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Thema: Stempel bestimmen: Bund
Das Thema hat 250 Beiträge:
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ligneN Am: 09.02.2019 00:47:13 Gelesen: 10864# 226 @  
Zeigen kann ich diesen Stempel nicht.

Es ist aber wohl ein ein Standardtext:

"Ohne Briefmarken [1] beim / Postamt ... eingegangen"

Deartige Hinweisstempel mußten in der Regel von Zeugen durch Signatur/Paraphe bestätigt werden, und das ist hier ja geschehen.

Interessanter Beleg.

[1] "Freimarken" auch möglich.
 
bovi11 Am: 09.02.2019 06:42:13 Gelesen: 10850# 227 @  
@ ligneN [#226]

Vielen Dank.
 
DERMZ Am: 10.03.2019 16:26:23 Gelesen: 10063# 228 @  
Guten Sonntag,

bin heute auf einen unscheinbaren Beleg gestoßen, hopfen hat da nicht unwesentlich zu beigetragen - danke!

Den Beleg zieren zwei Stempel, der klare stammt vom Briefzentrum 35 aus Gießen, der zweite ist leider nicht ganz so klar abgeschlagen, stammt aus Gemünden. Doch welches Gemünden ist es wohl? Gemünden an der Wohra oder Gemünden an der Felda?



Der Brief ist ansonsten Blanko, also alles nicht hilfreich bei der Bestimmung.

Die PLZ 35 239 gehört nun allerdings zu Steffenberg, Gemünden an der Wohra trägt die PLZ 35285, dann bleibt nur Gemünden an der Felda, dort PLZ 35 329. Die Zuordnung zu Gemünden Felda fällt nicht schwer, aber hat irgendwer Kenntnis, wann der Stempel mit dem Zahlendreher aus dem Verkehr genommen wurde?

Der Vollständigkeit halber noch ein Stempelabschlag aus Gemünden Wohra



Beste Grüße Olaf
 
Christoph 1 Am: 10.03.2019 18:35:56 Gelesen: 10032# 229 @  
@ DERMZ [#228]

Hallo Olaf,

toller Fund! Ich gehe auch von einem Zahlendreher bei der Herstellung des Stempelgeräts aus.

Mehr oder weniger parallel zu Deinem Stempel waren in Gemünden an der Felda auch weitere Stempelgeräte mit den UBs zz und zx im Einsatz, siehe [1]. Diese haben aber jeweils die richtige PLZ. Beide sind von Wolfgang Heilmann in die Datenbank gestellt worden, vielleicht kann er noch mehr zu Deinem Stempel sagen.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://philastempel.de/stempel/zeigen/166440 und https://philastempel.de/stempel/zeigen/166228
 
wheilmann Am: 11.03.2019 18:51:55 Gelesen: 9985# 230 @  
Hallo Olaf, hallo Christoph,

ich kann leider keine weitere Informationen zu meinen eingestellten Stempeln (sowie dem von Dir Olaf hier gezeigten Stempelabdruck) der Region 35xxx liefern. Ich habe diese Stempel für einen Stempelfreund der Poststempelgilde in unsere Stempeldatenbank eingestellt.

Ich bin auch der Meinung, hier liegt ein Zahlendreher vor.

Olaf, ich denke der Stempelabdruck passt auch gut in unsere Stempeldatenbank - vielleicht mit der Anmerkung Zahlendreher und der richtigen Postleitzahl.

Gruß an Euch
Wolfgang
 
Lutwinus Am: 28.04.2019 18:41:29 Gelesen: 8786# 231 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

beim Stempeleinstellen bin ich gerade auf diese gestempelte Vorausentwertung aus Potsdam des Jahres 1991 gestoßen:



Zuerst dachte ich: Gerätenummer "1560" - kenn ich nicht. Vierstellige Postleitzahl von Potsdam 3010? Mit Sicherheit nicht! Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen - Die Angaben wurden vertauscht! Gibt es bezüglich Poststempel nicht Normen die festlegen was wo zu stehen hat? Gibt es ähnliche "Fälle"?

