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Thema: Formulare der Post
Das Thema hat 700 Beiträge:
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logi Am: 31.05.2026 15:09:57 Gelesen: 12261# 676 @  
Hallo Zusammen,

eine Telefonrechnung als Postsache an die LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) Ostingersleben (Heute Ortsteil der Gemeinde Ingersleben, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt) mit Abrechnungstermin 16.09.1988 und Eigangsstempel 05.10.1988



Gruß und einen schönen Sonntag
Lothar
 
logi Am: 02.06.2026 22:47:40 Gelesen: 11842# 677 @  
Hallo Zusammen,

eine Erstattung über 3,00 DM für die Zeitschrift "Material und Markt", vom Postzeitungsvertrieb Haldensleben, für die Schweinemastanlage Alleringersleben.



Gruß Lothar
 
logi Am: 07.06.2026 19:57:38 Gelesen: 11087# 678 @  
Hallo Zusammen,

vom Kreisgericht Haldensleben, ein Umschlag einer Postzustellungsurkunde an die SMA Alleringersleben. Zugestellt von Frau Janka am 19.12.1990 um 11.45 Uhr.



Gruß Lothar
 
logi Am: 09.06.2026 20:40:45 Gelesen: 10079# 679 @  
Hallo Zusammen,

eine Abholkarte, für ein Telefonbuch und die Gelben Seiten, aus dem zuständigen Postamt innerhalb von vier Wochen nach Zustellung der Abholkartekarte. Leider kein Datum auf der Karte. (Beleg aus den Jahren 1991-94).



Gruß Lothar
 
logi Am: 12.06.2026 19:24:47 Gelesen: 9469# 680 @  
Hallo Zusammen,

ein Beleg über den Kauf von Briefmarken (10 x 110 Pf.) für 11,00 DM, in der noch heute bestehenden Postbankfiliale Helmstedt, vom 27.04.1998. Auf der Rückseite Werbung für einen günstigen Privatkredit von 7,95 % Jahreszins.



Gruß Lothar
 
Eilean Am: 19.06.2026 22:16:59 Gelesen: 8174# 681 @  



Bei diesem Formular der Stadt München ist mir der Einsatzzweck nicht klar. Warum werden 100 Marken zu insgesamt 100 Mark auf ein Formular geklebt und dann gestempelt?

MÜNCHEN 1 / ae / 80333

Ist das jetzt die größte anzunehmende Mehrfachfrankatur?

Gruß
Andreas
 
DERMZ Am: 21.06.2026 14:09:50 Gelesen: 7912# 682 @  
Guten Tag,

wehe, der Kunde gab eine unkorrekte Absenderangabe an, dann schrieb das örtliche Postamt und wies freundlich darauf hin, so auch 1970 in Bad Dürrenberg



Das war noch Service, und heute? Ach egal, denken wir lieber nicht darüber nach.

Viele Grüße Olaf
 
stempel Am: 22.06.2026 21:43:59 Gelesen: 7705# 683 @  
Gutern Abend in die Runde!

Heute zeige ich ein Formular, das es in sich hat:



Das Formular ist echt, die Briefmarken sind echt, das Stempelgerät ist echt, befindet sich jedoch höchstwahrsscheinlich in privater Hand.

Es fällt auf, dass nicht, wie bei anderen Bestätigungen auch, die Einlieferungsnummer eingetragen ist. In Spalte 1 die eingetragene Ziffer 1 ist keine Einlieferungsnummer. Weiter ist bei der Spalt 5 nicht die Gebühr für die Pakete eingetragen, sondern die Schreibgebühr für das Doppel und sonst nichts.

