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Thema: Der Nachbarortsverkehr der Deutschen Reichspost vom 1.4.1900-5.5.1920
Das Thema hat 97 Beiträge:
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juni-1848 Am: 19.02.2014 06:38:52 Gelesen: 92837# 73 @  
Moin zusammen,

unlängst wurde in ebay dieser (141163438547) angeboten (Zuschlag knappe 30 EUR):



Brief vom 12.1.1918 ab Vaihingen im Nachbarortsverkehr nach Stuttgart (7,5 Pf) per Nachnahme (10 Pf), frankiert mit Germania 15 Pf und 2 1/2 Pf.

Kann mich nicht erinnern, wann ich diese Kombination zuletzt gesehen habe.

Sammlergruß, Werner
 
westfale1953 Am: 01.04.2014 09:14:40 Gelesen: 92297# 74 @  
Auch mal wieder eine Postkarte von mir:

HANNOVER - RICKLINGEN (HANNOVER) 10.11.03



Ricklingen wurde 1913 in die damalige Stadt Linden und mit dieser 1920 in die Stadt Hannover eingemeindet.

Bernhard
 
bekaerr Am: 12.04.2014 18:06:16 Gelesen: 92138# 75 @  
@ westfale1953 [#74]
@ westfale1953 [#72]
@ juni-1848 [#73]

Danke für's Zeigen! Freue mich, dass Ihr immer wieder an dieses Thema denkt. :-)

Selber war ich auch nicht untätig und konnte zwischenzeitlich folgenden Beleg ergattern:



Hin-Brief mit Postzustellungsurkunde von Berlin nach Pankow im Aversverfahren aus der Zählperiode.

Beste Grüße,
Bernd
 
bekaerr Am: 03.05.2014 11:57:48 Gelesen: 91854# 76 @  
Hallo zusammen,

heute mal wieder ein Nachbarortsbeleg aus der OPD Berlin:



Gelaufen von Groß-Lichterfelde (KBHW V98) nach Reinickendorf, 5.4.1906. Das sind nach meinen Recherchen ca. 28 km Luftlinie zu einem Preis von 2 Pf! Der Nachbarortsverkehr zwischen beiden Postorten wurde ab 21.3.1905 zugelassen.

Beste Grüße,
Bernd
 
bekaerr Am: 07.06.2014 13:19:34 Gelesen: 91468# 77 @  
@ bekaerr [#20] [#21]

Hier mein neuester Zugang aus dem Bereich Hamburg:



Postkarte innerhalb der Landherrenschaft Geestlande von Ohlsdorf nach Fuhlsbüttel, 12.2.1906. Beide Dörfer wurden 1913 nach Hamburg eingemeindet.

Beste Grüße,
Bernd
 
westfale1953 Am: 22.08.2014 15:49:40 Gelesen: 90612# 78 @  
Hallo, Bernd,

dann will ich doch gleich meine Neuerwerbungen zeigen:

BERLIN NW 21 - Schöneberg 11.3.05



und 2 x LÜBECK - TRAVEMÜNDE 5.7.55 und 4.7.56



Bernhard
 
bekaerr Am: 29.08.2014 17:56:35 Gelesen: 90406# 79 @  
@ westfale1953 [#78]

Hallo Bernhard,

vielen Dank für's Zeigen und Augen offen halten.

Lübeck-Travemünde in der Nachkriegszeit ist reinrassiger Ortsverkehr. Travemünde wurde 1913 in die Stadt Lübeck eingemeindet. Damals gab es immer wieder Bestrebungen, zwischen Travemünde und Lübeck den Ortstarif zuzulassen. Obwohl bereits damals die Gesetzeslage scheinbar eindeutig war (Ortsverkehr war Verkehr innerhalb einer Gemeinde!), widersetzte sich die Reichspost erfolgreich allen Bestrebungen des Lübecker Senats nach Ausdehnung der Ortstaxe bis nach Travemünde. Kann man bei einer Entfernung von ca. 20 km zwar irgendwie nachvollziehen, war dennoch juristisch nicht ganz einwandfrei. Aber so war das in vielen Fällen hinsichtlich Orts-, bzw. Nachbarortsverkehr. Neben Travemünde wurde noch eine Reihe weiterer Gemeinden nach Lübeck eingemeindet, von denen lediglich Moisling nach der Eingemeindung das Privilig des Nachbarortsverkehrs genießen konnte. Vermutlich änderte sich das alles erst nach 1921, nach der erneuten Einführung ermäßigter Ortsgebühren.

