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Thema: Luxemburg bis 1900
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Olilux Am: 01.07.2017 00:22:46 Gelesen: 32299# 151 @  
Guten Abend,

unter Briefmarken-Atteste hat ein Sammlerkollege zwei Postmandate von Luxemburg mit der Michel Nr. 8 hochgeladen (Ref. 000831 und 000833) [1]. Wie dort erwähnt, sind auch mir nur 3 solcher Mandate, frankiert mit der Michel Nr. 8, bekannt.

Anbei das 3. Mandat, adressiert an den damaligen Postdirektor Valentin Bernard aus Luxemburg.

Das Gesetz vom 19. Dezember 1865 erlaubte der Post in Luxemburg, Mandate auszugeben, und per Beschluss vom 1.Juli 1866 wurden diese Mandate in Umlauf gebracht. Der 25 Centimes Tarif war für die Gebühr ab 25 bis 50 Thaler (93,75 bis 187,50 Franken).

Dieses Mandat erschien laut "Catalogue prix-courant de Timbres-Poste" 1882/1883 von J.-B. Moens am 1. Januar 1867.

Die erste mir bekannte Katalogisierung von Luxemburger Postmandate war im "Catalogue prix-courant de Timbres-Poste" von 1877 von J.-B. Moens, jedoch ohne Emissionsdatum. Nach seiner letzten Katalog-Auflage von 1892 ist mir keine brauchbare Katalogisierung mehr bekannt, und bleibt somit noch nach 125 Jahren der beste Katalog für Luxemburger Postmandate.



Provenienz: Soluphil 113, 23. April 2010, Los 1270 (Melusina Sammlung); Heinrich Köhler 363, 21.-24. September 2016, Los 611.

Dies sind leider die einzigen Provenienzen, die ich auffinden konnte. In dem beiliegenden Attest von Lars Böttger steht noch zusätzlich "Kloss", und in dem oben genannten Auktionskatalog der Melusina Sammlung ist noch eine Referenz auf eine Soluphil Auktion von 1989, in der sich aber nur das Mandat unter Briefmarken-Atteste (Ref. 000831) befand.

Handelt es sich hierbei um den 1993 verstorbenen Luxemburg Sammler Alfred Kloss oder um Dr. jur. Paul Kloss vom Internationalen Philatelisten-Verein Dresden? Lars Böttger könnte uns dies mit seiner Dokumentation zur Provenienz beantworten.

Für weitere Auskünfte zu dieser Provenienz wäre ich sehr dankbar.

beste Grüsse

Olivier


[1] Redaktionell ergänzt: http://www.briefmarken-atteste.de/atteste/suchen/gebiet/usedby/16 Atteste Luxemburg
 
Mondorff Am: 01.07.2017 18:04:20 Gelesen: 32241# 152 @  
Und zum vierten Mal der Großherzog Adolphe von Luxemburg:



Waagerechtes Paar der 20 Centimes, orange (Mi.-Nr. 75), auf Postauftragsformular an das Postamt in Esch-sur-Alzette mit Tagesstempel LUXEMBOURG-VILLE VI vom 27.6.1899.

Portozusammensetzung der 40 Centimes:

Briefporto (bis 15 Gramm): 10 C.
R-Zuschlag: 20 C.
Einzugsgebühr: 10 C.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
marc123 Am: 01.07.2017 21:05:56 Gelesen: 32216# 153 @  
@ Olilux [#151]

Toll dass du das dritte Mandat hochgeladen hast. Lade es bitte noch bei den Attesten hoch, dann sind wir hier komplett. Ich denke dass Lars Böttger dir bezüglich der Provenienz schnell Antwort liefern wird, er ist ja ein sehr aktives Mitglied in diesem Forum und braucht nur schnell in seiner Provenienz Dokumentation nachzuschlagen.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 07.07.2017 22:59:50 Gelesen: 31931# 154 @  
Nochmals der Großherzog Adolphe (etwas, weil es die gleiche Ausgabe ist, nach 1900):



Zwei Werte der Marke zu 30 Centimes auf Inland-Eilbotenbrief vom 11.9.1906 mit Brückenbarrenstempel ECHTERNACH nach Diekirch.