Das nächste Ei: Die Marken wurden in West-Sachsen ausgegeben. Das betrifft die OPD Leipzig. Ab dem 01.02.1946 gehörte die OPD Chemnitz zur OPD Leipzig. Es hat viel gegeben im Markenland SBZ. Dass Marken der OPD Leipzig in der OPD Dresden am Schalter zu haben war, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. NEU PETERSHAIN (NIEDERLAUSITZ) ist bekanntlich zur OPD Dresden gehörig. Jetzt konnte man auf Einlieferungscheinen und Einlieferungsbüchern die Gebühren vorab mit eigenen Marken ausweisen. Es ging sogar mit Absenderfreistempeln. Dass 1946 jemand Marken mit Zuschlag in Mengen verklebt hat, ist unwahrscheinlich.

Es gibt nachweislich Stempelabschläge aus dieser Zeit mit der aptierten Gebietsleitzahl (2). Die ist hier nicht zu sehen. Die Gebietsleitzahl wurde später wieder aptiert. Die fehlende Gebietsleitzahl ist ein weiter Beweis für eine unberechtigte Nutzung des Stempels.

Es kursieren in der Bucht vergleichbare Exemplare. Bitte lasst die Finger von den Teilen. Die sehen oberflächlich schön aus, sind als Formular mit Gebührenverrechnung in Form von Marken aus dieser selten verwendeten Ausgabe nichts anderes als Dummenfang.

Grüße
Dieter
 
Freistempel26 Am: 23.06.2026 11:33:26 Gelesen: 7618# 684 @  
@ epem7081 [#662]

Die Formblattnummer des Formulars ist die 912 439 000.

Wurde als Adress-Aufkleber für Datapost Inland benutzt.

Viele Grüße
 
epem7081 Am: 28.06.2026 15:05:15 Gelesen: 5637# 685 @  
Hallo zusammen,

bei der kürzlichen Rücksendung eines Textilpaketes durch Abgabe direkt an der Haustür an die DHL-Mitarbeiterin gab es zur Bestätigung den nachfolgenden „Einlieferungsbeleg“, den ich in dieser Version hier im Thread noch nicht entdeckt habe: ausgestellt am 26.6.2026.



Als ausgedruckter Klebestreifen fand er dann seinen Platz zur "sorgfältigen Aufbewahrung" auf einer Standardkarte „IHR BELEG / IHRE INFORMATION“ mit der Kennung: Stand 01/2020 912-677-000.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 28.06.2026 15:09:28 Gelesen: 5632# 686 @  
@ Freistempel26 [#684]

Hallo,

vielen Dank für Deinen aufschlußreichen Hinweis zur Formblatt-Nr. 912 439 000.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
logi Am: 29.06.2026 21:04:57 Gelesen: 4276# 687 @  
Hallo Zusammen,

zwei Paketbelege an die Schweinemast Alleringersleben, von der Firma HAUPTNER aus Solingen.

Einmal mit Klebestreifen an Rechnung geklebt, über Viehzeichenspray in grüner und roter Farbe.

Der andere Beleg ist leider ohne Rechnung !



Gruß Lothar

[Redaktionelle Erklärung: ZGE = Zwischengenossenschaftliche Einrichtung]
 
Totalo-Flauti Am: 06.07.2026 08:25:08 Gelesen: 2478# 688 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich konnte vom Fernmeldeamt Leipzig drei Umschläge erhalten, die auf der Rückseite jeweils mit einer anderen Werbung bedruckt wurden. Die Briefe wurden als Postsache an die Fernsprechteilnehmerin gesendet. Dazu enthielten die Briefe immer einen Gutzettel (ohne Rechnungsbetrag), einen Lastzettel für laufende Gespräche und einen Lastzettel über Ortsgespräche mit Hinweisen auf der Rückseite. Ich habe mal die Rechnungslegungen vom 29.05.1934 abgebildet.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.

29.05.1934

20.06.1934 22.03.1935


 
Totalo-Flauti Am: 06.07.2026 08:33:52 Gelesen: 2476# 689 @  
Liebe Sammlerfreunde,

in der Rechnung vom 20.06.1934 der oben abgebildeten Fernmelderechnungen war noch die unten abgebildete Werbung der RPD Leipzig an die Fernsprechteilnehmer enthalten. Der Druck erfolgte durch die RPD Leipzig in eigener Zuständigkeit in einer Leipziger Druckerei.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
HWS-NRW Am: 09.07.2026 20:54:28 Gelesen: 1852# 690 @  
Hallo am Abend.

