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Thema: Motiv: Kirchen, Synagogen, Tempel, Moscheen
Das Thema hat 237 Beiträge:
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Seku Am: 06.01.2018 07:43:30 Gelesen: 41966# 213 @  
@ Altmerker [#212]

Mein Gott - gibt es im Lutherjahr nichts kreativeres, oder fehlte es an Geld ? Arme EKM ! Wie es gehen könnte, hast Du ja hier gezeigt [#69].
 
10Parale Am: 15.01.2018 20:58:24 Gelesen: 40347# 214 @  
Die St. Bonifatiuskirche in Lörrach (Südbaden) besitzt einen Grundstein aus dem Jahr 1865. Um diese Zeit hatte die Kreisstadt an der Grenze zur Schweiz etwa 6.000 Einwohner. Die katholische Kirche überstand den I. und II. Weltkrieg ohne große Schäden, 2007 kam es jedoch zu einem Großbrand, wobei der Glockenturm erneuert werden musste.

Diese farbige Ansichtskarte lief am 9.10.1905 als Drucksache mit 5 Pfennig freigemacht von Stetten nach Zürich, wo sie ein Tag später nahtlos schön abgestempelt wurde.

Meine Eltern heirateten 1957 in dieser Kirche. Heute zählt Lörrach knapp über 50.000 Einwohner, eine prosperierende Stadt, die auch auf Grund der vielen Schweizer Kundschaft einen lebhaften Handel erlebt.

Liebe Grüße

10Parale


 
wajdz Am: 20.01.2018 18:00:43 Gelesen: 39571# 215 @  
Neben dem Stephansdom ist der Dom von Wiener Neustadt - auch Liebfrauendom genannt - ein höchst eindrucksvolles Bauwerk und vermittelt trotz des Stilgemischs von Romanik, Gotik und Barock einen einheitliches Bild und strahlt pure Erhabenheit aus. Der römische-katholische Dom wurde 1279 zu Ehren der hl. Jungfrau Maria und des hl. Rupert geweiht. Von 1468 bis 1785 war er Kathedrale des Bistums Wiener Neustadt.

MiNr 1605



Die Lage und Orientierung des Domes ist Teil der mittelalterlichen Stadtplanung. Die Achse des Langhauses schneidet die Nord- und Westseite genau in der Mitte und zeigt dorthin, wo am Pfingstsonntag (24. Mai 1192) die Sonne aufgegangen ist.



Dieser Termin entspricht dem Tag, an dem Herzog Leopold V. durch Kaiser Heinrich VI. mit der Steiermark belehnt worden ist.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 07.04.2018 11:22:41 Gelesen: 31310# 216 @  
Aus der Tagespost - Kathedrale Noyon



https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Noyon

Die Marke zeigt ein Bild des italienischen Malers Giotto di Bondone.

https://de.wikipedia.org/wiki/Giotto_di_Bondone
 
Seku Am: 22.06.2018 16:25:35 Gelesen: 22050# 217 @  
Aus der Tagespost: Polen 2002 Mi.-Nr. 3955 - Dom von Gniezno (ehemals Gnesen)



https://de.wikipedia.org/wiki/Erzkathedrale_von_Gniezno
 
Uwe Seif Am: 22.06.2018 17:25:00 Gelesen: 22029# 218 @  
@ GSFreak [#203]

Hallo Ulrich,

"mb" und "mg" sind auf jeden Fall zwei Unterschiedliche Klischees: Vgl. das "M" von Dom.

"mb" und "mc" sind eventuell auch etwas unterschiedlich, aber das kann ich aus der Ferne nicht beurteilen!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
GSFreak Am: 23.06.2018 10:38:48 Gelesen: 21878# 219 @  
@ Uwe Seif [#218]

Hallo Uwe,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Alle Klischees haben übrigens die gleiche Größe: 36,0 x 21,5 mm. Mittlerweile habe ich noch mehr Vergleichsmaterial und das mit den unterschiedlichen Klischees von mg zu mb/mc auch bereits festgestellt. Allerdings erkenne ich keine Unterschiede bei meinen Belegen zwischen mb und mc. Vieles hängt ja auch von der jeweiligen Intensität der Stempelfarbe und dem Anpressdruck ab.

Ich suche immer noch weitere Belege mit diesen Maschinenstempeln.

