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Thema: (?) (1197) (1199) Rohrpostbelege
Das Thema hat 1201 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 20.01.2024 23:45:42 Gelesen: 178072# 1177 @  
Hallo Dieter,

hier noch die Abbildung der Rückseite, für mich sind die beiden Zweikreis-Steg-Stempel nicht ganz so wichtig.

Wie Du schon erkannt hast, ist der Freistempel von BERLIN N 65.



Gruß
Werner
 
Nordluchs Am: 21.01.2024 09:47:02 Gelesen: 178004# 1178 @  
@ HWS-NRW [#1177]

Hallo Werner,
Hallo Dieter,

der gezeigte Beleg (Stichwort Rohrpost) trägt einen recht seltenen Absenderfreistempel, hier Schering Kahlbaum, in vertikaler Form. Davon gab es in Berlin nur 4 Maschinen (Schering, Ullstein, Mosse 2 x).

Der früheste aus der Versuchsphase (ohne Ortsstempel) ist vom 02.07.1923 bekannt! Die erste Stammkarte überhaupt belegt die Umrüstung einer Freistempelmaschine mit einem integrierten Ortsstempel.



Im Amtsblatt des Reichspostministerium Nr. 32 vom 7. April 1925 und auch später als Freistempler „ältester Art" bezeichnet.

Umbenennung auf Schering Kahlbaum ab 1928. Hiermit ist nicht nur ein neuer Name zu registrieren, sondern auch die Änderung der Postamtsnummer auf Berlin N 65. Mein nächster und letzter Beleg von 1937 trägt die neue Bezeichnung Schering AG.

Viele Grüße
Hajo

Literatur dazu hier auf Philabuch: Postamtlicher Versuchsfreistempler „B“ (System Dübner Nchf./Bafra) - Neue Erkenntnisse Mit 2 Klicks bestellbar: https://www.philaseiten.de/philabuch/show/302
 
stempel Am: 21.01.2024 10:52:32 Gelesen: 177995# 1179 @  
@ Nordluchs [#1178]
@ HWS-NRW [#1177]

Hallo Hajo,
Hallo Werner,

danke für Eure Beiträgen. Da bin ich wieder ein Stückchen schlauer geworden. So macht sammeln Freude.

Der von Werner gezeigte Freistempel ist jetzt doch aus Berlin N 65. Das war für mich nicht zu erkennen.

Werner, mich interessieren die Freistempel und die Handstempel. So hast Du mir einen Gefallen getan die Rückseite zu zeigen. Die ist, wie man sieht, oft für Rohrpostbelege wichtig.

Viele Grüße
Dieter
 
evwezel Am: 24.03.2024 20:10:44 Gelesen: 170041# 1180 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich bin ganz neu zu diesem Thema und wusste vor einigen Tagen überhaupt noch nicht, dass es zwischen 1865 und 1976 in Berlin Rohrpost gegeben hat.[1] Glücklicherweise gibt es in diesem Thema sehr viele Informationen. Vielleicht sogar zu viel für einen Neuling wie ich,

Ich zeige Euch erst mal meinen Rohrpostbrief, zusammen mit meiner Versuch die Information auf dem Umschlag zu deuten (bitte nicht lachen):



 Briefmarken
Die im Voraus zu entrichtende Gebühr für die Beförderung und Bestellung der Rohrpostsendungen betrug für Briefe 30 Pfennig.

 Anschriftseite
An das Nichtigkeits- Bureau
des kaiserliches Patentamts

Berlin S.W. 61
Gitschinerstr. 97 / i?? [2]

S.W. 61 ist das alte Postamt in Berlin Kreuzberg (Tempelhofer Ufer 1). Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Postbezirke_zwischen_1862_und_1920 und https://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Postamt_SW_61_(Berlin-Kreuzberg).

Handschriftlicher Vermerk
Hier bin ich mir nicht ganz sicher. Mit Rotstift wurde “61” notiert. Ich vermute, es handelt sich hier um einen handschriftlichen Vermerk des Zielpostamtes? (siehe Beitrag [#146]).