Portozusammensetzung:

Brief (bis 20 Gramm) 10 C.
Einschreiben 20 C.
Express-Zuschlag: 30 C.
 

Schönen Gruß
DiDi
 

Olilux Am: 08.07.2017 09:03:46 Gelesen: 31881# 155 @  
Hier die Michel Nr. 33 auf Brief.

Der Michel gibt bei dieser Marke das Datum 14.05.1877 an. Dieses Datum wurde aus dem Moens Handbuch von 1879 abgeschrieben. Moens versuchte in seinen Beschreibung zu Präzisieren, soweit er diese Information hatte, ob es sich um das Datum des Druckes in der Druckerei handelt, um die Lieferung an die Post, oder um das Ausgabedatum. Doch der Michelkatalog hat nur die Daten ohne weitere Angaben abgeschrieben.

In diesem Fall handelt es sich um das Druckdatum (Timbres du Grand-Duché de Luxembourg, Moens 1879, Seite 43; Le Timbre-Poste, Moens, Journal 174 vom 1. Juni 1877, Seite 43).

Seitens der Luxemburger Post wurde die Lieferung dieser Marke am 3. August 1877 kontrolliert und registriert (J.-P. Reis, Statistique Historique du Grand-Duché de Luxembourg, 1897, Seite 219).

Nun gilt es noch heraus zu finden, ab wann die Marke an die Postschalter kam. Eine offizielle Ankündigung gab es bei dieser Marke nicht.



Der 26. Februar 1878 ist für mich der erst bekannteste Gebrauch dieser Marke.

Schaut bitte in euren Alben nach, denn es gibt bestimmt noch ein früheres Datum; vielleicht kommen wir noch ins Jahr 1877.

beste Grüsse

Olivier
 
Olilux Am: 08.07.2017 12:27:44 Gelesen: 31802# 156 @  
@ marc123 [#153]

Danke für deine Antwort, doch bis jetzt bin ich mit dem Thema noch nicht weiter gekommen.

Hier die Abbildung der Seite des Auktionskataloges der Melusina Sammlung, mit der Referenz "ex coll. Kloss", die ich im Beitrag [#151] erwähnt habe.



beste Grüsse

Olivier
 
marc123 Am: 08.07.2017 13:40:48 Gelesen: 31794# 157 @  
Hallo Olivier,

Soluphil 1989 war aber eine andere Karte. Hier ist in der Melusina Sammlung ein Fehler passiert. Unklar bleibt, wo der Fehler liegt. Ist die grüne Karte ex Sammlung Kloss, oder die weiße (siehe Attest Datenbank Nr. 000831) von Soluphil 1989. Bedeutet "ex Sammlung Kloss, vente Soluphil 1989" dass die Karte von aus der Auktion von 1989 aus der Sammlung Kloss stammt und die ganze Auktion von damals die Sammlung Kloss war? Oder ist die grüne ex Kloss und sie stammt nur nicht aus der Sammlung von 1989.

Ich bin gespannt auf die Antwort von Lars Böttger. Er hat das ja sicherlich nicht nur aus dem Auktionskatalog abgeschrieben, das wäre ja eines Prüfers nicht würdig, sondern er wird schon fundierte Argumente/Beweise haben. Wäre toll wenn wir hier etwas weiter kämen. Ich habe auch noch die Seite aus dem Katalog von 1989 angehängt.

LG
Marc


 
marc123 Am: 08.07.2017 15:57:18 Gelesen: 31764# 158 @  
Hier wohl einer der schönsten Briefe der Luxemburger Wappenmarken.

Genauere Details unter folgendem Link [1], wo Olivier und ich den Brief genauer untersucht haben.

