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Thema: Luxemburg bis 1900
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marc123 Am: 08.07.2017 15:57:18 Gelesen: 33468# 158 @  
Hier wohl einer der schönsten Briefe der Luxemburger Wappenmarken.

Genauere Details unter folgendem Link [1], wo Olivier und ich den Brief genauer untersucht haben.

LG
Marc



[1] http://phila-dudelange.lu/cphd/index.php/de/beitraege/luxemburger-wappenausgabe/67-besondere-stuecke-der-luxemburger-wappenausgabe-1
 
marc123 Am: 09.08.2017 21:15:08 Gelesen: 31917# 159 @  
Die 10 Centimes der Wappenmarken existiert in echt nur mit der Variante Ceniimes.

Wenn ein Auktionshaus sich hier nicht auskennt, macht es schnell eine Top Variante daraus. Diese hat dann einen Ausruf der absolut überhöht ist.

Siehe Los 365

http://olivier-simons.com/showLotsPays.asp?pays=106

Beste Sammlergrüße
Marc
 
marc123 Am: 18.10.2018 17:25:25 Gelesen: 8411# 160 @  


4 Centimes Ocker, zweite Auflage (Kontrolldatum: 20.06.1864) auf Streifband samt Inhalt von Luxemburg nach Grünhaus bei Trier. Drucksachentarif für Deutschland.



Die Adresse wurde einmal auf das Streifband und auf die Drucksache geschrieben.



Der Inhalt ist eine Einladung zu verschiedenen Bällen im Militär-Casino der Bundesfestung Luxemburg.

Beste Grüße
Marc
 
marc123 Am: 07.04.2019 22:27:32 Gelesen: 2800# 161 @  




25 Centimes Haarlem auf Brief von Luxemburg nach Neufundland samt Inhalt vom 22.03.1882. UPU Tarif für Briefe bis 15 g. Ein Brief aus gleicher Korrespondenz vom gleichen Tag Urde 2010 (ich glaube im September) auf einer deutschen Auktion versteigert. Leider weiß ich nicht mehr wo das war. Wenn das noch jemand weiß, bitte Bescheid geben.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 10.04.2019 09:52:03 Gelesen: 2592# 162 @  
@ marc123 [#161]

Ein Brief aus gleicher Korrespondenz vom gleichen Tag wurde 2010 (ich glaube im September) auf einer deutschen Auktion versteigert. Leider weiß ich nicht mehr wo das war. Wenn das noch jemand weiß, bitte Bescheid geben.



Hier der zweite Brief dessen Bilder ich damals abgespeichert hatte.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 10.04.2019 11:05:30 Gelesen: 2575# 163 @  
Die Mi.-Nr. 18 auf Brief. Sicherlich nicht so spektakulär wie einige der schon vorgestellten Belege - aber schön.


Portogerecht mit 12½ Centimes frankierter kleiner Briefumschlag vom 14. Januar 1871 mit "Petit français"-Stempel an Capitain Bartet, einem französischen Kriegsgefangenen während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71, in Magdeburg im Deutschen Reich.

Der FRANCO -Stempel im Rechteck bestätigte, dass das Porto bis zum Bestimmungsort bezahlt war.

Der kleine Zweikreisstempel MONDORFF zählt zu den schon selteneren Entwertungen Luxemburgs.

Schönen Gruß
DiDi
 
marc123 Am: 10.04.2019 23:49:24 Gelesen: 2524# 164 @  
@ Mondorff [#163]

Hallo Dieter,

danke fürs Zeigen von diesem tollen Beleg. Mondorff (Zweikreisstempel) ist in der Tat sehr selten. Ich selbst habe vier Briefe (alle verschieden), was schon außergewöhnlich viele sind. Ich kenne vielleicht noch drei oder vier weitere aus Katalogen. Vielleicht können wir ja hier mal versuchen alle zusammenzutragen. Ich glaube nicht dass wir weit über zehn Stück zusammentragen werden. Bin mal gespannt wer hier helfen kann.



Ich beginne mal mit einer 25 Centimes der dritten Auflage. Ohne Franco Stempel vom 27. August (Rückseite) 1876.