Liebe Grüße Jörg
 
jmh67 Am: 29.04.2019 09:36:47 Gelesen: 8688# 232 @  
@ Lutwinus [#231]

Die Anordnung der Postleitzahl entspricht dem damaligen Gebrauch im Verkehrsgebiet Ost, wo vorher die Deutsche Post der DDR waltete. Hier wurde also nichts "vertauscht", sonder nur an die örtlichen Gegebenheiten angepasst. Dass später im VGO Stempel nach VGW-Norm auftauchten, war wohl eher der sich abzeichnenden Vereinheitlichung zuzuschreiben.

-jmh
 
Christoph 1 Am: 29.04.2019 11:52:04 Gelesen: 8660# 233 @  
@ Lutwinus [#231]

Hallo Jörg,

ein sehr interessanter Stempelabschlag! Soweit ich es recherchieren konnte, haben wir bislang nichts Vergleichbares in der Stempeldatenbank. Wie jmh schon geschrieben hat, wurde hier - in den Wirren der Nachwendezeit - die Anordnung von PLZ und UB entsprechend der DDR-Stempelnorm (PLZ oben, UB unten - wie beim "Kreisstempel mit Sehnensegment unten") auf den Kreisstempel des Maschinenwerbestempels für die "Massendrucksachen" übertragen. Das dürfte nicht allzu häufig vorgekommen sein, weil es in den fünf neuen Ländern direkt nach der Wende vermutlich nicht allzu viele solcher Entwertermaschinen gegeben hat. Und am 1.7.1993 war ja dann mit Einführung der 5-stelligen PLZ sowieso Schluss damit.

Viele Grüße
Christoph
 
Lutwinus Am: 01.05.2019 16:00:24 Gelesen: 8432# 234 @  
@ Christoph 1 [#233]

Hallo Christoph,

hier habe ich noch einen aus Leipzig von 1991:



Liebe Grüße Jörg
 
Heinrich3 Am: 13.05.2019 18:18:33 Gelesen: 8034# 235 @  
Hallo,

hier 3 Abschläge des Stempels aus Schönbrunn bei Hildburghausen, bei denen der Unterscheidungsbuchstabe das Problem ist. Ist es technisch möglich, ihn um 90° verdreht einzusetzen? Wenn nicht, ist es o oder ein abgenutztes b oder d?

Danke im voraus
Heinrich




 
Christoph 1 Am: 13.05.2019 22:39:25 Gelesen: 7992# 236 @  
@ Heinrich3 [#235]

Hallo Heinrich,

für mich sieht das schon sehr stark nach einem o aus.

Viele Grüße
Christoph
 
abrixas Am: 18.05.2019 10:27:48 Gelesen: 7766# 237 @  
Kann mir jemand etwas zu diesem Stempel berichten?


 
dr31157 Am: 18.05.2019 10:54:18 Gelesen: 7758# 238 @  
@ abrixas [#237]

Hallo,

es handelt sich hier um den Aufgabestempel LEIPZIG PGIROA. Einen Stempel des Leipziger Postgiroamtes.

Gruß Detlef
 
abrixas Am: 18.05.2019 11:14:34 Gelesen: 7751# 239 @  
@ dr31157 [#238]

Soweit kann ich Dir folgen. Aber warum ist dieser Stempel auf einer Postkarte?

Und warum ist der Postleitzahl ein "O" vorangestellt?
 
ginonadgolm Am: 18.05.2019 11:18:02 Gelesen: 7747# 240 @  
@ abrixas [#239]

O vor der Postleitzahl stand nach der Wiedervereinigung zunächst für Ostdeutschland, da ja die PLZ in Ost und West teilweise identisch waren. Nach Einführung der 5-stelligen PLZ verschwand diese Angabe natürlich.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
abrixas Am: 18.05.2019 11:31:13 Gelesen: 7741# 241 @  
@ ginonadgolm [#240]

Ist auch klar. Das "O" und das "W" war bei der Brief- und Paketadresse üblich und auch sinnvoll. In den Stempeln taucht das "O" nur bei diesem Stempel auf.