Innerhalb eines Auktionsloses fanden sich zahlreiche interessante Postformulare, die ich nach und nach hier vorstellen möchte.





Notpaketkarte (Forular-Nr. C 18 auf rosa Papier), ausgestellt im November 1960, dazu eine Doppel-Notpaketkarte aus cremeweißem Karton (auch Form-Nr. C 18),
dazu eine Zahlkarte des Neckermann-Versandhause, es scheint, dass sie nicht eingelöst wurde, man heftete alles zusammen und bewahrte es für einen
festgelegten Zeitraum in der Poststelle (20) EBSTORF (KR UELZEN) auf.

mit Sammlergruß
Werner
 
bovi11 Am: 10.07.2026 11:36:30 Gelesen: 1709# 691 @  
Postboxen gab es bei der Deutschen Bundespost bereits ab dem Jahr 1952 - hier aus Bünde in Westfalen aus dem Jahr 1953. Es gibt dazu wohl die Postverordnung 647 vom 25.11.1952.





Dazu gab es die vorstehend abgebildeten Formulare.
 
epem7081 Am: 10.07.2026 15:15:18 Gelesen: 1603# 692 @  
Hallo zusammen,

in alten Zeiten waren Rundfunk- und Fernsehgebühren über die Post an das Postamt / Rundfunk- / abrechnungsstelle in 672 Speyer abzuführen. In einem Nachlass habe ich jetzt aus dem Jahre 1973 überraschend innerhalb eines kurzen Zeitabschnittes drei verschiedene Varianten entsprechender Lastschriftzettel feststellen können.

Die Belege vom 3.4.1973 und vom 11.9.1973 sind textgleich mit dem Hinweis "Rundfunkgebühren (Grundgebühr / und zusätzliche Fernsehgebühr) / für den laufenden Monat" und unterscheiden sich jedoch in der Farbgebung orange (Nürnberg) bzw. grün (Stuttgart). Der Beleg vom 23.7.1983 ist dagegen gänzlich anders gegliedert, da er für den Abrechnungszeitraum eine doppelte Jahresübersicht sämtlicher Monate für die Forderung Ton-Rf-/Gebühr bzw. Fernsehen-/Rf-Gebühr enthält und eine individuelle Kennzeichnung des Zahlungsmonats herausfordert.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
HWS-NRW Am: 10.07.2026 21:58:11 Gelesen: 1507# 693 @  
Hallo am Abend.



"Abholscheine für Paketsendungen" mit der Formblatt-Nr. C 1267 wurden im Postamt Ebstorf (Kr Uelzen) über einen längeren Zeitraum nach dem Vorgang aufbewahrt, in dem Auktionslos waren davon über 150 Stück aus dem Zeitraum 1955-1960, alle versehen mit einem Orts-Tagesstempel.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 12.07.2026 10:26:26 Gelesen: 1113# 694 @  
Hallo.





Heute aus dem Konvolut ein Postauftragsbrief mit wohl nicht vollzogenem Postprotest.

Dieses Doppel vom 17. Feb. 1956 wurde wohl nach Ablehnung der geforderten Zahlung im Postamt EBSTORF (KR UELZEN) verfasst und dann in einem monatlich erstellten Ordner (habe davon zwei) abgeheftet, rückseitig klebte man jeweils den Beleg auf.

Ob der Empfänger der Sendung die erforderliche Nachgebühr von 2,20 DM bezahlt hat, kann ich nicht sagen. Weiß jemand aus dem Kreis mehr darüber?

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 13.07.2026 09:13:48 Gelesen: 935# 695 @  
Hallo,

auch heute Morgen einen neuen Beleg, den ich so noch nicht kannte.





