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Thema: Stempel aus der Werkstatt des Julius Klaucke
Das Thema hat 33 Beiträge:
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Totalo-Flauti Am: 03.06.2013 22:58:19 Gelesen: 14193# 9 @  
Liebe Sammlerfreunde,

vielen Dank für die prompte Hilfe. Es freut mich, dass ich beide Stempel für Leipzig belegen kann.

Mit lieben Sammlergrüssen

Totalo-Flauti
 
westfale1953 Am: 04.06.2013 13:25:12 Gelesen: 14139# 10 @  
Hallo zusammen,

ist dieser NEUSTADT-MAGDEBURG auch ein KLAUCKE-Stempel (gerade Uhrzeitgruppe)?



Bernhard
 
Latzi Am: 04.06.2013 19:20:03 Gelesen: 14102# 11 @  
rostigeschiene möchte alle Klaucke-Stempel hier sehen.

Entsprechend meinem Sammelgebiet klappere ich dann jetzt mal das Bahnhofspostamt Mülhausen im Elsass ab:

Mülhausen i. Els *2a
Mülhausen Els. *2a (Schreibschrift a)
Mülhausen i. Els. *2b
Mülhausen (Elsass) *2b
Mülhausen (Els) *2c





Aufmerksamen Beobachtern dürfte nicht entgangen sein, dass wir Karlsruhe in Baden *1c als Ankunftsstempel mit abgehakt haben.

Gruß
Lars
 
rostigeschiene Am: 05.06.2013 20:45:51 Gelesen: 14031# 12 @  
@ Latzi [#8]

Hallo Lars,

meine Daten sind aus dem (nicht mehr aktuellen) Michel Handbuch Klaucke-Stempel.

[#11] Die Belege aus Mülhausen gefallen mir ausnahmslos.

@ westfale1953 [#10]

Hallo Bernhard,

ja, der Abschlag aus Neustadt-Magdeburg wurde auch in Solingen hergestellt.
Verwendet wurde er nach Michel Handbuch Klaucke-Stempel vom 25.11.1879 bis 22.3.1887.

Hier eine Ganzsache die mit einem Klaucke-Stempel entwertet wurde.



Am 30.6.1891 von Braunschweig ins knapp 50 km entfernte Bockenem. Der Stempel hat im Handbuch die Nummer 22, verwendet wurde er vom 25.7.1887 bis 9.2.1892.

Viele Grüße
Werner
 
Latzi Am: 09.06.2013 17:34:38 Gelesen: 13952# 13 @  
Dann zeige ich noch einen Stempel von der Hauptpost in Mülhausen.

Mülhausen *1a in einer recht frühen Verwendung vom 05.08.1975, also knapp einen Monat am Ersttag vorbei.



Gekauft habe ich den Beleg, da des sich um ein Spätwerk eines bekannten Markenzerschnipplers vom Mülhauser Postamt handelt, der auch Jahre nach Einführung der Zähnung die Schere bevorzugte und so unter anderem zahlreiche Hufeisen-Belege für Sammler zur zweiten Wahl machte.
 
volkimal Am: 12.06.2013 19:57:13 Gelesen: 13889# 14 @  
Hallo zusammen,

mit den Klaucke-Stempeln hatte ich mich noch nicht beschäftigt. Aufgrund des Themas habe ich einmal einige meiner Belege kontrolliert. Da es besonders auffällig ist, habe ich vor allem auf "die Tageszeitangabe in einer geraden Linie" geachtet. Und siehe da:



Es schien zu passen: Die Uhrzeit in einer Linie und ein ungewöhnliches "A" oben mit einer waagerechten Linie (was ist ein Dach?).

Als ich die Karte wieder in das Album stecken wollte, entdeckte ich den Zettel mit dem Vermerk: Ankunftsstempel mit Haller Stempelmaschine - 1. Form verw. 5.4.82 bis 13.5.82. Ich kann also leider keinen Klaucke-Stempel zeigen.

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die entscheidenden Merkmale einmal wie z.B. das "A mit Dach", "das innen gekreuzte W" und die Merkmale, die es sonst noch gibt einmal übersichtlich gezeigt werden.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 22.06.2013 12:30:29 Gelesen: 13794# 15 @  
Hallo zusammen,

mir ist gerade aufgafallen, dass der Ankunftsstempel aus Jena auch die Uhrzeit in einer Linie hat:



Klaucke oder nicht Klaucke, das ist hier die Frage!