Gruß Ulrich
 
Angelika2603 Am: 24.06.2018 15:05:09 Gelesen: 21848# 220 @  
Moscheen in Iran

Die Nummern beziehen sich auf den MICHEL Katalog Nordarabien und Iran 2017

Djameh-Moschee = Freitags-Moschee



2475 Djameh-Moschee in Schuschter



2247 Djameh-Moschee in Urmia



2476 Djameh-Moschee in Kerman



2245 Kuma-Moschee in Ka-zvin



2430 Djameh-Moschee in Veramin



2409 Djameh-Moschee in Saveh



2524 Atiq-Moschee in Shiraz



2361 Djameh-Moschee in Hamadan



2386 Djameh-Moschee in Natanz



2326 Djameh-Moschee in Isfahan



2435 Djameh-Moschee in Djizful



2249 Djameh-Moschee in Yezd



2778 Aufdruck auf 2475 Djameh-Moschee in Schuschter



Djameh-Moschee in Kerman

Dieses Stück ist im MICHEL-Katalog nicht gelistet, auch nicht bei F.N. Farahbakhsh: The Stamps of Iran – wohl aber im Katalog von Dr. Hamid Reza Ebrahimi: Stamps of Iran

(aus der Sammlung von Mausbach)

Viele Grüße

Angelika
 
Seku Am: 03.07.2018 19:13:32 Gelesen: 20479# 221 @  
Turin - Basilica della Natività di Maria Vergine, auch nach ihrem Standort Basilica di Superga genannt. Auf der Ansichtskarte die Zahnradbahn Sassi–Superga.



https://de.wikipedia.org/wiki/Superga
https://de.wikipedia.org/wiki/Zahnradbahn_Sassi%E2%80%93Superga
 
wajdz Am: 05.07.2018 21:57:40 Gelesen: 20145# 222 @  
Die Kathedrale von Johannes dem Täufer, sie gilt als die größte spätgotische Kirche Lateinamerikas, ist eine römisch-katholische Kathedrale im zentralen Bereich von Santa Cruz do Sul , vor dem Platz Getúlio Vargas in Brasilien. Der Bau begann im Jahr 1928, eingeweiht wurde sie am 24. Dezember 1939, Heiligabend, aber die Arbeiten wurden erst 1977 mit dem Bau der zwei Haupttürme abgeschlossen.

Brasilien 2342



Die Kirche hat eine Höhe von 26 Metern in ihrem Mittelschiff, die Türme erreichen 83 Meter.

Im Jahr 1959, mit der Gründung der Diözese Santa Cruz do Sul mit Zuständigkeit für mehrere Gemeinden, wurde die Kirche in St. Johannes der Täufer-Kathedrale umbenannt. Die Innengemälde und Glasfenster stammen von deutschen Einwanderern.

MfG Jürgen -wajdz-

http://www.santacruz.rs.gov.br/municipio/catedral-sao-joao-batista
 
Seku Am: 07.07.2018 16:40:13 Gelesen: 19904# 223 @  
Indien 2018 - Gemeinschaftsausgabe mit Vietnam - Santi Stupa und Pho Minh Pagode



https://de.wikipedia.org/wiki/Sanchi#Bauten
https://en.wikipedia.org/wiki/Ph%E1%BB%95_Minh_Temple
 
wajdz Am: 07.07.2018 19:10:44 Gelesen: 19888# 224 @  
Herrschaftsansprüche können auch durch Bauwerke geltend gemacht werden. So wurde in Warschau eine Alexander-Newski-Kathedrale (polnisch Sobór św. Aleksandra Newskiego) zwischen 1894 und 1912 als Teil eines Bauprogrammes in mehrheitlich nicht russisch besiedelten Gebieten des Zarenreiches (Finnland, Estland, Aserbaidschan etc.) errichtet.

Polen MiNr 2957



Nach dem Polen zwischen 1924 und 1926 seine Unabhängigkeit wieder erlangt hatte, wurde sie als Symbol des Versuches der Russifizierung des Landes abgerissen.
Als Volksrepublik Polen unter sowjetischem Einfluss stehend, wurde wieder ein dominierenden Bauwerk errichtet. Diesmal unter atheistischen Vorzeichen der „Kultur-und-Wissenschaftspalast Josef Stalin“. Ein zwischen 1952 und 1955 im Baustil des Sozialistischen Klassizismus errichteter 237 Meter hoher Wolkenkratzer im Zentrum von Warschau.

Polen MiNr 930



Nach dem 1989 erfolgten politischen und wirtschaftlichen Systemwechsel ist die Republik Polen inzwischen Mitglied der Europäischen Union.