Postaufgabestempel
Eine Ruhrpostsendung konnte in Berlin an jedem Postamt aufgegeben werden und wurde der nächsten Rohrpoststation sofort zugeführt, um dann von dort per Rohrpost befördert zu werden. (siehe Beitrag [#70])

Der Rohrpostbrief wurde den 29. September 1909 am 11.50 (V=Vormittag) in Charlottenburg aufgegeben. Dabei ist die “50” in der Uhrzeit höher gestellt. Postamt Charlottenburg 2 befand sich in der Goethestraße 2-3 [3]

CHARLOTTENBURG
29.9.09. 11.50V
* 2 *

Rückseite
Auf der Rückseite weist der Brief einen Ankunftsstempel auf:
BERLIN, S.W.
29 IX 09 * 1220N
P61 (R31)

S.W.=Südwest?
Datumangabe * Zeitangabe V/N
Datumangabe::= TT MM JJ
TT= Tagangabe mit arabischen Ziffern (01-31)
MM= Monatsangabe mit römischen Ziffern
JJ=Jahrangabe mit arabischen Ziffern
Zeitangabe::= HHMM
HH= Stundenangabe (01-12)
MM= Minutenangabe mit einer 10 Minutenteilung (00,10,20,30, u.s.w). Einige Postämter wie z.B. das HTA hatten Minutenangaben mit einer 5 Minutenteilung.

Die Uhrzeit ist eine Minuten-Zeitgruppe, welche bis zu 10 Minuten Differenz aufweisen durfte. Es ist NICHT die exakte Uhrzeit (siehe Beitrag [#227]).

V/N= vormittags oder nachmittags

P Postamtnummer (R Rohrpost-Amtsnummer) - Das “P” steht für “Postamt” und “61” ist die Postamtnummer. Das “R” steht für “Rohrpostamt” und “31” ist die Rohrpost-Amtsnummer.

[1] Genau am 18. November 1865 nahm die seinerzeit modernste Rohrpostanlage der Welt auf der Strecke zwischen dem Haupttelegraphenamt in der Oranienburger Straße und der (damaligen) Börse den Betrieb auf. Am 3. Januar 1971 flutschte zum letzten Mal eine “Rohrpostbombe” aus der Empfangsanlage in Postamt Goethestraße. Im Ostteil dauerte das Kapitel Rohrpost noch fünf Jahre länger (siehe https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article104521266/Rohrpost-sauste-pro-Sekunde-15-Meter.html).

[2] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Berlin,_Kreuzberg,_Gitschiner_Strasse_97-103,_Kaiserliches_Patentamt_01.jpg

[3] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Postbezirke_zwischen_1862_und_1920)



Fragen
1) Könnte mir jemand sagen, was auf der Anschriftseite hinter “Gitschinerstr. 97” geschrieben wurde?
2) Welche Route wurde von Charlottenburg 2 nach P61 gefolgt?
3) Was war die genaue Laufzeit?
4) Steht “S.W.” tatsächlich für “Südwest”?
5) Was ist eigentlich nach der Teilung von Berlin mit den Rohrpostverbindungen passiert? Wurden sie gekappt?

Viele Grüße,

Emiel
 
wuerttemberger Am: 25.03.2024 10:47:47 Gelesen: 169973# 1181 @  
@ evwezel [#1180]

1.) Gitschinerstr. 97/103
4.) ja

Gruß
wuerttemberger
 
evwezel Am: 25.03.2024 18:05:14 Gelesen: 169940# 1182 @  
@ wuerttemberger [#1181]

Guten Abend Axel,

eigentlich logisch wenn man die geschrieben Ziffer “1” in “103” mit der Ziffer “1” in 61 vergleicht. Vielen Dank! Dann bleiben jetzt nur noch die Fragen 2, 3 und 5 übrig.

Viele Grüße,

Emiel
 
evwezel Am: 25.03.2024 21:47:04 Gelesen: 169904# 1183 @  
@ evwezel [#1180]

Ich lese gerade auf Wikipedia [1] dass sich in Charlottenburg das Rohrpostamt 26 befand. Mit Hilfe der Tabelle im Beitrag [#919] kann ich jetzt meine Frage # 3 selbst beantworten. Die Laufzeit vom Rohrpostamt 26 nach dem Rohrpostamt 31 war 24 Minuten. Oder habe ich hier einen Fehler gemacht?



Viele Grüße,

Emiel

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Postamt_Charlottenburg_2
 
evwezel Am: 26.03.2024 15:21:20 Gelesen: 169831# 1184 @  
@ evwezel [#1180]

Frage [#5], "Was ist nach der Teilung von Berlin mit den Rohrpostverbindungen passiert?",

lässt sich bei näherer Betrachtung eigentlich auch ziemlich einfach beantworten. Siehe "Rohrpostblockade 1949" in [1]. Dann bleibt jetzt nur noch Frage 2 übrig. Könnte jemand etwas dazu sagen?

