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Thema: Landpoststempel / Poststellenstempel
Das Thema hat 1498 Beiträge:
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volkimal Am: 01.03.2022 10:12:36 Gelesen: 50179# 1474 @  
Hallo zusammen,

ein besonders schöner Poststellenstempel kommt von der Poststelle Eversberg (Kr. Meschede) 2:





Poststellenstempel als Gelegenheitsstempel aus Anlass der 700jährigen Stadtfeier von Elversberg im Jahre 1942. Neben dem Poststellenstempel gab es aus diesem Anlass auch einen normalen Gelegenheitsstempel. Beide Stempel zeigen als Motiv das Stadtwappen.

Ein aus dem Jahr 1348 überliefertes Sekretsiegel zeigt als Siegelbild einen Eber und darüber schwebend einen rechtsgelehnten Schild mit dem Arnsberger Adler. Dieses Motiv wurde im Stadtwappen übernommen. Im Rahmen der kommunalen Neuordnung wurde Eversberg am 1. Januar 1975 ein Stadtteil von Meschede.

Viele Grüße
Volkmar
 
JohannesM Am: 01.03.2022 22:38:20 Gelesen: 49928# 1475 @  
@ volkimal [#1474]

Hallo Volkmar,

worauf bezieht sich denn die "2" ?

Beste Grüße
Eckhard
 
volkimal Am: 01.03.2022 23:28:49 Gelesen: 49888# 1476 @  
@ JohannesM [#1475]

Hallo Eckhard,

um die Frage richtig zu beantworten fehlt mir ein Verzeichnis der Postämter aus dem Jahr 1942.

Vielleicht handelt es sich um eine Stadtpoststelle. Dort gab es Unterscheidungen mit Hilfe von Buchstaben bzw. von Zahlen. Siehe [1].

Der Stempel aus Eversberg kommt im Buch von Herrn Griese leider nicht vor.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=227890
 
mumpipuck Am: 02.03.2022 01:54:17 Gelesen: 49847# 1477 @  
@ volkimal [#1476]

Lt. Ortsverzeichnis Mai 1944;

Eversberg (Kr. Meschede) 1, Poststelle I, Kasseler Provinzialstr. 41
Eversberg (Kr. Meschede) 2, Poststelle II, Mittelstr. 36

Herzliche Grüße
Burkhard
 
iholymoses Am: 06.03.2022 14:08:21 Gelesen: 48022# 1478 @  
Kann jemand diesen Ort auf dieser Ostergrußkarte vollständig nennen?

Leider kann ich nur FRIEDRICH... entziffern und "über Eberswalde" und ein Blick auf die Karte hat mich bislang auch nicht weiter gebracht.



Herzlichen Dank für jeden Hinweis.

Schönen Sonntag wünscht
Reinhard
 
bernhard Am: 06.03.2022 16:38:09 Gelesen: 48000# 1479 @  
@ iholymoses [#1478]

Das müsste Friedrichswalde (Kr Templin) sein. Laut Ortsverzeichnis 1952 Zweigpostamt von Eberswalde 1.

Viele Grüße
Bernhard
 
iholymoses Am: 06.03.2022 17:33:25 Gelesen: 47985# 1480 @  
@ bernhard [#1479]

Vielen Dank - das passt!

Ich habe noch einen, irgendein "...RIEDSEE [?] über SONTHOFEN":



Wer weiß was?

Grüße,
Reinhard
 
volkimal Am: 06.03.2022 20:25:02 Gelesen: 47949# 1481 @  
@ mumpipuck [#1477]

Hallo Burkhard,

gerade erst gelesen. Vielen Dank!

Viele Grüße
Volkmar
 
mumpipuck Am: 06.03.2022 22:52:57 Gelesen: 47938# 1482 @  
@ iholymoses [#1480]

Das dürfte Seifriedsberg sein (spätere PLZ 8971, während Sonthofen 8972 bekam). Dem Stempel nach eine Poststelle I oder ein Zweigpostamt. Für diesen Ort war 1961 allerdings bereits 897 Immenstadt das Leitpostamt.

Burkhard
 
iholymoses Am: 07.03.2022 21:43:06 Gelesen: 47883# 1483 @  
@ mumpipuck [#1482]

Ja, danke - das ist es wohl! Dann ist aber vor dem Ortsnamen vermutlich noch "(13b)", denn es gibt noch etwas vor dem "S" am Anfang und auch nur so passt es von der Stempelsymmetrie her.

Schöne Grüße aus Augsburg - gar nicht soweit weg von dem Stempelort,
Reinhard
 
Carsten Burkhardt Am: 08.03.2022 07:42:21 Gelesen: 47837# 1484 @  
@ omega_man [#1460]

Interessanter Beleg. Allzu häufig findet man Entwertungen mit PSt (II)-Stempeln in dieser Form nicht, meist nur auf Paketkarten zur Entwertung der Zustellgebühr.

Die beiden Orte liegen innerhalb eines Zustellbereiches. Sind nur 5,7 km auseinander laut Google.

