Direktion in Wien. Aufgabestempel Luxembourg am 9.6.1936, frankiert mit einer Freimarke mit waagerechtem Aufdruck "Officiel" zu 1¾ Fr.



Liebe Grüße
Franz
 
Ulli D. Am: 24.05.2019 10:02:48 Gelesen: 1775# 61 @  
Und weiter geht die Reise. Hier eines meiner Lieblingsstücke:



Die Reise führt uns 1892 von Luxembourg-ville über Lissabon auf die Kanarischen Inseln nach Santa Cruz/Teneriffa, wo die Karte für den Schiffsarzt des Postdampfers Marie Woermann (der dort vermutlich regelmäßig anlegte) bestimmt war.

Herzliche Grüße
Ulli
 
Mondorff Am: 24.05.2019 13:48:16 Gelesen: 1757# 62 @  
@ Franz88 [#60]

Mit Dank für die Mitarbeit, aber:

Das Thema heißt: Post aus Luxemburg in alle Welt vor 1914

@ Ulli D. [#61]

Mit solchen Destinationen kann ich nicht mithalten. Deshalb ist hier nun wieder etwas aus dem europäischen Raum:



Das Merler Versandhaus schickte am 5.4.1907 einen R-Brief nach Györ in Ungarn. Portogerecht frankiert mit vier Werten zu 12½ C. der ersten Adolphe-Ausgabe. Zur Entwertung wurde der Brückenbarrenstempel Luxembourg-Ville IV (Typ 33) verwendet.

Merl ist eine Vorstadt der Hauptstadt Luxemburg.

Gruß DiDi
 
Ulli D. Am: 24.05.2019 19:07:27 Gelesen: 1740# 63 @  
Dann bleibe ich auch in Europa und ganz knapp innerhalb des Themas vor 1914.



Die Paketkarte vom 8. Oktober 1913 ging von Luxemburg nach Cettigne (Cetinje), der damaligen Hauptstadt des Königreichs Montenegro. Leider habe ich bis heute nicht herausbekommen können, welche Funktion die Adressatin Mademoiselle Caroline Jabier (oder Jakier / Jahier) am Königspalast innehatte.

Herzliche Grüße
Ulli
 
Mondorff Am: 26.05.2019 09:35:12 Gelesen: 1700# 64 @  
@ Ulli D. [#63]

Salut Ulli,

hier nun der Höchstwert, die 5 Franken-Marke, auf Brief.



R-Brief vom 2-2-1906 ab Wecker nach Boston, USA.

Der Brief, mit einem Gewicht von 11 Gramm ist weit überfrankiert. Das Porto hätte 75 Centimes betragen sollen. Die Sendung ging von dem Markenhändler N. Wagner in Berburg an M. Bartels, einen anderen Händler in Boston.

Durch diesen Luxemburger Händler ist die kleine Ortschaft Wecker weltweit bei Sammlern bekannt geworden. Durch seine Hände gingen ja auch all' die braunen 20 Cents-Adolfmarken.

Schönen Sonntag wünscht
DiDi
 
Ulli D. Am: 26.05.2019 16:21:06 Gelesen: 1685# 65 @  
@ Mondorff [#64]

Hallo DiDi,

ungeachtet der Frage nach portogerechter Frankatur ein toller Brief. Portogerecht verwendet wird man den Höchstwert der ersten Adolphe-Ausgabe wohl nur auf einer Paketkarte finden können, eine solche habe ich bisher aber noch nicht gesehen.

Herzliche Grüße
Ulli
 
Ulli D. Am: 29.05.2019 10:51:20 Gelesen: 1625# 66 @  
Hier hätte ich noch eine Doppel-Karte vom 3.9.1898 aus Ettelbruck über Luxembourg-gare nach Algier/Algerien. Verfasst hat den Frageteil ein Vikar Klingenberg an einen Reverend Hartmann, und zwar in Latein.



Die Karte würde auch zum Thema "Eingehende Post" passen, denn eine Woche Sprache schickte der Adressat die ungetrennte Karte aus Algier wieder zurück, diesmal in französisch (vielleicht waren seine Latein-Kenntnisse etwas "eingerostet").



Herzliche Grüße
Ulli
 
marc123 Am: 03.06.2019 18:44:28 Gelesen: 1516# 67 @  
@ Ulli D. [#58]

Hallo Ulli,

hier ein Brief vom gleichen Absender nach Goessnitz.



Dieser Wertbrief von 700 Mark, (entsprach 875 Franken, mit Porto von 3 mal 10 Centimes per 300 Franken und Einschreibegebühr von 25 Centimes), mit einer Gewichtangabe von 54 Gramm, (entsprach der 4. Portostufe, mit Porto von 4 mal 25 Centimes), wäre mit 1 Franc 55 Centimes portogerecht. Der Brief ist nur mit 5 Centimes überfrankiert.

Ich kenne mittlerweile nur sechs Briefe mit der 40 Centimes Brück. Alle haben einen philatelistischen Ursprung.

Für weitere Informationen zur 40 Centimes Brück und diesem Brief: http://phila-dudelange.lu/cphd/index.php/de/beitraege/luxemburger-wappenausgabe/282-die-40-centimes-marke-von-brueck-eine-ueberfluessige-marke

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 14.06.2019 10:12:53 Gelesen: 1387# 68 @  
Eine Ansichtskarte - vollgestempelt, vollbeschrieben und überfrankiert.