Viele Grüße,

Emiel

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rohrpost_in_Berlin
 
evwezel Am: 19.04.2024 19:17:00 Gelesen: 166504# 1185 @  
@ evwezel [#1180]

Weil sich hier noch niemand mit einer Antwort auf meine Frage [2] gemeldet hat, habe ich die Frage am Museum für Kommunikation in Berlin vorgelegt. Heute habe ich eine Antwort bekommen:

Der Rohrpostbrief wurde von Charlottenburg 2 über W62, W35 und W9 zum HTA transportiert, und von dort über SW12 und SW13 zum SW 61 geschickt. Die Züge wurden an jedem Rohrpostamt „bearbeitet” und dann weiter geschickt. Ich glaube, dass ein Leeren der Büchsen und Neusortieren der Sendungen nur am Knotenpunt Haupttelegraphenamt notwendig war.

Um so tiefer man in das Thema Rohrpost einsteigt, um so spannender, aber auch komplizierter wird es. Für die Zeitgenossen, die vor 100 Jahren an der Rohrpost gearbeitet haben, war das alles selbstverständlich, was wir uns heute fragen und worauf wir in der Literatur nur schwer Antworten finden.


Viele Grüße,

Emiel
 
HWS-NRW Am: 23.05.2024 14:06:26 Gelesen: 154225# 1186 @  
Hallo in die Runde:



Den per Rohrpost bzw. Schnelldienst versandten Belegen sieht man oft die postinterne Behandlung (teils wurden die Briefe leicht gerollt, um sie in die Transport-Büchsen einbringen zu können) an, bei diesem Ortsbrief vom Februar 1955 setzte man oben noch den Hinweis „Durch Schnelldienst“ hinzu. Da bei den AFS keine Minutenanzeigen vermerkt sind, setzte man vorderseitig noch einen "Minutenstempel" von BERLIN NW 40 und rückseitig einen "Minutenstempel" der Poststelle in BERLIN-TEMPELHOF 1 hinzu, vorderseitig kam auch noch ein Botenstempel zum Einsatz.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 30.10.2024 19:04:41 Gelesen: 125900# 1187 @  
Auch in Bezug auf die Rohrpost ein neuer Beleg;



Im November 1956 ging diese Sendung per Rohrpost und Eilboten an einen Rechtsanwalt auf den Weg, seitlich der Zudruck "Zustellungsurkunde" handschriftlich entsprechend gestrichen.

mit Sammlergruß
Werner

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege "]
 
HWS-NRW Am: 31.10.2024 19:51:13 Gelesen: 125769# 1188 @  
Mit "leicht stolz geschwellter Brust" darf ich einen Zugang von heute präsentieren:



Hier sollte ein "wichtiger" Mitarbeiter per Rohrpost daran erinnert werden, dass er doch bitte zur Arbeit erscheint, eventuell war es aber auch die Vorstufe zu einer Abmahnung.

Der Beleg ging nach Mitte, wurde wahrscheinlich dann wieder nach Tempelhof zurück transportiert.

mit Sammlergruß
Werner
 
axelotto Am: 16.11.2024 05:09:31 Gelesen: 124293# 1189 @  
Morgen,

Rohrpost Brief mit Express innerhalb Berlins von 1971



Gruß Axel
 
axelotto Am: 17.11.2024 06:29:24 Gelesen: 124155# 1190 @  
Morgen,

einen Beleg aus Berlin habe ich noch.



Gruß Axel
 
Frankenjogger Am: 13.12.2024 08:44:20 Gelesen: 119629# 1191 @  
Hallo,

heute der zweite Neuzugang mit dem Wert zu 25 Pf.

Es handelt sich um einen Brief aus dem Berliner Rohrpost-Schnelldienst vom 5.3.1952.

Anfang der 1950-er Jahre war das Rohrpostsystem im Westteil der Stadt wieder soweit hergestellt, dass im Postschnelldienst viele Briefe und Karten wieder per Rohrpost transportiert wurden, wo dies möglich war.

Zum 1.12.1951 wurde der „Postschnelldienst“, den es seit dem 1.3.1949 in West-Berlin gab, in „Rohrpost-Schnelldienst“ umbenannt.