Einen Teil meiner Forschungsergebnisse findest Du hier


 
rumburak Am: 20.05.2019 08:42:27 Gelesen: 7641# 242 @  
@ abrixas [#239]

Aber warum ist dieser Stempel auf einer Postkarte?

Vermutlich ist es genau wie auf meinem Beleg eine Gefälligkeit (Datum und Uhrzeit sind identisch). Ich vermute mittlerweile, dass es sich nicht wie in der Datenbank beschrieben, um einen Handstempel sondern um eine Stempelmaschine ohne Entwerter handelt.

Viele Grüße



https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1079
 
Journalist Am: 20.05.2019 08:48:21 Gelesen: 7635# 243 @  
@ rumburak [#242]

Hallo bei dem Stempel handelt es sich nicht um einen Maschinenstempel, sondern um einen Handstempel.

Um diesen Stempel zu dokumentieren, hat Herr Zschoppe (Briefmarkenhändler) hier diverse Belege gefertigt.

Viele Grüße Jürgen
 
rumburak Am: 20.05.2019 09:12:06 Gelesen: 7628# 244 @  
@ Journalist [#243]

Danke für Deine Infos. In der Literatur ist er ja auch als Handstempel beschrieben. Meine Vermutung rüht nur daher, dass zumindest bei meinem Beleg der Stempelkopf parallel zur Oberkante der Postkarte abgeschlagen ist und dass im rechten Bereich des Stempelkreises leichte Spuren, wie man sie von Maschinenstempeln kennt, vorkommen.

Viele Grüße
 
wheilmann Am: 09.08.2019 21:39:54 Gelesen: 4553# 245 @  
Hallo zusammen,

wer kann die Stempelkopfzeile bestimmen: Braunschweig- ?



Herzliche Dank schon einmal für die Antworten.

Gruß Wolfgang
 
Christoph 1 Am: 09.08.2019 23:49:39 Gelesen: 4525# 246 @  
@ wheilmann [#245]

Hallo Wolfgang,

ich würde auf BRAUNSCHWEIG-QUERUM [1] tippen. Der vorletzte Buchstabe täuscht (durch Verschmutzung des Stempels) ein S vor, aber ich vermute, dass es ein U ist.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Querum
 
Heinrich3 Am: 30.10.2019 08:08:11 Gelesen: 1297# 247 @  
Hallo,

mir fehlt beim Stempel unten von Bad Dürkheim das Wissen zum bestimmen des Achtecks in der Mitte. Wer weiß mehr?

Danke im voraus!


 
Christoph 1 Am: 30.10.2019 09:07:59 Gelesen: 1285# 248 @  
@ Heinrich3 [#247]

Lieber Heinrich,

es handelt sich um das Logo der DPhJ.

Viele Grüße, Christoph
 
Heinrich3 Am: 30.10.2019 21:53:18 Gelesen: 1228# 249 @  
@ Christoph 1 [#248]

Vielen Dank! Info ist im Kopf und im Stempel verarbeitet.

Heinrich
 
lueckel2010 Am: 18.11.2019 15:18:15 Gelesen: 571# 250 @  
Wer kann etwas zu dem nachfolgend abgebildeten Stempel "FERNMELDEAMT/ 1426-Datum, Uhrzeit/ y/ BONN" sagen.



Er befindet sich auf der Rückseite einer Ortssendung, die als Eilbrief aufgegeben und wohl auch befördert wurde.

Ist er ein postalischer Entwertungsstempel oder lediglich eine Art "Eingangsstempel"?

Auch die Deutung der anderen Stempel (linke Bildseite) würde mich interessieren.

Ich bedanke mich schon im Voraus für alle Meldungen. Noch einen schönen Tag, Gerd Lückert.

Anmerkung:
Mir ist bekannt, dass sich die sogenannten Eilbotenstellen (von dort wurden Eilsendungen und Telegramme schnellstmöglich an die jeweiligen Empfänger zugestellt) überwiegend in den Fernmeldeämtern, die es in den 1960er Jahren noch in vielen Städten (z. B. Hagen/ Westf.) gab, befanden.
 

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