Beste Grüße,
Bernd
 
mumpipuck Am: 22.11.2014 02:26:00 Gelesen: 89623# 80 @  
Hier mein Neuzugang:

Nachbarortsverkehr Billwärder - Hamburg vom 24.03.1902.


 
guy69 Am: 22.11.2014 07:32:58 Gelesen: 89610# 81 @  
@ westfale1953 [#78]

Die beiden letzten beiden Karten (Heuss) bitte auch in den thread "Sondertarif zum erweiterten Ortsverkehr vom 19.12.1921-28.02.1962" posten. Leider kann ich das gezeigte Ortspaar LÜBECK - TRAVEMÜNDE dort nicht finden.

Viele Grüße
Harald
 
juni-1848 Am: 06.03.2015 22:59:07 Gelesen: 88748# 82 @  
Moin zusammen,

heute zeige ich eine extrem seltene Kombination eines Ortsbriefes innerhalb des Oberamtsbezirks mit Eilzustellung in einen anderen Landzustellbereich!



(Datenbank # 7529)

Vorab eine Anmerkung:

Unter Wahrung des Postregals verzichtete die Königlich Württembergische Regierung ab dem 1.4.1902 auf die Herausgabe eigener Freimarken und benutzte die Marken des Deutschen Reichs. Nur Dienstmarken wurden auch weiterhin verwendet - bis 31.7.1925.

Das Königl. Württ. Amtsgericht Künzelsau sendete einen Eilbrief an das Schultheißenamt in Buchenbach. Da Buchenbach im Oberamt Künzelsau (Post Mulfingen) liegt, waren 5 Pf Porto fällig für Briefe bis 250g im Oberamtsverkehr sowie die Gebühr für die Eilzustellung.

Zunächst wurde Eilzustellung in einen anderen Ortszustellbezirk (25 Pf) vermutet, also insgesamt 30 Pf frankiert mit der Dienstmarke „Amtsverkehr“ für Staatsbehörden, Mi. 233 (30 Pf), und am 21.JUN.12 mit dem Einkreiser Künzelsau entwertet.

Erst am nächsten Tag fiel auf, dass Buchenbach im Landzustellbezirk des Zustellpostamts Mulfingen liegt (also nicht im Landzustellbezirk des Aufgabepostamts).

Hierfür betrug die Eilgebühr 60 Pf.

Die fehlende Gebühr von 35 Pf wurde nachfrankiert mit den Dienstmarken Mi. 229 (5 Pf) sowie 3x Mi. 230 (10 Pf) und am 22.JUN.12 ebenfalls mit dem Einkreiser Künzelsau entwertet.

Übrigens: Die direkte Entfernung zwischen Aufgabepostamt und Empfängerort (Luftlinie) ist kleiner als 10 km, hingegen zählt die kürzeste Wegstrecke (heute) rund 10,8 km.

Allen ein erfreuliches Wochenende
Werner
 
bekaerr Am: 08.03.2015 09:07:36 Gelesen: 88694# 83 @  
@ juni-1848 [#82]

Ein wirklich toller Beleg, Gratulation und Danke für's Zeigen!

Ich möchte nach langer Zeit auch einmal wieder etwas zeigen. Zwei Belege aus der OPD Düsseldorf:



Beide Belege aus Wald (Rheinland). Einmal per Einschreiben nach Ohligs, das andere Mal eine Postkarte, von der der Absender dachte, dass sie im Ort verbliebe. Beim Postamt stellte man fest, dass die angegegebene Adresse zum Zustellbereich des Amtes Weyer gehörte, strich die Angabe "Wald" und stempelte den Hinweisstempel "Postbestellbezirk / Weyer (Rhld.)". Beide Verbindungen waren ab 1.4.1900 zugelassen. Wald und Ohligs wurden beide 1929 nach Solingen eingemeindet. Für Weyer konnte ich das Eingemeindungsdatum noch nicht recherchieren. Es muss auf jeden Fall vor 1911 gewesen sein, da im Ortslexikon von 1911 Weyer bereits als Teil der Stadtgemeinde Ohligs genannt wird.

Zum Thema ist mittlerweile ein umfangreiches Handbuch erschienen, das über die beiden herausgebenden Arbeitsgemeinschaften bezogen werden kann:

http://www.arge-krone-adler.de und http://www.germania-marken.de

Das Buch nennt alle Nachbarortsverbindungen mit dem jeweiligen Veröffentlichungsdatum der Zulassung. Darüber hinaus wird ausführlich auf die Abgrenzung Ortsverkehr / Nachbarortsverkehr eingegangen.