Der Große Zweikreisstempel Mondorf-les-Bains (Typ 32.1) vom 10. August 1903 auf Ansichtskarte nach Thornton in Surrey. Vielfältige Vermerke in blauer und schwarzer Schrift, sowie verschiedenfarbige Stempel belegen den Suchlauf der Karte in England - jedoch nicht, ob sie den je angekommen ist.

Absender war der verdienstvolle Mondorfer Arzt und Kurdirektor Dr. Martin Klein.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Ulli D. Am: 18.06.2019 14:12:05 Gelesen: 1341# 69 @  
Es ist gar nicht so einfach, ab Luxemburg alle europäischen Destinationen zu belegen. Ein schwieriges Terrain ist beispielsweise Skandinavien, wobei Belege nach Schweden und Dänemark noch am ehesten zu finden sind.



Absender der Karte vom 3. März 1900 von Luxembourg-gare nach Stockholm ist Jos. Schock, seines Zeichens Gründungsmitglied und erster Präsident des größten luxemburgischen Briefmarkenvereins, der U.T.L, und ebenfalls erster Herausgeber des Moniteur de Collectionneur, der luxemburgischen Verbandszeitschrift.

Herzlicher Grüße
Ulli
 
marc123 Am: 25.06.2019 21:14:11 Gelesen: 1267# 70 @  
USA





Brief von Olm nach NEW York. Der Briefkastenstempel AV belegt dass der Brief in Olm (6 Mai 1884) oder einem Nachbardorf in einen Briefkasten geworfen wurde. Weiter befinden sich auf der Vorderseite der Relais Stempen Nr. 5 von Mamer und der grosse Zweikreisstempel von Luxemburg Gare 2, alle vom Absendetag. Der Brief war nicht frankiert. Er trägt einen Nachgebührvermerk T aus Luxemburg und einen 10 Cent Nachgebührstempel von New York vom 18 Mai 1884. Der Brief lief über London (Stempel auf der Rückseite). Eine Nachbebührmarke von 10 Cent befindet sich auf der Rückseite.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 30.06.2019 16:18:07 Gelesen: 1200# 71 @  
Wieder 'mal eine Paketkarte.



Die Sendung ging am 14.8.1907 ab DIEKIRCH nach TRIENT, wo sie laut Ankunftstempel, schon am 18.8.1907 ankam. Die Frankatur von 3,43½ Franken (Mischfrankatur über drei Ausgaben) kann ich nicht nachvollziehen. Die Wertangabe ist barriert.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Mondorff Am: 05.08.2019 06:49:00 Gelesen: 740# 72 @  
Die 2½ Franc auf Wertbrief (Chargé) über 4.000 Mark nach München.



Portozusammensetzung für einen Wertbrief von 29½ Gramm: 75 Centimes für den Brief + 1,70 Franc Chargé-Gebühr.

Die Marke wurde mit dem Großen Zweikreisstempel WILTZ vom 18.3.1893 entwertet.

Schönen Gruß
DiDi
 
marc123 Am: 05.08.2019 21:50:24 Gelesen: 712# 73 @  


Un Franc, Ausgabe Brück zusammen mit 50 Cent Allegorie, Briefvorderseite eines Einschreibebriefs, nach St. Pierre, Ile de la Réunion (Afrika), vom 10.11.1889.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 10.08.2019 22:06:21 Gelesen: 644# 74 @  


12,5 Centimes in Buntfrankatur mit der 20 Centimes der dritten Auflage von Luxemburg nach Neapel. Der Tarif betrug 2,5 Silbergroschen (31 Centimes) je Loth. Daher ist der Brief um 1,5 Centimes überfrankiert. Aus gleicher Korrespondenz kenne ich noch zwei leicht unterfrankierte Briefe zu 30 Centimes (3 x 10 Centimes) (1 x 30 Centimes) alle der farbig durchstochenen Ausgabe.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 15.08.2019 21:53:29 Gelesen: 545# 75 @  
Hier etwas nach Mexiko:



Gs.-Postkarte zu 5 Cents mit portogerechter Zusatzfrankatur und Tagesstempel Mondorf-les-Bains vom 26.4.1897 nach Mexico D.F.

Gruß
DiDi
 
zockerpeppi Am: 17.08.2019 11:16:34 Gelesen: 487# 76 @  
Luxemburg - Porto:



Ganzsache zu 5c mit Zusatzfrankatur. Gesamt 10c gemäß dem UPU Tarif für Postkarten. Absender die Reischling'sche Kellereien Luxemburg, Firmenstempel vom 23.4. Brücken-Balken Poststempel von LUXEMBOURG-GARE HOLLERICH Datum 24.4.06. Ankunft in Porto am 26.4.

beste Sammlergrüße
Lulu
 
marc123 Am: 18.08.2019 16:36:15 Gelesen: 458# 77 @  
@ marc123 [#73]



Gleiche Korrespondenz vom 25.05.1889. Mischfrankatur Allegorie/Armoiries. Der UPU Tarif betrug 25 Centimes, also um 1/2 Centime überfrankiert. Weitere Briefe aus dieser Korrespondenz sind mir nicht bekannt.

Liebe Grüße
Marc
 

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