Mit Grüßen
Volkmar
 
rostigeschiene Am: 22.06.2013 14:16:26 Gelesen: 13783# 16 @  
@ volkimal [#14]

Hallo Volkmar,

wie Du richtig erkannt hast entstammt dieser Stempel aus Hamburg einer Maschine der Fa. Haller & Co. Nachgewiesen vom 5.4.1882 bis 13.5.1882.

Das Postamt Hamburg 1 benutzte zwischen 1875 und 1883 elf verschiedene Klaucke-Stempel, alle mit einem UB, von a bis l, mit Ausnahme des Buchstaben j.

Das Postamt 6 Zollverein führte auch einen Klaucke-Stempel ohne UB von 1883 bis 1886. Auch das PA 7 verfügte zwischen 1881 bis 1887 über zwei Stempelgeräte, mit dem UB a, aus Solingen.

Deine Anmerkung alle entscheidenden Merkmale hier im Forum vorzustellen wäre aus meiner sich zu komplex, beinhaltet das Thema doch nicht nur die Buchstaben A und W sondern auch die Ziffern, die Postamts-Ziffern und die Zierstücke.
Doch zur Verdeutlichung zeige ich hier einen Stempel aus Braunschweig an dem man das eigentümliche innen gekreuzte W und das A mit dem "Flachdach gut erkennen kann. Auch der fünfstrahlige Stern hat eine für Klaucke-Stempel typische Form.



Viele Grüße
Werner
 
rostigeschiene Am: 22.06.2013 14:20:22 Gelesen: 13781# 17 @  
@ volkimal [#15]

Nein, kein Klaucke-Stempel. In Jena waren keine Stempel aus der Werkstatt von Julius in Gebrauch.

Werner
 
Latzi Am: 22.06.2013 18:40:39 Gelesen: 13761# 18 @  
@ volkimal [#15]

Kein Klaucke - keine Frage:

Das alte Michelhandbuch nennt ihn II/7EGZ und damit einen Übergangsstempel als Sonderform nach Thurn und Taxis. Taxis ist an der Datumsgruppe gut erkennbar und Übergang insbesondere die Grotesk-Schrift (sagt das Handbuch).

Gruß
Lars
 
zonen-andy Am: 26.01.2014 10:15:45 Gelesen: 12966# 19 @  
Hallo KlaucKe-Experten,

ist zwar nicht mein Sammelgebiet aber habe mal dieses Briefstück prüfen lassen und das ist
das Ergebnis Mi.Nr.33aa mit Klauckestempel von Hamburg.Gib es für diese Stempel Aufschläge und wenn wie viel?
Vielen Dank im voraus.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
Tuffi Am: 26.01.2014 10:23:31 Gelesen: 12960# 20 @  
@ zonen-andy [#19]

Hallo Andreas,

für den Stempel in dieser Erhaltung (Briefstück) gibt das Michel-Handbuch 8 € an.

Gruß Tuffi (Walter)
 
zonen-andy Am: 26.01.2014 10:41:08 Gelesen: 12953# 21 @  
@ Tuffi [#20]

Hallo Tuffi,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
westfale1953 Am: 12.08.2016 12:29:14 Gelesen: 9501# 22 @  
Hallo zusammen,

lange nichts Neues in diesem Thread gelesen, dann will ich heute mal einen Klaucke-Stempel aus CASSEL zeigen:



Bernhard
 
JohannesM Am: 12.08.2016 18:55:21 Gelesen: 9442# 23 @  
Einige Klaucke-Stempel hab ich auch gefunden:







Beste Grüße
Eckhard
 
Thorn Am: 15.08.2016 07:36:15 Gelesen: 9356# 24 @  
Hallo,

nur eine generelle Frage, da nicht mein Sammelgebiet: Warum wurden ausgerechnet diese Stempel und Karten gefälscht ? Die Marken sind doch soweit ich erkennen kann, nichts besonderes. Wurden diese Karten dann verkauft ? Würde mich mal generell interessieren, Danke !