Beste Grüße,
Bernd
 
mumpipuck Am: 27.11.2016 00:35:04 Gelesen: 79443# 84 @  
Als Heimatsammler von Bergedorf (heute Hamburg-Bergedorf) interessieren mich auch einige Verbindungen des Nachbarortsverkehrs. Heute geht es mir um die Relation Billwärder-Hamburg, die ab 01.04.1900 bestand.

Billwärder hatte eine eigene Postagentur. Trotzdem sind viele Belege aus und nach Billwärder über das Postamt in Bergedorf geleitet worden. Seit 01.04.1900 galt zwischen Billwärder und Hamburg (nicht aber zwischen Bergedorf und Hamburg) der ermäßigte Tarif des Nachbarortsverkehrs. Mit liegen mehrere Belege mit drei verschiedenen Einzeilern "Billwärder" oder "aus Billwärder" aus den Jahren 1902-1906 vor. Es geht mir darum zu ergründen, wo und warum diese angebracht wurden.



Es fällt auf, dass die Vermerke/Stempel "aus Billwärder" sich ausschließlich auf in Bergedorf gestempelten Belegen nach Hamburg oder (in einem Fall nach Bergedorf) finden, die zum ermäßigten Tarif im Nachbarortsverkehr frankiert sind.

Ich habe daraus die These abgeleitet, dass zumindest ein Teil der Post von/nach Billwärder regelmäßig über das Postamt Bergedorf, statt über die Postagentur in Billwärder geleitet wurde. Diese Vermerke/Stempel gälten dann der Vermeidung der Erhebung von Nachgebühren, da der ermäßigte Tarif ja zwischen Bergedorf und Hamburg nicht galt. Grund dafür könnte die Weitläufigkeit des Gebietes Billwärders gewesen sein.

Neu bekommen habe ich eine Ganzsache, gestempelt in Bergedorf am 19.11.1900:



Diese trägt statt der oben diskutierten Einzeiler "Billwärder" oder "aus Billwärder" aus den Jahren 1902-1906 einen handschriftlichen Vermerk "Aus Billwärder" Dann folgt ein für mich nicht eindeutig lesbarer Name und das Datum 19/11. Dieser Vermerk ist somit ein Vorläufer der oben genannten Einzeiler.

Meine These wird m.E mit den vorliegenden Beleg erhärtet. Erstmalig gelang es mir einen Absender aus Billwärder zumindest annähernd zu lokalisieren. Laut Fernsprechverzeichnis von 1912 befand sich die Firma "Carl Pfützner Nachf. Import für Gärtnereibedarf" in Oberbillwärder, Oberster Landweg 26-28. Mit der Karte wird ein Angebot für Gartenschläuche erbeten, so dass das der Absender sein dürfte. Die Straße gibt es heute nicht mehr. Aber es gibt den Unteren, Mittleren und Oberen Landweg. Diese verlaufen jeweils in Nord-Süd Richtung. Der Untere ganz im Westen (heute Hamburg-Billbrook) der Obere im Osten Billwärders (heute Hamburg-Billwerder) und der Mittlere dazwischen. Das erlaubt die Annahme, dass der "Oberste" ganz im Osten zu lokalisieren ist.

Die Postagentur Billwärder befand sich im Westen Billwärders in der Nähe des Unteren Landwegs. Das Gebäude besteht noch unter der Adresse Billbrookdeich 284. Das Postamt Bergedorf befand sich in der Kampstraße (heute Weidenbaumsweg) direkt am Bahnhof.

Nimmt man den Oberen Landweg, so beträgt die Entfernung zum Postamt Bergedorf weniger als 1 km, die zur Postagentur Billwärder ca. 5,5 km auf einer kurvenreichen, wohl unbefestigten Deichstraße. Bei einer angenommenen Lage des Obersten Landwegs noch weiter östlich wüchse der Unterschied weiter. Das war bei der damaligen Straßenbeschaffenheit und den vorhandenen Verkehrsmitteln ein erhebliche Distanz. Ferner konnte die Post nach Hamburg in Bergedorf auf die Bahn gegeben werden.

Weiteres Indiz ist der Absenderstempel mit der Angabe "Billwärder-Bergedorf". Bergedorf war keinesfalls ein Ortsteil Billwärders, sondern der wesentlich größere Ort. Somit kann diese Angabe als Leitweg "der Teil Billwärders, der über Bergedorf geleitet wird" interpretiert werden.

Dafür sprechen auch zwei Belege vom 16.06.1899 und vom 22.03.1905 (letzterer an besagte Fa. Pfützner), auf deren Anschriften hinter Billwärder ebenfalls "Bergedorf" ergänzt wurde:



Beide tragen Eingangsstempel von Bergedorf und nicht von Billwärder, der von 1899 zusätzliche einen der Postagentur im benachbarten Allermöhe!