Ich habe diesen Thread bisher wenig verfolgt und heute bemerkt, dass der Name Stirl öfters gefallen ist. Vor ca. 10 Jahren kam eine Menge Material von ihm mit Maschinen-Serienstempeln und Sonderstempeln bei Ebay zum Verkauf. Ca. 20 große Kisten voll davon konnte ich bekommen, meist zwischen 40 und 100 Euro pro Kiste. Einmaliges Material. Bei den Serienstempeln hat er wirklich akribisch alle Ämter angeschrieben und sich Abdrucke schicken lassen. Seine Belege bildeten eine wichtigen Grundstock meiner Stempel-Sammlung.

Viele Grüße
Carsten
 
JohannesM Am: 08.03.2022 18:39:23 Gelesen: 47793# 1485 @  
@ Carsten Burkhardt [#1484]

Hallo Carsten,

die Entwertung von Marken mit dem Poststellen II-Stempel war ja laut Dienstanweisung untersagt, sie sollte ja vom Leitpostamt ausgeführt werden.

Wenn die Sendung dort aber gar nicht hingelangte, weil sie auf der Landposttour gleich wieder zugestellt wurde, stempelten viele Poststellenhalter doch die Marken, obwohl das dann durch Federstrich erfolgen sollte.

Beste Grüße
Eckhard
 
iholymoses Am: 11.03.2022 18:51:50 Gelesen: 47459# 1486 @  
Hallo zusammen,

mir ist gerade aufgefallen, dass einige der Orte in Landpoststempeln sehr lange Namen haben - und rufe daher auf, möglichst lange Ortsnamen hier zu zeigen. Ich fange an mit Oberelfringhausen-Nord (22 Zeichen) über Hattingen (Ruhr):



(das ist 1 Zeichen länger als Oberelfringhausen-Süd, den Stempel gibt es auch!)

Es gibt noch längere Ortsnamen, wenn es Zusätze gibt, ein Beispiel hierfür ist Steinhausen (b Schussenried) über Biberach (Riß) - das sind 27 Zeichen für den Ort (also alles vor dem "über..."):



Ich bin sicher, diese Ortsnamen werden schnell mit noch längeren getoppt werden.

In MS Word gibt es eine "Zeichenzählfunktion" - einfach Text markieren und unter "Überprüfen" die Option "Wörter zählen" auswählen:



Viel Spaß beim Suchen und Zählen wünscht
Reinhard
 
Martinus Am: 18.03.2022 21:04:22 Gelesen: 44168# 1487 @  
Neu im Album

Hallo, ich beabsichtige einen neuen Fachaufsatz über das Leitpostamt Sondershausen zu schreiben. Nun habe ich bei Durchsicht eines Konvulat gesehen, dass sich hier drei Belege eingeschlichen haben, die nicht in mein Sammelgebiet fallen. Deshalb kann ich diese hier zeigen.



und besonders schön - ein Neujahrsgruß auf einer Ansichtskarte!



mit Sammlergruß Martinus
 
bekaerr Am: 09.04.2022 11:43:49 Gelesen: 36060# 1488 @  
Hallo zusammen,

hier eine AK mit Abschlag "Höchste Posthülfstelle Els. xxx / Hôtel Grosser Sulzer Belchen / 1424 Meter über d. Meer", gelaufen über das PA Bühl (Kr. Gebweiler) im Oberelsaß





Leider ist das Jahr nicht lesbar. Der Accent circonflexe in "Hôtel" zeigt in meine Augen schön die sprachliche Verwurzelung im Französischen.

Beste Grüße,
Bernd
 
mumpipuck Am: 10.04.2022 17:24:08 Gelesen: 35409# 1489 @  
@ iholymoses [#1486]

Hallo Reinhard,

ich könnte hier noch mit 29 Zeichen dienen bei der Poststelle Schönningstedt-Büchsenschinken des Postamts Bergedorf (heute Hamburg 80):



Burkhard
 
Cantus Am: 10.04.2022 17:33:54 Gelesen: 35398# 1490 @  
Der Ortsname stammt von einem fränkischen Krieger, der zu einer im Strichbachtal siedelnden Kolonie gehörte. Über Dubelange (1272) und Duebling (Ende des 16. Jahrhunderts) änderte sich die Schreibweise des Namens zu Diebling – in der Zeit unter deutscher Verwaltung (von 1870 bis 1918 und von 1940 und 1944) hieß das Dorf Dieblingen [1].

Der einzeilige Poststellenstempel ist für mich eher ungewöhnlich, erinnert mich aber an die Stempel, die für Orte hergestellt worden waren, die von der deutschen Wehrmacht im 2.Weltkrieg im Osten vorübergehend besetzt worden waren.



Brief vom 19.1.1941, gelaufen von Dieblingen nach Dortmund.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Diebling
 
JohannesM Am: 24.04.2022 21:23:57 Gelesen: 29977# 1491 @  
Die Flohmarktsaison hat begonnen, daher will ich euch meine Funde aus Quedlinburg nicht vorenthalten.