LG
Marc



[1] http://phila-dudelange.lu/cphd/index.php/de/beitraege/luxemburger-wappenausgabe/67-besondere-stuecke-der-luxemburger-wappenausgabe-1
 
marc123 Am: 09.08.2017 21:15:08 Gelesen: 30213# 159 @  
Die 10 Centimes der Wappenmarken existiert in echt nur mit der Variante Ceniimes.

Wenn ein Auktionshaus sich hier nicht auskennt, macht es schnell eine Top Variante daraus. Diese hat dann einen Ausruf der absolut überhöht ist.

Siehe Los 365

http://olivier-simons.com/showLotsPays.asp?pays=106

Beste Sammlergrüße
Marc
 
marc123 Am: 18.10.2018 17:25:25 Gelesen: 6707# 160 @  


4 Centimes Ocker, zweite Auflage (Kontrolldatum: 20.06.1864) auf Streifband samt Inhalt von Luxemburg nach Grünhaus bei Trier. Drucksachentarif für Deutschland.



Die Adresse wurde einmal auf das Streifband und auf die Drucksache geschrieben.



Der Inhalt ist eine Einladung zu verschiedenen Bällen im Militär-Casino der Bundesfestung Luxemburg.

Beste Grüße
Marc
 
marc123 Am: 07.04.2019 22:27:32 Gelesen: 1096# 161 @  




25 Centimes Haarlem auf Brief von Luxemburg nach Neufundland samt Inhalt vom 22.03.1882. UPU Tarif für Briefe bis 15 g. Ein Brief aus gleicher Korrespondenz vom gleichen Tag Urde 2010 (ich glaube im September) auf einer deutschen Auktion versteigert. Leider weiß ich nicht mehr wo das war. Wenn das noch jemand weiß, bitte Bescheid geben.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 10.04.2019 09:52:03 Gelesen: 888# 162 @  
@ marc123 [#161]

Ein Brief aus gleicher Korrespondenz vom gleichen Tag wurde 2010 (ich glaube im September) auf einer deutschen Auktion versteigert. Leider weiß ich nicht mehr wo das war. Wenn das noch jemand weiß, bitte Bescheid geben.



Hier der zweite Brief dessen Bilder ich damals abgespeichert hatte.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 10.04.2019 11:05:30 Gelesen: 871# 163 @  
Die Mi.-Nr. 18 auf Brief. Sicherlich nicht so spektakulär wie einige der schon vorgestellten Belege - aber schön.


Portogerecht mit 12½ Centimes frankierter kleiner Briefumschlag vom 14. Januar 1871 mit "Petit français"-Stempel an Capitain Bartet, einem französischen Kriegsgefangenen während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71, in Magdeburg im Deutschen Reich.

Der FRANCO -Stempel im Rechteck bestätigte, dass das Porto bis zum Bestimmungsort bezahlt war.

Der kleine Zweikreisstempel MONDORFF zählt zu den schon selteneren Entwertungen Luxemburgs.

Schönen Gruß
DiDi
 
marc123 Am: 10.04.2019 23:49:24 Gelesen: 820# 164 @  
@ Mondorff [#163]

Hallo Dieter,

danke fürs Zeigen von diesem tollen Beleg. Mondorff (Zweikreisstempel) ist in der Tat sehr selten. Ich selbst habe vier Briefe (alle verschieden), was schon außergewöhnlich viele sind. Ich kenne vielleicht noch drei oder vier weitere aus Katalogen. Vielleicht können wir ja hier mal versuchen alle zusammenzutragen. Ich glaube nicht dass wir weit über zehn Stück zusammentragen werden. Bin mal gespannt wer hier helfen kann.



Ich beginne mal mit einer 25 Centimes der dritten Auflage. Ohne Franco Stempel vom 27. August (Rückseite) 1876.

Liebe Grüße

Marc
 
Mondorff Am: 11.04.2019 11:58:32 Gelesen: 777# 165 @  
Ein weiterer "Mondorffer" und (weil wieder in den Norddeutschen Bund) auch wieder mit der 12½ Centimes freigemacht.