1912 wurde der westliche, industrialisierte Teil Billwärders als "Hamburg-Billbrook" nach Hamburg eingemeindet. Die Postagentur Billwärder wurde entsprechend umbenannt.



Der dörfliche Teil im Osten hieß weiter Billwärder und erhielt erst im Rahmen der Landpostverkraftung 1929 eine Poststelle eben des Postamts Bergedorf. Auch dieses ein Indiz für meine These.



Leider habe ich (noch) keinen besseren Abschlag.

Wenn man den Namen auf dem handschriftlichen Vermerk aus Personalakten der Post klären könnte, wäre es auch möglich die Frage zu beantworten, wo die "aus Billwärder" Vermerke angebracht wurden. In Frage kommen hier die Briefträger, die die Post in Billwärder entgegengenommen oder Postkästen geleert haben oder das Postamt Bergedorf.

Um meine These zu erhärten, würde ich mich freuen, wenn Ihr weitere Belege, die zwischen Billwärder und Hamburg oder allgemein nach Billwärder gelaufen sind, zeigen würdet.
 
westfale1953 Am: 13.04.2018 12:49:32 Gelesen: 66163# 85 @  
Hallo zusammen,

nachdem fast 18 Monate Ruhe in diesem Thread war, möchte ich heute eine kleine Besonderheit zeigen:

Postkarte von HAMBURG nach HINSCHENFELDE vom 18.06.01 mit undeutlichem Ankunfts-K1 vom 19.6.01



Ab 1902 gehörte Hinschenfelde zu WANDSBEK, die nächste PK aus 1906 an den gleichen Empfänger trägt also den Ankunftsstempel WANDSBEK



Bernhard
 
guy69 Am: 16.03.2019 15:02:25 Gelesen: 54677# 86 @  
Hallo zusammen

In einem Nachbarforum tauchte diese Frage auf die bis jetzt ungelöst ist.

Hallo,

ich habe hier eine Postkarte vom 08.03.1919 frankiert mit Werteindruck 7 1/2 Pf. gelaufen.

Ist die Karte unterfrankiert? Oder galt hier der Ortstarif für einen Nachbarsort?

Kann mir bitte jemand den Sachverhalt erklären.

Mit freundlichem Gruß



 
guy69 Am: 16.03.2019 15:04:03 Gelesen: 54675# 87 @  
Wobei gesagt werden sollte: Coesfeld und Buer liegen 50 km auseinander.
 
volkimal Am: 16.03.2019 15:08:15 Gelesen: 54671# 88 @  
@ guy69 [#86]

Hallo guy69,

zwischen Coesfeld und Buer (heute Ortsteil von Gelsenkirchen) galt garantiert kein Nachbarortsverkehr. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

1) die Postkarte ist unterfrankiert
2) das Stempeldatum ist falsch eingestellt. Bis zum 30.09.1918 kostete eine Postkarte im Fernverkehr nur 7 1/2 Pfg.

Steht ein Datum auf der Rückseite der Postkarte?

Viele Grüße
Volkmar
 
guy69 Am: 16.03.2019 15:21:01 Gelesen: 54668# 89 @  
Datum ist keines vermerkt.

1. Stempelfalscheinstellung
2. Unterfrankatur

sind tatsächlich die beiden Antworten. Unterfrankatur bei einem Tarif der schon ein halbes Jahr galt? Falscheinstellung ist auch mit Bauchschmerzen zu sehen.
 
guy69 Am: 16.03.2019 17:42:56 Gelesen: 54640# 90 @  
Iceland hat im anderen Forum eindeutig belegt, dass es nur eine durchgeschlüpfte Unterfrankatur 6 Monate nach Portoerhöhung sein kann.

Vielen Dank fürs Lesen.
 
philast Am: 18.02.2021 20:15:55 Gelesen: 42599# 91 @  
Hallo,

anbei eine Postkarte von Kostheim 18.2.1902 1-2N nach Amöneburg-Kastel, mit Ankunftsstempel Biebrich 18.2.1902 3-4N.

Kastel und Amöneburg wurde nach Mainz eingemeindet am 1.4.1908. Kostheim wurde nach Mainz eingemeindet am 1.1.1913.

Amöneburg gehörte 1902 als unselbständiger Gemarkungsteil zur Stadt Kastel. Eigentlich sollte das daher als Ortsporto in Ordnung gehen, war Kastel doch der Nachbarort von Kostheim.