Im Rohrpost-Schnelldienst gab es eine Änderung der Gebühren bei höheren Gewichten. Briefe bis 20 g 80 Pf, 21-100 g 1,00 DM und 101-2000 g 1,50 DM. Der Begriff „Päckchen“ wurde nicht mehr explizit benannt.

Briefe über 100 g waren wohl nicht mehr für die Rohrpost-Kapseln tauglich und mussten durch die anderen Beförderungsmöglichkeiten des Dienstes befördert werden.

Nun zum Brief selbst. Der Brief hatte ein Gewicht von über 100 g und ist entsprechend mit 6x 25 Pf als Sechserblock für die Gebühr von 1,50 DM frankiert. Er hatte nur eine kurze Distanz auf der Linie D, vom Postamt Berlin N 65 (Minuten-Stempel Berlin N 65 cc -5.3.52 12.40) nach Berlin N 31 (beide im französischen Sektor) zu überwinden.



Der Brief trägt noch den Zettel „Postschnelldienst“, da diese Zettel im „Rohrpost-Schnelldienst“ noch aufgebraucht wurden.

Es sind nur sehr wenige Briefe aus dem Rohrpost-Schnelldienst bekannt, die ein Gewicht über 100 g hatten. Ich vermute die Anzahl im niedrigen zweistelligen Bereich.

Vorweihnachtliche Grüße,
Klemens

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]
 
philast Am: 19.03.2025 16:48:45 Gelesen: 104400# 1192 @  
Hallo,

anbei ein Rohrpostbeleg mit RU 1 und Rohrpost Versuchsstempel Berlin W 49 vom 5.4.85



Grüße
philast
 
hubtheissen Am: 19.03.2025 19:23:11 Gelesen: 104371# 1193 @  
Hallo,

heute zeige ich ein Ort-Eil-Einschreiben per Rohrpost vom 01.04.1962, das innerhalb West-Berlins mit der Rohrpost befördert wurde.

Ein Ortsbrief in der ersten Gewichtsstufe kostete 10 Pfg, dazu kamen 50 Pfg. R-Gebühr, 60 Pfg. Eilzuschlag und 20 Pfg. für die Beförderung per Rohrpost.

Aufgrund der relativ geringen Entfernung zwischen Absender und Empfänger würde ich eine philatelistische Beeinflussung nicht ausschließen wollen.



Gruß

Hubert
 
HWS-NRW Am: 05.07.2025 12:04:16 Gelesen: 50477# 1194 @  
Hallo in die Runde.



Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass ich den ersten Beleg, schon länger in meiner Sammlung, noch nicht vorgestellt habe.

Nun kam ein weiterer, auch sehr interessanter Beleg hinzu, bei dem die Zustell-und Ankunftsstempel alle auf der Vorderseite abgebildet sind. Die Gesamtgebühr (8 Pfg Porto, Rohrpost 20 Pfg und Eilboten 60 Pfg) entrichtet jeweils mit einem Absenderfreistempel zu 88 Pfennigen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 27.07.2025 12:55:48 Gelesen: 44607# 1195 @  
Hallo in die Runde.



Auch wenn ich längere Briefe nicht so sehr mag, gehört die Gebührenstufe von 58 Rpf (8+40+10) doch in meine Sammlung hinein. Der Brief, per Eilboten und Rohrpost im PA BERLIN SW 11 aus im September 1940 aufgegeben, ging nach B-Wilmersdorf, rückseitig sauber abgeschlagen der Uhrzeit-Ankunftsstempel.

Rechts ein weiterer Beleg dieser Gebührenstufe, den habe ich schön länger, hatte ihn aber wohl hier noch nicht vorgestellt. Er ging von CHARLOTTENBURG aus nach BERLIN SW 11.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 10.08.2025 12:44:47 Gelesen: 40986# 1196 @  
Hallo in die Runde.



Die Änderung einer Probe im Schlosspark-Theater in Berlin-Steglitz war Anlaß für den Versand dieser Ortskarte, die vom Schiller-Theater im Februar 1960 vom Postamt BERLIN-CHARLOTTENBURG 2 aus in der Gebühr zu 88 Pfg versandt wurde.

mit Sammlergruß
Werner
 
telexwerner Am: 17.08.2025 16:10:16 Gelesen: 38488# 1197 @  
@ DerLu [#759]

Hallo DerLu,

ich bin Werner aus Aschaffenburg. Warum ich Sie anschreibe ist das in Ihrem Besitz befindliche Telegramm von Herrn Martin Feuerhahn an seine Familie. Ihr Beitrag hier im Forum vom 8.4.2012.

