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Thema: Erstflug- und Sonderflugbelege
Das Thema hat 347 Beiträge:
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Sennahoj Am: 27.04.2015 21:15:35 Gelesen: 144443# 323 @  
Hier ein schöner Brief von meinem Sammelgebiet "Weihnachten": 1934 begann die Lufthansa einen regelmäßigen Flugdienst nach Südamerika. Hier flog eine Ju 52 von Stuttgart über Las Palmas nach Bathurst/Gambia, wo die Post auf die „Westfales“ umgeladen wurde. Von diesem Schiff wurde nun ein Bordflugzeug katapultiert, das die Post nach Brasilien brachte. Der Kennbuchstaben "a" im Flugbestätigungsstempel steht für "ab Flughafen Stuttgart".



Beste Grüße

Johannes
 
Fips002 Am: 04.06.2015 20:56:51 Gelesen: 141443# 324 @  
Erstflug der Deutschen Lufthansa am 16.6.57 von Berlin nach Dresden mit SST Deutsche Demokratische Republik/Inlands-/Flugverkehr/ der Deutschen /Lufthansa/Berlin N4. Rückseite Ankunftstempel mit Abb. Zwinger.



Gruß Dieter
 
Altmerker Am: 04.06.2015 22:01:18 Gelesen: 141429# 325 @  


Der Beleg wurde hier noch nicht gezeigt. Mit Turboprop IL 18 von Berlin nach Moskau und retour, Tagesstempel 31.3., Flugstempel-Dreieck 1.4.

Gruß
Uwe
 
wajdz Am: 05.06.2015 17:18:29 Gelesen: 141353# 326 @  
Inzwischen liegt der hier gewürdigte Grade-Flug auch schon mehr als 100 Jahre zurück.



MfG Jürgen -wajdz-
 
ziffer-freak Am: 07.06.2015 11:05:39 Gelesen: 141297# 327 @  
@ Kalmimaxiss [#319] [#321]

Scheinbar hast du dich nur etwas "verguckt"! Denn mein Brief startete in ZÜRICH, und nicht in Wien!

Scheinbar flogen jeweils von beiden Endpunkten Maschinen bis München und wieder zurück. Eine regelmässige Verbindung Zürich-München bestand bereits vorher. Wahrscheinlich war die Verbindung München-Wien neu, das würde dann auch das Fehlen von Erstflug-Belegen ab Wien-Zürich am 23.04.24 erklären, jedoch auch die 15 bekannten Exemplare Zürich-Wien.

Offensichtlich ist das ganze noch recht kompliziert, da an dieser Verbindung gleich drei Staaten beteiligt sind. Vielleicht findet sich darüber ja auch was in einem Deutschen Luftpost-Handbuch?
 
JPC Am: 04.08.2015 13:17:18 Gelesen: 138622# 328 @  
Tut mir Leid, dass ich als Neuling hier dazwischen funke. Mich würde interessieren, wie das mit den Flugbestätigungsstempeln eigentlich funktioniert? Dazu muss doch eine Adresse im Zielland angegeben werden, verstehe ich das richtig, dass man dann jemanden dort kennen muss oder seine Adresse angeben oder wird der Brief bei falscher Adresse automatisch an den Absender zurück geschickt?

Vielleicht kann mir jemand dort kurz helfen. Sorry, dass ich dafür den Thread kapere.
 
Journalist Am: 04.08.2015 15:37:44 Gelesen: 138599# 329 @  
@ JPC [#328]

Hallo JPC,

es stimmt, man muß eine Adresse im Ziellland haben. Würde man eine Anschrift aus einem anderen Land wählen, wäre es postalisch eine Fehlleitung und diese würde dem Absendeland in Rechnung gestellt.

Da fast niemand immer eine passende Anschrift im "Zielland" hat, verwendet man fingierte Adressen. Die einfachste Form ist:
Eigener Name / Postlagernd oder posterestante / Zielort wohin der Flieger fliegt / Landesangabe

Vergessen darf man dabei natürlich nicht seinen eigenen Absender links oben oder auf der Rückseite. Da es sich sozusagen um nicht zustellbare Post handelt, wird diese nach einer gewissen Frist zurück ins Absendeland geschickt. Dies besagt ja auch der Weltpostvertrag. (Ausnahmen sind beispielsweise Drucksachen oder Postkarten ohne Absender die bei Unzustellbarkeit geschreddert werden können). In der Praxis heutzutage aber klären diejenigen, die den jeweiligen Erstflug philatelistisch organisieren oft am jeweiligen Zielort, wo die mögliche Ankunftsstempelung erfolgen kann und wohin dann der ganze Stapel oder die "Kiste" zurück geschickt werden sollen.