Die Karte ist jedoch von Kostheim nach Kastel gekommen, dort wahrscheinlich per Zug zum über "Biebrich Curve" (heute Wiesbaden Ost) nach Biebrich Rheinbahnhof transportiert worden. Damit war es kein Nachbarortsverkehr mehr. Zusätzlich gehörte Biebrich zum Herzogtum Nassau, Kastel und Amöneburg zum Herzogtum Hessen, also war noch eine Landesgrenze zu überwinden.

Sozusagen liegt hier ein innerdeutscher kleiner Grenzverkehr vor. ;-)

Da kein Nachbarortsverkehr vorlag wurde die Postkarte nachtaxiert, d.h. mit 10 Pf Strafporto belegt und die 2Pf Frankaturwert abgezogen. So kamen wohl die ausgewiesenen 8Pf Nachporto zustande. Ob das so stimmt ist mit nicht ganz klar, in früheren Beiträgen [#33] ist eine Postkarte mit 10Pf Strafporto abgebildet, [#27] ist ein Brief mit 15Pf Strafporto abgebildet. Welche Nachportoberechnung ist hier nun die Richtige?



Grüsse philast

siehe auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mainz-Am%C3%B6neburg
https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden-Biebrich
https://de.wikipedia.org/wiki/Mainz-Kastel
https://de.wikipedia.org/wiki/Mainz-Kostheim
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Wiesbaden_Ost
https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinbahnhof_Biebrich
 
volkimal Am: 01.07.2024 16:01:56 Gelesen: 13399# 92 @  
Hallo zusammen,

ich möchte dieses Thema nach 3 1/2 Jahren wieder einmal in Erinnerung rufen. Hier eine Postkarte, die ich in Haldensleben gefunden habe:





2 Pfg. Postkarte aus Hohenstaufen vom 06.11.1907 ins ca. 8 km entfernte Göppingen. Ich habe das Nachbarortsverzeichnis leider nicht, aber ich gehe davon aus, dass Hohenstaufen dort aufgeführt ist.

1905 hatte Hohenstaufen 950 Einwohner. Bis 1971 war Hohenstaufen selbstständig. Am 1. August 1971 verlor Hohenstaufen ein Gebiet mit fast 150 Einwohnern an Ottenbach. Genau einen Monat später wurde das übrige Gemeindegebiet in die Kreisstadt Göppingen eingegliedert.

Viele Grüße
Volkmar
 
wuerttemberger Am: 01.07.2024 16:52:46 Gelesen: 13385# 93 @  
@ volkimal [#92]

Das ist Württemberg und hat mit der Reichspost nichts zu tun.

Gruß
wuerttemberger

Ich sehe gerade, dass ich vor mehr als 10 Jahren schon den Vorschlag gemacht habe die württembergischen Beleg von denen der Reichspost zu trennen, weil sie mit der Überschrift rein gar nichts zu tun haben: #58.

Passiert ist leider nichts.
 
volkimal Am: 01.07.2024 18:00:22 Gelesen: 13350# 94 @  
@ wuerttemberger [#93]

Hallo wuerttemberger,

da eine Briefmarke des Deutschen Reiches verwendet wurde, war mir gar nicht aufgefallen, dass es sich um Würrtemberg handelt. Man sollte doch immer nachschlagen.

Da Hohenstaufen im Oberamt Göppingen lag, handelt es sich also um ein Beleg zum Oberamtsverkehr - siehe [#57].

Viele Grüße
Volkmar
 
philast Am: 23.03.2026 17:52:48 Gelesen: 1149# 95 @  
Hallo,

anbei eine österreichische Privatganzsache 3 Heller + 2 Heller Zusatzfrankatur von Wien 21.1.1903 nach Eisenach, dort am 22.1.1903 angekommen und zugestellt, mit neuer Adresse versehen und im Ortsverkehr von Eisenach erneut aufgegeben.



Grüße
philast
 
becker04 Am: 24.03.2026 19:18:04 Gelesen: 1090# 96 @  
@ philast [#95]

Hallo,

interessanter Bücherzettel aus Wien, aber Ortsverkehr in Eisenach hat mit dem Thema nichts zu tun.

Hier 3 Briefe von 1916-17 - mit der Ortsgebühr frankiert - aus Solingen nach Ohligs. Hier galt offensichtlich auch die Nachbarortsregel, Ohligs wurde ja erst 1929 ein Teil der Stadt Solingen.





MfG
Klaus
 
philast Am: 24.03.2026 20:41:08 Gelesen: 1074# 97 @  
@ becker04 [#96]

Hallo,

jetzt wo du es sagst. Hast Recht, das mit dem Nachbarort habe ich einfach mal wegefiltert. ;-)

Sollten wir den Beitrag nach Germania Belege bis 31.7.1916 verschieben.

Grüße
philast
 

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