Von der seit 2015 in Polen regierenden Partei PiS ungeliebt, durfte der Kulturpalst, da unter Denkmalschutz stehend, bis jetzt stehenbleiben. Offiziell ein Bürogebäude mit einer Nutzfläche von 123.000 m². Außerdem befinden sich dort Kinos, Theater, Museen, ein Casino und ein Jugendzentrum.

MfG Jürgen -wajdz-
 
zockerpeppi Am: 20.08.2018 20:19:00 Gelesen: 14633# 225 @  
Ich habe euch etwas aus den Ferien mitgebracht: Die Basilika von Lisieux [1]



Ausgabedatum: 24.9.1960 Wert 0.15 fr Mi 1320

Nach der Heiligsprechung Thereses (1873-1897) im Jahre 1925 wurde beschlossen, eine ihr geweihte Kirche zu bauen. Der Bischof von Bayeux und Lisieux, erhielt für die Realisierung des Projekts die volle Unterstützung vom damaligen Papst Pius XI., Die Bauarbeiten begannen 1929 und wurden 1954 abgeschlossen. Die Kirche erhebt sich auf einem Hügel am Rande von Lisieux. Ihr Bau wurde größtenteils mit Spenden aus der ganzen Welt finanziert. Am 11. Juli 1937 erfolgte die Weihe der Basilika. Die Konsekration wurde am 11. Juli 1951 vorgenommen.

Drei Architeken gingen zu Werk: Louis Marie Cordonnier (1854–1940), seinem Sohn Louis-Stanislas Cordonnier und seinem Enkel Louis Cordonnier. Das Bauwerk ist riesig: 90 Meter hoch, das Hauptschiff 105 Meter lang, das Querschiff 65 Meter. Das Ganze überspannt von einer großen Kuppel. Es finden bis zu 4000 Leute in ihr Platz. Nach Lourdes ist die Basilika die zweitgrößte Pilgerstätte Frankreichs. Über 2 Millionen Besucher werden im Jahr gezählt. Die Wände und die Decke sind mit Mosaiken bedeckt. Die Orgel wurde 1943 eingebaut. Der Glockenturm stammt aus den 1960er-Jahren und steht etwas abseits vom Hauptgebäude am Vorplatz. Er ist mit seinen 51 Glocken als Carillon bespielbar.

Am besten gefiel mir die Krypta welche 1932 vollendet wurde. Die ganze Decke ist über und über mit Mosaiken bestückt. Einige glitzerten förmlich wie Gold oder Diamanten. Es werden Szenen aus dem Leben von Therese dargestellt.



beste Sammlergrüße
Lulu

[1] https://www.therese-de-lisieux.catholique.fr/en/lisieux-3/the-basilica/
 
Altmerker Am: 19.09.2018 20:48:19 Gelesen: 11967# 226 @  
Plön warb mal mit diesem Motiv. Gut zu sehen die Kirchen. Der Plöner Marktplatz wird geprägt durch die 1868 neu erbaute rund 60 Meter hohe Nikolaikirche. Die Herzöge zu Schleswig-Holstein-Plön, die 200 Jahre lang in Plön residierten, ließen das Schloss während des Dreißigjährigen Krieges in den Jahren von 1633 bis 1636 auf einem Hügel errichten.

Gruß
Uwe


 
GSFreak Am: 24.09.2018 09:33:21 Gelesen: 10836# 227 @  
Mit rund 105 m Höhe dominiert der Regensburger Dom die Stadtsilhouette.

Hier auf einem Maschinenstempel 8400 REGENSBURG 1 vom 16.10.1980 "REGENSBURG / das mitteralterliche Wunder Deutschlands".



Gruß Ulrich
 
Seku Am: 10.10.2018 20:16:54 Gelesen: 9292# 228 @  
@ Wim Ehlers [#1]

Bekanntlich befindet sich der Kölner Dom direkt neben dem Hauptbahnhof, wie hier auf der Sonderpostkarte mit einem ausfahrenden Trans-Europ-Express zu sehen.


 
wajdz Am: 13.10.2018 13:08:15 Gelesen: 9164# 229 @  
Wer einmal auf einer Donaukreuzfahrt war, wird den Eindruck, den der gewaltige Kirchen- und Klosterbaus Stift Melk macht, in Erinnerung behalten.

Bereits seit dem 11. Jahrhundert ist Stift Melk das geistliche und kulturelle Zentrum von Niederösterreich, zunächst als Babenbergerburg und dann als Benediktinerkloster. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster nach Plänen von Jakob Prandtauer neu errichtet.