Sammlergrüsse, Thorn
 
Marcello Am: 15.08.2016 07:48:52 Gelesen: 9354# 25 @  
@ Thorn [#24]

Hallo Thorn,

diese Karten und Stempel wurden nicht gefälscht. Sondern Klaucke bekam den Auftrag Stempel herzustellen. Und um es etwas blumig zu formulieren, benutzte er sozusagen eine Art eigene Form der Stempel. Welche daran zu erkennen sind, das die Uhrzeit immer auf einer Linie steht, das A ein Dach hat und das W gekreuzt ist. Auch gibt es noch andere Merkmale, was einen Klauckestempel gegenüber eines normalen Stempel der Reichspost unterscheidet. Es ist ein sehr reizvolles Sammelgebiet. Auch werde demnächst ein paar dieser Stempel hier zeugen.

Grüße
Marcel
 
Thorn Am: 15.08.2016 07:52:31 Gelesen: 9349# 26 @  
Hallo Marcel,

ah ja, Danke für die Aufklärung ! Da war ich wohl auf dem Holzweg, aber ich kannte den Kontext hier nicht.

Viele Grüße,
Thorn
 
reichswolf Am: 15.10.2017 08:52:04 Gelesen: 6305# 27 @  
REMSCHEID 2 * a vom 6.5.1895.




 
Markus Pichl Am: 16.10.2017 01:05:10 Gelesen: 6242# 28 @  
@ reichswolf [#27]

Hallo reichswolf,

das ist ein schöner Beleg, den Du uns zeigst.

Im Michel Handbuch Klaucke-Stempel, 4. Auflage 2004, ist als FD der 28.9.1889 und als LD der 11.11.1895 für diesen Stempel hinterlegt. Denke, dass dies Deine anderswo zu diesem Beleg gestellte Frage und bisweilen öffentlich unbeantwortete Frage beantwortet.

Beste Grüße
Markus
 
reichswolf Am: 16.10.2017 21:54:34 Gelesen: 6171# 29 @  
@ Markus Pichl [#28]

Danke für die Daten!

Mir gefällt der Beleg auch sehr gut, da er drei kleine Besonderheiten aufweist, die ihn aus der Masse ein wenig hervorheben. Erstens natürlich der der Klaucke-Stempel, zweitens der der Marke anhängende Zwischensteg und drittens der Umstand, dass ein Brief mit gleichem Laufweg heute kein Inlandsbrief mehr wäre, da Woyens seit 1920 dänisch ist.

LG
 
GSFreak Am: 28.02.2018 19:07:36 Gelesen: 4438# 30 @  
Hallo zusammen,

in meiner Heimatsammlung Boppard befinden sich auch Belege mit einem Klaucke-Stempel. Dieser hat den Unterscheidungsbuchstaben b. Gemäß Michel-Handbuch ist als (bisher bekannte) Verwendungszeit 24.11.1888 bis 13.09.1889 angegeben.

Der erste Beleg vom 07.04.1889 (Ganzsache Deutsches Reich P 18I) passt in diesen Zeitraum. Der zweite Beleg datiert allerdings vom 01.11.1904 (Ansichtskarte von Boppard).

Allerdings hat das "A" kein "Dach", aber sonst passt alles einschl. des Durchmessers 26 mm.





Ich kenne auch noch weitere Stempeldaten dieses Bopparder Stempels:

13.08.1889
02.10.1900
19.01.1905
04.10.1905

Demnach ist der Stempel auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts eingesetzt worden. Wahrscheinlich sporadisch, da ansonsten fast ausnahmslos von etwa Ende 1900 bis etwa Ende 1907 ein Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten, UB * a *, auf Bopparder Belegen zu finden ist.

Gruß Ulrich
 
zonen-andy Am: 12.08.2019 08:47:17 Gelesen: 354# 31 @  
Hallo Stempelexperten,

könnte es sich bei diesem Stempel um den Klaucke-Stempel Nr.89 handeln? Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Datum: Leipzig 1 * h 21.5.92



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
Jürgen Witkowski Am: 12.08.2019 17:36:16 Gelesen: 274# 32 @  
@ zonen-andy [#31]

Hallo Andreas,

das ist einer von zwei bekannten Klaucke-Stempeln aus Leipzig. Wie Du richtig erkannt hast, die Nr. 89 aus dem Michel Handbuch der Klaucke-Stempel.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
zonen-andy Am: 12.08.2019 18:42:41 Gelesen: 262# 33 @  
@ Jürgen Witkowski [#32]

Hallo Jürgen,

vielen Dank für deine Antwort. Ich war mir nicht sicher ob er es ist.
Nochmals vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 

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