Liebe Grüße

Marc
 
Mondorff Am: 11.04.2019 11:58:32 Gelesen: 2481# 165 @  
Ein weiterer "Mondorffer" und (weil wieder in den Norddeutschen Bund) auch wieder mit der 12½ Centimes freigemacht.



Portogerecht mit 12½ Centimes frankierter kleiner Briefumschlag vom 12. Februar 1870 mit "Petit français"-Stempel nach Creuznach (heute Bad Kreuznach). Der FRANCO -Stempel im Rechteck bestätigte, dass das Porto bis zum Bestimmungsort bezahlt war.

Der Beleg gehörte zur Kollektion Roger Schwachtgen und ist in der Broschüre zur EXPHIMO 2008 (in Mondorf) abgebildet.

Herzlichen Gruß
DiDi
 
Mondorff Am: 11.04.2019 12:16:11 Gelesen: 2475# 166 @  
Auch der kleine Doppelkreisstempel CAP gehört wohl nicht zu den häufigeren.



Hier die farbig durchstochene 1 Centime hellbraun (Mi.-Nr.16) auf Mahnung des Steuereinnehmers der Gemeine Mamer mit Stempel vom 6. November 1873. 1 Centime reichte (für den Drucksachentarif) wenn der Empfänger in der gleichen Ortschaft wohnte.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Ulli D. Am: 11.04.2019 17:28:43 Gelesen: 2400# 167 @  
Hallo Marc,

wunschgemäß zeige ich hier meinen Mondorff-Brief vom 27. September 1873 mit einem Paar der Mi.-Nr. 18 (noch aus der 1. Auflage). Der Brief ist nach Frankreich gelaufen und trägt den roten (ins braune "mutierte") Grenzübergangsstempel "LUXEMBOURG A AVRICOURT" und den PD- Stempel von Mondorf als Beweis, dass das Porto bis zum Bestimmungsort bezahlt worden ist.



Ich habe insgesamt aber irgendwie den Verdacht, dass der darauf folgende Einkreisstempel *MONDORF* mindestens ebenso schwer beschaffbar ist. Immerhin ist er nach den bisherigen Erkenntnissen der FSPL-Studienkommission gerade einmal etwas mehr als zwei Jahre verwendet worden.



Hier auf einem Brief vom 11. Mai 1879 mit einem waagerechten Paar der Mi.-Nr. 31 zur Abdeckung des 20 Centimes-Portos nach Belgien (über 30 km).

Herzliche Grüße
Ulli
 
zockerpeppi Am: 11.04.2019 20:25:03 Gelesen: 2373# 168 @  
Mit Mondorf kann ich nicht mithalten.

Hier ein schlichter Beleg ab Luxembourg-Ville, Stempel vom 20.9.1899 ins Nachbarland Belgien. Ankunft in Dinant am 21 SEPT, Stempel auf dem Verso. Der Absender ist die Regierung und somit mit einer Officiel Marke frankiert. Staatliche Institutionen genossen nur im Inland Portofreiheit. Auslandspost musste frankiert werden, in diesem Falle 20 c für die Distanz über 30 km laut dem Tarif vom 1.4.1879.



liebe Grüße an die 'Packeisgrenze'
Lulu
 
marc123 Am: 12.04.2019 11:25:26 Gelesen: 2288# 169 @  
@ Ulli D. [#167]
@ Mondorff [#165]

Hallo Ulli, hallo Dieter,

vielen Dank fürs Zeigen. Den Einkreisstempel halte ich nicht für so selten wie den französischen Typ. Massenware ist es aber auch nicht. Von dem habe ich schon einige gesehen, man müsste sie aber mal zählen.



Hier mein zweiter Brief. Wieder 25 Centimes und wieder nach Frankreich, aber diesmal mit blauem Stempel vom 6 Juli 1874.


Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 12.04.2019 14:48:54 Gelesen: 2228# 170 @  
@ marc123 [#169]

Wunnebar Marc!

Es ist der erste blaue "pétit français" mit passendem PD den ich bisher von Mondorff gesehen habe!

Bevor Du ihn nun aber (der ist doch kaputt!) in die runde Ablage wirfst, schick' den 'mal nach Mondorf.