Österreich MiNr 1128



Glänzende Höhepunkte der barocken Klosteranlage des Stiftes Melk sind die prächtig ausgestattete Stiftskirche, der Marmorsaal und die Bibliothek, die etwa 100.000 Bände umfasst - einige davon zählen zu den wertvollsten schriftlichen Hinterlassenschaften des Mittelalters. Berühmt ist ferner das Deckenfresko von Paul Troger, das eine Allegorie des Glaubens darstellt. Das Stiftsmuseum führt durch die geschichtsträchtigen Jahrhunderte des Klosters. Ausstellungsstücke aus Schatzkammer, Archiv und Bibliothek des Stiftes verdeutlichen das Leben der geistigen und geistlichen Eliten früherer Zeiten.

Österreich MiNr 1280



Der Stiftspark mit 250 Jahre alten Linden, einem von Franz Munggenast erbauten barocken Gartenpavillon, Rosenbeeten, einem barocken Trinkwasser-Reservoir und einem mediterran gestalteten Gartenbereich ist eine Sehenswürdigkeit für sich und ein Ort zum Entspannen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 11.11.2018 23:03:26 Gelesen: 6443# 230 @  
@ GSFreak [#203]

Mittlerweile liegt das Handbuch der ArGe Alliierter Kontrollrat 1946/48 e.V. zu "Die Sondermarkenausgabe zur 700 Jahre Grundsteinlegung des Kölner Doms im Jahr 1948" vor (Autor Markus Stumm und Co-Autor Ulrich Horalek). Es handelt sich um die Mi.-Nrn. 69 bis 72. Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass der in den Katalogen/Publikationen angegebene Ersttag 15.08.1948 nicht zutrifft. Die Ausgabe erfolgte bereits am 08.08.1948. So sind vom 09.08.1945 zahlreiche "Ersttagsbriefe" bekannt.



Der 15.08.1948 ist vielmehr der Ersteinsatztag des Sonderstempels "KÖLNER DOM 1248-1948" (Sonderpostamt Köln vom 15.08. bis 29.08.1948) zum Höhepunkt der Feierlichkeiten. Übrigens wurden 30 Millionen Sätze gedruckt. Verkauft wurden aber nur zwischen rd. 850 Tsd. (Mi.-Nr. 72) und rd. 1,5 Millionen (Mi.-Nr. 69). Dies ist nicht nur den Zuschlägen und den mehr oder weniger nicht ansprechenden Motiven geschuldet, entscheidend dürfte die Portoumstellung zum 01.09.1948 gewesen sein, die fast keine portorichtige Verwendung als Einzel- oder Mehrfachfrankatur mehr zuließ.

Gruß Ulrich
 
wajdz Am: 25.12.2018 10:20:48 Gelesen: 2903# 231 @  
@ Georgius [#51]

Die Stabkirchen waren in Norwegen weit verbreitet. Von den über 1000 Stabkirchen in Norwegen sind heute nur noch 28 in einem authentischen mittelalterlichen Zustand erhalten. Die Kirche Borgund gilt neben derjenigen von Heddal als besterhaltene Stabkirche mit den meisten Teilen im Originalzustand.

Norwegen MiNr 770, 1978-05-02



auf Maxikarte mit Sonderstempel NORWEGISCHES POSTWESEN • ESSEN 15.-19.11.1980 • Zeichnung Stabkirche

Das Gebäude wurde erstmals 1342 in schriftlichen Quellen erwähnt, wahrscheinlich stammt sie aber aus der Zeit gegen Ende des 12. Jahrhunderts.

Dendrochronologische Untersuchungen haben ergeben, dass das Holz, mit dem die Kirche gebaut wurde, im Winter 1180/81 gefällt wurde. Bei archäologischen Untersuchungen fand man 1969 und 1985 unter dem Boden der Kirche Spuren eines älteren Gebäudes. (wiki)

MfG Jürgen -wajdz-
 
zockerpeppi Am: 27.12.2018 16:48:17 Gelesen: 2847# 232 @  


Isle of Man:

Die Promenade Methodist Kirche an der Loch Promenade in Douglas. Sie wurde vom Architekten Davidson Marsh designed und 1967 erbaut. Schön ist sie nun nicht gerade und architektonisch passt sie so gar nicht zu all den anderen Gebäuden entlang der Promenade.