Portogerecht mit 12½ Centimes frankierter kleiner Briefumschlag vom 12. Februar 1870 mit "Petit français"-Stempel nach Creuznach (heute Bad Kreuznach). Der FRANCO -Stempel im Rechteck bestätigte, dass das Porto bis zum Bestimmungsort bezahlt war.

Der Beleg gehörte zur Kollektion Roger Schwachtgen und ist in der Broschüre zur EXPHIMO 2008 (in Mondorf) abgebildet.

Herzlichen Gruß
DiDi
 
Mondorff Am: 11.04.2019 12:16:11 Gelesen: 771# 166 @  
Auch der kleine Doppelkreisstempel CAP gehört wohl nicht zu den häufigeren.



Hier die farbig durchstochene 1 Centime hellbraun (Mi.-Nr.16) auf Mahnung des Steuereinnehmers der Gemeine Mamer mit Stempel vom 6. November 1873. 1 Centime reichte (für den Drucksachentarif) wenn der Empfänger in der gleichen Ortschaft wohnte.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Ulli D. Am: 11.04.2019 17:28:43 Gelesen: 696# 167 @  
Hallo Marc,

wunschgemäß zeige ich hier meinen Mondorff-Brief vom 27. September 1873 mit einem Paar der Mi.-Nr. 18 (noch aus der 1. Auflage). Der Brief ist nach Frankreich gelaufen und trägt den roten (ins braune "mutierte") Grenzübergangsstempel "LUXEMBOURG A AVRICOURT" und den PD- Stempel von Mondorf als Beweis, dass das Porto bis zum Bestimmungsort bezahlt worden ist.



Ich habe insgesamt aber irgendwie den Verdacht, dass der darauf folgende Einkreisstempel *MONDORF* mindestens ebenso schwer beschaffbar ist. Immerhin ist er nach den bisherigen Erkenntnissen der FSPL-Studienkommission gerade einmal etwas mehr als zwei Jahre verwendet worden.



Hier auf einem Brief vom 11. Mai 1879 mit einem waagerechten Paar der Mi.-Nr. 31 zur Abdeckung des 20 Centimes-Portos nach Belgien (über 30 km).

Herzliche Grüße
Ulli
 
zockerpeppi Am: 11.04.2019 20:25:03 Gelesen: 669# 168 @  
Mit Mondorf kann ich nicht mithalten.

Hier ein schlichter Beleg ab Luxembourg-Ville, Stempel vom 20.9.1899 ins Nachbarland Belgien. Ankunft in Dinant am 21 SEPT, Stempel auf dem Verso. Der Absender ist die Regierung und somit mit einer Officiel Marke frankiert. Staatliche Institutionen genossen nur im Inland Portofreiheit. Auslandspost musste frankiert werden, in diesem Falle 20 c für die Distanz über 30 km laut dem Tarif vom 1.4.1879.



liebe Grüße an die 'Packeisgrenze'
Lulu
 
marc123 Am: 12.04.2019 11:25:26 Gelesen: 584# 169 @  
@ Ulli D. [#167]
@ Mondorff [#165]

Hallo Ulli, hallo Dieter,

vielen Dank fürs Zeigen. Den Einkreisstempel halte ich nicht für so selten wie den französischen Typ. Massenware ist es aber auch nicht. Von dem habe ich schon einige gesehen, man müsste sie aber mal zählen.



Hier mein zweiter Brief. Wieder 25 Centimes und wieder nach Frankreich, aber diesmal mit blauem Stempel vom 6 Juli 1874.


Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 12.04.2019 14:48:54 Gelesen: 524# 170 @  
@ marc123 [#169]

Wunnebar Marc!

Es ist der erste blaue "pétit français" mit passendem PD den ich bisher von Mondorff gesehen habe!

Bevor Du ihn nun aber (der ist doch kaputt!) in die runde Ablage wirfst, schick' den 'mal nach Mondorf.