SCHWARZACH / a / über / BÜHL (BADEN) vom 7.5.1952



OSTSEEBAD ALT GAARZ / b / über / KRÖPELIN (MECKLB.) v. 9.8.1935



22b / Malbergweich / über Kyllburg v. 10.5.1952



Meinsen / über Bückeburg v. 27.5.1937



Beim Einstellen in die Datenbank ist mir aufgefallen, dass besonders bei den Poststellen II-Stempeln noch Nachholebedarf besteht, die waren alle noch nicht vorhanden.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 03.05.2022 00:04:21 Gelesen: 26582# 1492 @  
Von mir heute etwas aus Brandenburg. Drachhausen, niedersorbisch Hochoza, ist eine Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße im Süden des Landes Brandenburg. Sie ist Teil des Amtes Peitz [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Drachhausen
 
Cantus Am: 09.05.2022 01:49:29 Gelesen: 23464# 1493 @  
Heute ein Stempel aus dem südlichen Harzrandgebiet, schon zu Thüringen gehörend.

Klettenberg (früher Clettenberg) ist seit dem 18.10.1996 ein Ortsteil von Hohenstein im Landkreis Nordhausen am Harz in Thüringen. Die einstmals eigenständige Gemeinde Klettenberg gehörte von 1991 bis 1996 der Verwaltungsgemeinschaft Grenzland an. Mit der Auflösung dieser am 17. Oktober 1996 wurden die Mitgliedsgemeinden zur Gemeinde Hohenstein zusammengeschlossen [1].

Dazu eine Postkarte vom 30.12.1931, gelaufen von Clettenberg über Walkenried nach Mühlhausen in Thüringen.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klettenberg_(Hohenstein)
 
Briefuhu Am: 09.05.2022 09:24:01 Gelesen: 23249# 1494 @  
Hier ein Brief mit Stempel Hartheim, Freiburg (Brg.) Land mit Stempel von Freiburg (Breisgau) vom 04.09.1929 nach Baden Baden.

Hartheim am Rhein ist eine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im deutschen Bundesland Baden-Württemberg und liegt knapp 20 km südwestlich von Freiburg im Breisgau.



Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 09.05.2022 09:47:18 Gelesen: 23236# 1495 @  
Hallo zusammen,

drei Landpoststempel des Leitpostamtes Mering im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg (Bayern):





Steinach, Steinbach und Steindorf über Mering liegen alle drei am Steinbach. Der ca. 12 km lange Bach fließt bei Mering in die Paar, einem Nebenfluss der Donau.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.05.2022 10:21:47 Gelesen: 22555# 1496 @  
@ volkimal [#1495]

Hallo zusammen,

ich hatte die "steinigen Stempel" aus Beitrag [#1495] zu einem Sonntagsrätsel gemacht. Hopfen schrieb dazu:

Ich möchte noch folgendes bemerken:

- Steinach -> ist NICHT in meinem dicken Neumanns Orts-Lexikon des DR (um 1900)
- Steinbach ist verzeichnet mit P(ost) Haspelmoor
- Steindorf ist verzeichnet mit P(ost) Althegnenberg
- von MERING ist überhaupt nichts vermerkt!

Im PLZ-Verz. von 1961 sind Steinbach + Steindorf jeweils "über Fürstenfeldbruck" aufgeführt (Steinach = nicht erwähnt).
Mithin haben die drei Orte eine bewegte Post-Vergangenheit hinter sich.
Erstaunlich für mich auch die TOP-identischen Stempel!

Heute ist:

Steinach ein Ortsteil von 86504 Merching.
Steindorf = 82297 Steindorf (Schwaben) eine selbstständige Gemeinde
Steinbach ein Ortsteil von 82272 Moorenweis

Die "steinigen Orte" kommen im Ritter, geographisch-statistisches Lexikon von 1905 sehr oft vor: Steinach 18x, Steinbach 71x und Steindorf 15x
Das Steinach von mir ist nicht dabei.
Steinbach: Gemeinde und Pfarrdorf in Bayern, 228 Einwohner, Post Grunertshofen.
Steindorf: Gemeinde und Pfarrdorf in Bayern, 276 Einwohner, Post Althegnenberg.

Viele Grüße
Volkmar
 
iholymoses Am: 24.05.2022 17:51:07 Gelesen: 15749# 1497 @  
Heute ein Bedarfsbrief mit schöner Frankatur (Bund MiNr. 251) und Poststellenstempel KALLMÜNZ über REGENSBURG b vom 5.3.57:



Kallmünz ist immerhin ca. 25 km von Regensburg entfernt.

Schöne Grüße,
Reinhard
 
Cantus Am: 08.06.2022 03:28:21 Gelesen: 8218# 1498 @  
Bödefeld, ein Ort mit rund 1,100 Einwohnern, wurde zum 1.1.1975 nach Schmallenberg im Hochsauerlandkreis eingemeindet.

Mein Brief lief am 30.9.1940 von Bödefeld nach Schwelm.



Viele Grüße
Ingo
 

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