Es ist hier zwar etwas theoretisch, aber ich hoffe es hilft Dir weiter, viele Grüße

Jürgen
 
Fips002 Am: 06.08.2015 16:21:03 Gelesen: 138463# 330 @  
Erstflug von Pittsburgh nach Philadelphia am 28.März 1949.

Gruß Dieter


 
heku49 Am: 06.08.2015 19:39:55 Gelesen: 138444# 331 @  
Hier zwei aktuelle Beispiele aus diesem Jahr zur Erinnerung an die Eröffnung der Flüge vor 60 Jahren.

Gruß Helmut


 
volkimal Am: 19.12.2016 20:53:22 Gelesen: 99715# 332 @  
Hallo zusammen,

obwohl ich mich sehr intensiv mit Hans Grade, dem ersten deutschen Flieger auseinandergesetzt habe, war mir dieser Beleg bisher nicht aufgefallen:



Die "50 Jahre deutsche Luftpost" beziehen sich auf die erste Luftpostbeförderung Deutschlands am 18.02.1912 mit einem Gradeflieger.

Viele Grüße
Volkmar
 
Fips002 Am: 29.12.2016 17:37:42 Gelesen: 98563# 333 @  
Ich zeige eine Karte von der Amundsens Dornier-Flugboot-Expedition 1925. Für den Nordpolflug entschied sich Amundsen für den Dornier-Wal. Das Flugboot konnte sowohl auf dem Wasser als auch auf glatten Eisflächen ohne Schaden niedergehen. Haakon Hammer versprach Amundsen drei dieser Flugboote zu beschaffen und bestellte sie Ende 1923 bei den Dornier Werken in Marina di Pisa in Italien. Die Maschinen konnten von Hammer nicht bezahlt werden.

Für die 1924 geplante arktische Flugexpedition wurden im Frühjahr 1924 bei der American Bank Note Company insgesamt 17000 Postkarten im Format 10,2 x 7 cm bestellt, deren Verkauf zur Finanzierung der Flugboote und der gesamten Expedition beitragen sollte. Die Karten wurden für 1 Dollar abgegeben und konnten an die auf der Vorderseite eingedruckte Anschrift gesandt werden. Die meisten der noch vorhandenen Karten tragen amerikanische Frankaturen. Auf der Rückseite dieser Karten war rechts oben eine Vignette eingedruckt, die einem Wertzeichen ähnelt und ein Dornier Flugboot über das Nordpolargebiet zeigt. Verkauft wurden 10000 Karten. Hammer verschwand mit einem großen Teil der Einnahmen spurlos.

Finanzielle Unterstützung bekam Amundsen von Lincoln Ellsworth. Auch erreichte er, dass die norwegische Post4 am 1.April 1925 eine Sonderserie von 7 Werten für seinen geplanten Nordpolflug verausgabte. Am 20. Mai starteten die drei Flugboote. Die Flugboote mussten 250 km vor dem Nordpol notlanden. Unter großen Schwierigkeiten konnte nur ein Flugboot starten und landete in Spitzbergen. Nach der Rückkehr Amundsens von Spitzbergen sollten die Käufer der Transpolarflug-Karten zufriedengestellt werden. Die Karten wurden mit der Gedenkmarke, meist 25-Öre-Wert und einer 5-Öre-Marke der Dauerserie freigemacht. Die rund 10000 Karten wurden in Kings-Bay/Spitzbergen am 18.VI.25 abgestempelt und den Adressaten zugeleitet.

Von meiner Karte wurden die Marken entfernt, um die Vignette sichtbar zu machen. Eine Karte mit den Marken an John Wanamaker zeige ich als Kopie.







Gruß Dieter
 
fogerty Am: 03.02.2017 19:44:04 Gelesen: 96570# 334 @  
Sonderflug des italienischen Staatspräsidenten Giovanni Gronchi am 6.April 1961 nach Montevideo, Einschreiben frankiert mit der 185 Lire-Briefmarke aus der Serie, die auch zu diesem Anlaß herausgegeben wurde.



Grüße
Ivo
 
Manne Am: 04.02.2017 14:09:40 Gelesen: 96525# 335 @  
Hallo,

hier ein Luftpost-Brief von Zürich nach Sao Paulo vom 27.05.1954 anlässlich der Linieneröffnung Zürich-Genf-Sao Paulo. Ankunftstempel 28.05.1954.

Gruß
Manne


 
Alex50 Am: 21.06.2017 16:22:37 Gelesen: 82623# 336 @  
Guten Tag,

der Erstflug Zürich-München war am 15.5.1923.