Merci d'avance
DiDi
 
marc123 Am: 12.04.2019 17:27:15 Gelesen: 504# 171 @  
@ Ulli D. [#167]

Hallo Ulli,

Dein Brief stammt aus der bedeutenden Sammlung von Rudy Kremer, die auf der Vereinsseite von Düdelingen abgebildet sind (in Farbe).

http://www.phila-dudelange.lu/exponate-online/index.php/de/86-spartenauswahl/eine-fruehere-sammlung-von-rudy-kremer-1999-wappen-farbig-durchstochen-de/139-armoiries-kremer-2-de

Er hatte zwei Mondorff-Briefe vom französischen Typ.



In seiner früheren Sammlung waren beide noch auf einer Seite. Diese habe ich als Kopie in Schwarzweiß.



Der zweite Brief aus der Sammlung Rudy Kremer ist am ehesten mit den beiden von Dieter gezeigten Briefen zu vergleichen. Eine !2,5 Centimes FRANCO Stempel und nach Deutschland (Berlin) vom 24. März 71.

Liebe Grüße
Marc

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 12.04.2019 17:41:21 Gelesen: 502# 172 @  
@ Mondorff [#170]

Hallo Dieter,



aus der "Melusina" Sammlung Soluphil 115, 03.12.2010, Los 1455. Brief vom 6 September 1871 (laut Auktionskatalog, ich denke aber eher dass es 74 ist), auch in Blau, aber mit Franco (anderer Typ). Lothringen gehörte ja nach dem Deutsch-Französischen Krieg zu Deutschland. Im Moment fällt mir etwas interessantes auf. Die Briefe nach Deutschland haben einen Franco Stempel, die nach Frankreich einen PD.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 13.04.2019 16:40:39 Gelesen: 412# 173 @  


Mein dritter Mondorff-Brief stammt aus der gleichen Korrespondenz wie der den Ulli uns gezeigt hat. Der Brief wurde ein halbes Jahr später verschickt. Allerdings ist auch dieser wie einer der beiden 25 Centimes-Briefe blau gestempelt und mit blauem PD und dem roten "LUXEMBOURG A AVRICOURT". Der Empfänger war aber nicht mehr in Gray anzutreffen. Der Brief wurde zuerst nach Paris weitergeleitet und anschließend nach Amiens.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 14.04.2019 22:34:03 Gelesen: 329# 174 @  
Hier nun mein vierter und letzter Brief mit dem Französischen Stempeltyp von Mondorff. Damit kommen wir insgesamt auf neun Briefe. Weitere Briefe außer einige 10 Centimes Briefe (ich selbst habe keine und auch keine Abbildung), sind mir nicht bekannt.



5 x 40 Centimes und einmal 25 Centimes (zweite Auflage) auf Wertbrief von Mondorff nach Luxemburg, vom 3. April 1871. Der Brief enthielt Geldscheine im Wert von 3562 Franken. Der Tarif setzt sich wie folgt zusammen: bis 2000 Fr. 1,25 Fr. und 25 Centimes je weitere 25 Centimes. Das ergibt 2,25 Fr. Die 40 Centimes war damals der höchste Wert. Die 1 FRANC Marke erschien erst über ein Jahr später.

Die 40 Centimes (Michel Nr. 23) ist auf Brief als Einzelfrankatur sehr selten (ca. 10 Stück bekannt). Es sind fünf Briefe mit einem Paare und ein Brief mit dreiertreifen in Mischfrankatur mit einer 30 Centimes geschnitten nach Chile bekannt. Dies ist der einzig bekannte Brief mit fünf 40 Centimes Marken.

Zusätzlich trägt der Brief den Chargé Stempel. Ein PD Stempel war für Inlandsbriefe nicht nötig.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 14.04.2019 23:00:02 Gelesen: 307# 175 @  
@ marc123 [#174]

Toll Marc,

und auch gut beschrieben.

aber (damit ich 'was zum Meckern habe):

Wo ist der Ankunftstempel?

Herzlichst
DiDi
 

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