Mein Hobby ist die Geschichte der Fernschreiber; ich restauriere auf ehrenamtlicher Basis für Museen diese alten Kommunikationsgeräte und recherchiere in Bibliotheken auch über die Geschichte der Telegrafie ab dem Jahr 1920. Herr Feuerhahn war zu dieser Zeit im Reichspostzentralamt beschäftigt und hat einen Bericht über seine Studienreise nach England und Amerika geschrieben. Leider gibt er in diesem Bericht keine zeitlichen Information über seine Reise an den Leser.

Das Telegramm in Ihrem Besitz wäre für mich eine nette Ergänzung zu meinen bisherigen Literaturquellen über Herrn Feuerhahn und so traue ich mich bei Ihnen anzufragen, ob Sie dieses Telegramm evtl. an mich verkaufen würden.

Ich habe bei meiner Literaturrecherche über Herrn Feuerhahn ein zeitliche Pause eingelegt und bin mir im Augenblick nicht sicher, ob ich Sie schon einmal kontaktiert habe. Sollte dies der Fall sein, bitte ich um Entschuldigung.

Ich danke Ihnen für Ihre Antwort und sende beste Grüße aus Aschaffenburg

Werner Henke

[Veröffentlichung Mailadresse wegen Spamgefahr nicht gestattet, Anfrage wurde an Lu weitergeleitet]
 
HWS-NRW Am: 05.09.2025 13:13:28 Gelesen: 34044# 1198 @  
Hallo in die Runde,

heute ein weiterer herrlicher Beleg, erhalten von unserem Mitglied Peter Koegel.



Auch diesen, von mir schon lange gesuchten Beleg, legte mir Peter beim Besuch in Löhne vor, ein Ortsbrief, versandt mit Rohrpost im Juli 1953 an die Firma Schindler-Aufzüge, die Gebühr entrichtet mit einem Francotyp-AFS E-20 der Allianz-Versicherung.

mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 05.09.2025 17:53:58 Gelesen: 33855# 1199 @  
@ HWS-NRW [#1198]

Hallo Werner,

noch herrlicher wäre es, wenn Du den geneigten Leser an Deiner Begeisterung teilhaben lassen würdest und dessen Besonderheiten erklärst. Ein zu dieser Zeit stinknormaler Francotyp Absenderfreistempel kann doch nicht der Grund gewesen sein, den Beleg vorzustellen.

Mich würde interessieren, welche Bedeutung der Tagesstempel von Berlin-Charlottenburg 7 hat, wo der Beleg doch ausweislich des AFS in Berlin-Charlottenburg 2 aufgegeben wurde und nach Berlin SW 29 adressiert war. Ferner gibt es links oben in der Ecke einen grünen handschriftlichen Vermerk A/29. Ist das ein Registraturvermerk von Dir? Wie setzen sich die Gebühren zusammen? Gibt es auf der Rückseite noch Stempel oder Vermerke? Fragen über Fragen...

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
hajo22 Am: 07.09.2025 14:13:02 Gelesen: 33291# 1200 @  
Ortsbrief per Rohrpost aus Berlin-Charlottenburg 2 vom 20.9.1944 frankiert mit dem Satz Goldschmiedekunst 6+4 Pfg., 12+88 Pfg. + 8 Pfg. DS.

Ankunftsstempel Berlin Charlottenburg 4 am gleichen Tag.



hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege mit Sondermarken 1933 bis 1945 "]
 
Reini46 Am: 12.10.2025 12:11:46 Gelesen: 22318# 1201 @  
Hallo,



Brief des Reichsarbeitsdienstes f.d. weibl. Jugend Aufbaustab Österreich vom 31.5.38. Für die geforderte Expressbeförderung wurde die benötigte Frankatur von 30 Groschen (der österreichische Tarif war noch gültig) verklebt.

Wie damals üblich wurde der Brief per Rohrpost zum Westbahnhof befördert und kam am 1.6.38 in Frankenmarkt an und wurde dort mit dem Eilboten zugestellt. Der Bug des Briefes wurde durch die Rohrpostbeförderung verursacht und ist nicht wertmindernd.

Handschriftlich die Vermerke Eilbrief (rot umrandet) und Frei durch Ablösung Reich. Ob es in dieser Art einen weiteren Beleg gibt - ich weiss es nicht.

Reini46

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Dienstbelege - Frei durch Ablösung Reich"]
 

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