Briefmarkenausgabe 19.10.1977 Mi 104

Lulu
 
Seku Am: 07.01.2019 10:32:18 Gelesen: 2316# 233 @  
Monaco 1925 Mi.-Nr. 97 - Die Sainte-Dévote-Kapelle hinter dem "Dévote Viadukt" über das Gaumestal der Bahnstrecke Nizza-Ventimiglia (heute ist die Strecke im Tunnel)



Die Sainte-Dévote-Kapelle ist eine römisch-katholische Kapelle, die Saint Devota, dem Schutzpatron von Monaco, gewidmet ist. Die Kapelle wurde zum ersten Mal in archivierten Dokumenten von 1070 erwähnt, die an der Mauer von Vallon des Gaumates an der Stelle der Reliquienkapelle errichtet wurden (Quelle: Wikipedia)
 
wajdz Am: 12.01.2019 11:49:19 Gelesen: 2145# 234 @  
@ wajdz [#224]

Die Andreaskirche (polnisch: Kościół Świętego Andrzeja) in der polnischen Stadt Krakau

Polen MiNr 2955, 1984-12-28



stammt aus dem 11. Jahrhundert, ist eines der ältesten Gebäude in Krakau und wurde ab 1320 vom St. Klara-Orden genutzt. Als Wehrkirche, davon zeugen kleine Öffnungen im unteren Bereich der Fassade, war sie Zuflucht der Anwohner während der Überfälle der Tataren im Jahr 1241.

MfG Jürgen -wajdz-
 
zockerpeppi Am: 13.01.2019 19:56:06 Gelesen: 2073# 235 @  
Die Kathedrale Saint Just von Narbonne



MiNr 1786, Ausgabedatum 8.4.1972

Der Bau der Kathedrale fing im Jahr 1272 an und 1332 wurde der gotische Chor vollendet. Dieser kann eine Höhe von 41 m vorweisen und gehört damit zu den höchsten des Landes. Damit die Bauherren den Prachtbau hätten fortführen können, hätte ein Teil der Stadtmauer zerstört werden müssen, weshalb der Chor heute lediglich durch den Kreuzgang umrahmt wird. Die Kathedrale hat eine beeindruckende Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Diese ist 23 m hoch und 12 m breit und wurde seit ihrer Inbetriebnahme mehrfach verändert. Der Sakralbau ist eigentlich eine Ruine. Die Gründe hierfür liegen in der Ressourcenknappheit, der Gegenhaltung des Konsuls sowie der allgemeinen Situation der Zeit, die zum Beispiel von der Pest geprägt war. Im 18. Jahrhundert hat Narbonne den Status eines Bischofssitzes durch das Konkordat von 1801 verloren, weshalb es heute zur Diözese von Carcassonne gehört.

In der Schatzkammer befinden sich bedeutende Werke von der Karolingerzeit bis zur Moderne: ein Deckel eines Evangeliariums aus geschnitztem Elfenbein aus dem IX. Jahrhundert, ein spanisch-maurisches liturgisches Gefäß, eine sog. "Pyxis", aus dem XI. Jahrhundert, das Zeremonienbuch des Erzbischofs Pierre de la Jugie, der faszinierende Wandteppich mit einer Schöpfungsszene (Flandern, um 1500) und weitere liturgische Gegenstände, die ein Zeugnis der Pracht der Erzbischöfe von Narbonne sind.

liebe Grüße
Lulu
 
skribent Am: 14.01.2019 11:46:38 Gelesen: 1998# 236 @  
Guten Tag,

in den Jahren 2002 bis 2003 wurde in Jekaterinburg an der Stelle, an der früher das Haus des Bergbauingenieurs Nikolai Ipatiev stand, eine Gedächtniskirche errichtet.



MiNr: 2591 vom 17. Juli 2018

Diese Gedächtniskirche oder "Kathedrale auf dem Blut", wie sie wörtlich übersetzt heißt, steht an der Stelle des Hauses, in dessen Keller in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 der russische Zar mit seiner Familie erschossen wurde.

Hier wird ein Gottesdienst abgehalten, an dessen Ende eine kleine Prozession nach Ganina Yama führt, dem Ort, an dem die exekutierte Zarenfamilie verscharrt worden war.

MfG >Franz<
 
Michael Mallien Am: 11.02.2019 18:51:46 Gelesen: 557# 237 @  
Am 28.11.1970 erschien in Algerien die Ausgabe Moscheen, bestehend aus zwei Werten (MiNrn. 561 und 562).

Die Marke zu 1 Franc zeigt die Moschee von Sidi Akba.



Viele Grüße
Michael
 

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