Ihr Beleg vom 23.4.24 ist ein erster Gesellschaftsflug. Ich habe die gleiche geflogene Strecke, siehe Abb.


 
henrique Am: 29.10.2017 15:24:47 Gelesen: 66758# 337 @  
SCHWEIZ

ERSTFLUG ZÜRICH - KANO (Nigeria)

Erster Direktflug von KLM am 7. November 1966. 8058 Zürich 58 Flughafen / Einschreibsendung R 707


Beleg ERSTTAG ............................................................ Ausschnitt Rückseite

Henrique
 
wajdz Am: 02.11.2017 00:12:48 Gelesen: 66383# 338 @  
Unter dem Beinamen „Europajet“ setzte die Lufthansa die Boeing 727 ab 1964 mit über 50 Stück ein.

MiNr 457



Sonderstempel 2HANNOVER FLUGHAFEN vom 1.4.1967 • HANNOVER-HAMBURG/AB 1.4.67 LH 027/MIT EUROPA-JET B 727 • LH Logo



Rückseitig Ankunftstempel 2 HAMBURG FLUGHAFEN q -1.-4.57

Der letzte Flug einer 727 bei Lufthansa war am 4. Oktober 1992.

MfG Jürgen -wajdz-
 
henrique Am: 10.11.2017 23:18:07 Gelesen: 65355# 339 @  
SCHWEIZ

ERSTFLUG GENF-JEDDAH

Erstflug mit BOEING B - 720 am 2. Mai 1967
1215 Geneve 15 Aeroport / Einschreibsendung R 527



Beleg ERSTTAG..........................................................Ausschnitt Rückseite

Henrique
 
wajdz Am: 12.12.2017 21:49:43 Gelesen: 61920# 340 @  
In Europa war die "Scandinavian Airlines" SAS die erste Fluglinie, die über Polargebiete flog. 1954 richtete sie den ersten direkten Flugverkehr von Kopenhagen nach Los Angeles ein, mit Zwischenlandungen in Söndre Strömfjord auf Grönland und in Winnipeg (Kanada). Geflogen wurde mit einer viermotorigen Douglas DC-6.

MiNr 190



Die Polarroute ist eine Flugroute, die über den Nordpol bzw. zumindest über die Polargebiete führt. Durch die Kugelgestalt der Erde bedingt, haben Langstreckenflüge zwischen Zielen auf der Nordhalbkugel die kürzesten Distanz, wenn sie weit nach Norden geführt werden.

Ein instruktiver Bericht zur Eröffnung der Polroute [1]

MfG Jürgen -wajdz-

[1] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28957856.html
 
Totalo-Flauti Am: 07.08.2018 00:33:26 Gelesen: 22109# 341 @  
Liebe Sammlerfreunde,

entschuldigt bitte, daß ich folgenden Brief anläßlich des 10-jährigen Jubiläums der Ingenieurschule für Post- und Fernmeldewesen vom 12.09.1963 hier zeige. Es wird sich wohl nicht um ein Erstflug handeln. Ich fand es nur interessant für einen Ortsbrief den Umweg über Berlin per Flugzeug zu wählen. Leider konnte ich nichts richtiges zu den Standard-Flugverbindungen im Inland der DDR finden. Eine Messeflug scheidet aus, da die Herbstmesse in Leipzig nur bis zum 08.September ging. Das Porto ist entweder als normaler Fernbrief mit 20 Pfennigen bezahlt oder als Ortsbrief mit 10 Pfennigen und die Flugpostgebühr mit weiteren 2 x 5 Pfennige für Briefe bis 40 Gramm bezahlt. Jedenfalls ist eine Rückleitung aus Berlin nach Leipzig als Flugpost aus meiner Sicht nicht bestätigt worden. Was meint Ihr?

Mit lieben Sammlergrüßen

Totaöo-Flauti.


 
Seku Am: 07.08.2018 19:35:29 Gelesen: 22012# 342 @  
@ Mozart [#126]

Auch die Sportler der Deutschen Demokratischen Republik flogen nach Montreal !