Paketzustelliste (Formblatt-Nr. C 1264), verwendet im Postamt (20a) EBSTORF (KR UELZEN), genutzt für den Zeitraum vom 24.10.-28.10.1960, innen u.a. auch ein Rechteck-Stempel, ausgefüllt bei Nichtzustellung von Sendungen. Was hatten die damals viel zu schreiben!

Gerade habe ich noch festgestellt, es gab Heftchen für eine Woche, aber auch für den gesamten Monat, dann entsprechend umfangreicher.

mit Sammlergruß
Werner
 
Freistempel26 Am: 13.07.2026 10:47:49 Gelesen: 903# 696 @  
@ HWS-NRW [#694]

Ohne Zahlung wäre die Kopie der Protesturkunde nicht beim Absender angekommen.

Zu den Paketzustellisten- die waren in der Form noch bis Mitte 1995 in Gebrauch. :)

Viele Grüße
 
HWS-NRW Am: 13.07.2026 13:42:04 Gelesen: 859# 697 @  
@ Freistempel26 [#696]

Hallo und Danke für Deine Antwort.

Dementsprechend wurde dann der Betrag von der Post doch eingezogen.

Und was ist dann mit den Postprotesturkunden, die ich in einem weiteren Buch habe, auch dort sind die Belege hinten eingeklebt und es werden weitere "Nach"-Gebühren beschrieben, musste der Zahlungspflichtige bei Nichtbezahlung des Wechsels zumindest diese als Nachgebühr bezahlen?

mit Sammlergruß
Werner
 
Freistempel26 Am: 13.07.2026 16:07:22 Gelesen: 771# 698 @  
@ HWS-NRW [#697]

Also der Vorgang war folgender:

Ich bin mit dem Wechsel zum Schuldner. Wenn der nicht bezahlen konnte/wollte oder nicht da war, habe ich meinen Spruch aufgesagt:

"Hiermit erhebe ich Protest mangels Zahlung" (auch vor einer verschlossenen Wohnungstür musste man das) und bin mit dem Wechsel wieder zum Postamt. Dort habe ich im Protestbuch die Protest-Urkunde im Original ausgefüllt. Den Rest hat die nächste Instanz gemacht.

Also die Urkunden-Abschrift , Rücksendung....

Wenn Du eine Kladde mit originalen Urkunden hast- die waren ja auch nur Formblätter, die zum Protestbuch geheftet/gebunden waren, so sind das die Urkunden, die bei der Post verblieben sind.

Der Zahlungspflichtige musste beim Protest nichts bezahlen- die Kosten wird der Absender im weiteren Vollstreckungsweg draufgeschlagen haben.

Viele Grüße
 
HWS-NRW Am: 13.07.2026 17:27:22 Gelesen: 753# 699 @  
Hallo und

Danke für die Infomation.





Dann käme jetzt der weitere Vollstreckungsweg zum Tragen, der Postprotestauftrag.

Auch hier liegt ein Kladde/ ein Heft vor, hier wurden wieder die Umschläge, oben zwei Belege zu sehen, auf den Formblättern rückseitig verklebt und dann für die "Ewigkeit" im Postamt EPSTORF gelagert, bis wohl diese Poststelle geschlossen wurde und zum Glück irgend ein Philatelist zugegriffen hat.

mit Sammlergruß
Werner
 
Freistempel26 Am: 14.07.2026 17:44:57 Gelesen: 495# 700 @  
@ HWS-NRW [#699]

Hallo.

Nicht ganz - der über die Post vorgelegte Wechsel ist schon der Postprotestauftrag.

Der Empfänger bekam eine Benachrichtigungskarte bei Abwesenheit und konnte den Wechsel noch am Schalter 7 Tage einlösen.

Du hast die Kladde, die bei der Post gelagert wurde. Hier hat der Zusteller nach seiner Tour die Urkunde ausgefüllt.

Ich darf sagen, dass ich in meinem Landpostamt der Einzige war, der monatlich mit einem Wechsel zu einem Kunden ging. In den frühen 90-er Jahren war das schon selten geworden.

Viele Grüße
 

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