Merci d'avance
DiDi
 
marc123 Am: 12.04.2019 17:27:15 Gelesen: 2208# 171 @  
@ Ulli D. [#167]

Hallo Ulli,

Dein Brief stammt aus der bedeutenden Sammlung von Rudy Kremer, die auf der Vereinsseite von Düdelingen abgebildet sind (in Farbe).

http://www.phila-dudelange.lu/exponate-online/index.php/de/86-spartenauswahl/eine-fruehere-sammlung-von-rudy-kremer-1999-wappen-farbig-durchstochen-de/139-armoiries-kremer-2-de

Er hatte zwei Mondorff-Briefe vom französischen Typ.



In seiner früheren Sammlung waren beide noch auf einer Seite. Diese habe ich als Kopie in Schwarzweiß.



Der zweite Brief aus der Sammlung Rudy Kremer ist am ehesten mit den beiden von Dieter gezeigten Briefen zu vergleichen. Eine !2,5 Centimes FRANCO Stempel und nach Deutschland (Berlin) vom 24. März 71.

Liebe Grüße
Marc

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 12.04.2019 17:41:21 Gelesen: 2206# 172 @  
@ Mondorff [#170]

Hallo Dieter,



aus der "Melusina" Sammlung Soluphil 115, 03.12.2010, Los 1455. Brief vom 6 September 1871 (laut Auktionskatalog, ich denke aber eher dass es 74 ist), auch in Blau, aber mit Franco (anderer Typ). Lothringen gehörte ja nach dem Deutsch-Französischen Krieg zu Deutschland. Im Moment fällt mir etwas interessantes auf. Die Briefe nach Deutschland haben einen Franco Stempel, die nach Frankreich einen PD.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 13.04.2019 16:40:39 Gelesen: 2116# 173 @  


Mein dritter Mondorff-Brief stammt aus der gleichen Korrespondenz wie der den Ulli uns gezeigt hat. Der Brief wurde ein halbes Jahr später verschickt. Allerdings ist auch dieser wie einer der beiden 25 Centimes-Briefe blau gestempelt und mit blauem PD und dem roten "LUXEMBOURG A AVRICOURT". Der Empfänger war aber nicht mehr in Gray anzutreffen. Der Brief wurde zuerst nach Paris weitergeleitet und anschließend nach Amiens.

Liebe Grüße
Marc
 
marc123 Am: 14.04.2019 22:34:03 Gelesen: 2033# 174 @  
Hier nun mein vierter und letzter Brief mit dem Französischen Stempeltyp von Mondorff. Damit kommen wir insgesamt auf neun Briefe. Weitere Briefe außer einige 10 Centimes Briefe (ich selbst habe keine und auch keine Abbildung), sind mir nicht bekannt.



5 x 40 Centimes und einmal 25 Centimes (zweite Auflage) auf Wertbrief von Mondorff nach Luxemburg, vom 3. April 1871. Der Brief enthielt Geldscheine im Wert von 3562 Franken. Der Tarif setzt sich wie folgt zusammen: bis 2000 Fr. 1,25 Fr. und 25 Centimes je weitere 25 Centimes. Das ergibt 2,25 Fr. Die 40 Centimes war damals der höchste Wert. Die 1 FRANC Marke erschien erst über ein Jahr später.

Die 40 Centimes (Michel Nr. 23) ist auf Brief als Einzelfrankatur sehr selten (ca. 10 Stück bekannt). Es sind fünf Briefe mit einem Paare und ein Brief mit dreiertreifen in Mischfrankatur mit einer 30 Centimes geschnitten nach Chile bekannt. Dies ist der einzig bekannte Brief mit fünf 40 Centimes Marken.

Zusätzlich trägt der Brief den Chargé Stempel. Ein PD Stempel war für Inlandsbriefe nicht nötig.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 14.04.2019 23:00:02 Gelesen: 2011# 175 @  
@ marc123 [#174]

Toll Marc,

und auch gut beschrieben.

aber (damit ich 'was zum Meckern habe):

Wo ist der Ankunftstempel?

Herzlichst
DiDi
 
marc123 Am: 25.06.2019 15:52:19 Gelesen: 540# 176 @  
@ Mondorff [#166]

Hallo Dieter,

hier der kleine Doppelkreisstempel von CAP (ex Couvée) auf Streifbandvorderseite. Bei dieser 1 Centimes-Marke handelt es sich um eine der ersten Auflage. Ich habe nur acht Belege mit der ersten Auflage registriert, davon 6 Einzelfrankaturen. Nur diese Streifbandvorderseite ist von Cap.