DDR 1972 Mi.-Nr. 1752 - aus einem Satz Flugzeuge

Danke an Carsten mit einem Gruß nach Brandenburg
 
Totalo-Flauti Am: 17.11.2018 18:07:12 Gelesen: 10973# 343 @  
Liebe Sammlerfreunde,

in der Zeit vom 6. Februar 1919 bis zum 21. Mai 1920 tagte die deutsche Nationalversammlung. Tagungsort war bis zum September 1919 Weimar. Ab dem 06.02.1919 wurde die erste zivile Luftpostverbindung zwischen Weimar und Berlin eingerichtet. Andere Städte folgten schnell. Da die Strecken anfangs nur für die Abgeordneten des Reichstages vorbehalten war würde ich hier von Sonderflügen sprechen wollen. Die Verbindungen wurden aber im Laufe des Jahres auch für das allgemeine Publikum frei gegeben. Ich kann Euch einen Brief aus Weimar nach Leipzig vom 10.04.1919 zeigen. Leider ist nicht erkennbar, welcher Reichstagabgeordnete den Brief an den Pressevertreter in Leipzig geschickt hat. Es ist nur eine passende Vignette auf der Rückseite des Briefes verklebt worden. der Brief muss also aus der zeit stammen, in der nur Abgeordnete die Flugpostverbindungen nutzen durften.

Die Briefgebühr für Flugpost kostete 1,00 Mark. In den Gebühren war auch die Eilzustellung enthalten. Auf meinem Brief wurden die MiNr. 84II, 86II, 88II, 91II, 98, 99b und 102 für die Gebühr von 1,00 Mark verwendet. Als kleines "Bonbon" ist der Brief in Leipzig durch die dortige kleine Rohrpostanlage geschickt worden. Oben in der Mitte ist der Leipziger Rohrpoststempel abgeschlagen worden. Auf der Rückseite ist die Briefankunft in Leipzig bestätigt worden.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Altmerker Am: 06.02.2019 08:57:33 Gelesen: 4205# 344 @  
Es ist dieses Jahr ein kleines Jubiläum: Lufthansa flog vor 50 Jahren erstmals von Kalkutta nach Athen.


 
Fips002 Am: 28.02.2019 18:11:26 Gelesen: 2797# 345 @  
Sonderflugverkehr Leipziger Herbstmesse 1979 nach Helsinki. Sonderstempel Leipzig 6.9.1979, Stempel Helsinki am 10.9.1979.



Dieter
 
henrique Am: 24.03.2019 11:20:11 Gelesen: 1338# 346 @  
ERSTFLUG Lissabon - New York

mit TP 312 vom 31. III. 1972



Bildpostkarte mit BOEING 747-B.............................. Sonderstempel Lissabon und Stempel vom "AMF KENNEDY, NY"

Henrique
 
Detlev0405 Am: 24.03.2019 12:20:18 Gelesen: 1335# 347 @  
@ ziffer-freak [#318]

Hallo Andy,

ich habe beim durchstöbern des Threads Deinen Beitrag gelesen und Deine Fragestellung dazu. Ich widerspreche erst einmal der Auffassung von Kalmimaxiss und beglückwünsche Dich zu dem Beleg.

Es ist bestimmt richtig, das für die Etappe nach München gemäß Amtsblatt keine Luftpostsendungen vorgesehen waren. So reflektieren es dann auch die gängigen Kataloge. Ich gehe davon aus, das in München die Post umgeladen wurde (bei 15 bestätigten Belegen ja auch kein Problem) und bei der Durchsicht der Post der Adressat in Danzig auffiel. Also hat ein cleverer Postbeamter in München den Brief herausgezogen und bearbeitet (mit dem Luftpoststempel von München versehen). Wenn Du auf den Stempel in Danzig schaust, ist trotz der fehlenden Luftpostbestätigungsstempel vom Flughafen Danzig davon auszugehen, das der Brief von München weiter per Luftpost nach Danzig ging. Sonst wäre der 24.04. 9-10 N kaum haltbar gewesen. Letzteres bleibt aber nur eine Vermutung.

Ich werde Dir meine Hypothese zu Deinem Brief mit einem Beleg aus meiner Sammlung versuchen zu untermauern.



Nicht so attraktiv wie Dein Beleg und trotzdem in der gleichen Kategorie wie Deiner einzuordnen. Es ist ein Beleg zum Erstflug Prag-Marienbad-Kassel-Rotterdam, bei Horka unter Nr.75 registriert. Es gibt aber nur die 75a Prag-Kassel (150 Belege) und die 75b Prag-Rotterdam (161 Belege). Das der Beleg auf der ersten Etappe Prag - Marienbad überhaupt zu Stande kam, ist dem Adressaten Kpt. J. Hucl zu verdanken. Er war in den 20er Jahren ein führender Luftpostspezialist und pfiffig genug, diese Etappe auch zu verewigen. Du siehst, auch der Beleg ist eigentlich nicht existent und doch existiert er. Ich werde ihn noch in meinem Thread zu tschechoslowakischen Luftpost besprechen.
Also wünsche ich Dir für Deinen außergewöhnlichen Beleg viel Freude - genieße ihn.

Gruß
Detlev
 

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