Schauen wir uns mal die Seltenheiten der 1 Centimes-Marken, Michel Nr. 16 und 24 (die dritte Auflage hat im Michel eine extra Nr. nicht aber im Prifix oder Yvert) der Farbig durchstochenen Ausgabe auf Beleg an.

Erste Auflage braunorange, sehr selten, 8 ex registriert, Michel Wert 2019, 16b auf Beleg 170 Euro.

Zweite Auflage orange, keine Seltenheit, aber auch keine Massenware, Michel Wert 2019, 16a auf Beleg, auch 170 Euro.

Dritte Auflage, rotbraun, häufig anzutreffen, sicher weit über hundert Stück erhalten, Michel Wert 2019, 24 auf Beleg, 200 Euro.

Die Farbnuance rotorange, von der kein Beleg bekannt ist wird 2019, 16c, mit 500 Euro für Briefe, 420 für gestempelt bewertet.

Woher kommen diese Werteinschätzungen von Michel. Dies würde mich sehr interessieren, es macht aber keinen Sinn nachzufragen, auf die Anfrage zur Bewertung im Katalog https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=12352 vom Dezember 2018 fehlt noch immer eine Antwort.

Liebe Grüße
Marc
 
Mondorff Am: 28.06.2019 15:24:58 Gelesen: 486# 177 @  
@ marc123 [#176]

Salü Marc,

hier habe ich nur ein weiteres Beispiel der Verwendung der 1 c.-Marke - auf einem Steuer-Mahnzettel der Gemeinde Mamer.

Besonders schön ist er nicht.



Die Mi-Nr. 24 mit dem kleinen Zweikreisstempel CAP vom 6.11.1873 auf Steuerzettel zum Drucksachentarif (1 Centime je 40 Gramm) verwendet (Tarifzeitraum: 01.01.1866 bis 30.09.1877).

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Ulli D. Am: 02.07.2019 10:29:55 Gelesen: 425# 178 @  
Lieber Marc,

auch aus dem hohen Norden noch zwei bildliche Ergänzungen, leider "nur" mit der rotbraunen Auflage. Im Angebot hätte ich zum Einen eine gedruckte Preisliste



um zum Anderen eines meiner persönlichen Lieblingsstücke, eine Vertreterkarte aus dem Jahr 1874.



"Mein Reisender wird das Vergnügen haben Sie in den ersten Tagen zu besuchen, und soll es mich freuen wenn Sie ihn mit einem Auftrag beehren". Die alte Audrucksweise mag für manche "gesteltzt" klingen, ich persönlich mag sie.

Herzliche Grüße
Ulli

P.S. Gibt es eigentlich schon ein Thema "Vertreterkarten"? Wäre bestimmt ein tolles Unterfangen.
 
Mondorff Am: 02.07.2019 12:33:04 Gelesen: 420# 179 @  
Lieber Ulli,

Ich hatte das Vergnügen, diese Karte gesehen zu haben.

Ein Prachtstück.

Herzlichst
DiDi
 
Ulli D. Am: 03.07.2019 12:58:49 Gelesen: 402# 180 @  
Leider sieht man solche Prachtstücke aus Luxemburg viel zu selten. Bislang ist es mir nur gelungen, eine einzige weitere Vertreterkarte mit Armoirie-Frankatur zu finden:



Zumindest sprachlich steht sie der vorher gezeigten Karte in nichts nach.

Herzliche Grüße
Ulli
 
marc123 Am: 04.07.2019 14:32:38 Gelesen: 380# 181 @  
@ Ulli D. [#178]

@ Mondorff [#177]

Lieber Ulli, lieber Dieter,

danke fürs Zeigen dieser tollen Stücke. Die 1 Centimes ist nach meinem Wissensstand die Marke der Wappenmarken mit den meisten Verwendungsmöglichkeiten/Zwecken.



Hier mal eine besonders schöne Einladung zu einem Tanzabend.

Liebe Grüße
Marc
 
Ulli D. Am: 05.07.2019 22:43:04 Gelesen: 359# 182 @  
Lieber Marc,

ein unfassbar schönes Stück, da kann man nur staunen.

Herzliche Grüße
Ulli
 

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